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E_1929_Zeitung_Nr.050

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N°50 II. Blatt BERN, 7. Juni 1929 No 5« II. Blatt BERN, 7. Juni 1929 Eine Viertelsturide Technik Das Elektrizitätswerk im Auto Man sollte von Rechts wegen annehmen, dass jeder Automobilist über den Aufbau, die Funktion und die Behandlung der elektrischen Anlage seines Wagens im klaren ist; denn jeder hat einmal in der Schule Physikunterricht genossen und die verschiedenen Apparate im Auto halten sich noch heute an die damals aufgestellten Regeln und Gesetze. Nehmen wir aber der Einfachheit halber an, es sei nicht der Fall. Ober vielleicht war der Lehrer nichts wert, vielleicht haben Sie auch gerade damals die betreffenden Stunden versäumt, krankheitshalber, versteht sich. Wie das so gehen kann. Tatsache ist, dass Sie nun das ganze kleine Elektrizitätswerk in Ihrem Wagen als eine Art Zauberei ansehen, der man ohnehin nicht auf den Grund kommen kann. Und Sie begnügen sich, von Herzen zu hoffen, dass die Anlage nicht Flausen macht, weil Sie diesen sonst wehrlos gegenüberständen. Gerade deshalb gestattet sich aber der Zufall manchmal Witze. Haben Sie Lust, den.zweifelhaften Burgfrieden in einen AbB. 1, (Urform der Dynataio}. Ei fsf eine physikalische Tatsache, dass in einem Stromleiter, z. B. einer Drahtschlinge, ein Strom entsteht, wenn dieser Stromleiter im Wirkungsbereich magnetischer Kräfte bewegt wird. Die obige Anordnung stellt deshalb die Urform der Dynamo dar. Pakt der Verständigung umzuwandeln? Nun denn — erfinden wir uns die elektrische Anlage von neuem. Der Akkumulator. Als den Automobilisten zur Zeit der Rüböl- und Azetyüenlaternen das Beschneiden Abb. 2. Der in Abbildung- 1 gezeigte Stahlmagnet kann durch Elektromagnete ersetzt werden. Solche Elektromagnete erhält man, wenn man weiches Eisen mit stromdurchflossenem Draht umwickelt. Der Magnetismus wirkt im hier dargestellten Fall auf eine drehbare Trommel ein, die Anker (A) genannt wird und die die Drahtumwicklung trägt, in der man Strom entstehen lassen will. Die Enden der Wicklung sind am Kollektor K angeschlossen, von dem dann der Strom durch Schleifbürsten (hieT nicht eingezeichnet) abgenommen wird. der Dochte und das Auskratzen, des Karbids zu dumm und zu schmutzig geworden war und die Glühbirnen ihre ersten Untugenden abgelegt hatten, kamen sie auf den Gedanken, sich das «Elektrische» einzurichten. Nichts einfacher als das. Hinter den Glaspupillen der Scheinwerfer verschwanden die Brenner und wurden durch Lampenfassungen ersetz! Den Lampen selbst lieferte man den Strom durch eine elektrische Akkumulatorenbatterie, jene Art elektrischen Schwamm, der sich mit Energie vollsaugen kann und diese Energie auf Anruf hin wieder abgibt Bekannt war der Akkumulator damals schon lange, hatte der Physiker Plante doch schon vor ca. 70 Jahren gezeigt, wie Elektrizität aufgespeichert werden kann, indem man sie in Bleiplatten leitet, die in verdünnter Schwefelsäure stehen. Seit Plante waren auch schön alle erdenklichen Künste angewandt worden, um den «Schwamm» aufnahmefähiger zu machen. Durch gitterartige Ausgestaltung vergrösserte man die Oberfläche der Platten. Die Gitter der positiven Platte füllte man mit dem besonders wirksamen Mennige, chemisch Bleisuperoxyd, auf. Leider aber blieben trotzdem die Akkumulatoren bei einer beschränkten Aufnahmefähigkeit, technisch «Kapazität» genannt, und verhältnismässig schwer. Blei bleibt Blei. Selbst der Erfinder vermochte an dem ungünstigen Verhältnis zwischen der Kapazität und dem Eigengewicht nicht viel zu ändern, als er das Blei durch Nickel und Eisen, die Schwefelsäure durch eine alkalische Lösung ersetzte. Da diese Akkumulatoren viel mehr Raum einnehmen, kamen sie beim Automobil erst recht nicht auf. Alles das wurde sehr nachteilig empfunden. Denn wollte man genügend Strom für eine längere Beleuchtungszeit oder für den Betrieb grösserer Lampen haben, so musste die Batterie aus sehr grossen schweren einzelnen Elementen bestehen. Auch dann war man aber noch gezwungen, dem «Schwamm» in kurzen Abständen von neuem die Möglichkeit zu geben, sich an einer Ladestation vollzusaugen. Der Betrieb war also erstens immer mit einer grossen toten Last behaftet und QB5H! Abb. 3. ' Schaltungsschema einer Dynamo ohne Regelung. Je ein Ende der Statorwicklung S ist affl einer der Bürsten A angeschlossen. BB = Batfc terieanschlüsse. musste zweitens viel zu oft unterbrocbeij werden. Aufladung unterwegs. Warum man denn nicht die einzelnen EIe-> mente zu einem einzigen zusammenzog, um Abb. 4, Schaltungsschema einer Dynamo mit Rege-» hing durch dritte Bürste. Das eine Ende der Statorwicklung S ist an einer der Hauptbürsten, das andere an der sog. dritten Bürste angescMoseen. BB = Batterieanschlüsse. das Gewicht der zahlreichen Gefässwände ztf vermeiden, fragen Sie? Weil der Akkumula-« tor sich seit jeher dagegen gesträubt hat; mehr als rund 2 Volt Spannung pro Element herzugeben. Nur dadurch, dass man mehrere Elemente zu einer «Batterie» zusammenschliesst, ist es möglich, die für den Betrieti günstigere höhere Spannung (6 oder 12 Volt) zu erhalten. Die Vergrösserung eines Ele-t mentes um noch so viel beeinflusst dagegen die Spannung nicht und steigert nur die Kapazität. So kam man bald auf den Wunsch, sich* von den stationären Ladestationen unabhängig zu machen und die Aufladung im Wagen selbst während der Fahrt vorzunehmen. Die Dynamo, die dazu nötig war, bestand ebenfalls Jnl Prinzip schon lange. Jedes Elektrizitätswerk, wie sie unsere Städte mit Licht und Kraft beliefern, weist solche Dynamos auf, nur sind diese Maschinen natürlich viel grösser. Eine Dynamo ist eine Maschine, die mechanische Energie in elektrische umwandelt. Prinzip: Zusammenwirken von Bewegung; Magnetismus und elektrischen Leitern; Man nützt dabei die physikalische Tatsache aus, dass — aufpassen ! — in einem elektrischen, Die Mobiloilstrasse beginnt vor Ihrer Haustür Die Mobiloilstrasse beginnt tatsächlich vor Ihrer Haustür, wenn Sie in Ihrer eigenen Garage einen Vorrat Mobiloil halten, aus dem Sie vor jeder Ausfahrt frisches Oel in Ihren "Wagen nachfüllen können. Den Vorrat können Sie bei Ihrem Oellieferanten in 35 oder 5g kg Fässchen zu ausserordentlich günstigen Bedingungen kaufen. Sie werden sehr bald die Vorteile zu schätzen wissen, die Ihnen ein ständiger Vorrat eines unvergleichlichen Schmieröles in handlichen und stets sauberen Fässchen bietet. VAOUÜM OIL COMPANY S.A.F., SPALENBERG 65, BASEL Ol