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E_1929_Zeitung_Nr.046

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° 4« preore . Die Karosscnc gfelt 1 uneacr, auch wenn sie irbhnact 1 war. GrahsmusW pd

N°46 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE Aus «I« Zur Neuunlformlerung der Zürcher Stadtpolizei. Man schreibt uns: Wir freuen uns mit den iürcherischen Polteeibeamten, dasa nun endlich eine bequemere, leichtere und besserstehende Uniform einführt werden soll! — Ea ist nun aber auch anderseits dringend zu hoffen, dass nicht nur die Uniform der englischen Polizei als Vorbild genommen wird, eondern auch die weltberühmte Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft des englischen eBobby's>. welche diesen zum Liebling des Volkes macht. — Wir wissen ja alle, dass das knotige und schnoddrig« Auftreten einzelner Zürcher Stadtpolizisten, anlässlich einer Bitte um Auskunft, mit ein bisschen gutem Willen verschwinden könnte, wenn auch der vornehme Anstand der englischen Polizisten als Vorbild genommen würde. RFM. Verkehrsregeln! Man schreibt uns: Ea ist erfreulich, dass sich endlich einer der armen zurückgesetzten, von den Autofahrern indirekt gefuxten — Fussgänger annimmt, die die Strasaen gebaut haben. (Dass Im Kanton Zürich 78% der Strassenjelder von den Automobilisten herstammen, stimmt offenbar nicht!) Wenn alle zusammenstehen, sollte es möglich sein, ein Reglement eusammenzustellen, das dem Fussgänger wiedeT in die Schuhe hilft. Und ich will meinerseits sogleich einige Paragraphen stiften, die von Kennern vermehrt werden können: 1. Dem Fussgänger sollen in erster Linie die breiten, schön asphaltierten Strassen reserviert sein. 2. Im Feld oder Wald laufende Spazierwege sollen in der Regel nicht benützt werden, 3. Zum Austauschen von Neuigkeiten, zum Trottinettfahren und als Kinderspielplatz eignen sich am besten unübersichtliche Strassenkreuzungen. -£. Gesellschaften bswegen sich am besten so, dass sie die ganze Breite der Strasse Einnehmen; kommt ein Auto, «o machen eie — aber erst auf das vierte Signal — nach beiden Seiten möglichst wenig Platz unter gemeinsamem Brüllen- De Cheib wird wohl durecho! Leute mit hohem persönlichem Mut bleiben möglichst lang An der Mitte der Strasse stehen. 5. Gibt der Autofahrer kein Signal, so ist er anzuzeigen, gibt er Signal, so hat jedermann das Recht, sich über den Lärm zu beschweren. 6. Ueber die Staubplage soll -prinzipiell immer geschimpft werden. 7. Nachts ist jedes Auto mit dtm lauten Ruf « Abbländää !> zu empfangen. 8. Führer von anderem Fuhrwerk haben keinerlei Fahrausweis oder Altersausweis beizubringen, das Tragen von Ledergamaschen genügt vollständig. Es wird Sache der beteiligten Kreise sein, das Reglement zu allgemeinem Nutzen fertig auszubauen. Die Zeit ist leider etwas vorgerückt, aber etwas wirklich Gutes kommt nie zu spät. Dr. H.-W Anhänger fllp Auto- ii. 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Man schreibt uns: Fast täglich liest man in den Zeitungen von Verkehrsunfällen mit Motorfahrzeugen in der Stadt Zürich. Man dürfte annehmen, dass, wenn man den Fahrern oder Fahrerinnen die Führerbewilligung erteilt hat, dieselben auch fahren könnten. Scheint's ist es nicht so, sonst würde es nicht so viele Zusammenstöss« geben. (Wobei zu erinnern ist, dass der Fahrer nicht unbedingt schuldig ist. Red.). Wenn man zwar die Sache etwas näher kennt, so muss man sich dann weniger wundern, ein Sprichwort heisst: Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen. Bei den einen weiss der allmächtige Heri Experte nicht, was er alles vorbringen soll, um die Ftihrerbewilligung zu verweigern, trotzdem der Fahrer schon viele Jahre mit Motorfahrzeugen verkehrt »hat und nie die geringst© Beanstandung hatte. Den andern lässt man, trotz seinen über 40 Bussen immer noch frei umherfahren, wie dies in Zürich geschehen ist. Dies wohl alles nur zur Sicherheit des Publikums 1 Wenn man so viele Bussen geholt hat, so muss man sich doch gewiss gegen die Verkehrsvorschriften verstossen haben, sonst könnte man ja nicht gebüsst worden sein. Aus wessen Gründen eine kantonale Kontrolle so lange zusehen kann, ist uns unbegreiflich. Im Kanton Aargau kennt man diese Geduld nicht. Einem mehrmals Gebüssten im Kanton Zürich wurde ganz logischerweis© für ein halbe* Jahr die Führerbewilljgung entzogen. Wie lange er in Zürich noch gefahren wäre, entzieht sich unserer Kenntnis. J. B. Neueste Automoblikontrolie In Basel. Man schreibt uns: Erhielt da dieser Tage ein Basler Geschäftsmann einen Strafbefehl wegen zu schnellem Fahren in der Schneidergasse. Er Hess die Sache vor den Einzelrichter kommen und da stellte sich heraus, dass die Anzeige nicht etwa von einem Polizisten erfolgt war, sondern von einem Kunstmaler Löw herrührte, der der Autokontrolle auf einer Postkarte mitteilte, dass der Automobilist in der Schneidergasse mit 25—30 km Geschwindigkeit gefahren sei. Der Autolenker erklärte, dass die angegebene Geschwindigkeit auf keinen Fall stimmen kann, nicht stimmen könne, da er zirka zwanzig Meter vorher halten muste, um Geschäfte zu erledigen und er in der sehr belebten Strasse auf diese kurze Distanz seinen Wagen unmöglich auf dies© Geschwindigkeit bringen könne. Trotzdem glaubte- der Präsident dem als im Kanton Zürich, an Hauptstrasse gelegen, gut eingerichtete mechanische Autoreparaturwerkstätte mit 2-FanrIIIenhaus und Garten. Preis 28000 Fr., Anzahlung 7—8000 Fr. Antritt nach Wunsch. 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Die Schweiz., listen wird kein Qlauben geschenkt, er ist Industrie darf mit Stolz auf dieses hervor» in gewissem Sinne vogelfrei, der Staat ragende Qualitätsprodukt hinweisen. -r, „ braucht dringend Geld, das er auf diese Weise am einfachsten einzubringen gedenkt. HiS«Jhio#B»«§» Also, Autofahrer von Basel, passt auf, dass WNMtMMHSWtBBBBKUBBRHm^fKIIB^MRUB ihr nicht auch dem Kunstmaler Löw begeg- Hans Schmid§ urschweiz. Streifereien um deü net, leicht könnte eS euch ergehen Wie es Vierwaluktättereee. Mit 11 Bildern. Verlas Buber &. dem geschilderten Automobilisten erging 1 Co., Frauenield/Leipzig. In Leinen gebunden Fr. 8, SpeCtatOr» Mark 6.40. Um den See der vier Waldstätte liegt histori- Ein grOSSeS Ziel. cWir haben ein grosses eohaa Land. Man hat diese Landschaft das Herz der! tieJ- rW Aiitrtmr>WHinHti«triA 711 dienen » Schwel« gebeissen, was sehr poetisch klingt, aberi l • ul- A M? mmü v A J. lt »• ««* Biographisch und historisch einwandfrei ist, schrieb kürzlich unserer Redaktion das Ei- Ihm hat Hans s^mid sein neuestes Buch gewdd-* sen- und Stahlwerk, VOrmals Q. Fischer, met und sich dabei die Aufgabe gestellt. Landschaft Schaffhausen. ....wenn der Wagen geschäftlich gebraucht wird und für sich selbst zahlt durch Erhöhung der Erwerbsfähigkeit Der Geschäftsmann soll seinen Kredit ausnützen und seine Barmittel schonen. Die INTERCREDO — eine schweizerisch-amerikanische Gesellschaft — arbeitet nach amerikanischen Grundsätzen. .... Barzahlung an den Lieferanten für die Finanzierung der Einkäufe und des Wiederverkaufes an Händler, sowie des Verkaufes auf Abzahlung von Automobilen, Motorrädern. 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In diesem Werke ist er nicht nur der nipnstA teilten xvip fite hpknnn+om O F Vinterhalteame Reiseplauderer. sondern daneben Dienste leisteten Wie die bekannten Ur- moh ^ Geachichtaschredber eigner Art, der so Simplex-Räder der Schaffhauser Stahlwerke. k ur2we üi g übe, alle die umstrittenen Fragen der Ebensowenig wie ohne Luiftbereifung oder alten Schweizergeachichte orientiert, dasa man gas elektrische Zündung sich das Automobil zu nacht merkt, waa man eigentlich alles von ihm erseiner heutigen Vollkommenheit hätte empor- ^^S^^tJm&S STÄ nngen können, ebensowenig wären die eejjenkbuch. Orossfahrzetrge, speziell die schweren Mo- , Dj e Somm»«al«m in der Schweiz 1929. sporttorlastwagen und die Autobusse usw. ohne liehe und gesellschaftliche Veranstaltungen». her-> die Erfindung der Simplex-Räder zum heu- ausgegeben ton der Schweizerischen Verkehrsoert'.rtch» dass vergangenes Jahr ein Saurer- durch da„ Erscheinen einer umfangreichen Reise- Omnibus die 937 km lange Strecke Von Pa- Verkehrsliteratur. Unter anderen Veröffentlichunris nach Nizza in voller Besetzung mit einer gen sei auch auf die Broschüre der Schweizerischem t)nmTi p im Automobilbau bei allen jenen Teilen ver- nähme beträgt bei den Personenautomobilen wendet, wo Hochwertigkeit und Sicherheit 744, Lastautomobilen 286, Motorrädern 1263, bei geringem Gewicht den Ausschlag gibt; Kleinmotorrädern 233. •• /.., gr. Die INTERGREDO rechtfertigt Antokanf mit ratenweiser Bezahlung INTERGREDO Finanziernngspläne für alle Wirtschaftsgebiete >RPORATION^ I Kl T C B ^ \ ^ i*" r^ ^ \ *% • ^ St I * fc M i ^ A tffe *m «. • «. 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