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E_1929_Zeitung_Nr.046

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ÄUTOMOBIL-REVUB

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N°46 II. Blatt BERN, 24. Mai 1929 N°46 II. Blatt BERN, 24. Mai 1929 Praxis des Fahrers Winke für die Autoreparaturwerkstatt. Da sich immer mehr Betriebe auf Autoreparaturen umstellen, wird es von Interesse und Wert sein, einige Winke zu geben, difc die Vorbedingungen für eine Auto-Reparaturwerkstatt kennzeichnen und weiter Ratschläge erteilen für den Betrieb einer solchen Werkstatt und für ihre Einrichtung. Der Eigenart einer derartigen Werkstatt entsprechend, ist es notwendig, dass sie an einer Hauptverkehrsstrasse bzw.Durchgangsstrasse liegt. Sind diese Vorbedingungen nicht zu erfüllen, so kann mit einem rentablen Unternehmen schon von vornherein nicht gerechnet werden. Eine Autoreparaturwerkstatt sucht man niemals freiwillig auf, wie z. B. einen Bäckerladen, sondern man fühlt sich dazu durch plötzlich auftretende Reparaturen gezwungen. Als weiteres Erfordernis ist es notwendig, dass der Leiter der Werkstatt ein absolut firmer Fachmann sein muss, und dass ihm in ausreichender Weise gut durchgebildetes Fachpersonal zur Seite steht. Behelfsmässige Autoreparaturen können ivohl gefordert werden und ausnahmsweise auch zur Durchführung gelangen, sie dürfen aber niemals die Regel bilden und dadurch den guten Ruf des Unternehmens erschüttern. Ganz abgesehen sei hier von unsachgexnässen Reparaturen, die einfach nicht vorkommen dürfen. Eine leistungsfähige Autoreparaturwerkstatt ist abhängig von guter Einrichtung an Maschinen und Werkzeugen. Eine Drehbank, «ine Bohrmaschine, ein© Schleifmaschine, auch eine Fräsmaschine, der autogene Schweissapparat und ein Kurbelwellenschlei-fapparat gehören zum eisernen Bestand. Gutes, in ausreichenden Mengen vorhandenes Werkzeug ist ferner notwendig. Die Unterhaltung eines ausreichend belegten Ersatzteillagers kann für jede Autoreparaturwerkstatt von grossein Werte sein. Mit der Werkstatt selbst ist eine Ausgabestelle für Betriebsstoff und Schmiermittel, auch wohl für Automobilzubehörteile und Automobilisten bedarf verbunden. Sehr nützlich ist in einer Auto-Reparaturwerkstatt eine kleine Reinigungsanlage für die oft stark verschmutzten Autoteile. Gereinigt wird mit heisser Sodawasserlösung oder, wenn eine grössere Abkochanlage in den Dienst gestellt wird, mit Aetznatronlauge. Häufig wird an Stelle der beizenden Lauge auch das ungefährlichere Trichloräthylen oder der Tetrachlorkohlenstoff als : Reinigungs- und Waschmittel empfohlen. Diese chemischen Mittel haben eine höhere Reinigungskraft und werden nur erwärmt, nicht kochend angewendet. Wird eine Autowerkstatt stark von durchreisenden Fahrzeugen in Anspruch genommen, so wird es zweckmässig sein, eine fahrbare oder stationäre Kraftluftpumpe anzuschaffen, mit deren Hilfe das Aufpumpen der Luftreifen mühelos und mit dem erforderlichen Betriebsdruck vorgenommen werden kann. Bei der Reparatur von Motoren wird ein schwenkbarer Montageblock, der leicht selbst herstellbar ist, gute Dienste leisten. Der Bock besteht aus einem aus U-Eisen gebogenen Fahrgestell, auf dem eine Grundplatte mittels zweier Lager beweglich angeordnet ist. Der Motor wird auf die Grundplatte geschraubt und kann durch die Lager in jeder Stellung bewegt werden. Einen grösseren Vorrat an Kolbenringen der gebräuchlichsten Art und Grosse soll die Werkstatt vorrätig halten. Man ordne die Kolbenringe nach den einzelnen Zylindernummern. Eine Fettpumpe wird jeder Werkstatt zum Vorteil gereichen, denn man kann mit ihrer Hilfe in kurzer Zeit die verschiedenen Schmierstellen an dem Wagen und den Wa- :; genfedern mit Fett versehen. Ein© Fettpumpe stellt man sich im Betriebe selbst her. Zum Nacharbeiten, Nachfräsen und Nachschleifen der Ventile gibt es zweckmässige Ventilfräs- und Schleifvorrichtungen, die in wenigen Minuten den beschädigten Ventilsitz nacharbeiten und glätten. Endlich muss jede Reparaturwerkstatt auf einen gut funktionierenden Feuerschutz achten. Benzinbrände werden mit Handfeuerlöschern bekämpft, die mit einem Stickstoff gefüllt sind. Derartige Löscher müssen in geeigneter Weise greifbar vorhanden sein. N. Reifenmontiergeräte. Mit den modernen Tiefbettfelgen ist das Montieren und Demontieren der Reifen kinderleicht geworden. Immer war das aber nicht so. Und jetzt noch steht ein hoher Prozentsatz von Fahrzeugen im Betrieb, deren Pfleger nur mit gemischten Gefühlen dem Moment entgegensieht, in dem die Auswechslung eines Reifens notwendig wird. . Zahlreiche Instrumente sind schon erfunden worden, welche die Arbeit bei den gewöhnlichen Felgenformen erleichtern sollten. Zwei Erfindungen, die erst noch in der letzten Zeit herausgekommen sind, sind beistehend skizziert. Im ersten Fall (Abb. 1) handelt es sich ganz einfach um einen Bügel mit hakenförmigen, Enden. Zwischen die Schenkel des ^Bügels wird der zu montierende Reifen gelegt. Dann hängt man die Haken in die Umbördelungen der Felge ein und hat nun, wie der Erfinder ankündigt, nichts anderes mehr zu tun, als lediglich den Bügel rund um die Felge herum zu führen. Der Reifen legt sich dadurch mit seinen Wülsten zwangsläufig in die Felgenmitte. Fraglich ist nur, welchen Kraftaufwand die Bewegung des Bügels erfordert, wenn der Reifen einmal eine gewissa Spannung erreicht hat > Das zweite skizzierte Gerät soll hauptsächlich das Einbringen der letzten Reifensehne beim Montieren des Reifens erleichtern. Bisher behaH man sich dazu bei grösseren, steifen Reifen mit Hammerschlägen, Fusstritten und anderen, nicht gerade sehr Abb. 2: Gelenkhebel Montieren schwerer Reifen. wissenschaftlich feinen Methoden. Das Gerät besteht aus drei miteinander gelenkig verbundenen Teilen: dem Handhebel a, dem Zugarm b und dem Druckarm c. Beim Beginn der Arbeit wird der Zugarm b mit seinem Ende b2 an die Felge angesetzt und mit der Kralle g im Felgenwulst eingehängt. Uebt man nun auf den Hebel a einen Druck aus, so überträgt sich dieser mit einer gewissen Uebersetzung auf den Druckarm c und damit auf den einzubringenden Reifenteil. Infolge Abb. 1: Bügel zum Montieren kleinerer Reifen. der Hebelübersetzung wird dabei der Arm b auf Zug beansprucht. Er kann sich aber nicht mehr von der Felge lösen, da nach dem ersten kurzen Zurückgleiten des Teils b2 der Haken g nur um so fester fasst. Die Möglichkeit, mit der Hand eine mehrfach verstärkte Kraft auszuüben, ist also vorhanden. aU Achtung bei anormal geringem Oelverbrauch! Wenn ein Motor ungewöhnlich wenig Oel verbraucht, was sich daran zeigt, dass der Oelstand immer fast auf der gleichen Höhe bleibt, so ist das nicht unbedingt ein gutes Zeichen. Die gleiche Erscheinung zeigt sich nämlich oft auch, wenn das Gelniveau im Kurbelgehäuse durch eine andere Flüssigkeit dauernd ergänzt wird. Durch Einfrieren des Motors können sich Risse in den Zylindern gebildet haben, durch die beständig etwas Wasser ins Kurbelgehäuse FVE LAGER in einem Auto- •"-^ mobil arbeiten unter so ungleichen Verhältnissen, dass für verschiedene Lagerstellen nicht dieselben Lagertypen zweckmässig sind. SKP fabriziert zweireihige sphärische Kugel- und Rollenlager, einreihige Radiaxlager ohne Einfüllöffnung, zweireihige starre Kugellager, zylindrische und konische Rollenlager, sowie Schulter-Kugellager und kann also für jede Lagerstelle in einem Automobil das richtige Lager liefern. AKTIENGESELLSCHAFT SKF--KUGELLAGER, ZÜRICH 1 Sihlstrasse 1 — Tel. Selnau 27.93 ZÜRICH B8ra«ng«blud« Telephon Uto 36.93 Filiale GENF 10, Rue Petltot Tel. Stand 24.18 Vertreter BERN Dr. B. Rufenaohft Waisen haus platz Tel. Bollwerk 34.44 Vertreter BASEL Imhott