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E_1929_Zeitung_Nr.047

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ZÜRICH STADTHOF-

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LN°«47 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE . 2 t beiden Eisriesen im BernerOberland Die Zufahrtsstrassen aus aer ganzen Schweiz sind ersichtlich Führer für Automoblifahrer, offizielle Autgabe des T. in O. R. Wagners O.8. Geisterhafte Schnelligkeit: Beiwagenrennen auf der Brooklandsbahn Kraftreserve Gezähmt und gebändigt sehen die wildesten Sportgefährte aus, wenn sie still stehen oder im ruhigen Trott des Strassenverkehrs der Stadt dahmgeschoben werden. Gibt der Verkehrsmann das Zeichen der freien Strasse, tönt plötzlich ein ganz anderes Lied! aus dem Blechgehäuse der kleinen Sportwagen, als man eben vermutet. Mit einem Ruck schnellt die Tonreihe hinauf, fällt aber gleich wieder, schon vom leuchtenden Handschuh des nächsten Polizisten Iherabgedrosselt. So döst die Kraft, die wütende Energie, im Stillen weiter, äussert sich in dumpfen, kaum vernehmbaren Explosionen, ist aber da, wird aufgespart, ist sprungbereit, hochzutreiben und neu zu wirken. Dieses Moment der aufgespeicherten, grossen Kraft, der Ausdauer, Zähigkeit, des Durchhaltens, sich Behauptens ist das Grundelement jeden Sportes, ist dem Menschen eigen und der Maschine. Beim Menschen, Schnelläufer, Schwimmer, Boxer oder wen ihr wollt, ist seine Auswirkung eine Frage der geistigen Einteilung' und genauen Abmessung, begleitet vom ste- ' ten Bewusstsein der noch vorhandenen oder verbrauchten Kräfte oder kommenden Erschöpfung. Dieses Bewusstsein wirkt als Manometer, ist die geistig© Registratur der körperlichen Signale. Bej der Maschine hängt das Moment der Kraftspeicherung und Ausdauer ab von der "Festigkeit ihrer Hülle und von der Feinheit des Funktionierens ihrer einzelnen Glieder, von der scharfen Einfühlung ihres Bedieners, eines jeden 1 , vom Rennsportier bis zum Sportphotographen. Die «hohe Funktionsfginheit» spricht auch das Wort Präzision, das wie eine magische conditfe) sine qua non über jeder Sportmaschine schwebt. s. Oberst James Fitzmaurice plant zusammen mit Hauptmann Koehl einen zweiten Ozeanflug. Als Route soll jedoch diesmal die südliche über Lissabon und die Azoren gewählt werden und als Apparat ein dreimotoriger Junkers. Als weitere Begleiter sind ein Mechaniker und ein Funker vorgesehen. Die neu© Route und der in Frage kommende Flugzeugtyp bedingen ein zweimaliges Tanken von Brennstoff, was mittelst Hilfsfhigzeugen m der Luft vor sich gehen soll. at. Sport und Sport Sport! Manch einer wagt es nicht recht, die Nase zu rümpfen und möchte doch gerne. Bei dem Wort denkt er an jenen Fussballmatch, dem er eine geschlagene Stunde im triefenden Regen zugeschaut, wo man auf einer Tragbahre ein gespaltenes Knie an ihm vorbeigetragen, wo 10,000 Menschen viermal so entsetzlich gebrüllt und einmal so durchdringend gepfiffen haben, dass er jetzt noch mit den flachen Händen zu den Ohren fährt. Rekordsucht! echot ein anderer, der eine Zeitlang von Sportzeitungen und Kampfberichten gefesselt wurde, sich dann von diesem Halbtrieb, Halbwillen einer menschlichen Eigenschaft beekelt abwendet und Sport nur noch in einem schönen Bild, in einer ganz besonderen Leistung anerkennt. Gibt es noch Sportfeinde? Die sind wohl etwas antiquarisch. Sicher aber sind viele, die den Sport mit «ganz gut natürlich, Sport, aber nichts für mich> zu den Akten legen. All diesen: Es gibt noch einen Sport ausserhalb der Masse, der Konkurrenzen: Eine vornehme, persönliche Körperkultur, Selbstbetätigung, Sportaktivität, das bewusste Heben des Körpers, das eigene planvolle Training seiner Bewegungen durch die den äussern Verhältnissen angepasste Sportart. Dies ist der Weg, der zu jener Arbeitslust erzeugenden körperlich - geistigen Spannung des altbewährten, mens sana in corpore sano fährt. -s. Beliebtes Ausflugsziel für Automobilisten. ===== Gute Küche und Keller Eigene Fischzucht Tea-Room am See J. 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