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E_1929_Zeitung_Nr.047

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AUTOMOBIL-REVUt

AUTOMOBIL-REVUt 1929 — N°47 Vierwaldstätter - See und Umgebung Die Zuianrtastrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich In o. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. • Das beliebte Week-Endnnd Tourenziel ist Garaglermöglichkeit für ca. 60 Wagen P&lirOSB, Ortsgarage. Geeignete Räumlichkeiten für Vereine u. Gesellschaften. Hflfßl KrPll7 Telephon 5. Gut llUIKI niCtlb, bürgert. Haus, in erhöhter Lage. Grosseitestauration vitznauerhof. ssssas&x veranda. — Küche und Keller von altem Kuf. — Fit essendes Wasser. Mi Platz. — Grosser Park. — Boxen. IN DER FREMDE Bretagne Der Tag beginnt mit Vogelruf Und auf den luft'gen Höhen Wächst Ginster so in einem fort, Bezaubernd zu verstehen. Die Vögel rufen was sie sollen: «Oh komm», «oh bleib», beeile dich», Und alles, was sie sagen wollen Versteht sich leicht, verstehst du mich? Im Tale rauscht ein kühler Bach Mit Ach und Weh und Weh und Ach Treibt er das schwere, schwere Rad Der ur-uralten Mühle. Sofia von Paul HatvatU (Wien). ... Die Autos tuten sehr laut und am «Boulevard Maria Luisa», ganz nahe der letzten und einzigen Moschee der Stadt stehen recht hübsche und sehr europäische Taxis, bereit, dich irgendwohin zu führen. Aber wohin? Man hat ganz plötzlich nach irrsinniger Hast und Geschäftigkeit viel Zeit, kein Ziel und einmal der Postbote, einmal der Gerichtsvollziehen Und manchmal hast du auch gar keine Lust mehr dazu; schliesslich... auch im Chaos findest du das Notwendige und das Ueberflüssige, da ist es schon eine historische Tradition... Ach Gott, es ist noch nicht so lange her, da war Sofia eine türkische Kleinstadt. Dann erfand man das Nationalbewusstsein. Es entstand der bulgarische Staat und man begann auf römische Grundmauern Pseudo-Renaissance-Fassaden aufzurichten. Dann kam die mazedonische Tante aus der Provinz, der russische Postbote, manches andere und der Gerichtsvollzieher der Entente. Immer wieder wurde man gestört; es blieb ein bisschen türkisches Chaos zurück, Lethargie, Fatalismus; manchmal hatte man auch die Lust verloren am Ordnungmachen und lebte in der unaufgeräumten Schublade weiter, so gut es eben ging. Man hatte die historische Tradition, wie alle andern Völker Europas, und dann kamen die Grammophonapparate, die ausländischen Zeitungen, die Chaplinplakate der Cinemas, die Autotaxis, ja, es gibt seit kurzem zwei Dancings mit Jazz und Hallelujah. Fühlst du dich noch fremd? So sieht es zwischen Budapest und Stambul ja über- Kussnacht am m g i Hotel du Lac (Seehof) #1 LUZERI1 üotei MoDopol-Metnpol 250 Betten. Gegenüber dem Hauptbahnhof tun allernächsterNähe der Schöbe Veranda, gr. Garten, direkt 1030 m£LM. Schone bahrstrasse ab am See. Garage. Spezialität in JPiscn. Dampfschiff landen. Post u. Telegr. Küssnacht. Wundervolle Aussicht Geflügel. Musik. Freundl. Zimmer, Grosses Cafe-Kest. Appartements Terrasse u. Garten. Pension Fr. 7.— massige Preise. 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Balkan: ich habe einmal versucht, den Begriff kulturpolitisch zu deuten, zu zeigen, dass der Grossbetrieb «Europa» dieses Ramschwarenhaus braucht, um seine merkantilen und ideellen Abfälle zu verwerten, schreibt Paul Hatvani im «Querschnitt». Was wir «Balkanwirren» nennen, ist eigentlich nur das Erwachen eines Gefühls für Qualität; diese Menschen sind es müde, ein Leben aus zweiter Hand zu leben und haben noch nicht die endgültige Form für das eigene gefunden. Diese Aussicht ist vielleicht ein wenig abstrakt und Kenner der Geschichte werden manchen Einwand erheben. Aber Kenner der Geschichte haben selten recht, und sie verkennen meistens die schöpferische Uebermacht der Gegenwart. Die Volksseele fühlt erst in zweiter Linie historisch, ihr Gedächtnis ist viel zu schlecht, um den Erinnerungen der Politiker vollen. Glauben zu schenken. Heute ist der Umstand, dass in den Schaufenstern Sofias unzählige Grammophonapparate zu sehen sind kulturpolitisch wichtiger, als etwa die Grosse tausendjähriger Tradition. Wer nur die vielen Reiseapparate braucht?! Die Jazz-Bands, die Hallelujah bis ins Balkangebirge heulen, vertreiben ein wenig das Bandenwesen, von dessen blutiger Romantik mehrere Generationen westeuropäischer Journalisten gelebt haben. Seh' ich zu rosig? Vielleicht. Aber ich glaube kaum, dass in den Strassen dieser Stadt vor dem Grossen Chaos, das 1914 seinen Anfang nahm, soviel ausländische Tages-, Wochenund Monatsschriften feilgeboten worden sind, wie heute. An jeder Ecke siehst du sämtliche 'rzeugnisse deutscher, französischer und en- :lischer Magazinliteratur. Ueberhaupt Zeitun- :en: es wird sclrreklich viel Zeitung gelesen in dieser Stadt; Gazetten aller Sprachen ;; Hoiel 3 Könige ST.GAUEN.WEBERGASSE drängen sich dir auf; man will immer auf dem Laufenden sein, um dann mit einem Male stille zu stehen: denn der Osten ist nah. Restauration — Garagen A. O. S. A. SPIEGELHALDER. T. O. S. iocerne ...Es wäre gewiss reizvoll, dieses chaotische Durchdringen fremder Kulturen einmal mBLÜL auf ein System zu bringen. Historiker wissen Zürich £2 wohl Bescheid, aber sie sind zu exakt, um Regence erständlich zu sein; ich würde sagen, diese Jtadt mache den Eindruck einer in Unordnung geratenen Schublade, die du immer Bannhofstrasse/Beatengasse 15 TAPETEN wieder in Ordnung bringen willst, in einer, Das elegante Grand-Cafe. Seine FÜR JEDEN ZWECK sagen wir amerikanischen Kartothek-Ord- Erfrischungen, seine Künstler- DAS PASSENDE DESSIN Konzerte. K. KARLON. nung, aber ...immer wieder stört dich was dabei, einmal ist's die Tante aus der Provinz, all aus; überall ist noch ein wenig Chaos i» der Schublade, und man sollte die Völker eigentlich in voller Ruhe ihr Hab und Gut ordnen lassen! Eifelfahrt (Die Sektionen Basel und Zürich des A. C. ^ unternehmen am 5. Juni eine fünftägige Eifelfahrt.) Rheinfahrt und Moselfahrt: zwei Glanzstrecken im mitteleuropäischen Automobiltourismus — wer kennt sie nicht ? Wie viele oder besser wie wenige aber, selbst unter den Deutschen, die Eifel, die auf «wei Seiten von den beiden Linien umschlossen wird?» Wir stehen in Koblenz neben dem gigantischen Kaiser Wilhelm I.-Denkmal auf dem c Deutschen Eck», der von Rhein und Mosel gebildeten Landspitze. Setzen wir in Gedanken auf unserm Standpunkt einen Riesenzirkel auf und beschreiben wir mit der andern Zirkelspitze einen Kreisbogen bi3 Köln, so ist damit ungefähr umrissen, was man im weitesten Sinne als die Eifel bezeichnet. Von den drei Punkten Trier (Augusta Trevoro-* rum), Köln (Colonia Agrippina) und Koblenz (Confluentes) schon von römischer Kultur durchstrahlt, hat die Eifel in neuer Zeit in einem Dornröschenschlaf gelegen, bis sie in der Mitte des vorigen Jahrhunderts als ein herrliches Touristengebiet centdeckt» wurde, ein verkehrsentle?enes Land von romantischer, herber Schönheit. In seiner Mitte wird wie ein verzaubertes Schloss die Nürburg heute umschlossen vom Nürburgring, der einzig in der Welt dastehenden Automobilrenn- und -prüfungsstrecke, die in einer Ausdehnung von 29 Kilometer zugleich die Reize der schönsten Eifellandschaft erschliesst. Merkwürdig, aber aus der historischen Vergangenheit erklärbar, wie mannigfache Zufahrtsmöglichkeiten zum Nürburgring sich bieten. Schon in Koblenz, Bonn und Köln weisen .grosse Markierungstafeln heute die Richtung, ebenso vom Moseltale her. Greifen wir davon heraus: 1. Die natürliche Zufahrt vom Rhein durchs Ahrtal, so biegen wir zwischen Sinzig und Rema- ttheinfelden

N«* ÄUTOMOBIL-REVUk 23 motusoi IM GOLF VON PALERMO gen westlich ab nach dem vornehmen Kur- und Badeort Neuenahr. Oberhalb des burggekrönten Altenahr weitet sich das Tal, und auf 290 Meter erreichen wir auf vortrefflicher Strassa die Kreisstadt Adenau mit ihren hübschen Fachwerkhäusern, den Ausgangspunkt für den Nürburgring. 2. In Andernach, zwischen Koblenz und Siuzig, steigen wir hinauf nach Maria Laach (276 m) mit dem kunstgeschichtlich hochberühmten Benediktiner Abteil am Laachersee, eingerahmt von fünf alten tVulkanbergen mit vierzig Lavaströmen. Diese Seen «hne natürlichen Abfluss, immer gleich hoch stehend und mit gleicher Temperatur, die Maare, sind charakteristisch für die Eifel. lieber das von der Genovevaburg gekrönte Mayen erreichen wir das baukastenhaft romantisch daliegende Monreal und über iVirneburg oder Kempenich Adenau. 3. Von Berncastel an der Mosel'steigen wir gegenüber von Zeltingen auf neu ausgebauter Strasse nach Wittlich an der Lieser, von Grosslittgen hin- Jab tief ins Liesertal, hinauf nach Manderscheid mit -eeinen Burgruinen auf zackigen Schieferfelsen, erreichen am Gmünder Maar vorbei den hübschen Kurort Daun und über Kelberg die Südschleife des Nürburgrings oberhalb Adenau. Der Nürburgring : Unter der Leitung von Land^ frat Dr. Creutz 1925—1927 von Erwerbslosen erbaut, nennt sich der Nürburgring stolz, aber mit Recht teder Welt grösste Renn- und Prüfungsstrecke». Er ist 29 km lang, durchwegs 9 m breit, läast eich in 4 Rennstrecken von 2, 9, 21 und 29 km zer-i legen, weist 170 Kurven, 700 m Höhenunterschied, {Steigungen bis 27%. und Gefälle bis 11% auf. Dass der Streckenrekord zwischen 12 und 13 Minuten liegt, wird jedem Besucher geradezu als phantastisch erscheinen* Gleich nach der Auffährt beginnt eine forsche Steigung bis zum «Bergwerk», wo sich nach einer Kurve (die Kurven sind alle überhöhte Kehren), idig den ersten Begriff der Schwierigkeiten, ./yernji^- "|elt, ein kurzes ebenes Stück änschliesst. Zwei neue kurze, scharfe Steigungen und 15 m OBenden QSMWmN WHIKZEUÜE BESCHLÄGE Oberdoifstrasse 9, ZÜRICH Alleinvertreter. Prospekti zu Diensten Ebene. Wir stehen vor der 27prozentigen Steiletrecke, die infolge der genannten Zufahrtsverhältjiisse nicht im Schwünge genommen werden kann. Zum Glück für manchen ist die Steilstrecke freilich nicht obligatorisch. Sondern die neun Meter breite Fahrbahn biegt seitlich aus zur riesigen Kurve «Karussell» und nach der Hedwigshölie, wo man aussteigen mag, um auf die 27prozf,ntige Steigung, die hier einmündet, hinunterzublicken. Nun führt eine wahre russische Schaukel über den nWippermann» zum «Brünnchen» und zu einer neuen Riesenkurve, dem «Schwalbenschwanz», von )wo immer deutlicher die Nürburg hervortritt, die fler ganzen Rennstrecke den Namen gab. Nach der SDöttingerhöhe, bei der Antoniusbuche, beginnt die grosse Gerade, die zu den Haupttribünen führende Spurtstrecke. Hier steht der Grundstein des Nürburgringes bei Sien 3200 Sitzplätze fassenden Haupttribünen mit Idem Start- und Zielhaus, dem «Herz des Nürbirgiinges», mit dem grossen Beobachtungsturm von Mercedes, den riesigen Boxenanlagen für die Renn- Iwagen, den Reparaturwerkstätten und den Gebäuden für die Rennleitung. Die Nürburg ist die Krone, um die sich der Ring in grossen und kleinen Schleifen auf und nieiderwindet. Vom Turm hat man eine überwältigende 'Aussicht über die gesamte Eifel, auf die Türme des Kölner Doms und die Ringgebirge des Laacher Sees, auf den Hochkelberg, den Mäuseberg und die Hildesheiner Berge; nach Westen schweift der Blick in weite Fernen bis nach Luxemburg und Belgien hinein, und ganz nahe liegen im Norden der Aremberg und der Eifelriese, die Hohe Acht (746 m). Weiter führt nach der Betonstrecke der Kleine Rundweg nach der «Müllenbacher Schleife» und am «Scharfen Kopf» vorbei zurück (7 km) wieder zu den Haupttribünen. Bei der «Quiddelbacher Höhe» queren wir auf einer Zementüberführung die Landstrasse, und nun geht es wellig, aber meist bergab, durch. Voreicht erheischende, aber mit weissen Pfählen gut markierte Kurven zum «Schweden Kreuz», zur «Poststrasse», an der «Fuchsröhre» vorbei durch «Jen Adenauer Forst und abermals durch gefälletarke Kurven zur Auffahrtsstelle. Zwei Sektionen des A. C. S. haben auf den .Tuni feine Fahrt nach dem Nürburgring geplant. Fragt jemand nach der Zeit, die eine solche Fahrt im Minimum für den Schweizer erfordert, so sei geantwortet, dass die Sektion Basel fünf Tage angesetzt hat mit Tagesleistungen von 340, 200, 120, 280 und 260 km, wobei Wiesbaden, Berncastel, Adenau und Heidelberg die Etappenpunkte bilden und die zwei kleinen Tagesfahrten auf Taunus- Mosel und Eifel-Nürburgring entfallen^ T. G. Sie suchen... einen Berater und treuen Begleiter für Auslandfahrten? Nehmen Sie 1 € Europa Touring*! Er enthält alles. (Europa Touring, Automobilführer von Europa. Herausgegeben vom T. G. S. und unter dem Patronat der «Alliance Internationale de Tourisme». Redaktion: 0. R* Wagner, Copyright Hallwag S. A., Berne); Touren-Antworten T. A. 297. Zurich-Freudenstadt. Auf dem Rückweg brauchen Sie nicht wieder über dieselbe Zollstelle zu fahren. Auf dem Hinweg fahren Sie'am-lohnendsten mitten durch den Schwarzwald, also von Zürich über Baden-Frick nach Säckingen (57 km), dann auf deutscher Seite rheinaufwärts bis nach Albbruck (16 km), von hier das schöne Albtal hinauf nach St. Blasien (26 km); etwa 1,H km zurück und links ab über Häusern, Seebruck und am Schluchsee entlang über Altglashütte nach Titisee (28 km); auf der Höllentalstrasse wchts hin über Neustadt nach Hammereisenbach (22 km), auf der Bregtalstrasse links hin überVöhrenbach nach Furtwangen (15 km), hinauf nach Schönwald und abwärts nach Triberg (16 km), dann über Hornberg und Gutach ins Kinzigtal (21 km), hier rechts hin über Wolfach Schiltach, Alpiesbach, dann stark aufwärts über Lossburg nach Freudenstadt (43 km); im ganzen 244 km. — Für den Rückweg empfehlen wir Ihnen die Fahrt hinauf auf den Kniebis, hinab nach Bad Peterstal und über Löcherberg und Harmersbach, Zeil, Biberach ins Kinzigtal (46 km); in diesem aufwärts bis Haslach (10 km), dann rechts hinauf über Mühlenbach und abwärts über Elzach und Waldkirch nach Freiburg (43 km). Sodann die Rheintalstrasse aufwärts über TJnterkrozingen bis Müllheim (31 km). Hier links ab (die Strasse rechts über Schliengen ist schlecht) über Vögisheim und Kandern nach Basel (34 km); bis hierher im ganzen 134 km. Diö untere Hauensteinstrasse ist z. Z. noch gesperrt, also entweder über Rheinfelden-Frick-Baden zurück oder die obere Hauensteinstrasse über Liestal-Waldenburg-Langenbruck-Egerkingen oder Hägendorf-Olten nach Zürich. , T. A. 298. Chur-Verona. Auf 31. Mai ist der Arlberg noch nicht schneefrei; vor dem 10.—15. Juni ist die Ueberfahrt in den seltensten Fällen möglich, dagegen dürften bis Ende Mai der Julierund Malojapass für den Automobilverkehr eröffnet werden. In diesem Falle empfehlen wir Ihnen die Strecke über Chiavenna, Bergamo, Brescia nach Verona. Die Strecke über Innsbruck, Brenner, Bolzano, Trento nach Verona ist, abgesehen vom Arlberg, zu dem genannten Zeitpunkt passierbar. Das Auto können Sie am Arlberg der Bahn übergeben, und zwar an den Stationen Bludenz, Langen ä. A. und St. Anton. Kostenpunkt je nach Gewicht Fr. 40—60, Zeitverlust einige Stunden. Die Strassen in Oberitalien sind im grossen und ganzen gut, alle Angaben über Hotels, Garagen und sonstige Touren-Auskünfte finden Sie im Führer «Europa Touring». Preis Fr. 12. Touren -Fragen T. F. 298. Chur-Verona. Ich beabsichtige am 31. ds. nach Verona zu reisen und frage Sie an, welcher Weg der ratsamere ist per Auto. Gedenke von Chur nach Feldkirch, Innsbruck und dann über Meran oder direkt von Innsbruck nach Bozen nach Verona. Sind Arlberg und Brenner ohne Ketten passierbar? Den Rückweg gedenke über Bergamo- Chiavenna-Maloja zu nehmen, oder sind andere Routen vorteilhafter? Könnten eventl. Adressen von Hotels, wo einfach und gut logiert werden kann, in genannten Orten angegeben werden? L. M., in Ch, T. F. 299. Fuchsleiter. Es wurde kürzlich erwähnt, dass die Strecke über die «Fuchsleiter» im Schwarzwald eehr schön sei; ich möchte dieselbe einmal von Kanton Aargau aus befahren und bitte um nähere Auskunft, W. Seh., in T. Qahreszeü: dem 6pj2Zial/uuisfirßiae