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E_1929_Zeitung_Nr.047

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dury, stand, der von einem Stab© zuverlässiger Mitarbeiter, vorab vom Sektionssekretär, unterstützt wurde, hatte alles, aber auch alles bis ins letzte Detail wohl vorbereitet. Es galt also nur auf die Gäste zu warten, um alsdann die sorgfältige Maschinerie der Organisation spielen zu lassen ! Gegen 8 Uhr rollten in unablässiger Folge Wagen um Wagen beim Theater vor und der Tonhalleplatz, der als Parking zur Verfügung gestellt worden war, füllte sich rasch mit einem stattlichen Wagenpark, wie ihn Zürich nur selten sieht Gegen tausend festfreudige Gäste versammelten sich und wurden durch ein gewandtes Empfangskomitee auf alle verfügbaren Plätze im Parkett, Logen und Rängen verteilt. All die prominenten Mitarbeiter des A. C. S. hatten sich hier mit den Clubkollegem aus allen schweizerischen Gauen, den Delegierten, Ehrengästen und den Mitgliedern deT Jubiläumssektion Rendezvous gegeben. Deutsch und Welsch in buntem Durcheinander und herzlichem Einvernehmen erneuten alte Freundschaftsbande und stärkten im frischen persönlichen Kontakt das Zusammengehörigkeitsgefühl, das dem Landesverbände erst so recht die wertvolle Unterlage bietet. Der eigentliche Festakt wurde durch den Aufmarsch und die 1 Gratulation der Sektionsdelegierten aus der ganzen Schweiz eingeleitet. Auf der Bühne war der Vorstand der Festsektion versammelt, wo er zuerst die eigenen Ehrenmitglieder empfing, die einzeln durch den offiziellen Sprecher und Usher, den Herr Töndury mit Elan markierte, feierlich eingeführt wurden. Die Herren Oberst Hürlimann, Dr. med. Wyss, Dr. Bircher und Wunderly-Volkart, alles Namen, die in der Geschichte des A. C. S. und des schweizerischen Automobilismus überhaupt einen guten Klang haben, wurden mit freudigem Beifall begrüsst. Zu ihnen gesellte sich später noch das fünfte und nicht minder verdiente Ehrenmitglied Herr J. Kuhn. Würdgi und eindrucksvoll setzte alsdann der Einzug der Delegierten der übrigen Sektionen ein, die mit wehenden Fanions und freundschaftlichem Händedruck die Grüsse und Gratulationen ihrer Clubs überbrachten. Lebhafter und spontaner Applaus empfängt die Gratulanten, der seinen Höhepunkt erreicht, als der Zentralvorstand mit Herrn Vizepräsident Steinmann an der Spitze aufmarschiert. Sie alle werden vom Sektionspräsidenten, Herrn Wunderly-Volkart, in deutscher und französischer Sprache begrüsst, der ihnen in trefflichen Worten den Dank der Sektion vermittelt. Herr Steinmann aus Genf entbietet in Vertretung von Zentralpräsident Dufour, der leider durch Familientrauer an der Teilnahme verhindert ist, den Glückwunsch des Zentralvorstandes. In meisterhafter Rede, wie sie nur dem Welschen eigen ist, feiert er die bisherige zielbewusste und erfolgreiche Arbeit des Zürcher Clubs. Er gedenkt der ersten grossen sportlichen Veranstaltung, deren Durchführung den Zürchern anvertraut worden war und bei welchem Anlass der Sprechende selbst erstmals mit den dortigen Automobilisten in persönliche Beziehung trat. So flott und grosszügig wie damals, anno 1905, die Coupe Rochet-Schneider organisiert wurde, hat die Sektion auch weiterhin für die eigene Entwicklung und diejenige des gesamten Verbandes gearbeitet. Er würdigt weiterhin das nicht misszuverstehende Resultat der Abstimmung vom 12. Mai, an dem gerade auch die Zürcher ihr grosses Verdienst haben. Die besonders erschwerten Umstände, welche die Propaganda der Anhänger der Verkehrsinitiative behinderten, haben zwar das Resultat zu beeinflussen vermocht, allein es wird bei einer künftigen Demonstration der Verkehrsinteressenten nicht bei den 250000 Stimmen bleiben. Wenn die Automobilisten zusammen mit ihren Bundesgenossen ihre Kräfte vereint mit dem Gegner messen, dann dürfen wir mit Bestimmtheit damit rechnen, dass sich unsere Stimmenzahl verdoppeln wird. Der Gratulant glaubt der Sektion Zürich nichts besseres wünschen zn können, als dass sie einfach in ihrer bahnbrechenden und zielbewussten Arbeit gleichermassen wie bis anhin weiterfährt, da sie der Erfolg alsdann in gleichem Masse weiter begleiten wird. Mit einem herzlichen «Vivat crescat floreat» schliesst Herr Steinmann seine mit Begeisterung aufgenommenen Worte. Die grosse Revue, betitelt «Kilians Raketenfahrt», zu der P. Altheer 12 Bilder (im Fachjargon als «Pannen> bezeichnet) lieferte, gelangte in rassiger Folge mit farbenprächtigem Aufwand, bunten Szenerien und mit der künstlerischen Unterstützung des Orchesters und Ballettes vom Stadttheater zur Aufführung Freund Kilian, ein neugebackenes AGS-Mitglied träumt nach feuchtfröhlichem Martinimahl, das er nach allen Regeln dex Kunst bis zur Neige genossen hatte, von einer abenteuerreichen Raketenautofahrt, die ihn, in zarter Begleitung, durch alle Weltteile und sogar auf fremde Planeten führt. Seiner Traumfahrt ist der GTOSsteil der Bilder gewidmet, in welchem sich mit Humor und Satire Welt- und Clubgeschehen in originellen Bildern, Zwiegesprächen und Intermezzi widerspiegeln. Auf seiner Fahrt folgt ihm ständig auch die unliebsame Polizeikontrolle, die ihm bei jeder Gelegenheit die AÜTOMOBIL-REVUE düng mit dem Festland. Die Gegend gefällt ihm so unerquicklichen Mandate und Bussenverfügungen aushändigen möchte. Aus der kunterbunten Serie der Szenen seien nur wenige herausgegriffen: Bei seinem Besuch am Nordpol wird er mit Nachdruck an seine alte Heimat erinnert, begrüsst ihn doch eine Gruppe rauher Eskimos mit trauten Sennenjodlern und findet er noch Spuren der Eisbärjagd, der vor noch nicht allzulanger Zeit der Sektiosnpräsident anlässlich einer nordischen Jagdexpedition obgelegen hatte. Ein von Nobile deponierter Radioapparat ermöglicht ihm die Verbinso gut, dass er beschliesst, sie anlässlich der nächsten zürcherischen Abstimmung über die Eingemeindung in den Rayon der Vorortsgemeinden einzubeziehen. Im Urwald findet ex neben zweckmäseigen Verkehrseinrichtungen wie Eiabahnstrassen allerlei Spuren seines früher doit durchgereisten Landsmannes Mittelhoker. Der Gegenbesuch bei Amanullah reisst ihn trotz seiner friedlichsten Absichten in den Taumel der dortigen Revolution und auf dem Mond macht er.endlich die Bekanntschaft dex in Zürich so landläufig und sprichwörtlich gewordenen «Mondkälber». Neben Kilian, einem bekannten und begabten Sektionsmitglied, bringt hauptsächlich das Ballett mit seinen immer neuen Reigen und Tänzen Schmiss and Leben in die Bilderfolge, welches herzlich belacht wixd und wohlverdienten Applaus erntet. Mit der Revue stellt sich auch die gehobene Stimmung ein, welche die beste Atmosphäre für den anschliessenden animierten Ball schafft Bevor der Maifcre de plaisir sein Szepter an die rassige Jazzkapelle abtritt, benützen die Ehrenmitglieder die Gelegenheit, um durch Herrn Dr. Bircher ihrer Sektion zur steten Erinnerung an das Jubiläum einen wundervollen Ehrenpokal überreichen zu lassen, den Herr Kantonsrat Gassmann mit trefflichen Worten des Dankes entgegennimmt. Es sei übrigens gleich an dieser Stelle erwähnt, dass der Sektion Zürich von Schwestersektionen, sowie auch vom dortigen Touring-Club prächtige Angebinde überreicht wurden, welche als wertvolle Zeugen immer wieder an diesen Ehrentag gemahnen werden. Der Ballbetrieb blieb nicht etwa auf das Parkett beschränkt, sondern nahm vom ganzen Hause Besitz, lockten doch weitere im Foyer und anderswo untergebrachte Kapellen zu Lust und Tanz. In schwindeliger Höhe (genau genommen im 2. Parkett) finden wir uns plötzlich auf die Klausenpasshöhe versetzt, die jedem ACS-Mitglied durch die grossspoTtlichen Veranstaltungen des Klausenrennens vertraut geworden sind. Mit GescMck wurde der Kranz der Urnerund Glarnerberge als Staffage verwendet, in deren Schutz man wohlgeborgen gerne eine Flasche bekömmliche Gletschermilch genoss. Wer sich noch mehr im automobilistischen Milieu bewegen und fachsimpeln wollte, der konnte in die Chauffeur- Pinte hinuntersteigen, allwo bei einem guten Tropfen die schwierigsten technischen und verkehrspolitischen Probleme sich in Minne lösen Hessen. So fand sich für alle ein geeignetes Plätzchen und man wurde nicht müde, zur Abwechslung nach einem Tanz die durch keine VerkehTsvorschriffen (beschränkte Rundfahrt durch die festlichen Räume einzuschalten und mit vertrauten Kollegen und Sportsfreunden irgendwo zu «tanken» oder zu «parken». Esbr*n^t de^aJbwohl fcatnn-besondera' hervorgehoben vx werden, dasa die Festgemeinde sich nur langsam und nur unmerklich lichtete und die Mehrzahl sogar den Vorzug hatte, auf die Scheinwerfer für die Heimfahrt zu verzichten, nachdem bereits der Sonntag sein natürliches Morgenlicht in reichem Masse spendete.«. welche am Sonntag vormittag im grossen Börsensaal tagte, hatte eine Reihe Geschäfte, aber keine aussergewöhnüchen Traktanden zu behandeln. Herr Zentralpräsident Dufour würdigte in seiner Begrüssungsanspraehe vorab das für die Anhänger der Verkehrsinitiative so erfreulich ausgefallene Abstimmungsresultat. Da die vorgesehene Traktandenliste genehm war, konnte alsdann ohne weiteres zur Erledigung der Geschäfte geschritten werden. Herr Wunderly-Volkart schlägt vor, dass' die Versammlung in einem Telegramm dem Präsidenten der Verkehrsliga, Herrn Megevet, den Dank des A. C. S. für die Arbeit der Liga ausspreche, welches Votum spontane Zustimmung findet. Der Appell der Delegierten ergibt, dass von 112 Delegierten deren 100 der Einladung Folge geleistet haben und mit Ausnahme von Emmental sämtliche Sektionen vertreten sind. Als Stimmenzähler belieben die Herren Oberstlt. Hitz, Sektion St. Gallen-Appenzell, und Oberstlt Stierlin, Sektion Aargau. Ihr Amt erweist sich in der Folge als besonders dankbar, haben sie doch durchwegs nur einstimmig angenommene Beschlüsse festzustellen. Bevor zur Wahl von Protokollführern geschritten wird, geht aus den Reihen der Zürcher der Antrag ein, es sei das Versammlungsprotokoll vom Zentralsekretär und nicht von zwei Delegierten zu führen, da es auf diese Weise viel rascher möglich sei, den Bericht über die Tagung den Sektionen zuzustellen. Vom Vorstandstisch aus macht aber Herr Dr. Stadler darauf aufmerksam, dass absichtlich in den Statuten die Wahl von Delegierten für dieses Amt vorgesehen worden sei, umso eine möglichst unabhängig© Berichterstattung zu erreichen. Zudem hätte der Antrag rechtzeitig und schriftlich eingereicht werden sollen. Als Protokollführer werden die Herren Olivet (Genf) und Dr. von Stürler (Bern) berufen. Das Protokoll der Delegiertenversammlung vom 16. Dezember 1928 ist allen Delegierten ordnungsgemäss zugegangen, und da von der Verlesung deswegen Umgang genommen werden kann, folgt sofort dessen einmütige Genehmigung. Das nämliche abgekürzte Verfahren konnte auch für die Verabschiedung des Jahresberichtes pro 1928 eingeschlagen werden. Der vom Zentralsekretär Primault sorgfältig abgefasste Bericht bietet aber eine Fülle interessanter Daten, dass wir gelegentlich darauf zurückkommen dürften. Die Jahresrechnung- zeigt «in erfreuliches Bild und eröffnet die Perspektive auf eine weitere gesunde Finanzgestalrung des Verbandes, Die gründlichen, mündlichen Ergänzungen von Herrn Devaud, dem Präsidenten der Finanzkommission, waren leider zufolge der ungünstigen akustischen Verhältnisse im Börsensaal nicht durchwegs verständlich. Erstellte Der A.CUS. bei der Einschiffung auf die «Stadt Rapperswü > zur Rundfahrt auf dem Zürichsee, i92r— Die Delegiertenversammlung Frau M. Gosswiler (Zürich) auf Packard, die Siegerin der Jubiläums-Sternfahrt. (Photo: Auto-Revue.) tf° 47 in seinem Berichte fest, dass mit grösste*. Sorgfalt und Sparsamkeit gewirtschaftet worden ist und sich die finanzielle Situation stabilisiert hat. Er hofft, dass bei weiteren ebenso zufriedenstellenden Abschlüssen in den nächsten Jahren ein Reservefonds geäuffnet werden kann. Ausser einer mehc buchhaltungstechnischen Anfrage wird über die Rechnung nicht diskutiert, so dass diese samt den Berichten der Finanzkommission, der Revisionsgesellschaft und der Geschäftsprüfungsstelle genehmigt werden kann. Da der Vertrag mit dem Schweizerischen Damen-Automobil-Club bekanntlich an der letzten Delegiertenversammlung nicht mehr unter Dach gebracht werden konnte, soll die jetzige Versammlung darüber Beschluss fassen. Herr Dr. Mende empfiehlt im Namen des Zentralkomitees die Ratifikation der Vereinbarung, welche alsdann auch diskussionslos erfolgt. Weiter beantragt Herr Dr. Stadler die Ratifikation des Beschlusses vom Zentralvorstand, von den der Schweizerischen Verkehrsliga entstandenen Propagandakosten einen bestimmten, recht ansehnlichen Betrag zu übernehmen. Auch hier folgt die Versammlung ohne weiteres dem Vorschlag des Vo* tanten. Die Sektion Zürich hat seinerzeit den Vorschlag unterbreitet, es seien die Abzeichen für Veteranen, entgegen dem für 1929 neu eingeführten Modus nicht den Sektionen, sondern dem Gesamtclub, zu belasten. Das Zentralkomitee beantragt durch Herr Hürlimann Ablehnung, unterbreitet aber gleichzeitig eine vermittelnde Lösung, wonach die Kosten zu gleichen Teilen von Sektionen und Gesamtverband getragen werden. Da Zürich erklärt, bei Annahme dieses Gegenvorschlages, seine Proposition zurückzuziehen, kann auch diese Angelegenheit in Minne und im Sinne des C.C. erledigt werden. Unter Varia findet ein Votum von Herrn Spychiger, Präs. der Sektion Seeland, allgemeine Beachtung und Zustimmung. Er macht Beachtung und Zustimmung. Ervw6i darauf aufmerksam, wie die jüngsten ZoHverhandlungen mit Amerika darauf schliessen lassen, dass die Vereinigten Staaten der Schweiz gegenüber neue Prohibitivzölle einzuführen beabsichtigen. Es Hesse sich demzufolge die Frage studieren, ob der A.C.S., gemeinsam mit den schweizerischen Garagistea und Automobilhändlern, die amerikanische Automobilindustrie nicht veranlassen könnte, bei der Regierung für den Verzicht auf solche, den schweizerischen Export schädigenden Zölle zu plädieren. Es mfisste zu diesem Zwecke den amerikanischen Interessentengruppen nahegelegt werden, dass man andernfalls in der Schweiz auch Massnahmen ergreifen könnte, tun den beträchtlichen Absatz amerikanischer Automobile bei uns zu reduzieren und zu erschweren. Der Vorsitzende verspricht, diese Frage prüfen zu wollen. Herr Chantre, Genf, ersucht das C.C, eine Kommission zu bestellen, welche sich mit der Frage der Mitgliederwerbung befasst. In einzelnen Sektionen hat die Zunahme an Mitgliedern in quantitativer Hinsicht in den letzten Jahren zu wünschen übrig gelassen und es wäre deshalb angezeigt, dieser für den Club so wichtigen Angelegenheit die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Auch diese Anregung wird zur weiteren Behandlung entgegengenommen. Nachdem Herr Wunderly-Volkart noch die freudige Mitteilung machen kann, dass die Sektion Zürich einen Aperitif für die Delegierten bereithält, kann der Präsident die in bester Harmonie verlaufene Sitzung schliessen. Der Aperitif ist eine willkommene Abwechslung und bildet den vielversprechenden Auftakt zum Bankett der Delegiertenversammlung, das im Hotel Baur au Lac im prächtig geschmückten, weiten Gesellschaftssaal serviert wird. Zahlreiche Delegierte haben sich mit ihren Damen zum exquisiten Festmahl eingefunden, an dem, als Vertreter der Zürcher Behörden, Herr Stadtrat Ribi, sowie Herr Regierungsxat Pfister teilnehmen. Beim Dessert angelangt, begrässt Herr Dr. Mende, welcher die Tafel in Abwesenheit von Herrn Dufour präsidiert, die Gäste und findet besonders glückliche Worte für die beiden Behördemitglieder. Wir Automobilisten sind zwar diejenigen Bürger, welche den beiden Herren, die sich, jeder in seinem Bereich, mit dem Motorfahrzeugverkehr befassen, am meisten zu schaffen gebe^n. Die persönliche Fühlungnahme ermöglicht es aber besser, als umständliche Eingaben und Gesuche, Verkehrsprobleme gemeinsam zu beraten und deren Lösung erfolgreich, anzubahnen. Der Redner spricht seine hohe Befriedigung aus über das gute Gelingen und die rege Beteiligung bei dem Doppelfeste, das der A. G. S. in Zürich feiert. Der Sektion Zürich gebührt zweifacher Dank: für die Organisation des eigenen Festes sowie den liebenswürdigen Empfang der auswärtigen Clubkollegen. Es gehört sich, auch bei dieser Gelegenheit nochmals der Abstimmung vom 12. Mai zu gedenken, die mit ungleichen Waffen gekämpft werden musste, aber dennoch der Minderheit einen Achtungserfolg braohte, wie ihn niemand erwartet hat. Der Bundesrat hat schon vor der Abstimmung erklärt, er eei nach deren Erledigung wieder bereit, die Vexkehxsfragen neu zu prüfen. Wir nehmen ihn beim Wort und erwarten, dasa die Materie unverzüglich wieder an Hand genommen wird. Man soll im Bundeshaus sich nur darüber klar sein, dass wir mit einem Stimmenaufgebot von. einer Viertelsmillion noch keineswegs bereits die obere Grenze erreicht haben. Wenn wir ans für die Ver-

N° 47 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE Angelegenheit alle Prestige-Fragen auf die Seite gelegt werden sollten. Herr Prof. Delaquis, Chef der Polizeiabteilung des eidg. Jmstizdepartements, schliesst sich dieser Ansicht an. Die Besprechungen zwischen den beiden Organisationen werden fort- Besserung der .Strassen einsetzen, so liegt dies nicht nur im Interesse der Motorfahrzeugbesitzer, sondern ebensosehr im Allgemeininteresse. Wir dürfen deshalb ruhig auf das Verdienst Anspruch erheben, hier für die Gesamtheit des Volkes zu arbeiten. Jahresfest und Jubiläumsfeier klingen harmonisch und im gutem Geiste aus. Möge dieser "weiter bestehen im Interesse des A. C. S. und des Vaterlandes! Die mit diesem Wunsche abschliessende gehaltvolle Anspiache fand ungeteilten Beifall. Mit besonderem Interesse erwartete man die Worto von Herrn Regierungsrat Pfister, der im Anschluss an den Tafelpräsidenten die Gäste be- Krüsate. Er erklärt sieb mit seinem Vorredner darin einig, dass der persönliche Kontakt ein gutes Einvernehmen und positive gemeinsame Arbeit ermöglicht. Zur Behandlung der automobilistischen Fragen übergehend, meint der Redner launig, er wolle sie zuerst von der «einnehmenden» Seite betrachten und die Steuerleistungen der Motorfahrzeugbesitzer -würdigen. Er anerkennt voll und ganz dio beträchtlichen Aufwendungen, welche sie in iForm von Steuern zu machen haben und fügt maliziös bei, er tue dies um so lieber, als ihm bekannt sei. dass die Automobilisten ja gerne zahlen! Wenn •auch die dem Staaten so erwachsenden Einnahmen in die Millionenbeträge gehen, so haben die Motorfahrer und Automobilisten doch die Befriedigung zu wissen, dass der Kanton Zürich diese Mittel restlos für den Strassenbau aufwendet. Die Behörde ist stets bestrebt, die Strassen immer leistungsfähiger und dauerhafter, sowie staubfrei zu bauen. Wir erweisen damit nicht nur den Motorfahrzeugbesitzern, sondern auch den Fussgäiigern einen sehr wertvollen Dienst. Die gutgepfiegte staubfreie Strasse Iässt den Fussgänger den Autoverkehr sofort anders beurteilen. Die Anschauungen über den modernen Verkehr sind eben grundverschieden und richten sich darnach, ob man im Ergebnis führen. gesetzt und hoffentlich Auto drin sitzt oder auf der Strassenseite oder dem Trottoir als Fussgänger sein Heil sucht. Es ist dem Sprechenden wohl bekannt, dass auch bezüglich der Verkehrsregelung noch manches zu tun bleibt. Allein die Verhältnisse sind vielfach durch gesetzliche Bindungen so kompliziert, dass sich die Verwirklichung von Projekten oft ungebührlich in die Länge zieht. Dies gilt insbesondere dann, wenn andere Kantone, die Eidgenossenschaft, oder gar ausländische Staaten in bestimmten Fragen ein Mitspracherecht haben. Sein Trinkspruch gilt dem guten Einvernehmen zwischen Behörde und Automobilisten, ein Wunsch, der allgemein das grösste Echo findet. Der Sechseläutenmarsch des Orchesters präludiert die Ansprache des Sektionspräsidenten, Herr Wunderly-Volkart, der nochmals allen Vorrednern vom Samstag und Sonntag für ihre anerkennenden Worte, welche dem Zürcher Club gelten, dankt. Er möchte den Dank aber an die Organisatoren der Festlichkeiten weiterleiten, die ihn verdient haben. Der Redner äussert sich besonders befriedigt über die verständnisvollen Ausführungen von Herrn Regierungsrat Pfister. Wir Automobilisten seien angenehm überrascht von der neuen Melodie, da wir in den vergangenen Jahren vom Regierungstische her andere Töne gewohnt gewesen seien. Wir Automobilisten erwarten von den Behörden ja nicht, dass unsere Wünsche alle auf einmal und urplötzlich berücksichtigt werden. Aber es ist für uns doch wertvoll zu wissen, dass wir wenigstens Gehör und Aufmerksamkeit finden. Die Sektion Zürich ist im Kampfe und nicht im pazifistischen Wickel gross geworden. Zuerst galt es, dem Auto-r. mobil überhaupt zu seiner Anerkennung bei Oeffentlichkeit und Behörde zu verhelfen; heute handelt es eich darum, bei den. politischen Parteien darauf hinzuwirken, dass Vertreter in die Behörden und Räte delegiert werden, welche auch die Interessen der Automobilisten zu verteidigen gewillt sind. Finden wir bei den Parteien nicht das notwendige Verständnis, so liegt die Möglichkeit nicht zu fern ab, eine politisch neutrale Verkehrspartei ins Leben zu rufen. In französischer Sprache wendet sich Herr Wundeily darauf an die welschen Delegierten und skizziert in einem trefflichen Gleichnis das Verhältnis zrvische Zürich und den welschen Sektionen. Im Anschluss an sein Votum intoniert das Orcheeter die Nationalhymne, welche stehend, gleichzeitig in beiden Sprachen gesungen wird. So schliesst deT erste Teil der sonntäglichen Manifestation in bestem Einvernehmen, und einem vaterländischen Akkord. Bei strahlendem Wetter verlässt ein für die Seerundfahrt vom A.C.S. speziell gecharterten Salondamper den Zürcher Hafen, um in prächtiger zweistündiger Fahrt den zahlreich an Bord gekommenen Gästen, Delegierten und Zürcher Clubmitgliedern die Reize der Zürichseegestade vom Schiff aus zu offenbaren. Bei Meilen empfängt uns ein donnernder Salut, der kunstgerecht und nach allen Regeln der Tradition auf hoher See vom verdienten Sektionspräsidenten abgefeuert wird, der von seinem Bootshause aus das Geschütz sogar selbst bediente. Frohes Winken beantwortete die Aufmerksamkeit. Das frohe Treiben an Bord wurde nur auf kurze Zeit unterbrochen durch die Preisverteilung für die Sternfahrt welche der Leiter der Veranstaltung, Herr F. Frey, vornahm. Er wies in seiner Ansprache mit Recht daraufhin, wie sorgfältig und sicher gefahren wurde, folgen sich doch die Zeiten in den verschiedenen Rängen mit nur unbedeutenden Differenzen und besteht zwischen dem besten und dem letzten Resultat nur ein Unterschied von etwa 12 Minuten. Er freut sich darüber, dass der erste Preis einer Dame zugefallen ist, ein Erfolg, den alle «Herren»- Fahrer-der Kollegin vom zarteren Geschlecht neidlos gönnen. An die ersten 11 Fahrer werden gediegene Silberbecher verabfolgt. Ausklang. Gerade bei der Landung setzt ein minutenlanger Gewitterregen ein, dem aber auf dem Fuss wieder schönster Sonnenschein folgt. Möge gleicher Sonnenschein immer wieder auch alle etwa auftauchenden Wolken am Clubhimmel ablösen und der Jubiläumssektion Zürich als auch dem gesamten A.C.S. den, weiteren Weg erleichtern und verschönern! b. Rangliste der Jubiläumssternfahrt nach Zürich Fahrer Sektion Wagenmarke Start Abweichg. v. theor, Bestzeit 1. Frau M. Gossweiler Zürich Packard Zug 0,6 Sek 2. A. Egolf, Horgen Zürich Buick Zug 1,6 » 3. F. Reiber, Zürich Zürich Paige-Jewett Baden 3,4 » •4. J. Frey jun., Zürich Zürich Auburn Baden 5,2 » 5. M. Grisel, Lausanne Vaud Citroen Zug 5,8 » 6. C. Bodmer, Zürich Zürich Nash Zug 6,8 » 7. O. Küderli, Zollikon Zürich Talbot Baden 7,0 > 8. H. Schriever, Luzern Luzern Fiat Zug 7,0 » ' 9. J. Gygli, Zug Zug Steyr Zug 7,8 » 10. H. Roos, Winterthttr Zürich Citroen Baden 11,4 > 11. F. Steinfels. Zürich Zürich Chrysler Baden 13,0 » Die Sitzung des Zentralkomitees um 9 Uhr morgens, im Hotel St. Gotthard, dem Sektionslokal, war neben der Vorbereitung der Delegiertenversammlung ausserdem einigen speziellen Fragen gewidmet. Es wurde ferner eine Differenz 'behandelt, welche zwischen dem Schweizerischen Städteverband und der Konferenz der Departementsvorsteher der Kantone entstand in bezug auf die Strassenbezeichnungen. Der Schweizerische Städteverband hat ein ganzes System von Strassenzeichen ausgearbeitet, welches vom Internationalen Städteverband angenommen wurde und von der Verkehrskominission des Völkerbundes mit einigen kleinen Aenderungen empfohlen wird. Die von den kantonalen Bauamt-Voiständen vorgeschlagenen Zeichen unterscheiden sich in der Form von den Strassenzeichen des Städteverbandes. Der Städteverband schlägt als einheitliche Form die Kreisscheibe VOT, während die Bauämter die kreisförmige Scheibe nur für den Verkehr anwenden wollen, nicht aber für die Stationierung. Das Dreieck soll wie bisher reserviert werden für Gefahrsignale. Die Konferenz der kantonalen Bauämter und der Schweizerische StädteveTband haben sich an die interessierten Verbände der Automobilisten gewendet und diese um ihre Ansicht gebeten. Der A. C. S. antwortete dahingehend, dass in dieser wichtigen zu einem befriedigenden Autobuslinie Kleinbasel-Bettingen. Im Grossen Rat von Basel-Stadt referierte Regierungsrat Niederhauser über die Anlage einer Autobuslinie. Der Regierungsrat beantragt die Errichtung einer Verkehrslinie mit Autobusbetrieb bis zum Hörnli-Gottesacker. Dr. Strub stimmt dem Vorschlag der Regierung zu. Die Radikal-demokratische Fraktion 'beantragt jedoch die Weiterführung der Linie bis nach Bettingen. Hierfür solle der Rat einen Kredit von 534,000 Franken auf Rechnung des Anlagekapitals der Basler Strassenbahnen bewilligen. Auch der geplante Garagebau sei auszuführen, denn andere vorgeschlagene Gebäude eignen sich nicht als Autobusgaragen. In der Abstimmung wird der Antrag Dr. Strub mit 58 gegen 46 Stimmen angenommen. An dem obersten Galerietunnel an der Bristenstrasse bei Amsteg lösten sich dieser Tage grosse Fels- und Geröllmassen und zerstörten die Strasse an fünf Stellen und fuhren über vierhundert Meter in die Tiefe Ms zum Kerstelenbach. Der Schaden wird auf ca. Fr. 60,000 geschätzt. Es werden vermutlich noch weitere Sprengungen notwendig sein, um die durch das morsche Felsengeklüft drohenden Gefahren zu beseitigen. Für zirka zwei Monate wird die Strasse für den Verkehr gesperrt bleiben. xy. s P #1 Eine Serie neuer Rekorde hat die Engländerin Stewart auf ihrem Morgan-Cyclecar 750 cem in Linas-Montlhery mit folgenden Zeiten aufgestellt: 50 km : 22' Iß" 66/100; Stundenmittel 134 km 664 (83,67 m). 50 Meilen : 35' 31" 19/100; (Stundenmittel 135 km 924 (84,45 m). 100 km: 43' 52" 92/100; Stundenmittel 136 km 730 (84,95 m). 1 Stunde: 137 km 161 (85,22 m). Ein schweres Rennunglück ereignete sich laut Zeitungsbericht am Sonntag beim Lückendorfer Bergrennen. Ein Konkurrent der Rennwagenklasse kollidierte in voller Fahrt mit einer Telegraphenstange und fuhr dann mitten in die Zuschauer hinein. Die Katastrophe, die nicht zuletzt auf die bei Rennen immer noch zu wenig straff durchgeführte Absperr- und Schutzmassnahmen zurückzuführen sein wird, kostete vier Personen das Leben. Sechs Personen waren schwer verletzt, acht leicht. Der unglückliche Rennfahrer ist ebenfalls schwer verletzt. Im Grand Prix des Frontieres, dem vom A. C. von Belgien organisierten Rundrennen über 217,400 km war Zehender auf, Alfa Romeo in der Zeit von 1 Std. 58'11%" siegreich. Elf Konkurrenten bestritten das Rennen. Alfa Romeo gewann nach eindrucksvoller Fahrt mit Ueberlegenheit. Resultate: 1100 cem Rennwagen: 1. De Marotte (Salmson), 2.4'5" ; 2. Rouleau (Amilcar), 2.4'56. 1100 cem Sportwagen : 1. Blin D'Arimont (Lombard), 2.18'43"; 2. Legat (Amilcar), 2.19'2". 1500 cem: 1. Longuewille (Bugatti), 1.58*54" ; 2. Andre (Bugatti), 2.8'7"; 3. Charlier (Bugatti), 2.8*28". 1500 cem Sportwagen: 1. Gerard (Bugatti), 2.19*34". 2000 cem Sportwagen: 1. Zehender (AlfaRomeo). 1.58'11'H (beste Zeit); 2. Cornial (George Irat), 2.8'13". Es ist erst ein Jahr her, seit Horch sich für stilvolle, feine Karosserien bemüht, und schon beträgt sein Umsatz in Deutschland über l / t aller Wagen über 10,000 Mark. Damit steht er an der Spitze dieser Preisklasse und verspricht durch technische Qualität und künstlerischen Stil „der Wagen der Zukunft" zu werden. Internationale Alpenfahrt. In Nr. 45 publizierten wir das vorgesehene Programm der Fahrt. Im Reglement will man nun diesmal, wie verlautet, streng darauf halten, dass nicht wieder Rennwagen die Fahrt bestreiten können. Es soll diesmal so reglementiert werden, dass nur serienmässige Tourenwagen mitmachen können. Es ist die gleiche Gruppeneinteilung vorgesehen wie im vorrigen Jahr, und zwar Gruppe I: A) Wagen über 8000 cem Zylinderinhalt; B) über 5000 bis 8000 cem; C) über 3000 bis 5000 cem. — Gruppe II: D) Wagen von 2000 bis 3000 cem und E) von 1500 bis 2000 com. — Gruppe, III: F) Wagen von 1100 bis 1500 cem; G)j 750 bis 1100 cem und H) 500 bis 750 ccm.j Die Durchschnittsgeschwindigkeiten sind bei-j behalten worden wie 1928 und betragen für] Gruppe I 40 bis 49 km, für Gruppe II 38 bis 47 km und für Gruppe III 33 bis 42 km. Verlangt werden in allen Gruppen nurj Wagen mit zwei Plätzen. Während die Wa-.| gen der Gruppe I mit einem Fahrer und einem Mitfahrer besetzt sein müssen, können die Gruppen II und III den Mitfahrer durch 60 kg Ballast ersetzen. Ausserdem hat die Gruppe I noch 120 kg Ballast darüber hinaus mitzuführen. Als vorläufiger Meldeschluss wurde der 10. Juni in Aussicht genommen. Mit doppeltem Einsatz kann bis 3. Juli genannt werden. Es ist aber anzunehmen, dass diese Termine noch revidiert werden. Vorgesehen ist diesmal das Verbot aller Begleitwagen. Ausser Brennstoffersatz und Reifenreparaturen müssen alle Reparaturen mit an Bord des Fahrzeuges befindlichen Werkzeugen und ohne fremde Hilfe ausgeführt werden. Es soll diesmal eine rigorose Kontrolle ausgeübt werden. Der Start soll nach neuesten Berichten auf den 7. August in München festgesetzt sein. Auf gestern Montag war in Berlin die erste Delegierten-Sitzung der organisierenden Länder Schweiz, Deutschland, Italien und Oesterreich einberufen. Alfa Romeo besiegt Bugatti! Der Grosse Königspreis von Rom. Am Sonntag wurde in Rom auf dem Drei- Fontänen-Circuit bei Ostia der Königspreis ausgefahren, ein Rennen, das neben der Targa Florio 1 zu den schwersten des italienischen Sportkalenders zählt. Nicht nur die italienische, sondern auch die ausländische Presse bezeichnete' das Nennungsergebnis als Bestklasse der Welt. Wir brauchen nur die Namen zu nennen: Borzacchini, Maserati, de Sterlich auf Maserati, Varzi und Brilli Peri auf Alfa Romeo, Arcangeli auf Talbot* Divo, der Sieger der Targa Florio, auf Bugatti, Williams, der Gewinner des Grossen Preises von Monaco, auf Bugatti, Caracciola und Rosenberger auf Mercedes, Stuck auf Austro Daimler. Auch die Schweiz war für das Rennen mit Meister Lepori auf Bugatti eingeschrieben. Dass bei dieser einzigartigen internationalen Konkurrenz der Sieg wild umstritten war, braucht nicht betont zu werden und findet dehn auch in den gefahrenen Zeiten seinen Ausdruck. Sämtliche Rekorde wurden gebrochen. Den Sieg erstritt Varzi auf Alfa Romeo, der damit seine Marke zum ersten Mal gegen die offiziellen Verteidiger des grossen Favoriten Bugatti zum Erfolge führte. Der Sieg des Italieners auf einer italienischen Marke und auf italienischem! Boden hat in Italien ungeheure Begeisterung ausgelöst. Zur Stund© stehen Einzelheiten über den Rennverlauf noch aus. Wir geben nachstehend die Zeiten und möchten besonders darauf hinweisen, dass der gefürchtete Divo nicht nur von Varzi sondern auch von Graf Brilli Peri, dem zweiten Teamfahrer von Alfa Romeo, geschlagen wurde. Kategorie bis 1500 cem: 1. Arcangeli (Talbot) in' 3:17:46 (Stundenmittel 118,776 km); 2. Bornig'gia (Alfa Romeo), 3:42:55; 3. Biondetti (Salmson), 3:45:07. Schnellste Runde: Arcangeli, mit 6:13,4' (Stundenmittel 12,816 km). — Kategorie bis 200 cem : 1. Varzi (Alfa Romeo), in 3:03:10,2 (Stunden-i mittel 128,241 km) ; 2. Divo (Bugatti), 3:13:21,2; 3. Nenzioni (Maserati), 3:28:16,6. Schnellste Runde: Varzi, in 5:56,6 (Stundenmittel 131,744 km). —;i Kategorie über 2000 com : 1. Brilli Peri (Alfa Romeo), in 3:03:57,5 (Stundenmittel 127,692 km); 2. Caflisch (Mercedes), 3:29:45,4. Schnellste Runde des Tages : Brilli Peri, in 5:05,2 (Stundenmittel' 133,769 km). Absoluter Tagessieger: Varzi auf Alfa Romeo. Das Auto am Narzissenfest. Die Verkehrseinschränkungen. Samstag und' Sonntag, den 1. und 2. Juni, ist der Verkehr von 12 Uhr bis 19 Uhr für die Autos, welche Montreux durchgehend passieren, umgeleitet von Territet und Ciarens an, über die obern Bergstrassen; Tafeln werden die eiazuschiagende Richtung angeben. Der Autoverkehr wird unterbrochen sein in der Grand'Rue, vom Palace bis zum Kursaal, am Samstag von 12 Uhr bis 1 Uhr nachts und am Sonntag von 12 bis 19 Uhr. Am Sonntag von 19 Uhr an ist der Verkehr gestattet, jedoch nur in der Richtung St. Moritz. In der Avenue des Alpes wird der Verkehr unterbrochen Samstag und Sonntag von 14 Uhr 30 bis 19 Uhr. Die Sirassenrenovation in Aarburg geht tüchtig vorwärts: die Steinpflästerung an der Bahnhofstrasse ist bald beendigt un der Mexnhaltbelag der anderen Straosen ist fertig erstellt. ; s