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E_1929_Zeitung_Nr.045

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AUTOMOBIL-REVUE

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N» 45 — 1929 2k. C. S. A.O.S, SEKTION LIECHTENSTEIN. Gegenmixäg ist die Notbrücke über den Rhein bei Buchs für den AutomoKlverbehr gesperrt, da die Rampenaufachüttung auf Buchser Seite in Gang ist. Diejenige auf Liechtensteiner Seite «oll demnächst ebenfalls beginnen, wobei man — Meldungen der I/ofcadpresee zufolge — einen Verkehrsunterbpuch BU vermeiden hofft. Die Brücke Sevelen-Vadus ist ivieder eröffnet Die Sektion plant eine Clubfshri nach AppenfceH tstd Walseahaasen-Rheioeck für den 9. Juni dieses Jahres. Für das liechtensteinische Gebiet selten, keine besonderen Fahrvorecbxiften für Sonnt- "und Feiertage. Die durchwegs geltenden Maximalgaschwinddgkeiten eind 20 km/St, innerorts und 40 km/St. ßusserorts, erster« auch für Bergstrassen. Das Fahren mit offenem Auspuff ist untersagt, such aussei orte. Durchreisende [Automobilisten; welche Führerttod Kartenmaterial einzusehen wünschen, finden eolohes im Clublokal der Sektion, im Gasthaus zur Linde, in Schaan, I. Etage. Das Glablokaä liegt am Schnittpunkt der von Luzienstedß - Vaduz nach ßchaanwald-Oesterreich führenden mit der von Buchs kommenden Strasse. Vom A.C.S. empfohlene Gasthäuser: In V«(- &az: Hotel Adler, Schaan: Gaethta» zur linde, Gasthaus zur Post AnlässSich des vermehrten AWomob3veTtkehrs BU Pfingsten und zwecks Vermeidung von Zusammenfitössen empfiehlt es sich, den die anübersichtlichen Kurven sichernden A. C. S.-Straseentafeln erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Zu .der ah früherer Stelle berichteten bevorstehenden Erhöhung der Automobilsteuer in Liechtenstein kann den unter Vorbehalt wiedergegebenen Einzelheiten hinzugefügt werden, dass die Erhöbtmg zwar beschlossene Sache zu sein scheint, jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft treten dürfte und dass die über die Ausgestaltung der Steuer erhältlichen Auskünfte zurzeit noch JSU unbestimmt und zum Teil widersprechend eind, um ein klares Bild: zu gewinnen. Immerhin werden in informierten Automobilkreösen die Aussichten für eine dank der Steuererhönunjr zu erhoffende Besserung der Strassenpflege auf den Durchfangastra&sen sichtlich pessimistisch beurteilt, für den Faul, dasa die bisher vorliegenden Angaben über Verwendung des Steoerertragies stichhaltig mnd, was sich der Nachprüfung entzieht Für die international wichtige Strecke Ton der neuen grossen Rhein-Strassenbrücke bei Buchs bis zur österreichischen Grenze bleibt die Hoffnung bestehen, dasa der nach der Brückeneröffnung einsetzende Durchgangsverkehr die Veranlassung fco vermehrter Pflege bilden wird, da die grosse Bedeutung dieses Verkehrs für Liechtenstein auf id*r Hatod liegt A.C.S.SEKTION LIECHTENSTEIN. Mit Ueberjruchxtnc erfahr der Vorstand der Sektion, dass der MotorfahisetiCTxfflerte, Herr R. Tschirky-Good am Mefe. der seit etlichen Jahren auch die Fuhrer- und Fahrzeugprüfungen in Liechtenstein vornahm, nicht mehr eeines Amtes im Sektionsgebiet waltet Zahlreiche Automobilisten erinnern sich noch gerne seiner ruhigen und gewissenhaften Prüfungsmethode, und man bedauert daher seinen Fortgang, von dem der SektionsvoTstand erst vor wenigen Tagen erfahren hat. aufs lebhafteste, T. C. S. AUTOSEKTION BERN DES T.C.S. Die Pßngstfahrt an den Vierwaldstättersee wurde abgesagt. (Siehe: Die Pfingstausflüge.) NeugrQndung eines Clubs In Biel. Man schreibt uns: Nachdem bereits vor arirka einem Jahre ein eog. Initiativkomitee den Versuch unternommen hatte, in Biel eine unabhängige Sektion des T. C. S. zu gründen, und nachdem dieses Begehren vom Verwaltungsrat des T. G. S. abgelehnt wurde, ferner nachdem Verhandlungen zwecks einer Untersektion, angeschlossen an Seeland oder Jura, im Sand verlaufen sind, haben die Frühlingstriebe auch dem Initiativkomitee neue Kräfte gespendet und einen neuen Entschluss reifen lassen. Auf letzten Montag, den 6. Mai, wurden durch Zeitungsannoncen und Eingesandt in. der Bieter Lokalpresse alle Automobilfahrer von Biel, seien sie Mitglieder des A.G.S. oder des T.C.S. oder gar nirgends angeschlossen, zur Gründungsversammlung eines Bieler Automobilclubs in den «Jura>-Saal eingeladen. Es sind zirka 18 Mann erschienen. An der Spitze des Initiativkomitees sass derselbe Herr, welcher schon letztes Jahr versucht hatte, eich in Neugründungen zu betätigen, nämlich Herr Feldmann-Taube, Uhrenfabrikant in Biel. Es scheint, als ob Herr Feldmann unbedingt das Bedürfnis hätte, irgendwo sich als Präsident zu betätigen. Der neue Club ist gegründet worden. Ein Vorstand wurde ernannt, an dessen Spitze Herr Feldmann als Präsident Die neue Vereinigung nennt sich «Auto-Touring». Tags darauf erschien dann in der Lokalpresse ein neues Communicpie, wonach sich in Biel eine neue Sektion des T.G.S. gegründet hätte. Solches Vorgehen musste einer Richtigstellung seitens des Zentralsekretariates des T.G.S. rufen. Herr Quinclet hat dann auch am Samstag der Bieler Presse ein Communique' folgenden Inhalts zugestellt: Avis aux automobilistes. — La presse biennoise a annonce ces derniers jours. «ras forme de communique, la constitution d'une section biennoise du T.C.S. Le conseil d'administration et la direction du T.G.S. informent les automobilistes, en general, et ceiix de Bienne en particulier, qu'ils sont absolument Strangers ä la eräation de ce. nouveau gronpement, qui ne doit pas etre considere comme one section du T.C.S. Ils invitent les automobilistes ä ne pas adherer ä cette Organisation dont le caractere est nettement dissident Le secretaire general: J. Quinclet. . Dass dieser Neugründung von sehen des T.C.S. untersagt werden wird, sich des Namens «Touring» zu bedienen, ist selbstredend. Es ist anzunehmen, dass eich auch der A.G.S. noch mit diesem Neugeborrnen zu beschäftigen haben wird. Diejenigen Herren, die bereits Mitglied des T.G.S. oder einer der beiden Sektionen Jura oder Seeland eind, sind gebeten, eich dieser neuen Vereinigung absolut fernzuhalten, da sie den Interessen unseres Clubs direkt entgegenarbeitet Ihre Lebensdauer wird übrigens nur eine kurze sein, denn ein AUTOMOBIL-REVUE solches Gebilde kann «einen. Mitgliedern, keinerlei Vorteile bieten. Sektionen Seeland und Jura des T.G.S. AM CHAUFFEUR-VEREIN ZÜ- RICH. Versammlung vom 8. Mal 1929. Bei gutbesuchter Mouatsvensammlung im € Weissen Kreuz» wurden folgende Beschlüsse und Geschäfte erledigt. Die amtliche Stellenvermittlung mit dem Tarif wurde einstim- 1 mig genehmigt und als Stedlenvermittller unser treues Vorstandsmitglied Alfred Gastel gewählt. Die Mitglieder-Bereinigung durch den Vorstand konnte, dank unseres unermüdlichen und pfüchtbewussten Kassiers, durchgeführt werden. Die säumigen und pflichtvergessenen Mitglieder wurden durch Versammiungsbeschluss aas dem Verein ausgeschlossen. Als Aktivinitglieder konnten aufgenommen werden: Aebersold Ernst. Gaj Jak., Camenzind Ernst, Gehring Heinrich, Hägeli Karl, Kreba Fried., Müller Josef, von Güreir Franz, Schrämli Adolf, Sieber Hans und ala Passivmitglied: Satoter Job. An kranke und arbeitslose, treue Mitglieder wurden verschieden« Unterstützungen ausbezahlt. Der Vorschlag für einen Ausflug am 26. Mai a, c. wurde mit Freuden aufgenommen und die Anmeldebogen mit Talon verteilt. Diese sind spätestens bis zum 18. Mai ausgefüllt dem Präsidenten A, Nägeli einzusenden. Der Ausflug verspricht gemütliche Stunden im familiären Kreise. Der Stammtischabend wird ebenfalls in Erinnerung gerufen. Die erste freie Zusammenkunft am 14. April 1929 war erfreulicherweise sehr gut besucht und alle Kollegen kamen, dank der gemütlichen Stimmung, weitaus «uf ihre Rechnung. Zufolge der Umsicht unseres Präsidiums und der neuen Geechäftseinteilang konnte die Versammlung ßchon tun 10 Uhr geschlossen und zum gemütlichen Teile übergegangen werden, der auch gebührend gefeiert wurde. Die Zustellung des Vereinsorgans auf Vereinskosten erfolgt nur an diejenigen Mitglieder, die ihren Vereinspflichten nachkommen. Adressenwechsel ist jeweilen eofort dem Aktuar zu melden. Der Aktuar. X«« •Mmsn Verbänden dem Le Zum Kapitel Strassendisziplin shreibt man ans Mit Interesse habe ich den Vorschlag eines Einsenders betr. Strassendisziplin gelesen. (Automobil- Revue Nr. 40, Seite 14: Anregung, dass die Automobilverbände Sammelstellen errichten für Rapporte über unkorrekte Autofahrer.) Ein krasses Beispiel gibt mir Veranlassung, diese Angelegenheit hier na. erwähnen : Am 3. März beobachtete ich, wie ein Wagen einem andern, Richtung ScEönbühl fahrenden Automobil vorfuhr. Das Ueberholen geschah direkt in der Unterführung, wo die Strasse Bern-Hindelbank, nördlich Zollikofen, tinter der Bahnlinie Bern-Biel hindurchgeht. Da Danen die Oertlichkedt zweifellos genau bekannt ist, brauche ich keine lange Schilderung mehr zu geben. Wenn aber in Erwägung gezogen wird, dasa dort an bestimmter Stelle die gekurvte StTasse nur auf ans- eerordentlich kam iDiit&nz fiberbBekt werden kann, sind Sie zweifellos mit mir in der Auffassung einig, dass die Antottrolche nicht immer nur im Kleid des Wegelagerers einhergehen. Sie werden den etwas kräftigen Ausdruck. sicher verzeihen in einer Zeit, da einerseits unbedingt vermieden werden sollte, dasa die Automobilfeindlichkeit üppig ins Kraut schiess«. Mehr Fahrdisziplin! An einem der letzten Sonntage machte eine Kolonne von 17 Autos aus den Kantonen St Gallen «.Zürich in Sarmenstorf eines Radwechsels wegen einen unfreiwilligen Halt Von zirka % Stande. Drei Wagen blieben mitten auf der Strassen stehen und hinderten den Verkehr, während drei weitere Wagen die Strassenkreuzung sperrten. Keinem der Fahrer fiel es ein, Ordnung in die Kolonne zu bringen. Als Automobilfahrer, der ober 250,000 km hinter sich hat, erlaubte ich mir, die Herren auf diesen Unfug aufmerksam zu machen, und da keiner reagierte, steigerte ich schliesslich den Ton bis einer der Herren erklärte, es gehe mich «en D.» an! Wir Kollegen ans der Gegend setzen uns dafür ein, dass unsere schlechten und gefährlichen Strassen einmal in Ordnung kommen, und wir haben dabei die Unterstützung sämtlicher Strassenbenützer nötig. Mit solchen Disziplinlosigkeiten, meine Herren, tun Sia unserer gemeinsamen Sache einen schlechten Dienst T. A. Raepp. Das Retourbillett Ein Kaufmann schreibt uns; Meine Frau reiste dieser Tage mit der Bahn von M. aus nach Zürich und löste am Schalten ein Retourbillett. In Zürich hatte meine Frau Gelegenheit, mit einem Auto der dort befindlichen Garage nach M. zurückzufahren. Sie liess sich jedoch vorher das Retourbillett im Zürcher Hauptbahnhof abstempeln. Der Beamte fragte sie, weshalb eio zur Rückreise nicht mehr die Bahn benütze, worauf meine Frau wahrheitsgemäß antwortete, dass sie mit dem Auto zurückfahre. Den Beamte notierte den Grund auf der Rückseite den Fahrkart« and stempelte säe. In M. wollte ich nun ususgemäss das Geld für die nicht stattgefunden« Retourfahrt beim Bahnhof abheben. Die beiden Beamten erklärten mir darauf lächelnd, eine Rückvergütung könne Dicht erfolgen, da die Rückfahrt mit dem Auto stattgefunden habe. Frage: Wäre es nicht schon Pflicht des Beamten; Sa Zürich gewesen, Aufschiusa zu geben? Prinzipielle Frage: Wird die Rückvergütung nun dem Automobilisten verweigert — dem Automobilisten als Konkurrenten der Bahnt — oder auch einem, dem es einfallen sollte, den Rückweg eu Fusa zurückzulegen? Wie ist der Warflanl der Verfügung, welche di« Bahnbeamten «rmichtirt. ai« Rückverrülung n» verweigern ? Boshafte Anregung: Sonnt* nai inakünftig nicht »olcne Gepflogwnheiten in der < Automobil- Revue» zu Nutz und Frommen der Allgemeinheil publizieren ? E. H. in M. Sü Anonyme E*° BIANCHI, Milan Capital 30,000,000 de lirea LaS. 5: volture de grands ofasse, appreclee de« oonnalsseur« Agents dans tous les cantona de la Smme Stock pftoea d&aottlesi GARAGE 8PIQHER k FRTJBOURG p»e4#« comm*rc\al Im B%it94t A.PERRENOUD, laPommiere, HERMANCE (Gt.Geneve) LA QUALITE des CAMIONS OMNIBUS CARSALPINS est indiscutable Societe Anonyme Adolphe Saurer, Arbon Ateliers de Reparation«: ARBON, BALE, MORCES, ZÜRICH