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E_1929_Zeitung_Nr.052

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AUTOMOBTL-REVUE

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N°52 II. Blatt BERN. 14 Juni 1929 52 II. Blatt BERN, 14. Juni 1929 Eine Viertelstunde Technik Das Elektrizitätswerk im Auto In Nr. 50 begannen wir mit der Behandlung des obigen Themas und haben nach einer allgemeinen Einleitung den Akkumulator und die Aufladung unterwegs besprochen. Des besseren Verständnisses halber wiederholen wir den Schluss des Artikels: So kam man bald auf den Wunsch, sich von den stationären Ladestationen unabhängig zu machen und die Aufladung im Wagen selbst vorzunehmen. WWWl_ Schaltungsschema einer Dynamo mit Regelung durch Schnellregler. S) Statorwicklung, M) Elektromagnet, K) Kontakt, F) Feder, die den Kontakt entgegen deT Wirkung des Elektromagneten zu echliessen versucht. W) Widerstand, B) Batterieanschlüsse. Die Dynamo, öle dazu nötig war, bestand ebenfalls im Prinzip schon lange. Jedes Elektrizitätswerk, •wie sie unsere Städte mit Licht und Kraft beliefern, weist solche Dynamos auf, nur sind diese Maschinen natürlich viel grösser. iEine Dynamo ist eine Maschine, die mechanische Energie in elektrische umwandelt. Prinzip: Zusammenwirken von Bewegung, Magnetismus und elektrischen Leitern. Man nützt dabei die physikalische Tatsache aus, dass — aufpassen! — in einem elektrischen Stromleiter, z. B. einem Draht, ein elektrischer Strom entsteht, wenn man einen Magneten an ihm vorüberbewegt. Oder umgekehrt : Es entsteht ein elektrischer Strom, wenn man einen Draht an einem Magneten vorbeibewegt. Die praktisch günstigste Anordnung zu einer Stromerzeugung auf dieser Basis besteht nun darin, dass man den Draht auf einen rotierenden Körper aufwickelt und diesen Körper mit einem feststehenden Magneten umgibt. Die Wicklung an Stelle .des einzelnen Drahtes ergibt dann noch den Vorteil, dass die erzielte elektrische Spannung höher wird. Man erhält mehr Volt. Der erzeugte Strom braucht jetzt nur mehr durch Schleifbürsten vom rotierenden Teil abgenommen zu werden. Während die ersten Dynamos nach diesem Prinzip aufgebaut waren, erkannte man bald, dass es schwierig ist, durch Stahlmagnete einen genügend starken Magnetismus zu erhalten. Man machte sich deshalb eine zweite physikalische Tatsache zunutze : diejenige, dass ein Körper aus gewöhnlichem weichen Eisen magnetisch wird, wenn man diesen Eisenkern mit einer Drahtwicklung umgibt, in der ein elektrischer Strom fliesst. Ein solcher « Elektromagnet» war also geeignet, den bisherigen Stahlmagneten zu ersetzen. Der rotierende Teil unserer Dynamo wurde nun anstatt mit Stahlmagneten mit solchen Elektromagneten umgeben. « Selbsterregung ». Woher nun aber den Strom zur «Erregung» dieser Elektromagnete hernehmen? Ganz zuerst bediente man sich dazu einer besonderen Hilfsdynamo oder der Akkumulatorenbatterie, erkannte dann aber bald, dass nicht einmal das notwendig ist. Man kann nämlich ganz einfach einen Teil des in der rotierenden Wicklung entstehenden Stromes abzapfen und zur Erregung der Elektromagnete ausnützen. Aber im rotierenden Teil entsteht ja gar kein Strom, bevor Magnetismus vorhanden ist ? Da haben Sie scheinbar recht, aber — ein ganz klein wenig Magnetismus ist eben selbst im Weicheisen immer vorhanden, auch ohne dass zuerst eine Erregung stattfindet. Er genügt, um in der rotierenden Wicklung einen ganz schwachen Strom zu «induzieren». Dieser Strom wird zum Teil sofort ausgenützt, um den. Magnetismus zu verstärken. Dadurch wird wieder der Strom im rotierenden Teil verstärkt, und so geht die gegensei- Schalrangssehema einer Dynamo mit dritter Bürste und Schnellregler. S) Statorwioklung, M) Elektromagnet, K) Kontakt,. F) .Feder, die den Kontakt entgegen der Wirkung des Elektromagneten zu scbliessen versucht, W) Widerstand, BB) Batterieanschluss.' tige Steigerung weiter, bis schliesslich das Eisen mit dem besten Willen nicht mehr Magnetismus ausstrahlen kann. Das Eisen 1 hat seine « magnetische Sättigung » erreicht. v Damit haben wir unsere Dynamo theoretisch erfunden. Nebenbei bemerkt, es sind praktisch noch einige Probleme zu lösen, aber darauf werden wir schon ; ganz von selbst kommen.. Vorläufig machen wir die Maschine nur noch etwas wirksamer, indem wir an Stelle der »einen Wicklung deren mehrere auf den rotierenden ; Teil — inskünftig «Rotor» oder «Anker» genannt — aufbringen und indem wir auch den einzelnen, feststehenden Elektromagneten vierfach anwenden — und stolz «Stator» nennen. Darnit trotz dieser Vielzahl der Wicklungen immer die richtigen Verbindungen entstehen, werden die Enden der Ankerwicklungen zuerst fein säuberlich an einen « Kollektor» herangeführt. Das ist eine aus einzelnen Kupfersegmenten zusammengesetzte Trommel, die sich mit dem Rotor dreht und die ungefähr die Rolle einer Eisenbahndrehscheibe spielt. Sie lässt immer nur diejenigen Ströme aus den Wicklungen in die feststehenden Abnehmer-Schleifbürsten austreten, die gewissermassen die Maturitätsprüfung bestanden haben. Das Relais. Bauen wir die Dynamo jetzt in den Wagen ein und schauen, was weiter notwendig ist. Der Antrieb wird so gewählt, dass sich der Anker ungefähr gleich schnell dreht wie der Motor. Die elektrische Verbindung mit der Batterie erfolgt durch zwei Drähte. Darf aber die elektrische Verbindung dauernd bestehen ? Nein. Denn bei abgestelltem Motor und stillstehendem Anker gibt die Dynamo Generalschaltungsschema der elektrischen Anlage eines Automobils. D) Dynamo, bei M vom Motor angetrieben. B) Batterie. A) Anlasser. R) Relais. K) Anlasserkontakt. Seh) Lichtschalter. Um einen Leiter zu sparen, wird der eine Pol der Anlage ao die Masse angeschlossen. ja keinen Strom ab. Das hätte zur Folge, dass nun umgekehrt die Batterie ihren Strom in die Dynamo schicken und sich damit auf diö Dauer entladen würde. Es ist deshalb noch ein Schalter nötig, der die Verbindung zu unterbrechen gestattet, und zwar soll es wenn möglich ein automatischer Schalter sein. Den gewünschten Automatismus können wir erzielen, indem wir zur Betätigung des Schalters einen Elektromagneten verwenden, dessen Wicklung mit der Dynamo irgendwie verbunden ist. Ein solcher Apparat ist das sog. «Relais». Es unterbricht die Eine Fahrt um die Erde auf der Mobiloil-Strasse Drei unserer Landsleute unternehmen auf Motorrädern eine Fahrt um die Erde, um die Grüsse des Vaterlandes an die über die ganze Welt verteilten 400.000 Schweizer zu übermitteln. Eine grosse Idee —• eine gewaltige Aufgabe. 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