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E_1929_Zeitung_Nr.055

E_1929_Zeitung_Nr.055

AUTOMOBIL-REVUE.

AUTOMOBIL-REVUE. 1929 — N° 55 Vepkehi' Vollbetrieb im Schweizer Luftverkehr. Dem Fluginterossenten stehen heute nicht weniger als 15 logelmässigo Luftverkehrslinien in der Schweiz zur .Verfügung. Da der neue Berner Flugplatz «Alpar» •von der Aufsichtsbehörde für den regelmässigcn Verkehr erst kürzlich freigegeben werden konnte, avivd unser Netz die stattliche Zahl von 17 Verkehrslinien umfassen, eine bisher in keiner Saison erreichte Menge. Von diesen 17 Linien tragen allein 11 den Charakter von internationalen Durchgangslinien für Personen, Post und Fracht, an denen unsere beiden schweizerischen Gesellschaften Ad Astra und Balair sieh namhaft beteiligt haben. Es sind dies die folgenden Linien: Genf - Zürich - München - "Wien - Budapest (Balair und Lufthansa); tBascl - Zürich - München - Prag - Breslau - Warschau (Ad Astra, Lufthansa und Ciina); Kürich - Stuttgart - Frankfurt - Köln - Essen - Amsterdam (Lufthansa); .Zürich - Basel - Brüssel - Rotterdam - Amsterdam (Baiair und K. L. M.); Zürich - Basel - Paris - Lonrfon {Impcrial Airways Ltd.); Basel - Genf - Marseille - Barcelona {Baiair und Lufthansa); Basel - Mannheim - Frankfurt - Hannover - Hamburg - Kopenhagen - Malmö (Lufthansa); Zürich - Stuttgart - Halle/Leipzig - Berlin (Ad Aatra und Lufthansa); Zürich - Stuttgart - Frankfurt - Dortmund - Essen (Lufthansa); Genf - Lyon - Paris - London GAir-Union); Zürich - Konstanz - Innsbruck - Salzburg - Wien (Oelag). Von den internen Zubringerlinien, die die wichtigsten Fluganschlüsse, speziell in Basel und Zürich, vermitteln, sind eröffnet: St. Gallen - Zürich (Ad Ästra); Genf - Lausanne - Chaux-de-Fonds/Le Locle - Basel (Ad Asfcra), wozu noch am 10. Juni kommen: Lausanne - Bern - Zürich (Ad Astra); Bern - Biel - Basel (Alpar). Von besonderem Interesse ist die Tatsache zu erwähnen, dass wir in dieser Saison erstmalig zwei neue Linien nennen können, die nur Post und Fracht befördern und sich mit ihren Flugplänen daher ausschliessllich diesen speziellen Bedürfnissen anpassen. Dies sind die Linien: Genf - Lyon - Clemnont Ferrand - Montlucon - Bordeaux (Gompagnie aerienne francaise); Basel - Stuttgart (Lufthansa). Von Basel, Genf und Zürich und der Mehrzahl der internen Stationen lassen sich durch dieses Netz nicht weniger als 70 wichtige Orte in 14 Ländern Europas noch am gledchen Tage erreichen, die innerhalb eines Gebietes gelegen sind, dessen äusserste Peripherie Barcelona, London, Malmö, Warschau und Budapest berührt. Schaltet man nur einen Nachthalt in Berlin ein, so gelangt man am anderen Tage über Stettin nach Stockholm, über Lübeck nach Gothenburg-Oslo. Benutzt man hingegen in Berlin um 23 Uhr das Nachtflugzeug nach Königsberg, so ist man am folgenden Tage bequem in Riga, Reval, Helsingfors, Leningrad oder Moskau. Nach geruhsamer Nacht in Budapest ist am folgenden Tage via Belgrad, Bukarest, Sofia, Konstantinopel zu erreichen oder von Marseille kann man über Ajaccio nach Tunis gelangen. So sind die Grenzen unseres Kontinents durch zwei Tagesflüge mühelos überall zu erreichen. Es gibt kaum ein anderes Land in Europa, das wie die vielseitige Auswahl von Verkehrsmöglichkeiten nach Schweiz durch den Luftverkehr über eine derartig allen Richtungen verfügt. Vom Autoverkehr im Kanton Uri. Mit der diesjährigen Eröffnung des Gotthardpasses setzte eine sehr fühlbare Steigerung des Automobilverkehrs durchs Urncrland ein. Bekanntlich ist die Durchgangsgebühr im Kanton Uri für Automobile aufgehoben, was eine bedeutende Steigerung des Automobilverkehrs in diesem Jahr zur Folge haben dürfte. — Leider klagen verschiedene Automobilisten über eine allzu straffe Bussenhandhabung in diesem Kanton. Wir wissen recht wohl, dass eine gewisse Kontrolle durch die Polizeiorgane im Interesse der Sicherheit dos öffentlichen Verkehrs notwendig ist. Aber man darf auch hier den Bogen nicht allzu straff spannen und sollte nur die wirklich krassen Fälle von Uebertretung der bezüglichen Verordnungen und Vorschriften mit Bussen belegen. Sonst kommt ein Kanton sofort als automobilfeindlich in Verruf und was das in unsermem motorisierten Zeitalter für eine Gegend, die auf den Fremdenvorkehr angewiesen ist, für Folgen haben muss, kann sich jedermann selbst leicht ausmalen. Wie man vernimmt, sollen sich die Polizisten sogar darum bemüht haben, einen gewissen Anteil am Bussenerträgnis zu erhallen. Würde man einem solchen Verlangen entsprechen, dann hätte man sofort eine wirkliche Jagd' nach Automobilisten, auch wenn sie vielleicht nur wenige Kilometer über der vorgeschriebenen Maximalgeschwindigkeit fahren würden. Man darf wohl erwarten, dass die Urnerbehörden im voraus solche Experimente ablehnen werden, besonders • wenn man will, dass immer mehr Fremde ins schöne Urnerländchen kommen. r. Siraisen Zur Aarauer Brückenfrage. Die Gemeinde Aarau hat die Durchführung eines Wettbewerbes über die Erstellung einer zweiten Aarebrücke beschlossen. Dieser Beschluss ist sehr begrüssenswert, da man dadurch imstande sein wird, aus einer Anzahl Ideen unbefangen und objektiv urteilender Fachleute jene Lösung zu wählen, welche auf absehbare Zeiten allen Anforderungen an einen Aareübergang in der Stadtnähe gerecht wird. Zur praktischen und wirtschaftlichen Lösung dieser Verkehrsfrage wird im «Aarg. Tagbl.» eine Idee veröffentlicht, welche den Ersatz der Kettenbrücke durch eine 13 Meter breite Pfeilerbrücke — unter Verwendung der alten Widerlager — vorsieht und welche den Durchgangsverkehr, Richtung Süd und Ost, nach dem Schlossplatz und Richtung West nach dem Schachen ablenkt. r. Die Automobilfähre Gersau-Beckenried geht immer mehr der Vollendung entgegen. Sie soll mindestens sieben Automobile aufnehmen können und es wird für die Ileberfahrt (inklusive Einund Ausladen) etwa eine halbe Stunde gerechnet'. Dieses neue Verkehrsmittel, das sich- anderwärtsbereits gut bewährt hat, wird auch für die Verkehrsentwicklung von Gersau und Nidwaiden von grossem Vorteil sein! ' r Mit der Strassenteerung in Krummenau soll im Juli begonnen werden. Der Fahrverkehr wird während dieser Zeit über die Bahnhofstrasse geleitet, aus welchen Gründen man gegenwärtig diese Strasse walzt. — Die Bahnhofstrasse gehört zu einem Teil der Bodensee-Toggenburgbahn, zu anderen zwei Teilen (Zu- und Abfahrt) der Gemeinde Krummenau, eine Einrichtung, die schon verschiedentlich zu Unannehmlichkeiten führte. Wenn nun die Strasse gradlinig gewalzt und in tadellosen Zustand gesetzt ist, dürfte wohl der Zeitpunkt gekommen sein, wo man sie einem einzigen Eigentümer überlassen könnte, der dann auch für einen guten Unterhalt zu sorgen hätte! ry. Die Verkehrsverhältnisse an der «Hohlen Gasse» sind seit langem unhaltbar geworden. Es wurden Projekte ausgearbeitet, die eine Abhilfe hätten schaffen können, aber mit Rücksicht auf die hohen Kosten wurden dieselben vom Kanton Schwyz abgelehnt. Nun hat der Bezirksrat eine Eingabe an das eidg. Departement des, Innern gemacht, in welcher die Intervention des Bundes zum Schütze und zur Erhaltung der «Hohlen Gasse» angerufen werden soll. Durch die starke Zunahme des Motorfahrzeügverkehrs werden die Verhältnisse immer ungünstigere: nur mühsam können dort zwei Wagen aneinander vorbeifahren, für Lastwagen ist das unmöglich! Eine Verbreiterung der «Hohlen Gasse» scheint nun kaum angängig zu sein, und wie man vernimmt, plant man die Erstellung eines Fahrweges ausserhalb derselben. Eine Verbesserung dieser Verkehrsverhältnisse wäre auch leichter durchzuführen, wenn man die Strassenverkehrsinitiative angenommen und so dem Kanton Schwyz die Mittel zum Ausbau der Strassen zugeführt hätte, die er heute so dringend benötigt und für welche man nun den Bund anpumpen muss Bückevlisch -ey. Neuzeitliche Automobil-Wertung. Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat soeben die von seiner technisch-wissenschaftlichen Abteilung zusammengestellte und vom Verlag Julius Springer, Berlin, in Buchform verlegte Auswertung der I. ADAC-Gebrauchs- und Wirtschaftlichkeitsfahrt unter dem Titel «Neuzeitliche Automobil-Wertung» herausgegeben. Das Buch enthält die Arbeiten der technischen Kommission des ADAC, welche sich aus bekannten Fachleuten zusammensetzt, und stellt eine begrüssenswerte Neuerscheinung in der automobiltechnischen Fachliteratur dar. .An Hand zahlreicher Tabellen und graphischer Darstellungen sind Verlauf und Ergebnisse dieser I öffentlichen Gebiauchswertprüfung von Motorfahrzeugen in allen Einzelheiten erläutert und in einer Weise ausgewertet, welche den Nutzen solcher Wettbewerbe deutlich erhellt und erklecklich vermehrt. ••• ,. Das nunmehr vorliegende Werk lässt erst deutlich erkennen, welche Unsumme von praktischem Wissen und Erfahrungen die notwendige Voraussetzung für die Organisation und Durchführung einer derartig gross angelegten Veranstaltung ist. Die I. ADAC-Gebrauchs- und Wirtschaftlichkeitsfahrt war noch dazu die erste derartige Veranstaltung überhaupt und somit ein Versuch, dessen grosser praktischer Wert für die Weiterentwicklung des Motorfahrwesens aber erst jetzt nach dem Vorliegen der Auswertung voll ins Licht gerückt ist. Der Gedanke. Gebrauchswertprüfungen für Motorfahrzeuge zu schaffen, war an sich schon seit Jahren nicht mehr neu. Dem ADAC gebührt das Verdienst, diesen Gedanken in die Tat umgesetzt zu haben. Die vorjährige I. Gebrauchswertprüfung hat ergeben, dass die deutschen Personenwagen sich mit den neuestou ausländischen Fahrzeugen eehr wohl messen können. Angesichts des Hochstandes: der deutschen Motorrad- "und Nutzkraftwagen-Industrie ist zu erwarten, dass die für 4. bis 17. Juni, dieses Jahres ausgeschriebene II. ADAC-Gebrauchs wert-Prüfung durch viele Motorräder, Omnibusse und Lastwagen beschickt wird. Für die Fachtechnik bringen Gebrauchswertprüfungen, wenn sie nach Art des Werkes «Neu-* zeitliche Automobil-Wertung» ausgewertet werden,, reiches und wertvolles Material. Auch der wissenschaftlichen Forschung geben sie neuen Anreiz* Der Erzeuger sieht seine Fabrikate einer wirklich objektiven Prüfung unterzogen. Der Verbraucher lernt erkennen, welche seiner Wünsche wirklich Berechtigung haben und von der heutigen Mbtorfahrtechnik erfüllbar sind. An die Stelle von Meinungen und Ansichten tritt das MessrcsultaU Abstrakte Begriffe werden durch konkrete Angaben. ersetzt. Der ADAC hat mit seiner Veröffentlichung über die Auswertung seiner I. Gebrauchswertprüfung unzweifelhaft um den Fortschritt der Motorfahr« technik Pionier-Arbeit geleistet. $P Anfrage 785. Transport-Versicherung, wir las-« sen unsere Transporte, welche in der Hauptsacho aus der Zufuhr von Papierrollen von den Papier-4 fabriken und Ablieferungen von Drucksachen an un-< sere Kundschaft bestehen, durch eigene mit wasser-i dichtem Segeltuch überspannte Last- bzw. Liefen rungs-Autos ^ausführen. Sollte nun dem Transportmittel bei einer Fuhra ein Unfall zustossen, wobei das Ladegut beschädigt) würde, oder die Waren beim Auf-, Um- oder Ab-« laden, durch Nässeeinwirkung, ferner Diebstahl oder während der Fahrt durch Herausfallen —< letzteres ohne dass dem Transportmittel ein Unfall zugestossen wäre — Schaden erleiden, wofür; die Haftpflichtversicherung des Verursachers nicht in Frage käme, wären wir gegen solche Risiken» nicht gedeckt. Wir beabsichtigen deshalb, eine Autotransport-' Versicherung abzuschliessen und wären sehr dank-J bar, wenn uns aus dem Leserkreise Mitteilungen über die gemachten Erfahrungen mit solchen Trans-i Portversicherungen zugehen würden. Welche Geselle schaften besorgen solche Transportversicherungen und welches sind die zu beachtenden wichtigen; Punkte beim Abschluss dieser Versicherunesart? B< Die freundliche Schönheit der schweizerischen Landschaft offenbart sich am sinnfälligsten auf Automobilfahrten durch lachendes Gelände, führen sie nun zu den grandiosen Naturszenerien der Alpenwelt, zu den berühmten Gaststätten anmutiger Landstädtchen, zu den Zentren schweizerischer Industrie, zu lieblichen Seegestaden oder stillen Bergdörfern . .*__-. IOOO Ausfiiigspunkie und Ferienstomlnrta alle landschaftlichen, historischen, gewerblichen und kulturellen Sehenswürdgkeiten unseres Landes nennt Ihnen CH Touring, der schweizer. Führer für Automobilfahrer. Benützen Sie ihn auf Ihren Touren, er kostet, in prächtigem Rotleineneinband, nur 12 Fr. und macht Ihnen immer wieder Freude, bringt Ihnen stets neue Anregungen für genussreiche Fahrten. F-R-A N-C-E Mit O. R. WAGNERS T^ Offiz. 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No 55 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE 15 Wa Izenhausen-Rennen (Schluss von geile 3) Bald füllte sich der weite Garten der «Rheinburgi, wo das Bankett stattfinden sollte, mit einem dichten Wagenpark, wo Rennmaschinen friedlich neben «gewöhnlichen» Autos in buntem Wechsel aufgestellt wurden. Gegen 200 Personen versammelten sich zum Festmahl, das, mit Unterstützung eines flotten Orchesters, einen animierten Verlauf nahm. Nach dem Dessert begrüsste Herr Walser die Anwesenden und gab seiner berechtigten Freude über den schönen Verlauf des Rennens, sowie der Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste Ausdruck. Von den betreffenden A. C. S.-Sektionen waren vorab deren Präsidenten erschienen, so Herr Bucher für die Luzerner, Herr Dr. Rietmann für den Thurgau, Herr Spörri für die Liechtensteiner. Herr Reg.-Rat Keller vertrat die oberste Behörde von Appenzell A. Rh., während St. Gallen durch Herrn Hauptmann Grüninger, Chef .der Ksntonspolizei und Herrfi Bauer, kant. Automobiiexperto in Evidenz trat, nachdem 'von der- Regierung seihst niemand der Einladung Folge leistete. Vom Zentralsitz des A.G.S. waren Herr Zentralpräsident Dufour, Herr Decrauzät und Brieger anwesend und die nationale Sportkommission wurde weiterhin durch Herrn Geisshüsler, Luzern, vertreten. Der Sprechende gibt der bestimmten Erwartung Ausdruck, dass trotz gegen" teiliger Pressestimmen, die Behörden auch fernerhin die Erlaubnis für die Abhaltung des allgemein, geschätzten Bergrennens erteilen würden. Er dankt in trefflichen Worten den Mitarbeitern im Organi- .sationskomitee, sowie den am Rennen beteiligten Fächern und ermahnt diese, wie auch die übrigen Automobilisten, auf der Heimfahrt und auch weiterhin Sorgfalt zu beobachten, tun sieh in vermehrtem Masse die Sympathie des Publikums zu sichern. Den mit Tegem Beifall aufgenommenen Worten folgten die vielbeachteten Ausführungen von' Herr Reg.-Rat Keller, der in der heimeligen Ap- •penzeller Mundart frisch von der Leiber weg sprach. Er bestätigte, dass Klagen wegen der Genehmigung von Repnen eingegangen sind, dass die Regierung aber auch die Anhänger des Sportes zu Worte kommen lässt. Er selbst ist nicht ein unbedingter ' Gegner der raschen Fa'hrtempos. In zahlreichen • Lebenslagen, bei Notfällen, wo Feuerwehr, Arzt ; oder Polizei, Militär und Behörden rasch am Platze ' eein müssen, da ist die möglichst rasche Beförderung eine Wohltat. Es darf deshalb rasch gefahren 1 werden, wenn Not an Mann kommt; man soll es aber auch gemütlich nehmen können, wenn es keine besondere Eile hat. Nachdem sich da"s Wetter nicht von der basten Seite gezeigt hat, lädt er die ausserkantonalen Gäste ein, das Ländchen wieder zu besuchen, wenn es im Sonnenschein erstrahlt. Dann Trouve 1 2 roues reserve Ford, ancien mod. J. 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Zentralpräsident Dufour erklärt nicht nur deshalb an der Veranstaltung teilgenommen zu haben, um die Grüsse und Glückwünsche des Zentralvorstandes zu überbringen, sondern weil ihn alte Bande mit der Sektion verbinden. Er kramt dabei aus seinem reichen Schatz von Erfahrungen aus der ersten Zeit der St. Gallisch-Appenzellischen Sektion und unterstreicht, wie schon zu jenen Zeiten die Behörden der Gegend der Sache grosses Verständnis entgegengebracht halben. Er würdigt den Erfolg der Organisation und führt diesen zu einem beträchtlichen Teil auf die tatkräftige Leitung und aktive Betätigung des Sektionsvorsitzendeh zurück. Einer beherzigenswerten Lehre für manche kantonale Polizeichefs war die Ansprache von Polizeihauptmann Grüninger, der feststellt, dass Automobilrennen nicht die Verkehrsanarchie fördern, wie von den Gegnern behauptet wird, sondern den Fahrer zu Sicherheit und Umsicht erziehen und ihn 'lehren, den Verkehr zu beherrschen. Die Automobilkontrolle sodl sich deshalb auch nicht auf Geschwindigkeitsmessungen einseitig einstellen,, son" dern prüfen, ob den Fahrzeuglenkern der richtige Verkehrssinn innewohnt und sie die wichtigen Regeln beherzigen. Als Chef einer kantonalen Poäizei ist er auch gegen versteckte Kontrolle, denn die Polizei soll verhüten und nicht nur bestrafen. Die Kontrollen durch uniformierte Mannschaft hat sich bewährt, indem seither ein Rückgang in den Unfallzahlen festzustellen ist. Wenn auf diese Weise nur ein einziges Menschenleben mehr erhalten bleiben konnte, so ist das entschieden mehr wert, als alle Einnahmen aus Autobussen! In diesem Sinne wird die St. Gallische Kantonspolizei demnächst auch Kontrollen der Bremsen vornehmen und' der Redner zweifelt nicht' daran, dass die • vernünftigen Fahrer diese Massnahmen einmal verstehen und nicht als. Schikane, sondern in ihrem eigenen Interesse liegend bewerten. Er erhebt sein Glas auf das srute Einvernehmen zwischen Polizei und Automobilisten, ein Wunsch, der in der Versammlung grösstes Echo findet. Die mit Spannung erwartete Preisverteilung und Bekanntgabe der Resultate erfolgt durch Herrn Decrauzat, der die einzelnen Ergebnisse kurz erläutert und würdigt. Mit Musiktusch und • herzhaftem Beifall werden die Wägsten begrüsst. die nunmehr den Preis entgegennehmen können. Während der gesellige Betrieb noch unvermindert anhält, müssen wif von* den-Gastgebern'und Freunden Abschied nehmen. Mit einer restlosen Befriedigung, wie man sie nur selten empfindet, mit der frohen Aussicht auf eine kommende Bergipriifungsfahrt im Appenzellerland, im nächsten Jahr, ziehen wir von Walzenhacusen ab! 1).< Gefunden i. Bezirk Einsiedeln ein 40963 RESERVE- AUTO-PNEU Ausk. ert. Pfenninger, Färberstr. 27, Zürich 8. Verkauf oder Tausch. Essex- Coach, 4/5pl., 6 Zyl., in prima Zustand zu verkaufen oder zu tauschen gegen 2plätzer, geschlossen oder Cabriolet. 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Offiziell nennt sie sich «I. internationale St. Moritzer Automobilwoche 1929» Und daran gibts kein Jota zu ändern., Auf umfassender Basis Sind auch die Kurven teilweise erweitert, es bleiben der Schwierigkeiten auch so noch immer genug haben die Vorbereitungen eingesetzt und das Organisationskomitee arbeitet mit Hochdruck, auf und jene Kenner haben durchaus recht, die da behaupten, die Berninastrasse bilde einen idealen dass der grosse Wurf in jeder Beziehung gelinge, wie man es von einem St. Moritz nicht anders Parcours -für ein Bergrennen, einen wahren Prüfstein für Fahrer und Wagen. 17 km Länge, 1200 erwartet. Und es wird alles daran setzen, um schon die «Uraufführung» seiner Automobilwoche, zu m Höhendifferenz und eine besonders in der oberen Hälfte mit Kniffligkeiten aller Art gespickte einem vollen Erfolg zu gestalten. Seit einigen Wochen schon sind die Arbeiten auf einzelnen Teilstücken der «Shellstrasse» Samaden-Punt Muraigl, der Piste für das Kilometerrennen, in vollem Gang. Letzte Woche wurde nun unter Mitwirkung der Herren Ing. Brüderlin und E. Ammann aus Zürich die Strecke Poschiavo- Berninapass einer fachmännischen Besichtigung unterzogen. Resultat dieser kritischen Inspektion: die Strasse eignet sich ihrer Anlage und Beschaffenheit nach ausgezeichnet für die Durchführung eines Bergrennens, sofern man da und dort noch gewisse Korrektionen vornimmt. So werden einzelne Kurven noch gewalzt und überhöht werden; auch sonst kommen eine Reihe von Ausbesserungen: zur Ausführung, die alle .dazu beitragen, ein Maximum an Sicherheit für Fahrer und Zuschauer zu erreichen. Denn das Berninarennen muss nun allerdings den schweren Kalibern unter unseren Bergprüfungsfahrten zugerechnet werden. Die Rennstrecke Poschiavo-Bernina. Ein Vergleich mit dem Klausen liegt nahe: beträgt hier die Länge der Prüfungsstrecke 21 km, so reicht der Parcours Poschiavo-Bernina mit rund 17 km nahe an jenen heran. In der Höhendifferenz von 1200 Metern stellt sich die Berninastrasse ebenbürtig neben den Klausen, woraus, sich als logische Folge ergibt, dass der Bernina eine grössere Durchschnittssteigung aufweist; tatsächlich überschreitet sie die 7 Prozent. Der Start erfolgt beim letzten talaufwärts gelegenen Haus in Poschiavo; als Ziel wurde das Wegerhaus unterhalb der grossen Lawinengalerie bestimmt, um den Fahrern einen genügenden, noch in der Steigung liegenden Auslauf zu sichern. Von Poschiavo aus folgt die Strasse über den Weiler San Carlo der rechten Talseite, am "Fuss der das Puschlavertal umrahmenden Berge, biegt dann bei der Einmündung des Val. Campo nach links ab und schlängelt sich in zahlreichen Windungen durch lichten Tannen- und Lärchenwald empor auf die Höhe von La Rosa. Fahrtechnisch gibt dieser Abschnitt keine allzuharten Nüsse zu knacken. Erheblich listiger und pikanter wird diei Sache hingegen von La Rosa an. Da entwickelt die Piste ungehemmt ihren «ränkevollen» Charakter. In einer ununterbrochenen Serie von Kurven und Schlingen erklettert sie die jähen Hänge zur Passhöhe, bald links, bald rechts ausholend, duckt sich in Falten des Geländes, springt auf Gräte hinaus, um Felsklippen herum, verkriecht sich unmittelbar hinter dem Ziel in eine Lawinengalerie, um in ein paar kurzen Kehren die Passhöhe zu erklimmen« Strecke — das genügt, um das Berninarennen in die schwerste Kategorie nicht nur der schweizerischen, sondern auch der europäischen Bergprüfungsfahrten zu erheben. Dass es sich zu dem Ereignis der St. Moritzer Automobilwoche auswachsen wird, daran ist schon heute kaum mehr zu zweifeln. Eine sportliche Sensation, zu welcher die Schönheit des Puschlavs, gepaart mit der Monumentalität der Eis- und Firnwelt um die Bernina den landschaftlichen Rahmen abgibt, wird aucU für den Zuschauer zum Erlebnis. 14,000 Franken allein für Barpreise. Darin hat die St. Moritzer Automobilwoche den übrigen autosportlichen Konkurrenzen der Schweiz etwas voraus: dass sie verblüffend reich mit Barpreisen ausgestattet ist. Man höre: im Kilometerrennen, dem Grossen Preis von Pontresina, werden, insgesamt 5000 Fr. an Barpreisen zuerkannt, 2000 Fr. dem absoluten Sieger, der die beste Tageszeit erzielt, je 1000 Fr. für die besten Tageszeiten in den Kategorien Renn-, Sport- und Tourenwagen. Noch ausgiebiger ist das Berninarennen dotiert.- Denn hier steckt der absolute Sieger, der die beste Tageszeit auf sein Konto bucht, sogar 3000 Fr. ein, dieweil die Barpreise für die Kategoriesieger der Renn-, Sport- und Tourenfahrzeuge auf je 2000 Fr. festgesetzt sind. Alles in allem genommen also wartet dis St. Moritzer Automobilwoche allein mit Barpreisen im Betrag von 14,000 Fr. auf. Daneben türmt sich ein .ganzer Haufe von Ehrenpreisen, unter denen an erster Stelle der Grosse Preis von St. Moritz zu nennen ist. Das «dicke» Ende kommt aber erst nach. Letzter Tage nämlich beglückte ein Gönner von St. Moritz das Organisationskomitee mit einer Zuweisung von 25,000 Franken mit der Bestimmung, dass daraus während fünf Jahren für je 5000 Franken Preise für die Automobilwoche angeschafft werden* Uebrigens besteht auch noch Aussicht auf die Zuweisung weiterer wertvoller Ehrenpreise von anderer Seite. Summa summarum: die Automobil-« woche wird neben den 14,000 Franken an Barpreisen auch noch einen Gabentempel aufweisen, wie man ihn • eben nur von einem Weltkurort vom Range eines St. Moritz «rwarten kann. HOCHKOMPRESSIONS,KRAFT AUS GEWÖHNLICHEM BRENNSTOFF! DER EIN CHRYSLER. HAT ALLE DIESE EINZELTEILE: SECHSZYLINDER SILBERDOM HOCH. LEISTUNGS-WIRBELSTROM.MOTOR, SIEBENFACH GELAGERTE KURBELWELLE MIT GEGENGEWICHTEN. IMPULSNEUTRALISATOR, VERDREHUNGSDÄMPFER, ISOTHER» MISCHB INVAR-STRUT-KOLBEN (GLEICHMÄSSIG AUSDEHNEND), GENUTETE TUNG- TITB KOLBENRINGE. HOCHDRUCKSCHMIERUNG. KURBELGEHÄUSE. UND KUPPiUNGSGEHÄUSE- ENTLÜFTUNG, ABGEFEDERTE KUPPLUNG, MOTOR AUF GUMMI GELAGERT. FEDERENDEN IN GUMMI GEBETTET. HYDRAULISCHE STOSSDÄMPFER. GASGEMISCH-VORWÄRMUNG.LUFT-,OEL-UND BRENNSTOFFILTER. BESCHLEUNIGUNGS. .PUMPE AM.VERGASER. HYDRAULISCHE VIERRAD-INNENBACKENBREMSEN. THERMO- STATISCHE KÜHLÜNGSREGULtERUNG. St. Moritzer Automobilwoche. SILBERDOM Ein technischer Fortschritt — die Entwicklung des Wirbelstromprinzips — ausschließlich bei Chrysler 1 Alle Vorteile höher Kompression auszunutzen — ohne Spezialbreonstoffe — ohne daß der Motor klopft, schwer anspringt, geräuschvoll oder unregelmäßig llüft — das haben Chrysler- Ingenieure mit dem Silberdom Zylinderkopf, erreicht. Das Gasgemisch wirbelt im Verbrennungsraum durcheinander — zündet sofort — ohne schädliche Räume, die die Explosion verzögern. ; Die ganze Kraft des Brennstoffs kommt auf einmal zur Wirkung. Die Gase werden wirbelnd durch die Auspuffventile gerissen »— kein verbrauchtes Gas, das Kohle ansetzt, bleibt zurück: Der Motor bleibt sauber und kühl. Silberdom-Kraft ist lautlos, weich, gleichmäßig. Silberdom-Kraft ist sparsam' — holt mehr Leistung aus einer gegebenen Menge Brennstoff — höheres Tempo — mehr Steigfähigkeit —• glatteren Lauf bei geringen Geschwindigkeiten. Prüfen Sie einen Silberdom Motor E MOTOR Drei große Sechszylinder-Modelle: Chrysler lmptrial, Chrysler'75', Chrysler '65'. Außerdem der Vierzylinder Plymouth. Besichtigen Sie die einzelnen Modelle bei den Vertretern. Verlangen Sie Kataloge. Machen Sie eine Probefahrt, und besprechen Sie den Teilzahlungsplan. AMAG, AUTOMOBIL- & MOTOREN A. G., BAHNHOFSTRASSE 10, ZÜRICH • GRAND GARAGE MONBITOU A. G., MONBIJOUSTR., BERN . DIETRICH FORCART, AUTOMOBILES, BRUNNGASSE 9, BASEL • RITZI & WAGNER, AUTOMOBILES, AMRISWIL UND ST. GALLEN » W. BLANC 8c L. 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