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E_1929_Zeitung_Nr.055

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18 AUTOMOBIL-REVUE

18 AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N« 5> der Beamte zurück und auf seinem Gesicht prägen sich nacheinander Entzücken, Dankbarkeit, Scham und Demut. «Verehrter Herr,» ruft er aus, «ich werde Ihnen bis zu meinem Lebensende dankbar bleiben. Sie haben dien berühmten Jaequelin, den Schrecken der Banlieue, unschädlich gemacht, dessen Verbrechen das Damoklesschwert einer Demission waren. Der Präfekt wird Ihnen das Verdienstkreuz überreichen!» Vor den Augen des Zufallshelden schiwirrten buntfarbige Kreise. Nach einem Augenblick der Besinnung packte er eine schwere Karaffe und warf sie mit voller Wucht dem Kommissar an den Kopf. In der Zelle Nr. 17 der Pariser Irrenanstalt kann man einen hohläugigen Jüngling sehen, der die wenigen Menschen, die mit ihm zu tun haben, vergeblich zu überzeugen sucht, dass er ein zum Tode verurteilter Mörder sei. Seit Jahren wartet er hoffnungsvoll auf den Besuch des Prokurators. Von N. Kalinowiaz. Gigli canta nella Piazza... In Venedig gastierte in diesen Tagen der grosse Tenor Benjamino Qigli. Zu Ehrendes venezianischen Volkes sang er nach einem Konzert im Teatro Fenice auf der Piazza. Ein Wiener Blatt schildert die hübsche Szene: In der Habachtstellunjr wartet die Platzmusik auf den Sänger. Und mit ihr Tausende, die den Platz wie ein schwarzes Heer füllen. Sie stehen auf den Tischen und Stühlen der Kaffeehäuser. Geschäftsleute verlassen ihre Lokale, die Kellner nehmen keine Bestellungen mehr entgegen. Jetzt gibt es nur noch eines: Qigli singt auf der Piazza! — Auf einmal eine Stille. Man sieht, nur schattenhaft in der Mondbeleuchtung. Man weiss nur, dort muss er stehen. Und plötzlich klingt es von oben, von rechts, von links, von überall. Der Platz ist erfüllt von Auf der zweiten Weltreise! Mitglieder der Wandervrell-Truppe, die sich gegenwärtig in der Schweiz befindet. einer Stimme, die so weich, so unendlich süss klingt, so wunderbar jung. Wie ein schwarzes Heer von Karmelitern stehen die Menschen, lautlos, wie gebändigt von der Stimme, die tönt. Und in das Ende Mingen die zwölf Mitternachtsschläge vom Campanile. Ein Streifen Land verbindet San Marco mit dem Canal Grande. So kann der Jubel von dem mondbeleuchteten Platz bis zu den illuminierten Schiffen dringen, der Benjammo Gigli jetzt dankt, dass er so herrlich gesungen, so prachtvoll jung: zu Ehren seiner Heimat. Gigli gastiert gegenwärtig in der Schweiz. Das Flugzeug und die Kühe. Die Bauern in der Umgebung des amerikanischen Flugplatzes Clarkson haben eine volkswirtschaftlich bedeutsame Entdeckung gemacht. Sie haben festgestellt, dass der Ftugibetriet) die Milohproduktion von Kühen sehr ungünstig beeinflusst, sei es nun, weil die Kühe beim Betrachten der Flugzeuge zu fressen vergessen oder weil das Knattern der Motoren ihnen auf die Nerven, bzw. die Milchdrüsen, schlägt. Auch die Qualität der Milch 'leide unter der Fliegerei. Man könne sich geradeu gratulieren, wenn die Milch von Kühen, die einen Tag lang überflogen worden seien, überhaupt noch trinkbar sei. Man sollte natürlich in dieser sonderbaren Angelegenheit vor allem die Kühe über ihre Meinung befragen. (Muh!) Da das aber kaum möglich ist, anderseits aber feststeht, dass das liebe Vieh auf akustische oder optische moderne Eindrücke reagiert, könnte man vielleicht versuchen, durch andere Lärmarten, z. B. Grammophon-Songs oder farbige Wahlplakate den Minderertraig in einen Mehrertrag umzuwandeln. Was sagen unsere Milchproduzenten, d. h. vielmehr die Züchter unserer Milchprodüzentinnen dazu ? m. Pilot abgestürzt, Passagier fliegt weiter. Ein Flugabenteuer, das die meisten bisherigen, an Seltsamkeit übertreffen dürfte, ereignete sich am letzten Freitag in der Nähe des Pariser Flugplatzes Le Bourget. Zwei Offiziere waren mit einem Militärflugzeug aufgestiegen, um einen kurzen Flug über Chartres auszuführen. Als sie sich auf dem Rückweg befanden, gerieten sie in einen Sturm, wobei plötzlich ein Windstoss den Apparat gegen hundert Meter hoch warf, sofort darauf wieder niederdrückte und schliesslich zum Ueberschlagen* brachte. Der Pilot wurde dabei herausgeschleudert und stürzte ab. Der Passagier, ein Flugunkundiger, kam erst zum Bewusstsein seiner Situation, als sich der Apparat wieder aufgerichtet hatte. «Plötzlich befand ich mich allein», erzählt er. «Meine Gedanken wurden nicht weniger durcheinandergewirbelt als das Flugzeug. Instinktiv klammerte ich mich an den Doppelsteuerknüppel und entdeckte mit Erstaunen, dass ich den Apparat in einer bestimmten Richtung zum Fliegen zwingen konnte. Lange Zeit flog ich so im Kreis herum, in der Hoffnung, den Absturz möglichst lange hinauszuschieben. Dass ich einen Fallschirm um de« Gürtel trug und nur hätte abzuspringen brauchen, kam mir nicht in den Sinn.» «Ich schaute hinab, um meinen Kameraden zu entdecken. Natürlich war es ein vergebliches Unterfangen. Dann suchte ich Lo Bourget und fand es auch. Der Hafen war ganz ruhig und nett von oben zu betrachten, aber wie sollte ich zu ihm hinunterkommen? Ich versuchte mich an alles zu erinnern, was die Flieger zu tun pflegten. Natürlich wollte mir nichts mehr in den Sinn kommen. Dreimal flog ich über Le Bourget, dann stellte ich den Motor ab. Neben dem Flugfeld stand ein kleines Haus, ich erinnere mich jetzt genau daran. Es schien geradewegs zu mir heraufzufliegen, viel rascher als mir lieb war. Ein Stoss, ein Sprung —» und ich war in etwas Festes hineingefahren., Der Apparat stand Kopf. Ich dachte an Feuer und kletterte hinaus so rasch es ging. Das Flugzeug war zertrümmert, aber ich war heil.» «Die Gehilfen von Le Bourget kamen hergerannt. Unter ihnen befand sich mein Pilot, den ich für tot gehalten hatte. Sein Fall- Versuchen Eleganter durch TRICOT- WÄSCHE »••••••••••••••••••••••K Cliches ftaiwag sind erstklassig ••••••••••••••••••••••••• Die Zutahrtsetraseen Führer für iii(IRR Hotel Löwen WUnO . Cr. Gesellschaltssaai Zimmer mit laufendem kaltem und warmem Wasser, Bäder, Zentralheizung. Bachforellen. Grosser Qarten. ueheizte Garage. Oel, Benzin. H. Bernhard, Besitzer. MITTAGSRAST Auto-Garage. An der Strasso Barn-Solo hurn. Altrenomm. Landgasthof • Prima Küche und Keller. Stets lebende Forellen. Berner Spezialitäten. Gr. Lokalitäten für Vereine. Garage, l'eL 13. Fr. von (»unten. Bes. Hotel Jliöwen Altren. Haus. Bekannt t. gute Küche u. prima Weine. Stets Forellen. Hähneli. Schatt. Garten Mod. deutsche Kegelbahn fluto-GarageI.Hotel. Oel,Benzin. Tel. 61 Q. Hurtig. Besitzer. Berkenbi Gasthof zum Löwen Altbekannter Landgasthqt, direkt an der flare. Spezialität: Forellen, Güggeli, Burehamme. Tel. 31 K. Kilchenmann, Mitgl. d. T. C. S. Hotel Worbenbad T.C.S, ErstklJiaus, direkt an d. 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No55 - 1929 ÄUTOMOBIL-REVUfi 19 «Miss Universum»! Die Wienerin Liesl Goldarbeiter wurde in Amerika zur schönsten Frau, der Welt erklärt. scliirm hatte ihn gerettet. Er wollte meine Landung nicht glauben, und doch standen wir beide lebend da, wie* vom Tode auferstanden.» ZWEI unentbehrliche BEGLEITER für jeden Automobilisten: Wie sie gewählt wurde. Am Neujahr wurde der Welt bekanntgegeben: In Paris hat sich ein Komitee gebildet, das die Wahl der schönsten Frauen Europas vorbereiten soll. Vorerst wird in jedem Lande die Schöhnheitskönigin gewählt. All die Schönen kommen nach Paris. Von dort aus soll die Reis© nach Amerika angetreten werden und der .alte und der neue Kontinent um den Ruhm konkurrieren, die schönste Frau der Welt zu besitzen. Je eine grosse Tageszeitung übernahm es in den einzelnen Hauptstädten, die Wahl der Landes-Schönheitskönigin vorzunehmen. In Oesterreich fiel dies© Aufgabe dem «Neuen Wiener Tagblatt» zu. Welchen Ansturm gab es da auf die Wiener Redaktion! Täglich brachte die Post ganze Stösse von Photographien schöner Oesterreicherinnen. 1283 Konkurrentinnen meldeten sich für die Konkurrenz. Und aus dieser ungeheuren Zahl wurden von einer Jury 43 Damen für die engere Wahl bestimmt. Am 29. Januar war der Tag, an dem «Miss Austria» gewählt werden sollte; bei einem Fünfuhrtee waltet© die Jury ihres Amtes. Drei Stunden dauerte die Beratung. Endlich ging als Siegerin die 19jährige Mit Bewunderung und Neid ruhen die Augen der ganzen Welt auf dem feinen, blassen Gesichtchen, des brünetten Wiener Mädchens, das in Amerika zur schönsten Frau der Welt erkoren wurde. Wie manches Mädchenhertz beneidet sie um ihren Ruhm, die Schönste, Begehrteste, Umschmeicbeltste der Frauen aller Länder zu sein! Was gilt denn mehr? Vor der Schönheit beugen sich wlilJig Kraft und Weisheit. Wer aber kennt das Leben dieser Auserwählten? Wer weiss, ob ihr Los wirklich so. beneidenswert ist? Schönheit ist vergänglich — ihr Erblassen schreitet schneller als der Rhythmus des Lebens. Was aber dann? Bringt die Schönheit ihren Trägerinnen den Reichtum, um einem unbesorgten Lebensabend entgegenzusehen? Oder sind die Schönheitsköniginnen auf die Bühne, den Film oder — die Heirat angewiesen ? Einem Journalisten der «B. Z. am Mittag» gelang es, Miss Europa, die schönste Frau der alten Welt, zu sprechen. Sein Interview gibt, direkt oder indirekt, Antwort auf unsere Fragen. — Er schreibt : Vom Balkon eines der grossen Ahbazianer Hotels leuchten des Nachts zwei Worte weit ins Meer hinaus: c Miss Europa >. Aber wer da glaubt, man brauche nur das Hotel aufzusuchen, in dem Miss Europa wohnt, oder man müsse nur zur Badezeit in einem der Strandstühle iegen, um diese schönste aller Frauen von Angesicht zu Angesicht zu sehen, wird bald eines andern belehrt. I ZÜRICH STADTHOF- POSTHOTEL Bei Miss Europa. Ach, die Soundso ist doch viel Brünette Liesl Goldarbeiter hervor. Besonders die Künstler in der Jury waren von der feinen, distinguierten Schönheit der jungen Dame entzückt gewesen. Sie vereinigte zehn von den dreizehn Stimmen auf sich. Erst jetzt kam das Entscheidende: Amerika. Und nun sollte vollends Liesl Goldarbeiter, dieses liebe, schlichte Mädchen aus einer Wiener Familie, triumphieren! Sie wurde zur Schönsten der Welt erklärt. schöner... Miss Europa schlägt ihre schlanken, in einem koketten Seidenpyjama stockenden Beine übereinander und setzt sich auf ihrem Fauteuil zurecht, als wollte sie mir eine programmatische Erklärung abgeben. «Ich kann ja, seit ich Miss Europa bin, überhaupt kaum noch tun, was ich will. Man möchte aus mir am liebsten eine Maschinerie machen, dio immer dann zu funktionieren hat. wenn es den Konstrukteuren gerade passt. Der Hoteldirektor möchte, ich solle mich nur zeigen, wenn das Hotel einen Tanztee oder Ball für Miss Europa arrangiert, mein Sekretär, der behauptet, auch mein Manager zu sein, hat wieder seine besonderen Pläne, meine Mutter, die mich auf allen meinen Reisen begleitet, möchte meine Seligkeit wieder nach ihrer Fasson erreichen. Tatsächlich bekommt man Miss Europa nur bei festlichen Anlässen präsentiert, und die Arrangeure sind die auftschliesslichen Nutzniesser. Einmal ein Brillantring, einmal eine kleine Platin-Armbanduhr, das sind die bescheidenen Werte die Miss Europa einheimsen darf, während sich die Kassen der geschäftstüchtigen Hotelbesitzer füllen und füllen. Noch nicht einen einzigen Groschen bares Geld hat sie bisher als Apanage bezogen, keiner ihrer spendablen Gastgeber hat sich bisher noch darüber den Kopf zerbrochen, woher sie wohl, das Geld nehmen soll, um immer in neuen, interessanten und anziehenden Toiletten sich der neugierigen Menge zu zeigen. Man veranstaltet ihr zu Ehren Banketts, Blumenkorsos, « Venezianische Nächte », bei Fechtturnieren und Sportfesten darf sie die Preise verteilen — aber woher den Aufwand bestreiten, den solche Anlässe erfordern? «Ich bin mir im klaren darüber, dass ich damit allein, dasg ich das Glück habe, Miss Europa zu sein, kein Geld verdienen kann. Ich glaube, man kann Geld überhaupt nur verdienen, wenn man etwas leistet. Vielleicht gelingt os mir, ein vis-ä-vis Hauptbahnhof. Haus II.Ranges, renoviert 1927. 140 Betten. Sliessendes Wasser, Lifts, Zentralheizung. Amtstelephon, Lichtsignal. Grosses Oafe-Eestaurant im HoteL — Telephon: Hotel . ». Selnau 97.90 ri I TT •> Restaurant Selnau 97.92 LreDr. VOffel. er-Ausflugsziele aus derMtfelschweiz gutes Filmengagement zu bekommen. Ich habe wohl einige Anträge schon erhalten, das war aber alles nicht das Richtige.» «Und was haben Sie für die nächste Zukunft vor?» «Nach Beendigung meines Abbazianor Aufent-< haltes will ich mich vor allem von den Anstrengungen des ewigen Repräsentieren-Müssens erholen^ Sehen Sie, heute nachmittag muss ich im Palace zum Tanztee sein, abends ist Miss-Europa-Autographen-Abend, hernach Preisverteilung im Quarnero und um Mitternacht noch eine Veranstaltung in der Bar. Also von fünf Uhr nachmittags bis zwei, drei Uhr morgens ununterbrochen im Dienst! Und immer tanzen tanzen und wieder tanzen! Immer freundlich sein, niemand einen Korb geben* stets lächeln und lächeln, und wenn einem noch so schwer ums Herz ist!» Seit ihrer Wahl zur «Miss Europa» hat Elisa-* beth Simon, wie sie mit ihrem bürgerlichen Namen heisst, sich reichlich ein paar Pfund abrepräsentiert. Sie wiegt 52 kg, ist also für ihr Grösscnmass von 1,72 überschlank. In der behaglichea Ruhe von Keszthely, einem kleinen Städtchen am, Plattensee, wo ihr Vater als ATzt wirkt, will sie, fern von allen Repräsentationspflichten, sich erst mal gründlich ausruhen. «Was hat Ihnen bisher als Miss Europa dio grösste Freude bereitet?» «Die Einladung nach Monte Carlo. Und dann die stereotyp sich wiederholenden Bemerkungen der an mir vorübergehenden Damen: «ach, sie ist ganz hübsch, aber die Soundso ist doch viel schöner»!» Schönstes Ausflugsziel Leica-Kamera kleinster Sohlitzversohlnssapparat mit Anastigmat 1 t 3,5. Preis Er. 286.—. Eveready-Taschenlampe E.F. mit langer Brenndauer. Preis Er. 16.— und 18.- i Söhne BERN Spitalgasse 18 viel eleganter, praktischer und billiger Pendulerle alsWandregulateure sind meine in feinster Ausführung und allen Holzarten. Die Uhr für das vornehme Appartement. C. 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