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E_1929_Zeitung_Nr.055

E_1929_Zeitung_Nr.055

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11. Gemia-Spezia-Pisa-Florenz. 12. Genf-Lyon-Vallance. 13. Vallance-Avignon-Montpellier. 14. Montpellier-Narbonne-Barcelona. 15/ Paris-Troyes-Chätillon-sur-Seine. 16. Chätillon-sur-Seine-Diion-Genf. 17. Genf-Lausanne-Simplon-Mailand. 18. Innsbruck-St. Moritz-Mailand. In einigen Tagen wird der T. C. S. diese Sammlung von Itineraires den Mitgliedern zur Verfügung stellen. Sie können das gewünschte Itineraire entweder Leim Generalsekretariat des T. G. S. in Genf oder beim Sekretariat eines lokalen Clubs beziehen. Es ist beabsichtigt, im Laufe des Jahres weitere Itineraires zu veröffentlichen. Die vollständige Liste wird Interessenten auf Verlangen zugestellt. Die Herausgabe dieser Itineraires, die auf die Initiative von Herrn James Quinclet. dem Generalsekretär des T. G. S., unternommen wurde, ist ein sehr verdienstliches Werk. Mit Befriedigung wurde davon Kenntnis genommen, dass der «Europa-Tonring» in diesem Jahr bereits vier starke Auflagen abgesetzt hat. Der Erfolg dieses Werkes war in allen der A. I. T. angehörenden Ländern durchschlagend. Grenzdienst. Vereinheitlichung der Zolldokumente, Dieser Vorschlag, der schon vom Zentralkomitee für internationale Touristik geprüft worden ist, wurde von den Delegierten der T. C Belgien, Holland, Italien und der Schweiz übereinstimmend abgelehnt. Man wollte das Triptyk ersetzen durch das Carnet de Passage, das viel weniger Wert besitzt. Das Verschwinden der Triptyks würde die internationale! Touristik bedeutend erschweren. Die Versammlung hat denn auch einstimmig das Bureau beauftragt, einen Bericht auszuarbeiten für Beibehaltung des Status guo. Belgischer Touringclub: Prüfung der Frage der Herausgabe von Triptyks an Personen, die ihren Hauptwohnsitz in einem andern Lande, aber einen zeitlich beschränkten Wohnsitz im Aufenthaltslande haben oder sich für nicht ausschliesslich touristische Zwecke in dieses Land begeben. Man tendiert dahin, aus dem Triptyk ein Verkehrsdokument zu machen, während es jetzt noch ein blosser touristischer Ausweis ist. Die schweizerischen Touristen sind an dieser Frage sehr interessiert, und es ist zu hoffen, dass die vom Bureau der A. I. T. unternommenen Schritte zu einer guten Lösung führen. Die schweizerische Zollverwaltung hat sich in dieser Beziehung immer als sehr liberal erwiesen, und es wäre wünschenswert, dass alle Zollverwaltungen nach den in der Schweiz zurzeit üblichen Grundsätzen bändeln würden. Strassenhilfsdienst. Der Delegierte des T. C. S.. in Verbindung mit den Delegierten des Französischen Touringclubs, der Touringclubs von England und Deutschland, wird diese Angelegenheit prüfen. Diesen Ländern gebührt die Anerkennung, sich zuerst mit dem Strassenhilfsdienst befasst zu haben. Die Delegierten dieser vier Länder haben interessante Auskünfte erteilt über die Organisation des Strassenhilfsdienstes in ihren Ländern. Es wird eine Aufgabe des T. G. sein, den Strassenhilfsdienst in allen Ländern zu fördern. Ausflüge und Besichtigung. Der D. T. G. und "der A.D. A.C. hatten während der Sitzungstage grössere Besichtigungen und Ausflüge in die Umgebung von München veranstaltet. Es ist zu erwähnen: ein Empfang beim bayrischen Ministerpräsidenten, der Besuch des Flugplatzes von Schieissheim, der Nymphenburg, des Starnbergersees und endlich von Garmisch-Partenkirchen. Die Delegierten werden die Sitzungstage in der Hauptstadt Bayerns in angenehmster Erinnerung behalten. Der T. C. S. darf es sich zur besondern Ehre anrechnen, dass in diesem Jahre sein Präsident, Herr Dr. Henncberg, zum Präsidenten der A. I. T. ernannt wurde. mg. Bergprüfungsfahrt Rheineck -Walzenhausen - Lachen Bei einem imposanten Massenbesuch nimmt das flott organisierte Rennen einen glänzenden Verlauf. Stuber auf Bugatti zum drittenmal In dieser Salsonder Held des Tages. Zwei neue Rekorde werden von Stuber, Dr. Karrer, beide auf Bugatti, aufgestellt. So paradox es auch klingen mag, aber aui die Bergprüfungsfahrt Rheineck-Walzenhausen freut man sich jedes Jahr und doch steigen gleichzeitig stets auch gewisse Bedenken auf: Die Freude gilt der Veranstaltung als solcher, die stets mit dem nämlichen Geschick von der Sektion St. Gallen-Appenzell organisiert wird, sie gilt der Aussicht, wieder einmal ini dortigen Kreise der A. C. S.- isten zu weilen, wo stets eine wohltuende Atmosphäre aufrichtiger Sportskameradsehaft herrscht, und endlich auch der Geigend, die wohl zu den reizvollsten jenes Zi- Herr Th. Walser, Präsident der Sektion St. Gallen- Appenzell, der umsichtige und unermüdliche Organisator des Rheineck-Walzenhausen-Rennens, der selbst an keinem Walzenhausen-Rennen am Volant seines Wagens fehlt. lang und überwindet in zahlreichen Windungen 433 m Höhendifferenz bei einer mittleren Steigung von 6,7 %, und einem maximalen Anstieg von 11 %. Die Fahrbahn war in bester Verfassung, gab aber auch dieses Jahr den Meistern des Volants mit ihren tückischen Ränken viel zu schaffen. Die Organisation, die sich unter der erfahrungsreichen Leitung des Sektionspräsidenten Walser, wiederum bestens bewährte, hat es an gar nichts fehlen lassen. Die Park-: platze und Sanitätsposten waren vorzüglich eingerichtet, die Streckenbewachung, d|e vom Motorclub • St. Gallen, von Feuerwehr und Polizei bewältigt wurde, funktionierte mit Geschick und Erfolg, die Telephonverbindungen klappten, Start- und Zielkommissäre sorgten für prompte Abwicklung. Die Chronometrage lag wiederum in den bewährten Händen von Herrn Brieger, assistiert durch Herrn Greisshüsler von der nat. Sportskommission. An Rosetten und anderen glänzenden Insignien wird bei den St. Galler-Appenzeller-A. C. S.-leuten immer recht gespart, dafür aber um so zuverlässigere Arbeit geleistet. Kaum war das Motorradrennen, das den Sportstag eröffnete, abgeschlossen, begann auch schon der Aufmarsch, genau gesagt, die Auffahrt der 25 Konkurrenten, die sich ausnahmslos am Start einfanden, Bei den Tourenwagen wurde im allgemeinen gleich ein recht flottes Tempo vorgelegt, das Resultate von über 10' Minuten, wie anno 1927 (der letzten nationalen Veranstaltung) gar nicht mehr aufkommen Hess. Das Debüt übernahm J. Widler auf Amilcar, der als einziger in der Klasse 750—1100 startete und in der versprechenden Zeit von 8.44 % abschloss. Die fels der Schweiz zählt. Der Vorgenuss wird einzig immer durch die Wettersorgen getrübt, denn mit Festwetter sind unsere Freunde der Ostmark wahrlich nicht gerade reichlich bedacht! Das Manko ist wohl nur daraus zu erklären, dass dies das einzige Traktandum im Organisationsprogramm ist, über welches die Rennleitung nicht selbst entscheiden kann, sonst würde auch dieser Schönheitsfehler gänzlich behoben ! Wir folgende Klasse (1100—1500) wurde auch wollen zwar zufrieden sein, dass es bei den nur von je einem Solofahrer bestritten : A. zeitweisen drohenden Wolken und einigen Keller auf Ceirano als Amateur und Dr. vereinzelten Regentropfen blieb. Die Witterung war für Fahrer und Rennstrecke ge- Fisch, als Experte. Der letztere führte seinen funkelnagelneuen Bugatti ins Treffen radezu günstig, und den Massenaufmarsch und erreichte in 7.17 % das Ziel, eine Zeit, der Bevölkerung hat die Unsicherheit des die sich in der Folge als die beste der Tourenwagenkategorie herausstellen sollte. Er Wetters keineswegs beeinflusst. Wie sollte es auch : die Appenzeller, welche in Scharen bleibt damit zwar stark unter dem bisherigen Bestresultat, das seinerzeit der Martini- neben den vielen tausend Besuchern aus andern Kantonen, die ganze Strecke säumten, fahrer Gacon aufstellte, womit dem heurigen •haben ja neben ihrem obligaten Ffiffeli immer auch den traditionellen Regenschirm bei Resultat aber keineswegs Abbruch getan werden soll. Bei den Amateuren der Klasse sich! D (2000—3000) bewältigte nur Dr. So-nderegger auf Fiat sein Pensum, womit er verdienter Erster blieb, während Steinlin auf Die Trainingstage wurden von den gemeldeten Fahrern reichlich ausgenützt, wobei Peugeot leider aus Gründen, die im Verlaufe freilich die St. Galler Regierung dem Sportseifer der Beteiligten einen Dämpfer auf- konnten, ausschied. Das Rennen der Exper- des Tages nicht mehr ermittelt werden setzte, indem sie das Training nur während ten wäre nicht komplett gewesen, wenn .der eines Tages gestattete und deshalb am Sektionspräsident und unentwegte Sportsmann Walser auf die Teilnahme verzichtet Samstag nur auf der appenzellischen Strecke geübt werden konnte. Herr Zentralpräsident hätte. Eine starke Erkältung schien seinen Dufour meinte dazu in seiner Ansprache Start bis zur letzten Stunde in Frage zu während der Preisverteilung, dies komme stellen, allein sein Sportsgeist und die von einem Anerkennungsvotum der Regierung ihm gepflegte Tradition des Rheineck-Walzenhausenrennens, das für ihn quasi zum Fä- .gleich, da sie die Fahrer als so tüchtig taxiere, dass sie nur eine beschränkte Vorbereitung nötig hätten ! Das Streckenstück, lichen. Bedenken überwinden. In 7.36% milienanlass geworden war, Hessen alle ärzt- das als Prüfungsstrecke dient, ist 6,5 km sicherte er sich einen flotten Sieg, trotzdem AUTOMOBIL-REVUE 1929 - N°55 eine Kerze fast dauernd streikte. Mit geringem Zeitunterschied folgte A. Frei auf Fiat. Die Klasse 3000—5000 hielt nicht ganz, was sie, nach ihrer Besetzung zu urteilen, versprach. Nachdem der einzige Amateur, Eugster auf Chrysler, die Fahrt gut beendet hatte, sah man mit steigendem Interesse den Leistunigen der Experten entgegen. Von den ausscheidenden Teilnehmern hatte Probst entschieden das zünftigste Pech, das ihn auch bei seinem erneuten Start mit den Rennwagen nicht mehr verliess. Durch den Bruch des Filters wurde die Benzinzufuhr leck, so dass sich der Brennstoff alsbald entzünden konnte und der Vorderteil des Wagens im Nu einem Flammenvesuv glich. Geistesgegenwärtig wurde "der Brand in kürzester- Zeit gelöscht, aber mit der Fahrt war's damit eben vorbei. Martini war gleich durch drei erprobte Kämpen vertreten, die nun unter sich das Rennen auszumachen hattea Giger schwang mit 7.40 in sauberer Fahrt obenaus, gefolgt von Klaiber, St. Gallen. Dessen Landsmann Caspar scheint diese Strecke nur noch Verdruss zu bringen, denn nachdem ihn schon letztes Jahr ein Missgeschick verfolgte, hatte er heuer mit Kerzentücken zu schaffen, die ihn gar nicht in Schuss kommen Hessen. Die Sportwagen boten ein an Abwechslung und «Einlagen» recht abwechslungsreiches Programm. Die kleinste Klasse wurde durch zwei Solofahrer vertreten. Siegenthaler auf Derby brachte die Strecke in der für einen Amateur recht respektablen Zeit von 7.13 % hinter sich. Der Experte Truninger auf Rally leistete eine rassige Partie, bis eine perfide Pneupanne 'Stuber, auf Bugatfi, dessen -Sieg am Rheineck-Wäl- «enhausen-Rennen • tter • dritte —Aufsel^tt..'e" We'gen.de ^^012 des- Berneräln-äiesfö^Säis^^tteuiet:*' alles verdarb. Der Fahrer Hess sich durch das Pech aber keineswegs verdriessen und mit frischem Mut und katzenartiger Behendigkeit wechselte er mitten auf der Strecke die bereifte Felge, bei welcher Operation er aber immer noch an die fünf Minuten verlor. Nachdem der defekte Reif, aus dem der aufgeschwollene Schlauch noch wie zum Hohn unförmig herausquoll, aufmontiert war, ging's in flotter Fahrt weiter, doch vermochte alle Geschicklichkeit den Zeitverlust nicht mehr wettzumachen. In -der folgenden Klasse gab Scheibler auf Fiat den Ton an, wobei er zwar als Solofahrer der ^Experten fungierte. Ohne jegliches Training nahm er die Strasse mit dem ihm eigenen:Schneid in Angriff und drückte die Zeit mit 6.35 %• erstmals unter die 7 Minutenmarke. E. Nyffeler war von Genf zugereist, um mit seinem Amilcar-Kompressor das Rennen 'zu bestreiten. Seine Sportfreudigkeit wurde aber schlecht belohnt, indem ihm die Unkentnis der Strecke zum Verhängnis wurde. Zufolge seiner verspäteten Ankunft im St. Gallerbiet blieb ihm keine Zeit mehr zum Training, und so musste er unvorbereitet antreten. Eine flotte Fahrweise Hessen ihn aber alle Tücken der Strasse überwinden, bis ihn die letzte Kurve etwa 50 Meter vor dem Ziel in ihrem Ausmass Tourenwagen. Klasse G, 750—1100 cem: Amateur Solo J Widler, St. Gallen (Amilcar) KF a sse F, 1100—1500 cem: Amateur Solo A. Keller, Zürich (Ceirano) Experte Solo Dr. Fisch, Herisau (Bugatti) Klasse D, 2000—3000 cem: Amateure 1. Dr. Sonderegger, Heiden (Fiat) Experten 1. Traug. Walser (Lancia) 2. Ad. Frei, Herisau (Fiat) Klasse C, 3000—5000 cem: Amateur Solo G. Eugster, St. Gallen (Chrysler) Experten 1. O Giger, Zürich (Martini) 2. F. Klaiber. St. Gallen (Martini) 3. E. Caspar, St Gallen (Martini) - •'' *• Sportwagen. Klasse G, 750—1100 cem: • Amateur Solo R. Siegenthaler, Gossau (Derby) Experte Solo W. Truninger, St. Gallen (Ralfy) 7' 40" % T 17" % 8' 34" % 7'36"% 8' 33" % 8' 54" 7' W T 56" % 8' 09". % T 13" % ir"'2O" a täuschte und sich sein Wagen im Graben festsetzte. Er Hess sich zwar nicht verblüffen, brachte mit Hilfe seines Beifahrers die Maschine wieder aui die Strasse und rollte sie von Hand noch über das Zielband. Wenn der junge Genfer dabei trotzdem nur 7.39^ benötigte, so kann man sich vorstellen, welch vorzügliches Resultat er bei programmässigem Rennverlauf erzielt hätte. Kessler konnte sich in seiner Klasse (1500 bis 2000 cem) leider mit keinem Konkurrenten messen, erzielte aber auch als Solofahrer die für den mit ordentlich Gewicht behafteten Alfa Romeo anerkennenswerte Zeit von 6'51%". Eine tolle Fahrt war Dr. Karrer mit seinem Bugatti-Kompressor beschieden, der ebenfalls Solo in der nächsthöheren Klasse startete. Im obersten Drittel der Strasse, beim «Moos», sauste der Wagen plötzlich über den Strassengraben hinaus, das grasbewachsene Dr. Karrer auf Bugatti, Zürich, stürzte nach hindernisreicher Fahrt den Sportwagenrekord. Bord hinauf. Mit unvergleichlichem Geschick und erstaunlicher Kaltblütigkeit vermochte er aber die Maschine herumzureissen und landete nach ebenso blitzartigem Schwung wieder auf der ordentlichen Fahrbahn, worauf die Fahrt in sausendem Tempo weiter ging. Die ganze Eskapade glich einem gerissenen Schwung eines Bobsleigh in überhöhter Kurve, nur mit dem Unterschied, dass die Sache zwar ebenso stilgerecht ausgeführt, aber weit weniger harmlos war. Ganz entsetzt und noch unter dem beklemmenden Eindruck des Augenblicks, eilten seine'Freunde ärii Ziel; aufDr. Karrer zu, um sich, zu vergewissern, dass nichts Schäden genommen habe. Er schien den guten Humor aber keineswegs verloren zu haben, denn mit fröhlichem Lachen stieg er aus und meinte urgemütlich in seinem Baslerditsch: «God verda..., sind mir gschlittlet!» Trotz diesem Extraschwung brachte er die Strecke in 5,55 Min. hinter sich und unterbot damit als Erster den bisherigen, von Merz aufgestellten Streckenrekord um ganze 3 2 / 5 Sekunden. Mit dieser Glanzzeit bleibt er natürlich unbestrittener Sieger der Sportwagen, ein Erfolg, der ihm nach dem so sauber abgelaufenen Zwischenfall alle herzlich gönnten. Die letste Klasse, 3000—5000 cem, sah zwei Fordwagen am Start, was allgemein verwunderte, da man ( diese doch ohne weiteres glaubte unter den Tourenwagen zu finden, für welche Kategorie sie auch gemeldet worden waren. Allein ihre Karosserie entsprach nicht dem für Tourenwagen geltenden Reglement und so erfolgte ihre Versetzung, die aber einen nur um so. günstigeren Rahmen für das schöne Resultat ergab. In der erstaunlichen Zeit von nur 7,05 Min, erledigte A. Müller die Strecke, und auch sein Markenkollege Häni darf sich mit seiner Zeit sehen lassen. Die Leistung fand denn auch nachhaltigen Beifall. Von der Rennwagenkategorie erwartete man nach dem bisher Gesehenen natürlich noch eine gesteigerte Leistung, und man kam denn auch gründlich Die Resultate des Walzenhausen-Rennens Klasse F, 1100—1500 cem: Amateur Solo E. Nyffeler, Genf (Amilcar compr.) 7 39" % Experte Solo A. Scheibler, Laupen (Fiat) 6' 35" yi Klasse E, 1500—2000 cem: Exporte Solo J Kessler, Zürich (Alfa-Romeo) 6' 51" J£ Klasse D. 2000—3000 cem: Experte Solo Dr. Karrer, Zürich (Bugatti) 5' 55" Klasse C, 3000—5000 cem: Experte 1. A. Müller. St. Gallen (Ford) 7'05" 2. H. Häni. St. Galler- (Ford) 7' 40" yi Rennwagen. Klasse G, 750—1100 cem: Solo Rampinelli, Schaffhausen (Amilcar) 6' 13" J£ Klasse E, 1500—2000 cem: 1. H. Stuber, Bern (Bugatti) 5' 42" K 2. J. Strittmatter, Zug (Bugatti) 6'10" 3. E. Probst, Bern (Bugatti) 6' 18" % Beste Zeit der Tourenwagen: Dr. Fisch, Herisau, auf Bugatti, 7' 17" %. Beste Zeii der Sportwagen und neuer Rekord: Dr. Karrer, Zürich, ai'f Bugatti, 5' 55". Beste Zeit der Rannwagen und des Tages und neuer Rekord: H. Stuber auf Bugatti, 5' 42" %.

55 — 1MSÖ AUTOMOBIL-REVUE fauf die Rechnung. RampineJti, der auf Amilicar in der niedersten Klasse allein startete, [Unterbot gleich auf ersten Anhieb sogar die 'bisherigen Zeiten höherer Rennwagenklassen. Mit 6' 137s" sicherte er sich in hervorragender Weise ein Ergebnis, das nicht so rasch verbessert werden dürfte. Das Schlusstableau blieb der Marke Bugatti allein überlassen, bei dem Strittmatter den Reigen eröffnete. Mit seinem für Rennkaliber schon recht ehrwürdigen Wagen, Modell 1925, hatte er neben den kompressorenbewaffneten Markenkollegen einen äusserst schweren Stand. Die Konkurrenz wurde für ihn auf diese Weise zu einer einseitigen und eher undankbaren Aufgabe, die er aber mit der bekannten Verve anpackte und löste. Obwohl ihm während des Anstieges mehrere Male der Gang herausriss, benötigt© er doch nur 6,10 Min., was ihm in dieser harten Konkurrenz den zweiten Platz eintrug. Probst's schwarze Serie sollte nun noch ihre Kulmination und lAbschluss erreichen. Unter dem Kraftgeheul des Kompressors frass seine Maschine die Kilometer nur so weg, als sich plötzlich ein Pneu samt Schlauch vom einen Hinterrad löste, in Stücke riss und in hohem Bogen ins Gras hinausflog. Der Wagen begann einen Eiertanz, der an die Technik des Fahrers höchste Anforderungen stellte und denen nur ein Erprobter vom Schlage Probsts gerecht •werden konnte. Er scherte sich um das Pech keinen Deut und fuhr was das Zeug halten wollte auf der leeren Felge weiter und durchs Ziel. Man traute seinen Augen kaum, als die Zeittafel nur 6,18% meldete, denn an der Schwere der Panne bemessen, entspricht dies einer so vortrefflichen Zeit, wie man sie wohl nie erwartet hätte. Nachdem Stuber nun schon aus zwei Rennen für die schweizerische Meisterschaft als Tagessieger hervorgegangen, war, sah man mit besonderer Spannung seiner Leistung entgegen und eskomptierte bereits zum Voraus den dritten grossen Erfolg. Stuber, der als Kavallerie-Hauptmann zurzeit einen taktischen Kurs absolviert, hatte natürlich zu einer sorgfältigen Vorbereitung keine Gelegenheit und es galt eine ebenso rasche wie vollständige Umstellung von einer vierbeinigen PS edler Rasse auf die Kraft motorischer Pferdestärken vorzunehmen. Von weit unten im Tal herauf kündete schon der Sirenenton des kraftschnaubenden Kompressors den Beginn der Fahrt und das ruckartige Näherkommen des Motorengesanges Hess den raschen Lauf ahnen. Mit grösster Sicherheit und Meisterschaft lenkte Stuber seinen Renner bis über das Zielband, von wo aus die Meldung der neuen Glanzzeit rasch von Mund zu Mund ging: in 5.42% hat er es geschafft und den bisherigen Rekord damit um rund 16 Sekunden unterboten. Unser Berner Champion ist sich schon derart ans Rekordmähen gewöhnt, dass er gleich mit weitem Schwung zum Schnitt ausholt! Die Wellen der Begeisterung legten sich nur mählich, und aisgemach rüstete alles zur Talfahrt, die sich, gleichviel ob sie zu Fuss oder Fahrzeug erfolgte, in bester Ordnung abwickelte. (Schluss siehe Seite 15) Die Basler Autavia. Zum zweiten Male hat letzten Samstag die Basler Autavia stattgefunden, nachdem sie letztes Jahr am 7. Juli zum ersten Male durchgeführt worden war. Schon damals hatte man sich das Versprechen gegeben, diese Veranstaltung erneut durchzuführen. 15 Equipen meldeten sich zum Start. Major Rhyner aus Dübendorf orientierte in einem militärisch knappen Rapporte über die Durchführung der Konkurrenz. Die Kommissäre trafen hernach ihre Anordnungen, die Automobilisten und Flieger orientierten sich. Kurz nach 3 Uhr waren die Teilnehmer nach allen Windrichtungen davon. Gestützt auf die letztjährigen Erfahrungen war der abzusuchende Raum enger gefasst worden als im Vorjahre. Er wurde begrenzt durch die Linie Basel, rheinaufwärts bis Sisseln über Aarau-Oensingen zum Passwang und längs der Lützel und Birs wieder bis Basel. Das Suchen nach dem Kreuze gestaltete sich dennoch nicht so leicht, wie man sich hätte vorstellen können. Trotzdem es sich in ziemlicher Nähe befand, ging es eine geraume Zeit, bis er vom ersten Piloten entdeckt werden konnte. Es lag bei Hemmiken in Nähe des Punktes 615, westlich Wegenstetten. Nach einer Stunde 18 % Sekunden erreichte der Packard, geführt von Herrn Schetty das Ziel, nachdem Oberlt. Gerber und Oberlt. Nussbaumer von ihrer Flugmaschine aus das weisse Kreuz im grünen Felde endlich entdeckt hatten. Nach 1 St. 17' fuhr Frau Dr. Reber auf ihrem Buick ans Ziel, Das Auffinden des Kreuzes muss den Piloten ziemlich Mühe verursacht haben, denn von den 15 Gestarteten konnten nur fünf das Kreuz innerhalb der angesetzten Zeit auffinden, und so war es auch nur fünf Automobilequipen möglich, vor der Zeit des Abbruches (16 Uhr 30) ans Ziel zu gelangen. Vier weitere Piloten entdeckten die Kommandostelle erst kurz vor dem Abbruch, so dass ihre Automobilequipen sich nicht mehr einen Rang sichern konnten. Leider ist die zweite Basler Autavia nicht ohne einen bedauerlichen Zwischenfall abgelaufen. Lt. E. Veuillez musste bei Lampenberg notlanden, wobei der Apparat in Trümmer ging. Glücklicherweise kamen Pilot und Beobachter heil davon, dagegen ist unsere sowieso arme Militärfliegerei wieder um einen Apparat ärmer. Die schweizerische Militäraviatik scheint wirklich nach allen Seiten hin von schwarzem Pech verfolgt zu sein. Resultate der Autavia 192S: 1. Pilot: Oberlt. Gerber; Beobachter: Oberlt. Nussbaumer; Autoführer: W. Schetty; Verb.-Mann: Hptm. Bartsch; Auto: Packard; Zeit: 60 Min. 18% Sekunden. 2. Pilot: Lt. Romy; Beobachter: Lt. Duttweiler; Autoführer: Frau Dr. Reber; Verb.-Mann: Dr. von Esoher; Auto: Buick; Zeit: 77 Min. 3. Pilot: Lt Pierroz; Beobachter: Oberlt. Steineinann; Autoführer: Dr. v. Mechel; Verb-.Mann: Oblt. Hotz; Auto: La Salle; Zeit: 79 Min. 24 Sek. 4. Pilot: Lt. Sütterlin; Beobachter: Lt. Gaetzi; Autoführer- A. Gerster; Verb.-Mann: di Vittori; Auto: Mercedes; Zeit: 84 Min. 03% Sek. 5. Pilot Lt. Wipfli; Beobachter: Lt. Escher; Autoführer- A. Geissberger; Verb.-Mann: Dr. Francheschetti; Auto: Buick; Zeit: 90 Min. 57% Sek. 0 Die Nennungen zum Gurnigel 1929. Die bis heute vorliegenden Meldungen zum Gurnigel-Rennen lassen einen vollen sportlichen Erfolg erwarten. Zwar ist die Meldeliste noch nicht abgeschlossen und bis zum Ablauf der Meldefrist am Donnerstagabend sind noch mehrere Meldungen bekannter Sportgrössen in bestimmte Aussicht gestellt; jetzt bereits lässt sich aber erkennen, dass das Gurnigel-Rennen seine alte Anziehungskraft auch diesmal wieder bewährt hat. Dass der in diesem Jahr allenthalben erfolgreiche Stuber, bereits seine Meldung abgegeben hat, Hess sich von ihm, als .Berner, ohne weiteres voraussetzen. In unserem Meisterfahrer Kessler ist ihm nun ein schwerer Konkurrent erstanden, der ihm auf seinem Alfa-Romeo- Kompressor, Typ «Rom», den Sieg nicht leicht machen wird. Aus Genf liegt die Meldung des bekannten Sportfahrers Nyffeler auf Amilcar-Kompressor vor, dem sich noch die bewährten Kämpen Sarbach und Rampinelli, beide gleichfalls auf Amilcar, zugesellen werden. Die Fabrik Donnet in Paris hat ihre offizielle Beteiligung mit dem Fabrikfahrer Lepicard auf dem gleichen Wagen angemeldet, der bereits in der Rennwagenklasse des Kilometer-Arrete in Genf figurierte. Gantrisch isWUJJf&x I Wasxpr.iHeii.P V-^'.^, Jjie Ötreeke des Gumigels Scheibler auf Fiat und Galley auf Ceirano, deren Namen seit Jahren einen guten Klang im schweizerischen Rennsport besitzen, sind ebenfalls Teilnehmer. Probst-Bern, der sein igrosses Können auch international bereits mehrfach unter Beweis stellte und im letzten Jahr den mit 50,000 Lire dotierten Preis von Messina errang, wird in der Tourenwagenklasse auf Mathis und in der Rennwagenklasse mit seinem Bugatti starten. Die definitive Meldeliste werden wir in unserer Nummer vom Freitag veröffentlichen. b-r. Notiz. Der heutigen Nummer Hegt eine 1 wichtige Mitteilung der schweizerischen Oberpostdirektion ' betreffend Fahrvorschriften auf Berg-Poststrassen bei. ZUTRAUEN in die Leistungsfähigkeit der Fabrik ist Ihnen, mit Recht, beim Kaufe eines Automobils sehr wichtig. Seit 21 Jahren baut die Hudsonfabrik Sechszylinderwagen, und ihr Erfolg ist in reicher Konstruktionserfahrung und Gewissenhaftigkeit begründet. ist in steter Entwicklung ein vollkommener und unverwüstlicher Wagen geworden, der Ihr volles Vertrauen verdient. In glänzender Weise besitzt er alle Eigenschaften, die dem modernen Fahrer willkommen sind. Durch seine eleganten Karosserien und die angenehme, leichte Handhabung wird er von Damen bevorzugt. — Verlangen Sie Probefahrt! 14 Modelle in luxuriöser Ausstattung, 2- bis yplätzig Fr. 13.800 bis 19,300 Der Touringclub auf dem Vierwaldstättersee. Zu einer Seefahrt war es ja nicht just das richtige Wetter — unter' uns gesagt, ein Schuss Sonne gehört schon dazu —, aber Automobilisten scheren sich nicht darum. «Nur bei ganz trostlosem Wetter Verschiebung», lautete der offizielle Satz. Nachdem die Basler bei strömendem Regen aufgebrochen sind, deckt sich dieser Trostlosigkeitsbegriff, immer automobilistisch gesprochen, wohl nur mit Hagel, Schneesturm, Erdbeben usw. Um gerecht zu sein; die Basler trugen zwar eine Gebrauchsprüfung aus, und soviel ich mich erinnere, war der Start für jedes Wetter angesetzt. (A propos, gesiegt hat in der Konkurrenz Herr Stapfer.) Ein aperes Lüftlein strich vom See her über den. Quaiplatz der Leuchtestadt, als sie von nah undi fern eintrafen und ihre Nummernschilder zu einem farbigen Kantonswappen-Mosaik aufreihten. Ein) schwarzer Strom von Touring-Clüblern ergoss sich in die geöffnete Schlagseite des Dampfers « Gallia», der träge und bunt bewimpelt am Pier lag. Au£ Vorder- und Hinterdeck und in den Kabinen-Restaurants, auf den Treppen und in den Gängen drängte sich eine festfrohe Menge, schwirrte ein 1 Kauderwelsch von Dialekten. Sirenenstoss und Kettenrasseln — ein Abschied wie auf der Ausfahrt nach Amerika, und stolz, wenn auch etwas einseitig (wahrscheinlich stand der Kapitän beharrlich auf der linken Schiffsseite!) rauschte die «GaHia» in die grünen Fluten hinaus, erst, nach Dampferart, rückwärts, um dann beizudrehen und munter auf Vitznau zuzusteuern. Auf dem Oberdeck intonierte die «Bordkapelle» einen Walzer, im Salon I. Klasse sang das famose Luzernor Quartett ein Lied von Heimat und Abschied, wobei mir noch etwas von einem schwarzbraunen Mägdelein in Erinnerung geblieben ist Zwischen den Bergen hing ein gutes Dutzend dickbauschiger und intensiv kolorierter Wolkenballen, und der wettergefürchtete Pilatus trug einen weissen Nebelkragen, den er sich, wie es sich später herausstellte, nicht des Regens halber, sondern zu Ehren des Touring-Clubs angemüht hatte. Während die Schiffsplanken unter den Stössen der Maschine vibrierten und die « Gaffia > die Szenerie des rechten Seeufers vorübergleiten Hess, schritt man von Gruppe zu Gruppe, entdeckte alte liebe Bekannte und reihte neue Bekanntschaften in den Kreis der grossen T.CS.-Familie. Um das munter klimpernde Klavier und zwischen den Beinen der jazzenden Musiker entwickelte sich zusehends ein Tanz en miniature, der für die Zuschauer interessanter war, als für die Jeunesse Doree. die sich vom doppelten Rhythmus der Wellen der Musik tragen Hess. Papa und Mama aber sassen, die vom geschäftstüchtigen Schiffspersonal! verkauften Kärtchen auf den Knien (das Stück zu 20 Centimes, Geschäft ist Geschäft, auch auf Extraschiffen !) eng gekuscht auf den Bänken und flochten in ihre historischen Betrachtungen und spontane Ausrufe : « Ach, das Hotel so und so: da war. man ja so gut! » und oder: «Damals vor dem Kriege... als die Pension noch 4 Franken kostete ! ».. Alte sonnige Erinnerungen an Hochzeitsreisen und andere Glückseligkeiten junger Tage. Der Schillerstein guckte in die wohlgeiüllienj Waadtländer Gläser, die auf dem grossen Ehrentischj standen um den herum sich die Sektionspräsiden-; ton der Gäste und die Presse, von Herrn! Helmlin, dem Präsidenten der gastgebenden Sektion,' Waldsiätte. liebenswürdig begrüsst, geschart hat-j ton. Da sassen sie, die umsichtigen Leiter des T. C* S~ deutscher Zunge, Herr Fehr, der T. C. S.J Papa der Zürcher, Herr Levaillant, der immer charmante, immer elegante Präsident der Basier* 1 Herr Dr. Lutz, der Präsident der Tochiersektioa St. Gallen-Appenzell, Herr Präsident Jakober aus dem Glarnerland, Herr Präsident Lehner aus aargauischen Gauen und Herr Vizepräsident Schläpfer endlich, der die mostindisohe Kolonne nach Luzern. geführt hatte. Die Gastgeber selbst empfingen uns auf ihre eigene herzliche ATt durch Herrn Präsident, Helmlin. Herrn Dr. Zeiger und Herrn DönnL Die kurze halbe Stunde des Zusammenseins, undi es war das erste Zusammensein so vieler T. C. S.- Sektionen in der Geschichte des schweizerischem Clubs (weshalb man nur allgemein bedauerte, dass der Zentralvorstand in Genf der Einladung nicht Folge geleistet hatte!), war erfüllt vom Geiste gemeinsamer Arbeit und Freundschaft. Herr Helmlin glaubte die Notwendigkeit der Zusammenkünfte aller deutschsprechenden Sektionen darlegen zu müssen, eine Notwendigkeit, die das vollgeladene Schiff auf das Drastischte dokumentierte. Wenn auch andere Sektionen den Gedanken schweizerische Zusammenkünfte zu fördern, aufgreifen könnten, ja sollten, so wird die Vierwaldstätterseefahrt nunmehr nach ihrem zweiten durchschlagenden Erfolg, und dieser Erfolg ist um so grösser, als er, 1928 wie 1929, nie dem Wetter zu verdanken war. wohl eingehen in die traditionnellen Jahresveranstaltungen. Herr Levaillant ergriff namens der Gäste das Wort um Dank zu sagen, für die originelle Einladung und die splendide Gastfreundschaft der Luzerner. Auch er ist begeistert von dem Gedanken schweizerischer Zusammenkünfte. Eine Ueberraschung war es, als der Präsident der Sektion Basel darauf den Organisatoren der Fahrt einen prächtigen Stich überreichte, der die alte Basler Rheinbrücke aus dem Jahr 1225 darstellend, auf goldener Plakette die Worte trägt: «Die Automobilsektion Basel des T. G. S. zur Erinnerung an die Vierwaldstätterseefahrt 1929». Am Präsidententisch endlich erfuhr man, dass sich nicht weniger als 100 Wagen aus beinahe allen deutschschweizerischen Sektionen eingefunden hatten — auch Solothurn war vertreten und nur Lyss und Graubünden fehlten, Lyss weil es selbst an diesem Tage eine Veranstaltung hatte, und Graubünden, weil der Weg begreiflicherweise etwas weit war — und insgesamt gegen 500 Touringclübler die Fracht der «Gallia» bildeten. Längst schon hatte das Schiff auf der Höhe von Flüelen gekehrt und steuerte dem linken Seeufer Luzern zu. Nur zu rasch verstrichen die drei Stunden an Bord. Ein letzter Walzer, ein letzter Händedruck, ein strammer Gruss des prächtigen' Kapitäns (was wir doch für Leute hätten für eine schweizerische Marine!) und schon donnerten die Landungsstege auf die Schiffslände. Eine halbe Stunde darauf standen nur noch einige Luzernerund Thurgauerwagen auf dem einsamen Parkplatz. Die Vierwaldstätterseefahrt 1929 wird nicht die letzte gewesen sein. Vielleicht bringt schon das nächste Jahr einen eigenüichen schweizerischen Tourinjjclubtag in Luzem. in dessen Mittelpunkt) nicht nur die Seefahrt stehen wird. Vit. •