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E_1929_Zeitung_Nr.058

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•AUTOMOBIL-REVUE

•AUTOMOBIL-REVUE 1929 - N°58 Warum wir die für die Generalvertretung unserer RaC I OlfnnH7in Firmen Ist, nur eine zuverlässige, leistungsfähige und bewährte Marke zu vertreten, die uns eine l'flj L.CllJ/1 Illtlp weitgehende Gewähr für eine zufriedene und stets wachsende Kundschaft bietet. Wir haben weder Zeit noch Kosten gescheut, um uns nach einem solchen Fabrikate umzusehen. Nach langem Suchen und reiflicher Ueberlegung entschlossen wir uns, dem in Deutschland führenden Adler-Wagen den Vorzug zu geben und den Vertrieb für, die ganze Schweiz zu übernehmen. nianrmen T»rnni^rn»n iTUTarnoiTor und erfahrenen Fachleute haben die neuen „Adler-Modelle" yjallliyeilj leUllllillieil rlllal UtJllCl nacn a| len Kanten gründlich geprüft und sie auf ihre Eignungfür schweizerische Landesverhältnisse schonungslos ausprobiert. Die Prüfung derselben hielt glänzend Stand und wir trafen deshalb diese Wahl. IJIO AnlAr"-\A7or"KO ' n Fran ' < f urt a - M. waren auch bei uns von jeher für den Bau solider und zuverlässiger Gebrauchs- UMC nUlCI " VVCl r\C fahrzeuge bekannt. Die neuesten Vier-, Sechs-und Achtzylinder-Modelle von 2, 3 und 4 Liter Zylinderinhalt haben sich seit ihrer, vor mehr als Jahresfrist erfolgten Einführung glänzend bewährt. Gerade in Deutschland, um dessen Markt sich Riesenkonzerne bemühen, ist der Adler-Wagen zu hoher Popularität gelangt und zählt unbestritten zu den besten Wagen in seinen Klassen. aber dank seiner Fc Icf mrh-r am hillinar Ausführung ein sehr preiswertes Fabrikat, das in seiner Zuverlässigkeit L-i IM I ULI II Clll UIIIILJC5, und Solidität konkurrenzlos dasteht. Seine Konstruktion weist alle jene technischen Merkmale auf, welche den modernen Wagen so begehrt und angenehm in der-Führung gemacht, haben. Was der Markt zu bieten vermag: Oeldruck-Vierradbremse, Zentraldruck-Schmierung, Brennstoff-, Oel- und Luftfilter, siebenfach gelagerte, vibrationsfreie Kurbelwelle etc. All das finden Sie beim „Adler" vereinigt. Alle diese Details sind sichere Kennzeichen eines Automobils von langer Lebensdauer, grösstem Steigvermögen, glänzendem Anzugs- und Beschleunigungsmoment. D/\i» CAKIII^O 9m l^linrlan wie wir lhn a " en Adler-Besitzern zusichern können, wird es an Aufmerksamkeit und L/Cl -JCI UiVsC din lAUllUCll Kulanz nie fehlen lassen. Wir haben bereits ein reichhaltiges Ersatz- und Bestandteillager eingerichtet. Zahlreiches Werkstättepersonal, worunter manche Spezialisten auf ihrem Gebiete, sind von Adler-Ingenieuren besonders ausgebildet worden. Sie alle haben den Wagen durch und durch kennen gelernt und sind mit jedem Detail vertraut. Auch sind wir eben mit der Organisation von Adler-Vertretungen in allen Kantonen beschäftigt. Unsere Agenturen und Vertrauensleute führen die Adler-Ersatzteile und verfügen durchwegs über Werkstättepersonal, das auf den Wagen besonders eingearbeitet worden ist. Die Adler-Organisation, welche sich über die ganze Schweiz erstreckt, kann deshalb dank ihrer sorgfältigen Grundlage einer für Kunden und uns gleicherweise erfreulichen Zukunft entgegensehen. Widler & Hürsch, St. Gallen Carl Erny, Herisau Nie. Hartmann, Ebnat-Kappel P. Glättli. Hedingen RAYON-VERTRETER: A. Ponti, Lugano W. Vogt, Hersiwi! Garage Antener, Konolfingen J. Faul, Horgen übernommen haben! ADLER AUTOMOBILE A-G ZÜRICH Badenerstrasse-Zypressenstrasse 313 Telephon Selnau 80.44 Amman & Sprenger, Bern Max Moser &. Cie., Ölten Otto Fischer, Grenchen Emil Wernli, Insp., Wildegg Adler-Service u. Bestandteillager für die Schweiz: Automobilwerke Franz A.-G., Zürich, Badenerstrasse 329. 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N»58 II. Blatt BERN, 5 Juli 1929 IM 1 ' 58 II. Blatt BERN, 5. Juli 1929 Technisches Allerlei Noch eine automatische Kupplung Vor einiger Zeit 1 haben wir an dieser Stelle den «N. A. G.-Kupplungsautomaten» ausführ-, lieh beschrieben. Dieser Mechanismus enthebt den Fahrer, wie man sich erinnert, der Mühe des sorgfältigen Einkuppeins beim Anfahren, wobei die Selbsttätigkeit durch im Schwungrad eingebaute Fliehgewichte zustandekommt, durch welche die Kupplung gesteuert wird. Der «N. A. G.-Kupplungsautomat» bedeutet auch insofern eine Vereinfachung der Wagenbedienung, als er automatisch auskuppelt, wenn bei sehr langsamem Fahren die Gefahr eintritt, dass der Motor stillsteht. Noch weiter ausgebaut ist nun die selbsttätige Wirkung beim Kupplungsapparat des deutschen Ingenieur Erdelen. Es kommt hier noch hinzu, dass auch ohne Bedienung des Kupplungspedals geschaltet werden kann. Das Kupplungspedal könnte deshalb überhaupt weggelassen werden, so dass sich der Fahrer nur noch mit der Bedienung des Gasund Bremspedals zu befassen hat. Im Gegensatz zur N. A. G.-Konstruktion erfolgt die automatische Steuerung der Kupplung bei der Konstruktion von Erdelen nicht durch Fliehgewichte, sondern durch Ausnützung des im Ansaugrohr des Motors herrschenden Unterdrucks. Zu diesem Zwecke ist das Ansaugrohr A des Motors durch eine Leitung R mit einem Servozylinder C verbunden, dessen Kolben K mit der Kupplung in Verbindung steht. Herrscht im Servozylinder Unterdruck, dann verschiebt sich der Kolben in unserer Zeichnung nach rechts und rückt mit der Stange P die Kupplung aus. Verbindet man umgekehrt den Servozylinder mit der Aussenluft, dann verschwindet der Zug des Kolbens und die Kupplung rückt sich ein. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass das Ventil U, das wahlweise den Servozylinder mit der Ansaugleitung oder der Aussenluft zu verbinden gestattet, mittelst der Stange 0 mit dem Gaspedal zusamenhängt. Bei losgelassenem Gaspedal hat es dabei die schematisch skizzierte Lage: Der Unterdruck kann sich s bis in* den Servozylinder förtpflänzenf die Kupplung wird- ausgerückt gehalten. Gibt man nun jedoch, beispielsweise zum Anfahren, durch Niederdrücken des Pedals Gas, dann schafft das Ventil U dem Servozylinder eine Verbändung mit der Aussenluft und schüesst fast gleichzeitig die Unterdruckleitung ab: Der Unterdruck im Servozylinder verschwindet, die Kupplung greift ein. A57261 Schema der automatischen Kupplung mit ihrem Servoapparat. A) Ansaugrohr, C) Servozylinder, K) Servobalken, R) Verbindungsleitung, U) Umsteuerventil, P) Verbindungsstange des Servokolbens mit der Kupplung, El und E2) Verzögerungszylinder, VI und V2) Rückschlagventile, N) Dreiweghahn, s 1) Leerlaufstellung, s 2) Stellung bei Vollgas. Damit dieses Eingreifen der Kupplung nicht schlagartig hart geschieht, sind an der andern Seite des Servozylinders zwei kleine Verzögerungszylinder E a und E 2 angeordnet, deren Kolben sich gleichzeitig mit dem Hauptkolben im Servozylinder verschieben. Diese Verzögerungszylinder bremsen eine zu ra- konzentrisch ineinanderliegende Federn angewandt. Das Auftreten von Resonanzschwingungen konnte dabei aber nicht mit Sische Bewegung des Hauptkolbens ab, weil das einstellbare Nadelventil B nur langsam cherheit vermieden werden. Luft in sie eintreten lässt Dagegen bieten Ein neuer Weg ist nun von den amerikanischen Ingenieuren beschriften worden. An sie bei einem sofortigen Ausrücken der Kupplung keinen Widerstand, weil dann die Stelle der zwei konzentrischen Federn werden zwei Federn gleichen Durchmessers be- Luft durch die Rückschlagventile Vi und V 2 rasch entweichen kann. nützt, die ineinandergeschraubt sind. Es entsteht so gewissermassen eine einzige Feder Damit auf der Fahrt nicht bei jedem Loslassen des Gaspedals die automatische Entkuipplung in Tätigkeit tritt, wurde das diechung mit dem Stroboskop, einem mit zweigängigem Gewinde. Die Untersu- Apparat, Drosselklappe betätigende Gestänge mit- einem Schlitz versehen. Das Gaspedal erhält so in bezug auf die Bewegung der Drosselklappe einen gewissen Leergang. Will man einfach das Gas wegnehmen, aber noch auskuppeln, so lässt man nun das Gaspedal nur soweit los, bis der Druck der Anschlagfeder D nicht mehr spürbar ist. Erst wenn man dann das Pedal noch weiter zurückkommen lässt, bringt es das Ventil U in die Stellung, die ein Entkuppeln bewirkt. Schliesslich kann man mittelst des Dreiweghahns den ganzen Servoapparat auch ausser Funktion setzen. Praktisch kommen die günstigen Eigenschaften des Systems besonders beim Anfahren am Berg zur Geltung. Da nur noch zwei Pedale zu betätigen sind, kann der Fahrer so lange wie notwendig den Wagen mit der Fussbremse in der Gewalt behalten und gleichzeitig unbehindert das Gaspedal bedienen. Auch das Schalten von einem niedrigeren in einen höheren Gang wird bedeutend erleichtert. Vielleicht stehen wir der Zeit nicht mehr fern, wo die Bedienung des Wagens durch ein einziges Pedal zur Norm geworden sein wird. Denn schon heute wäre es ja ohne weiteres möglich, das Gaspedal nicht nur mit dem hier beschriebenen Kupplungs-Apparat, sondern auch noch mit einer Servobremse zu verbinden. m. Zweigängige Ventilfedern. Das Brechen von Ventilfedern ist meist auf Resonanzschwingungen zurückzuführen, die die Federn bei gewissen Motortourenzahlen ausführen. Um die Gefahren bei einem eintretenden Federbruch zu verhindern, hat man besonders häufig bei Motoren mit hängenden Ventilen zwei der das Verhalten eines bewegten Teils in jedem Stadium seiner Bewegung zu verfolgen gestattet, hat ergeben, dass diese Feiern bis zu den höchsten Motortourenzahlen Resonanzschwingungen arbeiten^Während eines Dauerversuches, wobei ein Motor ein Jahr lang unterbruchslos lief, ergab sich nicht eine einzige Störung. Der Erfolg mag allerdings auch zum Teil der Güte des verwendeten Federstahls zuzuschreiben sein. Zur Prüfung wird von jedem Bündel des zu verarbeitenden Stahldrahtes an den Enden ein Stück von % m Länge Abgeschnitten. Ein 30 cm langes Stück dieser Probe wird dann einer Torsionsprüfung unterworfen und muss mindestens sieben Umdrehungen in einer Richtung und darauf sieben Umdrehungen in der Gegenrichtung aushalten, bevor es brechen darf. Beim Bruch darf es auch nur wieder glatt wegbrechen, also nicht längssplittera oder harte Stellen zeigen. m. Um Löcher genau senkrecht zu bohren. Mit der Handbohrmaschine ist das Bohrern von Löchern in einer ganz bestimmten Richtung ohne einige Hilfsmassnahmen seht schwierig, weil durch das Kurbeln an^ der Bohrmaschine- und den Druck auf diese sich der Bohrer am Anfang nur allzuleicht seitlich ausbiegt. Vorsichtigerweise unterbreche man deshalb die Arbeit, sobald der Botirer, 1—2 mm in das Material eingedrungen ist, löse den Bohrer, stecke ihn wieder in -das Bohrloch, und kontrolliere- mit einem Winkel oder einer zurechtgemachten Schablone seine Richtung. Eine eventuelle Abweichung von der gewünschten Richtung lässt sich dann beim Weiterbohren noch korrigieren, während man sonst bei einem durchgehend schief gebohrten Loch oft gezwungen ist, die nötige Korrektur nachträglich mühsam mit der Rundfeile herbeizuführen. m. Zerkratzte und zerriebene Zelluloidseheiben kann man wieder besser durchsichtig machen, indem man sie mit Zeitungspapier abreibt. Die schlechte Durchsichtigkeit rührt TiämKch bef -zerkratzten ^Scheiben da- eumatik-..FISK" auf Ballon-Pneus HEAVY DUTY RUGGED DE LUXE und EXTRA HEAVY 2ö x 4.75 HEAVY DUTY Fr. 77.- 29 x 4.75 „ „ „ 93 - 29x5.00 „ „ „ ÖT.- 30x5 00 „ „ „ 94- 29x5.50 * „ „ 113- 30x5.25 „ „ „ 114- Alte Preise Neue Preise Fr. 67.- 70 - " 82 ,; ?8. M 31 x 5.25 HEAVY DUTY 30 x 6.00 31 x 6.00 33 x 6.00 „ 32 x 6.50 Alte Preise Fr. 117.- „ 143.- „ 146.- „ 155.- „ 146.- Neue Preise Fr. 102. „ 124. Profitieren Sie von den niedrigen Preisen! Generalvertreter: Usteristrasse 14 " Tel. Selnau 15.21 ZÜRICH