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E_1929_Zeitung_Nr.057

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12 AUTOMOBIL-REVUE

12 AUTOMOBIL-REVUE Sivassen Die neue Dorfsirasse in Thusis, an welcher kürzlich Korrektionsarbeiten vorgenommen wurden, befindet sich jetzt erfreulicherweise in sauberem Zustande: die Staubplage im Dorf ist verschwunden, und Automobile und Fuhrwerke fahren fast geräuschlos vorüber. —ey. Der Durchgang durch den Brückenkopf der Kettenbrücke in Aarau ist kürzlich neu gepflastert worden. Der Fährverkehr war während dieser Arbeiten gesperrt, jetzt ist die Brücke wieder fahrbar. Hingegen wird die Zufahrt über den Graben, Ziegolrain und die Flösserstrasse geleitet, da der Zollrain wegen Pflästerungsarbeiten gesperrt bleiben muss. ry. Der Bau der neuen Befonsirasse Langwiusen- Wagenhausen ist in erstem Teil bis zur Station Schlaft fertiggestellt worden und diese Strecke ist dem Verkehr geöffnet worden. Die zweite Etappe, die bei der Klosterlinde Diessenhofen beginnt und zur Station Sehlatt führt, dürfte eine Arbeitszeit von 8 Wochen beanspruchen. Dann wird die letzte Strecke, Diessenhofen-Wa^onhausen, in Angriff genommen werden, wobei die gefährliche Kurve in Rheinklingen durch südliche Umgehung in der Ortschaft wegfallen wird. Sehr korrektionsbediirftige Strasseri sind diejenigen von Basel über Benken und Ettingen-Bättwil- Flüh-Metzerlen-Kahlhöhe-bernisches Laufental sowie Basel-Ettingen-Hofstetten-Metzerlen, dann Liestal-Büren-Seewen-Grellingen und Dornach-Gem- Iicn-Hochwald-Seewen. Alle diese Strassen sind im wahrsten Sinne des Wortes Durchgangsstrassen, weil sie ausserordentlich stark benutzt werden, namentlich von der Grenzstadt Basel her. Wie hier mitgeteilt, wurde am 16. April dieses Jahres aus dem Bezirk Dorneck der solothurnischen Staatskanzlei ein Initiativbegehren auf Abänderung dos am 27. Dezember 1927 gefassten Beschlusses des Kantonsrates, betreffend den Ausbau der Durchjeangsstrassen, eingereicht, mit dem Verlangen, vom Kredit für die neue Passwangstrasse 4—5000 Fr. für die Korrektion der korrektionsbedürftigen Strassen im Bezirk Dorneck zur Verfügung zu stellen. Vom solothurnischen Kantonsrat ist dieses Begehren leider verworfen worden, und zwar, weil die vorgeschriebene Unterschriftenzahl von 2000 nicht erreicht worden war und weil den Initianten auch andere formelle Verstösse unterlaufen waren. Diese Eingabe war aber materiell vollständig berechtigt, denn wir wissen aus eigener Erfahrung, dass der Zustand der meisten Strassen im Leimental und « auf dem Berg > ein recht mangelhafter ist. Die solothurnischen Strassen befinden sich, im Vergleiche zu denjenigen des benachbarten Baselbietes, in einem wirklich höchst unbefriedigenden Zustand! Wenn nun aber im solothurnischen Kantonsrat ein neugewähltes Mitglied sich über dieses vollauf berechtigte Volksbegehren lustig machte und den Initianten parteipolitische Spekulation unterschob, RO zeugt das von grösster Kurzsichtigkeit, und da ist es erfreulich zu vernehmen, dass sich der solothumische Regierungsrat auch weiterhin mit dieser Frage der korrektionsbedürftigen Strassen befassen wird. ry. Am Ausbau der Passwangstrasse wird festgehalten, und das von uns seinerzeit eingehend besprochene Projekt soll zur Ausführung gelangen, sobald die derzeit etwas verfahrene Situation sich abgeklärt haben wird. — R. Eine gefährliche Strassenkreuzung befindet eich in Cortaillod, wo sich am letzten Sonntagnachmittag ein Unfall ereignete, welcher leicht einen schlimmeren Ausgang hätte nehmen können. Ein Automobilist wurde in seinem Kleinauto von einsm Tramwagen in der Gegend, die man «Bas-de- Sachet» nennt, angefahren und beiseite gestossen. Die Tramwayschienen kreuzen hier, 40 Meter vor dem Bahnhof, die Strasse, welche von Klein-Cortaillod und der «Fabrik» nach Areuse führt. Ein Haus und eine Hecke nehmen vollständig die Uebersicht bis auf einen Meter vor den Schienen. Es gibt keine Barriere noch Merksignale und nur ein schlecht placierter und schwer leserlicher Anschlag, oder der Pfiff der Strassenbahn machen auf die gefährliche Stelle aufmerksam, wo alle 20 Minuten ein Tramway passiert. Was schon verschiedentlich vorkam, ereignete sich nun auch am Sonntag. Das Automobil wurde von einem viel zu schnell fahrenden, dazu noch von einem Fahraspiranten geführten Tramway gerammt. Glücklicherweise überschlug sich der Wagen nicht, wodurch der Fahrer gerettet wurde, immerhin beläuft sich der Materialschaden auf 1000 Franken. Die Strassenbahn scheint Pfiff-Signale gegeben zu haben, aber begreiflicherweise werden diese in einem geschlossenen Wagen, dessen Motor läuft, nicht gehört, und so ist es nicht verwunderlich, wenn sie auch vom betreffenden Automobilisten nicht gehört wurden. Derjenige Fahrer, welcher uns von diessm Unfall unterrichtet und die Verhältnisse genau kennt, hat selbst schon unter zwei Malen am nämlichen Ort mit seinem Motorrad sein Leben gefährdet. Die Gemeindebehörden von Cortaillod sind deswegen verschiedentlich bei der Tramway-Gesellschaft vorstellig geworden, aber die Vorstellungen haben bisher nichts ganützt und jedenfalls will man warten, bis sich ein noch viel schwererer Unglücksfall ereignet! Es wird nun angeregt, entweder den Bahnhof auf die andere Strassenseite, etwa 50 Meter weiter, zu versetzen, oder aber Barrieren zu errichten, welche allerdings auf dieser ausgezeichneten und stark frequentierten Asphaltstrasse hindernd sein müssten, während jedenfalls ein elektrischer Meldeapparat mit starken Glocken und Lichtsignalen in befriedigender Weise das Herannahen eines Tramways avisieren könnte. fry. (Eins.) Strassenbau im Kanton Tessin. Die Instandstellung unserer Hauptverkehrsadern ist gegenwärtig an der Tagesordnung. Ueberall sind gewaltige Arbeiten im Gange, denn heute ist die Tendenz, die Strassen von Grund auf zu verbessern, d. h. sowohl Tragwie Abnützungsschicht den heutigen Verkehrsanforderungen anzupassen. Noch vor wenigen Jahren begnügte man sich mit der gewöhnlichen Teerung der alten unebenen Schotterdecke, um wenigstens dem giftigen Staub, der Hauptplage der Strassenanwohner und -Benutzer, zu begegnen. In letzter Zeit aber hat der Automobilverkehr solche Dimensionen angenommen, dass durchgreifende Verbesserungen notwendig wurden. Fast in keinem Kanton hat man die Kosten der sogenannten permanenten Beläge gescheut, denn zum voraus war man sich bewusst — gestützt auf amerikanische, englische und eigene Erfahrungen — dass die Befestigung der Hauptverkehrsstrassen mit einem Mexphaltbelag effektiv doch die wirtschaftlichste Lösung sei. Man hat sich wirklich nicht getäuscht, denn die ältesten Beläge sind heute noch in einem tadellosen Zustand und geben nicht den Anschein, dass dieser sich so schnell ändern wird. Die Bitumendecke hat in kürzester Zeit eine Entwicklung durchgemacht, die keinem andern Belagstyp nachgerühmt werden kann. Dieses stetige Wachsen dauert fort, und eben gerade darin liegt der deutlichste Beweis, dass sich diese Befestigungsart auf der ganzen Erde, bei jedem Klima, bei jedeT Belastung voll und ganz bewährt. In unserem eigenen Lande, wo wir grosse Bodenschätze, d. h. sämtliche Steinmaterialien, die für diesen Belag nötig sind, besitzen, wird die von sämtlichen Kantonen eingeschlagene Richtung wohl nicht bald eine Wendung zu einem andern Typ nehmen. Wie wir uns sagen Hessen, besteht genannter Belag aus 90 % einheimischem Material und bloss aus 10 % Bitumen (Mexphalt), welches aus Mexiko kommt. Nebenbei sei noch erwähnt, dass sämtliche zur Zubereitung und zum Einbau des Materials erforderlichen Maschinen schweizerische Erzeugnisse sind. Ein weiterer Kanton, der bis jetzt für seine Strassen nur wenig Geld zur Verfügung hatte, hat sich, nachdem der Kredit für das Strassenbauprogramm durch den Kantonsrat bewilligt wurde, zur Bitumenstrassen gewendet; wir meinen damit unsern schönen, sonnigen Tessin. Dort sind gegenwärtig grosse Strassenbauarbeiten im Gange, die sicher jedem Automobilisten aufgefallen sind. Dank der Energie und Kraft des Herrn Regierungsrates Canevascini, Chef des kantonalen Baudepartements, der unermüdlichen Mitarbeit des Herrn Kantonsingenieurs Zoppi und dessen Adjunkten, Herrn Ingenieur Antonietti, ist es gelungen, die ersten wichtigen Arbeiten des gewaltigen Strassenbauprogramms bereits in Angriff zu nehmen. Mit der Ausführung dieser Strasseninstandstellungsarbeiten, die 24 000 Quadratmeter Strassenfläche umfassen, wurde die Strassenbaufirma Walo Bertschinger in Zürich betraut. Der Belag ist ein zweischichtiger Walzasphalt, ein sog. Bitusheetbelag, bei uns infolge Verwendung von Mexphaltbitumen allgemein Mexphaltbelag genannt. Eine andere wichtige Verkehrsstrasse soll nächster Tage vergeben werden, nämlich die Kantonsstrasse Lugano-Melide. Wer kennt sie nicht, diese Strasse, welche sich längs der buntgeschmückten Ufer des tiefblauen Luganersees hinzieht und sich bergwärts an. die tiefgrünen Wälder und teils an dunkelgraue und rötliche Felswände anschmiegt? Jeder, der Lugano gesehen, erinnert sich, sicher der dorthin unternommenen Spaziergänge und wird sich freuen, dass die früheren Uebel der Strasse, die den vollen Genuss der Naturschönheiten beeinträchtigten, nun endgültig beseitigt werden. Der Belagstyp verspricht es selbst, denn er besitzt alle Eigenschaften, die heute der moderne, anspruchsvolle Mensch von einer Strasse erfordert. Wir dürfen dem Baudepartement für das grosse, begonnene Werk gratulieren. Es liegt ja auf der Hand, dass, sobald das Bauprogramm durchgeführt sein wird, der Kanton nur an Bedeutung zunehmen muss, denn wo gute Strassen sind, da ist stets Verkehr. V^-I^lur* 1929 — N° 57 Der regelmässige Postautokurs Beatenberg-Interlaken wird am 1. Juli aufgenommen werden. Die Betriebsleitung liegt in den Händen der Drahtseilbahn Thunersee-Beatenberg. r. Die Aufoyerkehrs-A.-G. Gunten-Sigriswil hielt letzter Tage im «Bären» in Sigriswil, unter dem Vorsitz von Grossrat Schiffmann, ihre Generalversammlung ab. Das Unternehmen entwickelt sich stetig. So wurden im letzten Jahr 13,108 Personen befördert, 1413 mehr als im Vorjahre. — Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden die Herren Schmid jun., in Sigriswil und Amstutz, in Merlinen. Dem Verwaltungsrat wurde die Kompetenz erteilt, um die Konzession eines Automobilkurses Hilterfingen-Oberhofen-Aeschlen, Krinde-Sigriswil nachzusuchen. T* Die Automobilverbindung Arbon-Neukirch-Ainriswil hat vom eidgenössischen Eisenbahndepartement die Konzession erhalten. Da der Lokalverkehr der Bundesbahnen zwischen Arbon und Romanshörn einerseits und zwischen Amriswil und Romanshorn andererseits sehr zu wünschen übriglässt, wäre es vielleicht recht vorteilhaft, dieses Automobilunternehmen zu einem Dreiecksverkehr Arbon-Romanshorn-Amriswil-Arbon auszubauen^ Es ist klar, dass ein solches Begehren am Anfang auf Schwierigkeiten stossen müsste, aber ein solches Problem sollte von den betreffenden Behörden, welche für gute Verkehrsverhältnisse zu eorgen die Pflicht haben, doch gründlieh geprüft werden. —ey. höchstklassiger Qualitätswagen ELEGANZ PRÄZISION Schönes, praktisches Modell der Internat. VerUM-Faü in lieiaüSßn-StialaüSßn. PROSPEKTE stehen zur Verfügung. Wiederverkauf er: Apotheken, Droguerlem AUTO KREDIT das Sie wünschen, kaufen Sie zu 6 % durch Vermittluhs der Union Bancaire Industrielle et Commerciale Genf, Rue du Rhone 1 LAUSANNE BERN Place St-Francois 12bis - TeL 26.029 Marktgas» 24 - Tel. 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N° 27 — 1929 Ein neues Fährschiff auf dem Bodensee. Die Reichsbahndirektion Stuttgart wird voraussichtlich am 1. Juli ein neues Fährschiff in den Verkehr zwischen Friedrichshafen und Romanshorn einstellen. Es handelt sich um das Motorschiff «Schüssen», das zurzeit seine Probefahrten macht. Das Schiff ist 54,4 Meter lang und zehn Meter breit. Es wird ivon zwei Dieselmotoren von zusammen »480 PS getrieben. Der Trajektverkehr Fried- Tichshafen-Romanshorn, der bisher durch Personendampfer mit erledigt werden musste, «nährt durch das neue Schiff eine wesentliche Erleichterung. Es wird neben den Eisenbahnwagen auch Privatautomobile und eine geringe Anzahl Fahrgäste befördern, rdv. Eine Stimme für die «Untergrundbahn» in Basel. In der «Nationalzeitung» beklagt sich ein Einsender über die ausgestellten Projekte (für die Neugestaltung des Barfüsserplatzes, (welche zum Teil ganze Häuserfronten niederlegen wollen. Nach seiner Ansicht ist die vom Tunnelprojekt vorgesehene Lösung, besonders auch vom Standpunkt der Kleingewerbe- 4reibenden und der tnittlern Ladeninhaber aus, die bei einer solchen gewaltsamen Umstellung und Niederlegung von Geschäftshäusern in die übelste Lage kommen würden, die einzig richtige. Als erste Folge der Vertreibung dieser Geschäftsinhaber ergäbe sich ein Emporschnellen der Ladenzinse und infolgedessen auch eine Verteuerung der Verkaufspreise vieler Detailgeschäfte. Der Einsender ist der Meinung, dass es durchaus nicht sicher sei, dass das neue Stadtbild, wie es in den modernen Läden vorgesehen ist, der Stadt zum Vorteil gereiche. Im Namen vieler Geschäftsinhaber Schliesst er mit dem Wunsche: Möge das Tunnelprojekt sich jeden Tag neue Freunde eriwerben und von einem starken Volkswillen getragen in absehbarer Zeit in Erscheinung treten. srr. Luzerner Verkehrsprobleme. Man hat sich in Luzein in letzter Zeit ziemlich äntensiv mit Ver&ehrsfragen befasst. Im Vordergrund steht die Neusestaltunff des Stadtbauplanes. In den «Luzerner Neuesten Nachrichten> macht nun Herr lag. A. B. einen Vorschlag zur Neugestaltung des Verkehrs auf dem Bahnhofplatz, ohne dass bauliche Umänderungen notwendig würden. Eine Verkehrsordnung, die automatisch Kollisionen der verkehrenden Fahrzeuge verhindert, ist die beste. Eine solche Regelung fehlt in Luzern am Bahnliofplatz völlig. Wenn man am Engpass Pilatus- Btrasse-ZentraLstrasse-Bahnhofplatz den Verkehr Den Wagen neu lackieren lassen? wünschen Sie gewiss die Verwendung nur erstklassiger Materialien. Ob die Ausführung I13Ch ddl) neuen amerfk. Spritzverfahren oder wie bisher durch Anstrich mit den Automobilfarben der DItzler Coior Co.. DetroitU.S.A. werden Sie von der Schönheit und der hoben Qualität der Ditzler Automobilfarben fiberrasoht sein. 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TeL üto 16.93. i ii II 'ii' li ii ii if "n"i i ii ii k rnfn ii ii 1 •» geschieht, •unr luij «in zur Mittags- oder Abendzeit betrachtet, so erhält man den Eindruck, dass hier eine völlige Verkehrsanarchie herrscht. Der brave Verkehrspolizist, der sich in diesem Gedränge wie ein Kreisel herumdreht, mit den Armen winkt, abstoppt, signalisiert, ist sicher froh, wenn ihn die Ablösung von diesem Posten wegholt. Der Hauptverkehr an dieser Strasse geht stets von oder nach der Seebrücke, während ein kleiner Teil Richtung Bahnhof-Haupteingang oder Richtung Zentralstrasse sich bewegt. Der Verfasser macht nun den Vorschlag, diesen Verkehr rechtsgängig zu gestalten, wodurch mit einem Schlage dem jetzigen Durcheinander abgeholfen wäre. Jedes Fahrzeug, das von der Pilatusstrasse oder Zentralstrasse herkommt, müssle direkt auf der Tramlinie bleiben und am Bahnhof entlang über den vordem Teil des Bahnhofplatzes gegen die Seebrücke fahren (so, wie es in der nebenstehenden Skizze eingezeichnet ist). Ein Fahrer, der von der Seebrücke her kommt, hat den Platz zwischen der Verkehrsinsel der Tramhaltestelle und der Post zu durchfahren und dann in die Pilatusstrasse einzubiegen oder wenn er nach der Zentralstrasse fahren will, gerade aus zu fahren. Fahrzeuge, die von der Seebrücke oder von der Bahnhofstraase nach dem Bahnhof fahren wollen, müssen ebenfalls zwischen der Post und der Verkehrsinsel durchfahren und dann links an das Trottoir des Bahnhsdss heranfahren, so dass sie in dieselbe Fahrrichtung kommen, wie die von der Pilatusstrasse und der Zentralstrasse herkommenden Fahrzeuge. Durch diese Anordnung würde der ganze Verkehr automatisch geregelt und die vielen Kreuzungen, die heute bestehen, auf eine reduziert. Der Verkehrspolizist an der Ecke zwischen Bahnhof und Hotel Gotthard hat nur noch darauf zu achten, dass ein von der Seebrücke kommendes Fahrzeug, das nach der Zentralstrasse will, freien Durchgang hat und hat zu diesem Zwecke die von der Pilatusstrasse kommenden Fahrzeuge abzustoppen. Er braucht also nur noch eine Richtung zu beaufsichtigen. An Stelle der heute bestehenden fünf Kreuzungen ist durch diesen Vorschlag eine einzige getreten und der Durchgangsverkehr von der Pilatusstrasse nach der Seebrücke ist damit vollständig kollisionsfrei gestaltet. Auch für die Trampassagiere ergibt sich der Vorteil, dass jemand, der von der Schutzinsel zum Bahnhof oder zur Post gelangen will, nur noch nach einer Richtung seine Aufmerksamkeit zu lenken hat. Durch eine bessere Aufstellung der Taxameter und der Hotel-Omnibusse kann der Verkehr ebenfalls vereinfacht werden. Wenn in Zukunft, wie es auf dem Plan eingezeichnet ist, die Taxameter mehr auf der Innenseite des Bahnhofplatzes und die Hotel-Omnibusse auf der Ost-Seite des Haupteinganges aufgestellt werden,, da wo das Gepäck aufgegeben wird, so wird der ganze vordere Bahnhofplatz frei für den Verkehr. Die Uabersichtlichkeit nimmt bedeutend zu und die Anfahrt zum Bahnhofportal wird vollständig entlastet. Es scheint uns. dass diese Vorschläge klar und deutlich sind. Sie garantieren ohne kostspielige bauliche Veränderungen einen reibungslosen Verkehr, der auf alle Fälle gegenüber dem jetzigen Zustand eine Verbesserung bedeutet. Hoffentlich werden die zuständigen luzernischen Behörden diese Vorschläge nicht übersehen und wenigstens durch einen Versuch ihre Brauchbarkeit prüfen. Gr. PACKARD 2/4-Plätzer, Runabouf letztes Standard-Acht-Zylinder-Modell, neu, Fr. 18500.—, sofort netto Kassa. Werner Risch, Zürich. 3plätzig, in fast neuem Zustande, wird sehr billig abgegeben. 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Chronik Zur Nachahmung empfohlen werden darf das verständnisvolle Vorgehen der Stadtpolizei in Ölten, die bei einer Widerhandlung gegen die Verkehrsvorschriften nicht einfach rücksichtslos Bussen verhängt, sondern mittels Zirkular den Fehlbaren auf sein Vergehen aufmerksam macht und von einer Strafanzeige für das erste Mal Umgang nimmt. Mit einem solchen höflichen Vorgehen erzielt man mehr als mit der leider vielerorts geübten Strafanzeigerei! iy- Unbewachte Bahnübergänge fordern immer wieder ihre Opfer! So geriet kürzlich beim unbewachten Bahnübergang unterhall) Samen ein Fuhrwerk unter den von Lungern herkommenden Personenzug, wobei das Pferd erfasst und sofort getötet wurde, während sich der junge Fuhrmann durch einen geschickten Sprung im letzten Augenblick retten konnte. Solche Unfälle, wie der obige, beweisen immer wieder eindringlich, wie wirklich nötig wirksame Massnahmen bei solchen -nicht nur den Motorfahrzeug-, sondern den allgemeinen Verkehr stark gefährdenden unbewachten Uebergängen sind! r. Ein verständnisvolles Polizeiami ist dasjenige von Winterthur, welches unter den Publikationen der Stadtverwaltung folgendes in der Presse bekanntgab: «Ein junger Velofahrer, mit einer Leiter auf der Achsel, das Velo mit allerlei Werkgeschirr behangen und dadurch unbehilflich gemacht, kam gestern Nachmittag auf der Spitalbrücke in eine recht gefährliche Situation. Die zu- Einwohnern 28 Prozent des Gesamtbestanfälligen Passanten erlebten einen Moment atemloser Beklemmung. Der junge Mann verdankt die Rettung seines Lebens einzig der Geistesgegenwart eines routinierten Lastwagenführers ...» Es ist begrüssenswert, wenn eine Polizeibehörde öffentlich gegen ein derartiges, den heutigen Strassenverkehr arg gefährdendes Velofahren Stellung nimmt und darauf hinweist, dass das nach den erlassenen Vorschriften strenge verboten ist. •—ie—. Gegen die lästige Staubplage kämpft löblicherweise, neben verschiedenen anderen Gemeinden im Berner Oberland, auch die Gemeinde Wilderswil, indem sie die Strassenanwohner durch Bespritzen der Strassen mit Sulfitlauge gegen den Staub schützt. Leider werden nicht alle Bewohner dieses Dorfes dieser Wohltat teilhaftig, und so wird von Bewohnern der Allmend darüber in der Presse geklagt, weil sie unter dem von den Fahrzeugen aufgewirbelten Staub, der in die Wohnungen eindringe, leiden. Ironisch meinen die Einsender, man dürfe nicht nur das Bespritzen dieses Stückes der Staatsstrasse vergessen, sondern füglich auch das Zustellen der Steuerzettel, und ähnlich wie im Teil wird geklagt und gefragt: «Die Steuern nehmet ihr — Den Staub, den schlucken wir, — Wann wird der Retter kommen diesem Lande?» Wäre die Strassenverkehrsinitiative angenommen worden, so hätte der Bund den Kantonen vermehrte Geldmittel zum Strassenbau und -unterhalt zur Verfügung stellen müssen, und so wäre auch jenes beanstandete Stück der Staatsstrasse leichter asphaltiert worden, womit der Staubplage am radikalsten begegnet worden wäre. —ey. Altdorf Einzige mech. Reparatur- Werkstätte am Platze. Garage, Taxameter. Fabrikvertretg. Chevrolet Franz Gisler TeL 3 Hotel Schlüssel Usern Gangs direkt unter dein EärcnnraleD, EinstellhaUe Reparaturen - Benzin und Oele. - Telephon Ch. 36.54 Meyer * Wohn, Bäreneraben 6. Garage m. Spezial- Reparatur-Werkstätten Telephon 105. Laraz & Co. Die Tochter Stinnes auJ der Weltreise. Clairenore Stinnes, die Tochter des berühmten Industriellen, befindet sich seit Mai 1927 auf einer Weltreise im Automobil. Sie hat mit ihrem Begleiter, dem Schweden Carl Söderström, rund 46,000 Kilometer zurückgelegt. Die Fahrt ging .über Russland, Sibirien, Mongolei und China, von hier mit dem Schiff nach Kobe (Japan) und von Tokio nach Honolulu. Der schwerste Teil der Fahrt war die Ueberquerung der Anden. Die Strecke von La Pace bis Buenos Aires wurde in vierzehn Tagen zurückgelegt. In Nordamerika wurden 38 grössere Städte besucht. Nach dem Empfang beim Präsidenten Hoover in Washington schiffte sich Clairenore nach Europa ein. Von Le Hävre ging die Fahrt über Paris, Kaiserslautern nach Köln. mg. Automobilia aus U. S. A. Wie die I. N. S. mitteilt, ist man in Amerika nun glücklich so weit, dass jede Familie durchschnittlich ein Auto besitzt. Nach der Statistik kommt nämlich auf je fünf Amerikaner ein Automobil. Nur elf Prozent des gesamten Personenwagenbestandes befinden sich in Städten mit über 500,000 Einwohnern, während der Automobilbestand in Ortschaften mit unter 1000 des ausmacht. Interessant ist auch, dass trotz der erhöhten Kaufkraft des Dollars nach der neuesten Statistik der nationalen Automobilhandelskammer im letzten Jahre rund 60 Prozent der Automobile auf Abzahlung gekauft wurden. Die amerikanische Automobilindustrie hat während des letzten Jahres 4,358,748 Wagen gebaut. Die Zahl der in der Autoindustrie beschäftigten Personen beträgt 4,341,000, d. h. noch nicht einmal einen Mann pro Wagen. Die Zahl der Unfälle ist im Verhältnis zur Zahl der Automobile seit 1917 ständig zurückgegangen. Während sich im Jahre 1928 auf 100,000 Automobile 102 tödliche Unfälle ereigneten, waren es 1917 auf die gleiche Zahl Automobile noch 178 Todesfälle, mg. Utnbrail offen. Auf 1. Juli wurde der Postautomobilverkehr auch auf der Umbrailroute (Sta. Maria—Stilfserjoch) aufgenommen, womit nun der Postbetrieb auf allen Alpenpoststrassen eröffnet ist. Gefunden. In Spiez, am 23. Juni 1929, vormittags, eine imprägnierte, innen blau gefütterte Automobilverdeckhülle, welche auf dem Landjägerposten Spiez gegen Ausweis erhoben werden kann. Jttiel Garage, Rep.-Werkst Mobiloil. Tel. 9.99 Hermann Nussbaum Nacht. S. Jleler HUTTWIL (St. Gallen) Union-Garage Telephon 116. A. Snlser, Mitglied A. C. S Antogarage u. Keparatunverk- Btätte. — Spezial-Service für amerikanische Wagen. Grosser Stock inGood-Year-Pneus P r e i s a u f A n f r a g e GRÄBEL&CO,Tel.61 5,anj>eHiiiaI Langnau (Bern) Meiringen Autogar., mech. Werkstätte. Mietfahrten. Revisionen 3pez.-Heparatur-Werlcstätte Reparatur-Werkstätte Pneu Conti u. Michelin Good- Y ear-Stoclc Autoboxen &EBR.6EISER FIAT-Vertretung Paul Nassbaum. LAMCENTNAl Tel. 5a Walter iff. Telephon 136 Blgler, Seiler * Cle. Tel. 190 vorm. C. Boss ZÜRICHÖv^i Occasion! Zu kaufen gesucht Occasion! 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