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E_1929_Zeitung_Nr.061

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hung unserer Ausfuhr an

hung unserer Ausfuhr an Motorrädern erreicht werden. Für das erste Semester 1929 zeigt sich folgendes Bild : Einfuhr 1. Semester 1929 Einfuhr 1. Semester 1928 Wert in Franken Wert in Franken a 4.448.048 a 5.162.387 b 134.623 b 125.800 c 1.104.184 c 1.213.693 d 16.383 003 d 13.304.078 e 15.017.784 e 13.108.673 f 8.696.279 f 8.630.097 S 61.164 g 61.502 h 27.018 h 39.544 i 308.049 i 190.874 46.180.152 41.386.648 Mehrwert: Fr. 4.343.604. Export 1. Semester 1929 Export 1. Semester 1928 Wert in Franken Wert in Franken a 3.310.019 a 2.095.875 b 7.999 b 18.077 d 25.500 d 30.000 e — e 15.000 f 5.528.226 f 7.268.789 g 45.176 g 28.205 h 96.090 h — i 1.723 i — 9.014.733 9.455.946 Minderwert der Ausfuhr: Fr. 441.213. Die Zahlen sind in bezug auf unsere Handelsbilanz nicht gerade erfreulich. Während die Einfuhr um rund 4 Millionen höher steht als im Vorjahre, ist die Ausfuhr um rund 450 000 Franken gesunken. Das Resultat für das erste Halbjahr verschlechtert sich somit um beinahe 5 Millionen Franken. Die Zahlen beweisen aber auch deutlich, dass die Motorisierung der Strasse in der Schweiz ihren Höhepunkt noch nicht erreicht hat. Hält die Einfuhr im kommenden zweiten Halbjahre in (gleicher Weise an, so werden wir Ende Dezember für rund 92 Millionen Franken Motorfahrzeuge und deren Bestandteile eingeführt haben, gegenüber der bisherigen Höchsteinfuhrzahl von 80 Millionen Franken im Jahre 1926. Was unsere Ausfuhr anbelangt, so beweisen die Zahlen wiederum, mit welch enormen Schwierigkeiten unsere Automobilindustrie im Auslande zu rechnen hat. Immerhin ist zu betonen, dass bei gleicher Tendenz das Jahresresultat 1929 doch die Ergebnisse der Uahre 1921—1927 weit überflügeln wird und jedenfalls nicht stark unter dasjenige des Jahres 1928 zu stehen kommt. Schweizerische Gesellschaft für das Studium von Ersatzbrennstoffen. Nachdem bereits vor einem Jahre eine zahlreich besuchte Versammlung von Interessenten die Gründung einer solchen Gesellschaft als wünschenswert erachtet und nachdem ein bestelltes provisorisches Komitee in verschiedenen Sitzungen die einschlägigen Vorfragen behandelt hatte, konnte letzten Freitag den 12. Juli in der Innern Enge zu Bern die Gründungsversammlung abgehalten werden. Damit ist ein grosser Schritt getan worden, um der Lösung eines wichtigen nationalwirtschaftlichen Problems näherzukommen. Die wiederum aus allen Interessentenkreisen gutbesuchte Versammlung wurde von Herrn Fritz Hostettler begrüsst, der auch einmütig zum Tagespräsidenten erkoren wurde. In einem kurzen prägnanten Votum erläuterte der Vorsitzende die Wichtigkeit der Brennstoff-Frage angesichts des zunehmenden Motorfahrzeugverkehrs, der Absatzverhältnisse der Land- und Forstwirtschaft und der wachsenden Abhängigkeit gegenüber dem Auslande. Die Frage des Gazogene stehe unbedingt im Vordergrunde. lieber die Notwendigkeit der Gründung einer solchen Gesellschaft herrschte nur eine Auffassung, wie dies die Aussprache deutlich zeigte. Herr Bavier, Direktor der forstwirtschaftlichen Zentralstelle in Solothurn, Herr Käch, Leiter der Preisberichtstelle des Bauernsekretariates in Brugg, Herr Kündig, Präsident des schweizerischen Motorlastwa- Uebersetzung von 'Flagg'. Sie verstehen noch nicht? Dann lesen Sie das...» Er reichte ihm einen Zeitungsausschnitt hin. Manderton griff danach und las laut: «Autozusammenstoss. Kurz nach vier Uhr heute nachmittag stiess ein Auto, in dem ein Herr Ramon de la Bandera sass, der eben auf der ,Gigantic' von Liverpool angekommen war, mit einem Ford-Lastwagen auf der Eustonstrasse zusammen. Beide Wagen trugen beträchtliche Beschädigungen davon. Mr. Ramon de la Bandera wurde jedoch nicht verletzt und vermochte seine Reise in einem anderen Auto fortzusetzen...» «Und jetzt lesen Sie das!> Mit vor Aufregung zitternder Hand hielt Boulot dem anderen ein zusammengefaltetes Papier hin. Beim ersten Blick darauf stutzte Unwillkürlich legte er die Zi- Manderton. garre weg. Fortsetzung siehe Autler-Feierabend. genverbandes, Herr Direktor Escher, als Vertreter der schweizerischen Gaswerke, Herr Prof. Schlüpfer, als Vertreter der Generalstabsabteilung, und Herr Thomann, als Delegierter des A.C.S., sprachen alle ihr Interesse für die Gründung einer solchen Gesellschaft aus, indem sie das Bedürfnis und die Notwendigkeit betonten, endlich einmal dem Studium der Ersatzbrennstoffe näherzutreten. Die von ihnen vertretenen Verbände und Korporationen seien bereit, tatkräftig an der Lösung der grossen Aufgabe mitzuhelfen. Sa konnte denn der Vorsitzende mit Genugtuung feststellen, dass aus ganz verschiedenen Kreisen und Wirtschaftsschichten die Opportunität einer solchen Gesellschaft klar erwiesen worden sei. Dies ging übrigens auch aus der Anwesenheit verschiedener Vertreter von Behörden und übrigen Verbänden hervor. Das eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement hatte Herrn Felber, die Oberpostdirektion Herrn Oberingenieur Endtner, die Sesa Hrn. Vizedirektor Hohl, Saurer in Arbon Hrn. Oberingenieur Mayer, die schweizerische Gesellschaft für chemische Industrie Herrn Dr. Garns, der schweizerische Gewerbeverein Herrn Galeazzi, verschiedene kant. Forstdirektionen ihre Oberförster oder Forstmeister entsandt. Schriftlich bekundeten ihr Interesse an einer solchen Gesellschaft der schweizerische Obstverband in Zug, der Vorort des schweizerischen Handels- und Industrievereins, der Schweizerwochenverband, der Nationalverband gegen die Schnapsgefahr, sowie die Chambre Syndicale Suisse de VAutomobile. Verschiedene Zuschriften privater Natur sprachen sich ebenfalls über die Notwendigkeit der Gründung aus. Aus der Statutenbereinigung ging ein Statut hervor, das sich in klarer Weise über Zweck und Ziel sowie über den ganzen Aufbau der Gesellschaft ausspricht. Nach erfolgter Statutenberatung wurde einmütig der Beschluss zur Gründung gefasst. Der Vorstand wurde aus dreizehn Mitgliedern bestellt, als Präsident mit Akklamation Herr Hostettler, Vizepräsident des Motorlastwagenverbandes in Bern, gewählt. Im übrigen setzt sich der Vorstand aus einem Vertreter des Volkswirtschaftsdepartements (noch offen), der forstwirtschaftlichen Zentralstelle (Herr Bavier), der Generalstabsabteilung und der volkswirtschaftlichen Stiftung Zürich (Prof. Schläpfer), der Oberpostdirektion (Oberingenieur Endtner), der Sesa (Vizedirektor Hohl), der schweizerischen Gaswerke (Direktor Escher), der chemischen Industrie (Dr Garns), des schweizerischen Bauernsekretariates (Herr Käch), der Chambre Syndicale, des A.C.S., des T.C.S. und des schweizerischen Motorlastwagenverbandes (die vier letztern Nominationen noch offen) zusammen. Die technische Kommission, der in der ganzen Frage die Hauptarbeit zufallen wird, wurde aus Herrn Prof. Schläpfer als Verbrennungsfachmann, Herrn Ingenieur Endtner als Automobilfachmann und Herrn Monteil, Sekretär der A.S.P.A. als Aktuar gebildet. Die Rechnungsrevisoren werden gestellt von der forstwirtschaftlichen Zentralstelle und vom T.C.S., die Ersatzmänner vom A.C. S. und vom schweizer. Bauernsekretariat. In aller Schlichtheit ist damit eine Gesellschaft gegründet worden, deren Tätigkeit für die schweizerische Volkswirtschaft jedenfalls ausserordentlich erspriesslich sein wird. Erfreulich an der ganzen Sache ist die Zusammenarbeit aller Wirtschaftsgruppen, um sich auf einem wichtigen Gebiete die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu wahren und vor allem die wichtigen Abfallprodukte unserer Forstwirtschaft nutzbringend verwerten zu können. Wir wünschen der Gesellschaft, die sich ja nicht nur mit dem Gazog&ne, sondern auch mit den übrigen Möglichkeiten der Ersatzbrennstoffe zu befassen haben wird, unsererseits den besten Erfolg. K. Chronik Gute Strassen erhöhen die Steuereinnahmen. Die französische Kammer verfügt über eine interfraktionelle Gruppe von automobilistisch interessierten Abgeordneten — eine schon an sich sehr begrüssenswerte Einrichtung. Diese Gruppe hat soeben ein Gesetz eingebracht, wonach das Netz der französischen Nationalstrassen werden soll. Die Kosten hierfür soll die neue Benzinsteuer aufbringen, die ganz und gar dem Ausbau der Strassen zugute kommen .soll; zu einem nicht unbeträchtlichen Teile sollen aber die Kosten auch durch Mehreinnahmen an Automobilsteuern aufgebracht werden, denn, so argumentieren die Abgeordneten, je besser die Strassen, desto mehr Automobile, und folglich desto höhere Steuereinnahmen ! AUTOMOBIL-REVUE 1929 - lung lässt sich wohl das immer wieder vorigebrachte Geschwätz und Geschreibsel von den «Lastautos, die alle Strassen ruinieren,» nicht als Lüge nachweisen. Der gleiche Verband machte bei den Versuchen die weitere interessante Feststellung, dass grössere Lastautos, z. B. 15-Tonner, die Strassendecke nur unwesentlich mehr abnützen als 5-Tonner. Wir entnehmen diese Zahlen der «Auto-Technik, Berlin», deren Ruf uns für die Richtigkeit der Angaben bürgt, m. Die fingste Entwicklung der amerikanischen Automobüindustrie — eine Drohung oder Gefahr? Die für die ersten fünf Monate des laufenden Jahres von der amerikanischen und der mit ihr in nahen Beziehungen stehenden kanadischen Automobilindustrie gemeldeten und von der National Automobile Chamber of Commerce wiedergegebenen Produktionsziffern lassen eine ungewöhnlich starke Betätigung erkennen. Nicht nur die grossen, sondern auch viele der kleineren Werke weisen zum Teil sehr beträchtliche Produktionssteigerungen auf. Innerhalb der ersten fünf Monate des laufenden Jahres sind in den Vereinigten Staaten und Kanada insgesamt 2,832,251 Kraftfahrzeuge (Personen- und Lastwagen) hergestellt worden im Vergleich zu 1,901,314 Kraftwagen in demselben Zeitraum des verflossenen Jahres. Auch die nachstehend angeführten Produktionsziffern der in Betracht kommenden fünf Monate gewähren ein anschauliches Bild des jüngsten Entwicklungsganges; es wurden gebaut: Personen- u. Lastkraftwagen 1928 1929 Januar 240191 422 216 Februar 336 300 515 887 März 430 783 634 623 April 434 315 662 557 Mai _± 5 AZ?5 624000 Insgesamt 1901314 2^32251 Aus diesen hohen Ziffern könnte man zunächst den Eindruck gewinnen, als ob in dieser Industrie noch immer Raum für alle vorhanden sei und die früheren Befürchtungen erdrückender Konkurrenz innerhalb der einzelnen Gesellschaften unbegründet waren. Einsichtsvollen Beobachtern gibt aber gerade das Imposante dieser hohen Ziffern zu denken und sie lassen es nicht an Warnungen fehlen, dass eine starke Ueberproduktion und Absatzstockungen über kurz oder lang unvermeidlich sein würden. Ein Warnungszeichen ist auch die unlängst aufgetauchte Nachricht, dass ein .grosser Automobilkonzern seine Preise bedeutend herabgesetzt habe. Sollte aber eine erhebliche Störung innerhalb der amerikanischen Automobilindustrie eintreten, so kann dies bei dem ausserordentlichen Einfluss dieses Industriezweiges auf die zahlreichen damit in Verbindung stehenden und mehr oder weniger abhängenden Industrien für die gesamte Wirtschaft der Vereinigten Staaten nicht ernst genug genommen werden. Diese Situation muss man sich vor Augen führen, wenn man die nun schon seit längerer Zeit mit erhöhtem Eifer betriebene Expansionstätigkeit der grossen amerikanischen Automobilwerke im Auslande beobachtet. Es ist eine Tatsache, dass der amerikanische Inlandsabsatz schon seit Jahren relativ unverändert geblieben ist und eine erhebliche Ausdehnung kaum mehr erfahren kann. Das will man zwar nach aussen hin noch nicht zugeben, aber es muss daran erinnert werden, dass die Vereinigung der amerikanischen Automobilfabrikanten sich schon seit etwa zwei Jahren mit nichts so eingehend und ernsthaft befasst als mit dem Problem der Eroberung der Auslandsmärkte, ja des Weltmarktes überhaupt P. Aus dem bernischen Strassenwesen. In ähnlichem Sinne wie die Eisenbahnnetze in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts ausgebaut wurden, müssen heute die Strassen wiederum für die Aufnahme des modernen Verkehrs bereitgestellt werden. In richtiger Erkenntnis dieser Tatsache hat sich der Kanton Bern unter Aufwendung grosser Summen an diese Aufgabe herangemacht, und es darf hier einmal festgehalten werden, dass der gegenwärtige Baudirektor, Herr Regierungsrat Bösiger, seit seinem Amtsantritt im Jahre 1923 systematisch und gut an der Verbesserung und Ausgestaltung des bernischen Strassennetzes arbeitet. Wenn wir heute auf die verhältnismässig kurze Zeit der unter seiner Direktion verflossenen Baujahre zurückschauen, so können wir im Kanton Bern grosse Fortschritte feststellen. Die Aufwendungen für den Strassenunterhalt und -Neubau sind aus den der Baudirektion zugeteilten ordentlichen Budgetkrediten und seit 1920 auch aus der Automobilsteuer zu bestreiten. Im Jahre 1923 wurde diese beträchtlich" erhöht. Zu diesen Beträgen darf vom Jahre 1929 an auch der Anteil des kantonalen Benzinzolles aus den Jahren 1925 bis 1928 hinzugerechnet werden. Unter den ordentlichen Strassenunterhalt sind rubriziert: die Wegmeisterbesoldungen, der Strassen- No 61 Pferdefuhrwerke nützen Strassen sechzigmal mehr ab als Lastautos. Bei Versuchen, die vom Deutschen Strassenbauverband mit Hilfe des Reichsverkehrsministeriums im Freistaat Braunschweig angestellt wurden, hat man festgestellt, dass Pferdefuhrwerke eine Landstrasse 60 (in Worten: sechzig) mal rascher zerstören als Lastautomobile. Deutlicher als mit dieser zahlenmässigen Feststelund Brückenunterhalt, der durch Naturereignisse verursachte Wasserschaden und Schwellenbau und zuletzt der Kredit für die neuen Strassen, Brückenbauten und Korrektionen. Die hiezu nötigen Kredite betrugen im Jahre 1927 für den Kanton Bern 3 620 000 Fr., die Ausgaben dagegen 3 820 000 Fr. Die Automobilsteuer, soweit diese nach Gesetz der Baudirektion zugute kommt, erreichte im Jahre 1927 den Betrag von 2 704092 Fr., dazu kamen weitere Einnahmen im Betrage von 153 398 Fr. zur Verrechnung, so dass schlussendlich 2 857000 Fr. zur Verfügung standen. Davon blieb ein Einnahmenüberschuss von 138 713 Fr. übrig, der zur Verzinsung und Amortisation des vom Grossen Rate für Instandstellung der Hauptdurchgangsstrassen bewilligten Kredites von 1,5 Millionen Franken verwendet wurde. Es ist im weitern zu sagen, dass die Automobilsteuer im Jahre 1929 ca. 3 Millionen abwerfen wird. Das Benzinzollbetreffnis der Jahre 1925 bis 1928 macht für den Kanton Bern einen definitiven Betrag von 3 104 767 Fr. aus. Herr Regierungsrat Bösiger ging seinerseit so vor, dass er zu Beginn seiner Arbeit eine genaue Klassifizierung aller Strassen vornahm, und es war ihm dann in erster Linie daran gelegen, die Hauptdurchgangs- und Hauptverbindungsstrassen auszubauen. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich dieser festangelegte Arbeitsplan durchaus bewährt hat, und wir sehen die Früchte seiner zielbewussten Arbeit langsam reifen. Im Oberaargau und Emmental, des uns näher bekannten Kreises IV, der die Aemter Wangen, Aarwangen, Burgdort, Trachselwald, Fraubrunnen und Signau umfasst, kamen für die erste Kategorie, Hauptdurchgangsstrassen, in Betracht: erstens die Bern-Zürich-Strasse, in einer Länge von ca. 50 Kilometer, von Schönbühl bis Murgenthal, zweitens die Attiswil-Dürrmühle-Strasse im Strassenzug Biel-Olten in einer Länge von 10 Kilometer und drittens die Bern-Luzern- Strasse von Bowil nach Kröschenbrunnen mit ca. 16 Kilometer. Davon wurden nun während der sechs verflossenen Jahre die Bern- Zürich-Strasse und die Attiswil-Dürrmühle- Strasse vollständig ausgebaut und mit Kunstbelägen versehen. Bis zum Jahre 1928 war auch die Bern-Luzern-Strasse auf einer Länge von ca. 3 Kilometer schon ausgebaut, so dass die grossen Durchgangsstrassen schon auf einer Länge von 50 Kilometer verbessert waren. Diesen schlössen sich die Hauptverbindungsstrassen mit 15 Kilometer und die Nebenstrassen mit 11 Kilometer an. Es wurden dabei Walzungen mit Oberflächenbehandlungen und Stramexierungen, in letzter Zeit auch Tränkverfahren und Makadambeläge. sowie Kleinsteinpflästerungen angewendet. Von der Bern-Luzern-Strasse ist ausgebaut, davon zum grössten Teil gepflastert, die Dorfstrecke Langnau. Langnau war von jeher ein schmuckes DoTf; heute macht es dank der schönen, gepflasterten Strasse auf den Besucher einen geradezu gediegenen Eindruck und verrät ihm ein Stück seiner echt bernischen Wohlhabenheit. Das Strassenstück zwischen Langnau und Signau wird noch dieses Jahr erstellt, eine grosse Strecke von der Amtsgrenze bis ins Dorf Signau hinein steht in Arbeit. Im nächsten Jahre werden alle Dörfer an der Bern-Luzern-Strasse ihre gepflasterten Dorfdurchfahrten und von den Verbindungsstücken zwischen den Ortschaften ca. 4 Kilometer Kunstbeläge aufweisen. Daraus ist ersichtlich, dass es den leitenden Organen in erster Linie darum zu tun ist, die Dörfer vom lästigen Staube zu befreien. 1 (Schluss folgt) SPORTLICHES Nirvolari, der bekannte italienische Autound Motorradrennfahrer, wurde dieser Tage* als er sich zum Training für die Coppa Monte Nero begab, in Casaccie von einem nachfahrenden Wagen gerammt und schleuderte gegen eine Mauer. Nuvolari und sein Mechaniker blieben wunderbarerweise heil während der Wagen vollständig in Trümmer ging. Alpenfahrt. Der A. C. S. hat von den Sektionen Uri, Wallis und Tessin, wie letztes Jahr, die Zusicherung erhalten, dass sie die offizielle Kontrolle in ihrem Gebiet wiederum übernehmen werden. Die Streckenleiter werden sein: für Uri Herr Naef, für das Wallis Herr Wenger (er amtete schon letztes Jahr) und für den Tessin die Herren Molinari, Präsident, und Greco, Sekretär der dortigen Sektion. Klausenrennen. Dieser Tage ist von den Organisatoren ein Pliant herausgegeben worden, der in Wort und Bild für den Grossen Bergpreis der Schweiz wirbt. Prächtige Aufnahmen früherer Rennen, eine Tabelle der bestehenden Rekorde, ein Verzeichnis der ausgesetzten Preise, die Namen prominenter Habitues geben neben einer Karte mit den wichtigsten Zufahrtsstrassen und weiteren Informationen ein Bild der Vergangenheit und gleichzeitig der Zukunft unseres Klauses.

No 61 - 1929 Der Grosse Preis der Nationen. Bugatti nimmt Revanche — Chiron siegt. Mit der Absage Varzis auf Alfa Romeo wusste man, dasa für dio Sieger der drei Wertimgsgruppen nur noch die beiden Favoriten Mercedes und Bugatti in Frage kommen konnten. Schon im Training, das dieses Jahr nicht sonderlich belobt war, erwies sich Chiron als der schnellste Mann auf der Strecke und fuhr mit 14' 57" die höchste Geschwindigkeit, die auf dem Niirburgring je erzielt worden ist. Aber auch die SS-Mercedeswagen zeigten, dass sie infolge mancher kleinen Vervollkommnung noch schneller geworden waren. In den Trainingsberichten der deutschen Zeitungen wurden die Leistungen unseres Leporis hervorgehoben, von dem die «B. Z. am Mittag» als einem «wirklich famosen Fahrer» spricht. Unter den geschilderten Perspektiven wurde das Rennen naturgemäss mit höchster Spannung erwartet. Gegen 75,000 Zuschauer säumten den Rinjr am Tage des internationalen Austrage«, Als erste Gruppe gingen punkt 10 Uhr dio schweren Wagen über die Bahn, der in Drei-Minuten-Abständon die zweite und dritte Gruppe nachgesandt wurden. 32 Wagen nahmen den Start. Gleich der Beginn brachte ein grossartiges Ringen Caracciola) warf sich mit mörderischem Tempo an die Spitze und behielt sie auch vier Runden lang bei. Dann setzte ein Defekt im Pleuellager seinem siegreichen Lauf ein unerwartetes Ende. Damit war Ghiron der erklärte Mann des durch die Härten der schwierigen Strecke arg zerzausten Feldes. (Buthenuth auf Hanomag, Stoll auf Fiat, Schulze auf Bugatti gaben wegen Pannen auf.) Knapp hinter Ghiron lagen Philippe und Bouriat, beide auf Bugatti. Doch Mercedes hatte den Streit noch nicht verloren gegeben. Der Frankfurter Momberger arbeitete sich zäh nach vorn und entriss Bouriat den dritten Platz. In der geschilderten Reihenfolge liefen die Sieger ein: Ghiron-Bugatti mit einem Stundenmittel von 106,9 km als neuer Streckenrekordhalter (er fuhr mit 112,5 km gleichzeitig die schnellste Runde) an der Spitze, dann Philippe- Bugatti und schliesslich Momberger-Mercedes. Der vierte war Bouriat-Bugatti, der fünfte Rosenberger- Mercedes und der sechste der Deutsche Burgga-ller, der Sieger der dritten Wertungsgruppe, der mit seinem Bugatti den sensationellen Sieg der Molsheimer Marke vervollständigte. Begeisterter Applaus lohnte das bravouröse Rennen der Franzosen. Das Publikum war erfreulicherweise sehr objektiv eingestellt, wie überhaupt zwischen den deutschen und französischen Fahrern ein geradezu kameradschaftliches Einvernehmen bestand, was nicht zuletzt dem Umstände zuzuschreiben ist, dass an dem Rennen keine Fabrikteams, sondern Privatfahrer vom Start gingen. Irlands bedeutendstes Rennen wurde am. 12. Juli von Ivanowsky auf Alfa Romeo gewonnen, der somit für die italienische Marke einen neuen Aufsehen erregenden Sieg erstritten hat. Das Rennen gelangte über 300 Meilen im Phoenix-Park bei Dublin zum Austrag. Kay Don, der bekannte englische Fahrer erklärte vor dem Start, dass er mit seiner Riley-Equipe den Sieg in britische Hände zurückholen werde. Ramponi auf Alfa Romeo entriss Green auf Lea Francis die Führung und hatte in der fünften Runde bereits einen Vorsprung von vier Meilen. Auf dem zweiten Platze folgte Ivanowsky, dem Kay Don auf den Fersen lag. In den folgenden Runden brachte das Rennen erregte Szenen. Schliesslich übernahm Ivanowsky das Kommando. Der Riley Kay Dons, ein Lombard und ein Amilcar mussten das Rennen aufgeben. Eine Sensation bildete der tolle Endsprut des Engländers Davis auf Lea Francis. Er konnte indessen Ivanowsky nicht mehr gefährden. Resultate: 1. Ivanowsky auf Alfa Romeo, 3:41:30; 2. Davis auf Lea Francis, 3:42'36; 3. Green auf Lea Francis, 3:46:06; 4. Eyston auf Riley, 3:51:40. Der zweite Tag der Automobilrennen um den Grossen Preis von Irland war den grossea Wagen reserviert. Die Strecke war die nämliche wie am Vortage. Nachstehend die Resultate: 1. Ivanowsky mit Alfa Romeo in 3:40:54 (Stundonmittel 122,900 km); 2. Kidston (Bentley) 3:41-08; 3. Birkin (Bentley) 3:46:00. Durch den Schwarzwald bis hinunter nach Heidelberg unternimmt der Autotourist alle wünschbaren Wanderfahrten mit 0. R. Wagners neu erschienener Schwarzwaldkarte. Preis Fr. 4. . Verlag der «Automobil-Revue». Bern, Samstag, den 3. August 1929 veranstaltet die Sektion Luzern des A. C. S. auf dem Nationalquai ein© internationale Schönheitskonkurrenz für Automobile. Am Vormittag werden die Fahrzeuge, wie letztes Jahr, einer Vorbeurteilung: unterworfen; am Nachmittag findet dann eine Vorführung der besetzten Fahrzeuge vor Jury und Publikum statt. Di© Konkurrenz ist offen für Sport- und Tourenwagen. Nennberechtigt sind Privatpersonen, Fabriken und Automobilhändler. Die Fahrzeuge werden eingeteilt in zwei Kategorien: Fahrzeuge mit Spezialkarosserien und solche mit Serienkarosserien. Die beiden Kategorien sind wiederum geteilt in Wagen von Privatpersonen und Wagen von Fabriken und Händlern. Es bestehen nach Reglement sieben Gruppen: Sportwagen, offene- Tourenwagen, Roadster, schliessbare Wagen, Wagen mit weicher Bespannung, Coupet-Limousinen und geschlossene Wagen mit Innensteuer. In allen Gruppen sind Damen als Lenker und Passagiere zugelassen. Die Bewertung erfolgt nach folgenden Gesichtspunkten: 1. Äusserer Eindruck des Wagens in bezug auf Schönheit, Linienführung und Farbennarmonie. 2. Zweckmässigkeit (Zweck in bezug auf den Charakter des Wagens). 3. Bequemlichkeit. 4. Innenausstattung. 5. Kleidung der Insassen in Bezug auf die Anpassung zum Charakter des Wagens. 6. Harmonie und Eleganz des Gesamteindruckes. Als Preise sind vorgesehen: Goldene Plakette für den bestbeurteilten Wagen sämtlicher Gruppen, ferner silbervergoldete, silberne und bronzene Plaketten für jede Kategorie, Gruppe und Klasse. Es gelangen drei Speziaipreise zur Verteilung: 1. für den bestbeurteilten Wagen mit ausländischer Polizeinummer; 2. für den bestbeurteilten schweizerischen Wagen; 3. für den bestbeurteilten Wagen eines Mitgliedes der Sektion Luzern des A. C. S. Die Preisverteilung mit Ball findet Samstag, den 3. August, abends 9 Uhr, in Luzern statt. Wo, ist im Reglement noch nicht an- Nur acht Wagen hefen innert Maximalzeit ein. Der Rest hatte gegenüber den grossen Kanonen nicht mehr viel zu bestellen. Der Renault-Riese Kimberss hielt jede Runde bei den Boxen. Kimbel auf Mercedes streckte in der siebenten Runde die Waffen. Die D. K. W. legten ein braves Tempo vor und glänzten durch ihre Regelmässigkeit. In der dritten Wertungsgruppe gefährdeten Scholl auf Amilcar und Kersting auf Bugatti zeitweise den Sieg Burggallers das Reglement, das vom Sekretariat der Sekgegeben. Ueber die Nennungen orientiert Unfälle keine. Organisatorisch ein voller Erfolg. tion Luzern des A. C. S. bezogen werden Ergebnisse. kann. gr. Gesamtklässement: 1. Louis Chiron (Paris), 2000 ccm-Bugatti-Kompressor. in 4 Std. 46' 08" (Stundenmittel 106,9 km), Streckenrekord, schnellste Zeit des Tages, Gewinner des Grossen Preises ; 2. GeoTge Philippe (Paris), 1976 ccm-Bueatti-Kompressor, in 4 Std. 57' 52,8" (Stundenmittel 102,6 km) ; 3. Momberger (Frankfurt a. M.) 7068 cem- Mercedes-Benz-Konrpres.sor, in 5 Std. 00' 37,8" (Stundenmittel 101,6 km) ; 4. G. Bouriat (Paris), 1976 ccm-Bugatti-Komprossor, in 5 Std. 03' 28,4" (Stundenmittel 106 km); 5L Rosenberger (Pforzheim) und Rosenstein (Stuttgart), 7058 ccm-Mercedes-Benz- Kompressor, in 5 Std. 11' 16,8" (Stundenmittel 98,2 km) ; 6. G. Burggaller (Berlin), 1485 ccm-Bugatti- Kompressor, in 5 Std. 25' 34,2" (Stundenmittel 93,9 km). Einzelwertung 1 , Gruppe 1: 1. Momberger (Mercedes-Benz), in 5t Std. 00' 37,8" ; 2. Rosenberger-Rosenstein (Mercedes-Benz), in 5 Std. 11' 16.8". Gruppe II: 1. L. Chiron. (Bugatti), in 4 Std. 46' 06,8" ; 2. G. Philippe (Bugatti), in 4 Std. 57' 52,8"; 3. Bouriat (Bugatti), 5 Std. 03' 28.4". Grumie III: 1. Bnrggaller (Bugatti), in 5 Std. 25' 34,2": 2. Kersting (Bugatti), in 5 Std. 44' 03,6"; 3. Pirola (Alfa Romeo), in 5 Std. 46' 25", Der Grosse Preis von Irland. Luzerner Schönheitskonkurrenz AUTOMOBIL-REVUE 19.—25. August 1929. Dem soeben erschienenen Reglement entnehmen wir nachfolgenden Auszug, der die charakteristischen Punkte dieser ersten schweizerischen Automobilwoche berührt : Preissumme, Das Total der ausgesetzten Preise beträgt zirka Fr. 45 000.—. Ausser den verschiedenen Spezialpreisen sind zahlreiche Barprei3e (total Fr. 14 000) ausgesetzt, wie solche nachstehend verzeichnet sind. Veranstaltungen und Ncmicelder. 1. Kilometerrennen vom 21. August: einfaches Nenngeld: Tourenwagen Fr. 50.—, Sportwagen Fr. 50.—, Rennwagen Fr. 100.—; doppeltes N'enngeld: T. 100.—, Sp. 100.—, R. 200.—. 2- Berninarennen vom 25. August: einfaches N'enngeld: Tourenwagen Fr. 50.—, Sportwagen Fr. 50.—, Rennwagen Fr. 100.—; doppeltes Nenngeld: T. 100.—, Sp. 100.—, R. 200.—. 3. Geschicklichkeitspriifung vom 22. August: T. 25.—, Sp. 25.—, R. 25.—. 4. Sternfahrt vom 19. August: T. Fr. 25.—. Sp. Fr. 25.—, R. Fr. 25.—. 5. Schönheitskonkurrenz vom 24. August: T. Fr. 25— Sp. Fr. 25—, R. Fr. 25.—. Anmeldefermine. 1. Kilometerrennen vom 21. August: erster Nennungsschluss: 15. August, .18 Uhr; zweiter Nennungsschluss: 19. August, 10 Uhr. 2. Berninarennen vom 25. August: erster Nennungsschluss: 15, August, 18 Uhr; zweiter: 22. August, 18 Uhr. 3. Geschioklichkeitsprüfung vom 22. August: erster Nennungsschluss: keiner; zweiter; 20. August, 18 Uhr. 4. Sternfahrt vom 19. August: erster Nennungsschluss: keiner; zweiter: 19. August, 12 Uhr. 5. Schönheitskonkurrenz vom 24. Ausust: erster Nennungsschluss: keiner; zweiter: 22. August, 18 Uhr. Anmeldungen und Auskunft. Die Anmeldeformulare sind vollständig ausgefüllt an das Sekretariat des Organisationskomitees der I. Internat. St. Moritzer Automobilwoche, St. Moritz, einzusenden und müssen von den vorgeschriebenen Ausweisen begleitet sein. Telegraphische Anmeldungen, die nicht alle notwendigen Angaben betreffend Konkurrent, Fahrer und Fahrzeuge enthalten, werden nicht angenommen. Für jegliche weitere Auskunft und für den Bezug von Reglementen und Anmeldeformularen wende man sich an das Sekretariat des Organisationskomitees der I. Internationalen St. Moritzer Automobilwoche 1929, St. Moritz (Kanton Graubünden). Telephon 147/49; Telegramme: Autowoche. St. Moritz. Teilnahmebedingungen. Während zur Teilnahme an. dem Kilometer- Lance und dem Bernina-Rennen nur Inhaber von für dag laufende Jahr gültigen internationalen Lizenzen für Konkurrenten und Fahrer zugelassen werden, sind für die Geschicklichkeitsprüfung, die Schönheitskonkurrenz und die Sternfahrt keine Lizenzen erforderlich. Zur* Teilnahme an sämtlichen fünf Konkurrenzen sind zugelassen Wagen der Kategorien Rennwagen Sportwagen Tourenwagen I. Kategorie II. Kategoria III. Kategorie. p\er Netto-Kassa-Preis des hoch- *^ wertigen Packard-Qualitäts- Wagens als 4—5 Plätzer Sedan beträgt nur Fr. 20.000.— mit 10% Rabatt. Wenn Sie einen Packard besitzen, haben Sie die Gewähr, jederzeit eine mustergültige Werkstätte und ein ebensolches Ersatzteillager zur Verfügung zu haben, wie es kaum eine andere Firma zu bieten in der Lage ist. WERNER RISCH, ZÜRICH St. Moritzer Automobilwoche. Für die Renn- und Sportwagen gelten für das Kilometer-Rennen auf der Sbellstrasse und das Bernina-Rennen die Bestimmungen des Internationalen Sportreglements, für die Tourenwagen, die an diesen beiden Rennen teilnehmen, die Bestimmungen des Nationalen Sportreglements des A.C.S. (Klasseneinteilung der Kategorien von 350 cem bis 8000 cem wie üblich.) (Schlnss folgt). Telephonischer Ir-Gcricht. Die Arbeiten an der Shellstrasse schreiten rüstig vorwärts. Noch diese Woche wird mit der Teerung begonnen werden. Der Streckenabschnitt bis Punt Muraigl ist um ca. vier Meter verlegt worden. Der Lance hat nunmehr auf seiner ganzen Länge eine Breite von nicht weniger als sechs Meter. Die Korrektionsarbeiten werden bis spätestens zum 10. August beendet sein, sind doch ein ganzes Heer von Arbeitern und vier Strassenwalzen am Werke. — Aber auch an der Berninastrasse ist man nicht müssig geblieben und hat die Ausbesserung der Bergprüfungsstrecke, namentlich die Ueberhöhung der Kurven, in Angriff genommen. — Als Rennleiter konnte Herr Töndury aus Zürich, der bekannte Klausen-General, gewonnen werden. Als Sportsekietäre amten die Herren Decrauzat, Präsident der nationalen Sportkommission und PierrehumbeTt. — Der von der rätischen Bahn gestiftete Preis in der Höhe von Fr. 2000.— ist als Wanderpreis für die Sternfahrt ausgeschrieben. — Die Zuschauerpreise für die Bernina-Bergprüfungsfahrt •wurden bereits wie folgt festgesetzt: Zuschauer Fr. 1.—, Motorräder Fr. 10.— und Automobile Fr. 20.—. — Das Interesse der Schweiz und des Auslandes für das Meeting steigert sich von Tag zu Tag. Adler, Brennabor und Steyr haben ihre Beteiligung in Aussicht gestellt. Mercedes-Benz wird ziemlich sicher mit von der Partie sein. Aufsehen erregen wird ein Hanomag-Team mit acht Damen, die einen beson» deren Automobilreigen aufführen werden. Klausen-Rennen. Der Klausen als Rendez-vous der Auslands- Clubs. Es zeigt sich immer mehr, dass das Klausenrennen dieses Jahr einen Rekordbesuch ausländischer Automobilisten als Zuschauer aufweisen wird. Bereits haben sich bei der Sektion Zürich des A. C. S. nicht weniger als vier Clubs offiziell angemeldet und gleichzeitig mitgeteilt, dass si© mit der Besichtigung des -Grossen Bergpreises der Schweiz eine Tourenfahrt durch unser Land und einen Besuch der befreundeten Sektion Zürich des A. C. S. verbinden. So hatte sich seinerzeit als Erster der Bayrische Automobil-Club, München, bei dem die Zürcher Sektion des A. C. S. 1927 zu Gast weilte, angemeldet. Ihm folgte dann der Automobil-Club di Varese. Auch die Sektion Baden-Baden des Badfsehen Automobil-Clubs hatte den Plan