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E_1929_Zeitung_Nr.063

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N°6JT in der Weit Grahatn-Palge fefetef^öfeffiferbreiten Preisskala verschiedene Karosserie-Ausführungen an: Roadster, Cabriolets, Coupes und Sport- Phaetons, auf 5-Chassis-Typen - 6 u. 8 Cyl. - gebaut: Ausser dem Modell 612 sind alle Wagen mit 4 Vorwärts-Gängen ausgestattet. Graham-Paige hat während den ersten drei Monaten dieses Jahres gerade doppelt soviele Wagen verkauft wie in der gleichen Periode des Vorjahres. Und dabei ist zu berücksichtigen, dass schon das Jahr 1928 den Graham-Paige-Werken einen Jahres-Umsatz (alle Typen eingerechnet) brachte, der bisher noch nicht erreicht wurde in der Geschichte der Automobil- Industrie! Diese bemerkenswerte Zunahme der Verkaufserfolge zeigt die öffentliche Anerkennung, die dem Graham* Paige-Wagen entgegengebracht wird, dank der zeitgemässen Linie, der feinen Ausführung und des Wirklichkeitswertes! ;„. * •1V;W.; •JJ--NÜ,«'U>.- ^ » v ^ - GENERALVERTRETUNG FÜR DIE SCHWEIZ: AUTOMOBILES PAIGE A.G. ZÜRICH BADEN ERSTRASSE 313 TELEPHON SELNAU 54.65 Verlag, Administration, Druck and Clichäri» BA1XWAG A.-O. Hallerscne Buchdrucker«! and Wacnerscb« VerUgsanstall, Bern.

W«3 II.BIatt BERN, 23. Juli 1929 Automobil-Revue Bei einigen Wagen steigert "sich dieser Sommer und Innenlenker. Verdacht sogar zur Sicherheit. Dort kann Gegen unerwünschte Hitze ist man anman erleben, dass das Föhngesäusel direkt manchen Sommertagen sogar im Auto nicht zum Monsun wird, wenn man nur die Seitenfenster der Karosserie öffnet. Bei der geschützt. Im Gegenteil, es scheint oft, als ob Aufnageln oder Aufnieten von Asbestpappe. Sonne und Motor sich verbündet hätten, um Auf alle Fälle sollte auch ein in der Nähe einen restlos zu kremieren. Man spürt direkt, der Bodenbretter verlaufendes Auspuffrohr wie die Wände und 5 das Dach der Karosserie mit Asbest gegen Wärmeausstrahlung isoliert sein. Schliesslich kann man oft auch Hitze ausstrahlen. Und hinter jeder Pedalöffnung am Fussboden könnte man einen noch für besseren Abfluss der Warmluft aus »Föhn» vermuten. Bei einer geschlossenen Karosserie genügt das Oeffnen der seitlichen Fenster allein oft nicht Kaum der Kopf bekommt so etwas vom lindernden Fahrwind zu spüren. Etwas erträglicher wird es allerdings, wenn man auch noch die Windschutzscheibe schrägstellt oder hochkurbelt. Aber auch dann noch sirtd die unteren Extremitäten der Passagiere auf ihre eigene Wasserkühlung angewiesen. Jawohl, Wasserkühlung; denn um nichts anderes handelt es sich, wenn wir «transpirieren». Das Wärmeregulierzentrum in unserem Cehifn veranlagst dann die geeigneten Drüsen, Schweiss abzusondern. Und der Schweiss erzeugt beim Verdampfen Verdunstungskälte,' genau w-ie es z.B. Benzin, das wir auf die Hand schütten, auch tut. Damit ist wohl unserem.Körper, aber noch nicht unserem Wohlbefinden gedient. Untersuchen wir "deshalb, l;ob sieh; die" Hitze" nicht auch liochranders beseitigen lasst. Verdächtig der unerwünschten Mitwirkung scheinen vor allem die Pedalschlitze. II. Blatt BERN, 23. Juli 1929 Technik des Fahrers. Fahrt wird dann die Luft aus der Karosserie herausgesaugt, und es entsteht in ihrem Innern ein Unterdruck, der nun heisse Luft aus dem Motorraum direkt • nachzieht. Trotzdem geben sich noch sehr viele Fahrer solcher Wagen der Täuschung hin, ein Oeffnen der seitlichen Fenster brächte Linderung. Besser ist es in einem solchen Fall, anstatt der Seitenfenster nur die Windschutzscheibe zu öffnen. Wenn auch der spürbare Luftzug dann kleiner ist, wird doch wenigstens der Unterdruck im Wageninnern und damit das Nachströmen heisser Luft vermieden. Und die einströmende Frischluft wird immer noch bedeutend besser kühlen als die Warmluft des Motors, selbst wenn sie nur in geringen Mengen auftritt. Es ist aber gar nicht gesagt, dass man sich auch schon damit begnügen soll. In den meisten Fällen ist es nicht allzuschwer, die (Entstehen lästige Hitzempfindungen nicht nur durch einströmende Warmluft, sondern durch Wärmestrahlungen von den Fussbodenbrettern oder einer metallenen Spritzwand aus, dann isoliere man diese Bretter oder die Spritzwand auf der Motorseite durch der Motorhaube sorgen, indem man im Motorhaubenblech einige zusätzliche Ventilationsöfinung oder -klappen anbringt. Will man die Ventilationsverhältnisse im Wageninnern verbessern, so ist dabei die Regel zu berücksichtigen, dass die Ventilationsluft möglichst langsam, aber dafür in grossen Mengen fliessen soll. Einzelne Luftklappen und Luftfang-Hörner ä la Schiffsventilator genügen dieser Anforderung meist nicht. Sie rufen, abgesehen etwa von der Klappe vor der Windschutzscheibe, nur «Zugluft» hervor, die sich unangenehm bemerkbar macht und vor allem den weiblichen Passagieren höchst gefährlich erscheint. Etwas besser sind Schieber, die wenigstens je nach Bedarf verstellt Heissluftquelkn überhaupt zu verstopfen. werden können, unter der Bedingung, dass Unter die Bodenbretter können dazu z. B. sie in genügender Zahl und richtig verteilt Gummistreifen (Stücke aus einem ausgedienten Schlauch) genagelt werden, die den Pedalschlitz überall dort, wo sich nicht gerade das Pedal befindet, überdecken. Auch ein gut eingepasster Bodenbelag aus Gummi ergibt unter Umständen die gleiche Wirkung. vorhanden sind. Weitaus die beste Allgemeinlösung besteht aber darin, dass man den Karosserieoberteil oder mindestens das Karosseriedach in einer die Sonnenstrahlung gut reflektierenden Farbe anstreicht. Am geeignetsten ist dazu Weiss. Die Wärmestrahlen der Sonne gehen so zum grössten Teil gar nicht mehr in das Material hinein, sondern prallen ab wie ein Projektil an einer glatten Wand. Schwarz hingegen verhält sich in dieser Hinsicht höchst ungünstig, es saugt die Wärme direkt auf. Praktisch ist denn auch bei einer hellgestrichenen und einer dunklen Karosserie bei gleicher Sonnenstrahlung ein ganz bedeutender Temperaturunterschied festzustellen. Wer sich den Vorteil der hellen Farbe nur für die Sommermonate nutzbar machen will, kann ganz gut das Dach nur provisorisch mit Gips, einer Kalkfarbe oder einem der im Handel befindlichen Spezialpräparate anstreichen und den Anstrich später wieder abwaschen. Bei der gegenwärtigen niedrigen Wagenbauart macht es schon viel aus, ob man immer sozusagen mit einer heissen oder einer kühlen Kompresse über dem Kopf herumfährt. Zum Schluss möchte ich die Industrie anregen, darüber nachzudenken, ob es nicht lohnend wäre, besondere Sommerpolster oder -sitze herauszubringen, beispielsweise solche aus Korbgeflecht. Wer je in einem heissen Sommer stundenlang heisse, tropisch-feucht gewordene Stoffpolster gedrückt und weitergeheizt hat, wird dieser Anregung die Berechtigung nicht absprechen. at. Praktisdh«» Die Behandlung alkalischer Akkumulatoren. Die meisten Automobilisten kennen nun die Behandlung der bisher üblichen Blei- Akkumulatoren. Da nun aber in der letzten Zeit auch Eisen-Nickel-rAkkumulatoren in Gebrauch kommen und deren Behandlungsart in vielen Punkten derjenigen der Blei-Akkumulatoren gerade entgegengesetzt ist, sei einmal näher auf die für Eisen-Nickel-Batterien gültigen Regeln hingewiesen. Vor allem muss man wissen, dass beim Eisen-Nickel-Akkumulator der Elektrolyt nicht aus einer Säure, sondern einer alkalischen Flüssigeit besteht. Hält man Vorräte von beiden dieser Elektrolyten, so sind sie gut kenntlich zu machen. Jede nooh so klein© Säurezugabe zum Alkali des Eisen-Nickel- Akkumulators würde unbedingt Störungen verursachen. Eine andere spezielle Eigenschaft des Eisen-Nickel-Akkumulators besteht darin, dass der Elektrolyt in geladenem oder entladenem Zustand seine Dichtigkeit nicht verändert* DJe Dichtigkeit soll dauernd 1,190 betrager* und braucht, wenn sie einmal herbeigeführt worden ist, gewöhnlich während längerer Zeit — eine Fabrik gabt ein Jahr an — nicht mehr kontrolliert zu werden. Hingegen ist ebenso häufig wie beim Blei-Akkumulator der Stand der Flüssigkeit zu prüfen. Was verdunstet ist, mus durch Nachfüllen von destilliertem Wasser ersetzt werden. Keinesfalls darf man gewöhnliches Brunnenwasser benützen; der Eisen-Nickel-Akkumulator ist ACCUMULATOREN Allwetter-Karosserie TÜSCHER offen Der erste Selbstanlasser wurde in Jahre 191t tinter Verwendung Ton Exide Batterien in Betrieb genommen. Heutzutage ist auf der ganzen Welt keine Anlasser-Batterie » verbreitet wie die Exide Batterie. 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