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E_1929_Zeitung_Nr.065

E_1929_Zeitung_Nr.065

Automobilwirtschaft der

Automobilwirtschaft der U. S. A. auf Ende 1928 zu entwerfen. Auf Jahresende 1928 waren insgesamt 21,379 Millionen Personen- und 3113 Millionen Nutzfahrzeuge verkehrsberechtigt. Wie sehr die Automobilisierung in alle Volksschichten vorgedrungen ist, illustriert die Tatsache, dass 55 Prozent des gesamten Wagenparkes der Farmer- und Landbevölkerung und den «Sehr oft sieht man ausländische Fahrer unser Land mit Wagnera elegantem Kartenbuch in dem Bewohnern von Städten mit weniger als bekannten Rotleinen^Eänband befahren. Hier ist 10,000 Einwohnern gehören. Ueber die vorherrschenden Karosserietypen orientieren schweizerischen Fremdenverkehrs geleistet worden, im Stillen eine gewaltige Arbeit im Dienste des ebenfalls genaue Angaben, denen zu entnehmen ist, dass 19,5 Prozent der Fahrzeuge mit Dieses Urteil steht in der N. Z. Z. vom 15. Juli deTen Auswirkung sich mit der Zeit in noch sinnfälligerer Weise äussern wird. Coupes, 26% auf 2türige Limousinen und 1929 über O. R. Wagners CH-Touring, der sedt seinem ersten Erscheinen in die Hände von über 40 Prozent auf 4türige Limousinen entfallen. . Die Automobilindustrie zählt zu den massgebenden Grossabnehmern von Rohstoffen Führer noch nicht besitzen, so bestellen Sie ihn Industrie aufzuschwingen: 70 000 Automobilisten der Schweiz und des Auslandes gelangt ist. Wenn Sie diesen besten aller aller Art. 18 Prozent der gesamten amerikanischen Stahlproduktion wurden von ihr ab- 9.60). Verlag der « Automobil-Revue >, schnellstens. Preis Fr. 12.— (für Abonnenten Fr. Bern. l£ AUTOMOBIL-REVUE 1929 auf 1000 Fr.'erhöht, da das angefochten© Urteil bei der Schadenberechnung allzusehr bloss auf die ungünstigsten Eventualitäten abstelle und die Möglichkeit ausser acht lasse, dass der gut veranlagte Knabe unter Umständen einen besseren Verdienst als sein Vater erzielt, diesen also auch reichlicher unterstützt hätte. Trage man dieser Möglichkeit auch Rechnung, so sei der Schadenersatz nach billigem Ermessen auf Fr. 1000.— zu erhöhen. Anderseits wäre das Bundesgericht, wenn dieser Punkt von ihm noch zu überprüfen gewesen wäTe, vielleicht nicht zum Zuspruch einer Genugtuungssumme gelangt. Jedenfalls war ein Teil des Gerichtshofes der Auffassung, die Voraussetzungen hiezu seien nicht gegeben, da das Verschulden beider Beklagten kein schweres sei, und der Knabe, der wenige Tage vorher schon beinahe unter ein Fuhrwerk geraten war, in erster Linie das Opfer seiner eigenen Unvorsichtigkeit geworden sei; da er zehnjährig und intelligent gewesen sei, habe er die Gefahren seines Tuns wohl beurteilen können. Indessen war dieser Teil des kantonalen Urteils nicht mehr streitig, indem die Beklagten nicht Berufung eingelegt hatten. W. Lfnksufrige Brfenzerseestrasse. Ueber die fortgesetzten Verkehrsunterbrüche auf der einzigen fahrbaren Strasse, welche das Oberhasli nebst Brünig und Grimsel mit Interlaken und dem übrigen Kanton Bern verbindet, wird in* der oberländischen Presse geklagt. Dadurch entstehen, namentlich in der Hochsaison und besonders an Sonntagen, auf dieser stark frequentierten Durchgangsstrasse äusserst nachteilige Verkehrsstauungen. Hunderte von Autos werden auf dieser Strecke oft festgelegt und viele, die des Wartens überdrüssig werden, kehren einfach ihren Wagen wieder um und machen den Weg über den Brünig zurück, um stark verspätet nach Hause zu kommen. Andere ziehen das Uebernachten vor. Da namentlich durch Bäche in Niederried und Ebligen immer, wieder Verkehrsunterbrüche zu gewärtigen sind, ist es Pflicht der verantwortlichen Organe, eine Behebung dieser Kalamität ernstlich ins Auge zu fassen. Der Transport der Verkehrsfahrzeuge auf dem Schiff oder der Bahn würde nur eine halbe Lösung bieten. Helfen kann hier am besten der Bau einer durchgehenden linksufrigen Brienzerseestrasse von Bönigen über Iseltwald, Giessbach nach Brienz. Wir geben zu, dass dadurch dieses oder jenes idyllische Plätzchen verschwinden würde, aber es geht doch unter keinen Umständen an, dassi eine ganze Talschaft, die in der Hochsaison einen solchen Durchgangsverkehr aufzuweisen hat wie das Hasli-, Brünig-, Grimselgebiet, auf eine einzige Strasse angewiesen ist. Der Bau einer linksufrigen Brienzerseestrasse wird gewiss ordentlich €eld kosten, aber sie wird trotzdem gebaut werden müssen, weil sie die einzige Möglichkeit bietet, Verkehrsunterbrüche in jener stark besuchten Gegend zu verhindern! R. Nachschrift der Red.: Wir werden in nächster Nummer auf den Stand des Oberländischen Strassennetzes zurückkommen. Ein Augenschein unter Führung von Oberingenieur Walther zeigte uns, dass die leitenden Stellen mit aller Umsicht und aller Energie an der Arbeit sind und nichts unterlassen, um die Strassenbenützer zu befriedigen und den Tourismus zu fördern. Aber auch hier wie überall heisst es, sich nach der Decke zu strecken. Ohne ein spezielles Strassenanlelhen des Kantons Bern dürfte leider der Bau einer linksufrigen Brienzerseestrasse noch lange auf sich warten lassen. ND Amerikanische Zahlen. Ebenso ausgebildet und durchorganisiert wie die Automobilproduktion selbst ist bekanntlich auch die Automobilstatistik der Vereinigten Staaten. Eine der ausführlichsten und zugleich zuverlässigsten Zusammenstellungen dieser Art publiziert alljährlich die nationale Automobilhandelskammer unter dem Titel « Tatsachen und Zahlen». Einige wenige Zahlen mögen genügen, um ejn ungefähres Bild vom Stand der weiche GesctiutindigKeii ist Dein uebernoien eines Fahrzeuges nilig? In Nummer 39 der A.-R. vom 1. Mai 1929 wurde ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich IV. Abteilung veröffentlicht, laut welchem es einem Automobilisten gestattet ist, zum Ueberholen eines Tramzuges die Maximalgeschwindigkeiten des Konkordates von 18 bzw. 25 km zu überschreiten. Zur Begründung wurde in der Hauptsache ausgeführt, dass wenn ein Vorfahren an und für sich erlaubt sei, der Automobilist folgerichtig auch berechtigt sein müsse, die zum Ueberholen des Tramzuges erforderliche Geschwindigkeit einzuhalten, und da die Tramzüge bekanntlich über 18 km, ja über 30 km fahren* so sei auch eine höhere Geschwindigkeit zum Ueberholen notwendig und deshalb gestattet. Mit vollem Recht wurde dabei dann noch auf die Verumständungen des Einzelfalles hin-; gewiesen. Kurze Zeit darauf hat das Bezirksgericht' II. Abteilung zur gleichen Frage entgegengesetzt Stellung genommen mit folgender Begründung : «Es ist dem Automobilisten der Vorwurf zu machen, dass er — beim an sich zulässigen Ueberholen des Tramzuges — die erlaubte Geschwindigkeitsgrenze überschritten hat. Der Umstand, dass das Vorfahren am Tram erlaubt ist, entbindet nicht vom Einhalten der erlaubten Geschwindigkeit. Der Gebüsste hätte eben so lange hinter dem Tram herfahren sollen, als es ihm nicht möglich war, beim Einhalten von 15 km (es handelte sich um einen Lastwagen) dem Tram vorzufahren. Hauptsächlich gestützt auf das entgegengesetzte erwähnte Urteil der IV. Abteilung wurde der zweite Fall mit einer Kassationsbeschwerde an das Obergericht gezogen, welches über die grundsätzliche Frage der beim Ueberholen zulässigen Geschwindigkeiten folgendes ausführte: «Es wird gegenteils der Satz aufgestellt werden dürfen, dass das Ueberholen nur statthaft ist, wenn der Vordere so gemütlich fährt, dass der Hintere das erlaubte Tempo nicht ausnützen könnte und diesem daher nicht zuzumuten ist, sich dem Tempo des Vordem anzupassen. Fährt aber der Vordere schon rasch genug, oder in Uebertretung des Gesetzes zu rasch, so widerspräche es ganz offenbar dem Sinn des Gesetzes, dem Hintern die Befugnis zum Ueberholen zuzugestehen, nur damit er sich seinerseits einer Geschwindigkeitsüberschreitung schuldig machen könne. Eine Ausnahme ist lediglich für (bewilligte) Strassenrennen zulässig. Es geht gewiss nicht an, mit dem Gebüssten die These zu verfechten, die Erlaubnis des Ueberholens schliesse die -Erlaubnis des dazu erforderlichen Mittels, d. h. einer Ueberschreitung der Höchstgeschwindigkeit in sich, vielmehr darf ein an sich erlaubter Zweck nur mit erlaubten Mitteln herbeigeführt werden. Es sollte daher sorbiert. 85 Prozent des in Amerika verarbeiteten Rohgummis entfielen auf Endprodukte, welche für das Automobil benötigt werden; 21 Prozent des verarbeiteten Aluminiums, 24 Prozent des Kupfers, 28 Prozent des Nickels, 60 Prozent des Leders fanden in der Automobilbranche Absatz. Währenddem die durchschnittliche Zunahme an Automobilen innerhalb der letzten zehn Jahre in anderen Ländern gegen 450 Prozent betrug, bezifferte sie sich in Amerika nur auf 225 Prozent. Sehr bemerkenswert sind die Zahlen, welche die Verschiebung auf dem amerikanischen Markt illustrieren. Sie zeigen, dass die Ausfuhr aus Amerika und Kanada (dessen Produktion hauptsächlich amerikanisch ist), im Jahre 1923 nur 9 Prozent der Gesamtiabrikation betrug, dagegen 1928 bereits 18 Prozent ausmachte. Anderseits aber traten im Jahre 1923 für 70 Prozent der Produktion in Amerika selbst noch neue Käufer auf, die im Jahre 1928 nur noch 28 Prozent absorbieren konnten. Der Absatz wird sich deshalb neben dem Ersatz für verbrauchte Wagen vorweg auf den Export einstellen müssen, da im eigenen Lande neue Märkte nicht mehr zu finden sind und die bisherigen Absatzgebiete sich rasch dem Sättigungspunkte nähern. Im Zahlungsmodus bei den Automobilkäufen hat sich insofern eine gewisse Wandlung vollzogen, indem das so stark poussierte System der Ratenzahlungen wieder etwas zurückgegangen ist und die Barkäufe entsprechend, und zwar um 10 Prozent, zugenommen haben. Immerhin werden: noch 58 Prozent aller Wagen auf Kredit und Abzahlung- angeschafft. " M. keines weiteren Nachweises bedürfen, dass das Konkordat dem Fahrer für das mit erhöhten Gefahren verbundene Ueberholen, sei es auf Bergstrassen (NB. In der Kassationsbeschwerde wurde zur Begründung auch auf Art, 37 Schlusssatz hingewiesen, wo nicht auf die ziffernmässigen Geschwindigkeiten, sondern auf die absolut zum Ueberholen erforderliche Geschwindigkeit abgestellt werde) oder anderswo, eine vermehrte Rücksichtnahme auf die übrigen Strassenbenützer zur Pflicht machen, nicht aber ihn von der Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit" entbinden wollte. Die Auslegung des Gebüssten müsste zu dem sonderbaren Resultat führen, dass gerade derjenige an die Maxima nicht gebunden wäre, der das Ueberholen systematisch betreibt, und das würde, wie das Polizeirichteramt zutreffend bemerkt, einem Freibrief für die Schnellfahrer gleichkommen.»! Besonders interessant ist diese Bemerkung des Polizeirichteramtes: Weil rücksichtslose Fahrer die grundsätzliche Erlaubnis der Geschwindigkeitsüberschreitung missbrauchen würden, so darf dieselbe nicht zugebilligt werden. Richtig ist doch die Einstellung, dass auch bei Verkehrsfragen auf normales und vernünftiges Verhalten abgestellt wird und eben Missbräuche bestraft werden. Es zeigt aber gerade diese behördliche Einstellung, wie schwer die rücksichtslosen Fahrej die Interessen der Allgemeinheit schädigen und wie dringend notwendig es ist, diese energisch zu bestrafen und in andern Fällen eher mit Verwarnung statt mit Busse vorzugehen. Im übrigen zeigt sich auch hier wieder der Unterschied in der Einstellung des Bezirksgerichtes zum Obergericht. Dort die Tendenz, wenn irgend möglich veraltete Bestimmungen durch gewiss haltbare Auslegung des Gesetzes zu Fall zu bringen oder, wie im vorliegenden Fall, das Gesetz entsprechend auszulegen; hier das strenge Festhalten am Wortlaut des Gesetzes und insbesondere die Abneigung gegen jede Ausnahme von den gesetzlichen Höchstgeschwindigkeiten, selbst wenn dabei der Wortlaut des Gesetzes nicht verletzt würde. Vorerst muss also in Zürich jeder Automobilist mit einer Busse rechnen, wenn er praktisch überhaupt vorfahren! will, denn soi «gemütliche» Fahrer, die mit 18 km überholt werden können, sind kaum mehr zu finden. Hier-kommt freilich die Einsicht der Polizeibehörde mit der geübten Toleranz von 30 km ebenfalls zur Geltung, aber der Standpunkt des Obergerichtes hat denn doch bei Unfällen wieder seine fatalen Konsequenzen. Ob durch diese Praxis des Obergerichts die Achtung vor Gesetz und Gericht mehr gestärkt wird als durch die Einstellung des Bezirksgerichts, erscheint mir sehr fraglich. , Dr. Meyer-Wild. «Privatflugzeug» als Auto-Konkurrenz? Der gewaltige Aufstieg der amerikanischen Automobil-Industrie ist vielleicht die einzige «bekannte Grosse» in der Gleichung des augenblicklichen wirtschaftlichen Wohlstandes der Vereinigten Staaten, neben den vielen «unbekannten Grossen», die diese Gleichung aufweist. Interessant ist z. B. die Tasache, dass es heate in den Vereinigten Staaten fast genau ebensoTiele Auto wie Telephon-Anschlüsse gibt! Mehr als 23 Millionen Motorfahrzeuge sind amtlich eingeschrieben. In der Industrie, die diese Fahrzeuge herstellt, ist gegenwärtig ein Kapital von mehr als 2 Milliarden Dollar investiert. Im Zusammenhang hiermit werden jährlich über 580 Millionen Löhne und Gehälter ausbezahlt. Die Auto- Industrie der Vereinigten Staaten beschäftigt, direkt und indirekt, heute mehr als vier Millionen Menschen. Das sind gewaltige, eindrucksvolle Zahlen! Aus ihnen lässt sich leicht erkennen, von welcfi weitreichender Bedeutung diese «Rekord»-Industrie für das gesamte amerikanische Wirtschaftsleben ist. So liegen die Verhältnisse heute. Was aber wird die Zukunft bringen? Ein weiterer Aufstieg ist kaum möglich, kaum denkbar. Die amerikanische Auto-Industrie könnte zufrieden sein, wenn sie sich auf der Höhe der heutigen Rekordzahlen halten könnte. Das alte Wort, das vor allen Dingen dem Amerikaner stets imponiert hat, das Sprichwort: «Stillstand ist Rückschritt», könnte hier einmal eine Ausnahme erfahren. Nun werden aber drüben Stimmen laut, die der amerikanischen Auto-Industrie nicht nur diesen Stillstands-Rückschritt, sondern einen absoluten Rückgang prophezeien. Der Höhepunkt sei überschritten und eine andere Industrie sei berufen, an die Stelle der Auto-Industrie zu treten und sich zur amerikanischen Spitzenleistung in der die Fabrikation . von Privat-Flugzeugen! Solche Zukunftsmusik stimmt ein bekannter amerikanischer Wirtschaftspolitiker und Statistiker heute an, Herr Roger W. Babson. Und zwar in einem Aufsatz des bekannten und verbreiteten «Forum Magazine». Herr Babson schwärmt für ein Zukunftsflugzeug mit einem wirklich praktischen Helikopter, der es ermöglicht, dass das Flugzeug von seinem (Standort aus, sofort und ohne Auslauf, senkrecht in die Höhe steigt. Dann macht es seine Fahrt und bleibt zum Abstieg genau Über der Stelle der beabsichtigten Landungsstelle schweben. Dann geht es langsam und genau lotrecht nieder. Unser, phantasiebegabter Schriftsteller sieht die Konstruktion eines solchen Flugzeuges für die nächste Zukunft voraus. Sobald die amerikanische Technik diese «Forderung des Tages» erfüllt habe, sei das Problem des «Privat-Flugzeuges gelöst. Dann werde der Aeroplan das Verkehrsmittel nicht mehr für Millionäre, sondern für Millionen sein! Für die nächsten 25—50 Jahre habe dann Amerika ein neues Betätigungsfeld, auf dem die amerikanische Industrie es dann zu genau entsprechenden Spitzenleistungen und Rekorden bringen könne — und werde! — wie in den beiden letzten Dekaden auf dem Gebiet der Auto-Industrie. Wir wollen gegen dieses «Flugzeug für jedermann der Zukunft, das uns Herr Babson prophezeit, gewiss nicht den Einwand erheben, dass es nach dem gegenwärtigen Stand der Technik unmöglich sei. Denn die Unmöglichkeiten von heute sind bekanntlich die Tatsächlichkeiten von morgen. Wir wissen niemals, was «unmöglich» ist. Und ganz besonders dem Land der «unbegrenzten Möglichkeiten» darf man mit einem solchen Einwand nicht kommen. Wir wollen daher auch nicht theoretisch über die Zukunftsmöglichkeiten des Flugzeugs streiten. Dagegen wollen wir praktische Bedenken nicht unterdrücken. Nehmen wir an, das senkrecht aufsteigende und niedergehende «Flugzeug für jedermann» sei konstruiert. Dann wollen wir einmal «nach! oben schauen». Was spielt sich dort ab? Was ist das für ein Gewimmel! Wo ist der «Flugverkehrs-Schutzmann», der es in feste Flugbahnen leitet? Man spricht und schreibt heule viel vom «Tod auf der Strasse». Im Zeitalter des Privatflugzeuges für jedermann aber wird der «Tod in der Luft» sozusagen die normale und im buchstäblichsten Sinne «alltägliche» Todesart der Menschheit geworden sein. Man sieht: es ist dafür gesorgt, dass die Bäume — wollte sagen: die Privatflugzeuge — nicht in den Himmel wachsen. Und die Autoindustrie — namentlich die europäische — hat einstweilen keinen Grund, sich wegen des «Privatflugzeuges der Zukunft» übertriebene Sorge zu machen! R. H. SPORTLICHES VII. NO 63 Internat. Klausenrennen. Programm: Samstag den 17. August 1929: 7—11 Uhr: Abnahme der Motorräder und Sidecars in Linthal und der Automobile in Glarus. 13.00 Uhr: Sperrung der Rennstrecke. 14.00 Uhr: Beginn des Rennens (all« Tourettwagen, alle Sidecars und ein Teil der Motorräder). 20.30 Uhr: Begrüssungsbankett im Hotel Glarnerhof in Qlarus. Sonntag den 18. 'Augast 1929: 8.30 Uhr: Sperrung der Rennstrecke. 9.30 Uhr: Beginn des Rennens (alle Sportund Rennwagen und die Testierenden Motorräder). 17.00 Uhr: Festakt mit Preisverteilung auf dem Rathausplatz in Altdorf. 17.45 Uhr: Fakultative Zusammenkunft der Ehrengäste, Komitee - Mitglieder und Rennteilnehmer im Hotel Schlüssel in Altdorf. Die bisherigen Sieger des Klausens. Zufolge eines drucktechnischen Versehens ist leider in der in Nr. 63 erschienenen Zusammenstellung die Zeile mit den Resultaten pro 1926 im definitiven Text nicht erschienen. Auf diese Weise fand der denkwürdige Sieg des bekannten Zürcher Fahrers Kessler auf AHa Romeo keine Berücksichtigung. Wohl noch allen Teilnehmern ist die heroische Leistung des Fahrers, der die Strecke bei .Sturm und Schnee bezwang, in Erinnerung. Nachfolgend sei nunmehr die voll- «Wir sind der Auffassung, dass .Europa Touring* der beste Führer für Europa-Reisende im Automobil ist, wir verfehlen deshalb nie, jeder Gesellschaft, die auf unseren Reisebureaus wegen einer derartigen Tour vorspricht, ein Exemplar zu übergeben». So schreibt dem Verlag eia grosser amerikanischer Reise-Trust am 16. Juli 1929; die Nutzanwendung hieraus ist folgende: Wenn die Amerikaner «Europa Tourinjf» als besten Führer bezeichnen, eo wird derselbe auch für Ihre Reisen auf dem ganzen europäischen Kontinent der beste sein. Preis Fr. 12.— (für Abonnenten Fr. 9.60). Verlas der «Automobil-Revue», Bern.

fiR ~ 1Q2Q AUTOMOBlL-REVUri ständige Liste der Klausensieger wiederge geben : 11922' Nieth auf Hispano-Suiza 21M3.0" 1923 Rützler auf Steyr 20'24A' 11924 Merz auf Mercedes 18M8.6' 1925 Masetti auf Sunbeam 17*28.8" 1926 Kessler auf Alfa Romeo 18M2.8" 1927 Nationales Rennen: Rosenberger auf Mercedes 17'17.0' 1927' Internationales Rennen: Chiron auf Bugatti 17'28.0' Die Parkkarten zu reduzierten Preisen für das Klausenrennen können von den Mitgliedern des A. C. S. und der U. M. S. nur im Vorverkauf beton Sekretariat der Sektion Zürich des A. G. S., Waisenhausstrasse 2, Zürich, bezogen werden. Dieser Vorverkauf dauert bis Freitag, den 16. August. 18 Uhr. An den beiden Renntagen des 17. und 18. August werden keine Kalten mehr zum Vorzugspreise abgegeben. Die Reduktion für die Mitglieder der U. M. S. beträgt Fr. 3.— für Motorräder und für die Mitglieder des A. G. S. Fr. 5.— für Automobile. Internationale Alpenfahrt. Die vom A. C. S. im Verein mit den führenden Clubs von Italien, Oesterreich und Deutschland vom 7. bis 11. August geplante Internationale Alpenfahrt hat eine ausser- ©rdentlich starke Beteiligung gefunden. Ein kurzer Rückblick auf die Geschichte dieser bedeutenden automobiltouristischen Veranstaltung erscheint daher angebracht. Die Alpenfahrt entstand in Oesterreich, wo sie vom Oesterreichischen Automobil-Club 1910 zum ersten Male durchgeführt wurde. Diese Erprobungen, in den folgenden Jahren wiederholt, fänden starke internationale Beteiligung, trotzdem die Bedingungen überaus strenge waren. So wurden auf den langen Etappen alle lebenswichtigen Organe des Chassis, wie Motor, Kuhler usw., plombiert; sie waren somit dem Zugriff des Lenkers entzogen. Auf diese Weise wurden den Konstrukteuren ansehnliche Aufgaben gestellt und gewisse, noch heute in der Chassis-Ausführung vorhandene Organe gehen in ihrer Entstehung auf die Alpenfahrten zurück. So die Bremsnachstellvorrichtung im Handbereich des Fahrers, die reich bemessenen Wasserkammern des Kühlers, Einzelheiten der Bremsen und Anordnung gewisser Kontrollorgane. Aus den österreichischen, von dem Club des Landes organisierten Fahrten entwickelte sich nach dem Kriege die Internationale Alpenfahrt. Die erste hätte bereits 1926 stattfinden sollen, doch kam sie erst im Jahre 1928 zustande. Vier Clubs teilten sich in ihre Organisation: die Schweiz, Deutschland, Oesterreich und Italien. Sie erzielte einen ungeahnten Erfolg. Die ansehnliche Meldeziffer von: 95 Teilnehmern, unter denen 15 Fabrikteams sind, lä'sst in den Augusttagen eine ausserordentlich spannende Tourenfahrt über die 2716,1 km lange Strecke erwarten. Die Organisation des schweizerischen Abschnittes ist von den Herren Decrauzat, Präsident der nationalen Sportkommission, und Brieger, dessen Sekretär, energisch an die Hand genommen worden. Die beiden Organisatoren haben sich in die drei Kantone begeben, durch die die Alpenfahrt geführt •werden wird. Sie wurden im Wallis von Vizepräsident Wegener der Sektion Wallis des A. C. S., im Tessin von Präsident Molinari der Tessiner Sektion, und schliesslich von Präsident Naef der Urner Sektion begrüsst. Wie letztes Jahr, wird wiederum die Bevölkerung von der Durchfahrtszeit der Alpenfahrer vermittelst Anschlägen in Kenntnis gesetzt. Der Ueberwachung und Absperrung der Strecke wird peinliche Sorgfalt gewidmet. Die Fahrer erhalten ihrerseits einen Zettel, auf dem die gesetzlichea Maximalgeschwindigkeiten für Ortechaften undi der Fahrplan! der Alpenposten abgedruckt sind. Die Begegnungen mit den Postautojuobilcn werden dank dem Entgegenkommen der Postbehörden auf ein Minimum beschränkt werden können. Die Konkurrenten, passieren von Samstag, den 10. August, 10.30 Uhr an, unsere Grenze in Chiasso. Die Kontrolle in Lugano wird um 15.30 Uhr geschlossen^^ Für Sonntag, den 11. August, ist der Start auf 4 Uhr morgens angesetzt. Diese Etapp führt dann über den Monte Ceneri, den Gotthard, die Furka und den Simplon, um dann die Schweiz in Gondo definitiv zu verlassen. Nächste Woche begeben sich die Herren Decrauzat und Brieger nach Bern, um in der Erledigung der Zollformalitäten eine Vereinfachung zu erzielen, um von den S. B. B. besonders aufmerksame Bedienung der Myeauübergänge zu erbitten, und um schliesslich mit der Post bezüglich dem Zusammentreffen mit den Postkursen; zu verhandeln. St. Morltzer Automobilwoche. (19.—25. August 1929.) Ir. Den Reigen der offiziellen Meldungen hat der bekannte Zürcher Herrenfahrer "William Escher eröffnet. Er wird in sämtlichen fünf Konkurrenzen, welche die St. Moritzer Automobil woche umfasst, auf Bugatti starten. Mit einer ganzen Reihe ausländischer Asse des Volants schweben Unterhandlungen, und es besteht begründete Hoffnung, sie zu einem günstigen Ende führen zu können. Sicher wird der Italiener Clerici mit von der Partie sein, dem seine Landsleute Strazza und Lurani Zuzug leisten. Die Arbeiten für die Verlegung der •«Shellstrasse» bei Punt Muraigl sind beendigt. Und mit der Instandstellung des übrigen Teils der Kilometerstrecke geht's rüstig vorwärts, so dass man die Piste programmgemäss bis 10. August glaubt fertigstellen zu können. Letzter Tage nahmen die Präsidenten der zuständigen Kommissionen, zusammen mit den Herren Töndury, Dr. Schmidlin, Amman, Brüderlin und iRuoff aus Zürich und Herrn Cotinelli, Präsident der Sektion Graubünden A. C.S., die Shellstrasse und die Bernina-Rennstrecke in Augenschein, um die Orte zu bestimmen, auf welchen die Sanitäts-, Telephonposten etc. aufgestellt werden sollen. Für den Kilometer und für das Berninarennen sind die Eintrittspreise wie folgt fixiert worden: Zuschauer Fr. 1.—; Motorräder Fr. 10.—; Automobile Fr. 20.—. In den 20 Franken, "die für Automobile erhoben werden, sind die Eintrittstaxen für die Wageninsassen inbegriffen. Während des Rennens plant man die Einrichtung einer «(Filiale» des Rennsekretariates in Poschiavo. Grossei» Preis von St. Sebastian. Mit dem Grossen Preisi ivorc San. Sebastian wurde-am Donnerstag auf der Lasarte-Rundstrecke das 7. grosse AutomoWlmeeting! in Spanien eröffnet. Das über 692.600 km (40 Runden! zu 17.315 km) führendie Rennen! wurde zu einer reinen Bugatti-Angelegenheit, um soi mehr, als die angekündigten Mercedes-Benz- Fahrer Caracciola, Momberger und Prinz zu Leiningen der grossen Hitze halber ihre Meldung zurückgezogen hatten. Den 13 Bugattiwagen trat nur ein Alfa-Romeo entgegen, der sich nicht durchsetzen konnte. Während des Austrages fiel zeitweise Regen. Louis Chiron, der weitaus beste Fahrer der Bugattigruppe, konnte seinem erst kürzlich auf dem Nürburgring errungenen Preis der Nationen einen neuen Sieg anfügen. Mit 16.600 km Stundendurchschnittsgeschwindigkeit durchfuhr er die Strecke in 5:57:06 Stunden und siegte vor Philippe (Baron de Rotschild), der in den ersten Runden überlegen geführt, bei den Boxen aber wertvolle Minuten verloren hatte. Chiron gewann den Preis von 10,000 Peseten und dazu den Pokal des Königs. Philippe gewann 5000, Lehoux 3000 und Dreyfuss 1500 Peseten. Der Schweizer Lepori hatte das Rennen ausserordentlich vielversprechend begonnen, war dann aber vom Pech! verfolgt. Immerhin hielt r bis zur 34. Runde durch. Resultate: 1. Louis Ghiron (Bugatti), 5 Std. 67' 6" (Stundenmittel : 116 km 500). 2. Georges Philipp (Bugatti), 6 Std. 3' V\ 3. A. Lehoux (Bugatti), 6 Std. 4* 19". 4. L. Dreyfuss (Bugatti), 6 Std. 10' 1", 5. Bourlier (Bugatti), 6 Std. 19' 7". 6. de Maleplane (Bugatti), 6 Std. 32' b'\ 7. Bouriano (Bugatti), 6 Std. 37' 11", 8. Lepori (Bugatti), in der 34. Runde gestoppt. Die Fahrer Foresti rand Etancelin (beide Bugatti) gaben in der 26., resp. 30. Runde auf. Das Meeting von San Sebastian fand am Sonntag mit dem «Grossen Preis von Spanien», einem Zwölfstundenrennen für Sportwagen, seinen Abschluss. Klein« m^en Die Koblenzer-Brückenfrage steht unmittelbar vor der Baureife! Die von der Karlsruher Wasserund Strassenbaudirektion ausgearbeiteten Pläne sind von der aargauischen Baudirektion geprüft und mit einigen Abänderungsvorschlägen nach Karlsruhe zurückgeschickt worden. Der Staat Baden, hat die Mittel für diesen Brückenbau bereits zur Verfügung gestellt. Die Notwendigkeit des Baues dieser Rheinbrücke wird, von keiner Seite stritten werden können, werden doch jetzt schon von der Fähre jeden Tag durchschnittlich 70 Wagen übergesetzt. -ry. Im Auto von und nach Zürich. Als ansprechendes und gleichzeitig praktisches Propagandamittel für das schweizerische Handels- und Verkehrszentrum hat der Verkehrsverein Zürich ein: kleines Automobilkärtchen herausgegeben, dessen Routen nach den beliebtesten schweizerischen und ausländischen Fremdenplätzen führen. Vier farbenfrohe Landschaftsbilder und 25 Tourenvorschläge werben für die Schweiz als prädestiniertes Touristenland für Automobilisten im allgemeinen. Ein Stadtplan mit Einfahrts- und Ausfahrtsstrassen ermöglicht die rasche Orientierung in Zürich. Das Prospektchen wird gute Pxopagandadienste leisten. -ry. Die Aargauer Autobusse erfreuen sich grosser Beliebtheit. Es wird in der Presse aber darüber Klage geführt, dass die Haltestelle des Postautomobils bei der Badeanstalt wieder aufgehoben wurde, so dass es vielen Angestellten, deren Zeit knapp bemessen ist, gerade in dieser Sommerszeit unmöglich gemacht wird, baden zu gehen. Vorstellungen bei der Kreispostdirektion haben die Auskunft bewirkt, dass dieser Halt deswegen aufgehoben werden musste, weil die Frequenz an diesem Ort im Hinblick auf die erhobene Taxe zu klein war. Die beste Lösung wird in diesem Falle wohl diejenige sein, dass ein Passagier eine- Fahrkarte bis zur nächsten Haltestelle löst, die Kreispostdirektion aber Weisung gibt, dass die Wagen auf Verlangen 1 bei der Badeanstalt anhalten! Wie man vernimmt, wird: derzeit angestrebt, den Autoverkehr der Stadt Aarau mit den umliegenden Dörfern, das sind namentlich Erlinsbach und Küttigen, ia einem regelrechten! Vorortsverkehr umzugestalten. Das würde namentlich eine grosse Annehmlichkeit für die Stadt Aarau und die Bevölkerung ürres linksufrigen Einzugsgebietes bedeuten. -ey. Neue Strandbäder. Nachdem kürzlich in L'uzern und in Spiez Strandbäder eröffnet wurden, folgte am Donnerstag Vevey in der Eröffnung eines modernen Strandbades. Das Bad, das nach den neuesten Anforderungen errichtet wurde, befindet sich in Vevey- Corseaux. Die Kosten des Strandbades beliefen sich auf 427,000 Franken. Aber auch kleinere Städte folgen dem Zuge der Zeit. So ist soeben in Murten ein Strandbad errichtet worden, dessen Einweihung auf Sonntag, den 18. August, vorgesehen ist. Eine grosse Zahl von Schwimmern hat ihre Teilnahme zugesagt, Ruder- und Segelregatten sind vorgesehen sowie ein Motorboot - Wettfahren. Am Abend wird das Fest seinen Höhepunkt erreichen durch Beleuchtung des Seeufers, des Schlosses und des Rathauses sowie aller seewärts gelegenen Fenster. Ein Gondelkorso und ein Feuerwerk sind weitere Attraktionen, die einen Besuch der Einweihung des Murtener Strandbades lohnend machen. Die Automobilisten bekunden für die Strandbäder grosses Interesse. Sorge man deshalb überall für gute Zufahrstrassen und praktische Parkietungsmög'lichkeiten. gr. *. c. s. A.C.S.-SEKTION ZUERICH. Mit dem 1. August eröffnet die Sektion Zürich des A. G. S. in Winterthur im Bureau des Hrn. Hermann Ruckstuhl,. Bankstrasse 20 (Telephon 555, Telegramms: Autoclub), ein Touristikbureau, welches im speziellen für die Sektionsmitglieder, welche der Ortsgruppe Winterthur der Sektion Zürich angehören, bestimmt ist. Das neue Touristikbureau Winterthur, welches dem Sektionssekretariat Zürich untersteht, dürfte dazu berufen sein, den in Winterthur und im nördlichen Kantonsteil wohnenden Mitgliedern beste Dienste zu leisten. Speziell die Schaffung einer Triptykausgabestelle in Winterthur dürfte allseits sehr begrüsst werden. Die auf kommenden Samstag, den 3. August angesetzte Besichtigung des Kraftwerkes Ryburg- Schwörstadt dürfte aus dem Grunde den Teilnehmern, erhöhtes Interesse bieten, als die Führung durch die umfangreichen. Bauarbeiten durch Bauingenieure der Firma Motox-Columbus erfolgt. Die Besammlung der Teilnehmer erfolgt am 3. August 1929, 16 Uhr, beim Baubureau nördlich Ryburg; nach der Besichtigung findet um 18 Uhr ein gemeinsames Nachtessen im Solbad Sonne in Möhlin statt. ¥. C. S. AUTOSEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C. S., Gruppe Appenzeil Vorderland und Rheintal. In der Hauptversammlung in Bad Balgach vom 14. April 1929 wurde beschlossen, im Laufe des Sommers eine Picknickfahrt zu veranstalten. Da nun die Sektion St. Gallen-Appenzeil ebenfalls eine Picknickfahrt, verbunden mit einer Bergchilbi, vorgesehen hat, und zwar in unserer Gegend auf der Schwendi ob Schachen, so hat sich die engere Kommission dafür entschieden, unsere Picknickfahrt mit obenerwähnter Veranstaltung zu verbinden. Die Bergchilhi findet am 4. bezw. am 11. August 1929 statt, und die Mitglieder erhalten noch besondere Einladungsschreiben. AUTO-SEKTION BERN DES T. C. S. Programm für die 1. Augusifeier im Hotel Beau Rivage in Thun. Von 20 Uhr an zwanglose Vereinigung im Beau Rivage, Parkierung der Wagen. Beginn des Abends mit Tanz und Musik. 21.30 Uhr: Lampion-Polonaise zur Besichtigung der Schlossbeleuchtung. Darauffolgende Illumination und bengalische Beleuchtung der Beau Rivage-Terrasse und Garten. Von 22 Uhr an Produktionen von dem Universalgenie Prof. Monteo aus Boulogne s. mer. Ferner Tanzproduktionen von « Mlle. Touring de Paris» (mit dem 1. Schönheitspreis ausgezeichnet !)., AUTOSEKTION ZUERICH DES T.C.SL Ermutigt durch den glänzenden Erfolg des vor zwei Jahren nach Horgen durchgeführten Lampion-Gorsos, veranstaltet die Sektion am 24. August, eventuell 7. September, einen grossangelegtem Lampion- Corso durch die Strassen der Stadt Zürich (Sammlung am Mythe quai, 20 Uhr, Abfahrt 20.30 Uhr).; Route: Mythenquai, Alpenquai, Bürkliplatz, Bellevueplatz, Limmatquai, Leonhardplatz, Neumühlequai, Walchebrücke, Museumetr., Zollbrücke, Limimatstr., Lünmatplatz, Lsngstr., Helvetiaplatz, Stauffacherplatz, Badenerstrasse, Kasernenstrasso, Gessnerbrücke, Usteristrasse, Bahnhofstrasse, Alpenquai, Tour Alfred Escherplatz, Alpenquai, Claridenstrasse — Pariderung zirka 10 Kilometer. Bei plötzlich eintretendem ungünstigen Wetter kann die Route beliebig abgekürzt werden. Für die in zwei Gruppen geschiedenen Konkurrenten (zugelassen sind Mitglieder der Sektion Zürich des' T. G. S.) sind Preise im Werto von Fr. 1000 angesetzt, und zwar • Für Privatautos ein erster Preis von Fr. 200 in bar, ein zweiter Preis von F.r. 100 in bar, ein dritter Preis von Fr. 50 in bar, ein vierter Preis im Werte Fr. 40, ein fünfter Preis im Werte von Fr. 20, ein sechster bis zehnter Preis im Werte von Fr. 10 und ein zehnter bia zwanzigster Preis im Werte von Fr. 7. Für Reklameautos ein erster Preis im Werte von Fr. 80, ein zweiter Preis von Fr. 40, ein dritter Preis im Werte von Fr. 40, ein vierter Preis im Werte von Fr. 20 und ein fünfter Preis im Werte von Fr. 10. Alle weitem Teilnehmer beider Grupipen erhalten einen Erinerungspreis im Werte von zirka Fr. 5. Der Jury gehören an die Herren der Unterhallungskommission, Direktor lth, ein Vertreter der Presse und ein Vertreter der Kunst, sowie dio Herron Dr. Meyer, Wild, Koppel und Blüthgen. Präsident ist Herr Dr. Meyer- Wild. Die Preisverteilung findet im Tonhallegarten oder bei schlechter Witterung im Tonhallepavillon statt. Freier Eintritt in dio i'esorvierten Lokalitäten gegen Vorweisung 1 der Mitgliederkarte.