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E_1929_Zeitung_Nr.068

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12 AUTOMOBIL-REVUE

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N° 68 III. Blatt BERN, 9. August 1929 68 III. Blatt BERN, 9. August 1929 Grimselfahrt Das Kraftwerk Handeck. Im Jahresdurchschnitt stehen im Einzugsgebiet des Kraftwerks Handeck rund 241,500,000 Kubikmeter Wasser zur Verfügung; davon nur etwa zehn Prozent im Winter. Vom Sommerüberfluss werden ca. 120 Millionen Kubikmeter aufgespeichert, um im Winter der Zentrale zugeführt zu werden. Der Grimselsee Ist das wichtigste Wasserreservoir. (Höchster Stauspiegel Kote 1912; Nutzinhalt: 100,000,000 Kubikmeter.) Er entsteht durch Abriegelung der Aare in der Spitallamm durch die über 100 m hohe, am Fusse über 60 m dicke Spitallammsperre und das Aufsetzen einer ca. 30 m hohen Mauer auf die Seeuferegg, jene Geländebrücke, die den Grimselnollen nach rückwärts mit dem rechtsseitigen Talhang verbindet. DerMauerdnhält der das Berner Münster überragenden Spitallammsperre ergäbe, als Kubus betrachtet, einen Würfel von 70 m Seite. Beide Sperren werden aus plastischem Beton ausgeführt. Es leuchtet ein, dass zum Bau so gewaltiger Sperren bei der kurzen Bauzeit überaus leistungsfähige Anlagen zur Aufbereitung des Betons errichtet werden mussten. Diese Installationen befinden sich am Nollen in unmittelbarer Nähe beider Sperren. Vom Aareboden her bringt die Zubringerbahn Sand und Steine in die Grobbrech- und Sortieranlage am Nollenfuss, wo das Material auf die gewünschte Grosse verkleinert und vermittelst Seilbahn zur Betoniere geführt wird. Absichtlich wird derselben mehr zugeführt, als sie verdauen kann. Das Zuviel wird auf Deponie geworfen und im Frühjahr, wenn im Aarboden noch hoher Schnee liegt, sowie gegen Ende der Bauzeit, wenn der Aarboden schon überstaut ist, zur Beschickung der Betonier© verwendet. Von der entgegengesetzten Seite erhält die Betoniere ab Kopfstation der Luftkabelbahn den •) Siehe auch No. 66 der „Automobil-Revue" II.*) von Innertkirchen her durch die Luft herangeführten Zement. Durch sinnreiche Einrichtungen werden Zement, Sand, Kies und Steine in gewünschter Weise automatisch untereinandergemengt, mit Wasser zu Betonbrei angemacht und durch Gerinne den Verschalungen der Spitallammsperre zugeführt. Ist die Sperre einmal so hoch gewachsen, dass die Neigung der Känel -nicht mehr genügt, um den Betonbrei fliessen zu lassen, so wird er aus hoch über der Tiefe schwebenden Gerüsten eingebracht. Die Seeufereggsperre, die von der gleichen Betoniere bedient wird, erhält den Betonbrei durch eine im Nollen verlaufende Rollbahn, die am westlichen Sperrenkopf endet. Von da wird der Beton vermittelst Kabelkran eingebracht. Auf dem Nollen erheben sich in wunderbarer, lawinensicherer Lage das neueGrimselhospiz, ein moderner Hotelbau, der durch eine Autostrasse über die Seeufereggsperre mit der Grimselstrasse verbunden sein wird, sowie das Wärterhaus. In demselben beginnt der mit einem Aufzug versehene Schacht, einem Stausee von 13,000,000 Kubikmetern Nutzinhalt angewachsen. Das Betoniermaterial wurde am Ostende gewonnen und der Beton über eine eiserne Gerüstbrücke über die Verschalungen geführt und dort eingebracht. Die Brücke ist im Mauerkörper der Sperre heute fast verschwunden; was noch hervorragt, wird entfernt. Der Druckschacht führt- das Wasser des Gelmer- und damit auch -des Grimselsees im Berginnern zur rund 540 m tiefer liegenden Zentrale. Er ist auf der ganzen Länge mit Blechrohren von ca. 2,40 m Durchmesser gepanzert und tritt. erst bei der Zentrale als Druckleitung zutage. Durch das Verteilrohr erreicht das Wasser die Turbinen der Zentrale Handeck, die dicht an den Berg geschmiegt, rechts der Aare an lawinen- und steinschlagsicherer Stelle liegt. Aeusserlich ein einfacher Zweckbau, ist die zur Aufnahme von 4 Maschinengruppen zu je einer vertikalachsigen Turbine von 30,000 PS, einem auf gleicher Welle darüber sitzenden Generator und den Erregern bestimmt. Auf dem Maschinenboden sieht der Besucher nur die letzteren; die Generatoren selbst liegen im Untergeschoss. Vergegenwärtigt man sich, dass diese schweren Massen mit 500 Touren in der Minute jahraus, jahrein sich drehen werden, wobei ein Punkt an der Peripherie des Generators in einer Stunde den Weg von Bern nach Zürich und zurück durchrast, so kann man auch als Automobilist, wo höhere Tourenzahlen geläufig sind, sich eines Gefühls von Achtung durch welchen der Wärter jederzeit zu den; vor der heutigen Technik nicht erwehren. wichtigen Regulierorganen und, immer im' Der erzeugte Strom wird, von 11,000 auf Benginnern, die Spitallammsperre durchschreiten und bis zu den Abschlussorganen nen befahrbaren Stollen bis Guttannen ge- 50,000 V transformiert, in Kabeln durch ei- des Grundablasses gelangen kann. Heute leitet und dort in Freileitungen zur ' dient der Grundablass zur Umleitung der Aare. Transformatoren- und Schaltstation Innertkirchen Der Verbindungsstollen leitet das Wasser des Grimselsees in einem geführt, wo er auf 150,000 V hochgespannt über 5 km langen Stollen tief im Innern der und so ins Unterland transportiert wird. Neben der Freiluftstation steht das massige rechten Talflanke zum Gelmersee. Dienstgebäude mit Kommando- und Reparaturräumen, von welchem aus der Gang der Der Gelmersee, bisher ein kleines Bengseelein, ist durch die Zentrale Handeck überwacht und geleitet fast vollendete Sperre von ca. 30 m Höhe zu wird. Das Kraftwerk Handeck vermag jährlich 223,000,000 KWh zu erzeugen und leistet 120,000 PS. Es hat im Februar 1929 erstmalig Strom abgegeben und soll 1932 vollendet sein. Insgesamt lassen sich im Oberhasli, ohne die wichtigen Nebengewässer, allein aus der Aare, nebst kleinen Zuflüssen, an die 540,000,000 KWh jährlicher | Konstantkraft gewinnen. Die unteren Kraftwerke werden relativ billig, weil die kostspieligen Staumauern natürlich nicht noch einmal gebaut.werden müssen. Das Wasser der' Staubecken wird vielmehr allen unterliegenden Zentralen, sein Wintervorrat sogar allen Kraftwerken an der Aare zugute kommen. Der Kanton Bern hat sich in den Oberhasliwerken eine ausgiebige und sehr vorteilhafte Energiequelle gesichert, die berufen ist, auf viele Jahrzehnte hinaus zum Segen unserer Volkswirtschaft zu arbeiten* Reines Strassenpflaster (Zur Frage der Wegebefestigung und Ver* kehrssicherheit) (Nachdruck verboten.) Die Anforderungen des modernen Verkehrs an die Beschaffenheit des Strassenpflasters wachsen durch die schnelle Zunahme der Automobile und Motorräder so sehr, dass dadurch stets neue Probleme entstehen. Bevor das Auto unser Verkehrswesen beherrschte, galt lange Zeit das fugenlose Strassenpflaster beinahe als Ideal. Dem Asphaltpflaser (unter Asphalt ist hier volkstümlich ein schlüpfriges Pflaster verstanden) stand der Ruf der Geräuschlosigkeit und der leichten Reinigungsmöglichkeit jedenfalls bis zum Aufkom^ men des Automobils als werbender Gesichtspunkt für seine vielfach gewünschte Verwendung zur Seite. Inzwischen aber hat sich das Bild geändert, denn gerade das fugenlos© Asphaltpflaster wird mehr und mehr von den Motorfahrern geradezu gefürchtet. Besonders bei nassem Wetter entwickeln Asphaltstrassen eine Schlüpfrigkeit, die den Motorfahrern das Leben schwer macht. Stellt sich dann noch die Notwendigkeit heraus, dass schnell scharf gebremst werden muss, oder dass eine enge Kurve zu nehmen ist, so entsteht die Schleudergefahr. Gehen so schon viele Verkehrsunfälle auf die Schlüpfrigkeit der Strassen zwack, so steigern sich diese Gefahren noch für schwere Motorlastwagen mit Anhängern. Auch das Anfahren der Motorwagen kann auf besonders schlüpfrigen, glatten Strassendecken so schwierig wie auf vereisten Wegen wer* 19. August: Sternfahrt 21. August: Kilometer Lance 22. August: Geschicklichkeitsprüfung 24. August: Schönheitskonkurrenz 25. August: Bernina-Bergrennen Fr. 45.000.— Preise, davon Fr. 14.000.— in bar 19. bis 25. August 1929 Trinkt alkoholfreie Trauben- u. Obstweine Hostettler * Co.. Bern Aux Etablissements Chs.Ramuz, S.A. 2, Avenue d'Echallens LAUSANNE Tel6phone 27.444 Toujours un grand choix de magnifiques occasions ä des prix concurrence. APERQU DE QUELQUES PRIX: Fiat 503, Cond. int., 4 places Fiat 501, 1925/26, torpedo 4 pl., pneus ballon, freins avant . . . Fiat 501, Torpedo 4 places Ansaldo, Torpedo 4 pl., avec ballon demont., pneus ballon, frains avant Buick, Cond. int. 4—5 places, 4 portes Chrysler, Cond. int. 4 places Ford, Cond. int. 4 places .' 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