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E_1929_Zeitung_Nr.068

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den. Die sich dann auf der Stelle drehenden Räder des Fahrzeuges wirken zermahlend auf die Strassendecke, wodurch weitere Uebelstände entstehen. Soll also den Anforderungen des Schnellverkehrs auf unsern Strassen genügt werden, so müssen Mittel und Wege gefunden werden, um die Schlüpfrigkeit der Fahrdämme zu beseitigen. Die Untersuchungen dieses Problems von Prof. Dr. Kindscher und Dr. Schöneberg verdienen daher weitgehende Beachtung. Diese beiden Forscher haben nämlich ermittelt, dass nicht die Art der Fahrstrassen-Befestigung in eTster Linie an den Verkehrsunglücken Schuld ist. Insofern bringen diese interessanten Untersuchungen der sonst beliebten Asphaltstrasse geradezu eine Ehrenrettung. Die Schlüpfrigkeit kommt vielmehr dadurch zustande, dass sich auf den Fahrwegen eine Schmutzschicht bildet. Diese haftet sehr fest und bildet bei leichten Regenfällen einen zähen Schlamm, der geradezu als Schmierschicht wirkt. Aber diese Schmutzschicht bildet sich durchaus nicht nur auf Asphalt, sondern findet sich ebenso auf Holzund Steinpflaster. Das Problem wird dadurch kompliziert, dass die Schmierschicht wohl bei geringen Regenfällen gefährlich wirkt, aber bei langandauernden Niederschlägen so weggewaschen wird, dass die nun von der Natur selbst gereinigte fugenlose Strassendecke wiederum einwandfrei ist. Diese Feststellungen stimmen mit Ermittlungen von Becker überein, nach denen die nasse, aber sauber gewaschene Asphaltfläche den Gummireifen der Fahrzeuge bei seitlichen Schubkräften annähernd den gleichen Halt wie das trockene Strassenpflaster gewährt. Daraus ergibt sich : Schleudern der Motorfahrzeuge bei Regen ist nicht auf die Feuchtigkeit selbst zurückzuführen, sondern hat seine Ursache in der dünnen Schlammschicht, die der moderne Verkehr auf den Wegebefestigungen hervorruft. Die Schlüpfrigkeit entsteht aus der Schmutzschicht auf unsern Fahrstrassen, die sich bei trockenem Wetter nach und nach entwickelt. Demnach ist die Frage der Verkehrssicherheit auf unsern Fahrstrassen hauptsächlich ein Problem der Reinigungsverfahren. Die Aufgabe besteht jetzt darin, die vom Verkehr auf den Fahrdämmen geradezu «aufgebügelte» Schmutzschicht, die ja an ihrer spiegelglatten Fläche leicht erkennbar ist, möglichst gründlich zu beseitigen. Dieser Arbeit steht aber entgegen, dass gewöhnlich das Wasser der zur Strassenreinigung benutzten Sprengwagen die Strassendecke ungenügend benetzt. Die geringen Wassermengen der Sprengwagen wirken also unter ungünstigen Umständen nur genau so aufweichend und die Gefahren der Schlammschichten vergrössernd wie leichter Regenfall. Das Brikett-Auto. Braunkohle statt Benzol. Eine deutsche Gesellschaft führte kürzlich einen Lastwagen vor, der von einem Braunkohlen-Gas-Generator Betriebskraft erhält. Als Betriebestoff wird ungefähr die doppelte KilogrammenEe Brikett benötigt, als Liter Benzol. Dagegen betragen die Brennstoffkosten nur etwa 1/10 der Benzolkosten. Da somit die bisherigen einfachen Methoden der üblichen Strassenreinigung mit Sprengwasser nicht zum Ziele führen, so machten sich die genannten Forscher die Mühe, die chemische Zusammensetzung der auf den Fahrstrassen festhaftenden Schmutzschichten zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurden in Qrossstädten nach mehreren regenfreien Tagen die auf Stampfasphalt haftenden Schmutzschichten in folgender Weise untersucht. Der Fahrdamm wurde mit einer Giesskanne mit Wasser benetzt, die Schmutzschicht nach einiger Zeit mit einem harten Besen aufgelockert, nun mit einem Gummischrubber zusammengefegt und die so gewonnene Schmiere in Glasflaschen gefüllt. Diese Reinigung wurde solange wiederholt, bis sich von dem Strassenpflaster mit dem Finger nichts mehr abreiben Hess. Recht bemerkenswert ist, dass hierzu drei- bis sechsmalige Reinigung dieser Art nötig war. Um Vergleichsresultate zu gewinnen, wurden in gleicher Weise Schmutzschichten von einem Holzpflaster und einem Steinpflaster genommen. Die wissenschaftliche Untersuchung der so erhaltenen schwarzbraunen Flüssigkeiten zeigte, dass die Mehrzahl dieser Proben einen deutlichen Geruch nach den Auspuffgasen der Motorfahrzeuge erkennen Hessen, während nur zwei fäkalartig rochen, darunter auch die Probe von der Stras.se mit Steinbelag. Aus den Eindampfversuchen ging dann hervor, dass es verhältnismässig nur geringe Schmutzmengen sind, welche durch die AUTOMOBIL-REVUE 192» — 6» Schlammschicht den Verkehr so sehr gefährden. Allerdings ist bei Pflastersteinen die Schmutzmenge am grössten; das erklärt sich aber daraus, dass sich in den Fugen zwischen den Steinen die Schmutzstoffe in grösserem Masse als auf glattem Pflaster ansammeln und auch schwieriger selbst bei sorgfältiger Strassenreinigung als von dem fugenlosen Strassenbelag zu entfernen sind. (Schluss folgt.) Der Welt-Automobilverbrauch 1928. London, 31. Juli 1929. Nach den dieser Tage seitens der Automobilabteilung des amerikanischen HandeJsamfces veröffentlichten Ziffern haben Produktion, Ein- und Ausfuhr nebst Rückausfuhr und Verbrauch von Automobilen der einzelnen Automobilproduktionsländer im verflossenen Jahre, im Vergleich zum vorhergehenden Jahre, nachstehenden Verlauf genommen: 927 Produktion TOnfnhr Anstnoi Buclanst. Konsum Vereinigte Staaten 3 401 326 635 384195 29 3017 737 Kanada 179 054 36 630 57 414 438 157 832 Grossbritannien 231920 32 678 35 692 1324 227 582 Frankreich 190000 5221 52042 75 143104 Deutschland 72 000 12 003 4062 1 79940 Italien 54559 3830 33312 § 25 077 Tschechoslowakei 10 200 3 621 932 — 12 889 Oesterreich 8 700 1939 3 253 — 7 382 Belgien 6 500 4 621 2 870 § 8 251 Schweiz 1585 11320 149 — 12 796 Schweden 1250 17 705 — — 18955 Russland 510 § § — 510 Japan 305 3 895 — — 4 200 Ungarn 282 2 997 15 — 3 264 Spanien 585 18435 107 — 18913 Pole Position, nämlich als zehntes Produktions- wie Verbrauchsland, einnimmt. P. Das Schimpfen mit dem Verkehrspolizisten gehört zu den schwersten Verkehrsstörungen. Habt ein Nachsehen mit alten Leuten und nehmt es ihnen nicht übel, wenn sie sich den heutigen Verkehrsverhältnissen ungerne an" passen wotten. Gegen fixe Ideen ist kein Kraut gewachsen. En pays vaudois A16LE - HStil Beat- A±&±& Situation e'leve'e au carrefour de nombreuses routes. 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N» 68 — 1929' Dazu eignet eich der Spätsommer am besten, •wenn die Hitze im untern Rhonetal auf ein erträgliches Mass zurückgegangen ist und die reizvollen Seitentäler zu Füssen der höchsten Fels- und Eisgipfel vollkommen schneefrei sind. Ob von Freiburg—Bulle oder von Lausanne herkommend, oder vom Brünig—Spiez über den Col de Pillon eintauchend, immer vereinigen sich die Zufahrtsrouten am Eingangstor zum Unterwallis, in St. Maurice. Die nachgenannten Etappen sind mit Absicht so gewählt, dass für eine Ferientour ins Unterwallis zum vornherein fünf Tage in Aussicht genommen werden sollten. Jede Ermüdung •würde den Genuss der folgenden Tage beeinträchtigen. Ruhiges Tempo, Beschaulichkeit und die Möglichkeit vieler genussreicher Aufenthalte sind demnach in dem vorgezeichneten Tourenplan miteinberechnet worden. 1. Tag: Vom altrömischen Städtchen St. Maurice der Rhone entlang durch Weingärten und prächtige Fichtenwälder nach La Balmaz (Achtung, scharfe Felsenecke) und am 65 m hohen Wasserfall von « Pissevache > vorbei nach Vernayaz. Dann im Bogen um einen mächtigen Felsvorsprung und geradeaus bis Martigny-Ville. Dieses uralte Städtchen ist Ausgangspunkt zweier wichtiger Alpenpässe, des Col des Montets und des Glossen St. Bernhard, welche daa Wallis mit Savoyen und Norditalien verbinden. Wir fahren nun über Martigny-Bourg dem einstigen Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen Römern und Kelten auf das linke Ufer der Drance, lassen hier die Strasse über den Col de Montets rechts liegen und steuern ostwärts Richtung Sembrancher. Schutt und Gesteinsmassen liegen zu beiden Seiten an den Hängen zerstreut, und an einer durch Bergsturz besonders gefährdeten Stelle musste die Strasse durch einen 64 m langen Tunnel gelegt werden. An der Stelle, •wo die beiden Drance-Bette sich vereinigen, liegt Sembrancher. Noch vor einigen Jahren waren hier die Spuren der grässlichen Verwüstung zu sehen, die ein Gletscherbruch im Jahre 1818 in der Val de Bagnes verursacht hat. Es bildete sich ein 2 km langer See, der plötzlich durchbrach und das Tal bis weit über Sembrancher hinunter in eine Wüste verwandelte. Von hier gelangt man in ziemlich gleichmässiger Steigung nach Orsieres. Ein mittlerer, aber gut unterhaltener Fahrweg zweigt hier rechts von der Grossen St. Bernhard- Route ab in das prachtvolle Val Ferrex. Zu Füssen der nördlichen Ausläufer des riesigen Montblanc- Massivs gelegen, ist es gleichzeitig Ausgangspunkt des 2690 m hohen Col de Fenetre und des Col de Ferrex, deren Passhöhen herrliche Ausblicke auf die Montblanc-Kette und die italienischen Alpen gewähren. Die Strecke von Praz-de-Fort bis la Fouly, das hoch oben in der Talsohle liegt, ist vor wenigen Jahren ebenfalls dem Motorrad verkehr zugänglich gemacht worden, so dass wir uns sozusagen bis an den 8800 m hohen Mont Dolent heranmachen können. Die Rückfahrt nach Martigny-Bonrg lässt ebenfalls Spielraum offen für eine prächtige Variante, i ririDitPC .r\p r AnptiCF St-Blaise (Neuchätel) uagnlfique Hotel du but Cheval d'excursion. Blanc Vue splendide sur le lac. - Garage. Culglne et cave de vieille TOputation: specialltes: Poissons du lac. tiorsd'oeuvre. FRANC.FETSCHER1N ohef de cuiaine. Propri£taire Tel. 7. BELLERIVE PORT (Geneve) RESTAURANT DU PORT Cuisinc soignge — Menü a prix iixe. Diners sur commande H. KflECH, ehe! de cuisine, prop„ successeur de Mme Bavoux 13a, faubg. du Lac, tel 611 Autos Chenard et Walker, SenöchaL OpeL Installation moderne.Boxes particuliers. Cxarage Halma Sous-agence Fiat, laxis. — Depannage. Tel. 149. — Reparation tous genres. 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Tag: Von Martigny über die schnurgerade Strecke bis Riddes, an den bunten Rebenhängen und Gemüsefeldern von Saxon vorbei nach der Kantons-Hauptstadt Sitten (Sion). Schon aus weiter Ferne grüssen die auf zwei Felshöhen gelegenen Burgen Valeria und TouTbillon, die Wahrzeichen des alten Bischof Sitzes. Ausfahrt im Süden über die Rhone und in zahlreichen Kehren nach Vex (8,4 km). Wir halten uns weiterhin talwärts, durchschneiden bei Santerot die alte Moräne, passieren die kühne Brücke über dieDixenze (2 Tunnels) und erreichen Euseigne. Die Route führt uns ins eigentliche Val d'Herens, einen prächtigen grünen Talkessel zu Füssen imposanter Viertausender, Evolene, ein beliebter Sommeraufenthalt, liegt bereits über 1370 m hoch. Im Talhintergrund erhebt sich die Krone des Hochtales: die Dent Blanche und daneben zieht sich die Gletscherzunge des Ferpecle bis weit ins Grün hinunter. Die für Automobile etwas schmale, aber dennoch fahrbare Strasse reicht bis Hauderes, einem prächtig gelegenen Flecken am Ende des Tales. Es lohnt sich, hier den Rest des Tages zu verbringen und event. einen. Abstecher zu Fuss an den Ferpecle-Gletscher zu unternehmen. Rückfahrt über Sitten und da« Rhonetal aufwärts nach Sierre. 3. Tag: Auch ein Abstecher von Siders (Sierre) ins Eivischtal (Val d'Annivier) zählt zu den erinnerungsreichsten Fahrten, die der Automobilist in Bergregionen unternehmen kann. Die Strasse führt En auto ä iravers Neuchätel ijpr Dnllntfiin sur le pres lac Geneve Leinau D8II8VU6 rive droite zunächst durch die bekannten Reb- und Hügelgelände des Malvoisier, windet sich dann in einigen Kehren hinan an zwei Schluchten vorbei und durch Tunnels bis zur Talsohle von Vissoie, dem Hauptflecken des Tales. Von Vissoie aus sind zwar zwei Abstecher möglich, die einander an Schönheit nicht nachstehen. Der eine führt über St. Jean nach den 1570 m hoch gelegenen Grimentz, einem malerisch gelegenen Bergdorf, hoch über dem Tal, das indessen kaum mit grösseren Wagen erreicht werden kann. Die Hauptroute durch das Val d'Annivier ist fahrbar bis Ayer am Eingang des Zinal-Tales, ebenfalls lohnend wegen seiner üppigen Umgebung und der prachtvollen. Gebirgslage. 4. Tag: Die nächste grössere Ortschaft talaufwärts nach Sierre ist Visp, am Eingang de3 Vispertales. Die vor wenigen Jahren dem Automobilverkehr freigegebene Strasse nach Stalden ermöglicht auch hier einen Abstecher in eine Talsohle, die wegen ihrer Pracht zu Weltberühmtheit gelangt ist. Hotel Bellevoe RESTAURANT DUJVIONT Cuisine reputee — Telephone 95 tfleurier Garage du Casino et des Moulins (place pour 30 voitures), depannagre telepbone 44. lten«S Oammeter, propr. asence Fiat - Keparations. Bellerive «La Reserve» Restaurant Wirta au Lac La plus chic etabllssement au bord du lac. 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Wer über seine Zeit frei verfügen kann, wird sich einen Besuch Zermatts mit der Bahn nicht entgehen lassen. 5. Tag: Oberwallis und Rückfahrt über die Grimsel nach Thun oder Rückkehr an die Gestade des GenfeTsees. Die Auswahl an reizvollen Abstechern im Unterwallis ist aber noch weit grösser und es hält tatsächlich schwer, sich für die eine oder die andere Route zu entscheiden. Sicher ist, dass kein einziges Reiseziel enttäuscht und jede Fahrt immer wieder neue prachtvolle Naturszenerien oder Seltenheiten offenbart, die sich auf Jahre hinaus in der Erinnerung einprägen. ly. Graubündner Badeleben. Heute sucht der Feriengast in der alpinen Sommerfrische vielfach nicht mehr das ausgesprochen dramatische Element des Hochgebirges. Ihm liegt die Leichtlebigkeit besser und statt mit der Heldenbrust dem Gratwinde zu trotzen, taucht ei lieber in straffem, langgestrecktem Kopfsprung in die blaue Flut des Bergsees. Das Waldesrauschen der Hochtäler ist mindestens so urweltstark wie ein hochalpines Sturmwetter, und weil die milde Höhenluft auch in den Graubündner Tälern fächelt, kann man sich eigentlich keinen gesunderen Ferienaufenthalt denken als hier. Diese Täler sind reich an kleinen Bergseen. Wenn man von den Höhen der Maloja das Engadin hinab blickt, reihen sich diese Seelein gleich Perlen an einer Schnur. Doch gebadet wird nicht in diesen spiegelglatten Gewässern, wohl aber droben in dem sonnigen Seelein von Statz und im Lej Nair. bewacht. Als Entgeld wird eine bescheidene Gebühr St. Moritz ist das grosse Badezentrum des Engadins. Drüben in Davos liegt der gleichnamige ben wird, der zum Rückzug der Fahrzeuge be- erhoben, wofür ein nummerierter Coupon abgege- See. Heuer haben die Davoser sein Ufer gefestigt rechtigt. Billete für die Festspiele können im Vorverkauf (Tel. 500) bezogen werden. Durch diese und einen wundervollen Strand hergerichtet. Das Davoser Strandbad wird ein Brennpunkt des Sommerlebens werden, denn in diesem Hochtale strahlt Fahrt zum Festort müheloser zu gestalten, darum Vorkehrungen hoffen wir zuversichtlich, Ihnen die die Sonne unermüdlich von früh bis spät, und im auf zur Fahrt nach Rapperswil! , (Mitg.) Wasser lebt sich's gut l Doch auch Arosa verfügt über herrliche Badegelegenheit. Sein wundervoller Waldsee ist das schweizerische Schwimmsportparadies. Hier fanden die grossen Länderschwimmen Strassensperre und Rapperswiler Festspiele. Gemäss Publikation des Kantonsinge- statt. Arosa bräunt die Haut auf seine Weise; man erkennt den Aroser Gast an der Gesichtsfarbe, wie man im Frühling den ersten Löwenzahn am grellen nieurs vom 23. Juli a. c. wird die Staatsstrassenstrecke zwischen dem Ostausgang Hervorstechen kennt. Einen ganz wundervollen See besitzt auch Flims. Dieser Caumasee ist in seiner Art selten. Er liegt mitten im flachen Hochmoor, von dunklen, ernsten Tannenwäldern umgeben, und deT helle Reflex des sonnenwarmen Flimsersteins zittert im Wasser. Man begreift die Badegäste, die während des ganzen Tages an diesem stillen Ufer liegen und ab und zu einen Kopfsprung in die Flut wagen. Denn man kann sieh von dem schönen Landschaftsbilde nur schwer trennen, wenn man einmal droben ist. Auch Klosters hat sich eine Art See konstruiert, und in dem kleinen Stauwasser wird nicht minder fröhlich gebadet wie in den richtigen Alpenseen. Die Lenzerheide besitzt ihren Heidsee, einen Tummelplatz für gross und klein. Dieses Schilfufer muss man gesehen haben, wenn der leise Abendwind darin zittert. Denn jeder Graubündner Feriengast wird nach und nach lyrisch angehaucht. Was soll man dagegen machen, wenn die Natur so wunderschön ist? -pb- , Weekend rmi | Lastwagen 5 T., Kardan, Pneuina gffk, preiswert zu ver-j ^kaufen. Günstig« Zah-p _lungsbedingungeri. g g Anfragen unt. Chif-g §fre Z. 1445 an d. Aufo-g mobil-Revue, Bureaua •Zürich. 8149a Liidernchilbi. Von 0 bis ,14 Uhr ist nur das Hinauffahren und von 14 bis 18 Uhr nur das Hinabfahren gestattet. Während der angegebenen Zeit dürfen auf der Strasse zwischen Wasen und Lüdernalp keine Fahrten in gegenteiliger Richtung ausgeführt werden. Vor 9 und nach 18 Uhr wird keine Kontrolle ausgeübt. Für die Strasse Lüdern-Langnau sind keine Bestimmungen aufgestellt. 700-Jahrfeler der Stadt Rapperswil. Seit Monaten rüstet die Rosenstadt zu diesem historischen Anlass, der durch ein grossangelegtes Festspiel ,gefeiert wird. Als Spieltage sind vorgesehen: Sonntags-Aufführungen 11., 18., 25 August und 1. September. Samstags-Aufführungen: 17. und 24. August. Offizieller Festtag mit Festumzug 18. Aug. Die Festspiele sind jeweils auf dem Hauptplatze abends 8 Uhr. (ca. 750 Mitwirkende.) Das Polizei- und Parkkomitee hat für genügend Parkplätze mit guten Ein- und. Ausfahrten gesorgt. Wir richten den dringenden Appell an alle Motorzeugfahrer, sich den Weisungen der Verkehrsorgane zu fügen, die Vorschriften an den für das Festspiel angebrachten Tafeln zu beachten und rasch zu parkieren. Damit dienen sie nicht nur dem allgemeinen Verkehr, sondern in allererster Linie sich selbst, weil dadurch Stauungen und Blockierungen vermieden werden. Die Parkplätze bleiben eine Stunde nach Schluss des Festspiels von Jona und der Strassengabel bei St. Dyonis für den durchgehenden Automobilund Fuhrwerkverkehr vom 29. Juli bis Mitte September vollständig gesperrt. Der durchgehend© Personen- und Lastautoverkehr Rapperswll-Weesen und Rapperswil-Ricken und umgekehrt wird über Kempraten-Rüti- Eschenbach und umgekehrt geleitet. Soeben erhielten wir nun vom Baudepartement des Kantons St. Gallen die Mitteilung, dass diese Strassensperre während der Zeit der Rapperswiler Festspiele Jeweils von Samstag mittag bis Montag morgen dahin« falle. Zugerland Angenehme Kuraufenthalte und Ausflugsziele RENAULT. 1 T.Tragkraft, in sehr gutem Zustd., mit NASH Vierradbremsen, Preis Zylinder, Modell 1927, Fr. 3000.—. 41462 Coach, 2türig, mit Scintilla-Scheinwerter, Rich- G. Glatt. Wlll!sau. tungsanzeiger, Uhr, Stossstangen, in einwandfreiem Zustande. Anfragen unt. Chiffre 10997 an die Automobil-Revue. Berti. Achenbach- Garagen Schuppen jeder Art Fahrradständer zerlegbar, feuersicher, billige Bauweise, Angebote mit Prospekten kostenlos. Schönste Tropfsteinhöhlen der Schweiz. Naturwunder I. Banges. •owie Lnxurauen jeder Grö». mit vertgeheoder Garant!« • * • .. ,...,.», Baar (Höllgrotten)- Zug- Zugerberg - Aegerital - Menzingen - Walohwil- Rlsoh - Buonas Guteef ührte Hotel«, Pensionen nnd Kinderheime. ' Auskünfte and Prospekte durch du Kurt. Verkehnbarefta Zag. Höllgrotten Baar "(••••••••••£ • Günstige ßiinctlnn I • Gelegenheit! • ZSAURER; «••••••••••* Seltene | OCCASION! Aus einer Liquidation Ab Lager lieferbar! ans Wellblech, Stahl od. 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