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E_1929_Zeitung_Nr.066

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10 AUTOMOBIL-REVUE i929

10 AUTOMOBIL-REVUE i929 — Zum Bussenwesen. Man klagt uns: Zu Ihrer gefl. Kenntnisnahme teile Ihnen mit. dass das Bussenwesen im Kanton Schwyz wieder in voller Blüte steht. Sonntag den 13. Juli fuhr ich nach langer Zeit zum ersten Mal wieder durch den Kanton Schwyz über den Klausen in sanz gemütlichem Sonnta'gstempo. Einige Tage später erhielt ich auch schon wieder eine Bussenrverfügüng von Reichenburg, Fr. 20. — Busse, Br. 2.— Kosten, ein gedrucktes Formular ohne Datum und ohne Zeitangabe, zahlbar innert 8 lagen oder Gefängnis ein Tag zu Fr. 3.— gerechnet. Heute erhalte ich von der D. A. S. Mitteilung, da'ss zwei Polizeimänner mit Stoppuhren Kontrolle gemacht hätten (300 m in 24 Sekunden = 44 km Tempo, eine Uebertreibung, die ich ja nicht beweisen kann). Wie lange wird es eigentlich noch gehen, bis Kontrollen verpflichtet sind, den Fahrer anzuhalten, wann werden die Verbände einmal mit dem Kanton Schwyz ernst machen, dass der Automobilist nicht mehr vogelfrei ist. Ich werde den Kanton Schwyz meiden, wie schon einmal ein ganzes Jahr, denn noch jedesmal, wenn ich diese Gegend an einem Sonntag durchfuhr, kam nachher eine Busse. Zur Ordnung auf der Landstrasse. Man schreibt uns: Seit rund 10 Jahren bin ich Mitglied des A C. S. und lese daher stach annähernd ebensolange die «Auto-Revue», verfolge Ihre Bemühungen, Ordnung auf die Landstrasse zu bringen, sei es gegen ungesittete Fahrer oder sei es gegen Polizeiübergriffe oder gar gegen Fahrverbote. Schade, dass der Erfolg nicht immer den Bemühungen entspricht, aber dieser Misserfolg wird cinigerma'ssen verständlich an Hand von dem, was ich letzthin erlebt habe. Bis vor kurzem war Weggis am Sonntag nachmittag gesperrt für Autos, einerseits wegen den schmalen Strassen, welche Kreuzungen beinahe überall unmöglich machen, sowohl in der Richtung gegen Küssnacht über Greppen als auch gegen Vitznau. Die letztere Strecke ist nun wesentlich verbessert oder doch in Verbesseruns begriffen, nicht aber diejenige gegen Küssnacht. Diese letztem, schmale, kurvenreiche wechselnden Steigungen und Gefällen ist zurzeit bedenklich ausgefahren, weder gepflastert noch je geteert worden. Grosse Löcher und Staubhaufen wechseln in bunter Reihenfolge. Auf diesem schmalen Strässchen bewegt sich eine fast geschlossene Autokolonne an Sonntagnachmittagen gegen Weggis kurz nach Mittag und zurück gegen Abend, die Kurgäste und Spaziergänger fortwährend in Staubwolken einhüllend und bei den schwierigen Kreuzungen gefährdend. Dass es da noch Fahrer gibt, die sich einen Sport daraus machen, möglichst jeden in gleicher Richtung sich bewegenden Wagen zu überholen, wenn es das schmale Strässchen auch nur einigermassen erlaubt, ist unverständlich. Ohne eine gewisse Gefährdung ist dies hier so gut wie unmöglich, weil überholende Fahrzeuge einige Zeit parallel fahren müssen. Zwei Herren mit einer Dame hatten es an jenem besagten Tag wiederum besonders eilig, schon hatten sie einige Wagen mit gefährlichen Experimenten überholt, als auch ich mit meinem offenen Wagen gegen Greppen zu bedrängt wurde. Auf offener hinreichend breiter Strasse ist es selbstverständlich, jedem Wagen sofort Platz zu mächen. Die schmale Strasse und die ohnehin bedenklichen Staubwolken, Hessen es hier nicht für geraten scheinen, diesem Experiment auch meinerseits nun ebenfalls noch Folge zu leisten, was ich den Herren zu verstehen gab. Durch das sinnlose Hupengcheul, wie es kein Mensch mit normalen Sinnen oder nüchternem Verstande auf diese Dauer fertig brächte, Hess ich mich auf 40 und gar auf 50 Km-Tempo drängen. Trotzdem wollten die Herren noch vorfahren. Als ich dann bei der Verbreiterung der Strasse gegen Küssnacht die Strasse frei gab, da hatten die Herren keino Eile mehr und als ich anhielt, stiegen die Herren aus, um uns mit allen Tonarten zu beschimpfen, wobei sich der eine Herr noch als « Polizeikommissär » aus Zürich vorstellte und der jüngere als « Polizeiagent» unbekannten Namens ; zum grössten Gaudium der umstehenden Bevölkerung. Der Wagen selber ist unter Nr. 938 A in die Kontrolle eingetragen. Somit war nicht einmal einer der Herren Besitzer des Wagens, und auf wen die Fahrbewilligung lautete, entzieht sich meiner Kenntnis! Der Wagen hatte auch jetzt keine Das bestbekannte Schweizerfabrikat für alle Verwendungszwecke Ueberlandstrasse mit ab-Eile mehr er Hess mich wieder abfahren und überholte mich wiederum erst auf der Strasse gegen Risch, um nach einiger Zeit den Sport des Wagenüberholens aufs neue zu beginnen. Endlich vor dem Bahnhof Sihlbrugg, bei einem als gut bekannten Restaurant kam der Wagen für einige Zeit zur Ruhe, aber nicht allzulange. Nach zirka einer halben Stunde wurde das Rennen von neuem aufgenommen, und auf der Strecke über Adliswil, Allmend. Brunau, Zürich wurde wieder ein Wagen nach dem andern systematisch überholt, wohl in der Befürchtung, die nächste Flasche könnte zu lange auf dem Eise stehen bleiben. Auf die Frage in Küssnacht, ob denn die Her- vieres und Piccolo S. Bernardo (La Thuille)« Grenze gegen die Schweiz: Iselle Strada, ren nicht wissen, dass man am Sonntag nur 30Piaggio di Valmara, Ponte Ribellasca, Zen- km fahren dürfe, und dass in kurvenreichen, schmalen Strassen das Ueberholen verboten sei, ob sie nicht beachtet hätten, wie sie Fussgänger und andere Wagen unnötig mit Staub und Schmutz überschütteten, gaben die Herren zur Antwort: « Mir händ doch de schnellere Wage, und Ihr hättet ja warte könne, bis sich der Staub verzöge gha hätt. » So steht es heute auf der Landstrasse, und da wundern Sie sich noch, lieber Herr Redaktor, wenn das Bussensystem nicht aufhört und immer wieder gewisse Strassenstücke gesperrt werden ? Auf alle Fälle möchte ich als alter Fahrer die Gemeinde Weggis und event. Greppen ersuchen, die ehemalir gen Verbotstafeln noch nicht zu verbrennen, aber mit der Aufschrift versehen wieder aufstellen : «Vorfahren, bezw. das Ueberholen von Autos ist strengstens untersagt auf diesen schmalen ungepflegten Strassen. » H. B. Zeh.' V«»»!«-!» An der Strassenverbesserung wird auch im Seeland tüchtig gearbeitet. So werden derzeit im Amt Buren Strassenkorrektionen mit Innenteerung durchgeführt, namentlich in den Ortschaften Buren a. A., Rüti, Arch und Dotzigen. Am 19. Juni wurden diese Arbeiten in Angriff genommen und sie sollen bis zirka 15. August beendigt sein. Es kann noch erwähnt werden, dass im bernischen Strassenbauprogramm für das Jabr 1929 für den Ausbau in Buren ein Kredit von Fr. 1 137 000 vorgesehen ist. Da der Verkehr durchs Bürenamt stark zugenommen hat, ist es erfreulich, wenn in Sachen Strassenverbesserung etwas geht. -ey. Italienische Grenzzollämter. Die italienischen Zollbehörden geben bekannt, dass inskünftig die nachstehenden italienischen Zollämter für die Abfertigung von Automobilen im internationalen Touristikverkehr berechtigt sind: Grenze gegen Frankreich : Grimaldi, Piena. S. Dalmazzo di Tenda, Molaretto, Cla- na, Ponte Tresa, Ponte Chiasso, Monte Spluga, Villa di Chiavenna, Madonna di Tirano, Stelvio, Tubre, Gran S. Bernardo, Rinago, Maslianico, Bizzarone, Lanzo Intelvi, Termine di Ponte, Gaggiolo, Clivio und Fornasette. Grenze gegen Oesterreich: Resia, Brennero, S. Candido, Tarvisio. Grenze gegen Jugoslawien: Fusine Laghi, Cotedersizza, Fiume, Caccia, S. Niccolo, Mattuglie, Dolina dei Nocciolo, Grude, Podplescia, Bresenza, Trata, Timau, S. Giovanni und Drenova. s. * * * Handel u. Industrie Neue Garage zur Kalten Herberge. Der bekannte Garagenbesitzer Waltor Iff in Langenthai, als Nachfolger seines Vaters Jakob Iff, der sich bereits im Jahre 1904 mit dem Autohandol befasste, hat, einem, offensichtlichen Bedürfnis entsprechend, ein Zweig-* unternehmen in der Kalten Herberge errichtet. An der grossen Verkehrsstrasse Bern-Zürich gelegen, wird die neue Reparatur-Werkstätte manchem Automobilisten willkommene Hilfeleistunjen bieten. 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N° 66 — 192» AUTOMOBIL-REVUE XJL rungsvertragea noch entrichten. Für den Rest der Vertragszeit wird der Versicherungsvertrag aber fällig. Haben Sie nun über den Verkauf des alten Wa;gens einen schriftlichen Vertrag abgeschlossen, worin der NichtÜbergang der Versicherung ausdiücklich stipuliert wurde, so rnuss das als sclrrlftliche Anzeige an die Versicherung gelten, wenn Sie ihr dies mitteilten und der abgeschlossene Versicherungsvertrag wurde tatsächlich fällig.. Haben Sie keinen schriftlichen Vertrag beim Verkaufe des alten Wagens geschlossen, eo sind Sie doch Ihrem Vertragspartner gegenüber verpflichtet besorgt zu sein, dass die Haftpflichtversicherung nicht auf ihn übergehe, sonst verletzen Sie den mit ihm geschlossenen Vertrag und werdon schadenersatzpflichtig. Auch hier kann aber die Lösung nur darin gesucht werden, dass der abgeschlossene Versicherungsvertrag auf Ende des Prämienjahres aufgelöst wird. Dies könnte strong rechtlich nur durch den neuen Erwerbor geschehen; wenn aber Ihnen die Versicherungsgesellschaft entgegenkommt, so ist das zu begrüssen. Die Umschreibung bewirkt tatsächlich das Fälligwerden des Versicherungsvertrages und den Abschluss eines neuen. * Tech £•» Frage 7302. Körper- und Fusskleldung zum Wagenwaschen. Kann mir ein Leser der « Automobil-Revue > eino bewährte und praktische Fussund Körperbekleidung, die beim Autowaschen einen guten Schutz gewährt, angeben und mir zugleich Bezugsquellen nennen ? M. F. in Seh, Frage 7303. Oel. Von welcher Firma ist das Oel « Spitaleine T » oder « Spidoleine T » erhältlich ? R. R.-O. in L. Frage 7304. Motoren mit veränderlichem Hub. Ich ersuche Sie höflich, mir Aufschlüsse zu erteilen über Motoren mit veränderlichem Hub. P. P. in R. Antwort: Bekanntlich hängt die Wirtschaftlichkeit eines Automobilmotors davon ab, dass er immer richtig ausgenützt wird. Das bedeutet bei ihm, der ständig mit verschiedenen Umdrehzahlen und einmal mit wenig und dann wieder mit mehr Gas arbeitet, dass er sein Bestes eigentlich nur dann leistet, wenn seine minutliche Umdrehungszahl und seine Gasfüllung ganz bestimmte sind. Deshalb brauchen wir auch im Motorwagen ein Wechselgetriebe, das zu beseitigen die Motoren mit veränderlichem Hub am ehesten versprechen. Es fragt sich dabei nur, was praktischer und billiger ist. ein normaler Motor, wie wir ihn jetzt haben, dessen soeben genannte Schwächen durch die Hinzugabo eines Wechselgetriebes ausgeglichen werden, oder ein im Bau wesentlich komplizierterer und also teurerer Motor mit veränderlichem Kompressions- und Arbeitshub. Vorprst ist der Schein noch gegen letzteren, denn alle derartigen Motoren, über die wir schon seit Jahren von Zeit zu Zeit berichteten, haben bisher keinen Erfolg gehabt. Ein unentwegter Konstrukteur, der deutsche Ingenieur Graf, hat das besagte Problem zu lösen versucht. Sein Motor soll nach Berichten J aus Deutschland sogar sehr gute Resultate ergeben j haben, und man sprach davon, dasa ihn eine deutsche Fabrik in Serien bauen werde. Dem Anschein nach scheint sich der Grafscho Motor mehr für i schwöre Nutzfahrzeuge und, Motorboote zu eignen als für Personenwagen. Unsere Zeichnung des Grätschen Motors stellt diese Konstruktion nur schematisch dar. In Wirklichkeit gleicht der Motor äusserlich fast einem normalen Automobilmotor, wenngleich seine Form etwas breit und gedrungen ist. Der Motor hat, wie man sieht, wesentlich mehr Teile als ein gewöhnlicher Automobilmotor, und seine Bauart weicht von diesem, was sein Inneres anbelangt, nahezu vollständig ab. Er besteht in der Hauptsache aus zwei sich gegenüberliegenden Zylindern, in deren Mitte 1 sich der Kompressions- und Verbrennungsraum befindet. Die beiden Kolben 2 sind gelenkig, mit je einer kurzen Kolbenstange an je einem Schwinghebel 3 befestigt, der die Motorkraft durch die Pleuelstange 4 auf die Kurbelwelle 5 überträgt. Diese Anordnung ist durchaus sympathisch, weil sie von vornherein einen erschütterungsfreien, weil gut ausbalancierten Lauf der Maschine ergibt. Die gleiche Eigenschaft haben ja auch alle Motoren mit sich gegenüberliegenden Zylindern. Schema des Grätschen Automobilmotors mit veränderlichem Kompressionshub. 1) Kompressions- und Verbrennungsraum; 2) Kolben; 3) Schwinghebel; 4) Pleuelstangen in der Stellung der höchsten Kompression, also des längsten Kolbenhubes (die gestrichelten Linien stellen die Normal- bezw. geringste Kompression dar); 5) Kurbelwelle; 6) Einlass; 7) Auslass; 8) Zylinder; 9) Ansaugleitung; 10) Gasdrossel; 11) Vakuumleitung; 12) Steuerzylinder für das Verstellen des Kolbenhubes, was durch die Regulierhebel 13 geschieht; 14) Exzenter dieser Hebel. •Der Gaseinlass sowie der Auslass geschehen bei dem Motor durch die- Ventile 6 und 7, dio in dor üblichen Weise von zwei Nockenwellen gesteuert werden, die sich aber auf unserer Zeichnung nicht vorfinden. Dabei erfolgt die Gaszuführung zum Einlassventil durch die auch auf der andern Seite geschlossenen Kolben, die eich in den Zylindern 8 hin- und herbewegen, wobei siu einmal das Gasluftgemisch in der- üblichen Weise aus dem Ver-offiziell durch das Syndikat der Fabrikanten von Dio angegebene Entfernung ist diejenige, welche gaser saugen, um es im darauf folgenden Takte Automobil-Zubehörteilen festgelegt wurde. zum Einlassventil zu drücKen. Daraus geht hervor, Der Glühfaden muss genau im Zentrum o der dass sie ähnlich wie ein Kompressor arbeiten. Halbkugel ABC sein. Die Verstellung des Arbeitshubes der beiden Kolben geschieht bei dem Grafschen Motor auf eine Halbkugel wie die reflektierende Fläche eines Kon- In der Tat verhält sich die Innenfläche dieser ganz neue Art. Es wird dazu der Unterdruck verwendet, der sich beim Ansaugen der Kolbenunterfadens ab. Die totale Leuchtkraft, welche dia kavspiegels und erzeugt in a' b' ein Bild des Glühteile in der Ansaugleitung ergibt und der bekanntlich um so grosser ist, je langsamer der Motor werfer voll ausgenützt, wenn das Bild a' b' mit Lampe aussendet, wird nur dann durch den Schein- läuft bzw. jq weniger die Gasdrossel geöffnet ist.' dem Glühfaden ab zusammenfällt, denn, im gegenteiligen Falle, d. h. wenn a 1 b' nicht im Brennpunkt Hier ist auch der springende Punkt der Wirtschaftlichkeit in der Leistung dieses Motors. Auf des Scheinwerfers sich befindet, würde das Licht, unserer Zeichnung befinden sich über den beiden welches dio Lampe erzeugt, durch diesen nicht zuatriert, und es würde ein Licbthof entstehen. Hauptzylindern des Motors noch zwei weitere Zylinder, dio nur dazu dienen, die Verstellung des Kolbenhubes zu betätigen. Sie arbeiten, ähnlich wie die bekannten Vakuumservobremsen, unter dem Unterdruck der Ansaugleitung. Ist dieser gross, d. h. läuft der Motor also langsamer, wo er unwirtschaftlich arbeitet, so führen sie mittels ihrer Steuerungshebel 13 herbei, dass der Kolbenhub verlängert wird. Dadurch wird das geringe Gasluftgemisch stärker im Kompressionsraum zusammengedrückt als wenn der Motor mit mehr Gas arbeitet. Die Folgo davon ist. dass die Motorleistung erhöht wird, während sie bei einem normalen Automobilmotor unter solchen Bedingungen selbstverständlich eine geringere ist. Je mehr man dem Motor Gas gibt, desto geringer wird darauf die Verlängerung des Kolbenhubes. Der Vorteil dieser Bauart liegt also in der Hauptsache darin, dass seine Kraft auch bei geringen Motortourenzahlen immer noch sehr bedeutend ist. Ein weiterer Vorteil dieser Konstruktion ist der, dass sie auch ohne Zündapparat nach dem Dieselprinzip arbeiten kann sowie gemischt, also einmal mit Zündvorrichtung und dann wieder mit Selhstzündung ä la Diesel, in welch letzterem Falle dem Motor der Brennstoff in der bekannten Weise eingespritzt wird. Diese Eigenschaft ist besonders wertvoll für Ivutzfahrzeuge aller Art, auch wenn sie seine Bauart, wie unsere Zeichnung zeigt, auf der diese Möglichkeit angedeutet ist, deshalb auch noch weiter kompliziert. Der Nutzeffekt einer Maschine berechnet sich ja schliesslich nicht nur nach deren Anechaffungskosten, sondern auch nach den Betriebskosten, dia sio verursacht. Theoretisch betrachtet, verspricht der Graf-Motor allerhand. Vielleicht weiss uns ein Praktiker Bescheid über dio Erfolge des Motors. wlt. Eine Automobil-Beleuchtung mit grossem Wirkungsgrad. Damit eine Scheinwerfer-Lampe unter rationellsten Betriebsbedingungen und voll ausgenützt wer- ,den kann, musg eich, wie dies bei der Mazda-Lampe mit zentriertem Glühfaden der Fall ist, der Glühfaden genau im Brennpunkt befindet. Dieso Einstellung wird einwandfrei durchgeführt, dank einer peinlich genauen Kontrolle der Entfernung HH' zwischen der Ebene der Anschluss- Stifte und dorn Zentrum des Glühfadens. Die Kontrolle dieser Einstellung wird bei allen unseren Lampen vor Verlassen der Fabrik durchgeführt. Sie beträgt 26,2 mm bis 2 mm in den häufigsten Fällen, wo die Scheinwerfer-Lampe auf Bajonett-Fassung mit 3 Anschluss-Stiften und Zentralkontakt montiert ist. Oben: Die Entfernung HH' soll 26,2 mm bis 2 mm betragen. Links unten: Lampe mit Glasballon älteren Modells. Rechts unten: Lampe mit Glasballon neuen Modells. Die Scheinwerfer-Lampe hat ihren Maximal- Wirkungsgrad also nur dann, wenn der Glühfaden im Zentrum o der Halbkugel ABC liegt. Diese Einstellung konnte bis anhin nicht durchgeführt werden wegen der ganzkugeligen Form des bisherigen Glaskörpers. In der Tat war es mit den Glasballons von 50 mm wie auch mit denen von 40 mm unmöglich, die Distanz HH' einzuhalten und 1 gleichzeitig eine Zentrierung des Glühfadens im, Glaskörper zu erreichen; im ersten Falle fiel den Glühfaden hinter das Zentrum o, bei ab; im zweiten Falle befand er sich jenseits des Zentrums o. Das neue Modell des geschützten Glaskörpers der MAZDA-Phare-Lampe erlaubt gleichzeitig: 1. Die Zentrierung des Glühfadens. 2. Die Zentrierung des Glühfadens im Brennpunkt des Scheinwerfers. Dank dieser glücklichen Erfindung wird eini wichtiger Teil der von dor Lampe erzeugten Lichtkraft wieder verwendet und man erhält eine vollständig homogene Projektion. E. KUPFERSCHMID Auto-l* ournituren en gros BERN Erlaeüsiraste 7 Telephon Bollwerk 40.64 7305 i Pour chaque moteur existe une Bougie BOSCH approprifce pour voitures FIAT 509, CITROEN C 6, Type DM 120/1 pr. 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