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E_1929_Zeitung_Nr.066

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AUTOMOBIL-REVUE

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N» 66 — 1929 ÄUTOMOBTL-RrZVUE «Das Automobil im Kanton Uri» Die Polizeidirektion Uri schreibt uns: «Unter diesem Titel erschien in diesem Blatte am 23. Juli 1929 ein längerer Artikel, in welchem in geharnischter Weis© gegen den Art. 12 der urnerischen Vollziehungsverordnung zum Konkordat losgezogen wird, weil derselbe den Verkehr auf den Strassen nur mit Gesellschaftswagen mit nicht mehr als 23 Sitzplätzen gestattet. Wenn wir auch zugeben, dass der Zeitungsartikel einige Körnchen Wahrheit enthält und ganz besonders das Lob, welches darin unseren Bergstrassen und ihrem Unterhalt gespendet wird, angenehm berührt, so muss doch gegen verschiedene darin enthaltene Argumente Stellung genommen werden. 1. Unrichtig ist vorab die Behauptung, dass es sich «einfach darum handle, die Gesellschaftswagenbesitzer zu schröpfen und ein neues Goldbrünnlein in den urnerischen Staatsfiskus zu lenken». Der fragliche Artikel 12 in der vom Landrate am 22. Februar dieses Jahres erlassenen Verordnung enthält wörtlich die Bestimmung: «Es dürfen nur solche Wagen verkehren, welche nicht mehr als 23 erwachsene Fahrgäste aufnehmen können». Diese Vorschrift ist ein Verbot und wurde als solches an allen Eingangsstrassen des Kantons angeschlagen und zudem auch in der' Presse genügend veröffentlicht, die Polizei aber mit dem Vollzuge beauftragt. Trotzdem kehrten sich die Gesellschaftswagenbesitzer nicht daran und kamen mit Wagen mit 30 und mehr Fahrgästen über unsere Bergstrassen, als ob gar kein Verbot existieren würde. Was blieb da der Polizei übrig, als die Fehlbaren zu strafen! Aber auch die Busse von Fr. 30.— hielt sie von einer wiederholten Uebertretung des Verbotes nicht ab. Dass der Vorwurf, es handle sich bei diesen Bussen um ein unmoralisches Vorgehen, vollständig unberechtigt und dass es der Polizei pflichtgemäss mit der Handhabung des landrätlichen Verbotes wirklich ernst und nicht nur um das « Goldbrünnelein » zu tun ist, werden die fehlbaren Wagenbesitzer in nächster Zeit erfahren, indem beabsichtigt ist, die Busse so zu erhöhen, dass die Uebertretung des Verbotes jedenfalls inskünftig unterbleibt. 2. Aber auch die Behauptung, die Vorschrift des Art. 12 stehe im direkten Widerspruch zu den Bestimmungen der Konzession B, welche nach Artikel 5 für jeden Gesellschaftswagen mit höchstens 27 Sitzplätzen erlangt werden kann, ist gänzlich unrichtig und verfehlt. Massgebend für die Konzession B ist der Bundesratsbeschluss vom 18. März 1929. Dieser also nach Inkrafttreten der urnerischen Vollziehumgsverordnung vom 22. Februar 1929 erlassene Beschluss enthält nun aber die Bestimmung, dass einschränkende kantonale Vorschriften, somit auch Art. 12 der Urner Verordnung, vorbehalten bleiben. Allein noch mehr. DieOberposfdirektion hat, veranlasst durch eine Eingabe der Regierung von Uri, die Erklärung abgegeben, dass die Konzession nur an Gesellschaftsunternehmungen erteilt werde, deren Fahrzeuge den Vorschriften des Kantons Uri entsprechen. Mit der Berufung auf die Konzession ist es also rein nichts. (? Red.) 3. Und nun die grossartigen Zuwendungen aus dem Benzinzollviertel, die nach dem Artikelschreiber für die Jahre 1925 bis 1928 rund 200,000 Franken betragen sollen. Wir sind erstaunt ob dieser Freudenbotschaft; schade nur, dass sie nicht wahr ist, denn das Betreffnis des Kantons Uri für die erwähnten Jahre beläuft sich auf die sage und schreibe winzige Summe von nur Fr. 40,119.— oder Fr. 310.— auf den Kilometer Strassenstrecke. Der Unwille über dieses Linsenmus aus der bundesrätlichen Subventionsküche ist hier allgemein und trägt ebenfalls dazu bei, die Stimmung gegenüber den Gesellschaftswagen, welche die Strassen und damit den Steuersäckel des Volkes über alle Massen in Anspruch nehmen, nicht zu verbessern. 4. Was schliesslich die vielgerühmten Vorteile anbetrifft, welche dem Gastwirtgewerbe aus dem Verkehr dieser Gesellschaftswagen erwachsen sollen, so sind hierüber die Gelehrten, d. h. in diesem Falle die Herren Hoteliers und Wirte, noch lange nicht einig. .Weitaus der grösste Teil derselben ist der Ansicht, es gelte auch hier das italienische Sprichwort: «Molto fummo, ma poco arrosto», auf deutsch: «Viel Rauch, aber wenig Braten». 5. Auch die Behauptung, es lägen keine strassentechnischen Gründe für eine Verkehrseinschränkung vor, beruht jedenfalls auf Unkenntnis der Strassenkonstruktion. Wer z. B. die Furkastrasse kennt, der wird ohne weiteres zugeben müssen, dass diese Strasse sich absolut für den Verkehr mit grossen Gesellschaftswagen nicht eignet und dass damit ein stetes grosses Gefahrenrisiko verbunden ist. Die Strasse Ist zu schmal und zu schwach für grosse Gesellschaftswagen. Was würde wohl für ein Geschrei entstehen, wenn einmal die Strasse unter der Last eines solchen Wagens nachgeben und letzterer mit den Insassen in die Tiefe stürzen würde? Hiesse es da nicht sogleich, der Kanton sei schuld, weil er die Strasse nicht so gebaut habe, dass sie den Anforderungen genüge? Um aber die Strassen in diesen Zustand zu versetzen, bedarf es enormer Geldmittel und diese fehlen dem Kanton, und deshalb bleibt ihm nichts anderes übrig als das Verbot der Benützung der der Strasse durch Wagen mit mehr als 23 Personen. Dass eine gewisse Rechtsungleichheit in bezug auf die Post besteht, mag stimmen, allein, da befiehlt — der Bund.» Zum Schlüsse sei noch bemerkt, dass weder der Regierung noch der Polizei das Recht zukommt, die vom Landrate erlassene und entgegen einem Antrag der Polizeidirektion sofort in Kraft gesetzte Bestimmung des Art. 12 der Verordnung aufzuheben oder abzuändern, sondern beiden nur die unangenehme Pflicht des Vollzuges zukommt. Hoffen wir immerhin, dass diese Verkehrseinschränkung keine bleibende sein wird und dass dem Kanton die Mittel verschafft werden, seine Strassen so auszubauen, dass sie auch von den Gesellschaftswagen ohne Gefahr befahren werden können. Eine Revision der für den Kanton Uri ausserordentlich ungünstigen Benzinzollverteilung und ein genügendes Entgegenkommen infolgedessen be der Zuwendung des von der Bundesversammlung festgesetzten Ausgleichfonds dürften hierfür die wirksamste Unterstützung sein. Nachschrift der Redaktion. Wir nehmen ganz besonders von der Schlussbemerkung freudig Notiz. Sie zeigt uns deutlich zweier 1 lei Tatsachen : 1. Die Polizeidirektion Uri selbst wandte sich gegen die sofortige Inkraftsetzung de ominösen Art. 12. Der Grund liegt wohl in den «Körnchen Wahrheiten», die wir an die Oeffentlichkeit zu setzen uns gezwungen sahen. 2. Behördlicherseits muss nun auch im Kanton Uri zugegeben werden, dass die heutige Benzinzollverteilung eine recht ungünstige ist. Vor dem 12. Mai 1929 las man's anders. Heute wird uns recht gegeben; schade, dass die Erkenntnis nicht früher kam. Was die Erwiderung an sich anbelangt so danken wir der urnerischen Polizeidirektion, dass sie ihre Ansicht öffentlich fixiert hat. Es trägt dies zur Abklärung wesentlich bei. Gesetze und Beschlüsse können immer verschieden interpretiert werden. Sache des Bundesgerichtes ist es jeweils, den Schlussentscheid zu fällen. VII. Internat. Klausenrennen. Neue Nennungen, ' ! Tagtäglich treffen aus dem In- und Ausland weiter© interessante Meldungen ein, die eine ebenso vielseitige wie interessante Beschickung' des schweizerischen Gross-Sport tages erkennen lassen. So haben sich Nyffeler auf Amilcar, Keller auf Alfa Romeo und Zemp auf Bianchi gemeldet, drei Fahrer, die als Habitues der schweizerischen Automobilveranstaltungen sehr wohl bekannt sind. Die Fabrik der deutschen Kleinautos Hanomag wird zum dritten Mal am Klausenrennen durch einen ihrer besten Fahrer, Butenuth, vertreten sein. Unsere nationale Motorradfabrik Motosacoche sendet die wägsten ihrer Leute ins Treffen, nämlich den englischen Rekordfahrer Handley sowie Martinelli und Augsburger. Die Liste der Einzelfahrer hat eine weitere interessante Be reicherung durch die Nennungen von Mufj auf Norton und Frey auf B. S. A. erfahren. Weiterhin haben die Motorradwerke «Standard» (Deutschland) drei Nennungen abgegeben, und zwar diejenigen von H. Qall und H. Lang und einem weiteren noch zu bezeichnenden Fahrer. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass bereits mit dem ersten Nennungsschluss (6. August, 18 Uhr) eine Beteiligung für das Klausenrennen gesichert wird, die des «Grossen Bergpreises der Schweiz» würdig ist. Der zweite Nennungsschluss läuft am 10. August, 18 Uhr, ab. Vermehrter Komfort. Durch ein verdankenswertes Entgegenkommen der" Standard Mineralölprodukte Zürich konnten die Installationen für das Klausenrennen 1929 erheblich, verbessert werden. Die genannte Firma hat dem Organisationskomitee eine komfortable- Starter- Hütte, zwei modernst eingerichtete Zeittafeln für die Bekanntgabe der gefahrenen Zeiten und drei Zelte für den Sanitätsdienst kostenlos zur Verfügung gestellt. Ueber 40,000 Franken an Preisen. Beim Gabenkomitee sind in der Zwischenzeit wiederum weitere beträchtliche' Zuweisungen eingegangen, so dass die jetzt zur Verfügung stehenden Preise in bar und natura einen Gesamtwert von Ober Fr. 40,000.— repräsentieren; nicht wenlgeT als 10,000 Franken sind in Barpreisen ausgesetzt. Die Entwicklung de« T. C, S. Neue Kandidaten pro Juli 1929: Automobilisten 938 Motorradfahrer 157 Radfahrer 85 * Junioren 18 Total 1148 FT JMF. DR ROULFR HANS I.A NA§H Une volture aux Hgnes harmomeuses, d'un luxe parfait jusqu'en ses plus intimes d