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E_1929_Zeitung_Nr.070

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N° 70 —

N° 70 — 1929 AUlUMUblL-KhVUh Vierwaldstätfer und Umgebung bei den Eisriesen im Dehier-Oberland Die Zufahrtsstrassen aus aer ganzen scnweiz sind ersichtlich In O. R. Wagnere Führer tOr Automobiltahrer offizielle Ausgabe des T C. S. A. C. S. Zweisimmen HOTEL SIMMENTHAL Kendez-vous der Automobilisten Bekannt gute Küche und Keller Forellen, Garten, Auto - Garage. Telephon Nr. t P. «oecli, Küchenchef Altbekannter Landgasthof mit bescheidenen Preisen und anerkannt vorzüglicher, selbstgeführter Küche und Keller. Diners zu jeder Tageszeit. Lebende Forellen. Autogarage. Oel- und Benzintank Tel. Nr 5. A. R>-ich»nbach. Durchgangsstation Pillon-Les Mosses Bekanntes Haus im Zentrum der Ortschaft. — Massige Preise — Bürgerliche Küche. Spezialabkommen für Gesellschaftswagen. — Autogarage. — Telephon Nr. 48. A.. ßnrri.Wüthrich. bei fctstaad. läOO m ü. II. T.V.S. Altbekanntes Haus. Restauration zn jeder Tageszeit. Forellen Garagen. Benzin. Auto-Taxis. Massige Preise. Arrangement für Familien u. Gesellschaften. Tel. 3. Farn. L QEHRLI-JAGG1. ^ll.SSBt VI II-ft ALLJä (Brienzersee) Grand. Hotel Schönste Lage am Uiienzersee mit prächtiger Aussicht, (irosse Kestaurations-Terrassen gegenüber den berühmten Wasserfällen. Neue Amtomobilstrasse von Brienz bis zu ien Hotel«. Garage mit BoxeD chöne Veranda, gr. Uarten, direkt am See. Garage. Spezialität in Fiscn SeflügeL Musik. Freuudi Zimmer, massige Preise. Telephon 12. Bes.: Trutmann-Siezwart an der Axenstrasite. Altbekanntet-Passantenhaus, direkt an der Strasse. Prima Butterküche. FreundL Zimmer. Massiere Preise, l'el. 2. Geschw. Hediger. Pension-Rest. Mühle f reiswertes Haas für Autotouristen. Autopark, Garage. Garten,Tanzsaal. liutgeführte Küche. Forellen. Qua- .itätsweine. Pension von Fr. 7.— an. rel.196.-i J.ODBltMATT. Bes.T.C. S neue, grosss Restaurationsierrasse GRILL - BAR — TEA — KONZERT — TANZ. An der Axenstrasse, mit modernster grosser Garage. Grand Hfttel und Höte* Mythenstein. flusflugsziel,Vcranda, Garten, Garage Stets leb. Forellen u. fertige Menüs. Pension v. Fr. 7.- an. Prospekte. Tel 25 »114 Meter Über Meer Komfortabel. Prachtvolle Rundschau. Grossartige Bergtouren Stets lebende Forellen. Grosse Garage. Benzin. Das gante Jahr geöffnet. GOTTARDO-LOMBARD1, Bes 140 Betten, flietts. Wasser. Garage. — GKAX» RESTAURAJST. - Täglich ü Konzerte oder Dancing. Soienierte Küche. Spez. Forellen. 1030 m tt.M. Schöne Fahrstrasse ab Küssnacht. Wundervolle Aussicht Terrasse u. Garten. Pension Fr. 1.— und a—. Garage. Telephon Nr. 2. Bes.: TV. Seetaolzer • Minder. pel Koch. Weekend-flrrangemeists. Hutomobilisten

22 AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° 70 Briefe an Iris Von Alfred Graber. (Sehluss.) i Lassen Sie mich heute in der Erinnerung schwelgen, in der Erinnerung an Sie und an unsere gemeinsamen Tage! Vergessen ist die strahlende Sonne u. die drückende Hitze, vergessen um ihretwillen und jenes Novembermonats, der zum Unvergänglichen meines Lebens gehört. Ist es lächerlich, dass ich es Ihnen erst jetzt sage, dass ich Sie damals lieben lernte, dass Sie mir seither das Wundervollste meines Lebens bedeuten? Dass mit der Erinnerung alles so schwer wird, so fern und so unwiderbringlichl Wie oft waren wir doch zusammen in jenen Tagen, wir drei, Sie und ich und der Stahlgraue. Freilich für den Wagen gab es nicht viel zu tun. Er musste sich mit Stadtfahrten bequemen, oft stundenlang an einer Ecke stehen und warten, mich und Sie zum Tee begleiten oder vor Ihrem Hause ausharren. Ob ihm nicht davor bangte zu erfrieren, während wir vor dem offenen Kamin sassen und plauderten oder schwiegen. Man kann erkennen, wie sehr zwei Menschen harmonieren, wenn sie auch schweigen können. Dann blickten wir hinaus auf die nebelverhangene Stadt, auf die feuchten, kahlen Bäume, die ihre toten Aeste in den Nebel streckten. Von allem sprachen wir, nur von einem nicht, von unserer Liebe. War dies gut so? Ich weiss es nicht. Sie erzählten mir einmal von einer Bindung, die Sie irgendwo im Ausland hätten, wie von etwas Unweigerlichem. Darüber hinaus fragte ich Sie nie, und ich glaube, dass Sie dies schätzten. Wussten Sie aber auch, wie schwer es mir oft war um Sie, wie mich auch die allerflüchtigste Berührung elektrisierte. Nie hatte ich so geliebt, und nie würde ich mehr so lieben. Als ob ich erst jetzt den Mut hätte zu sagen, was Sie schon lange wussten! Eine Frau weiss es immer, weiss es oft schon lange, bevor es einem Manne überhaupt bewusst wird. Wie kam ich mir ausgestossen vor in die Nacht, wenn ich Sie verliess! Wie eine graue Silhouette stand der Wagen frierend am Strassenrand und der Motor kam nur mühsam in Bewegung. Er zog schlecht und mürrisch durch die Strassen. Mein Blut war aber froh und sang von Ihnen. Tourismus Anfangs August. Langweile ich Sie sehr heute? Vielleicht erzähle ich Ihnen das nächste Mal etwas Schnurriges! Aber jetzt noch ein paar Minuten Geduld, eine Erinnerung noch, die ich heute nicht loswerde. In einer schmalen vornehmen Gasse wartete ich im Dämmerlicht des Abends auf Sie. Ich blickte vom Führersitz hin auf das alte schmiedeeiserne Tor, durch das Sie heraustreten mussten. Plötzlich sah ich Ihre Gestalt durch die Eisenstäbe, dann öffnete sich das Tor langsam und schwer. Im kostbaren Pelzmantel Ihre dunkle, geliebte Gestalt. Da packte mich zu tiefst eine unfassbare Sehnsucht nach Ihnen. Schon sassen Sie neben mir, schon klang Ihre Stimme und der Wagen zog an. Aber in Gedanken sah ich Sie immer wieder aus dem Tor heraustreten und die paar Schritte auf mich zu tun. «Liebstes, wenn Du immer bei mir bliebst, wie würde ich Dich tragen, wie würde ich alles für Dich tun, wie würden wir zusammen kämpfen, und wie schön wäre es bei Dir, wenn ich müde und traurig bin. Dann wäre dieses unsinnige und schöne Leben doch nicht mehr so verdammt schwer.» Verzeih! Das Rapperswiler Spiel vom Leben and vom Tod (Zur Feier des 700-jährigen Bestandes der Rosenstadt.) Mit machtvollen, die Gewalt und Allmacht des Schöpfers von Himmel und Erde bezeugenden Worten werden Tod und Leben aufgerufen zum Kampf um der Welten Herrschaft und Ruhm. Auf einem kleinen Erdenfleck, dort wo der Endingerhügel als kurze Landzunge in den See hinausragt, sollen sie versuchen, die Welt aus ihren Angeln zu heben. So gehen denn Leben und Tod zu Werke. Eine neue Stadt entsteht. Das frisch aufblühende Grafengeschlecht verlegt Macht und Hauptsitz vom linken Seeufer ans rechte, von Alt- nach Neu-Rapperswil. Sprudelndes Leben, frohes Treiben geben dem ersten Bild sein Gepräge. Schon im zweiten Bild, das uns ins Jahr 1283 versetzt, wird der junge Graf tödlich verletzt von der Jagd zurückgetragen. Das ist des Todes erster Sieg. Die Herrschaft geht über an die Homburger. Im dritten Bild erleben wir die Zerstörung der gesamten Stadt. Hoch zu Ross erteilt Brun Befehl, die Stadt bis zum letzten Stein zu schleifen. Trotzdem ist das Los der Rosenstadt nicht besiegelt. Das vierte Bild führt den Zuschauer ins Jahr 1388. Es soll ihm Einblick ins mittelalterliche Leben gewähren. Glück und Unglück wechseln im Geschick der Zeiten. Die Jungmannschaft Rapperswils steht im Felde. Ein unbekannter, schwarz gekleideter Mann verbreitet die Kunde, dass alle Rapperswiler in der Schlacht bei Näfels gefallen seien. Dann nähert sich dumpfes Trommeln; die Ueberlebenden, viele Verwundete mit sich tragend, marschieren durchs Tor. Trotz allen Unglücks, die höchste Ehre bleibt der Stadt bewahrt : die Fahne ist unversehrt. Die Eidgenossen nähern sich, um die Stadt zu belagern. Schultheiss und Hauptmann treffen die notwendigen Vorbereitungen für die Stadtverteidigung. Weder der Tod vermag das Leben zu vernichten, noch gelingt es dem Leben, den Tod zu überwinden. Der stete Kampf geht weiter; wir kommen zum Jahre 1464, in dem Rapperswil mit der Eidgenossenschaft ein Schirmbündnis eingeht. Das ist ein neuer Erfolg des Lebens. Doch im Zeitenschosse, in des Lebens wechselvollem Spiel ruhen die schwarzen und die heitern Lose. Die grosse geistige Bewegung am Ausgange des Mittelalters führt auch Rapperswil zur Reformationszeit. Das sechste Bild soll den Zuschauer in das Schalten und Walten dieser unduldsamen Zeit führen. Von neuem hat der Fürst der Unterwelt sein verheerendes Werk begonnen; um jeden Preis versucht er, Rapperswil zu zerstören. Im siebenten Bild wird die Stadt von der Pest heimgesucht. Allein Rapperswil lebt noch, neues Leben erwacht, ein Neugeborener wird unter den Klängen des Kirchenglöckleins zur Taufe getragen. Weitere Bedrängnis naht: die Belagerung der Stadt Rapperswil durch die Zürcher im Jahre 1656. In die Zeit des ersten Vilmergerkrieges führt uns das achte Bild. Das neunte Bild ist dem 18. Jahrhunden und der Revolution gewidmet. Trotz aller Geschicke der Zeit strebt die Stadt vorwärts. Im Jahre 1866, in das uns das zehnte Bild versetzt, wird ihr die Ehre zuteil, das eidgenössische Sängerfest in ihren Mauern beherbergen zu können. Auch in der Gegenwart, im elften Bild, kämpfen Tod und Leben miteinander in wechselvollem Spiel. Keiner der Kämpfer vermag Sieger zu werden, und sie legen ihre Macht in die Hände des Herrn zurück. Dieser aber kann seine Diener nicht entlassen. Der Allweise spricht: Müsst wiederum die schwere Welt anlassen, Doch nicht mehr streiten sollt ihr um die Welt, Du Tod, du räumst beiseite, was verfällt. Du Leben, wirst die Menschheit unterweisen, Dass alles kreist in unmessbaren Kreisen, Dass alle Unruh erst in Mir ausruht, Dass nur in Mir verströmt des Lebens Flut. (Die erste Aufführung des Festspieles fand am 11. August statt.) AUSLAND Front gegen die amerikanische Einfuhr will jetzt, nach dem Vorgang der italienischen, auch die englische Automobilindustrie machen. Fünf der grössten Gesellschaften und zwei kleinere vereinigen sich in eine- Gesellschaft mit zehn Millionen Dollars Kapital. Der erste Zweck der Gesellschaft soll sein, die Einfuhr fremder Autos zu bekämpfen. Zu diesem Ziel soll die ganze Kraft der Gesellschaft zusammengefasst werden für die Erzeugung von bloss zwei Typen von Autos, einer von der Stärke von zehn Pferdekräften, was beim englischen Käufer der beliebteste Typus ist, und ein anderer von zwanzig Pferdekräften, womit die Gesellschaft die fremden Märkte zu überschwemmen gedenke. Die neuen Maschinen sollen den amerikanischen angeähnlicht werden und hinsichtlich des Preises mit ihnen konkurrieren können. Die sieben Gesellschaften haben sich auch geeinigt über den besten Ankauf des benötigten Rohstoffes und über die gemeinsame Verwendung der Verkaufslager. H. Kurze italienische Nachridhten. Der italienische Automobil-Club lässt in Ventimiglia auf italienischem Boden einen Palast erstellen, der das erste der vielen Bureaus beherbergen soll, welche der Automobil-Club mit moralischer Unterstützung der Regierung allmählich an allen Grenzübergängen einrichten will. Zweck ist, den Touristen, nament- Grand Garage du Prebarreau Segessemann et Perret Telephone No. 16.38 N&IClicuGl Telephone No. 16.38 Im Auto durch! die Oslscfaweiz Ateliers de Reparation^ Grand Hall pour voitures Toutes fournitures Service de jour et de nuit Boxes particuliers Agence pour la region de la Marque „FIAT" Grand choix de voitures d'occasion, ä bas prix »••»»*•»»•••»••« AUTO - GARAGEN in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren bewährte Bauart Länge cm Breite cm Hohe cm Preis Fr. Nr. 1 360 240 250 900.— Hr. 2 480 240 2S0 1100.— Hr. 3 480 300 250 1200.— Hr. 4 600 300 250 1400.— Preise ab Fabrik — Lieferbar sofort — Nähere Auskünfte durch ETERNIT A.-G., NIEDERURNEN 1O LASTWAGEN Herlief - Camion la. OCCASION! Rudolf Hebeisen, Wohlen (Aarg.) 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