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E_1929_Zeitung_Nr.064

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12 MJTOMOBIL-REVUE

12 MJTOMOBIL-REVUE 1929 — N° Zum Scliluss seien noch einige allgemeine Regeln erwähnt, deren Befolgung den routinierten Fahrer vom Neuling unterscheidet. Beim raschen Durchfahren von Kurven trachte man den nötigen Einschlag des Lenkrades möglichst mit einer einmaligen, ununterbrochenen Drehung zu erreichen und nicht durch mehrmaliges, ruckweises Herumwürgen des Lenkrades. Je gleichmässiger die Ablenkung des Wagens aus seiner geraden Bahn erfolgt, um so geringer ist die Schleudergefahr, Vergrössert man den Einschlag bis zum Scheitelpunkt der Kurve kontinuierlich, so beschreibt der Wagen eine ungefähr parabolische Kurve. Die Gewähr, dass die Zentrifugalkraft die Adhäsionskraft der Räder nicht überschreitet, ist hierbei am grössten. Beim Herausfahren aus der Kurve soll das Lenkrad ebenfalls wieder sanft und kontinuierlich zurückgedreht werden. Bei den meisten modernen Wagen stellt sich die Lenkung übrigens von selbst wieder in die der Geradeausfahrt entsprechende Lage ein, so dass man das Lenkrad im Scheitelpunkt der Kurve nur mehr oder weniger langsam durch die Hand gleiten zu lassen braucht. Man gewöhne sich an, das Lenkrad mit beiden Händen abwechslungsweise zu führen. Wenn man beispielsweise mit einer Hand loslässt, um nach dem ersten Einschlag einen neuen Angriffspunkt zu finden, muss unterdessen die andere Hand die Drehung des Lenkrades allein weiterführen, Nichts charakterisiert anderseits den Anfänger und Stümper im Autofahren mehr, als ein ruckweises Betätigen der Lenkung, das eine Folge davon ist, dass er beide Hände gleichzeitig vom Lenkrad nimmt, wenn der Einschlag ein gewisses Mass übersteigt und das Aufsuchen neuer Angriffspunkte notwendig wird. Abgesehen^ davon, dass jeder ruckweise Einschlag die Schleudergefahr vergrössert, benötigt man bei dieser Art des Lenkens für einen gegebenen Einschlag viel mehr Zeit. Das kommt besonders stark-auch beim Herausfahren aus der Kurv© zur Geltung. Als Passagier eines solchen Lenkers hat man dann immer das Gefühl, dass der Wagen die Kurve nur gerade knapp erwischt und die Gerade nachher noch knapper. Manchmal wird aus dem Gefühl auch Wirklichkeit. Die Erfahrung zeigt, dass man durch Ziehen am Lenkrad den Wagen besser führen kann als durch ein Schieben. Routinierte Fahrer halten deshalb mit Vorliebe ein© Hand auf dem obersten Punkt des Lenkrades, so dass sie je nach Bedarf dies© Lenkradstelle nach rechts oder links hinunterziehen können. Der ohne Wechsel der Handauflage mögliche Spielraum ist dann auch am grössten. Mehr nur zur Stützung und Sicherung wird auch noch mit der andern Hand zugegriffen, und zwar auf halber Höhe des Lenkrades. Diese Führungsart setzt allerdings voraus, dass der Fahrer im richtigen Abstand vom Lenkrad sitzt und dass die Lenkung genügend leicht läuft und stossfrei ist. In andern Fällen wird wieder ein seitliches Anfassen des Lenkrades mit beiden Händen günstiger sein. Damit man den Druck der Lenkung spürt und so eine Kontrolle über die am Wagen angreifenden Kräfte hat, führe man das Lenkrad auf. alle Fälle leicht und zwanglos. Bei raschem Fahren müssen oft ganz kleine Abweichungen des Wagens mit einem kurzen, scharfen Ruck korrigiert werden können. Viel wichtiger als man meist annimmt, ist, dass der Fahrer hinter dem Lenkrad seine normale Haltung immer beibehält. Um sich davon zu überzeugen, kann man versuchsweise einmal das Gegenteil tun und seinen Körper bald nach links, bald nach rechts neigen. Man wird erkennen, dass man da jedesmal ein ganz anderes Bild von der Lage des Wagens auf der Strasse erhält und instinktiv mit der Lenkung zu korrigieren sucht. Bringt man den Körper in einer kritischen Kurve oder beim Befahren einer schmalen Strasse aus seiner normalen Lage, so kann die daraus resultierende Desorientierung und instinktive, vermeintlich notwendige Korrektur mit der Lenkung genügen, um den Wagen irgendwo aufrennen zu lassen, m. Tech S P Frage 7295. Rillen in Lamellenkupplungen. Mein Lieferungswagen arbeitet mit Lamellenkupplung und lässt gegenwärtig nur mit Geräusch schalten. Gibt es hier eine einfache Abhilfe ? A. H. in Z. Antwort: Lamellenkupplungen sind an Motorlastwagen selten, dagegen bei Personen- und Lieferungswagen sehr oft anzutreffen. Sie haben bekanntlich die gute Eigenschaft, Motor, Getriebe und die Hinterreifen zu schonen, was ihrer weichen Arbeitsweise zuzuschreiben ist. Als Kehrseite sind sie etwas empfindlich gegen schlechte Behandlung, manche von ihnen sogar auch ohne diese, •weil das in ihrer Bauart und Anordnung liegt. Bei schlechter Behandlung verbiegen sich die Lamellen leicht. Die Kupplung ist alsdann nur durch Geraderichten ihrer Lamellen wieder in Ordnung zu bringen. Das typische Zeichen verbogener Lamellen ist, dass man dabei nur mühsam schalten kann und dass das nur mit Geräusch der Zahniräder möglich ist. Dass letztere darunter leiden, weiss jedermann. Es gibt aber auch, wie schon erwähnt, Lamellenkupplungen, die, obschon ihre Platten ganz gerade sind und laufen, dennoch zu mühsamem Schalten und Zahnradgeräusch Anlass geben. Es handelt sich hier gewöhnlich um Lamellen grösseren Durchmessers, die im Qel arbeiten oder doch von Zeit zu Zeit geschmiert werden müssen. Eine spiralförmige Rille in den Lamellen kann das Schalten erleichtern. Man kann die Arbeitsweise dieser Scheiben dadurch leichter und sanfter gestalten, indem man ihre sich aufeinander reibenden Flächen mit einer spiralförmigen Rille versieht, wie das auf unterer Abbildung dargestellt ist. Diese Rille braucht nur etwa einige Millimeter breit und einen Millimeter tief zu sein, je nach der Stärke der Platte. Dadurch, dass sich das Oel in dieser Rille besser hält, gehen die Platten beim Entkuppeln rascher auseinander, während bei ganz glatten Lamellen das zwischen ihnen .befindliche Oel oft zusammengepresst wird, dass die Platten aneinander kleben, wenn sie durch die Betätigung der Kupplung auseinandergehen sollen. Es ist anzunehmen, dass dieses System auch bei manchen trocken arbeitenden Lamellenkupplungen anwendbar ist, worüber aber noch Versuche anzustellen sind. wlt. Frage 7296. Beschädigtes Rollenlager. Die Kurbelwelle meines Einzylindermotors ist auf beiden Seiten auf Rollen gelagert, die in der üblichen Weise durch die Oelpumpe geschmiert werden. Beim Auseinandernehmen des Motors bemerkte ich nun, dass das eine Rollenlager noch sehr gut erhalten ist, während das andere, das sich auf der Transmissionsseite befindet, wo auch die aussen liegende Schwungscheibe angeordnet ist, auffallende Spuren der Abnützung zeigt. An was liegt diese ungleichmäßige Abnützung der Rollenlager ? Antwort: Das Rollenlager, das sich auf der Seite der Kraftübertragung befindet, ist selbstverständlich grösserer Beanspruchung unterworfen als das andere, nicht so sehr belastete Lager. Deshalb wird dieses Transmissionslager gewöhnlich auch wesentlich breiter ausgeführt. Wenn das bei Ihrem Motor nicht der Fall ist, so liegt hier vielleicht ein Versehen in der Montage vor. Prüfen Sie ein-« mal, ob diese Lagerstelle ein breiteres Lager auf-« nehmen kann. Wenn ja, so ist es sicher, dass daria ein zu schmales Lager untergebracht wurde. Wenn) nicht, dann läuft hier wahrscheinlich das Schmieröl infolge der hohen Lagerbelastung und der Zentri-«, fugalkraft aus dem Lager heraus. In diesem Falla dichten Sie das Lager gegen die Transmission zia besser ab, als das bisher geschehen ist, dann wirdi dieses Lager doch eine längere Lebensdauer haben* wlt. Frage 7297. Notsitz. Ich besitze einen Vierplätzer, dessen Fond beschränkten Raum hat. Ich' muss aber hie und da fünf Personen mitnehmen; worunter zwei jüngere Knaben. Kann auf einfache ATt ein Notsitz für bescheidene Ansprüche erstellt werden ? H. Z. in 0. > Antwort: Manche Automobilfabriken liefern ihre in Serien hergestellten Wagen häufig mit ge-j schlossenen Wagenaufbauten für Innenlenkung, dio nur für vier Personen bestimmt sind. Gewöhnlich sind deren Vordersitze in Sesselform gehalten, die teils fest und teils verstellbar sind. Wenn man in] diesen Fahrzeugen eine weitere Person mitnehmen will, und sei es auch nur ein Kind, so stösst man hier auf die Schwierigkeit, dafür nirgendwo einen Sitz anbringen zu können, weil hierfür nicht genügend Raum vorhanden ist. Wie unsere Abbil-I Ein Notsitz für beschränkten Raum. düng zeigt, kann man sich dabei dennoch mit be-< scheidenon Mitteln einen Notsitz schaffen. Er be-* steht aus einem zusammenklappbaren Eisonrahmenl mit einem abnehmbaren Polstersitz, den man in» entsprechender Höhe an der Rückwand des vor-«, deren Sesselsitzes anschraubt. Bei Nichtgebrauchi nimmt das Sitzgestell nicht viel Raum ein, während man sein Sitzpolster an passender Stelle in» Wagen verstaut. Da Wagen mit verhältnismässis engem Rückraum bei un,s ziemlich verbreitet sindy so dürfte dieser Hinweis manchen Besitzern der^ artiger Fahrzeuge nicht unwillkommen sein. Uebrigens empfehlen wir Ihnen die Ratschläge Ihresi Karossiers, der am Wagen selber Ihnen am besten' sagen kann, was zu machen ist. wlt. Schaue weit über den Kühler hinweg, dann löst sich jedes Verkehrshindernis, bevor dit in der Klemme bist. Die Zuverlässigkeit der neuen Typen wird neuerdings am Rennen in Montenero bewiesen: 1. Varzi 2. fJuvolari 3. Campari 4. Arcangeli auf Talbot 5. Brilli Peri 6. Pastore 7. Gliersi « RANGLISTE: auf Alfa Romeo 8. Razzauti auf Alta Romeo auf Alfa Romeo 9. Benini auf Alfa Romeo auf Alfa Romeo 10. Balestrerp auf Bugatti 11. Rosa auf O. M. 12. Siriqnano auf Alfa Romeo 13. Maserati auf Maserati auf Alfa Romeo auf Maserati auf Alfa Romeo Probieren Sie die neuen Modelle bei der Generalvertretung: KESSLER &JAEGER, ZÜRICH 2 Seestrasse 100 GARAGE ENGE Telephon Selnau 63.59 Spezial-Reparatur-Werkstätte für ALFA ROMEO mit erstklassigem Fabrikpersonal. Grosses Ersatz-Bestandteil-Lager auf Stock. 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N« 64 - 1929 Die Betonstrasse im Thurgau. Der Kanton Thurgau Laut gegenwärtig auf einer Strecke von rund 15% km Betonstrassen mit einem Aufwände von etwa 1,2 Mill. Fr. Er tritt damit an die Spitze der Kantone mit Betonstrassen in der Schweiz; denn bisher stand man dem Beton als Strassenbelag mit einiger Zurückhaltung gegenüber Die thurgauische Sektion des A. G. S. nahm daher gerne die Gelegenheit wakr, die ihr geboten wurde, unter liebenswürdiger Führung des kantonalen Strasseninspektors Wild eia Teilstück jener Stiasse zu besichtigen (und dabei auch die Arbeit zu beobachten), die in der Nordwestecke des Kantens gebaut wird, als Verbindung zwischen Schaffhausen und Stein a. Rh., soweit die Strasse auf thurgauischem Gebiete verläuft. Eine ansehnliche Kolonne von Wagen mit etwa der doppelten Zahl von Insassen versammelte sich zunächst in Schlatt, wo Herr Wild interessante Angaben über die Betonstrassen im allgemeinen und die im Bau begriffenen im besondern machte, und dann ging es hinaus zur Besichtigung an der Arbeitsstätte selber. Die Schweiz kennt Betonstrassen erst seit 1925: Vüleneuve; 1926 folgte ein Strassenstück bei Pratteln. dann kam 1927 und 1928 der Aargau mit dem Teilstück Brugg—Schinznach der Strasse Brugg—Aarau. Und nun scheint sich der Beton ininer mehr Terrain zu erobern. Gewisse Bedenken sind durch die praktischen Erfahrungen im Zusammenhang mit neueren Studien über den zweckmässigen Betonbau zerstreut worden, und so hat sich auch der Thurgau entschlossen, Beton als Strassendecke zu benutzen. Erleichtert wurde ihm der Entschluss dazu durch den Umstand, dass Kies und Sand für den Beton der Unterschicht in unmittelbarer Nähe der Strasse aus Staats-Kiesgruben gewonnen werden können und weiterhin durch die sehr wichtige Tatsache, dass die E. G. Portland, die den Bau übernommen hat, auf zehn Jahre volle Garantie für die Strasse leistet: sie übernimmt während dieser Zeit den Unterhalt der Strasse und ist verpflichtet, nach dieser Frist die Strasse dem Kanton in gutem Zustande zu übergeben. Der Quadratmeter Stfassenfläche stellt sich mit rund 12 Fr. ungefähr um 25% billiger als bei Kleinsteinpflästerung. Uebrigens kann der Kanton nach fünf Jahren auf die weitere Garantie verzichten; er erhält uann auf jeden Quadratmeter 1 Fr. zurück. • An Ort und Stelle konnte man die sehr interessante Bautätigkeit beobachten. Aus der staatlichen Kiesgrube werden die für die Unterschicht benötigten Materialien in die Aufbereitungsanlage geführt. Aus einem hohen Silotunn, in den der Kies hinaufgewunden wird, gelangt er in sich drehende Trommeln, "wird hierbei gewaschen und sortiert, indem er aus den verschieden grossen Löchern der Trommeln fällt. Die zu grossen Steine aber gelangen von selber in die Steinmühle, die dann den erforderlichen Sand liefert. Rollwagen befördern das Material an die Baustelle, wo die Strassenbetoniermaschine das Weitere übernimmt: Mischung im richtigen Verhältnis mit Zement (zwei Säcke Zement für die Unterschicht, drei Säcke für die Oberschicht, in der im übrigen Hartsplitt aus Sevelen und Seewen-Schwyz zur Verwendung kommt). Ein laufendes Band trägt die Mischung hinaus und lässt sie auf die Strasse fallen; durch Schaufeln wird ein wenig ausgeglichen, die Unterschicht wird mit Pressluftstampfern gestampft, für die Oberschicht tritt der « Betonstrassenfertiger» in Wirksamkeit: -Dieser streicht profilgerecht ab, beseitigt noch vorhandene Ungleichmässigkeiten und stampft und glättet zugleich die Oberfläche. Fahrbare Dächer, die noch mit Dachpappe gedeckt sind, beschirmen die so geschaffene Fläche vor zu intensiver Bestrahlung durch die Sonne und vor Regen. Wenn nach zwei Tagen bereits eine gewisse Festigkeit eingetreten ist, so wird das Dach durch eine schützende Sandschicht ersetzt, die während 14 Tagen ständig feucht gehalten wird, damit die Härtung der Strassendecke langsam und gleichmässig in allen Teilen eintritt. Dann -wird schliesslich der Sand beseitigt, und die Strasse kann dem Verkehr übergeben werden. Frühere Erfahrungen haben dazu geführt, dass man zur Vermeidung der Bildung von Rissen durch die Temperatureinflüsse in kurzen Zwischenräumen Fugen einschaltet, die besonders behandelt werden St. Gallen müssen, da sie ja nicht offen bleiben dürfen, sondern geschlossen werden müssen, damit ein stossfreies Fahren auf der Strasse ermöglicht werde: St. Gallen St. Gallen man überstreicht sie mit Spramex und überstreut die Betonränder an den Fugen mit Siliziumkarbid, wodurch die Ränder eine besondere Festigkeit erlangen, so dass sie der stärkeren Beanspruchung, St. Gallen die beim Uebergang von einem Material auf das andere entsteht, gewachsen bleiben. Die Vorzüge dea Betons auf der Strasse sind mehrfacher Art. Zunächst weist er, bei richtiger Dosierung mit Zement (hier hat die Praxis beispielsweise auch eine etwas andere Dosierung als auf der Strasse Brugg—Schinznach empfohlen), eine recht grosse Widerstandsfähigkeit und Härte auf. Die Abschleifung ist sehr gering, wie Versuche ergeben haben, so dass selbst in Jahren keine nennenswerte Veränderung der Oberfläche eintritt. Man neigt jetzt auch dazu, den Betonstrassenbau für wirtschaftlicher zu halten als die Asphaltierung. Vor dem Asphalt aber hat der Beton namentlich für die modernen Verkehrsmittel einen sehr grossen Vorzug voraus: Die Betonstrassendecke ist immer etwas rauh und wird auch in der Nässe nicht schlüpfrig; sie ist also im Interesse der Verkehrssicherheit von grossem Vorteil. Hinzu kommt auch noch, dass in der Dunkelheit der helle Beton stets leichter erkennbar bleibt als der dunkle Asphalt oder die Kleinsteinpflästerung. Dagegen kann man den Beton nicht im Innern von Ortschaften anwenden, weil hier zu viele Leitungen in die Strassen gelegt werden müssen. Innerorts muss daher. ein Belag gewählt werden, der leichter als die feste Betondecke an einzelnen Stellen geöffnet und wieder geschlossen werden kann. Aus diesem Grunde wird für die Strecken innerhalb von Ortschaften Kleinsteinpflästerung vorgesehen. -tt- Zur Strassenstaubplage. Man schreibt uns: Amerika soll das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, Europa dasjenige der unmöglichen Begrenztheiten sein! Nun schaue sich aber der Leser u. a. das Strassenstück der Strasse zwischen Luzern- Zug in der Ortschaft Root an und überlege sich, ob dies nicht ein Beispiel unbegrenzter Möglichkeit ist in unserem hübschen Schweizerländchen. Abgesehen davon, dass ungepilästerte oder ungeteerte, starkbefahrene Autostrassen wegen der ausserordentlichen Staubentwicklung nicht nur für den Fahrer, sondern auch für die Anwohner eine schwere Gesundheitsgefährdung darstellen, die schon aus dem Grunde beseitigt werden sollte, gleicht das obgenannte Strassenstück zwischen zwei mustergültig angelegten Strecken mehr einer Mondlandschaft als einer nur einigermassen gut unterhaltenen Strasse. iEs folgt Staubkrater auf Staubkrater oder Schotterberg auf Schotterberg, so dass nicht nur das Auto zu bedauern ist, das diese Hindernisse zu überwinden hat, sondern auch der Fahrer und der Anwohner, der ganze Staubschwaden zu schlucken hat. Hier, um nur ein Beispiel zu nennen, sollte unbedingt Remedur geschaffen werden. Es wäre das vor allem im Interesse der Anwohner selbst, die diese Staubplage sicherlich unangenehm empfinden müssen, wie in demjenigen der Automobilisten, die ihre Lungen wie ihren Wagen geschont wissen wollen. Dr. med. G. Aargau A&rgau Appenzei Bern Bern Bern Bern Ereiburg ffreibur« Glarus Gtaubünden Liechtenstein Iflcdwalden Schwyz Schwy» Schwy* St. Gallen St. Gauen IM ZOilcn Zürich Zürich Aargau Bern Bern Bern Bern Freiburg Schaffhausen Thurgau Thurgau Thurgau Thurgau Waadt Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich Zürich ImnW Kanton Kontrollierte Strassen Strecke Aarau-Schöaeniverd Prtck Btihler Frutigen Vor Kandersteg (Bühl) Rtiehenbach, zwischen den Bahnwärterhäuschen bis zum Bahnhof Ufrerz Domdldier Dudingen (Guln) Schwanden Jcnaz Bracke Balien-Tlubtaeb, 10 km Zwilchen Stans und Stansstad Gersau Zwischen Ibsen und Sehwyx Schübelbtch Uonctucb. St. Qtllerfitr. Rtgai Fliielen, Richtung Axenstrasse Rougemont Aathal Ohringen-IIettlingen Zofingen: Kreuzstr. Gohlhausbrücke an der Burgdorf - Langnanstrasse. Strasse Grouhöchstetten-Zäziwil. Staatsstrasse Bern - ITeubiück-Stucldthaus. tangenthal-Huttwilstrasse in Madiswil. Freiburg-Bern, Kantonsstrasse zwischen Mariahilf und Lanthen. Eüdlineen-Flaach. Staatsstrasse Zürich- St. Gallen zwischen Wil und Uzwil. Brücke Haag-Bendern. Staatsstrassenstrecke zwischen Ortsausgang von Jona und Strassengabel bei St. Dionys Strecke zwischen Schwarzenbach- Brücke und Wllerkappeli. Strassenstreckendurch Islikon nach Frauenfeld. Diessenhofen-Stein am Khein. Amriswil - Arbon bl» zum Scheidweg. Neukirch bis Scheidweg. Strasse Bern-Lausanne zwischen Moudon u. Mczleres. BichterswiL Seestr. Versteckte Kontrolle Einmannfccm trolle Werktags-Kontrolle Kontrolle Versteckte Kontrolle Versteckte Kontrolle Inneiorti Kontrolle Venteokt» Gesperrte Strassen Strecke Uster, Poswtrasse. WetzOcon: Usteistr. I. Klasse wegen BrOkkenumbauten in Stegen. Zollikon, Riedstrasse. Oerllkon, Fabrikstrasse ling» der Maschinenfabrik. Ueberlandstr. v. d. Gaeometeretr.ln Schlieren bis Engstringergtnwe und v. d. Limmatbrücke Dietikon bis Eüunündg. in Badenerstrasse. Schlieren :Engstringer- Btrasse von Induitriestrasse bis Limmatbrttcke. Hongg: Begensdorferund Affolternstrasse in der Ortschaft. Horgen: Einsiedlerstr. vom Bergli • Heubachitraae. Zollikon: Alte Landstr. zwischen Obstgarten u. Grenze Eüsnacht. Hombrechtikon: Str. I. Klasse im Dorf. Wetzikon: Strasse Medikon - Unterwetzlkon. Volketiwll-Gutenswil. Fencrthalcn bei Schaffhansen Polizeikontiollemitstopi ohr Kontrolle Kontrolle Kontroue Versteckte Ausser- Ortskontrolle Versteckte Stoppuhrkontrolle AusserorUkootrolle Auuerarta Venteckte Kontrolle durch zmi Ums mit Stoppohr Kontrolle Am füng&ni fes JSimnannkontroUe ohne Stoppuhr Kontrolle Venteckte Kontrolle auf 250 Meter mit Stoppuhr EUumannkontroIlo Ab 20. Juli für ca. 6 Wochen. Am 29., 30. und 31. Juli jeder Fährverkehr untersagt. Ab 20. Juni; Ab 1. Juli bii auf weiteres. Umleitung über die Halenbrficke. Fahrverkehr umgeleitet ab 25. Juni für ca. 5 Woch en Siehe Tafein. Für Automobile und Camions gänzlich gesperrt. Umleitung: Guin - IAUpen und lavel » Jfiedermuhren. Am 24. Juni Beginn mit dem Abbruch der alten und dem Einbruch der neuen Rbetnbrücke. BheinObergang für ca. 4 Monate für den gesamten Fahrverkehr vollständig gesperrt. Gesperrt. Gesperrt. Ab 29. Juli bia Mitte Sept. Ab 11. Juli bis auf weiteres. Ab 10. Juni. Ab 22. Mai bis auf weiteres gänzlich gesperrt. Ab Mai. Ab 8. Juli. Vollständig gesperrt. Wegen Neubau der Mühlebachbrücke. Bis Mitte August, Wegen Neubau der Aabach- und Kanalbrücke bis Ende August. Bis zirka Ende August. Bis zirka Ende Juli. Streckenweise bis Ende Aufutt. Bis ca. Mitte August. Bis ca. Ende Juli. Bis ca. 20. Auguit. Ab 10. Juli. Bis ca. Ende August. Bis ca. Mitte August. ca. Ende September. Bii efe Ende Autmet, Bis ca. Ende August Ab ca. Mitte August. Bis ca. Ende August. AUTOMOBIL-REVUE Bemerkungen Bemerkungen Anfang September. Jurid-Bremsbelag Westinghouse-Batterien Stromberg- L Vergaser I LASTWAGEN Berliet-Camion Modell 1925/26, 17/42 PS, 1800kg Nutzlast, neu revidiert und in gutem Zustande, ist per sofort wcgen Nichtgebrauch günstig 41400 Spritzmetallisierung u. Vernicklungs - Anstalt Rostsichere Vermeidung n. Cadmiernnn Motor-Gehäuse - Risse Kalt>Schweissung Torpedo, 6/7-Plätzer, ist umständehalber sehr preiswert abzugeben. — Anfragen unt. Chiff. 41393 an die Automobil-Revue, Bern. Wenn Sie Reparaturen an Motoren vornehmen, dann Werkzeugkasten Kotflügel bewährten Spezialitäten FRANKONIA A.-G. ZÜRICH 5 zu verkaufen H. Aescliimanii, Bern Zu verkaufen Sind unsere Hatnerstrssse 24 — Telephon Stlnan 9746/9747 Offerten unter Chiffre Z. 1440 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Telephon Chr. 41.25 Guterhaltener 6-ZyIinder STEYH, Kolbenausricht-Apparat EMILGOETT! - MASCHINENFABRIK Dahnazirain lla gehört dieser ST. GAUEN Bertastrasse 18a empfiehlt sich höfl. für alle Ins Fach einschlagenden Arbeiten. 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