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E_1929_Zeitung_Nr.064

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S-9-2 Beim Oeleinkauf

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Die Bahn ist frei — Unaufhaltsam Vom Berge der Quollen Zum Meere der Wollen Brausen gewaltsam, Meile auf Meile, Loben und Liebe im Sturm vorbei.^ Auf dem Mendelpass bei Bozea übersprangen in aller Herrgottsfrühe unsere Blicke die waldigen Hügel und die steilen Felsenhöhen des Trentino in der Richtung des Gardasees, und unsere Gedanken überflogen Italien und den Apennin, denn wir gedachten, noch am Abend dieses purpurn erwachten Tages an der Punta Morello des Thyrrenischen Meeres die Sonne untergehen zu sehen, ein Vorhaben, gleich Wunder und Traum, aber Wirklichkeit in der brausenden Zeit des Autos. Es galt also, auf einer kühnen Diagonale von den Tiroler Alpen quer durch Italien bis zu den südlichen Abhängen der Apuaner Alpen hindurchzuschneiden, an der Marmorküste zu landen, um bei Massa und Forte dei Marmi den Buntmarmor in der Abendsonne glühen zu sehen, dort, wo die höchsten Spitzen mit ihrem schneeweissen, am Tage liegenden edlen Gestein Firn und Gletscher vortäuschen. Vom Mendelpass lenkten wir hinunter zur Rocchetta auf 200 Meter über Meer, schraubten uns dann die kurvenreiche enge Strasse nach Andola aufwärts (1000 Meter) und gerieten auf einen in der Nachkriegszeit von den Italienern gebauten breiten Felsenweg, der, höher gelegen als die Axenstrasse, eine genussreiche Fahrt auf grosser Höhe und eine ununterbrochene Aussicht auf die Talschaften des Trentino gewährt, die tief unten in der Hitze schwelten. Das Kleinod dieser Fahrt war der smaragdgrüne Molveno-See auf 860 Meter Höhe, dessen Uferstrasse in kühl durchrauschte Schluchten hineinfällt, die, an den Bergsturzgebieten der Loppioseen vorüber, nach Alle Sarche hinunterführt, nach dem berühmten, am Fusse des Monte Stivo gelegenen palmenreichen Geburtsort Segantinis, der nach dem uralten bayrischen Grafengeschlecht den Namen Arco führt. Bei seinem zypressenbestandenen Burghügel weitet sich das Tal für das blühende Vorgelände des Gardasees, inmitten das grüne Kissen des panzerbedeckten Brione. Dann leuchteten die blauen Wunder des unvergleichlichen Sees. Im schönverwilderten Hotelpark des Palazzo Toresani, dessen Fruchtbarkeit wie ein Garten Neapels schäumt, speisten wir kurz und setzten dann das Auto, den Benaco und den Monte Baldo im Blick, auf die schwer befestigte Ponale- Strasse, die noch heute die furchtbaren Spuren ei- Kindsbeinen an kennt oder schon ein dutzendmal gefahren ist. Gleich nach Verlassen der Leuchtenstadt Luzern durchfährt man das idyllisch gelegene Horw und ahnt beim Anblick der beiden Alpenvorposten, Pilatus und Stanserhorn, zum ersten Male, dass da hinten eine grandiose Gebirgskrieges zeigt und ge-Bergwelt verborgen liegt, deren Anblick alle nes aussichtslosen wannen, über die Wasserstürze des Ponale ansteigend, die schonen Ufer des auf 800 Meter Höhe "gelegenen umwaldeten Ledro^Sees. Dann stiegen wir ununterbrochen hinab, am Idio-iSee vorbei, den ; letzten Ausläufern der Alpen entlang, nach Brescia hinunter, dessen Corso Zanardelli wir in der belebtesten Tagesstunde langsam kreuzten. Hinter Brescia tat die Welt der oberitalienischen Tiefebene breit sich auf.. Eine kenzengerade, gepflegte, aber sehr staubige Strasse, über 50 km, brachte uns nach dem fast menschenleeren Cremona, der Stadt der Amati, des Stradivari und Guarneri. Kaum öin Ausblick in die mit Mais, Getreide aller Art, Maulbeerbäumen, Weinroben und strotzenden Gemüsen gesegnete Landschaft, da die gegen die Staubplage angelegton hohen Buschsäume der Strasse undurchdringlich sind. In Cremona wanderte unser Blick an dem achtstöckigen, über 120 Meter höhen Torrazzo in die Höhe, wir betraten den Dom und ruhton in seiner Kühle vor dem Leben Maria von Boccaccino. Hinter Cromona überflogen wir den in dieser Jahreszeit wasserarmen breiten Po und schwenkten bei Fiorenzuola auf die durch Aemilius Lepidus erbaute 240 km lange römische Heorstrasse ein, die von Rimini über Bologna nach Parma und Piacenza führt und den Gedanken rechtfertigt, sie zu einer der schönsten Aiitostrassen Italiens auszubauen, was zum Teil heute schon geschehen ist. Heute radieren Tausende von Gurnmirädorn die Spuren von gestern, aber auf der berühmten breiten Militärstrasse wandern in nächtlichen Hundertschaften die Krieger aller Jahrhunderte: der Bojcr, Etrusker, Römer, Goten, Longobarden, Franken, Ghibellinen und Guelfen, Truppen der Päpste und der Ocstcrreicher und heute die staubbedeckten Gamicenere Jungitaliens. Kurz vor Parma verliessen wir die Via Aemilia, nach der die Provinz ihren Namen trägt, und schwenkten zum Apennin ab, der uns noch von dorn thyrrenischen Meere trennte. Gebirgswärts erreichten wir Fornovo in unvergleichlicher Fahrt, die eine Schönheit unbekanter Art eröffnete. Auf behaglich breitem Passwego überstiegen wir die Parallelzüge dos Gebirges mit dem ewig wechselnden Ausblick in das bunte Schachbrett der Tallandschaft, die mit ihren Gersten-, Weizen- und Haferfeldern von dem Fleisse zeugt, wie Italien seinen Getreidebau zu vermehren sucht. Wir passierten Berceto und erreichton mit 1040 Metern über Moor den Pass La Gisa. Als die Sonne langsam sich senkte, durchfuhren wir Pontromoli, dessen Burg über dem malerischsten Städtchen steht, das uns auf der langen Fahrt zu Gesicht kam Zur Seite des Torrente Verde, aus dessen ausgetrocknetem Flussbett wirres Geröll und Blöcke wie Findlinge ragen, baut sich eine in ihrer verworrenen Buntheit zerbröckelnde Stadt auf, die wie die farbigen Trümmer einer Verwüstung anmutet, die ein Erdbeben, das alle Häuslein verschob und zerdrückte, hinterlassen. In diesen wasche-, kleider- und fetzenumflatterten zerklüfteten Häuschen und Baracken wohnen über 4000 Menschen. Pontremoli, ein Dorado für Maler, ist ein Ausgangspunkt für die umliegenden Hochgipfel, den Monte Gottero, Orsaro und Brusä. Durch das fruchtbare Magratal schwenken wir bei Aulla Tourismus Dalla Mendola a Punta Morello. Von Carl Friedrich Wiegand. über den Taverone hinüber, nach Spezia ab. Das Meer ruft uns. Beim Sonnenuntergang erreichten wir Sarzana und bei Marina di Carrara das Mittelmeer, das in feuerflüssiger Flut brandete und hinter dem Vorgebirge der Bucht von Spezia, zwischen Portovenere und der Isola Palmaria die Sonne aufnahm. Am Meere entlang, im Atem des Salzwassers, pausieren wir die Marmorsta'dt Marina di Massa, die durch das Dörflein Seravezza mit Forts oi Marmi zusammenhängt und kurz nach 8 Uhr hält unser staubbedeckter Wagen an der Punta Morello, unserem Ziel. Durch die apuanischen Alpen gegen Ost- und Nordwinde, durch grosse Pinienwälder gegen die Sonne geschützt, entwickelt sich hier von Spezia bis Livorno ein herrlicher breiter hellsandiger Badestrand, wie ihn in dieser Ausdehnung Italien kaum zum zweiten Mal besitzt, und der in kürzester Zeit den Marmorstädten Marina di Massa und Forte dei Marmi eine staunenswerte Entwicklung ermöglichte und Viareggio mit seinem, über 5 km langen Badestrand den Lido weit überflügeln Hess. Ein fröhliches Künstlervölklein, auch viele Schweizer und Deutsche darunter, lobt die Kolonie Poveromo, und zwischen Forte dei Marmi und Fiometto, wo die kleinen, gut gepflegten, alten Pensionen stehen, die Schweizer Maler und Komponisten gerne aufsuchen, entfaltet sich die entzückende Punta Morello, drei Häuser zu ihrer Linken, dem schönen Ruhesitz der Isolde Kurz benachbart, drei Häuser zu ihrer Rechten. Arnold Böcklins Wohnsitz grüssend, der in den neunziger Jahren hier neuartige phantastische Bild-er schuf, ehe er in Fiesole seine letzte Heimstätte wählte. Am Strande, an dem unzählige Sonnensegel, braun und gelb, im Winde flattern, weht die Schweizerfahno über einer ansehnlichen Kolonie von Badegästen. Ich begrüsse die feine Malerin Catarina Benita und den Florentiner Schriftsteller Carocci. Uebcr Viareggio steht, von dem Lichtermeer der flackernden Stadt untermalt, die riesige Kupfermünze des aufgehenden Vollmonds. Er hebt sich aus der Röto in die Purpurbläue der seidigen Nacht, steht schliesslich weiss unter den Sternen. Die Wollen wölben sich, jede einzelne ein blendender Hohlspiegel, und stürzen flüssiges Silber an den schimmernden Strand.., ^^___ Eine Fahrt, die sich immer lohnt. Was der Automobilist an den Ufern des Vierwaldstättersees von der schwelgerischen Pracht unserer silbergekrönten Alpenwelt kennenlernt, das ist ein erhabenes Vor-' spiel jenes Panoramas, das die vielbegangene aber ewig junge Route über den Brünig erschliesst. Immer wieder bietet diese Strecke eine neue Fülle von Naturschönheiten, so dass es sich auch dann verlohnt, die Brünigroute einzuschlagen, wenn man sie von Sorgen des Alltags für einige Stunden vergessen lässt. Dem See entlang erreicht man nach wenigen Minuten Hergiswil und steuert, immer am Ufer entlang, um den Lotterberg herum, Alpnachstad und Samen zu. Wie eine glatte Spiegelfläche breitet sich plötzlich der fischreiche Sarnersee vor uns aus, an dessen Ufer Sachsein mit der sterblichen Hülle Nikiaus von der Flüe's liegt. In Qiswil nimmt die Strasse Passcharakter an. Die Steigung wird jedoch mühelos überwunden. In einem obern Talkessel zerstreut liegt das malerische Dorf Lungern mit dem tiefgründigen Seelein zu seinen Füssen. Noch einmal dehnt sich die ganze eben durchfahrene Talsohle hinter uns aus, dann weitet sich plötzlich der Blick nach oben : in der Waldlichtung ist die Brünigpasshöhe erreicht. Die Talfahrt nach Brienzwiler bannt den Blick durch ein herrliches Gebirgspanorama, wie es schöner kaum eine ähnlich bequeme Route erschliesst. Links weitet sich das Haslital mit dem Fremdenplatz Meiringen als Ausgangspunkt. Gegenüber ragen die Spitzen der Engelhörner und des Schwarzhorns und im Hintergrund blinken silberweiss die Zacken und Firnkegel der Wetterhörner. In der Talsohle führt die Route an Wasserfällen vorbei nach dem idyllischen Dorfe Brienz und an die Gestade des gleichnamigen Sees. Hart dem Wasser entlang, am Fusse der sonnigen und steilen Hänge des Rieder- und Brienzergrates und mit Blick auf den gegenüberliegenden Giessbach mit seinen berühmten Fällen, die auf der neuen Strasse von Brienz aus mit Leichtigkeit zu erreichen sind, geht es Oberried, Ringgenberg und Interlaken zu. Durch die breite Lücke des Lütschentales blickt aus weiter Ferne und doch greifbar nah der Jungfraufirn herüber. Längs dem Thunersee können zwei Routen eingeschlagen werden. Die bequeme Hauptstrasse führt dem linken Seeufer entlang über Därligen und Spiez, während eine abwechslungsreiche Route dem rechten Ufer entlang nach der Beatenbucht und den beliebten Gefilden Guntens, Oberhofens und Hilterfingens führt. In Thun mit seinem stolzen Schloss und den unvergleichlich schönen Seeanlagen verlässt man das Berner Oberland. Ueber Münsingen erreicht man in einer Stunde die Bundesstadt als Endziel einer beliebten Tour. ry. Spanien als Tourisfenland von grossartiger Schönheit wird allen Automobilisten durch O. R. Wagners Spanienkarte mit Führer erschlossen. Dieser ausgezeichnete Wegweiser unterrichtet über alle fahrbaren Strassenzüge, über die schönsten Gefilde und sehenswertesten Städte der Pyrenäen-Halbinsel. Preis 6 Fr. Verlag der c Automobil-Revue». Bern.

N° 61 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE A. C. S. A. C. S., SEKTION ST. GALLEN-APPENZELL. An die Mitglieder und Angehörigen der Sektion St. Gallen-Appenzell des A. C. S., die anfangs August nicht in den Ferien abwesend sind, ergeht die Einladung zur Teilnahme an einer Picknick-Ausfahrt nach der Festung Luziensteig. Die Teilnehmer treffen sich um die Mittagszeit bei der Festung Luziensteig, wo eine gewandte Musikkapelle und eine Tanzbühne im Freien zu einem frohen Treiben beitragen werden. Am späten Nachmittag ist ein Rendezvous in Ragaz vorgesehen. Für das Picknick sind die Esswaren mitzubringen, dagegen wird für den Ausschank frischer Getränke aller Art eine Bedienung zur Verfügung stehen. Bei zweifelhafter Witterung gibt die Telephonzentrale in St. Gallen Auskunft über die Abhaltung dieser Ausfahrt. Die Kommission erwartet recht zahlreichen Besuch und ruft schon jetzt den Teilnehmern ein herzliches Willkomm entgegen. B. A. C.S. SEKTION LIECHTENSTEIN. Vor der Drucklegung des neuen TelepllMiverzeichnisses 1929/ 1930 konnte die Aenderung der Telephonadresse des Sekretariates leider nicht mehr angemeldet werden. Um Fehlverbindung zu verhüten, empfiehlt es sich, in den Verzeichnissen die frühere Nummer Vaduz 69 durch Vaduz 27 zu ersetzen. Am 19. crt. wurde die Landstrasse zwischen Vaduz und Schaan, beim Mühleholz, durch eine grössero Rufe auf eine Länge von zirka 100 m unterbrochen. Bio Strasse dürfte für etwa eine Woche unterbrochen bleiben. Umleitung auf einem talwärts liegenden Feldweg. Der in einer früheren N'ummer der « A.-R. » erwähnte Vorentwurf zur Erhöhung der liechtensteinischen Automobilsteuer (ausgenommen Motorräder), zu dessen Ausarbeitung der Sektionsvorstand regicrungsseits aufgefordert wurde, ist kurz vor Mitte dieses Monats an die liechtensteinische •Regierung eingereicht worden. Im Gegensatz zur jetzigen Einteilung der Automobile in nur vier Steuerklassen enthält der Vorentwurf eine Staffelung pro PS, wobei hinsichtlich des auf Grund dos heutigen Fahrzeugbestandes zu errechnenden Totalertrages den regierungsseitigen Wünschen Rechnung getragen wurde. Ferner wurden seitens der Sektion der liechtensteinischen Regierung Vorschläge für die Strassenvcrbesserung gemacht, nachdem im Falle einer Erhöhung der Automobilsteuer dieses Problem in den Bereich mindestens schrittweiser Lösbarkeit eintreten dürfte. Unvorhergesehenes vorbehalten,' steht dio Eröffnung der neuen Rhoinbrücko bei Buchs auf zweite Woche August zu erwarten. (Ueber diesen Bau hat dio « A.-R. » schon mehrfach berichtet.) c. a-r. Schweiz hatten sich nicht alle eingefunden zum Start. Trotzdem machte sich die Kolonne letzten Samsag, um. 7 Uhr 30 morgens, fröhlich auf die Fahrt nach Basel, von wo man auf dem linken Rheinufer bis Schaffhausen fuhr. Dort wurde man von der Sektion Schaffhausen freundlichst empfangen. Die Herren Frey und Beyer liessen es sich nicht nehmen, den Gästen aus dem Jura! die Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt zu zeigen. Von Schaffhausen ging es nach Ermatingen, wo Dr. Mossberger, Vorstandsmitglied der Sektion Thurgau, die Automobilisten aus Las Rangierte empfing und sie mit ein«m wahren Blumensegen beglückte. Kafum hatte man den Thurgau verlassen, so übernahm Herr Wunderli, Delegierter von Konstanz, die Führung, worauf die Reise über Romanshorn nach St. Gallen weiterging. Dort fand im Hotel Walhalle ein ausgezeichnetes Bankett statt, gefolgt von einer fröhlichen Unterhaltung. Am nächsten Tag besuchte man das Appenzell und das Toggenburg und erfrischte sich in Rapperswil, im Hotel «Schwanen». Allgemein war man entzückt über die schöne Gegend. Die Reise ging weiter dem See entlang nach Zürich, wo sie im Strandbad einen nicht vorhergesehenen, aber um so fröhlicheren Schluss fand. Jeder Teilnehmer an dieser Fahrt wird sich mit Vergnügen der schönen Tage erinnern. > T. C. S. AUTOSEKTION ST. GALLEN-APPENZELL DES T. C. S. Sonntag den 4. August hält unsere Sektion, schönes Wetter vorbehalten, ein grosses Waldfest mit Picknick bei Schachen i. Oberegg ab. (Strassenstrecke ist markiert.) Für Tanz und Unterhaltungsspiele ist hinreichend gesorgt, so dass niemand unbefriedigt nach Hause zurückkehren wird. Beginn 10 Uhr vormittags. Diese Einladung ergeht an alle T. C. S.-Mitglieder mit Angehörigen und Bekannten und die Vergnügungskommission erwartet eine recht grosse Beteiligung. Bei zweifelhafter Witterung gibt dio Telephonzentrale St. Gallen Auskunft. AUTOSEKTION ZÜRICH DES T. C. S. Lasnpionkorso. Die Sektion veranstaltet am 24. August, event. 7 September, ein Lampionkorso in Zürich. Aus dem Reglement entnehmen wir folgendes: Die Besammlung findet um 8^ Uhr am Utoquai statt, während die Abfahrt auf 9 Uhr abends festgesetzt ist. Die Marschroute ist: Utoquai - Alpenquai - Bellevue - Limmatquai - Leonhardsplatz - Neumühlequai - Walchebrücke - Museumstrasse - Zollbrücke - Limmatstrasso - Limmatplatz - Langstrassc - Hel- A. C. S-, Sektion Les Rangiere. Von den 80vetiaplatz - Stauffacherstrasse - Badenerstrasse - angemeldeten Teilnehmern zu der Fahrt in die Ost- Kasernenstrass© - Gessnerbrücke - Usteristrasse - Bahnhofstrasse - Paradeplatz - Bürkliplatz - Alpenquai - Alfred Escherplatz - Contrefahrt Alpenquai bis Tonhalle - Claridenstrasse (Parkierung). Dauer der Korsofahrt zirka eine Stunde. Die Berechtigung zur Teilnahme hat jedes Mitglied der Autosektion Zürich des T. G. S. Ein Nenngeld wird nicht erhoben. Wagen, die ungenügend dekoriert sind, können durch die Jury von der Korsofahrt ausgeschlossen werden. Die Einteilung erfolgt in zwei Gruppen: A. Privatautomobile, B. Reklameautos. Für die Gruppe A sind folgende Preise vorgesehen: 1. Preis Fr. 200.—, 2. Preis Fr. 100.—. 3 Preis Fr. 50.—, 4. Preis Fr. 40.—, 5. Preis Fr. 20.—, 6.—10. Preis Fr. 10.—, 10.—20. Preis Fr. 7—. Alle übrigen Teilnehmer erhalten einen Erinnerungspreis. — Gruppe B: 1. Preis Fr. 80.—, 2. Preis Fr. 40.—, 3. Preis Fr. 30.—, 4. Preis Fr. 20.—, 5. Preis Fr. 10.— Die nichtprämiierten Wagen werden ebenfalls mit einem Erinnerungspreis bedacht.. Die Jury besteht aus den Mitgliedern der Unterhaltungskommission, die durch eine Delegation des Vorstandes ergänzt wird. Ferner sollen noch drei weitere Herren vom Verkehrsverein, der Presse und der Kunst zugezogen werden. Die Beurteilung erfolgt nach drei Gesichtspunkten: 1. Originalität der Dekoration, 2. Farbenwirkung, 3. Gesamteindruck. Anschliessend an den Korso reservierten Tonhallegarten eine Abenduntorhaltung mit Preisverteilung statt. Die Anmeldefrist ist bis zum 18. August festgesetzt. Nennungen haben beim Sekretariat der Sektion zu erfolgen, wo auch die Nennformularo erhältlich sind. K. Schweizer Ford Team für Alpenfahrt Wie wir in letzter Stunde erfahren, ist für die Internationale Alpenfahrt ein schweizerisches Ford- Team gemeldet worden. Die Nennungen sind den Bemühungen von Herrn Glorio zu verdanken. Das Team iimfasst folgende Fahrer 1. Wagen: Th. Willy, Beifahrer J. Flury; 2. Wagen: P. Messerli, Beifahrer Mac. Marcel; 3. Wagen: H. Regazzi, Beifahrer D. Dreis. Wieder eine Streckenänderung erfuhr dio erste Etappe bei Gondo. Der Schweizcrboden soll nicht durch das Contovalli betreten werden, sondern dio Strecke wird durch das Val Canobina geführt. Ein Projekt einer Autoverbindung Biel- Neuenstadt. Di© Gemeinden am linken Bielerseeufer machen Anstrengungen, um zur Verbesserung des Verkehrs von Biel-Neuenstadt Autokurse einzurichten. Das Projekt des Autoverkehrs ist schon mehrmals aufgegriffen worden, kam aber nie zur Durchführung. Jetzt soll damit Ernst gemacht werden. ^utomobilwivfxchaff Ncugrüiidungen: Garage des Eaux-Vives, Genf. Unter dieser Firma; wurde eine Gesellschaft mit Fr. 30.000.— Aktienkapital gegründet. Zweck der Unternehmung ist Betrieb einer Autogarage, sowie Uebernahme der: Mietverträge einer liquidierten Garageunternehmung. Der Verwaltungsrst besteht vorläufig aus einem einzigen Mitglied, Charles Giacobino. Gcschäfts'silz : Rue de la Buanderie. Kollmus & Co., Autolampen, Zürich. C. Joh.> Kollmus und W. Saoizenbacher haben unter dieser Firma; eine Kollektivgesellschaft gegründet. Zweck der Unternehmung ist die Generalvertretung der Firma; National Appliance Co. in Gleveland. Beido Gesellschafter führen die Unterschrift kollektiv. Goschäftssitz : Badenerstrasse. Gebr. Huber, Horgen. Ferdinand Huber und Gottlieb Huber, beide in Horgen, haben eine Kollektivgesellschaft eingegangen. Zweck der Unter- : Mech. Reparaturwerkstätte für Automo- findet in demnehmung bile. Geschäftssitz: Zugerstrasse. Personelles: Aktiengesellschaft Ad. Saurer. Arbon. Die Un-> torschrift dos Direktors G. A. Buss ist erloschen. Der bisherige Prokurist E. R. Habs wird zum kaufmännischen Direktor ernannt. Er führt kollektivmit je einem der übrigen Zeichnungisberechtiglen^ rechtsverbindliche Unterschrift. Seine Kollektiv— prokura ist erloschen. Es wurde Prokura orteilt •aa. F Pfyffer, W Waldburger und L. A. Girardet, Dr., jr., alle in Arbon. Automobiles Americaines S. A., Lausanne. Marcel Morand ist als-Direktor der Unternehmung zurückgetreten und seine Unterschrift erloschen. Der* Gaschäftesitz ist nach der Ruo du Bourg verlegt worden. Lisica A.-G., Baden. Automobile und elektrisches Bedarfsartikel. Dr. H. Mengers ist aus dem Verwaltungsra-t ausgeschieden und seine Unterschrift erloschen. Koilokationsplan: Marcel Lugeon, Garage, Avenchcs. Auflage- und) Anfechtungsfrist bis und mit 30. Juli. Konkurseröffnung: E. Geisser, Autogarage, Altstetten-Zürich. Ucber die Verlassenschaft des E. Geisser wurde ata 24., Juni der Konkurs eröffnet. Eingabofriist bis 29« Juli. 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