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E_1929_Zeitung_Nr.064

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habe, nationalökonomisch und militärisch hier vom Ausland unabhängig zu werden; habe doch das Land im Jahr 1927 für insgesamt 680 Millionen Lire fremden Brennstoff eingeführt, der im Kriegsfalle vielleicht gar nicht erhältlich wäre. Die Petroleumgewinnung auf italienischem Boden hat im Jahr 1927 nur rund 10 Millionen eingetragen. Aussichtsreicher scheinen die Bohrversuche in Albanien zu sein, wo Italien sich grosse Konzessionen hat geben lassen.) Dr. Faina ist überzeugt, dass Italien gar wohl dazu kommen könne, den fremden Brennstoff auszuschalten. Wichtiger sind positive Versuche, die kürzlich in Rom zu einem vorläufigen Abschluss gekommen sind. Die Societä Anonima Prodotti Industria Forestali di Roma hat ein neues System für Verkohlung von Holz irgendwelcher Art erfunden und durchprobiert, welches nach den Veröffentlichungen dieser Gesellschaft ungefähr das doppelte des bisher im Kohlenbrennen normalen Ertrages ergibt und ferner erlaubt, ungefähr fünfzig Prozent der Nebenprodukte zu realisieren. Der Apparat sei äusserst einfach und könne leicht überall hin transportiert werden, brauche auch kein Wasser für die Abkühlung, für die Kondensation der Nebenprodukte, was wichtig sei, da in Berggegenden das Wasser nicht immer zur Hand sei. Die Versuche, die letztes Jahr in Monza begonnen wurden, sind Ende letzten Monats in Rom einer Versammlung von technischen Spitzen vorgeführt worden. Diese Herren haben konstatiert, dass das neue System vollständig zweckentsprechend sei und vor allen andern Vorzüge ersten Ranges besitze. De Gesellschaft erhielt für desen Erfolg den ersten staatlichen Spezialpreis. Das « Mitgeteilt» der S. A. P. I. F. bemerkt noch speziell : « Der Apparat hat seine absolute Ueberlegenheit erwiesen über die in Monza von der französischen Industrie eingereichten Apparate, obschon diese Industrie seit zwei Jahrhunderten in dieser Branche spezialisiert ist. Unser Apparat unterscheidet sich von jenen und von jedwedem anderen ähnlichen durch die Leichtigkeit der Handhabung, durch die Schnelligkeit der Verkohlung, durch den hohen Grad des Ertrages, und zwar in einem durchaus gleichmässigen Produkt, durch die Kondensation der Dämpfe ohne Abkühlung und Wasser.» Und weiter : « ... Gegen die 15 Prozent der Produktion in den Kohlenmeilern, wobei die Nebenprodukte völlig verloren gehen, liefert der Apparat der Gesellschaft ein Ergebnis von 25 bis 30 Prozent vollständig reiner Kohle, je nach der Art des Holzes, und fängt alle Nebenprodukte im Verhältnis zu 45 bis 50 Prozent auf, benützt die gasförmigen Abfallprodukte zur Verkohlung im Apparat selber. Die Nebenprodukte, bestehend aus Metylalkohol, Essigsäure und Pech, aus denen man durch weitere Behandlung andere Produkte erzielen kann, bedeuten einen grossen Vorteil für die nationale Oekonomie, die hier dem Ausland tributpflichtig war.» Uebrigens versteift sich Italien keineswegs auf den Ersatz durch Holz, sondern es werden landauf, landab auch Studien gemacht von einer ganzen Reihe von Gesellschaften nach allen andern Richtungen, speziell auch über die Verwendung gewisser vulkanischer Produkte der an vulkanischer Erde so reichen Apenninenhalbinsel. H. Beginnt es zu tagen? Im Leitartikel «Bundes- und Kantonsfinanzen» des «Bündner Tagblatt» vom 22. Juli ist folgender Passus um so lesenswerter, als genannte Zeitung heftige Gegnerin der Verkehrsinitiative war. Es heisst da: «Alle Anzeichen weisen aber darauf hin, dass für die spezielle Einnahmeposition Benzinzoll die Frage der kantonalen Anteile bald neu in Fluss kommen soll. Ohne Verfassungsgrundlage, auf dem Wege eines dem Referendum unterstellten Bundesbeschlusses, hat man einen Viertel des Benzinzollertrags den Kantonen bereits zugewiesen. Nun bildet die Der Mann in dem roten Wagen wandte sich vollständig um. Voll fiel das Licht auf ihn. Unter der Lederkappe starrten zwei wilde Augen aus einem leichenblassen Gesicht, weisse Zähne fletschten grinsend zwischen geöffneten Lippen. Cranmore stiess einen Schrei aus undriss wie wahnsinnig das Volant herum. Ein schauerliches Krachen, Splittern von Zweigen, Spritzen von Schmutz und Steinen, und der Wagen vor ihnen flog in die Hecke hinein, überschlug sich und fiel... Als sie um die Biegung der Strasse, die scharf nach rechts ging, herumsausten, sahen sie ein Gewirr von in der Luft sich rasend drehenden Rädern und wirbelnden Baumblä,ttern... XXVII. Bei Tagesanbruch. Am Fuss des Hügels gelang es endlich Cranmore, den Wagen zum Stehen zu bringen. Sie konnten es kaum fassen, dass nun AUTOMOBIL-REVUE Benzinzolleinnahme einen Bestandteil des Dieses Urteil des Bezirksgerichtes Bülach.| Italien Verzichtet Bundeshaushaltes,' der sich angesichts der ist inzwischen seitens des Gefoüssten durch a(J| j _ n Q rant t Prix d'EurODß bekannten Entfaltung des Motorfahrzeugver- eine Kassationsbechwerde angegriffen wor- " Ul u c u i " a " u H ' kehrs derart ansteigend entwickelt, wie den. Der endgültige Entscheid ist daher ab- Die Autoritäten des Autodroms von Monza kaum ein zweiter. Pro 1928 verbleiben dem zuwarten. haben den Grand Prix d'Europe, der für den Bund von bereits 26 Mill. Fr. Ertrag seine Wie er auch ausfallen möge, so hat diese 15 - September auf der grossen italienischen drei Viertel; nach dem Ergebnis des ersten Angelegenheit doch das Verdienst, auf eine Rennbahn angekündigt worden war, nunmehr halbes Jahres 1929 stehen pro 1929 wohl an- weitere Lücke in der Verkehrsgesetzgebung definitiv abgesagt. Der Grund hierfür ist in nähernd 30 Mill. zu erwarten, für den Bund hingewiesen zu haben. Sie ist ein Beleg mehr der Befürchtung der Organisatoren zu sualso wieder drei Viertel hievon. Bekanntlich dafür, wie wichtig und notwendig eine Revi- chen, dass der grosse Preis unter der neuen belasten nun Bau und Unterhalt des Stras- sion und Ergänzung der einschlägigen gesetz- Verbrauchsformel zu wenig Konkurrenten senwesens fast auschliesslich Kantone und liehen Bestimmungen sind, und zwar auch vereinigt hätte. Dies gilt namentlich, was Gemeinden, mit zusammen rund 100 Mill. Fr. deshalb, als die Praxis bisher leider meistens auch den Ausschlag gegeben haben mag, für im Jahr, welcher Betrag ziemlich unabweis- bewiesen hat, dass Lücken oder Unsicher- Italien, dessen Industrie sich an der neuen bar noch weiterhin ansteigen muss. Dass nun heiten in den geltenden Vorschriften gewöhn- Formel desinteressiert. Die Italiener sind der aber bei immer noch weiter steigenden Ben- lieh zu Ungunsten des Motorfahrzeugbesitzers Ansicht, dass, wenn der Grand Prix de zinzolleinnahmen der Mehrertrag immer wie- ausgelegt werden. Dr. A. Zeh. France unter der neuen Formel einen gewisder zu drei Viertel dem Bund zukomme, die sen Erfolg gezeitigt hat, dies in erster Linie der Lastenvermehrung hingegen den Kantonen _, _ _ _ - ^% -- ^ « sportlichen Aktivität der beiden Marken und Gemeinden, war kleineswegs festgelegt. »* *_J~, B "* ," **,,~.JSsISSIWWMHIH»! Bugatti und Peugeot zuzuschreiben gewesen Ein besserer Ausgleich wird sich hier not- **m^^*^BBBammauum^^m se}> Die Befürchtung, der Grosse Preis von wendig aufdrangen, wofür ein erster Schritt Der junge Basler Amilcar-Fahrer Haas Eur °P a hätte sehr wahrscheinlich nur die Marke durch eine Motion im Ständerat auch bereits holte sich in dem vom oberbadischen A. C. £ atti am Starte gesehen, ist nach ergangen ist.» organisierten Scheideck-Rennen mit einer Verlaufe des französischen Grand Prix 1575-ccm-Maschine einen schönen Sieg bei natürlich nicht aus der Luft gegriffen, noch noc Minrloetoltoi. de " Touren- und Sportwagen und erzielte einer besonders skeptischen Einstellung zuza- DaS Mindestalter schließlich mit einem 2000-ccm-Rennwagen schreiben. Die Organisatoren versichern, dass für Lernfahrten. sogar noch einen zweiten Sieg bei den Renn- der Grosse , Prei i. von Monz f' fS 1 ehr ,, . wnwn als eigentlicher Ersatz für den Grand Prix «Früh übt sich, wer ein Meister werden «w d'Europe stattfinden soll, diesem in keiner will,» so denkt sich wohl mancher Automo- Hinsicht nachstehen werde. Wir zweifeln bilist,der seinem heranwachsenden Sohne die Bergrennen vom Val de Cuech. Trotz der nicht daran, dass die gewiegten Organisatoersten Fahrstunden erteilen will. Der Junge auch hjer i aste nden Hitze nahm das franzö- ren alles tun werden, dieses Rennen, das der steckt ja ohnehin wahrend seiner Freizeit sische Bergrennen, an dem 61 Fahrer star- Mentalität des italienischen Rennsportes weit bestandig m der Garage oder beim Auto- tete]1) einen schönen Verlauf. Die beste Zeit mehr entspricht als die neue Verbrauchsformechaniker; kein Wunder, wenn ihm derVa- des Tages {uhr Deydier> au{ Bugatti 1500- mel, zu einem vollen sportlichen Erfolge zu ter das Volant versuchsweise uberlasst, be- ccm-Rennwagen, mit 3 Min. 20% Sek. Gute verhelfen. Was aber geschieht mit dem Grand vor er das zur Ablegung der Fahrprüfung Zeiten erzieiten Barret auf Salmson bei den Prix d'Europe? Die internationale Sportkomvorgeschnebene Mindestalter von 18 Jahren Sportwagen 1100 cem mit 3 Min. 42% Sek. mission wird sich der Angelegenheit anneherreicht hat. Während Art. 12 des Automo- und R ev illet, ebenfalls auf Salmson, bei den men müssen. bilkonkordates klar zum Ausdruck bringt, Rennwagen 1100 cem mit 3 Min. 41 Sek. dass für die Erlangung der Fahrbewilligung C*H««IA eiant «im Ifaccalhnm dieses zurückgelegte 18. Altersjahr notwen- OIUCK Siegt am rvebbeiUül y. dig sei, finden wir in keinem Gesetz und kei- tut- ctoht oc um rlac Qnhuioivor Das am letzten Sonntag ausgefahrene inner Verordnung ein Wort darüber, mit wel- " I K J * lB " 1 T* u m aai> . ;=»*•» wei * er temationale Kesselbergrennen erzielte einen ehern Alter sog. Lernfahrten erstmals unter- Championat? schönen sportlichen Erfolg. Ueber 70 000 Zunommen werden dürfen. Nun> wir stehen eigentlich schon vor cinem schauer wohnten dem Rennen bei. Leider er- Kürzlich interessierte die Frage, von wel- Abschluss. Weder der Klausen, noch die St. eignete sich im Rennen der Wagen ein ehern Alter an Lernfahrten gestattet seien, Moritzer Automobilwoche haben auf die Mei- schwerer Sturz. Auch bei den Motorrädern das Bezirksgericht Bülach. Ein Automobi- sterschaft irgendwelche Geltung, da sie interkam es auf der 5 km lan 2 en Strecke zu zwei list war von einem Dorfpolizisten angezeigt nationale Veranstaltungen sind. Kommt ledig- Unfällen, worden, weil er seinem erst im 13. Alters- lieh das Bergrennen Cöte du Doubs in Frage Vordergrunde des Interesses stand najahr stehenden Sohne die Führung des Autos wenn es überhaupt ausgefahren wird. Zur- türlich der Start des Austro-Daimler-Fahrers überlassen hatte. Auf Grund des Polizeirap- zeit liegen für die schweizerische Meister- Hans Stuck, der schon am Sonnabend beim Portes verhängte das Statthalteramt Bülach schaft 1929 noch folgende Fahrer in Konkur- Training den Rekord Edi Linsers beträchtlich gegenüber dem Vater eine Busse von zehn renz: unterbot. Stuck übertraf alle Erwartungen. Mit dner Franken. Hiegegen erhob der Gebüsste Ein- Bei' den p. e nnwasren- Studer Strittmatter fabelhaften Geschicklichkeit in den spruch und verlangte gerichtliche Beurtei- RämpineUi und Sst- bd den-wSS zahlr^hen Kurven t Q er die Strecke in ^ 4 Minuten lung des Falles.-Zur'Vervollständigung des ^ S Nyffelef ^abatini uJd SchSbte^bei 12,4 Sekunden zurück, was eine Tatbestandes sei erwähnt, dass der Auto- dlrÄiireSraMn wteder^m PrS fi,V P r Verbesserung des Rekords um 1Z% Sekunmobilist seinem Sohne das Steuer auf einer 3 Sval Prob St, G^er den ^ ^ Vorzüglich hiei t sich ln der wiederum durchaus verkehrsarmen Strasse überliess, ' Rennwagenklasse auch der Mercedes-Benznachdem dieser bereits früher im.Hofe des Fahrer Rolf von Dojmi. Max Sappel-München elterlichen Hauses di© ersten Fahrstunden Um den Freiburger Bergrekord. (Bugatti) hatte Hinterradbruch, sein Mitfahrer genossen hatte. Ordnungsgemäss nahm der _. . E „ .„ .... . erlitt beim Sturz schwere innere Verletzun- Vater neben dem Lernenden Platz, um im Stuber auf Bugatti gegen schärfste gen# Resultate: sre"-ehenpn Fnilp *»insr«>ifpn v„ knnnpn Tr internationale Konkurrenz. ge & enenen ralle; eingreifen zu können, jr- Sportwagen, über 5000 cem: 1. Graf Arco Zin- (gendeine Verkehrsgefahrdung kam bei der Der erste Nennungsschluss des auf den neberg-München (Mercedes-Benz), 4:34,4; 2. Herrn, fraglichen Fahrt nicht in Frage, da die Strasse 4. August in Freiburg im'Breisgau ängesetz- Prinz zu Leiningen-Amorbach (Mercedes-Benz), 4: zu jener Zeit von keinem Menschen began- ten traditionellen deutschen Bergrekordes hat 51,1. — Ueber 3000 bis 5000 cem: l. Graf Arco gen war. bereits ein ungewöhnlich starkes und gros- Valley^. Moritz (s £ Tr >- ? :^- t^f- ei ^T°Jlt Tj,, i r i i • • i . c i i 3000 cem: 1. Dr. Karl Imnof-BocKstem (Austro- Das Bezirksgericht ßülach bestätigte die ses Feld von Konkurrenten vereinigt Sowohl vomier), 5:28. - Ueber 1500 bis 2000 cem: l. verhängte Busse in grundsätzlicher Hinsicht Deutschland als das Ausland haben eine Elite Dr. Joseph Fuchs-NümbeTg (Bugatti), 5:09,2. — und erhöhte siV sn^ar von Fr 10 auf 'hrer gefürchtetsten Konkurrenten gestellt. Ueber 750 bis 1500 cem: 1. Graf Gzernin-Reichenunu ernonte Sie SO, ö ar von rr. 1U.— aut * hesnntteivm Interesse ist für uns b erg (Amilcar), 5:12,2. —Ueber 350 bis 750 cem: Fr. 20.—. Dabei ging es von der Erwägung ;. on .f*° z besonderem Interesse ist für uns x y m Butheim th-Hannover (Hanomag), 5:27,4. die 1929 - N° 6t aus, es habe sich bei der streitigen Fahrt Meldung Hans btubers (Bern), auf Bu- Rennwagen* über 1500 cem: l. Hans Stuck-Gut nicht um eine eigentliche Lernfahrt handeln gatti * Nach seinen sensationellen Siegesfahr- Sterz (Austro-Daimler), l: 12,4 (Kesselberg-Rckönnen. Als Lernfahrt dürfe nur eine Fahrt unser en nationalen Rennen wird man iord). — Ueber 1100 bis 1500 cem: 1. Hans Kilian- ten in auf S€in betrachtet werden, die im Hinblick auf das Abschneiden gegen Kanonen wie ei- txarmisch (Bugatti), i: d5,i. nen Stuck auf Führerexamen ausgeführt werde Dies kom- Austro-Daimler, Rosenberger me bei einer Fahrt, die, wie im Vorliegenden auf Mercedes-Benz, Burggaller auf Bugatti r-.- R o m p o Falle, jahrelang vor diesem Zeitpunkt ausgeetc - äusserst gespannt sein. Die Meldungen : Ml1^ " u " c " . führt wurde, gar nicht in Frage Es handle Sportwagen: Graf Arco (Mercedes-Benz). Her- gewinnt den ClrCUltO MOntenerO „. , „ „,-, . . .. , . , mann Prinz zu Leiningen (Mercedes-Benz), Fritz sich somit um eine reine Uebertretung des Hofmann (Austro-Daimler), Graf v. Kainein (Bu- Zum zehnten Male wurde am letzten Sonn- Art. 12 des Motorfahrzeugkonkordates, nach gatti), Frau B. Koilmar (Mercedes-Benz),, Burggal- tag auf dem 22 5 km langen Livorneser Cirwelchem niemand ein Motorfahrzeug lenken »« (Bugatti) Steinweg (B^N.G.X Krebs (Mathis), cuit um die Siegespalme gestritten. Die darf der hi-pryn Hfp KplinrrlltVii.0 FTruS^k+j Hertenstem (Dm), Oestreicher (D.K.W.), Butenuth Oi i J. if i J ifc t. J udn, aer merzu aie rjenordiiche ermaenü- (Hanoma?) Strecke musste zehnmal durchfahren werden. gung nicht besitzt. Zur Bestrafung des Vaters Rennwagen: Stuck (Austro-Daimler), Fürst AI- Während des Rennens, an dem sich die itagelangte das Gericht gestützt auf Art. 22 der brecht Hohenlc-he (Bugatti), Rolf v. Dojmi (Mer- üenische Automobilindustrie mit ihren obligakant. Motorfahrzeugverordnung, welcher be- c eaes - B Jf z )' Adolf Rosenberger (Mercedes-Benz), ten Spitzenfahrern beteiligte, lastete eine insaet • «Wer sfin FaVirrpTto- -zur •Rom-if-mnrr' ^^ Hans Stuber. Bern (Bugatti), Marco Pietro (Bu- r , TT., ... , ?, , ^ . , piUt,lr, fl£S * A- t • |" Ut f nS ? a fernale Hltze uber der " gatti), Marcel Lanciano (Bugatti), Butenuth (Ha- Strecke. Trotzdem Personen uberlasst, die nicht im Besitz einer nomag).. verfolgte eine enthusiastische ZuschauermenrMhrerbewillignng sind, ist strafbar.» ge die einzelnen Phasen des Kampfes. Das die Jagd zu Ende war. Aber der sausend© Während sie den Hügel hinaufstolperten, pen. Die Augen waren geschlossen. Die Kappe Wind schlug ihnen nicht mehr gegen's Ge- sagte Manderton: «Sollte mich nicht wun- war fort, und das dichte, schwarze, grauge- S1 -° iS-u o Dröhnen des M oto rs war der dem, wenn er's Genick gebrochen hätte,* wo- sprenkelte Haar fiel in seine Stirn. Die ausnachthehen Stille gewichen. Unter den Bau- zuBoulot. lakonisch bemerkte: «Wie schade!» gestreckten Arme lagen bewegungslos auf men, wo der Wagen hielt, war es dunkel, Sonst wurde zwischen ihnen kein Wort ge- dem Rasen. Cranmore starrte mit tiefgebeugdoch draussen glänzte die weisse Strasse im wechselt, tem Kopf und verstörten Augen auf die sturahellen Mondschein. Sie lauschten, aber kein Mitten aus der Hecke sah die formlose, me Gestalt. Laut kam von der Stelle, wo das Unglück ge- schwarze Masse des umgefallenen Wagens feist er — tot?» fragte er leise, schehen war. hervor. Die Karosserie zerbeult, die Räder Manderton schüttelte den Kopf und deutete «Hundertzwanzig fuhr er — da ist er sicher mit zerbrochenen Speichen in der Luft. Mit auf das Blut vor dem Mund, aus dem winzig« tot!» murmelte Cranmore, der regungslos dem Vorderteil hatte er sich tief in den er- Luftbläschen aufstiegen, noch immer am Volant sass. Er war ausser höhten Strassenrand gebohrt, dann überschla- «Lunge», sagte er kurz. Atem, und auf seiner Stirn glänzten grosse gen und war mit ganzer Wucht jenseits des Er sprang nach vorn, brachte seine Schulbcnweisstropfen. Plötzlich sprang er von sei- Grabens auf einem Feld gelandet. ter unter den Wagen und versuchte mit aller nem Sitz auf die Strasse und lief den Hügel Sie arbeiteten sich durch die Hecke und Kraft ihn aufzuheben. Aber er rührte sich n ' u -i r. sahen nun itn hellen Mondschein den Schau- nicht. Nur ein dumpfes Stöhnen kam unter Die beiden Polizisten folgten langsamer, platz des Unfalles vor sich. Wie eine schwarze dem Blech hervor. Der Verunglückte öffnete Für sie bedeutete das Ende der Jagd nur das Silhouette stand Cranmore da und blickte auf die Augen. Ende eines Falles. Bei wie vielen ähnlichen die dunkle Gestalt eines Mannes herab, der Hab wohl die Wegbiegung — verfehlt,» flü- Uelegenheiten wo der dem ein btnck Beil schneller des in Henkers waren einer Revolverschuss, sie einsamen vorgegriffen nicht dabei Dachkammer Gift hatten. gewesen, oder J Brust; auf Stirn gen dem lag. und ein Rücken Mit blutige Streifen einer unter Tropfen Ecke Blut dem lastete zog umgefallenen färbten sich er über auf sein seiner Wa- Lip- sterte stöhnte melte er: von und «Ach neuem. (Fortsetzung versuchte Gott — zu meine folgt) lächeln. Brust!» Dann mur- und

N° 64 - AUTOMOBIL-REVUE Rennen war vom Start weg eine Angelegenheit von Alfa Romeo. Die italienische Marke beteiligte sich mit vier Wagen und holte sich die drei ersten Plätze.Technisch interessant ist es, dass einmal mehr die alten Zweiliter- Typen die neuen 1750-ccm-Modelle glatt geschlagen haben. Varzi, der auf dem siegreichen Wagen aus dem Königspreis von Rom ins Feuer ging, nahm Brilli Peri, ebenfalls auf Alfa Romeo, am Ende der vierten Runde das Kommando aus den Händen, um bis zum Schluss des Rennens ungefährdet zu führen. Jn der vierten Runde stellte der italienische Meisterfahrer mit 15 Min. 10% Sek. einen neuen Stundenrekord auf (88,971 Std.-km). Auf dem zweiten Platz landete Nuvolari und auf dem dritten Campari, beide auf Alfa Romeo. Erst auf dem vierten Platz folgte Arcangeli auf Talbot. Biondetti, der nach der fünften Runde noch an vierter Stelle lag, musste wegen Motordefekt aufgeben. Varzis Zeit stellt einen neuen absoluten Rekord dar — der alte Rekord wurde von dem 1928 tödlich verunglückten Materassi aufgestellt. Resultate : 1. Achillo Varzi (Alfa Romeo), 2 Std. 34' 51%" (87,175 Stundenkilometer); 2. Tazio Nuvolari (Alfa Romeo), 2 Std. 36' 22%"; 3. Giuseppe Campari (Alfa Romeo), 2 Std. 37' 15"; 4. Luigi Arcangeli (Talbot), 2 Std. 38' M%"; 5. Brilli Peri (Alfa Romeo), 2 Std. 39' 51"; 6. Pastore (Maserati), 2 Std. 41' 27%"; 7 Ghersi (Alfa Romeo), 2 Std. 42' 04%", 8 Razzauti (Alfa Romeo), 2 Std. 42' 19%"; 9 Benini (Alfa Romeo). 2 Std. 45' 54%"; 10. Balestrero (Busatti), 2 Std. 46' 10"; 11. Rosa (O.M.), 2 Std. 47' 36"; 12. Sirignano (Alfa Romeo), 2 Std. 50' 51"; 13. Maserati Ernesto (Maserati). 2 Std. 55' 33»»; 14. Do Garoli (Bugatti), 3 Std. 02' 21". Das Meeting von San Sebastian Auch Lepori am Start. Auf der Rundstrecke von Lasante bei San Sebastian kommen wieder der Grosse Preis von San Sebastian und der Grosse Preis von Spanien zum Austrag. Für den Grossen Preis von San Sebastian, der soeben ausgetragen wird, ist Bugatti durch die bewährten Fahrer Chiron, Lepori, Bouflier, Gauthier, Bouriano, Lehotix, Maleplane, Bouriat, Zanelli, Dreyfuss und den unter dem Namen Philippe fahrenden Baron von Rothschild vertreten, ist also mit nicht weniger als 12 Wagen beteiligt. Frankreich ist weiter durch einen Delagewagen vertreten, den der Hamburger Broschek steuert. Plate nimmt Italiens Interessen wahr und bedient sich eines Alfa Romeo, während Deutschland mit Caracciola auf Mercedes eine gewichtige Rolle spielt. Eine weit grössere Anforderung wird an die Teilnehmer des Grossen Preises von Spanien am 28. August gestellt, denn von den Sportwagen wird eine Fahrt von 12 Stunden verlangt. Mercedes tritt hier in dreifacher Besetzung an. Neben Caracciola werden noch der Prinz zu Leiningen und Momberger starten. Bugatti schickt die Fahrer Chiron, Andre, Zanelli, Lepori, Bouriano, Navarro, Gaupillat, Palacios und Thirion. Alfa Romeo-Wagen werden von Varzi und Colombo gesteuert. Weitere Teilnehmer sind: Stutz (Fahrer Brisson, Bouriat und 0. Leblanc), Lancia (Fahrer Blin d'Orimont, Gouvion und Graf Legrelle), Amilcar (Fahrer Jean), Auburn (Fahrer St. .Agnes), Rally (Fahrerin Mme L. Hier), Revel (Fahrer Dutreuilh), Rally (Fahrer Balignan), Chrysler (Fahrer Stoffel, de Vere), Tracta (Fahrer Bourcier, Gregoire, X), Salmson (Fahrer Laffores). Der zweiten Luzerner Schönheitskonkurrenz entgegen Wie schon mitgeteilt, findet am 3. August 1929 in Luzern die zweite internationale Schönheitskonkurrenz für Automobile statt, veranstaltet von der Sektion Luzern des Automobil-Clubs der Schweiz, die gleich der letzt jährigen eine sportlich-gesellschaftliche Attraktion erster Güte zu werden verspricht. Die Bewertung der Wagen erfolgt, um es nochmals in gebührende Erinnerung zu rufen, durch besonderes Preisrichterkollegium nach folgenden Gesichtspunkten: äusserer Eindruck (Schönheit, Linienführung, Farbenharmonie), Zweckmässigkeit, Bequemlichkeit (Sitzeinteilung, Polsterung, Raumausnutzung, Innenbeleuchtung usw.), Innenausstattung (Gesamteindruck, Farbenharmonie), Harmonie und Eleganz des Gesamteindrucks. Um der Veranstaltung eine besondere Note zu verleihen, wird sich die Bewertung im fernem auch dieses Jahr wieder auf die Kleidung der Insassen in bezug auf die Anpassung zum Charakter des Wagens erstrecken. Als Preise sind vorgesehen : Goldene Plakette für den bestbeurteilten Wagen; dann für jede Kategorie, Gruppe und Klasse : 1. Preis : silbervergoldete Plakette; 2. Preis : silberne Plakette; 3. Preis : bronzene Plakette. Je nach der Zahl der gemeldeten Wagen kann das Komitee auch mehr Preise verabfolgen. Zudem gelangen vier Speziaipreise zur Verteilung, nämlich für den bestbeurteilten Wagen mit ausländischer Polizeinummer, den bestbeurteilten Wagen mit schweizerischer Polizeinummer, den bestbeurteilten Wagen eines Mitgliedes der Sektion Luzern des A. C. S. und den bestbeurteilten Wagen von einer Dame gefahren. Die Vorbereitungen für die Konkurrenz sind in vollem Gange; es gehen bereits jeden Tag Meldungen ein. Alle Automobilisten und Freunde des Automobilsportes mögen sich daher den 3. August für diese Veranstaltung reservieren. VII. Internat. Klausenrennen. Immer neue Nennungen. Obwohl uns noch 14 Tage vom ersten Nennungsschluss, der bekanntlich auf den 6. August, abends 18 Uhr, angesetzt ist, trennen, weist die Liste der definitiven Anmeldungen eine überaus stattliche Zahl von Namen bester nationaler und internationaler Klasse auf. Unter den soeben eingegangenen Meldungen schweizerischer Provenienz erwähnen wir nur die bekannten Sportsleute Escher auf Bugatti und Kessler auf Alfa Romeo; ebenso hat auch die schweizerische Automobilfabrik Martini sich verpflichtet, zwei Wagen ins Rennen zu schicken. Der in Motorfahrerkreisen bestbekannte Rekordfahrer Carmine wird sowohl in der Konkurrenz der Solomaschinen als auch der Sidecars die Marke Universal vertreten. Der vielgenannte Pariser «Crack» Liaudois wird dieses Jahr erstmals am Klausenrennen teilnehmen. Die Barpreise. Das Gabenkomitee ist von allen Seiten so reichlich bedacht worden, dass die Leitung nunmehr in der Lage ist, auch für das Motorradrennen Barpreise in ansehnlicher Höhe auszusetzen. Für die beste Zeit der Solomaschinen ist ein Ehrenpreis im Werte von ca. 1000 Fr. sowie ein Barpreis von 1000 Fr. vorgesehen. Der Sieger in der Sidecar-Kategorie wird einen Ehrenpreis im Werte von ca. 700 Fr. .& Langen J: 50000 Höhen 1:5000 Punt MuragT Philips-Lautsprecheranlage den Informationsdienst ergänzt. Eine Pressehütte. Für die Presse, welche durch mehr als 50 in- und ausländische Journalisten vertreten sein wird, ist ebenfalls besonders gesorgt worden, indem die Firma Shell eine sehr geräumige und äusserst komfortable Pressehütte, welche in unmittelbarer Nähe des Zie-« les aufgestellt wird, zur Verfügung stellt. Der Vorverkauf für Parkkarten, den das Sekretariat der Sek-< tion Zürich des A. C. S., Waisenhausstrassei 2, Zürich, besorgt, hat schon derart stark; eingesetzt, dass bereits an verschiedenen, für die Zuschauer besonders günstig gelegenen Plätzen ein Grossteil der Karten vergeben ist. Es sei deshalb den Besuchern dringend empfohlen, sich die Parkkarten so frühzeitig als möglich zu beschaffen. Vier Autos auf zwei Achsen. Der Transport von neuen Autos auf längeren Strecken hat durch die Entwicklung des Automobilverkehrs eine früher nie geahnte Ausdehnung angenommen: Man muss sich nur die riesigen Karawanenzüge von Motorwagen vorstellen, die alljährlich aus Nordamerika nach Europa herüber gelangen und von den Häfen aus in alle Länder sich verteilen. Die Frage der möglichsten Rationalisierung dieses Transportes ist daher von grosser wirtschaftlicher Bedeutung. Eine Hamburger Reeder- Firma Arnold hat nun auf der deutschen Reichsbahn Wagen in Umlauf gebracht, die jedenfalls eine erhebliche Verbilligung des Automobiltransportes ermöglichen. Ein solcher Wagen ist im Freilager Albisrieden bei Zürich angekommen und am Dienstag ausgeladen worden. Durch eine im Grunde sehr einfache Anordnung ist es möglich geworden, vier Autos auf einmal in einem gar nicht besonders grossen, zweiachsigen Wagen, unverpackt zu verstauen und zu versenden. Das erste Auto, das in den Wagen hineingeschoben wird, kann auf den Schienen, auf die es gestellt wird, mit dem Vorderteil ganz in die Höhe gehoben werden, so dass das nachfolgende Fahrzeug, namentlich wenn der niedrigere Kühler vorangeschoben wird, ganz dicht vor und unter das erste gestellt werden kann. Der dritte Wagen wird wieder in glei-» eher Weise wie der erste hochgestellt und der vierte hat dann noch reichlich Platz im Waggon. Selbstverständlich werden alle Autos mit Drähten gut verspannt, so dass sie sich nicht hin und her bewegen und gegen einander oder gegen die Wände des Waggons stossen können. Das Ladegewicht des Waggons beträgt 15 Tonnen, so dass schon recht schwere Autos auf diese Weise je zu vieren befördert werden können. -tt- Die Schrecken des Niveauüberganges. In Eaton im Staate Ohio wurden bei einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Zug sieben Personen getötet. Die Körper der Toten wurden etwa eine Viertelmeile entlang 1 der Bahnlinie verstreut.