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E_1929_Zeitung_Nr.072

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N°72 II. Blatt BERN,

N°72 II. Blatt BERN, 21. August 1929 Automobil-Revue II. Blatt BERN, 21. August 1929 In der letzten Zeit ist so viel für und wider die Bedeutung der reinen Geschwindigkeitsrennen geschrieben worden, dass es sich wirklich verlohnt, diese umstrittene Frage vom technischen Standpunkt aus zu beantworten. Die Antwort ist die Bilanz des technischen Gewinnes aus bisherigen Rennveranstaltungen und führt, das sei vorausgesagt, zu einer glänzenden Rehabilitierung des Ansehens der reinen. Geschwindigkeitsrennen. Es soll hier kein Loblied auf die auch nach Ansicht des Technikers zu 99 Prozent überflüssigen Bestrebungen uneigennütziger Rennfahrer gesungen werden, die unter allen Umständen mit praktisch doch unbrauchbar grossen Maschinenaggregaten die Geschwindigkeits-Welthöchstleistung über 1 km oder 1 Meile an sich reissen wollen. Aber wie sehr europäische, internationale und nationale Rennen der Entwicklung des Motorfahrzeuges genützt haben, kann den Gegnern des Rennsportes nicht deutlich genug vor Augen gehalten werden. Da gibt es Verfechter der Ansicht, dass allein die Zuverlässigkeitsfahrten und der neue Wirtschaftlichkeits- und Gebräuchssport ihre Berechtigung haben, dass Rennen, aber eine gefährliche und überflüssige Sache sind. Die Ansicht ist natürlich zu extrem, denn die Zuverlässigkeits- und Wirtschaftlichkeits-Prüfungen verlangen den relativ zum Hubvolumen seines Motors schnellen Wagen. Kommt es bei der verlangten Durchschnittsgeschwindigkeit der Zuverlässigkeitsfahrten — der Durchschnitt wird von Jahr zu Jahr gesteigert! — nicht darauf an, einen Wagen zu besitzen, der eine grosse Beschleunigung aufweist, der möglichst ohne zu schalten und ohne Geschwindigkeitsverlust die Berge erklettert? Um das verlangte pünktliche Eintreffen an den Kontrollen einhalten zu können, um Zeitverluste durch Reifenpannen, geschlossene Bahnschranken und Umwege infolge Strassensperrungen usw. wieder aufholen zu können, muss man ein möglichst schnelles Fahrzeug besitzen. Fragen Sie doch unsere Konkurrenten an Zuverlässigkeitsfahrten, ob nicht manche Etappe in einem aufs äusserste gesteigerten Renntempo gefahren werden musste, um fahrplanmässig die Kontrolle zu passieren! Der Unterschied ist nur der, dass Rennen auf Bahnen ausgefahren werden, die für den allgemeinen Verkehr gesperrt sind, und dass derjenige Sieger ist, der in seiner Klasse der schnellste ist, während Zuverlässigkeitsfahrten von den in Verspätung geratenen Wagen ein gefährliches Rennen auf einer nicht gesperrten Strasse verlangen und . . . , dass Strafpunkte erteilt werden. Dass aber eine Zuverlässigkeitsfahrt wertlos ist, wenn der verlangte Durchschnitt einem Spazierfahrtstempo gleichkommt, hat man klar erkannt und versucht deshalb mittels eingeschobener Geschwindigkeitsprüfungen am Berg oder in der Ebene dem schnellen Fahrzeug vermehrte Chancen zu geben. Es verdient Anerkennung, wenn man heute •den Wirtschaftlichkeits- und Gebrauchssport propagiert und fördert, aber hier werden, hie und da noch, an den serienmässigen Gebrauchswagen. Forderungen gestellt, die für den Rennwagen in ganz erhöhtem Masse von Bedeutung sind. Da wird zum Beispiel festgestellt, wie schnell der Wagen von seinem Standort aus unter Durchschalten sämtlicher Gänge eine Strecke von beispielsweise 300 m zurückgelegt, wie schnell der Wagen sich im direkten Gange beschleunigen lässt, die Elastizität -des Motors usw. Bedarf es der Erwähnung, dass alle diese Eigenschaften in erheblich gesteigertem Massstab für Rennwagen verlangt werden, dass nur der hochtourige Motor in der Lage ist, einen Wagen im direkten Gang sowohl im Fussgängertempo als auch mit 80 km Geschwindigkeit pro Stunde vorwärts zu treiben, wenn nicht der Motor Dimensionen annehmen soll, welche die Wirtschaftlichkeit von selbst ausschliessen? Wir ersehen daraus, dass der Rennwagenbau zuerst den Anreiz zu Verbesserungen aller Art gibt, dass aber der Wirtschaftlichkeits- und Gebrauchssport feststellt, in wel- Von Jokkmökk nach Torpedo Limousine Fr. 8500.— Fr. 8900.— BUREAU UND AUSSTELLUNG: Badenerstrasse 313. Telephon Selnau 80.44 3-Plätzer, in neuem Zuetand. Vorteilhafter Preis. Offerten unter Chiffre 11011 an die 6864 Limousine, 1928, aus erster Hand, garant. nur 11000 km gefahren, sorgfältig eingefahren, Steuern pro 1929 bezahlt. — Offerten unt. Chiffre 41701 an die Automobil-Revue, Bern. 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Und das sind die Firmen, die heute die Bedeutung des Rennsportes verkennen, es sei denn, sie verlassen sich darauf, sich später die Erfahrungen anderer, den Rennwagenbau unterstützender Fabriken zunutze zu machen. Den Vorsprung aber, den letztere haben, holen sie nie auf. Der Wirtschaftlichkeits- und Gebrauchssport fördert den billigen Wagen (das ist dei leichte, weil er am wenigsten Materia] fordert), fördert den Wagen, der bei geringstem Gewicht den kleinsten und sparsamsten Motor besitzt (das ist der hochtourige Schnellläufermotor), fördert bei der Bremsprüfung den Wagen mit Vierradbremse, gleichzeitig unter Beachtung des Schleuderns den Wagen mit niedrigstem Schwerpunkt, bezüglich Betriebsstoffverbrauch den Wagen mit niedrigstem toten Gewicht. Also alle Bedingungen, die der Rennwagen gelöst hat. verlangt man heute vom Gebrauchswagen. Der Rennwagen ist und bleibt der Pionier des Gebrauchsfahrzeuges. Sehen wir davon ab, dass Rennen eine nationale Angelegenheit sind, von ihrem werbewirksamen Wert für eine Automobilmarke im In- und Ausland, dass Rennen von internationaler Bedeutung sogar ein Massstab für den Hochstand der Industrie eines Landes sind, so bleibt wegen des allein durch Rennveranstaltungen gegebenen Anreizes zu neuen mehr oder weniger gewagten Konstruktionen die Bedeutung der Rennen eine enorme. Heute ist es Selbstverständlichkeit, dass der Gebrauchswagen so niedrig gebaut wird, 'wie es Wege- und Strassenverhältnisse gestatten, dass jeder Wagen auswechselbare en I. PREIS! 8/35 PS ADLER-FAVORIT-WAGEN in 10 Tagen ohne Störung zurück. Adler Favorite 10 HP Adler Automobile A.G., Zürich DONNET 7 PS Automobil-Revue, Bern. Grosse OCCASION! BUICK Lancia Lambda Zwei serienmäßig hergestellte Zu verkaufen AUTOMOBIL Automobil-Revue. Bern. Seltene Räder besitzt. Es erregt keinerlei Bewunderung, wenn ein Motor 3000 oder 4000 Touren dreht, ja, selbst Stossdämpfer und Vierradbremse verlangt der Käufer als serienmässiges Attribut zu seinem Wagen. Vor Jahrzehnten dachte keine Firma daran, die Räder auswechselbar zu gestalten, aber der Rennfahrer verlangte es, denn der Sieg hing davon ab. Der Wunsch, ja das Muss, Höchstleistungen mit geringstem Hubinhalt zu erzielen, verschaffte uns durch den Rennwagen den schnellaufenden, leichten, sparsamen und elastischen Motor, gab Anlass zu Versuchen mit. Leichtmetallkolben, verbesserte die Schmierung, die für die hohen Drehzahlen nicht mehr ausreichte. Rennen waren •es, die die Konstrukteure zwangen, das Wagengewicht herabzusetzen und die Stahlwerke anzuspornen, immer wieder noch widerstandsfähigere Stähle zu legieren, die heute im Autobau gäng und gäbe sind. Wo ist das Ende der Entwicklung, wer will behaupten, dass die Technik die Grenzen erreichte? Aber dieser mächtigste Ansporn, die Rennkonkurrenz, muss nach wie vor Leben in die Automobilkonstruktion bringeil. Noch vor wenigen Jahren konnte man bedeutende Konstrukteure sagen hören: «Der Rennwagen ja, der Tourenwagen aber braucht doch- keine Vierradbremse. Sie ist kompliziert und teuer. Bei den Geschwindigkeiten der Tourenwagen genügen die auf die Hinterräder wirkenden Bremsen vollkommen.» Und heute! Die ganz alleine dank der so geschmähten Geschwindigkeitsrennen möglich gewordene grosse Reisegeschwindigkeit moderner Tourenwagen verlangt die Vierradbremse, als selbstverständlich. Selbst Lastwagen und Autobusse sind damit ausgerüstet. Unnötig ist es, anzuführen, wie befruchtend die Rennen auf die Zubehörindustrie, Kugellagerfirmen, Hersteller der Brems- und Kupplungsbeläge, die Gummireifen-Fabriken usw., einwirken. Stellten doch vor kurzer Zeit die Rennen auf dem Nürburgring die Gummifabriken vor die Aufgabe, einen Reifen herzustellen, der solch ungeheuren Beanspruchungen gewachsen sein musste, wie sie noch nie vorher verlangt wurden und denen bis dahin kein Reifen standhalten konnte- Die Lösung der Aufgabe und die gewonnenen en Automobilwerke Franz A.G., Zürich SERVICE UND BESTANDTEILLAGER: Badenerstrasse 329. Telephon Uto 26.07. MATHIS Chrysler 65 4 Zyl., 6 PS, 4-Plätzer, mit kleiner Brücke, hat billig abzugeben 41707 W. Minder, Chauffeur, Schnottwil (Solothurn). A vendre AMILCAR conduite interieure, 7 CV, couleur noire, en parfait etat. Occasion exceptionnel. Prix tres avantageux. — Faire offres sous chiffre 11012 ä la 7192 Revue Automobile, Berne. Sedan, 4 portes n'ayant jamais roule", a ceder cause maladie. Ecrire sous chiffre 41724 ä la Revue Automobile, Berne. TAUSCH od. VERKAUF! CITROEN 5 HP, 2pl., Torpedo, in best. 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10 AÜlüMUtilu-küVUC — N" Erfahrungen bedeuten einen Gewinn für kommende Zeiten. Ohne Rennen gäbe es heute keinen Kompressormotor im Automobil, den heute mehrere Firmen bereits serienmässig einbauen. Noch denken wenige Firmen an den Bau von Wagen mit Vorderradantrieb. Aber nach dem Beispiel amerikanischer Fabriken, deren Rennwagen in vielen Fällen mit Vorderradantrieb ausgerüstet sind, haben jetzt europäische Firmen Rennwagen mit Vorderradantrieb herausgebracht. Man erkennt die Vorteile des Antriebes, vervollkommnet ihn, bis er zulässig ist, und eines Tages ist der Vorderradantrieb auch für den Qebrauchswagen das Gebot der Stunde. Geschwindigkeitsrennen sind für Automobil- und Motorradfabriken eine bitterernste Angelegenheit. Die an Rennwagen gewonnenen Erfahrungen liefern Stück für Stück die Bausteine zum kommenden Gebrauchsfahrzeug. Die Besetzung der Lenkerposten mit gewissenhaften und Verantwortungsgefühl tragenden, dabei nicht des Draufgängertums entbehrenden Führern ist für die Fabriken nicht leicht. Letzten Endes ist der Erfolg aller Mühe von der richtigen Wahl des Führers abhängig. Die Bedeutung der Geschwindigkeitsrennen ableugnen, heisst, wie ein Fachblatt schreibt, auf jede technische Weiterentwicklung des Automobils verzichten: Stillstand und Rückschritt. PriiktUdie Winke Ein Wagenbrand kann sehr leicht dann entstehen, wenn man zum Reinigen des Motors oder des Getriebes mit Benzin einen mit Draht abgebundenen oder gar einen Metallstiel aufweisenden Pinsel benützt. Es genügt dann, dass durch das Metall zwei stromführende Teile, z. B. der Kabelanschluss des Anlassers und die Masse, miteinander ganz kurze Zeit verbunden werden, um einen Funken hervorzurrufen, der den Pinsel und die übrigen benzinfeuchten Teile sofort in Flammen zu setzen imstande ist. Steht dann eventuell auch noch ein Benzingefäss in der Nähe, so kann der Brand innert einiger Sekunden äusserst gefährliche Dimensionen annehmen. Man benütze deshalb beim Abwaschen des Motors mit Benzin immer nur Pinsel mit Holzstiel und Schnur-Abbindimg und vermeide im übrigen strikte jedes Hantieren mit Metallwerkzeugen, solange das Benzin nicht vollkommen verdunstet ist und alle offenen Benzin- oder Petrolgefässe entfernt sind. Selbst den Anlasser darf man bei frisch gewaschenem Motor nicht betätigen, da ein Funken an einem seiner Kontakte sonst ebenfalls eine Entzündung herbeiführen könnte, at. Eine zuverlässige Mutternsicherung. Jedes Motorrad hat einige Muttern, die durch den sonst üblichen Sprengring nicht genügend gesichert werden können. Das betrifft zum Beispiel die Muttern an den Enden der Kurbelzapfen bei Motoren mit innenliegenden Schwungrädern. Ein Losgehen dieser Muttern könnte aber die Zerstörung des ganzen Motors zur Folge haben. Man verwendet hier deshalb vielfach eine Sicherung, wie siebeistehend dargestellt ist. Auch für andere wichtige Muttern ist diese Art Sicherung vorteilhaft. Anstatt sechskantig, wie sonst üblich ist, feile man jedoch bei der Selbstanfertigung der Sicherung die Ausdehnung zwölfkantig aus. Die Mutter lässt sich dann auf je einer Zwölftel-Umdrehung blockieren. Zur Blockierung des Sicherheitsbleches selbst dient eine kleine Schlitzschraube, die etwas strenggehend in ihr Gewinde eingepasst sein soll. at. T««k «•» Fragt 7324. Entlassung des Motors mit natürlichem Kampfer. Sie hatten letztes Jahr in der «Automobil-Revue» ein Mittel, unter, dem Titel «Motorentrussung >, in der Frajespalte angegeben. Das Mittel bestund aus natürlichem Kampfer, loh hatte damals die Zeitung beiseite gelegt und heute, nachdem ich davon Gebrauch machen will-, finde ich sie nicht wieder. Auch in den letzten Nummern war von diesem Mittel die Rede, aber das Rezept war nicht genannt. Ich möchte Sie deshalb bitten, mir dasselbe in der nächsten Nummer nochmals zu nennen. E. B. in Z.' Antwort: Um einen Motor zu entruseen miacht man 75 gr. natürlichen Kampfer mit 10 Liter Benzin. Vorerst genügt eine Mischung von 20 Liter Benzin (mit 150 gr. Kampfer), um den, Motor einigermaßen zu entru&sen. Späterhin genügt für den gewöhnlichen Betrieb 1 Rr. per Liter Benzin, um der Verrussung vorzubeugen. Sie können aber auch Ihren Motor nur-von Zeit zu Zeit entruesen, wenn sich die Zündkerzen verölen, oder wenn das Klopfen des Motors häufiger in Erscheinung tritt. wlt. Frage 7325. Abnehmbare Dachbespannung. Ist es möglich, die Dachbespannung an einem geschlossenen Serien wagen amerikanischer Herkunft nachträglicb abnehmbar zu machen? Ich würde meinen Wagen gerne umbauen lassen, damit man ihn gelegentlich «ä ciel ouvert» fahren kann. Würde des Kreuzgelenkes zurückzuführen sei,_ oder ob auch diese neue Arbeit wieder ohne weiteres neu verrechnet werden könne. A. S. in Z. Antwort: Ohne Ihren Wagen zu sehen, ist es leider unmöglich, die Ursache im Kardangelenk- Risses festzustellen. Möglicherweise hat die Hinter- Eine Dachbespacnnung, die sich leicht öffnen lässt und bei schönem Wetter Vorteile bietet. Gegen, über den Kurbelverdecken ergibt sich der Nachteil, dass die Spiegel die Aussicht stören. ein solcher Umbau keine Nachteile mit sich bringen? F. U. in T. Antwort: Derartige Umbauten wurden in der letzten Zeit sehr oft vorgenommen. Gerade bei amerikanischen Karosserien, bei denen die Dachbespannung meist nur über wenige Spriegel gespannt ist, lassen sie sich besonders leicht und mit geringen Kosten durchführen. Wenn die Festigkeit es als ratsam erscheinen lässt, können die Spriegel auch stehen bleiben. Die einzige Umänderung besteht dann darin, dass eine neue strapazierfähigere Bespannung mit den dazugehörigen Druckknöpfen eingebaut wird. Will man offen fahren, dann löst man einfach die Druckknöpfe und rollt die Bespannung nach hinten auf. Wenn Sie sich jedoch noch etwas bequemeres leisten wollen, so stehen Ihnen alle möglichen Konstruktionen zur Verfügung, die das Oeffneh des Wagendaches noch leichter gestalten. Auf alle Fälle wird Ihnen jeder Karossier mit befriedigenden Vorschlägen aufwarten können. at. Frage 7326. Riss im Kardangelenk. Im Mai übergab ich einem Garagisten meinen Wagen zur Erneuerung des Kreuzgelenkes bzw. Ersatz von 2 Bolzen und solidem Einbau des locker gewesenen Gelenkes. Kurz nach den ersten 100 km zeigte-sich, dass das Gelenk immer noch Spiel haben musste, da das früher konstatierte Geratter beim Kuppeln oder Bremsen im Talwärtsfahren wieder auftrat. Von diesem Mangel machte ich' dem Garagisten sofort Mitteilung, bekam jedoch keine erklärende Antwort betr. der Ursache dieses Falles. Bei Anlass einer Toijr nach R. passierte mir auf dem Heimweg das Missgeschiek, dass in voller Fahrt plötzlich etwas 1 im Gelenk krachte, heimfahren konnte ich zwar trotzdem noch ohne -weitem Anstand. Beim Vorführen des Wagens zeigte sich, dass der Spannring um das Gelenkgehäuse sich gelockert hatte und dann sich losriss. Ich möchte nun gerne Ihre Ansicht hören, ob ein solcher Nachteil nach kaum 300—400 km aus der Reparatur nicht auf die kurz vorher stattgefundene Montage achsebrücke Spiel erhallen, was heim Kuppeln und Bremsen Stösse verursatcht und das lockere Kreuzgelenk erklären kann. Wir bedauern. Ihnen nicht genauer Auskunft geben zu können, aber der Fall ist so selten. das3 wir nicht wagen, eine klare und bestimmte Erklärung abzugeben, ohne den Wagen gesehen zu haben. wlt Frage 7327. Einbau von Schnellgang-Getrleben. Ich möchte Sie anfragen, ob sich der Einbau eines Sohnellgang-Getriebes bei einem mittelstarken Wagen lohnt. Ich bin heute noch im Zweifel, ob ein derartiges Getriebe bei einem schwächeren Wagen überhaupt einen Sinn hat. Zweck des Getriebes ist doch nur, den Motor langsamer laufen zu lassen. H. L. in B. Antwort: Gerade bei mittelstarken Wagen ist der Einbau eines Schnellgang-Getriebes wertvoll, da es eben eine bedeutend bessere Ausnutzung der Motorkraft gestattet. Bei längeren Reisen ist es unerlässlich, dass man möglichst rasch vorwärtskommt (auf freien Strecken 60 km und mehr). Bei diesen hohen Geschwindigkeiten müssen die Motoren kleiner Wagen, die in der Hinterachse hoch übersetzt sind, mit hohen Tourenzahlen laufen, ohne dass eigentlich die Leistung des Wagens der hohen Tourenzahl des Motors entsprechen würde. Der Motor wäre imstande, dieselbe Leitung bei geringeren Tourenzahlen zu bieten. Um das nun zu ermöglichen und den Motor zu schonen, baut man Schnellgang-Getriebe ein, die die Uebersetzunsr der Hinterachse herabmindern. Ein mittelstarker Wagen benötigt auch bei Stadtfahrten und auch bei geringen Steigungen eine höhere Uebersetzung. Da durch das Schnellgang-Getriebe eigentlich zwei direkte und geräuschlose Uebersetzungen verfügbar sind, ist auf diese Weise ein angenehmeres Fahren möglich. Mit einem grossen Wagen, der einen starken Motor besitzt, kann man in der Direkten ohne Schnellgang-Getriebe zwischen 4 und 100 km fahren, auch wenn die Achsübersetzung ziemlich gering ist. Es wird sich zwar auch bei diesen Wagen der Einbau empfehlen. wlt. REIHT SICH ZUR DIE SIEGE.AN DEN GRÖSSTEN EUROPÄISCHEN AUTOMOBILRENNEN TARGA FLORIO GRAND PRIX DE L'A.C. F. GRAND PRIX DES. SEBASTIAN ADAC BERGPREIS INTERN. KLAUSENRENNEN 1 CHIRON AUF BUGATTI (NEUER REKORD) BESTE ZEIT DES TAGES 2 STUCK V. VILLIEZ AUF AUSTRO - DAIMLER Nationales Rennen: 1 U. 2 AUF MARTINI BEWEISEN DIE ÜBERLEGENHEIT DER SCINTILLA MAGNETOS Dolomiten fahrten Ratschläge und Anregungen lür den Besuch der Dolomiten und deren Grenzgebiete L)ie Dolomiten werden auch von Schweizer Automobilisten immer häufiger als Reiseziel erkoren. 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