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E_1929_Zeitung_Nr.072

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N° 72 —

N° 72 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE 13 Anfragt 811- Fahrbewilligung. Mein Sohn, welcher siel» seit einer Reihe von Jahren in Amerika aufhält und das amerikanische Bürgerrecht besitzt, wird dieses Jahr nach der Schweiz kommen. Da er gewohnt ist, viel mit seinem Auto zu fahren, mochte er dies auch hier ausüben. Wollen Sie mir gefl. sagen, was er zu tun hat, um die Fahrbewiuigung zu bekommen. In Milwaukee arbeitet er In der Fabrik Na3h, ebenfalls seit einer Reihe von Jahren. Muss er wohl ebenfalls die Fahrprüfung machen oder könnte er von dieser dispensiert werden auf Grund eines entsprechenden Zeugnisses von Milwaukee ? Dr. B. in R. Antwort: Zur Führung eines Motorfahrzeuges bedarf es der Bewilligung der zuständigen Behörde des Wohnsitzes. Im Kanton Bern ist das kant. Automobilbureau diese zuständige Behörde. Die Fahrbewilligung wird nur erteilt, wenn sich der Bewerber darüber ausweist, dass er befähigt ist, einen Motorwagen ohne Gefährdung der öffentlichen Sicherheit zu führen. Der Kanton Bern verlangt nun immer eine solche Prüfung, gleichgültig, ob der Bewerber schon andernorts die Fahrbewilligung gehabt hat Die Bedingungen und namentlich Anforderungen an die Fahrer sind eben überall andere und das kant. Automobilbureau behält sich die Nachprüfung vor. Angenommen, es erhält ein Automobilist in einer kleinen Kantonshauptstadt ohne Verkehr die Fahrbewilligung, «o ist damit noch lange nicht gesagt, dass er in verkehrsreichen Städten, wie Zürich, Bern, Genf sicher fahren kann. Wenn allerdings ein Fahrer aus einer amerikanischen Grossstadt in die Schweiz kommt, sollte angenommen werden, dass er ohne weiteres mit genügender Sicherheit fahren könnte. Die Verkehrsvorschriften sind aber nicht überall dieselben, weshalb eben auch aus diesem Grunde eine Nachprüfung am Platze ist. In der Regel beschränkt sioh diese auf ein kurzes Fahren in Begleitung des kant. Automobilexperten. * Anfragt 812. Gebühr für dit Verkehrrtewilllgung. Eines meiner Auto, welches ich bis zum letzten Neujahr drei Jahre gefahren habe und dafür auch jedes Jahr die Versicherung sowie die kantonale Taxe bezahlt habe, nehme ich dieses Jahr erst mit dem 1. Juli in Gebrauch. Die alte Versicherung habe ich gekündigt und nur eine solche für Juli und August abgeschlossen. Nun verlangt mir der Beamte auf dem Polizeibureau die Taxe für das .ganze Jahr, mit der Begründung, dass mit dem Art. 42 der ganz neuen Verordnung die «Meinung» sei, diese gelte nur für Autos, welche neu in den Kanton eingeführt werden. Ich glaube denn doch, dass für den Automobilisten Gesetz und Verordnung, wie diese vom Kantonsrat durchberaten und angenommen wurden, massgebend sind und man sich an diese auf alle Fälle zu halten hat und nicht an eine «Meinung», welche nachträglich entsteht Es steht doch unzweideutig darin, dass ein Auto gebührenpflichtig wird und weiter die Gebührenpflicht beginnt mit der Ingebrauchnahme des Fahrzeuges; dass damit nur die neu in den Kanton eingeführten Autos gemeint sind, ist kein Wort darin. P. R. in S. Antwort: In Ihrem Falle ist nicht nur Art. 42 der obwaldnerischen Verordnung über den Mo- , t^rwagen- und Fahrradverkehr vom 13. April 1929 zu berücksichtigen, sondern auch Art. 4, Alinea 8 des zitierten Erlasses, welches lautet: «Die Verkehrsbewilligung wird auf ein Kalenderjahr ausgestellt und ist alljährlich zu erneuern». Wenn Sie nun der zuständigen Behörde auf Ablauf des letzten Kalenderjahres mitteilten, dass das betreffende Auto während eines halben Jahres aus dem Verkehr genommen wurde und Sie deshalb die Verkehrsbewilligung bis zu diesem Zeitpunkt zurückgeben, sowie die Kontrollnummernschilder, so ist zweifellos Art. 42 anwendbar, da die Gebührenpflicht bis zur «Ingebrauchnahme» ruht und nicht schon mit der Einfuhr des Wagens in den Kanton beginnt. Aus Ihrem Schreiben ist allerdings nicht ersichtlich, ob Sie der zuständigen Behörde auf Ablauf des Kalenderjahres diese Mitteilung zukommen Hessen, doch müssen wir annehmen, dass Sie in diesem Falle nach allgemein üblicher Praxis der zuständigen Amtestelle entweder aufgefordert worden wären dies nachzuholen, oder deswegen eine Busse erhalten hätten. In beiden Fällen hätten Sie aber wahrscheinlich bei der zuständigen Behörde vorgesprochen und ihr den Sachverhalt erklärt und dann die Kontrollschilder deponiert. Wir glauben daher für die Beantwortung Ihrer Frage annehmen zu dürfen, dass Sie den Vorschriften über die Verkehrsbewilligung und Kontrollnummernschilder genügten und dass es sich einzig noch um die Taxe handelt. Der Ausdruck «Ingebrauchnahme» des Fahrzeuges drückt aber deutlich aus, dass der Augenblick gemeint sei, wo das Auto in den Verkehr tritt, in Ihrem Falle also ab 1. Juli 1929. * JUHASZ Der Vergaser mit unverstellbarer Dusenein8tellung (Register). 1. Höchste Tourenzahl des Motors. 2. Progressive, geschmeidige und rasche Beschleunigung (selbst bei direktem Gang und kleinen Geschwindigkeiten). 3. Unvergleichlicher Leerlauf. 4. 15—40% Benzinersparnis bei allen Modellen. 5. Rasches Anfahren selbst bei niederen Temperaturen. Anfrage 813. Haftung aus Kaufvertrag und Mietvertrag. Im letzten Frühjahr kam mit meinem Klienten, nachdem mir derselbe seit 2 Jahren öfters versicherte, nur von mir einen Wagen zu kaufen, ein Kaufvertrag für einen neuen Wagen zustande. Der zu liefernde Wagen war damals noch nicht erhältlich und im Kaufvertrag war stipuliert, dass die Lieferung in der Reihenfolge der eingegangenen Kaufverträge zu erfolgen habe. Mündlich war sodann vereinbart, dass dem Käufer ein früheres Modell gleicher Marke bis zum Eintreffen des neuen Modells in Miete gegeben werden sollte. Zuerst kam ein Phaeton in Frage, mit 15 Rappen pro Kilometer Mietgeld, für die Dauer der Benützung. Hernach wünschte der Käufer einen Sedan und ich übergab demselben einen neuen Sedan, der nur einige Male «u Vorführungen gebraucht wurde. Kurz bevor der neue Wagen von der Fabrik eintraf, kaufte mein Klient von einem andern Verkäufer einen neuen andern Wagen. Da ich vorderhand genügend Abnehmer für meine neuen Wagen hatte, drang ich nicht daiauf. dass mir der Käufer den" bestellten Wagen sofort abnehmen müsse, unfl behielt mir freie Verfügung über den Wagen vor. Anfangs September letzten Jahres ersuchte ich um Zustellung des in Miete gegebenen Wagens, unter Angabe der Zahl der gefahrenen Kilometer. Erst nach wiederholten Reklamationen wurde mir der Wagen per Bahn in schmutzigem, verlottertem Zustande unfrankiert zugestellt. Ich muss bemerken, dass der Wohnort des Käufers zirka 130 km von mir entfernt liegt, und daher der Wagen aussei meiner Kontrolle stand Nachdem ich den gemiöteten Wagen reparierte, stellte ich meinem Klienten Rechnung für abnormale Abnützung des Wagens und eine Mietentschädigung pro Tag, da der Kilometerzähler längst nicht mehr funktionierte. , TJeber die Entschädigung der Miete konnten wir uns nicht einigen, für abnormale Abnützung will der Käufer nichts bezahlen. •• , Ich möchte gerne Ihre Ansicht hören ob ich: 1. Berechtigt bin, eine Entschädigung für den mir nicht abgenommenen Wagen zu verlangen, eventuell wie hoch die Entschädigung sein dürfte? 2. Ist die Entschädigung für die Miete eines 4plätzigen Sedan pro Tag zu Fr. 8.—, oder 20 Cts. pro Fahrkilometer, für normale Abnützung und Amortisation eines neuen Wagens angemessen? 3. Dürfen ausserordentliche Abnützung, wie z. B. Beschädigung der Karosserie, Zerreissen der Polsterung, unsachliche Behandlung einzelner Maschinenteile nicht extra verrechnet werden? J. K. in Z. , Antwort: 1. Wenn der Käufer den durch den Kaufvertrag bestellten Wagen, trotzdem er ihm birinen der vorgesehenen Frist zur Lieferung angeboten wird, nicht abnimmt, so müssen Sie ihm durch Charg§-Brief mitteilen, der Wagen stehe veitragsgemäss zu seiner Verfügung, und wenn er ihn nicht binnen einer angemessenen Zeit abhole (hier genaue Angabe, binnen wievieler Wochen), so werden Sie sich vorbehalten, entweder Erfüllung und Schadenersatz wegen verspäteter Abnahme ödet Schadenersatz allein zu verlangen, oder dann den Rücktritt vom Vertrage zu erklären. > Holt Ihr Käufer nicht binnen der angesetzten Frist den Wagen ab, so stehen Ihnen folgende drei Möglichkeiten offen: i a) Sie klagen darauf, dass Ihnen der Käufeiden Wagen abnehme und bezahle nebst Schadenersatz wegen verspäteter Abnahme. Dieser Schadenseraatavumfasst: die durchs die,; Verspätung :erwarilsenen Auslagen, z. B. dass Sie die betr. Box in der Garage nicht vermieten konnten. Diesen Schadeh müssen Sie aber belegen können. , * 1 b) Sie verzichten auf die Zahlung des Kaufpreises, behalten Ihr Auto und verlangen Schadenersatz für entgangenen Gewinn (Provision) und allen Schaden, der Ihnen nachweisbar durch die Nichterfüllung des Vertrages entstanden ist. c) Sie erklären nach Ablauf der angesetzten Frist, sofort den Rücktritt vom Vertrage mit eingeschriebenem Brief an den Käufer und verlangen Ersatz für den aus dem Dahinfallen des Vertrages resultierenden Schaden, d. h. Sie liefern dann den bestellten Wagen nicht und fordern Ersatz desjenigen Schadens, der Ihnen nicht entstanden wäre, wenn Sie nie in ein Vertragsverhältnis mit dem Käufer getreten wären, also z. B. die Auslagen des Vertragsabschlusses, alle weitern Kosten, welche Ihnen bereits dadurch entstanden sind, dass Sie den Vertrag erfüllen wollten etc. < 2. Ob eine Miete von Fr. 8.— pro Tag, d. h. zirka 20 Rp. pro Fahrkilometer, für normale Abnützung und Amortisation eines neuen vierplätzigen Sedans angemessen ist, kann Ihnen am sichersten ein Autoexperte sagen; denn diese Frage fällt aus dem Rahmen des juristischen Sprechsaals. Ohne den Wert des fabrikneuen Wagens zu wissen, kann keine Schätzung des Mietpreises erfolgen. 3. Der Mieter einer Sache ist verpflichtet, bei dem Gebrauche der Sache mit aller Sorgfalt zu verfahren; fügt er der Sache dauernden Schaden zu, so kann der Vermieter Schadenersatz verlangen, soweit es sich nicht um die aus der vertragsmässigen Benutzung der Sache resultierende Abnützung handelt. •-., * Ueberzeugen Sie sich wir liefern Ihnen einen Apparat 10 Tage zur Probe, kostenlos und unverbindlich! Bei Kauf macht sich der Apparat rasch bezahlt, nicht nur durch die beträchtliche Ersparnis an Benzin.sondern auch durch die erhöhte Leistung und Geschmeidigkeit des Wagens. 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14 AUTOMOBIL-REVUE 1929 — fjo 72 Weitere Bilder vom Klausen-Rennen Ein guter Fahrer nimmt sich seiner, Maschine an. Ghiron bei grosser Wagenwäsche vor dem Start» (Pboto «Automobil Revue».) Pünktlichkeit trotz schwerer Lasten Sie müssen sich auf Ihren Lastwagen voll verlassen können, wenn Sie Ihren Kunden Pünktlichkeit versprochen haben. EMO wird Ihnen helfen, den regelmassigen Dienst Ihres Camions leichter zu gestalten, selbst wenn der Weg über schlechte und steile Strassen führt. Esso, der Brennstoff für , höchste Ansprüche Esso erhalten Sie bei Standard Tankstellen aus der plombierten und geeichten 10 Liter Kanne. Esso ist rot gefärbt und kann daher nicht verwechselt werden. t. • • MM f». STANDARD BENZIN • ESSO • STANDARD MOTOR OIL Zwei Konkurrenten als gute Freunde. Kessler am' Volant seines Alfa Romeo, der Sieger in der Klassa 2000 cem Sportwagen. Zu seiner linken Hans Stuber, der am Klausenrennen, von. Pech Verfolgte, i ; (Photo «Automobil Revue».) Zwei • Sportkommissäre, Links Herr Decrauzat, Präsident der .nationalen Sportkommission und Herr M. .A.'.Ghambre, Präsident der A. C. S.-Sektion Genf. (Photo «Automobil Revue».) Ausländische Automobilclubs in Zürich. Der Bayr. A.C. und der A.C. vom Tirol als Gäste der Sektion Zürich des A. C.S. Der Klausen hat bezüglich der internationalen Beziehungen awei grosse Verdienste für 6ich: einmal bringt er die Fahrer der verschiedenen Nationen einander näher, und dann regt er auch ganz eträchüich die freundnachbarlichen Beziehungen der schweizerischen A. C. S.-Sektionen mit den Schwesteielubs des nahen Auslandes am. Alljährlich mehrt sich in ganz erfreulicher Weise die Zahl der fremden Glubs, welche das Klausenrennen zu einem willkommenen Anlass für eine Schweizerfahrt benützen. Die Sektion Zürich,, die ja in der Organisation des Grossen BergpTeises eine dominierende Rolle spielt, ha* es. sich angelegen sein lassen, die auf Besuch kommenden Clubs willkommen zu heissen und ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu ; gestalten. Sie ist dank ihrem ausgezeichnet organisierten Touristikbureau dazu auch am besten berufen, und lie Gäste waren alle ob der wertvollen und weitehenden Unterstützung, welche das Zürcher Sekretariat ihnen bei der Vorbereitung für die Schweizerfahrt gewährte, des Lobes voll. Als äusserst angenehmen Ausklang der Klaulentage, fand Montag abend im Hotel Baur au Lac >in von den Zürchern anberaumter Empfang der .. G. von Bayern und vom Tirol statt, der einen sehr angeregten Verlauf nahm. Beide Glubs sind mit stattlichen Delegationen aufgerückt, unter welchen die Damenwelt in erfreulicher Proportion vertreten war. Ohne besonderes Zeremoniell war bald äne angeregte Unterhaltung im Gange, und freundschaftliche Fäden wurden nach allen Seiten responnen. Es war für die anwesenden Zürcher Herren, welche fast ausnahmslos dem Organisa^ tionskomitee des Klausen angehörten, eine besoiw dere Genugtuung, von aalen Seiten ein uneingM schränktes und aufrichtiges Lob über unserei grösste automohilsportlicha Veranstaltung entgennehmen zu dürfen, das in zwei wannen An« sprachen der beiden Clubpräsidenten seinen, besonn deren Ausdruck fand. Herr H. Hürlimann, aJs Vizepräsident der Set« tioa Zürich begrüsste die Gäste und erinnerte aS die verschiedenen Anlässe, wie z. B. die Bayren-» fahrt der Zürcher im Jahre 1927, welche alle zu defl Festigung der gegenseitigen angenehmen Beziehungen! beigetragen haben. Er freut sich, unter den Anwesenden bereite schon manch bekanntes Gesicht wie* deTzufinden und verweist mit Recht auf die völkerverbindende Mission des Automobilsportes, de4 als einer der ersten Sportzweige zur Aufnahme dei| durch den Krieg zerrütteten internationalen VeM Bindungen führte. Mit einem liebenswürdige^ Wunsch auf guten Abschluss der Reise echliessendj erhebt der Sprechende sein Glas auf das. Gedeihen der beiden angesehenen Clubs. Herr Major Czeri mak, dals bei uns bereitsso populäre Präsidium desj A. C. von Bayern, erinnerte in seinen trefflichen Ausführungen an -den ersten Besuch der Bayri-> sehen Kollegen an den Klausen, der bereits voi zwei. Jahren stattfand. Die Veranstaltung und dei Empfatag in der Schweiz hat sie 60 begeistert, dasa alle enttäuscht waten, als die Absage des Rennens pro 1928 bekannt wurde. Herr Czermak feiert den Klausen als die - Bergstrecke Europas und gratuliert dem ,A. C. S., ihn -als Strecke für ein Bergrennen gefunden und für die sportliche Or* ganisation gesorgt zu haben. In gemütlichem Tirolerdialekt stattete der Vor« sitzende des Tiroler Clubs, Herr Köllensberger^ seinen beredten -Dank ab und zollt dem Klausenl ebenfalls hohe Anerkennung. Die Tiroler Automo-< bilisten wählen die Schweiz je länger je öfters zd einem Ausflugsziel, wurden doch im vergangenem Jahr bereits doppelt soviel Triptyks nach dei Schweiz ausgestellt, wie früher. Der Vorsitzende lädt die Zürcher noch am das Zillerbergrennetf ein, das am 6. Oktober stattfindet und das event* die Tiroler Sportgemeinde darstellt. Sie werden sich freuen, die ihnen in Zürich gebotene • Gast* freundschaft zu erwidern. Obwohl die Grosszahl der Anwesenden während! der Klausentage mit Schlaf brechen musste, und sich wohl jeder vorgenommen hatte, am Montag! bestimmt Versäumtes nachzuholen, eo. lichteten! sich doch die Reihen der angeregrten Gesellschaft erst in recht später Stunde, natehdenv man sich im Bayern, Tirol oder irgendwo bei uns für ein» nächste Gelegenheit Rendez-vous versprochen! hatte. b". Die Seetalsfrasse, von der Einmündumsf in di* Aarauerstrasse bis zur Gemeindegrenze von Lenzburg, ist vor kuTzem gegen Seon hin Verbreiter! worden. Mit dem Umbau der nördlichen Strecke konnte erst verspätet begonnen werden, weil man! den Entscheid abwarten musste, dass das Baflmj trasse nicht verlegt wird. Nun befinden sich mit diesem Teilstück alle Zufahrtsstrassen nach Lenz* bürg in tadellosem Zustande! Auch im Städtchefl selbst schenkt man dem Strassennetze voTbildlicha Beachtung: so haben auch die Strassen im Bahn* hofquartier einen neuen Belag erhalten.