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E_1929_Zeitung_Nr.072

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14 AUTOMOBIL-REVUE

14 AUTOMOBIL-REVUE 1929 — fjo 72 Weitere Bilder vom Klausen-Rennen Ein guter Fahrer nimmt sich seiner, Maschine an. Ghiron bei grosser Wagenwäsche vor dem Start» (Pboto «Automobil Revue».) Pünktlichkeit trotz schwerer Lasten Sie müssen sich auf Ihren Lastwagen voll verlassen können, wenn Sie Ihren Kunden Pünktlichkeit versprochen haben. EMO wird Ihnen helfen, den regelmassigen Dienst Ihres Camions leichter zu gestalten, selbst wenn der Weg über schlechte und steile Strassen führt. Esso, der Brennstoff für , höchste Ansprüche Esso erhalten Sie bei Standard Tankstellen aus der plombierten und geeichten 10 Liter Kanne. Esso ist rot gefärbt und kann daher nicht verwechselt werden. t. • • MM f». STANDARD BENZIN • ESSO • STANDARD MOTOR OIL Zwei Konkurrenten als gute Freunde. Kessler am' Volant seines Alfa Romeo, der Sieger in der Klassa 2000 cem Sportwagen. Zu seiner linken Hans Stuber, der am Klausenrennen, von. Pech Verfolgte, i ; (Photo «Automobil Revue».) Zwei • Sportkommissäre, Links Herr Decrauzat, Präsident der .nationalen Sportkommission und Herr M. .A.'.Ghambre, Präsident der A. C. S.-Sektion Genf. (Photo «Automobil Revue».) Ausländische Automobilclubs in Zürich. Der Bayr. A.C. und der A.C. vom Tirol als Gäste der Sektion Zürich des A. C.S. Der Klausen hat bezüglich der internationalen Beziehungen awei grosse Verdienste für 6ich: einmal bringt er die Fahrer der verschiedenen Nationen einander näher, und dann regt er auch ganz eträchüich die freundnachbarlichen Beziehungen der schweizerischen A. C. S.-Sektionen mit den Schwesteielubs des nahen Auslandes am. Alljährlich mehrt sich in ganz erfreulicher Weise die Zahl der fremden Glubs, welche das Klausenrennen zu einem willkommenen Anlass für eine Schweizerfahrt benützen. Die Sektion Zürich,, die ja in der Organisation des Grossen BergpTeises eine dominierende Rolle spielt, ha* es. sich angelegen sein lassen, die auf Besuch kommenden Clubs willkommen zu heissen und ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu ; gestalten. Sie ist dank ihrem ausgezeichnet organisierten Touristikbureau dazu auch am besten berufen, und lie Gäste waren alle ob der wertvollen und weitehenden Unterstützung, welche das Zürcher Sekretariat ihnen bei der Vorbereitung für die Schweizerfahrt gewährte, des Lobes voll. Als äusserst angenehmen Ausklang der Klaulentage, fand Montag abend im Hotel Baur au Lac >in von den Zürchern anberaumter Empfang der .. G. von Bayern und vom Tirol statt, der einen sehr angeregten Verlauf nahm. Beide Glubs sind mit stattlichen Delegationen aufgerückt, unter welchen die Damenwelt in erfreulicher Proportion vertreten war. Ohne besonderes Zeremoniell war bald äne angeregte Unterhaltung im Gange, und freundschaftliche Fäden wurden nach allen Seiten responnen. Es war für die anwesenden Zürcher Herren, welche fast ausnahmslos dem Organisa^ tionskomitee des Klausen angehörten, eine besoiw dere Genugtuung, von aalen Seiten ein uneingM schränktes und aufrichtiges Lob über unserei grösste automohilsportlicha Veranstaltung entgennehmen zu dürfen, das in zwei wannen An« sprachen der beiden Clubpräsidenten seinen, besonn deren Ausdruck fand. Herr H. Hürlimann, aJs Vizepräsident der Set« tioa Zürich begrüsste die Gäste und erinnerte aS die verschiedenen Anlässe, wie z. B. die Bayren-» fahrt der Zürcher im Jahre 1927, welche alle zu defl Festigung der gegenseitigen angenehmen Beziehungen! beigetragen haben. Er freut sich, unter den Anwesenden bereite schon manch bekanntes Gesicht wie* deTzufinden und verweist mit Recht auf die völkerverbindende Mission des Automobilsportes, de4 als einer der ersten Sportzweige zur Aufnahme dei| durch den Krieg zerrütteten internationalen VeM Bindungen führte. Mit einem liebenswürdige^ Wunsch auf guten Abschluss der Reise echliessendj erhebt der Sprechende sein Glas auf das. Gedeihen der beiden angesehenen Clubs. Herr Major Czeri mak, dals bei uns bereitsso populäre Präsidium desj A. C. von Bayern, erinnerte in seinen trefflichen Ausführungen an -den ersten Besuch der Bayri-> sehen Kollegen an den Klausen, der bereits voi zwei. Jahren stattfand. Die Veranstaltung und dei Empfatag in der Schweiz hat sie 60 begeistert, dasa alle enttäuscht waten, als die Absage des Rennens pro 1928 bekannt wurde. Herr Czermak feiert den Klausen als die - Bergstrecke Europas und gratuliert dem ,A. C. S., ihn -als Strecke für ein Bergrennen gefunden und für die sportliche Or* ganisation gesorgt zu haben. In gemütlichem Tirolerdialekt stattete der Vor« sitzende des Tiroler Clubs, Herr Köllensberger^ seinen beredten -Dank ab und zollt dem Klausenl ebenfalls hohe Anerkennung. Die Tiroler Automo-< bilisten wählen die Schweiz je länger je öfters zd einem Ausflugsziel, wurden doch im vergangenem Jahr bereits doppelt soviel Triptyks nach dei Schweiz ausgestellt, wie früher. Der Vorsitzende lädt die Zürcher noch am das Zillerbergrennetf ein, das am 6. Oktober stattfindet und das event* die Tiroler Sportgemeinde darstellt. Sie werden sich freuen, die ihnen in Zürich gebotene • Gast* freundschaft zu erwidern. Obwohl die Grosszahl der Anwesenden während! der Klausentage mit Schlaf brechen musste, und sich wohl jeder vorgenommen hatte, am Montag! bestimmt Versäumtes nachzuholen, eo. lichteten! sich doch die Reihen der angeregrten Gesellschaft erst in recht später Stunde, natehdenv man sich im Bayern, Tirol oder irgendwo bei uns für ein» nächste Gelegenheit Rendez-vous versprochen! hatte. b". Die Seetalsfrasse, von der Einmündumsf in di* Aarauerstrasse bis zur Gemeindegrenze von Lenzburg, ist vor kuTzem gegen Seon hin Verbreiter! worden. Mit dem Umbau der nördlichen Strecke konnte erst verspätet begonnen werden, weil man! den Entscheid abwarten musste, dass das Baflmj trasse nicht verlegt wird. Nun befinden sich mit diesem Teilstück alle Zufahrtsstrassen nach Lenz* bürg in tadellosem Zustande! Auch im Städtchefl selbst schenkt man dem Strassennetze voTbildlicha Beachtung: so haben auch die Strassen im Bahn* hofquartier einen neuen Belag erhalten.

72 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 15 A. C. S. A.C.S. SEKTION SCHAFFHAUSEN. Am 31. August- a. p., nächtigt der Automobilclub von Marseille"' nach, einer zweiwöchigen Reise durch Mitteleuropa • im Hotel Bellevue zu Neuhausen. Ihr Hinterzarten—Freiburg i. Br. (28,3 km), Freiburg i. Br.—Müllbeün (30,4 km), Müllheim—Basel (34 km), Basel—Luzern (91 km). Zweite Tagesetappe 183,7 km. Vorstand hat beschlossen, die Gäste zu begrüssen. (Mitgeteilt vom A.C.S., Ausgabestelle Zürich.) Ueberdies , wird , anv betreffenden Tarne zu deren, I. Strassen. Ehren eine Rheinfallbeleuchtung stattfinden. Es 1. l. Die internationale Grenzstrasse KISsterli— Klöstei würde uns ausserordentlfch freuen, bei diesem An-{- Grosslützel im Berner und .Solothurner Jura ist lasse auch unsere 1 Clubmitglieder im Bellevue begrüssen/zu können. und dem Verkehr übergeben worden. Die umge- nach jahrelangen Verbesserungsarbeiten vollendet Anfangs des Monats ; September, werden wir in baute Strasse stellt, zwischen Pruntrut und Laufen Statmmheim einen Herrep-Abendschoppen veranstalten. Wir machen Sie jetzt schön auf diese Zusammenkunft aufmerksam. Ort und Datum werden wir Ihnen seinerzeit noch durch Inserate im »Schaffhauser Intelligenzblatt» bekanntgeben. A. C. S. SEKTION SCHWYZ. Schwarzwaldfahrt, Ali' vergangenen .Millwocn und Dccn«r.*taK machte die Sektioa Schwyz ihre geplante Schwarzwaldfahrt. 10 Wagen mit 37 Teilnehmern sind der Einladung unseres verehrten Präsidenten, Herrn Dr. H. Hotz, gefolgt. In Kaiserstuhl trafen sich die Teilnehmer und fuhren dann über Waldshut-Häusern nach St. Blasien, wo besonders die herrliche Kirche und der Kurgarten gefielen. Nachher führte der Weg an den schönen Schluchsee, wo sich die Fahrer im vortrefflichen Hotel Sternen beim Mittagessen wieder trafen. Nach dem Essen ging's nach dem idyllisch gelegenen Tittisee mit Rast für einen cSchwarzen». Ueber Totnau und den bekannten Punkt Schauinsland führte die Reise nach Freiburg weiter. Ein Spaziergang durch, die schöne Stadt, ein equisites Nachteseen im Freiburgerhof, Unterhaltung bei Musik und Tanz und beim einen und andern noch ein Schlummerbecher beendigten den schön verlaufenen ersten' Tag. 4m' folgenden Morgen wurde meist zuerst noch eine Besichtigung der Stadt Freiburg vorgenommen, und dann durch das prächtige Höllental die Fahrt fortgesetzt, wiederum an den Tittisee und von, hier über Hammereisenbach, Föhrenbach, Die Zahl der Motorfahrzeuge im Kanton Aar gau ist im letzten Jahr -wieder bedeutend gestie gen. Während sie 1926 bereits 4651 betru?, stie] sie im Jahre 1927 auf 5676. Ende 1928 wurdei 6792 Motorfahrzeuge gezählt, womit der Kantoi Aargau an fünfter Stelle der schweizerischen Kan> tone steht. Besonders vermehrt haben sich di( Bewilligungen für Personenautomobile und Motor- Furtwangen, Triberg, nach Villingen, wo im Hotel Blume und Post ein vortreffliches Mittagessen serviert wurde. In Bonarueschingen verabschiedeten .sich die. Teilnehmer der Fahrt, und jeder fuhr seinen heimatlichen Penaten zu, im vollen Bewusstsein, zwei schöne, genussreiche Tage verlebt räder, während diejenigen für Lastwagen um Traktoren, zwar unbedeutend, zurückgegangen sin zu haben. Unserem allzeit rührigen Präsidenten Für Seitenwagenkombinationen werden nur noc gebührt für seine Mühe der beste Dank. wenige Fahrbewilligungen gelöst. Die Vermehrung des Fahrzeugverkehrs im Ranton Aargau lässt die Regierung der Frage des T. C. S. Strassenbaues vermehrte Aufmerksamkeit schenken Bekanntlich ist der Kanton Aargau ein richtiges Durchgangsgebiet und wird von wichtigen Strassen von West nach Ost und von Nord nach Sü AUTOSEKTION WALDSTÄTTE DES T.C.S. 22. August: Stamm tischausfahrt zu unserm Mitglied Herrn. Graber, Hotel Löwen, Neuenkirch. verhältnismässig grossen Lange ganz ausserordent durchzogen, wodurch das Strassennetz auf einei 5. September: Stammtischausfahrt zu unserm Mit licjj belastet wird und zum richtigen Unterhalt mit jtHed d Herrn Ineichen, Ineichen. Hotel Kreuz, Hochdorf. Nachfolgend das Programm der von der General- Tersammlunst beschlossenen SchwaTzwaldfahrt. Dieselbe wurde auf 31. August und 1. September a. c. festgesetzt mit Start bei unserem Clublokal, Hotel «Engel» in Luzern, morgens 6 Uhr. einem kostspieligen, staubfreien' und dauerhaften Belag versehen werden muss. Der Stra&senpflege wurde seitens der aargauischen Regierung erst ziemlich spät die durch den starken Verkehr bedingte nötige Aufmerksamkeit geschenkt, aber immerhin sind nun die grossen Strassenzüge Bern-Zürich und Basel-Zürich in guten Zustand gestellt Momentan, wird, das zweit Strassenbauprogramin durchgeführt und mit einem Kostenaufwand von mehr als 12 Millionen Franken werden die Rheirilihie, die Talstrassen des Nord- Südverkehra und einige Ergänzungsstrassen fü den Verkehr Zürich-Bern zeitgemäss instandgestellt. Man sieht also, dass der Kanton "Aargau sein Möglichstes tut, um bald ein ausgezeichnetes Das Hauptziel der Fahrt ist der Feldbersr, 11493 m über Meer, der höchste und schönste Aus- • Sichtspunkt des Schwarzwaldes. Die Route haben -wir so gewählt, dass wii alles direkte und schöne i Strassen ohne nennenswerte Steigungen — auch die kurze Steigung auf den Feldberg werden fast i alle Wagen im direkten Gang bewältigen — zu befahren haben, so dass die ganze Tour leicht und ohne Ueberanstrengung vom Fahrer ausgeführtStrassennetz zu besitzen! werden kann. Die erste Etappe bis zum Mittag- _, essen, Titisee—Bruderhalde, am Fusse des Feldherg, entspricht genau der Distanz Luzern—Thann der Ballon d'Alsace-Fahrt, wo wir auch das Mittagessen eingenommen haben. Für den Nachmit- ' tag haben wir dann noch eine Fahrleistung von zirka 18 km, womit uns genügend Zeit für die prächtige Aussicht auf dem Feldberg und eine Rundfahrt auf dem idyllisch gelegenen Titisee bleibt. Uebernachten werden wir in Hinterzarten ! - und von dort aus die Fahrt durch das romantische Höllental nach Freiburg i. Br. fortsetzen, wo wir das Mittagessen am Sonntag einnehmen werden. Jedem angemeldeten Teilnehmer werden wir noch eine genaue Orientierung über die Fahrt, sowie über die Hotels, wo wir absteigen etc., zukommen lassen. Nach, unsern Erkundigungen ist für die Teilnehmer ein Pass oder eine Kollektiv-Liste für einen Aufenthalt von 2 Tagen nicht mehr nötig. Für den Wagen sind ein deutscher Passierschein (Triptyk) in unserm Office, Haldenstrasse 4, zu ~ lösen, ferner ein internationaler Fahrausweis mit Photo, erhältlich bei der kantonalen Automobil- Kontrolle, sowie ein Freipass gegen Vorweisung der ' Zollcpiittung auf dem Zollamt Luzern zu beziehen, notwendig. Bei der hintern Polizeinummer ist am Wagen noch das CH-Schild, welches von unserm Office, sowie von allen grösseren Garagen bezogen werden kann, anzubringen. Da die erstmalige Benützung eines Triptyks etwas länger Zeit in Anspruch nimmt, werden diese Triptyks gesammelt und vorausgeschickt, um an der Grenze rasch weiter zu kommen. Die Kosten für Verpflegung (Hotel und' Garage) werden pro Teilnehmer wiederum wie letztes Jahr auf zirka Fr. 20.— zu stehen kommen. Für den Wagen werden sich dieselben wie folgt zusammenstellen: Triptyk Fr. 8.—bis 10.— Internationaler Fahrausweis » 5.— Freipass > —90 Der Vorstand hat beschlossen, pro Wagen eine "Subvention von Fr. 10.— auszuzahlen. Herr G. Schwerzmann wird, mit Werkzeug ausgerüstet, die Fahrt als Clubmechaniker mitmachen. Die Clubfahrt wird nur ausgeführt bei genügender Beteiligung und bei einigermassen gutem Wetter. Anmeldungen für die Teilnehmer sind möglichst frühzeitig, spätestens aber bis Dienstag, den 27. August 1929 an den Präsidenten (Telephon 93) oder an den Aktuar. Herrn Dr. Zeiger, Augenarzt, Luzern (Telephon 3150) zu richten. Wir hoffen gerne, dass sich die Mitglieder an dieser prächtigen Fahrt recht zahlreich beteiligen werden. Programm: Luzern—Zürich (52 km). Zürich— Schaffhausen (47 km). Schaffhausen—Donaueschingen (34,2 km). Donaueschingen—Bruderhalden (39 km), gemeinsames Mittagessen, Bruderhalden— Hinterzarten (17,6 km). Erste Tagesetappe 189,8 km. Tourlstikbulletln. di« kürzeste Verbindung, her. Automobilisten seien darauf aufmerksam gemacht, dass für die Durchfahrt des 13 km langen französischen Teilstückes keinerlei Zollformalitäten zu erfüllen sind. 2. Mit dem 14: August ist die «Gardesana», die neuerbaute linksufrige Gärdaseestrasse, zwischen Torbole und Malcesine, offiziell eröffnet worden. Die Strasse stellt eine langgewünschte Verbindung mit Bardolino und Desenzano her und führt durch grossartiges touristisches Neuland. II, Passwtstn. Für Reisende schweizerischer Nationalität der Passzwang im Touristenverkehr nach Frank' reich bei Ein- und Ausreise über die Zollämter Vallorcine, Annemasse und Evian abgeschafft worden, Die genannten Zollämter sind ermächtigt worden, an schweizerische Touristen kurzfristige Passierscheine bis maximum fünf Tage Aufenthalt abzugeben. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass für die Einreise in die Departements Haut-Rhin Bas-Rhin. einschliesslich des Vosgesengebiete ebenfalls kurzfristige Ausweispapiere abgegebei werden. Diese Touristenkarten werden von de Grenzpassierstelle Elrässerbahnhof in Basel gegei Vorweisung eines amtlichen Ausweises abgegebei und besitzt eine Gültigkeit von fünf Tagen. Not ry. Handel u. Indus*»!«;» Internationale Alpenfahrt, 7.—11. August 1929. Diese Veranstaltung erbrachte wiederum einen glänzenden Beweis für das den Continental-Reifen seitens der Automobilisten entgegengebrachte Vertrauen. Von den 40 Fahrern, die die Fahrt sträfpunktfrei- beendeten, hatten 24 Teilnehmer = 60% ihre Wagen mit Continental-Reifen versehen und der erzielte Erfolg bat gezeigt, dass ihre Wah richtig war. Die übrigen 40% verteilten sich auf 6 andere Reifenmarken, die mit je 5—10% beteiligt sind. Auch die beiden einzigen strafpunktfreien Fabrik-Teams fuhren auf Continental-Reifen. Was ist Ihr Automobil noch wert? Besitzer gebrauchter Wagen, Käufer und Händler kommen oft in die Lage, eich die Frage zu stellen, welchen Wert ihr Auto noch repräsentiert. Um auf dem Qccasionswagen-Markt eine gesündere und einheitliche Basis zu schaffen, hat der Automobilhändler- Verband in Zürich ein Reglement ausgearbeitet, so dass die Abschätzung jedes Wagens nach einem wohldurchdachten Schema vorgenommen werden kann. Diese Bewertuntstabelle ist nicht nur für die Mitglieder des Verbandes bestimmt, sondern soll auch einem weitern Publikum zugänglich gemacht werden. Sowohl für die Automobilvertreter wie für deren Kunden werden speziell bei Eintauschgeschäften diese Anleitungen gute Dienste leisten. Scintilla auch am Klausen siegreich. Die Konkurrenz am diesjährigen internationalen Klausenrennen waT ausserordentlich gross und sind desr halb auch die ersten Preise um 60 wertvoller einzuschätzen. Sowohl Chiron auf Bugatti, welcher einen neuen Rekord aufgestellt hat, wie auch Stuck v. Villiez auf Austro-Daimler mit nur 2 Sekunden mehr Zeit, hatten in ihrem Wagen die bekannten Scintilla-Apparate eingebaut. Auch in den beiden Maxtini-Wagen, welche das nationale Klausenrennen glänzend gewonnen haben, waren komplette Scintilla-Anlagen montiert. Mit dem Klausen hat die Scintilla «die wichtigen Schweizerrennen, wie Kriens-Eigental, Marchairuz, Rheineck-Walzenhausen und Gurnigel,, gewonnen, wozu noch eine ganze Anzahl ausländischer Rennen kommen, von welchen nur die wichtigsten, wie der Grosse Preis von Frankreich, der Grosse Preis von San Sebastian und der Internationale ADAC-Bergpreis von Deutschland erwähnt seien. Mit O. R. Wagners Schwarzwaidkarte reist der Autler sicher und mit offenen Augen durch die prächtigen Gaue unserer Nachbarschaft jenseits des Rhein bis hinunter nach Heidelberg. Preis Fr. 4.—. Verlag der « Automobil-Revue». Bern. zu den grossen internationalen Äutomobilveranstaltungen dieser Woche führt durch die erhabensten Partien unserer Voralpen in das schönste Hochgebirgstal Graubündens. Schade, wenn die Köstlichkeiten dieser Fahrt nicht mit VoUgenuss empfunden werden, weil das Reiseprogramm fehlerhaft war. Hin- u. Rückfahrt sollten schon aus diesem Grunde in grossen und kleinen Zügen festgelegt werden. Zu Hause bereitet der erfahrene Automobilist die Strecken vor. — Er will wissen, was links und rechts der Strasse Hegt, was die Route, die er befahren will, Schönes bietet und welche Strassenzüge gleichzeitig am bequemsten zum Ziel führen. — Zu diesem gründlichen Vorstudium der Fahrt benutzt er den Offizielle Ausgäbe des T. C. S. Die im Kart enteil dieses seit 25 Jahren bevorzugten Standardwerkes dargestellten Haupt- und Nebenstrassenzüge der Schweiz werden hier fahrplanmässig in Routenbeschreibungen zusammengeiasst u. mit fortlaufender Kilometrierung versehen, die wertvoll für die Zeiteinteilung ist. Preis Fr. 12.—. Abonnenten erhalten 20°|o Rabatt. Unterwegs d. h. zum Gebrauch während der Fahrt, zur Kenntnis aller automobili&tischen Merkmale der Landschaft u. der Struktur der Strassenzüge eignet sich O. R. Wagners in 2 Blättern, Maßstab l:250'000. Für den praktischen Gebrauch Ist die Karte deshalb besonders handlich weil die Schweiz in ein Nord- und Südblatt eingeteilt ist. Diese Anordnung ermöglicht ohne irgendwelches Umblättern oder Falzen die Benützung de-« Karte durch die ganze Schweiz. In gleicher Ausführung und Anlage, jedoch in etwas verkleinertem Maßstabe 1:350'000, ist die gesamte Schweiz als Karte in einem Blatt "Wl ebenfalls erschienen. — Auch hier wunderbare Uebersichtlichkeit und praktische Handhabung. Preis Fr. 4.— für die ganze Schweiz. TornffflG Die Schweiz Führer für Äutomobilfahrer Redaktion : O. R. WAGNER Automobilkarte der Schweiz Preis pro Blatt Fr. 4.- beide Blätter zusammen Fr. 8. In offenem Couvert mit 5 Cte. frankiert einsenden. HALLWAG A.-G. Abteilung: Touring-Verlag Senden Sie mir sofort per Nahnahme: Ex. CH Touring zum Abonn.-Preis von Fr. 9.60, zürn regulären Preis von Fr. 12.—. Karte der Schweiz, in 2 Blättern Nord ä Fr. 4.— „ „ ,, » 2 „ Süd ä Fr. 4.- „ „ „ auf 1 Blatt ä Fr. 4.— (Nichtzutreffendes gefl. «trelchen) Name: Adresse: _ BERN