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E_1929_Zeitung_Nr.072

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AU I OMUblL-Kb V U£ 1939 - N72 Französische Ersatzteile lür alle französischen AUTOMOBILE (Citroen, De Dion Peugeot-Renault, Amilcar etc.) - DYNAMOS — MA- GNETOS zu den besten Bedingungen. : —: Auto-Fleche G. m. b. H., 34, fiv. Niel, Paris Telegramme: Auto-Fleche Paris. Deutsche Korrespondenz. OVERLAND, torpedo, 5 places, inägneto, Fr. 480.— N. S. U., torpedo, 4 places, 7 GV, 6 roues, Fr. 1000.— DÜRKOPP, torpedo, 7 places, bon etat, Fr. 1400.— MERCEDES compresseur, torpedo, 4 places, tres bon etat, 14 CV, Fr. 2000.— BRASIER, torpedo, 4 places, 8 CV, freins avant, FP. 2000.— PEUGEOT, torpedo, 5 pl., 14 CV, tres bon etat, Fr. 2000.— STUDEBAKER, torpedo, 5 places, etat parfait, confortable, Fr. 2500.— STUOEBAKER, toTpedo, 7 places, etat parfait, pour location, Fr. 3000.— PEUGEOT, torpedo, 5 places, freins avant, 9 CV, Fr. 3500.— LANCIA-KAPPA, torpedo, 7 places, bonne voiture, Fr. 3700.— LANCIA-LAMBDA, torp

Wn - 1928 AUTOMUmL-KCVUß 5 Der Klausen im Lichte der Presse. B. Z. am Mittag : Das Bergrennen auf dem Klausen ist wieder ein ganz grosser Erfolg gewesen. Der heutige zweite Teil der Veranstaltung spielte sich vor einer unzählbaren Zuschauermetige ab, die bei bestem Wetter sich an der 21,5 Kilometer langen, durch ein grandioses Hochgebirgspanorama führenden Passstrasse überall gelagert hat, wo die hohen Hänge und vorspringenden Felsen Ausblicke auf interessante Teile der Rennstrecke boten. Noch nie und nirgends sind solche Massen zu einer Automobil - Rennveranstaltung zusammengeströmt. Das Publikum war international. Auf den zahlreichen Parkplätzen an der Strasse sah man viele Kraftfahrzeuge mit allen möglichen ausländischen Kennzeichen. Aus Bayern, Baden, Tirol und Oberitalien hatten automobilistische Vereinigungen "Gesellschaftsfahrten zum Klausen unternommen. Viele befreundete ausländische Klubs hatten Delegierte entsandt. Es steht zu erwarten, dass die von deutscher Seite ergangene Anregung, die drei grössten Bergrennen Europas, das Freiburger Bergrekordrennen, das Klausenrennen und das Semmering-Rennen, zu einer Bergraeisterschaft von Europa zusammenzuschliessen, verwirklicht wird. Steigende Einnahmen der S. B. B. In den ersten 7 Monaten um 6,4 Mill. Fr. höhere Betriebseinnahmen. Bei den Schweizerischen Bundesbahnen weisen die Transportmengen im Juli 1929 gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres sowohl im Personen- wie im Güterverkehr eine Zunahme auf. Die Transporteinnahmen sind um 2% Millionen, die Betriebsausgaben um Fr. 1150 000 höher als im Juli 1928. Der Ueberschuss der Betriebseinnahmen beziffert sich auf Fr. 19 575 000 gegenüber Fr. 17 864 000 im Juli 1928. Die Differenz macht also rund 1,7 Millionen Franken aus. Für die ersten sieben Monate sind die Betriebseinnahmen um 6,4 Millionen und die Betriebsausgaben um 2,8 Millionen höher als für den gleichen Zeitraum des Vorjahres, so dass der Ueberschuss der Betriebseinnahmen, der für den Kapitaldienst Verwendung findet, 3,6 Millionen mehr aufweist als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres. Die S. B. B. scheinen demnach die «Automobilkonkurrenz,» mit der zu Urireeht Soviel Wesens gemacht wurde, endgültig überwunden zu haben... HI! •B4B IN«»« Die Motorfahrzeuge in der Stadt Bern. Wir entnehmen dem neuesten Heft der « Beiträge zur Statistik der Stadt Bern», die neben einer eigehend bearbeiteten Statistik der Motorfahrzeug© eine solche über die Verkehrsunfälle in der Stadt Bern in den Jahren 1926—1928 bringen, folgende interessante Angaben über den Bestand an Motorfahrzeugen in der Stadt Bern : I. Zahl und Art der Motorfahrzeuge. Auf den 15. Dezember 1929 ergab sich für die Gemeinde Bern folgender Bestand an Motorfahrzeugen und Anhängewagen: Personenwagen bis zu 8 Sitzplätzen Gesellschaftswagen Lieferungswagen (bis i t Tragkraft) Lastwagen mit mehr &h 1 t Tragkraft Automobile zu besonderen Zwecken Motorräder mit Seitenwagen Motorräder ohne Seitenwagen Traktoren Motorfahrzeuge überhaupt Anhängewagen Prozentual ergeben sich folgende Zahlen : Personenwagen 59,9, Lastautomobile 13,3, Motorräder 28,5, Traktoren 0,3. Auf dem Lande ist die Zahl der Motorräder verhältnismässig grösser. II. Herkunft der Motorfahrzeuge. 1. Personenwagen : Von den Personenwagen sind 20,9 % italienischer Herkunft, Marke Fiat. Im ganzen fahren 378 Fiatwagen in der Stadt Bern. Es folgen Buick mit 170 und Citroen mit 141 Personenwagen. Die schweizerische Marke Martini ist mit 35 Automobilen noch vor den Ford aufgezählt. Aus der Schweiz stammen 3,3 % (60 Wagen), aus den übrigen europäischen Staaten 61,7% (1113 Wagen) und aus den Vereinigten Staaten 35 % (631 Wagen). Das Durchschnittsalter der Personenautomobile in der -Stadt Bern beträgt drei Jahre. Die meisten Personenautomobile haben eine Steuerpferdestärke zwischen 6 und 20 PS. Der Vierzylinder ist am meisten verbreitet. 2. Lastwagen: Hier stehen die Schweizermarken Saurer (mit 96 Wagen) und Berna (mit 52 Wagen) an der Spitze. Von insgesamt 408 Wagen sind 195 oder 47,8 %, schweizerischer Herkunft. 3. Motorräder : Hier spielen ebenfalls die schweizerischen Marken eine bedeutende Rolle. Von 902 Motorrädern trugen 141 die Marke Motosacoche und 122 die Marke Zehnder. Die übrigen Räder verteilen sich auf verschiedene Marken. III. Der Beruf der Motorfahrzeugbesitzer. 1. Die Besitzer der Personenautomobile. Von den Personenwagen sind 1012 oder 56,1 % im Eigentum selbständig Erwerbender; unselbständig Erwerbende besitzen 402 (22,3 %), Unternehmungen 264 (14,6 %) Automobile und die übrigen 126 Wagen verteilen sich auf öffentliche Verwaltungen, Gesandtschaften, Vereine etc. Ungefähr ein Drittel aller selbständig erwerbenden Automobilbesitzer sind Gewerbetreibende. Am Gesamtbestand der Personenwagen sind die Ausübenden freier Berufe mit 185 Wagen (10,2%) beteiligt: Fürsprecher und Notare mit 37, Aerzte, Tierärzte und Zahnärzte mit 102, Kaufleute und Vertreter mit 250 Wagen: Bei den Motomdbesitzern sind 74,6 % unselbständig Erwerbende und 22,6 % selbständig Erwerbende. 2. Besitzer der Lastwagen. Das Lastauto wird am meisten benützt von Industrie und Gewerbe der Nahrungs- und Genussmittelbranche: 63 Wagen. Ein ziemlich grosser Prozentsatz (1.1,3%) entfällt auch auf das Baugewerbe. Im Dienste des Handels stehen 173 Lastwagen (Kolonialwarenhandlungen 29, Früchte und Gemüse 20, Wein- und Spirituosen 15). Im Vergleich zu andern Städten und zur Einwohnerzahl verzeichnet Bern ein Motorfahrzeug auf 35 Einwohner. In Zürich 32, Stuttgart 34, München 35, Dresden 40, Berlin 54 Einwohner auf ein Motorfahrzeug. Man ersieht aus diesen Zahlen, dass die Verkehrsdichte in Bern eine erhebliche ist, wenn sie auch noch lange nicht an amerikanische Verhältnisse heranreicht, wo schon auf neun Einwohner ein Motorfahrzeug kommt. Gr. Wieder einmal eine hässllche Erscheinung. Das Verkehrsbureau Thun teilt uns telephonisch mit, dass in der Nacht vom letzten Samstag auf den Sonntag, 12 Uhr 30, ein Automobil, das Richtung Spiez fuhr, in Thun in der Nähe des Bahnhofes beim Cafe Seiler einen altern Mann überfahren habe ohne anzuhalten. Um sich unkenntlich zu machen, habe es seine Fahrt mit gelöschten Lichtern fortgesetzt, so dass die sofort aufgenommpi§*-Vr^"|olgöng' -zw ke neWIlpällä^^^ der Üeberf ahrene* nur leicht verletzt -worden, was jedoch die Tat keineswegs beschönigt. Wir können die Automobilisten vor solch unfairer Handlungsweise nicht genüg warnen. Sie schaden sich mit einem derart unqualifizierbaren Verhalten selbst am meisten und fügen der guten Sache des •Automobilismus unverdient Schaden zu. Verkehrsunfälle können den zuverlässigsten Automobilfahrer treffen, elementare menschliche Pflicht ist es aber, sich des Opfers s fort anzunehmen und sich nicht unmännlich aus dem Staube machen zu wollend E3 Kleine IIIMtfetflura^en Der Postautobetrfeb zwischen Prägeiz und Nods geht mit dem ersten Oktober' dieses Jahres an die Verwaltung der Ligerz-Tessenbergbahn über. Der jetzige Wagen, der nur fünf Personen fassen konnte, genügte dem zunehmenden Verkehr nicht mehr, weshalb ein neuer, der mit dem Führer 13 Personen fasst, bestellt wurde. Es wird dann möglich sein, mit diesem neuen Verkehrsmittel auch recht zahlreiche Chasseralbesucher bis an den Fuss des Berges befördern zu können. Ferner sind Extrafahrten vorgesehen von Nods nach Diesse-Lamboing-Prägelz und umgekehrt, oder auch durch den Joret nach Orvin. Neben den vielen Freunden der Jurahöhen sind es nicht zuletzt die Bewohner, des Tessenherges selbst, die sich über die verbesserten Verkehrsmöglichkeiten freuen. —ey. Zur Automobilwoche in Sf. Moritz hat sich eine Elite von Autotouristen der Schweiz und des Auslandes eingefunden.. Sie alle — namentlich die Vertreter des Auslandes — benutzen den seltenen Anlass, um auf der Hin- und Rückfahrt in beschaulichem Tempo durch unsere herrlichen Alpentäler und die üppigen Hochsommergefilde der benachbarten Länder *zu steuern. Manche landschaftliche Schönheit und manche Sehenswürdigkeit könnten den Genuss einer solchen Fahrt noch um vieles bereichern, wenn der Autotourist zur Vorbereitung der Reise im Besitze von O. R. Wagners «Europa Touring» wäre. Dieser vom ^ouring-Club der Schweiz im Auftrage der Alliance Internationale de Tourisme herausgegebene Europa-Führer umfasst neben dem wichtigsten Strassennetz Europas rund 40 Sonderkarten der bekanntesten Touristengebiete mit Begleittext und Ortsbeschreibungen. Der Touring-Club der Schweiz, der bereits durch seinen CH-Touring Automobilführer der Schweiz ein Informationswerk geschaffen hat, das seit Jahrzehnten internationalen Ruf geniesst, hat mit der Herausgabe von «Europa Touring seine frühere Spitzenleistung noch überboten. Das Werk, das trotz bester Ausstattung und umfangreichem Kartenwerk nur Fr. 12.— kostet, kann von unseren Abonnenten und Mitgliedern des Touring-Clubs zum Preise von Fr. 9.60 bezogen werden. Verlag der «Automobil-Revue», Bern. Neue SHELL ERFOLGE am Klausenrennen 1929 AUTOMOBILE Die Martini-Equipe belegt mit den Fahrern GACON und CASPAR die ersten zwei Ränge der Kategorie 3-5 Liter Tourenwagen. J. GACON, Chaux-de-Fonds, erzielt mit 20:15,4 Minuten gleichzeitig die beste Zeit aller Tourenwagen u. stellt einen neuen Kategorienrekord auf. J. GACON a. Martini siegt i. d. Kategorie 3-5 Liter Sportwagen mit der Zeit von 20:07,6 Minuten. Zweiter E. CASPAR auf Martini; Dritter 0. GIGER auf Martini; Vierter E. BERLI auf Martini; bei einer Beteiligung von 9 Wagen. Sie alle fuhren mit SHELL-OEL MOTORRADER G. FREY, Genf, fährt auf Standard die beste r Zeit der Seitenwagen 350 ccm und stellt mit 23:28,4 Minuten einen neuen Streckenrekord auf, B. MARTINELLI, Genf, a. Motosacoche, erzielt in der Kategorie 500 ccm m. 18:15,6 Min. den 2.Rang. ' W.BREHM, Brugg, auf Moser, Dritter mit 18:21,6 Min. bei einer Beteiligung v. 15 Fahrern. internationale Alpenfahrt Die beiden Schweizerfahrer MESSERLI und REGUZZI gewinnen auf Ford den goldenen , Alpenbecher für Einzelfahrer. Beide mit SHELL- OEL und SHELL-BENZIN. Die bewährten SHELL-Produkte haben ihren Teil zu diesen grossen Erfolgen beigetragen. LAMPEN