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E_1929_Zeitung_Nr.073

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N»73 -

N»73 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 11 Si» Anfrage 814. Fuhr- und Chauffeurpreise. Infolge Geschäftsiibernahmo wurde vereinbart, dass ich noch aussteheüdo Möbeüieferunsen meines Vorgängers gegen entsprechend© Entschädigung zu fibernehmen hätte und erbitte eine von Ihnen aufgestellte diesbezügliche) Berechnung. Die Fuhren erfolgen mit einem Mercedes-Benz 4 Zylinder- Wagen, wobei mich der Wagen auf ca!. Fr. 15.000 zu stehen kommt, da derselbe erst einige Tausend Kilometer zurückgelegt hat. Für den Chauffeur Tinri sonstige Hilfe glaube ich pro Stunde je Franien 2.50 verlangen zu können. A. W. in St. G. Antwort: Was die Fuhrentechädigungen worden. Nun glaubt mein Bruder, die Berechti- zur Benützung desselben zu haben. Da ich fcei Möbellieferungen betrifft, eo müssen wir Siegung darauf aufmerksam machen, dass eine solche Auslainft von einem Transportfachmann gegeben wer- in der Meinung, dass er das Recht habe, samt dem das Wasser abgestellt habe, protestiert er dagegen, den kann. So viel wir in Erfahrung bringen konnten, hängt der Preis unter anderrn auch von derich auf diesem Platze die Wagen waschen, Platze dieses zu benützen. Darf er dies? Darf auch oder benutzbaren Ladefläche des Wagens ab. Wir bit-musten Sie deshalb, sich an einen Fachmann zu das Wasser zur Verfügung stellen, ohne dafür ent- auch meinerseits verlegt werden? Muss ich wenden. schädigt zu werden? Ueber die Entschädigung des Chauffeurs halben wir in Erfahrung gebracht, dass diese gewerkstätte als Garage benützt wird (mit 3. Frage: Ist es zulässig, dass eine Wagner- Zement- wöhnlich in dem Fuhrpreis des Wagens eingerechnet wird; wird sie aber getrennt verlangt, so dürfte ein Ansatz von Fr. 2.50 pro Stunde den •üblichen Preisen entsprechen. Allerdings fügen wir noch bei, dass diese Preise je nach der Landesgegend um ca. 50 Rp. schwanken, so dass Sie gut tun werden, sich über die in Ihrem Lokalrayon geltenden Ansätze zu orientieren. * Anfrage 815. Vergütung der Probefahrtkosien. Ich habe einen Wagen gemäss mündlicher Vereinbarung verkauft und hiezu einen in unserem Betriebe angestellten Mechaniker als Zeugen für die Richtigkeit des Verkaufes beibringen können. — Der Mann betreibt neben der Beschäftigung in unserer Firma noch ein eigenes Geschäft, besitzt also eine durchaus annehmbare Selbständigkeit. Die Angelegenheit kam vor Bezirksgericht und wurde dort die Sache zu meinen Gunsten entschieden, währenddem das Obergericht in Zürich die Sache nun umgestülpt und den Verkauf als nicht zustande gekommen taxierte. Nun haben wir natürlich die Gegenpartei auch aussenechtlich zu entschädigen. Der Klient verlangte seinerzeit die Vorführung an seinem Wohn- OTt in Wald, und sein Sachverständiger verlangte dann noch weitere Fahrten. Die Selbstkosten hiefür belaufen sich auf zirka 250 Franken. Nun glaubte ich seinerzeit in Ihrer Zeitung gelesen zu haben, dass diesbezügliche Forderungen für die Vorführungskosten bei Nichtzustandekommen eines Geschäftes vom Auftraggeber getragen werden müssen. C. H. in G. Antwort: Kommt ein Kaufvertrag nicht zustande, so werden im allgemeinen keine Entschädigungen vom Kaufinteressenten für die Probefahrten verlangt; denn hiebei soll er Gelegenheit haben, das Kaufobjekt kennen zu lernen und zu prüfen. Verlangt der Kaufinteressent, Auto an seinen ziemlich entfernt gelegenen Wohnsitz zur Probe -vorgefahxen werde, so kann d«T Wagenbesitzer eine angemessene Entschädigung nur verlangen, wenn er dem Kaufinteressenten dies im voraus ausdrücklich erklärt, und dieser es angenommen hat. Es wird also in Ihrem Fall© entscheidend sein, ob Sie vor der Probefahrt eine Verabredung dieser Art getroffen haben und dies auch beweisen können oder nicht. * Anfrage 816. Wegrecht, Eigentum, Parkierung. 1. Frage: Unsere Liegenschaften sind beiderseits mit Dienstbarkeiten, resp. Zu- und Vonfahrtsrechten belastet. Da es öfters vorkommt, dass grosse Wagen auf meinen Teil eingestellt werden, in beidseitigem Einverständnis, möchte ich wissen, zu wel- .chen Teilen ein Erlös zwischen meinem Bruder und mir geteilt werden muss. Hätte ich eventuell ein Anrecht auf mehr als die Hälfte? 2. Frage: Auf demselben Platz ist eine Einrichtung zum Wagenwaschen. Kanalisation, Abfluss sowie Wasserleitung, ist alles durch mich erstellt boden). W. in I. Antwort 1: Das Wegrecht berechtigt den Besitzer des herrschenden Grundstückes gegenüber dem Besitzer des belasteten jederzeit freien Durchgang, resp. Durchfahrt über das belastete Grundstück zu verlangen, eventuell bei der Ueberbauung oder ordentlichen Bewirtschaftung des herrschqnden Grundstückes vorübergehend Fahrzeuge dort aufzustellen. Nun scheint es sich in Ihrem Falle aber nicht um ein vorübergehendes Aufstellen von Wagen, sondern um ein entgeltliches Parkieren zu handeln, welches nicht unter den Begriff des Wegrechtes fällt. Wenn Sie mit Ihrem Bruder gemeinschaftlich fremde Wagen zum entgeltlichen Parkieren übernehmen, so richtet sich Ihr Anteil aus dem Parkgeld nach der internen Abmachung, wie Sie und Ihr Bruder diesen Erlös teilen wollen, wenn keine genaue Abmachung darüber besteht, nach Ihrer und Ihres Bruders finanziellen Beteiligung am Geschäft. Sind Sie am Geschäft gar nicht beteiligt, so dürfen Sie dafür, dass Sie Wagen dort parkieren lassen, wofür Ihr Bruder ein Entgelt bezieht, eine Entschädigung verlangen; denn ein solches Aufstellen von Wagen fällt, wenn Ihre uns gegebene Darstellung richtig ist, nicht mehr unter das Wegrecht. Allerdings müssten Sie in diesem Falle Ihren Bruder zuerst davon benachrichtigen, dass Sie solche Ansprüche geltend machen wollen. 2. Nach der uns eingesandten Kopie des Grundbuchplanes (auf welchem allerdings viel schraffiert und eingezeichnet, so dass sie nicht mehr übersichtlich ist) scheinen Sie Eigentümer des Platzes zu sein, wo das Wegrecht den Winkel macht. Wenn das stimmt und keine vertraglichen Abmachungen mit Ihrem Bruder entgegenstehen, so dürfen Sie allein über die Einrichtung zum Wagenwaschen verfügen. Das Wegrecht gibt nur einen Anspruch auf freie Durchfahrt und nichts mehr. Will Ihr • Bruder dort auch Wagen waschen, so hat er den dass ihm dasEigentümer des Platzes (also Sie) in der üblichen Weise zu entschädigen. 3. Hier machen die Verordnungen vom 29. Juli 1907 und 23. Oktober betr. den Verkehr mit leicht entzündbaren und explosionsfähigen Stoffen, sowie die Aufbewahrung und Behandlung von Benzin im Automobil-, Motorrad- und Motorbootverkehr Regel. Danach müssen Sie an die zuständige Ortspolizeibehörde gelangen und diese wird entscheiden, ob sich das fragliche Gebäude für Garagezwecke eignet. * Anfrage 817. Kaufvertrag» Im Monat März dieses Jahres bestellte ich bei einem Photohändler mündlich ein Objektiv für meine Kamera. Dieses Instrument bewirkt eine längere Brennweite, um zur Nichtannahme, es wäre denn, dass Ihnen die- Gegenstand speziell für diesen Zweck als ge- entfernte Objekte grösser photographieren zu kön-senen. Das Objekt wurde in Deutschland bestellt eignet empfohlen worden wäre. und wurde bald geliefert. Preis Fr. 90. An einem Samstag holte ich dasselbe ab, um einige Aufnahmen zu machen. Nach dem Prospekt zu schliesnahme verweigern, wenn er fehlerhaft und infolge Ist dies nicht der Fall, können Sie die Ansen, musste das Objektiv für Porträts wie fürdieser Mängel für die verlangten Zwecke unbrauchbar ist. * Landschaften vorzüglich geeignet sein. Die damit gemachten Aufnahmen waren jedoch nicht zu meiner Zufriedenheit ausgefallen. Die Bilder zeigten Anfrage 818. Mitverschulden. Ich fuhr von B. nach B. und hatte dass Pech, einen Unfall dabei nur in der Mitte eine genügende Schärfe, während sie an den Rändern ganz unscharf waren, und somit für die Herstellung von Projektionsbildern zu erleben. Die Polizei nahm den Tatbestand auf, machte auf der Polizeiwache einen ausführlichen nicht brauchbar waren. Nach zwei Tagen brachte Rapport, in welchem es hiess, dass der Unglücksfall auf beidseitigeis Fehlen zurückzuführen eeU ich das Instrument dem Händler zurück, wo es sich immer noch befindet, mit der Erklärung, ich Ich bekam die schöne, man darf schon, ßagen unverschämte Busse von Fr. 33. Und nicht viel könne dasselbe für meinen Zweck nicht brauchen. Nun will der Lieferant mir das Objektiv aufzwingen mit der Bemerkung, es sei gut, und er hätte es mit der Behauptung, dass es mein Fehler war an später kam noch ein Schreiben eines Verbandes per Nachnahme erhalten. Ich hätte es fest bestellt, dem Unfall und ich dem betreffenden Velofahrer was er jedoch nicht schriftlich hat. Ich frage nun an, ob ich verpflichtet bin, einen Gegenstand, der mich nicht befriedigt, und der nicht schriftlich bestellt wurde, zu bezahlen. Gewöhnlich erhält man Photoapparate usw. unverbindlich zur Ansicht und werden solche anstandslos zurückgenommen. Ich hatte allerdings keine solche Abmachung getroffen, jedoch als selbstverständlich vorausgesetzt. Der Händler erklärt, er würde es zurücknehmen, wenn er es nicht extra hätte bestellen und sofort bezahlen müssen. Er hatte es also nicht auf Lager. Die Aufnahmen, die ich mache, müssen absolut gestochen scharf sein, da ich Diapositive und Vergrösserungen mache. Ich habe vom hiesigen Schlosse eine Aufnahme gemacht, wobei der nahe Vordergrund ganz unscharf war, während das Schloss befriedigte. Die Tiefenschärfe ist also ungenügend. Es ist zum Beispiel ganz unmöglich, eine Personengruppe aufzunehmen, wobei der entfernte Hintergrund scharf wird, was mit dem normalen Objektiv leicht erzielt wird. Mit dem Objektiv, auf Unendlich eingestellt, wird ein 20 Meter entferntes Objekt nicht scharf. Für gewisse Zwecke mag es gut sein, jedoch nicht für universelle, wie der Prospekt verspricht. C. R. in T. Antwort: Es handelt sich vorliegendenfalls um einen Kaufvertrag. Ein solcher kann auch mündlich abgeschlossen werden. Wenn Sie das die Veloreparatur von Fr. 33 zu zahlen habe. Ich lege Ihnen das Schreiben und den Bericht der Versicherung bei, damit Sie mir besser Auskunft geben können. Jetzt möchte ich Sie fräsen, ob ich die Fr. 33 ohne weiteres zahlen soll, da doch laut Polizeiurteil beidseitiges Verfehlen vorliegt? H. K. in Z. Antwort: Wie Sie die Angelegenheit dar-i stellen, kann man bei der Beurteilung davon aus* gehen, da&s tatsächlich Ihrerseits ein Mitverschul* den am Unfall vorliegt. Dieses Mitverscbulden be» dingt natürlich auch ein Mithalten für den ent* standenen Schaden. Aber doch immer nur in einem Masse, das dem Mitverschulden entspricht; d. tu ein Mitverschulden ist kein volles Verschulden, es besteht demgemäss keine totale Schadenersatzpflicht* Immerhin richtet eich die Ersatzpflicht nach dem Umfang des Mitverschuldens und stuft sie sich demgemäss ab. Die Höhe bestimmt der Richter nach freiem Ermessen. In Fällen, wo das Verschulden, bzw. Mitverschulden der andern Partei ein! sehr grosses ist, steht es allerdings dem Richter auch frei, die Schadenersatzpflicht nicht nur zu ermässigen, sondern sogar gänzlich davon zu entbinden. Ob die Voraussetzungen zu letzterm vorliegen, können wir nicht beurteilen, hingegen scheint es uns nach Ihrer Darstellung nicht der Fall zu Zustandekommen eines Kaufvertrages bestreiten, sein, und werden Sie doch offenbar wenigstens für so hat eben der Verkäufer den Nachweis zu erbringen, dass ein solcher zustande gekommen ist. einen Teil des Schadens haftbar sein. Es fragt sich also, ob damals, als Sie bestellt Da wir die nähern Umstände des Falles nicht .haben, Zeugen anwesend waren oder nicht. Es kennen, sind wir auch nicht imstande. Ihnen Näheres mitzuteilen. Jedenfalls aber ist der in Fraga fragt sich, ob bewiesen werden kann, dass Sie fest bestellt hatten und nicht vielmehr nur Ansichtssendung verlangt haben. Dagegen spricht die Tatsache, würde, deshalb den Prozessweg zu beschreiten. Da« stehende Betrag so klein, dass es sich nie lohnen dass der Optiker seinerseits den betreffenden Gegenstand fest bestellt hat. Wir halten dafür, dass und zudem wäre der Ausgang eventuell ja noch letztere würde nur ein Mehr an Kosten bedeuten. ein Kaufvertrag zustande gekommen ist, und dass zweifelhaft. Wir raten Ihnen deshalb, die Angelegenheit gütlich zu ordnen, indem Sie der es wohl schwer fallen würde, diese Tatsache zu Gegen- bestreiten. Eine andere Frage ist aber, ob der bestellte Gegenstand die Eigenschaften aufweist, die Sie verlangt haben und unter der Voraussetzung kommt hier auf die mit dem Verkäufer gepflogenen Unterhandlungen an. Wenn Sie natürlich auf irgendeiner Prospekt oder Katalog hin bestellt haben, dann können Sie gegen den Gegenstand, falls er nicht mangelhaft ist, das heisst, sofern er nicht fehlerhaft beschaffen ist, kaum etwas einwenden. Die Tatsache, dass er für den von Ihnen vorausgesehenen Zweck nicht dient, berechtigt nicht partei die Vergütung eines Teils des Schadens, z. B. die Hälfte desselben offerieren, oder im schlimmsten Falle schliesslich doch den ganzen Sie überhaupt bestellt haben. Dies ist nun mehr verlangten Betrag bezahlen, nur um damit einen! eine technische Frage als eine rein rechtliche. EsProzess zu vermeiden. • SUISSE ROMANDE AIGLE-lB Situation elevee au carrefour de nombreuses routes. Point de depart pour des excursions variees et pittoresques. — Garage Qolf — Tennis — Chambres ä partir de fr. 5.—, cuisine et cave renommees. — Dej. 2.—, lunch 5.—, diner 6.— »au d'Oex Restauration ä gaiage, tel. 11. MONTREUX U S . HfitelSnisse-MaiesticA.CS. Le miettx situe. Tont contort, Son restaurant en pleln air avec vue grandiose sur le lac Telephone 125 AUSERSON PENSION BORNAND S£)our tranquUle bien situä. Jolies courses de montagne. route de Slc- Croix-Pontarlier. Service Huto-Car. Bonne route nour automobiles Service soigniä. Bellerive «La Reserve» Restaurant Vvirtii au Lac. Le plus chic etablissement au bord üu lac. 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12 AUTOMOBIL-REVUE 1929 — 73 Sehschärfe für Automobilisten. Kürzlich fand in Ölten eine Zusammenkunft der schweizerischen ophthalmologischen Gesellschaft statt, wobei unter anderm auch die Sehleistungen, welche von Automobilisten verlangt werden müssen, zur Sprache kamen. Die Wichtigkeit dieses Fragenkomplexes, mit Rücksicht auf die ständig wachsende : Zahl von Automobilisten und die damit zusammenhängende Vermehrung der Automobilunfälle — oder richtiger Verkehrsunfälle, da erfahrungsgemäss durchaus nicht in jedem Verkehrsunfall den Automobilisten auch das Verschulden trifft — lassen es als angezeigt erscheinen, die moralischen und körperlichen Eigenschaften dieser Leute einer genauen Prüfung zu unterziehen, bevor die Behörden ihnen die Fahrbewilligung erteilen und damit die Verantwortung derselben gegenüber der Oeffentlichkeit auf sich nehmen. Da unter den physischen Qualitäten unbedingt die Funktionen der Augen an erster Stelle stehen, dürfte es nicht unangebracht erscheinen, einem weiteren Interessentenkreis einiges über die Anforderungen an das Sehvermögen an den Automobilisten von heute mitzuteilen. Vorgängig sei bemerkt, dass sich nachfolgende Bemerkungen nur auf den Führer eines Privatfahrzeuges beziehen und nicht auf den Führer von staatlichen Wagen, Car Alpins usw., an welche, mit Rücksicht auf ihre grössere Verantwortlichkeit, mit Recht höhere Ansprüche gestellt werden. Ausgehend von der Bestimmung, dass für die Tauglichkeit eine Mindestsehschärfe von 0,5 am bessern und 0,2 am schlechtem Auge vorgeschrieben und zum Schiessen eine solche von 0,7 erforderlich sei, hielt man allgemein für Automobilisten ein Sehvermögen von 0,6 für das zweiäugige Sehen und von 0,8 für den Einäugigen als genügend. Die Sehschärfe von 0,6 gilt auch dann als genügend, wenn sie mittelst Korrektur (Gläsern) erreicht wird. Freilich muss in diesem Falle- verlangt werden, dass der Fahrer eine Reservebrille bei sich trägt. Um diesen Verhältnissen den genügenden Nachdruck zu verleihen, sollen sie auf der Fahrbewilligung vermerkt sein. Die Sehprüfung selbst hat, um ihren Zweck erfüllen zu können, sich auf alle Fahrer zu erstrecken, sowohl auf jene, welche die Prüfung schon bestanden haben, als auch auf die nachfolgenden. Eine Kontrolle ist für alle fünf Jahre in Aussicht genommen, sofern nicht besondere Verhältnisse die Behörden zu einer Verkürzung dieser Frist veranlassen. Ein viel umstrittener Punkt ist die Frage, ob auch Einäugige die Fahrbewilligung erhalten sollen. Es ist zu berücksichtigen, dass auch intelligente, langjährig© Fahrer nach Verlust eines Auges doch eine wesentliche Unsicherheit beim Fahren empfinden, so besonders im Abschätzen der Tiefendimensionen, wie beim Vorfahren und beim Anhalten an Randsteinen. In Deutschland war früher für Einäugige das Führen von Motorfahrzeugen gänzlich verboten, erst in neuerer Zeit, namentlich auf Drängen der Kriegsverletzten, wurden in dieser Beziehung Konzessionen gemacht. Interessant sind in dieser Beziehung die Erfahrungen in einer unserer grössten Schweizerstädte, wo von 6500 Automobilisten 14 Einäugige sind, deren Verhalten bisher keine oder unwesentliche Anstände veranlasst hat. Es würde der Menschlichkeit widersprechen, Einäugige von der Erlaubnis fahren zu dürfen, definitiv auszuschliessen, vielmehr dürfte der Mittelweg das Richtige sein, von Fall zu Fall zu entscheiden und wenn keine besonderen Verhältnisse dagegen sprechen, die Fahrbewilligung zu erteilen, um so mehr als erfahrungsgemäss Gebrechliche durch besondere Sorgfalt sich auszeichnen und damit ihren Defekt zu kompensieren suchen. Immerhin erscheint es begreiflich, dass für solche Leute bei Fahren im offenen Wagen das Tragen einer Schutzbrille obligatorisch erscheint, wenn man bedenkt, wie leicht das Auge irgendeiner Schädlichkeit ausgesetzt ist (Mücke, Staub usw.) und wie ungleich schwer sich die Folgen einer nur kurzen Sehstörung am einzigen Auge sich auswirken müssen. Als Minimalsehschärfe für den Einäugigen wurde 0,8 betrachtet, wobei zu berücksichtigen ist, dass für ihn ebenso wichtig wie die zentrale Sehschärfe ein möglichst groses Gesichtsfeld ist, welches den Fahrer befähigen soll, von der Seite auftauchende Objekte, Fahrzeuge, Hindernisse usw. rechtzeitig und sicher zu erkennen. Wenn auch zugegeben ist, dass die Mehrzahl der Verkehrsunfälle nicht infolge von Sehstörungen der Automobilisten zustandekommt, sondern infolge anderweitiger Ungehörigkeiten, wie Defekte am Wagen Originelle Warnung für rasende Autofahrer. Auf der Rennstrasse, die von Paris nach dem Westen führt, der sogenannten cStrasse der 40 Sous», Hess der Bürgermeister von Montes eine originelle Warnungstafel für Automobil-Rasende errichten. Auf einem Steinsockel sieht man ein fürchterlich verbeultes Automobil, das kürzlich mit 120 km Geschwindigkeit gegen einen Baum fuhr. Darunter liest man die warnende Inschrift: « Autofahrer, seid vorsichtig auf der Strasse. > (schlechte Bremsen, ungenügendes Licht usw.) oder mangelhafte Aufmerksamkeit, zu rasches Tempo, so trifft der Augenarzt docb hin und wieder in seiner Sprechstunde Leute mit einer Sehschärfe, von denen man billigerweise nicht erwarten kann, dass sie ein Fahrzeug führen können ohne für ihre Mitmenschen eine ständige grosse Gefahr zu bilden. Es handelt sich dabei oft um Leute, welche kaum ihre Kühlerfigur deutlich sehen. Und dass solche Leute nicht an das Steuerrad eines Automobils gehören und dass es eine gesetzliche Handhabe geben soll, derartigen Uebelständen abzuhelfen, sollte doch jeder vernünftige Automobilist einsehen. Die Grundlage hierfür kann jedoch nicht auf kantonalem Boden geschaffen werden, sondern nur auf eidgenössischer Grundlage oder noch besser auf internationaler Basis. Für den Schreibenden scheint jener Weg der gangbarste und aussichtsreichste zu sein, die Regelung dieser wichtigen Materie in das kommende Verkehrsgesetz aufzunehmen, für welches das Bedürfnis von Tag zu Tag wächst und welches endlich einmal Ordnung bringen soll in das Chaos der kantonalen Bestimmungen und in die Anarchie der Konkordatsbestimmungen. Dr. R. 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A., d. i. der Hilfsdienst auf deutschen Automobilstrassen, den Betrieb aufgenommen. Als erste Strecke wurde Berlin-Leipzig mit Telephon-Relais versehen. Alle vier Kilometer sind drei Meter hohe Masten errichtet worden, an denen in Sprechhöhe ein Telephon befestigt ist. Ein vorspringendes Schild mit grün-rotem Kreuz macht die Stelle kenntlich. Diese Telephon- Stationen sind unter Ausschaltung der nachts geschlossenen Postbureaus mit der nächsten Hilfsstelle verbunden. Gegen eine Gebühr von 15 Mark jährlich erhält jeder Fahrer von der A. H. A. einen Schlüssel zu den Telephonstellen, so dass er technische oder ärztliche Hilfe in kürzester Zeit herbeirufen kam,' Die an die A. H. A. angeschlossenen Reparaturwerkstätten sind zum Nachtdienst verpflichtet und auch in der Lage, Aerzte und Sanitätswagen aufzubieten. An solchen Strassen, an denen ärztliche Hilfe auf weitere Entfernung nicht zu haben ist, sind irt Gasthäusern oder einzelnen Gehöften, die ebenfalls durch das Zeichen der A. H. A« kenntlich gemacht sind, Depots mit Ver- 900.- 11OO,- 1200.- 1400.- Nihero Aatkünf t» dnreh EternitA.-G., Niederurnen B«i»Äel»** Leite* Ce que slgnifie F. La plus grandc glolre «Tune volture est d'enthousia«mer les condnetears expe- (rimentfe. IIs vons diront qae les mots ine sollt pas snffisants poar celebrer le« qnalites d'ane bonne voitnre. (F. IV. evoqne, poar le :• connaissear^ l'agr