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E_1929_Zeitung_Nr.076

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Gedanken um ein

Gedanken um ein Karussell. Von Franz Carl Endres. Auf dem Dorfplatz dreht sich das Karussell. Seit vier Tagen schon. Die Kinder sind begeistert, sitzen auf schäumenden Rossen oder in bauchigen Schwänen und lassen sich im Kreise drehen. Ohne Unterbrechung geht das nun vier Tage. Nur wenn Kirche ist, darf nicht gedreht werden. Ich bin der Kirche sehr dankbar, denn das Karussell dreht sich nicht etwa lautlos. Da wäre ja keine Freude dabei. Im Gegenteil, 50 Prozent der Freude sind auf den Höllenlärm basiert, der aus einem Orchestrion strömt und Märsche, Tänze und Schlager mit Trompeten, Pauken und Posaunen in die Luft haut. Die Begegnung. Die Alpabfahrten beginnen Vier Tage höre ich nun diese Märsche, Tänze und Schlager. Wenn ich unten auf dem Dorfplatz bin, entschädigen mich die glückseligen Gesichter der Kinder, die irgend etwas Schönes, uns Erwachsenen Verlorenes träumen müssen, wenn sie sich da im Kreise drehen. Sie merken es gar nicht, dass ihre stolze Bewegung auf einen schwitzenden Mann zurückzuführen ist, der in der Mitte, aber damit die Illusion nicht gestört wird, etwas verdeckt, das Karussell dreht. Es ist doch schön, wenn man die tieferen Gründe seiner Emotionen nicht kennt. Wenn man ein Kind auf einem Karussell ist. Wenn ich so nachdenklich vor dem Karussell stehe, kommt mir in den Sinn, dass wohl drei Dinge es so reizvoll machen. Zunächst einmal die Bewegung. Die Vorliebe für Bewegung, zumal solche, die keine •willkürliche ist, haben alle Menschen. Der Schaukelstuhl, das Auto, die Begeisterung für Schiffsfahrten exklusive der Seekrankheit, das Rodeln und ein Dutzend anderer Bewegungen reizen ja auch den Erwachsenen. Dann aber zweitens der Lärm. Was die Menschen doch den Lärm lieben! Sie machen sogar selbst Lärm, wenn sie sich über die Stille um sie her ängstigen. Wie oft habe ich Kinder beobachtet, die einen Weg, der viel Erschreckendes an sich hatte, z. B. in den Keller, nur pfeifend oder singend zurücklegen. Und wie viel Sturmangriffe im Kriege würden nicht gelingen, wenn man nicht wild dabei schreien dürfte. Die Stille ist den meisten Menschen etwas Unbehagliches. In ihr arbeitet die Phantasie, während ein irgendwie gearteter Lärm autosuggestive Beruhigungen auslöst. Ich kenne sogar einen Autofahrer, der einen Motor haben will, der ordentlichen Lärm macht, wenn er dahin rast. Sehr viele Menschen, die von Musik gar keine Ahnung haben und einen Foxtrott mit der Götterdämmerung verwechseln, hören gerne Musik als rhythmisch bewegten Lärm. Zuletzt aber und das ist beim. Karussell wohl das Wichtigste: der Mensch ist glücklich, wenn er anders sein kann, als er gewöhnlich sein muss. Das steckt schon im Kinde. Es ist eine Art Romantik. Wo wir im Leben hinsehen, versuchen die Menschen in irgend einer Weise Karussell zu fahren. Das heisst auf erhöhtem Standpunkte sich im Kreise zu drehen, das Gefühl zu haben, etwas Besonderes zu sein und . . . von vielen anderen, die unten stehen, angestaunt zu werden. Was geht sie der schwitzende Karusselldreher an, was das schauerliche Orchestrion, was endlich die Tatsache, dass die Geschichte immer im Kreise herum geht! Das ist alles ganz einerlei. Sie glauben einen hohen Zweck mit ihrem Tun zu erfüllen. Man sitzt auf einem schäumenden Ross, dessen hölzerne Mähne fliegt, oder man sitzt in einem goldenen Schwan, wie eine Prinzessin, und andere haben Stielaugen vor Bewunderung und vor stillem Neid, dass sie nicht auch Karussell fahren können. Wenn ein Mensch einmal erkannt hat, dass alles nur ein Karussellfahren ist, hat er viel hinter sich und wenig mehr vor sich. Vier Tage tutet das Karussell in mein© stille Arbeitsstube. Es tutet über den schmalen Arm des Sees . . unaufhörlich, unaufhörlich. Jedes seiner Orchestrionstücke ist für ein Dutzend Kinder' ein Erlebnis, für den schwitzenden Karussellmann eine Einnahme. In beiden Fällen also eine respektable Tat- AUTOMOBIL-REVUE 1929"^ N° 76 sache. Ja selbst für mich war es, als ich unten zusah, eine philosophische Belehrung. Aber jetzt, wo ich ferne bin und nur der Lärm zu mir dringt, ist es etwas ganz anderes. Etwas Sännloses, "etwas Scheussliches. Da merke ich, wie wir Menschen ego- von Winkeladvokaten, die nur vom Schwindel leben. Ein Bureau dieser Art, mit dem ich zahlreich© Geschäfte gemacht hatte, betrieb als Spezialität Schadenersatzklagen. Dem Bureau stand ein Arzt zur Seite, der am Gewinn beteiligt war und die Kunden des Bureaus behandelte. Nun verlangt ein engli- istisch sind in der Bewertung von Ge-sches Gesetz, dass die Jalousien in den Wohnungen zu ebener Erde in einer gewisser Höhe angebracht werden müssen, um dem Fussgänger nicht im Weg zu sein. Di© Jalousien werden im Sommer auf Eisenstäben auf die Strass© hinausgespannt, an denen man sich leicht stossen kann, wenn si© nicht hoch genug angebracht sind. In tadel- schehnissen und wie unser Urteil falsch wird durch diesen Egoismus. > Uns gefällt nur das Karussell, auf dem wir selber sitzen, and nur das schäumende Ross, in dessen Sattel wir selbst uns im Kreise drehen, scheint Sinn zu haben. Wie böse sind wir, wenn einer, der nur den Lärm unseres geliebten Karussells hört, uns sagt, dass das nicht schön sei. Und wenn einer kommt und uns davon überzeugt, dass wir uns nur im Kreise drehen, was dann? Versuchen wir einmal diese Ueberredung bei einem Kinde. Es wird uns mit grossen Augen anschauen und lachen. Ihm ist das Ziel der Bewegung ganz gleichgültig. Ob das im Kreise geht oder nicht, spielt keine Rolle. Der Erwachsene aber sieht überall und in allem Tun ein Ziel. Und er ist empört, wenn man ihm sagt, dass sein Tun im Kreise herumgeht. Er ist moralinsauer geworden und gegenüber dem Kinde nicht mehr genussfähig im rechten Sinne des Wortes. Er kann sich an der reinen Zwecklosigkeit nicht mehr freuen. Er macht aus dem Spiel ein Wettspiel, aus der Bewegung einen Rekord. Aus der Erholung winkt ihm Zweck, aus dem Genuss ein Ziel. Seht ihr, wie viel glücklicher das Kind ist! Sein Karussell ist Wirklichkeit und eure Wirklichkeit ist ein Karussell. England, das Dorado der Schwindler. Nirgend hat es der Schwindler so leicht wie in England. So behauptet wenigstens ein gewisser Charles Gordon, der früher den Titel «König der Schwindler» für sich in Anspruch nahm und Jetzt in einer führenden schwedischen Zeitung seine Erinnerungen erscheinen lässt. «Der Gauner», schreibt Gordon, «findet in diesem Land mehr als irgendwo anders auf der Welt Leute, von deren Dummheit es sich vortrefflich leben lässt, da viele Eigentümlichkeiten des englischen Lebens dem Verbrecher zugute kommen. Ich für meinen Teil zog im Jahre gut und gern 25,000 Pfand aus meinen Tricks.» Von den mehr oder weniger guten Einfällen, die Gordon erzählt, sei folgender erwähnt: «In London gibt es viele Bureaus Aufler-Ausflugsziele aus derttiMschweiz r.i\ JF'.^-J^A Ein liebenswürdiger Leser sendet uns dieses hübsche Bildchen von drei wackeren Luzerner Meitschi, die im Auto zum Trachtenfest nach Einsiedeln gefahren, sind. losem Anzug ging ich dann durch die Strassen und suchte mir die Häuser aus, die für meinen Zweck geeignet waren. Mein steifer Hut verbarg eine geschickt angemalte «klaffende» Wunde. Im geeigneten Augenblick rannte ich, scheinbar in grösster Eile, gegen die Jalousie an, Hess mich mit einem Wehruf fallen, worauf es natürlich einen grossen Auflauf gab. Der Ladenbesitzer oder Hauseigentümer kam herbeigestürzt, ein Wagen wurde bestellt und ich hatte gerade noch so viel Kraft, die Adresse des Arztes zu lispeln, der mich für längere Zeit «arbeitsunfähig»; erklärte. Dann trat das Anwaltsbureau irt Tätigkeit, das es nicht schwer hatte, die Sache gütlich zu ordnen, wodurch jedesmal ein hübsches Stück Geld für mich abfiel.» H.reinsrein vormCHaerlin Zuverlässigen Posfversand. BroschÜre"ko~sFentos ictorialbolhekeZüpich ZÜRICH Bahnhofslraße No. 71 PFAUEN HO vis-ä-vis Kunsthans u. Schauspielhaus. Vorzügliche Küche und Keller. Grosser Billardsaal. K. HERZOG. Mein in Gläschen oder gespritzt mit Siphon. Institut Lemania, Lausanne Moderne Sprach- und Handelsfachschule mit abschliessendem Diplom. Gründliche Erlernung des Französischen sowie rationelle Vorbereitung auf den kaufmänn. Beruf. Französische Ferienkurse in den Bergen; Sport. Internat u. Extcrnat für Schüler von 15 Jahren an. Alpines Landerziehungsheim (Walliser Alpen) Champery (1070 m ü. M.) für Knaben von 8—15 Jahren. Idealer Aufenthalt und sorgfältige Erziehung; reichliche Nahrung; Hand- und Gartenarbeit; Sport. Primär-, Sekundär- und Handelsabteilung. Man verlange Prospekte. 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N° 76 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 15 Dies ist die Geschichte der christlichen Eskimofrau Ada Blackjack: Kurz ist das Leben in Alaska, kurz sind öie Tage, kurz und kalt. Und man glaubt, 'die Sonne nicht mehr einzuholen, die nur wenige Tage im Jahr ihren blassen Mittsommerreihen aufführt. Und als nun Benjamin Blackjack kam, traute ich mir — erst sechzehn Jahre alt — nicht nein zu sagen. Aufs offene Meer wähnte ich zu fahren, an Wahrheit hatte sich der Bug landeinwärts gewendet. Blackjack misshandelte mich. Ich dachte erst, das müsse so sein und gebar kleinmütig den Sohn Bennet. Dann sah ich izu andern Frauen hinein und merkte, dass sie auch ohne Schläge ein christliches Leben führten. Mit Tränen begrüsste ich die Kin- "der Anok und Ruth, und bald schaufelte ich ihnen das Grab in der harten, verfluchten Erde Alaskas mit ihrem unseligen Goldschimmer. Der Missionar schied meine Ehe, und ich nähte fortan für die Mission. Da fragte zu Beginn des Jahres 1921 ein iMann namens Stefansson nach einer christlichen Eskimofrau, die gut kochen und flikjken könnte. Stefansson hatte nämlich von tier britischen Regierung den Auftrag gekriegt, vier Männer ausfindig zu machen, idie im Namen des Königs von den Wrangel- Snseln im Eismeer, nördlich von der Beringsistrasse, Besitz ergreifen sollten. Er wusste aber recht gut, wie sehr auch eine Frau notitat, die im Eis sozusagen zu Haus war, und •der Missionar schlug mich vor. Also schickte ich meinen Sohn Bennet zur Grossmutter nach Kadiak und fuhr auf der «Silberwelle> , in schmalen Fahrtrinnen immerfort auf Nor- und der Bug der «Silberwelle» versank alsbald am südlichen Horizont. Die Wrangelinseln einzunehmen, hielt nicht schwer; denn es- wohnen dort nur Schneemäuse und Po- Sie schwiegen. — «Geht nur über das Eis. Ich bleibe.» — «Ja,» sagten sie. Dann lachten larfüchse, und an der verlassenen Küste sie aus lauter Verlegenheit. Und dann bra- sie mit den Hunden auf, die sachte win- spielen die Eisbären und Robben. Der Kö-chenig von England hatte befohlen, mit Proviant und Zelten ein ganzes Jahr dort auszuharren, und die Inseln, von denen eine ganz beträchtlich ist, die andern aber — mit ihr verglichen — nicht grösser als ein paar Eier, recht tüchtig auszuforschen. Eigentlich ist nichts darüber zu berichten^ als dass Eis und Kälte war. Gab es ja nicht einmal mein liebes Renntier, das mit seinem breiten, gespaltenen Huf tief hätte schürfen müssen. Unsere Zelte schlugen wir in einer Mulde auf, im Rücken eines etwa 700 Meter hohen Berges. Die Männer liefen nun die Inseln ab und machten Notizen, auch jagten sie zum Zeitvertreib. Währenddem säuberte ich das Lager und trug das Essen im Wohnzelt auf. Ach, das war ein rauhes, stilles Jahr. Als der Sommer kam und die Zeit vom Aufbruch her sich rundete, wollte das Eis beim besten Willen nicht aufgehen, die einzige Blüte hierzuland, die schwer und donnernd und dunkelfarben aufbricht. Und wir sahen uns die Augen aus in der weiten Oede nach unserm Schiff. Es verging ein neues Vierteljahr, aber es schien so wenig zu vergehen wie das ungläubige Eis. Die Zwiebäcke wurden alle, auch gab es keine Konserven mehr mit den lieben, guten Ueberraschungen. Wir verschlangen Bärenfleisch und den Speck vom Seehund, der die Haut des Menschen wächsern und gleichmütig macht. Und eines den zu. Fünf Mann hoch stiegen wir aus, Ta- Beim EDEiro BDBfe BEBTE Im ungläubigen Eis. (Die Treue einer Frau.) Picknick ges legte sich William Knight, der eine von den vier Männern, nieder auf seine Felle, schwach und einsam. Die Zähne fielen ihm aus. Er war ein Mann, den die Dämmerung auf dem Heimweg überrascht hatte. Er war dem Winter in die Hände gefallen. Seine Kameraden fingen an, hinter den Zelten zu stehen und zu flüstern. Sie schienen es Knight nachzutragen, dass er krank war. Und plötzlich traten sie zu mir und verlangten, ich sollte mit ihnen über das Eis nach Sibirien laufen. — «Und Knight?» — selten. Wer hatte es den Hunden gesagt? Auf mein Bitten Hessen die drei mir eine Flinte und einige Munition. Dann kehrten sie den Rücken, stumm wie der Winter. Die Tränen scheinen im Wrangelland gefroren, ich aber sang ihnen einen Choral. So hatten sie was in den Ohren, wenn sie am Weg blieben. Ich ging nun auf die Jagd und brachte auch manchmal Eiderdaunen heim, milder als der Schneefall in den einsamen Tagen, wo ich William bettete, dass er sanfter lag. Wenn es nichts mehr zu tun gab, musste ich seine Hand halten, die gross und welk war, und das Schweigen überdröhnte uns. Am Johannistag, als das Wasser schon in schmalen Rinnen offen lag und das Moos unterm Schnee tränte, schloss William seine Augen, trüb vom vielen Schnee und vom Sinnen über die Verlassenheit. In seinem Schlafsack aus Renntierfell lag er da wie ein grindiger Balken mit einem Kopf aus Wachs. Ich Hess ihn auf dem Eis, ich konnte mich ohne sein süsses, schmerzliches Gesicht nicht gegen die Einsamkeit stemmen. Ich sass die Tage wie in einem offenen Sang und hörte über mir den Schrei der Wasservögel. Und endlich schob sich der finstere Bug des Eisbrechers, den der Schotte Harold Noice befehligte, über den ewig weissen Rand des Südens, an dem sich meine Augen wundgesucht hatten. Bald lachte ich, bald weinte ich, als mich der tapfere Noice in das liebe, warme' Dem Herbst entgegen! Sehr cnicker Damenpaletot in hellem Ton, zweiteilig mit kurzgeschnittenem Schafpelzkragen. Englische Wolle. Schiff führte. Ueber all dem wurde ich sterbenskrank, und in Nome, wo jetzt ein fremder Missionar war, konnte ich nicht lange mehr zuwarten und flicken. So tat ich den letzten kleinen Schritt zur Heimkehr und grüsste mit dem Segel und den nassen Augen die schweigsamen Buchten von Kadiak und di© Mutter, die ein kleines, runzliges Kind war, das die Lippen bewegte, und den Sohn, der mich fremd ansah. Und jetzt sitze ich wieder in der Schneehütte auf Kadiak, wo nur an hohen Festtagen das Talglicht vom Renntier brennt, dem lieben, schnellen Tier der Dämmernis, und warte still auf meine Heimkehr, die letzte, und singe ein hohes, strenges Lied, ich Ada Blackjack, die Eskimofrau. (Fritz Knöller, in der «Vossischen Zeitung».) Die Mode besitzt auch einen hohen finanztechnischen Wert: sie steigert in besonderen Masse die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Besudien Sie ciasreizende,idyllisch gelegene Muotethal MUOTATHAL GASTHAUS z. POST Altbekanntes und bestgeführtes Haus mit prima Kücüe und Keller. 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