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E_1929_Zeitung_Nr.076

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N° 76 -

N° 76 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 15 Dies ist die Geschichte der christlichen Eskimofrau Ada Blackjack: Kurz ist das Leben in Alaska, kurz sind öie Tage, kurz und kalt. Und man glaubt, 'die Sonne nicht mehr einzuholen, die nur wenige Tage im Jahr ihren blassen Mittsommerreihen aufführt. Und als nun Benjamin Blackjack kam, traute ich mir — erst sechzehn Jahre alt — nicht nein zu sagen. Aufs offene Meer wähnte ich zu fahren, an Wahrheit hatte sich der Bug landeinwärts gewendet. Blackjack misshandelte mich. Ich dachte erst, das müsse so sein und gebar kleinmütig den Sohn Bennet. Dann sah ich izu andern Frauen hinein und merkte, dass sie auch ohne Schläge ein christliches Leben führten. Mit Tränen begrüsste ich die Kin- "der Anok und Ruth, und bald schaufelte ich ihnen das Grab in der harten, verfluchten Erde Alaskas mit ihrem unseligen Goldschimmer. Der Missionar schied meine Ehe, und ich nähte fortan für die Mission. Da fragte zu Beginn des Jahres 1921 ein iMann namens Stefansson nach einer christlichen Eskimofrau, die gut kochen und flikjken könnte. Stefansson hatte nämlich von tier britischen Regierung den Auftrag gekriegt, vier Männer ausfindig zu machen, idie im Namen des Königs von den Wrangel- Snseln im Eismeer, nördlich von der Beringsistrasse, Besitz ergreifen sollten. Er wusste aber recht gut, wie sehr auch eine Frau notitat, die im Eis sozusagen zu Haus war, und •der Missionar schlug mich vor. Also schickte ich meinen Sohn Bennet zur Grossmutter nach Kadiak und fuhr auf der «Silberwelle> , in schmalen Fahrtrinnen immerfort auf Nor- und der Bug der «Silberwelle» versank alsbald am südlichen Horizont. Die Wrangelinseln einzunehmen, hielt nicht schwer; denn es- wohnen dort nur Schneemäuse und Po- Sie schwiegen. — «Geht nur über das Eis. Ich bleibe.» — «Ja,» sagten sie. Dann lachten larfüchse, und an der verlassenen Küste sie aus lauter Verlegenheit. Und dann bra- sie mit den Hunden auf, die sachte win- spielen die Eisbären und Robben. Der Kö-chenig von England hatte befohlen, mit Proviant und Zelten ein ganzes Jahr dort auszuharren, und die Inseln, von denen eine ganz beträchtlich ist, die andern aber — mit ihr verglichen — nicht grösser als ein paar Eier, recht tüchtig auszuforschen. Eigentlich ist nichts darüber zu berichten^ als dass Eis und Kälte war. Gab es ja nicht einmal mein liebes Renntier, das mit seinem breiten, gespaltenen Huf tief hätte schürfen müssen. Unsere Zelte schlugen wir in einer Mulde auf, im Rücken eines etwa 700 Meter hohen Berges. Die Männer liefen nun die Inseln ab und machten Notizen, auch jagten sie zum Zeitvertreib. Währenddem säuberte ich das Lager und trug das Essen im Wohnzelt auf. Ach, das war ein rauhes, stilles Jahr. Als der Sommer kam und die Zeit vom Aufbruch her sich rundete, wollte das Eis beim besten Willen nicht aufgehen, die einzige Blüte hierzuland, die schwer und donnernd und dunkelfarben aufbricht. Und wir sahen uns die Augen aus in der weiten Oede nach unserm Schiff. Es verging ein neues Vierteljahr, aber es schien so wenig zu vergehen wie das ungläubige Eis. Die Zwiebäcke wurden alle, auch gab es keine Konserven mehr mit den lieben, guten Ueberraschungen. Wir verschlangen Bärenfleisch und den Speck vom Seehund, der die Haut des Menschen wächsern und gleichmütig macht. Und eines den zu. Fünf Mann hoch stiegen wir aus, Ta- Beim EDEiro BDBfe BEBTE Im ungläubigen Eis. (Die Treue einer Frau.) Picknick ges legte sich William Knight, der eine von den vier Männern, nieder auf seine Felle, schwach und einsam. Die Zähne fielen ihm aus. Er war ein Mann, den die Dämmerung auf dem Heimweg überrascht hatte. Er war dem Winter in die Hände gefallen. Seine Kameraden fingen an, hinter den Zelten zu stehen und zu flüstern. Sie schienen es Knight nachzutragen, dass er krank war. Und plötzlich traten sie zu mir und verlangten, ich sollte mit ihnen über das Eis nach Sibirien laufen. — «Und Knight?» — selten. Wer hatte es den Hunden gesagt? Auf mein Bitten Hessen die drei mir eine Flinte und einige Munition. Dann kehrten sie den Rücken, stumm wie der Winter. Die Tränen scheinen im Wrangelland gefroren, ich aber sang ihnen einen Choral. So hatten sie was in den Ohren, wenn sie am Weg blieben. Ich ging nun auf die Jagd und brachte auch manchmal Eiderdaunen heim, milder als der Schneefall in den einsamen Tagen, wo ich William bettete, dass er sanfter lag. Wenn es nichts mehr zu tun gab, musste ich seine Hand halten, die gross und welk war, und das Schweigen überdröhnte uns. Am Johannistag, als das Wasser schon in schmalen Rinnen offen lag und das Moos unterm Schnee tränte, schloss William seine Augen, trüb vom vielen Schnee und vom Sinnen über die Verlassenheit. In seinem Schlafsack aus Renntierfell lag er da wie ein grindiger Balken mit einem Kopf aus Wachs. Ich Hess ihn auf dem Eis, ich konnte mich ohne sein süsses, schmerzliches Gesicht nicht gegen die Einsamkeit stemmen. Ich sass die Tage wie in einem offenen Sang und hörte über mir den Schrei der Wasservögel. Und endlich schob sich der finstere Bug des Eisbrechers, den der Schotte Harold Noice befehligte, über den ewig weissen Rand des Südens, an dem sich meine Augen wundgesucht hatten. Bald lachte ich, bald weinte ich, als mich der tapfere Noice in das liebe, warme' Dem Herbst entgegen! Sehr cnicker Damenpaletot in hellem Ton, zweiteilig mit kurzgeschnittenem Schafpelzkragen. Englische Wolle. Schiff führte. Ueber all dem wurde ich sterbenskrank, und in Nome, wo jetzt ein fremder Missionar war, konnte ich nicht lange mehr zuwarten und flicken. So tat ich den letzten kleinen Schritt zur Heimkehr und grüsste mit dem Segel und den nassen Augen die schweigsamen Buchten von Kadiak und di© Mutter, die ein kleines, runzliges Kind war, das die Lippen bewegte, und den Sohn, der mich fremd ansah. Und jetzt sitze ich wieder in der Schneehütte auf Kadiak, wo nur an hohen Festtagen das Talglicht vom Renntier brennt, dem lieben, schnellen Tier der Dämmernis, und warte still auf meine Heimkehr, die letzte, und singe ein hohes, strenges Lied, ich Ada Blackjack, die Eskimofrau. (Fritz Knöller, in der «Vossischen Zeitung».) Die Mode besitzt auch einen hohen finanztechnischen Wert: sie steigert in besonderen Masse die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes. Besudien Sie ciasreizende,idyllisch gelegene Muotethal MUOTATHAL GASTHAUS z. POST Altbekanntes und bestgeführtes Haus mit prima Kücüe und Keller. 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16 AUTOMOBIL-REVUE 192» — N° 76 Schöne Ecken der Schweiz Kastanienbaum. Dort, wo die Horwer Halbinsel weit in den Vierwaldstättersee hinausreicht, liegt an der östlichsten Spitze Kastanienbaum, das vielbesuchte Ausflugsziel der Luzerner. Aber warum soll es nur Ausflugsziel der Luzerner sein ? Aus allen Richtungen führen gute Strassen zu diesem lauschigen Fleckchen Erde, das in geradezu beneidenswerter Ruhe lieblich am See hingelagert ist. Was aber Kastanienbaum seinen besonderen Reiz verleiht, das ist die prachtvolle Rundsicht. Auf drei Seiten der tiefblaue See, gerader gegenüber der direkt aus dem Wasser aufsteigende Bürgenstock, und ihm gegenüber die prächtigen Gestade von Hertenstein, Weggis und Vitznau, über denen sich in harmonischem Aufbau der Rigi erhebt, dieses Ausflugszentrum par excellence der Mittelschweiz. Aber auch hinüber zur Seeburg und nach Meggen, dem mit prächtigen Villen besäten Ufer des Küssnarchter Armes, ist der Ausblick einzig in seiner Art und besonders abends, wenn Licht um licht an den ringsum liegenden Ufern erglänzen, wird ein Aufenthalt in Kastanienbaum zum seltenen Erlebnis, r. Zum Blausee. Gerade jetzt, in diesen •prächtigen Spätsommertagen, ist eine Fahrt zum herrlichen Blausee etwas vom Schönsten, das sich denken lässt. Rings von hohem Tannenwalde umschlossen, liegt das prächtige Bergseelein verträumt mitten in den Alpen. « Tiefblau und kristallkar > — erst dies kleine Wunder lässt erkennen, was diese Worte zu bedeuten vermögen! Im tiefsten Blau des Saphirs leuchtet sein Wasser aus den dunklen Tannen, durchsichtig klar bis auf den Grund lässt es im Spiegelbilde versilberte Aeste. Steine und feinädrige Algen erkennen, so nahe, so klar, dass Das elegante Grand-Cafe. Seine Erfrischungen, seine Künstler- Konzerte. K. KARLON. mian sie zu greifen meint. Lass dich aber nicht verlocken von diesem Trugbild, der Grund liegt 9 Meter tief ! In leichter, angenehmer Fahrt leitet der Weg von Thun aus über Gwatt und Einigen, um kurz vor Spiez abzuzweigen ins Tal der Kander, wo er in massiger Steigung aufwärts führt, vorbei an Reichenbach und Frutigen, immer höher, immer tiefer in die Alpen hinein, auf prächtiger Stnasse, bis plötzlich der blaue Edelstein dem Besucher entgegenstrahlt. Ohne Mühe und grosse Anstrengung wird dieses einzigartige Ausflugsziel erreicht und kein Besucher wird sich der Schönheit dieses Anblickes verschliessen können. Ganz im Vertrauen will ich noch bekennen, dass auch der materiellere Genuss nicht zu kurz kommt, denn das Kurhaus Blausee sorgt gut für seine Besucher! Hs. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen Schweiz sind ersichtlich in O. R. Wagners Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. C. S. ^Prospektedurch Julierroute M M Laoe-post mühlen Familien- und Passantenhaus. — Gedeckte Speiseterrassen. — Bachforellen. — Grosse Garage. Geeignete Haltestelle für Mittag- und Kachtaut'enthalte bei Autofahrten über den Juiierpass. Illustr. Prospekte. Besitzern. u.Leiter: Familie Balzer (A.C. S.). St. Moritz, Central-Garage ZUOZ Gasthaus Im Emmental und Oberaargau. Das betriebsame Zähringerstädtchen Burgdorf mit seinen alten Häusern und gemütlichen Laubengängen, aber auch seinen modernen Bauten, ist so recht geeignet als Absteigequartier für kleinere Ausflüge. Eine Fahrt durchs lachende, reichgesegnete Emmental ist in wahres Vergnügen, die leuchtenden Kornfelder und üppig blühenden Gärten erfreuen das Herz, die stolzen Bauernhöfe mit ihrem frohen Blumenschmuck vor allen Fenstern zeugen vom Fleiss und der Arbeitslust der Bewohner. Hinauf durchs Tal bis nach Langnau, dem grössten und schönsten Dorfe des ganzen Gebietes, führt der Weg durch strahlende, reiche Gaue. Auch talabwärts gelarngen wir, einmal nicht der Hkuptlinie folgend, sondern auf gut gepflegter Nebenstrasse durch die fruchtbare Landschaft des Unteremmentals bis zum echö- - ENGADIN - z. Schweizerblind Grösste Garage des Engadins. Reparaturwerkstätte für alle Systeme. Platz für 70 Tageszeit. Standquartier f. Autotouren. Pensions- Gutgeführtes Famihenhotel Eestauration zu jeder Autos. Boxen. Fiat-Vertretung. Oel. Benzin. preis von Fr. 7.— an Telephon Nr. 18. Autogarage Farn. A. CJavigilli, Ersatzteile. Telephon Nr. 724 und 725. Bes. Hotel Le Prese Gutbürgerl. Haus. Sorgf. Küche, reelle Weine. Mäss. Pensionspreis. Passanten u. Gesellschaften bestens empfohlen Telephon Nr 3. Farn. Jficca-Trinca, Bes. ANDEER A.C.S. Gute Bergstrasse. */ 4 Stunde von der gleichnamigen Bahnstation. Gutbürgerl. Haus. 70 Betten. Garten-Restaurant. — Gepflegte Küche und Keller. Garage. H. Mettier, Bes. 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Uns selber stehen von hier wo sich der gesamte reiche Handel des Gebietes vereinigt und dem früheren Dorf zu seinem jetzigen am besten ist, man überlege eich das erst in Stein um nach unserem Ausgangspunkt zurückzukehren; städtischen Aussehen verholten hat. Ein kleiner Ab- a. Rh. in aller Müsse und wähle dann die Stra&se stecher von dort nach Kaltenherberge. dem für seine gute Küche bekannten Gasthof, sollte nicht unterlassen werden. Weiter führt die Fahrt in der Richtung nach Huttwil, wo uns das ebenfalls bestbekannte Häbernbad zur Rast einlädt. Ein schmales, aber gut gepflegtes Strässchen leitet in schönster Gegend hinüber ins Tal der Grünen, vorbei am schöngelegenen Wasen und wieder der Emme zu nach Burgdorf zurück. E. M. über Unterstammheim-Andelfingen, um wieder nach Winterthur zu gelangen. th. Linkes Zürichseeufer. Wie mancher meint, er müsse Sonntags irgend eine flotte Alpenfahrt unternehmen, über so und so viel Pässe, oder er Touren-Antworten müsse sogar über die Landesgrenzen hinaus, und dabei vergisst er ganz, dass er in allernächster T. A. 342. Bayrisches Seengebiet. Als beste und Nähe eine sehr reizvolle Sonntagsrundfahrt unternehmen kann. Beschaulich reisen soll man auch kürzeste Route von Bern nach München kommt in erster Linie die nachfolgende in Betracht: Bern, Kirchberg, Aarburg, Lenzburg, Baden, Letzten Endes hat man Zürich, Winterthur, im Zeitalter des Autos. auch viel mehr Genuss, wenn man die durchfahrene Landschaft in einem etwas gemässigteren Tempo an sich vorbeiziehen sieht. Man fahre deshalb einmal in der Sonntagsfrühe dem linken Zürichseeufer entlang nach Horgen, mache hier Station oder dann weiter seeaufwärte in Richterswil oder Pfäffikon. Zu raten ist auch, noch etwas weiterzufahren bis nach Bächam. wo ein ganz vorzügliches Gasthaus zur Rast einladet. Weiter aufwärts fahre man nicht, sondern man kehre zurück, um von Pfäffikon aus narch Feusisberg, diesem beliebten Luftkurort, hinaufzufahren. Was von Feusisberg aus immer überrascht, ist der Blick über das ganze reiche Zürichseegebiet. Wie ein einziges unendlich lang gezogenes Dorf erscheinen von hier aus die Siedelungen am rechten Zürichseeufer, und in der gramen Ferne verschmelzen sie mit der im Dunste liegenden Silhouette von Zürich. Feusisberg eignet sich übrigens nicht nur zu einem vorübergehenden Sonntagsaufenthalt, sondern man kann hier oben eine Reihe genussvoller Ferientage verbringen. Um nicht gleich wieder auf die Seestrasse hinunter zu müssen, wählt man für die Weiterfahrt am besten die Strarsse, die zuerst zur Sihl hinunter führt und dieser teilweise entlang nach Hütten, und von hier über Schönenberg nach Hirzel. Auch dies ist ein vielbesuchter Ausflugspunkt des Sihlgebietes. Ueber Sihlhruck. Sihlwald und Attiswil bringt uns der Wagen bei sinkendem Abend wieder zurück an den See und hinein in den dichten Verkehr und den Trubel der Grossstadt. Lr. Eine Sonntagsfahrt zum Neuenburger- und Murtensee. Ich könnte nicht behaupten, dass wir an diesem Sonntag die einzigen Automobilisten waren, die sich als Weekendziel den Neuenburgersee ausersehen hatten. Aber die Strassen sind eo angenehm, dass selbst der riesige Verkehr nicht weiter stört. Uebrigens verlor sich gar bald schon ein guter Teil bei St. Blaise — das waren natürlich diejenigen, die sich bei Marin, schnellstens in die blauen Fluten zu stürzen gedachten; ein anderer Teil gelangte nur bis Auvernier — solche, denen das gute Essen dort Zweck und Ziel der Reise war. Auch wir machten dort Station und erlabten uns auf der schönen Hotelterrasse am prächtigen Rundblick über den See, ohne jedoch die materiellen Genüsse zu missachten. Weiter aber wird die F&hrt erst recht schön, den Rebgeländen des Juras mit ihrer reichen, reifenden Traubenernte entlang, auf der andern Seite immer den Blick zum klaren, tiefblau leuchtenden See. Ueber die Areuse hinüber, die momentan gar nicht schäumt und tost, und weiter geht der Weg, durch schmale, langgestreckte Wil, St. Gallen, Rorschach, St. Margrethen, Bregenz, Linau, Isny, Kempten, Ob. Günzburg, Buchloe, Landsberg, München, total Kilometerzahl 430. Von München aus möchte ich Ihnen folgende sehr lohnende Ausflüge empfehlen: 1. München, Ebersberg, Wasserburg, Obing, Altenmarkt, Traunstein, Erlstätt. Seebruck, vorbei am Chiemsee (eventl. Besuch von Frauen Chiemsee und Herrn Chiemsee), nach Endorf, Rosenheim, Aibling, Peiss, Hochenkirchen. Perlach, München. 2. München, Wolfratshausen, Königsdorf, Seeshaupt, dem Würmssee entlang nach Starenberg und nach München. 3. München, Sauerlach, Holzkirchen, Gmund, Tegernsee, Kreuth, Achen, Pass. Fall und über Tölz, Wolfratshausen zurück nach München. 4. München, Freiham, Inning, und dem Ammersee entlang, Diessen, Pähl, und über Starnberg zurück nach München. Da die Rückreise über Salzburg—Innsbruck gehen soll, fahren Sie am besten von München über Ebersberg, Wasserburg, Altenmarkt, Waging, Freilassing nach Salzburg und von dort über Reichenhall, Lofer, Wörgl nach Innsbruck und weiter über Landeck und den Arlberg, und im weitern durchs Toggenburg nach Zürich und zurück nach Bern. Salzburg—München 134 km; Salzburg—Innsbruck 162 km; Innsbruck—Bern 450 km. K. G. in Z. T. A. 343. Brioni. Als kürzeste Route von Lugano nach Brioni sei Ihnen folgende angeraten: Lugano, Como, Mailand, Treviglio, Brescia, Desencano, Verona, Vicenza, Padova, Mestre (Venedig)! Treviso, Oderzo, Portogruaro, Latisana, Paldanova, Ronchi, Trieste, Capodistria, Buie, Pisimo, Gimino, Pola, Brioni. Wenn Sie über Wien in die Schweiz zurückkehren wollen, ist sehr empfehlenswert die nachfolgende Strecke: Brioni, Pola, Pisino, Fiume, Castua, Ruppa di Elsane, Postumia. Planina!, Zolla, Ljubljana, Maribor, Graz, Brück, Mürzzuschlag, Semmering, Wiener Neustadt, Wien und von Wien über St. Polten, Melk, Amstetten. Linz, Wels, Vöcklabruck nach Salzburg und zurück in die Schweiz wie in Touring-Antwort 342. T. R. in. Bj T. A. 344. Zappet Für die Hinfahrt eignet sieb, die Route Bern, Ölten, Zürich, Schaffhausen, Rottweil, Stuttgart, Ansbach, Nürnberg, Bayreuth, Plauen. Gera, Leipzig, Wittenberg, Potsdam, Berlin, Küstrin, Landsberg, Deutschkrone, Danzig. Zoppot selber liegt nur 12 km von Danzig entfernt, liegt auch auf Danzigergebiet und ist im Dörfer bis zum Städtchen Grandson. vor demWagen rasch erreichbar. Wenn Sie für die Rücl einstmals Karl der Kühne seine Macht vergebens reise nicht unbedingt den kürzesten Weg einschlagen müssen, dann fahren Sie über Weiherowo, erprobte. In Yverdon, am äussersten Ende des Sees, machen wir halt, um dann auf die andere Seeseite weiter bis nach Estarvayer zu gelangen. Dort burg, Braunschweig, Göttingen, Kassel. Marburg,, Stolp, Kolberg, Stettin, Eberswalde, Berlin, Magde- verliessen wir den See endgültig, mit leisem Bedauern noch einmal sein blaues Strahlen begrüs- Ölten, Bern. G. H. in Frankfurt, Heidelberg, Karlsruhe. Freiburg, Basel, B. send. Hinüber nach Payerne leitet uns der Weg, von wo aus wir auf der prächtigsten Autostrasse unsern Wagen ziehen lassen, bis uns hinter Avenches der köstliche Murtensee entgegenleuchtet. Im heimeligen, alten Murtenstädtchen können wir nicht nur vorbeifahren, es liegt so sonnig und behäbig selbstsicher da, dass wir erst einen Spaziergang durch seine Lauben mit ihren freundlichen Blumengärten machen müssen, und von den Ringmauern aus den prächtigen Fernblick über den See und die Gehänge des Wistenlachs tief hinein in den Jura geniessen. Dann aber heisst es, weiterziehen, den heimatlichen Gefilden zu. um — leider — wieder ins Joch des Wochentags zurückzukehren. G. H. Durch den Thurgau zum Bodensee. Nehmen wir einmal Winterthur zum Ausgangspunkt, denn hier laufen ja doch fast alle Strassen zusammen, auf denen man nach dem Bodensee gelangen will. Die kürzeste Verbindung Winterthur-Bodensee ist wohl diejenige, die über Frauenfeld, der thurgauischen Metropole, und dann über Märstetten direkt nach Konstanz führt. Wir wählen einmal, der Abwechslung halber, einen kleinen Umweg, weil wir einen Punkt besuchen wollen, den man den Automobilisten nicht genug empfehlen kann. Also von Winterthur fahren wir längs der grossen Strasse nach Aadorf-Münchwilen und ehe wir dann nach Wil kommen, zweigen wir nordwärts von der grossen Strasse ab nach Bronschhofen und Braunau, denn hier finden wir den oben erwähnten Ausflugspunkt, der uns zu dem Umweg verleitet hat, nämlich d!as Riethüsli. Jeder, der einmal dort war, wird noch öfters den Umweg dorthin wählen; mein probiere es nur einmal. Die Weiterfahrt führt uns durch echt thurgauische, heimelige Landschaft nach Schönholzerswilen und dann nach Bürglen. Hier haben wir wieder die grosse Strasse erreicht, auf der wir über Sulgen nach Amriswil gelangen, und da wir uns ja vorgenommen haben, nichts auf der geraden Linie abzufahren, sondern etwas im Zickzack durch die Ostschweiz zu gondeln, nehmen wir auch die 20 Kilometer rasch in Kauf, die uns zur alten Klosterstadt St. Gallen führen, dessen eingehende Besichtigung allerdings fast mehr als einen Tag beansprucht. Doch jeder richtet eich nach seiner Zeit und wir fahren nach einem kurzen Erfrischungsund Orientierungsaufenthalt weiter nach Rorschach, einem der Haupt-Umschlagsplätze am Bodensee. Prächtig ist nun die Fahrt, immer dem Bodensee entlang, und man weiss eigentlich nicht recht, "vo man seine Haltepunkte wählen soll, um in »Her Ruhe sich das Bild des Schwäbischen Meeres einprägen zu können. Als besonders empfehlenswert Touren -Fragen T. F. 345. Dolomiten. Ich beabsichtige, Mitte September eine Dolomitentour zu machen. Ist das Stilfserjoch dann noch fahrbar? Kann mir jemand in Meran und Riva am Gardasee ein gutes und nicht zu teures Hotel empfehlen? Wieviele Stunden Fahrzeit benötigt man von Riva bis Venedig und kann man bis in die Stadt fahren oder muss das Auto ausserhalb derselben eingestellt werden? Welches Hotel kann mir in Venedig empfohlen werden? G. K. in R. uiaidsta Bad Säntisblick T. F. 346. Saloniki. Besteht wohl die Möglichkeit, per Auto von Zürich bis Saloniki zu fahren? Was käme da für eine Strecke in Betracht und wieviel Zeit müsste man rechnen? Sollte es nicht möglich sein, bis ganz nach Saloniki zu fahren, so kann mir vielleicht jemand sagen, ob man dann wenigstens bis Beograd oder Sofia den Wagen mitideale, sonnige Lage. Herrlicher, schattiger Garten. Lebende Bachforellen. Gut gepflegte Küche und Keller. Tel. 5. A. Walz. Konzerthaus Uhler St. Gallen Modernst eingericht Gesellschaftshaus am Platz, ff. Küche und Keller. Zürcher Löwenbräu. Günstiger Aufstellungsplatz. Telephon 81.36 APPENZELLERLAND Grosser Auto-Park Mit höfL Empfehlung A. Bommer-Ledergerber. Alte Bayerische Bierhalle Basel Prima Küche und Keller Mltolled des A. C. S