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E_1929_Zeitung_Nr.078

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Bern, Dienstag 10. Sept. 1929 IIL Blatt der „Automobil-Revue" No: 78 99 Im heutigen Autler-Feierabend"; Es Autogschichtli abetn Land Seite Die ausgelüftete Eho 17 0 Josephine 1 18 Seite der Frau 19 Ein Pariser Junggeselle schafft eine Ehestatistik 19 Was bringen Herbst und Winter? 19 Der Autovagabund 20 Die humoristische Seite 21 Schöne Ecken des Schweizerlandcs 22 Touristischer Sprechsaal 22 Bunte Chronik 23 Bärndütsch von Hermann Aellen, Bern. E Stedtler, fei-n-e chly-n-e noble Herr, weder süscht e ke Untane, suret mit sim neuen-Auto uf ds Land use u jitz fahrt er nume-nim erste Gang gmüetlich dür-n-e Wald, de use dür Wiesland. So wit me ma gseh grüenets u blüejts, es isch e Wallfahrt für Auge u Seel. Der Autoherr Iaht sich's wohl sy. Es isch doch öppis unerchannt wunderbars e so rüejig u gäbig am Stür d'sitze u sich la dur ds Land fahre. Wie uf eme Schiff, so sittig geit's derby dür ds Labe. Me cha gäbig i d'Wält luege u sich freue u muess sich nid e so abmüede, we me spaziere geit, wie albes ungerem schwäre Rucksack. E, wie isch doch z'Läbe e so fäderliecht worde. Oemu chönnti m'es meine, we-n-es o gar nid e so isch u-nuf die luteri Ybildig chunnt's schliesslich im Läbe-n-a. I so-m-e-n-e Auto merkt me das am beste. Wie wird's erseht i-n-ere Flugere sy! Uf einisch gseht üse Herr wie drei Pure ufern Fäld z'erscht Gras mäje. D'Sunne steit scho hoch u die Drei schwitze-n-u schnufe, es isch es sChlächts gseh für eine wo so "gäbig u ohni Müej dür d'Wält cha fahre. Der Autoherr dankt: Nei, da möchti mitüri nid derby sy. Mi begryft jitz de bal einisch, weswäge üsi abghundete Pure chybig uf d'Auto sy. Das isch der Nid, nume der bar Nid, nüt angers! So solle si doch o-n-es Auto zuehetue, das war jitz gwüss e ke Luxus meh u würdi mängs liechter mache. Jitz gseht er wie-n-es alts, chrumms Muetterli mit dem Znünichorb gäge z'Dorf zue chiechet. Es wird vo däne Mähder här cho, Patent No. 2002. Kriminalroman von Ludwig Peter. Fortsetzung aus dem Hauptblatt. dankt der Autoherr, haltet u seit im, es möchti doch ystige. Er fahri o i ds Dorf. Ds Fraueii isch gwüss no nie i-m-ene Auto gsässe, ömu jammerets gar gruselig: «E öppis e so, nei, nei, guete Ma, so lang mi ds Qangwärch no treit, will i no lieber schuene, we's o bschwärlich gnue isch mit mine Siebezgi, weder derfür o sicherer.» Uf das ache het der Autoherr wie-n-e Schwick d'Türe vo sim rote Wage uitah, das Wybli wie-n-es Bäbi i ds Auto glüpft u-n-isch wyters gfahre, eb si neue Passagier usem Schreck usecho isch. Es geit ganz sittig u gäbig u sicher, das gspürt ds Muetterli u-n-es isch tröschtet. I feuf Minute si si scho im Dorf u halte vor em Hus. Von Faye Meriman (NewYork). «Ja, einen neuen Anzug muss ich mir anschaffen^ wiederholte Mr. Purdy, während er sein Spiegelbild interessiert betrachtete. «Dieser hier, den ich trage, sieht wirklich zu verheiratet aus.» «Und bist du vielleicht, nicht verheiratet?» fragte ihn seine Frau mit sanfter Stimme. «Natürlich,» gab er hastig zu, «aber das ist doch wirklich noch kein genügender Grund für einen Mann, ein so salopp geschnittenes, unmodernes Gewand zu tragen. Und überdies, Kind, wollte ich dich auch schon seit längerem fragen, warum du dein Haar nicht nach der neuesten Mode trägst? Weisst du, ich meine, diese kurzen Locken und die Haare ins Gesicht hinein kurz geschnitten.» «Ach, diese Frisur würde mir täglich anderthalb Stunden rauben.» «Was liegt aber denn an ein bisschen Zeit?» fragte der Gatte eigensinnig. «Mir gefällt die Frisur, und deshalb solltest du sie dir machen... Weisst du, da fährt jeden Tag ein junges Mädchen mit mir im selben Stadtbahnzug. Es trägt sein Haar nach der neuen Mode, und glaube mir. es steht ihm ganz ausgezeichnet. Heute morgen wurden wir miteinander bekannt, und denke dir nur, was es mich fragte: ob ich ein verheirateter Mann sei?» Und Mr. Purdy lächelte in der Erinnerung amüsiert vor sich hin. Mrs. Purdy schwieg, als ob sie nicht weiter neugierig wäre. Aber ihr Gatte schien darauf zu brennen, irgend jemanden, und sei es auch die eigene Frau, von seiner Eroberung wissen zu lassen. . r ,. «Und ich fragte es dann,» begann er wieder, «sehe ich denn wie ein verheirateter Mann aus? Und es darauf: Ein wenigl» Worauf ich dann aber schlagfertig erwiderte: «Was noch lange kein Grund sein muss, einer zu sein.» Mrs. Purdy schwieg noch immer. Die meisten Frauen an ihrer Stelle hätten jetzt manches zu sagen gewusst, aber Mrs. Purdy hatte für solche Fälle ein eigenes Motto und das lautete: Halte deinen Mund! «Das Fatale mit euch verheirateten Frauen,» eröffnete er den Kampf, «ist es eben, dass ihr euch in eurer Ehe zu fest verankert glaubt. Ihr glaubt, der Gatte müsse euch in unbedingter Ergebenheit Auch Fritz Kraft erzählte von einer kürzlich erhaltenen knappen Mittedlung Fleissigs aus Karthum. worin eine bittere Stimmung zum Ausdruck kam. Er sei Hedy, der Schwester Max Kellers, nie untreu gewesen, er liebe das Mädchen heute noch. Die Familie Keller habe ihm Unrecht getan und hätte nie auf blosse Weiberklatschereien hin ihn zie- bevorstehenden Besuch Schermans. «Du, sag mal Kramer, was hältst du von hen lassen sollen. Auch Beck und Fischer Scherman? Du bist doch auch Graphologe, hätten kein Wort für ihn eingelegt und da-undurch schlecht an ihm gehandelt. Nur mitFischer. Kramer dachte lange nach, als ob ich weiss, ein weithin gesuchter,» sagte Mühe werde er Herr über seinen Hass gegen die drei Männer, die seinen Abstieg in sagen wollte. Die Antwort schien ihm fast er das, was er zu sagen hätte, sehr genau die Legion, wenn nicht direkt verschuldet, eine Herzensangelegenheit zu sein. so doch nicht verhindert hätten. Kraft Hess «Ich halte Scherman für einen Begnadeten, wenn auch seine Gab© oft mehr ein Da- eine Photographie zirkulieren, welch© Fleissig in der Uniform des Fremdenlegionärs naergeschenk als eine Gnade ist. Ich kann zeigte. Ein schwarzer Vollbart umrahmte mir denken, dass so ein Mensch nur schwer das magere Kinn, leidenschaftliche Augen lagen unter buschigen Wimpern und die straffe, verraten, dass auch ich neben meinen gra- und selten fröhlich sein kann. Ich will euch sonnverbrannte Haut gab dem ganzen Gesicht etwas Hartes und Entschlossenes. Es von Schermans Sehertum besitzen phologischen Kenntnissen einen kleinen Teil war das Bild eines schönen aber unheimlichen Mannes. Der Ingenieur betrachtete warum hast du uns das bis heute verschwie- «Du bist ja ein ganz unheimlicher Mensch, gen?» lange seinen frühern Freund, den einstmaligen Verlobten seiner Schwester. In seinem Kopf jagten sich die Gedanken; was musste dieser arme Mensch durchgemacht haben, bis sein Ausdruck so hart und abweisend geworden war! «Ich habe nie an dieses Ammenmärchen geglaubt und meiner Schwester immer wieder geraten, den Verlobten sich verteidigen zu lassen, bevor sie ihn von sich stiess. Dies war in meinem ganzen Leben die einzige Meinungsverschiedenheit zwischen Hedy und mir. ALs ihre Unerbittlichkeit den Mann vertrieben hatte, und ich nach wie vor von Fleissig's Unschuld, aber' auch von der treuen Liebe Hedy's zu ihm überzeugt war, habe ich öfters an ihn geschrieben, aber keine Antwort erhalten. So entstand ein Gewirr von Missverständnissen, das unabsehbare Folgen zeitigen kann. Hedy liebt Alfred heute noch und wird im Grunde den selbstverschuldeten Verlust nie verwinden.» Man Hess das Gespräch fallen und wandte sich den Tagesneuigkeiten zu. Sie erzählten vom «blauen Vogel», vom Schweizer Komiker Grock, der zum letzten Mal auftrat, vom «Oder ich frage mich, warum ich es gerade heute verraten habe, warum ich plötzlich den Drang fühlte, mitzuteilen, entgegen meiner gewöhnlichen Einstellung, auch lieben Menschen gegenüber. Vielleicht kann einer von euch daraus Nutzen ziehen.» «Darf ich dir meine Schriftprobe gleich überreichen?» sagte halb lächelnd und halb zögernd Keller und gab dem Schriftsteller ein von ihm beschriebenes Blatt Papier. Er wünschte in diesem Moment den Schleier, der sich gnädig vor uns allen ausbreitet, zu «E, der tusig», seit ds Fraueii. «Das wäri jitz guet gange u-n-es freut mi, dass i das no erlabt ha. Weit er nid öppis z'Nüni näh? Mir hei da grad e guete Biremost u süsch no öppis Gschläsmets us em Chemi git's o.» Das het sich der Stedtler nid zwöimal la säge. Dernah si der Stadtherr u d'Landfrau z'sämme am Tisch gsässe, hei agstosse u Freud gha u gwüss für sich sälber dankt: Ds Auto us der Stad u d'Hamme vom Land muess me nume-n-einisch z'sämme uf der glych Tisch stelle, de isch das e schöni Sach. E däwäg cha-m-e säge: Läbe-n-u Freud ha! Ufern Land ö. U z'letschtamänd isch es Auto e ke Mistbänne... Die ausgelüftete Ehe. am Schürzenzipfel hängen, und es fällt euch nicat ein, dass er ein anderes Mädchen hübsch finden könne. Ja, ja, jeder Ehe täte es einmal gut, zeitweise ausgelüftet zu werden.» «Halte mir bitte diese Wollsträhne, ich will sie aufspulen,» erwiderte Mrs. Purdy ruhig. «Ja, auslüften,» rief der Gatte mit erhobener Stimme, während er aber gehorsam dem Wunsche seiner Gattin Folge leistete. «Das ist es, was unbedingt nötig wäre.» Mrs. Purdy hatte ihre Arbeit zusammengerollt und verliess mit einem freundlichen Nicken gegen den Gatten, der ihr verdutzt nachsah, das Zimmer. In ihrem Schlafzimmer stellte sich die kleine Mrs. Purdy vor den Spiegel, betrachtete sich nachdenklich von allen Seiten und sagte endlich zu sich selber: «Kitty, Kitty, Gefahr scheint im Verzag! Jetzt heisst es vorsichtig sein. Es wäre ja wirklich schade, solch einen guten Gatten durch Leichtsinn zu verlieren.» Sie setzte sich dann vor ihren Toilettentisch, nahm ein Modejournal zur Hand und begann sich angelegentlich in die Rubrik zu vertiefen, die die Aufschrift trug: «Ratschläge zur Erhöhung der weiblichen Schönheit.» Einen Monat später betrat Mrs. Purdy, das heisst eine viel elegantere, gepflegtere Mrs. Purdy eines Vormittags denselben Stadtbahnzug, in dem ihr Gatte ins Bureau fuhr. Sie tat aber, als bemerke sie die Anwesenheit ihres Gatten absolut nicht, ignorierte auch völlig das ihm gegenüber sitzende junge Mädchen, sondern schritt resolut auf eine Bank zu, auf der ein äusserst gewinnend aus- •sehehder junger Mann Platz genommen hatte. Und als dieser Jüngling sich im Laufe der Fahrt ihr mit einigen Worten zu nähern suchte, war Mrs. durchdringen, denn sein Herz war hoffnungsfroh und sein Gehirn bereit, nach vollbrachter Arbeit um das materielle Resultat zu kämpfen. Gleichzeitig mit dem Ingenieur hatten auch der Arzt und der Anwalt ihre Briefmappen geöffnet und ihrem Freunde Kramer Schriftproben hingeschoben. Dieser legte sie nebeneinander und sah sie an. Langsam bewegten sich seine Augen von einer zur andern, er sog sie förmlich in sich auf. Totenstille herrschte am Tisch. Jeder hatte das Gefühl: der liest im Buch deines Lebens, er sieht, wann und wie der Abschluss sein wird. Man .glaubte zu fühlen, wie beim Betrachten der Schriftzüge vor dem inneren Auge Kramers aus Nebel unsichere Konturen sich lösten, wie diese deutlicher und deutlicher wurden, wie aus Konturen Bilder und aus Bildern Gestalten sich formten mit plastischer Greifbarkeit, Gestalten, die das Schicksal dreier Freunde darstellten. Ernst Kramer war leichenblass geworden. Tiefe Ringe umgaben seine Augen. Wenige Momente hatten ihm das Aussehen eines Schwerkranken verliehen. Ohne ein weiteres Wort erhob er sich und verliess wankend das Lokal. Schweigend und bestürzt betrachteten sich die Zurückgebliebenen. Als Erster nahm Kraft das Wort: «Liebe Freunde, ihr werdet denken, dass es mir leicht fällt zu reden, da ich aus eigener Furcht nicht vor den Richterstuhl getreten bin. Glaubt das nicht; mir ist darum zu tun, euch aus dem Trübsinn herauszuheben. Wir stehen doch alle in den besten Jahren, sind gesund und haben allen Grund, böse Gedanken zu bannen, besonders darum, weil es sich hier nicht um eine wissenschaftliche Prognose, sondern um ein Gefühlsprodukt höchst persönlicher Art handelt. Ich stosse an auf unseres lieben Freundes Max grosse Erfindung und auf unser aller Wohlergehen.» Zuerst zögernd, dann doch etwas durch die Worte des Bankiers erleichtert, stiessen die Purdy überraschend schnell bereit, auf die Konversation einzugehen. «Kennst du Professor Chitmut?» fragte Mrs. Purdy ihren Gatten am Abend dieses Tages. «Chipmunk?» erwiderte der Gatte ein wenig verdriesslich. «Chitmut,» erwiderte seine Frau ruhig. «Ich dachte, er müsse unbedingt einer deiner Freunde sein, weil er genau dieselben Ansichten vertritt wie du.» «Welche Ansichten?» brummte Mr. Purdy. «Nun, die , über die Ehe Erinnerst du dich denn nicht mehr an deine Worte, jede Ehe solle von Zeit zu Zeit ausgelüftet werden. Er, der Professor, sagt ganz dasselbe. Er sagt, dass ein harmloser Flirt, wenn man auch verheiratet sei, für dia Ehe ein Stahlbad sei, dass er die Stumpfheit dej: Gatten beseitige, dass ...» «Er ist ein Esel, dein Professor,» rief Mr< Purdy ärgerlich aus. «Und deshalb,» fuhr Mrs. Purdy unerschütterlich ruhig zu sprechen fort, «habe ich mich entschlossen, für die hundert Dollar, die Vater mir als Geburtstagsgeschenk schickt, mir ein neues elegantes Strassenkostüm anzuschaffen, da Professor Chitmut meint, es sei die Pflicht jeder Frau, ihrem Gatten zuliebe nicht auf die Bewunderung der ganzen übrigen Männerwelt zu verzichten.» Mr. Purdy murmelte unverständliche Worte vor sich hin, aber selbst einem nicht allzu aufmerksamen Zuhörer wäre es klar geworden, dass es alles eher als Beifallsäusserungen waren, was er da so unklar von sich gab. «Alexander,» begann nun seine Frau wieder< während sie träumerisch vor sich hinlächelte, «ich treffe da seit einigen Tagen einen reizenden jungen, Mann in der Stadtbahn und ich fange beinahe an zu glauben, dass er sich für mich interessiert.» «Der Teufel hole den Professor mit dem komischen Namen, der euch Weibern einen solchen Ünsinn in den Kopf setzt,» schreie Mr. Purdy. Wia oft in der Woche hörst'du dir denn sein Geschwätz an?» «Nur zweimal, also nicht einmal die Hälfte so oft, als du in deinen Club läufst.» «Kitty,» sagte der Gatte da in plötzlichem Entschluss, «ich will mir heute nachmittag einmal den Spass machen, mein Bureau zu schwänzen, und dich in die Vorlesung deines spasshaften Herrn. Professors begleiten.» «Es tut mir wirklich leid. Liebster, auf deine Gesellschaft verzichten zu müssen, aber zu den Vorlesungen des Professors Chitmut haben nur Damen Zutritt.» Mit einem höhnischen Auflachen verliess Mr. Purdy das Zimmer und warf die Türe krachend hinter sich ins Schloss. Am nächsten Morgen aber präsentierte er sich in einem neuen Anzug tadellos gepflegt wie ein unverheirateter Mann, seiner erstaunten Gattin. «Kitty,» sagte er in schier demütigem Tone, «ziehe dir dein schönstes Kleid an, denn ich bitte dich, heute morgen mit mir in die Stadt zu fahren.» «Ich kann nicht fertig werden. Liebster. Fahre du nur ruhig in die Stadt, ich hole dich später Donnerwetter, so prächtige Aufnahme^ haben Sie auf Ihrer letzten Autotour geknipst! Selbstverständlich beteiligen Sie sich mit Ihren Photos an dem Wettbewerb der «Illu* strierten Automobil-Revue. Es sind schöne Preise und eine ganze Reihe von Spezialpreisen für das beste Touren-, das beste Sport- und das beste Strandbadbild ausgeschrieben. Die Teilnahmebedingungen sind im letzten «Autler-Feierabend» erschienen. Das prächtige Wetter der letzten August" und ersten Septemberwoche hat die Redaktion verarilasst, den Einsendetermin bis Samstag den 21. September zu prolongieren. andern an. Doch die Stimmung war gedrückt und blieb es. Das Erlebnis mit Kramer hatte etwas Ueberzeugendes und hinterliess einen nachhaltigen Eindruck. Früher als sonst ging man heim, keiner konnte schlafen und müde erhob sich jeder am andern Morgen und sah mit trüben Augen einen trüben Tag. eso Vielleicht waren Sie ängstlich wegen des nächtlichen Kaffeegenusses ? Oder besorgt wegen des Kaffeetrinkens überhaupt ? Die Droge Coffein ist sicher von Vielen gefürchtet. Seine Wirkungen auf Herz, Nerven, Schlaf und Verdauung sind schuld daran. Seien Sie unbekümmert! Jetzt ist es nicht mehr nötig, besorgt, ängstlich oder bekümmert zu sein, denn beim Kaffee Hag sind die lästigen Coffeinwirkungen ausgeschaltet. Das reiche Aroma, den bezaubernden Kaffeeduft, die wohltuende Güte des feinsten Kaffees, den Sie je getrunken haben, das alles finden Sie im Kaffee Hag vereinigt. Machen Sie sich und Ihrer Familie die Wohltaten des Kaffee Hag-Genusses schon heute zu nutze. Warten Sie nicht bis morgen ! Kaufen Sie ein Paket im nächsten Laden! KAFFEE HAG ns schont HERZ UND NERVEN „