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E_1929_Zeitung_Nr.079

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V«»»l*€»>h» Verkehrsfragen in Basel. Mit der baldigen Fertigstellung des Markthaltenneubaues wird endlich am Barfüsserplatz ein geordneter Verkehr möglich sein. Wie die «National- Zeitung» schreibt, sollte deswegen die Prüfung der endgültigen Platzgestaltung nicht verzögert werden. Es sollte vor allem auch eine Entscheidung über das Untergrundbahnprojekt von Architekt Mussfeld (über das die «Automobil-Revue» seinerzeit ausführlich berichtet hat), getroffen werden. Die schlimmste Stelle der Freienstrasse wird nun bald eine Verbreiterung erfahren. Leider ist dies bei der Aeschvorstadt nicht möglich und es wird notwendig sein, dort den Sens unique beizubehalten. Auch die Zustände an der Kreuzung Handelsbank werden von Woche zu Woche unhaltbarer. Eine Verlegung der Tramgeleise auf die andere Strassenseite wird unumgehbar sein. Damit würde ein Grossteil der Qeleiseüberquerung durch andere Fahrzeuge bei der Handelsbank wegfallen. Die schweizerische Städtebauausstellung, welche demnächst von Zürich nach Basel kommt, wird den Baslern zeigen, dass sie sich bezüglich Stadtplanung und Verkehrsführung im Rückstand befinden. Um so mehr ist es zu begrüssen, dass durch die oben angedeuteten Verbesserungen das Mögliche getan wird, den Verkehr in geordnete Bahnen zu leiten. gr. AUTOMOBIL-REVUE Die Lösung: Vereinheitlichung Postautomobilroute Schuls-Landeck. Im «Freien Rätter» beschäftigt sich ein Einsender mit den Postkursen Schuls-Landeck. Diese Linie ist in der letzten Zeit zu einer ausserordentlich beliebten Reiseroute geworden, vor allem da sich die Route München- Carmisch-Landeck-Schuls von Jahr zu Jahr zu einer beliebten Zugangsstrasse von Deutschland und Oesterreich nach dem Engadin ausbildet. Es wird daher der Wunsch ausgesprochen, dass die Oberpostdirektion auch den Winterbetrieb mit PostautomobÜen Das Verkehrswesen muss darauf ausgehen, sich selbst und alles, was mit ihm in Berührung kommt, zu vereinheitlichen. Berlins Taxichauffeure tragen nunmehr einheitliche Uniform. — Unten: Die Taxameteruhr am Wagen, die jedem Fahrgast eine Quittung• über den bezahlten Betrag verabfolgt. einführen sollte. Wie man hört, hat sich nun die Oberpostdirektion entschlossen, im nächsten Winter den Postautomobilbetrieb auf der Strecke Schuls-Landeck einzuführen. Winter besorge. Es sind auch. im-Unterenga-- was vornehmlich den schlechten Verbindungen, "im "Winter" zuzusehreiben ist. Der Ein- Von der Regierung des Kantons Graubünden darf man erwarten, dass sie den berech- Anstrengungen gemacht' worden, um, eine! sender ist fest.'überzeugt, dass die Rentabi- din, in erster Linie in Schüls-Tarasp.-grossei tigten Wünschen des Unterengadins entgegenkomme und den Schneebruch im nächsten sind diese Bemühungen erfolglos geblieben,' ter nicht, ausbleiben wird. Wintersaison ins Leben zu rufen. Leider lität-der; Autoroute »Schuls-Landeck im Win- mg. Die jüngste Entwicklung des Automobilwesens in Griechenland. Nach den nunmehr vorliegenden Ziffern der Automobilabteilung des griechischen, Verkehrsministeriums sind in Griechenland! zu Beginn des laufenden Jahres inagesamt 11,350 Personenkraftwagen, 3850 Lastkraftwagen und 2050 Automobilomnibusse eingetragen gewesen, eine Zunahme gegenüber demselben Zeitpunkt des verflossenen Jahres um 2255 Einheiten. Während noch vor wenigen Jahre« in Griechenland fast ausnahmslos europäische Marken anzutreffen gewesen sind, machen zurzeit die amerikanischen Automobile die Hauptmasse des griechischen Bestandes aus. Von den erwähnten 11,350 Personenautomobilen entfallen 76 Prozent auf die amerikanischen Fabrikate; der Anteil der amerikanischen Industrie an den 3850 Lastautomobilen beträgt rund 60 Prozent, während 75 Prozent der vorhandenen 2050 Omnibusse aus den Vereinigten Staaten stammen. Sehr bemerkenswert ist hinsichtlich der jüngsten Entwicklung des Kraftfahrwesens in Griechenland, dass mit fortschreitender Verbesserung des Automobilstrassennetzes vornehmlich in den Provinzen des Landes der Bedarf an Lastkraftwagen mit 1 bis 2^ Tonnen Tragfähigkeit eine besonders starke Zunahme erfahren wird. Die meisten Automobilhandelsfirmen haben, in richtiger Erkenntnis dieser Sachlage, bereits Schritte zur Befriedigung der von jener Seite aus zu erwartenden starken Nachfrage unternommen, und zwar insbesondere durch Einrichtung von Untervertretungen in den einzelnen Provinzstädten von Bedeutung. Die wachsende Bedeutung der Provinzialgebiete als Markt für Automobile* geht auch schon daraus hervor, dass im verflossenen Jahre rund 69 Prozent der erfolgten Neueintragungen auf Rechnung der Provinzen entfallen, während noch im vorhergehenden Jahre 53 Prozent aller registrierten Automobile auf Athen und die nächste Umgebung der Hauptstadt entfa'len sind. Interessant ist die Feststellung, dass die in Griechenland zurzeit in Umlauf befindlichen Automohilomnibusse sich zu fast 95 Prozent aus Fahrzeugen zusammensetzen, die aus lokal hergestellten Karosserien bestehen, die auf gewöhnliche Lastwagenchassis ausländischer Herkunft aufmontiert worden sind. Nur eine sehr beschränkte Beipstrasse 24 Modern elngerlcht. Reparatur-Werkstatte. AUTO-GARAGE. PRIVAT. BOXtN. Vertretung von Fiat und Chevrolet. Zu beziehen durch Auto • Reparaturwerkstätten und vom GENERAL-VERTRETER: STAUFFACHERSTRASSE 54, Telephon Selnau 65.30 C.Schaefei* Elektr. Auto- u. 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N° 79 - 1929 AUTOMOBIL-REVim 17 Anzahl von fertigen Automobilomnibussen ist bisher zum Import gelangt, und ihr Gebrauch beschränkt sich ganz auf den Verkehr zwischen Athen und einigen der .vornehmsten Vororte wie Phaleron und Kephissia. Nicht unerwähnt mag schliesslich bleiben, dass die letzten paar Monate eine rasche Entwicklung auf dem Gebiete der Finanzierung von Automobildetailkäufen mit sich gebracht haben. Diese Entwicklung ist derartig rasch vor sich gegangen, dass das Abzahlungsgeschäft gegenwärtig schon fast allgemein und überall üblich ist, mag es sich um den Automobflverkauf an Privatpersonen oder an Behörden und andere öffentliche Institutionen handeln. Im allgemeinen kommt der Handel mit den festgesetzten Monatsraten gut aus, da dieselben in der Regel pünktlich entrichtet werden. P. Gute Aussichten für den Absatz von Traktoren nach Indien. In der jüngsten Nummer der «Review of Agricultural Operations in British India» wird darauf hingewiesen, dass die indische Landwirtschaft im Zeitraum der letzten paar Jahre durchschnittlich 350—400,000 Rupien für Traktoren und Einzelteile solcher ausgegeben hat. Erwähntes Blatt nimmt an, dass diese Ziffer in wenigen Jahren eine Verdoppelung, wenn nicht gar eine Verdreifachung erfahren wird. Die ersten Motortraktoren, welche auf den indischen Markt gekommen sind, waren von so geringer Leistungsfähigkeit, dass sie ausschliesslich für leichte und untiefe Arbeiten auf den grossen landwirtschaftlichen Gütern verwendet werden konnten, wo zu gewissen Saisons in möglichst kurzer Zeit sehr ausgedehnte Felder zu bestellen sind. Sobald man aber versucht hat, auch schweren Boden mit Pflügen mit drei Pflugscharen zu bearbeiten, konnten diese Traktoren es nicht mehr schaffen und waren in der Regel schon in kurzer Zeit gänzlich gebrauchsunfähig geworden. Diese Sachlage hat lange Zeit auf die indische Nachfrage nach Traktoren für landwirtschaftliche Zwecke überhaupt sehr ungünstig eingewirkt. Nachdem aber in letzter Zeit Zugmaschinen auf den indischen Markt eingeführt worden sind, die den oben geschilderten Anforderungen geradezu mühelos entsprechen, hat ihre Verwendung bereits eine ziemlich starke Verbreitung gefunden, wozu übrigens auch die Tatsache nicht wenig beigetragen hat, dass die vor einiger Zeit mit den neuen Modellen in den wichtigsten Verbrauchszentren wie Bihar, Bombay, Punjab usw. gemachten Versuche sich als sehr erfolgreich herausge^ stellt haben. Wie heute in indischen Land?- Wirtschaftskreisen schon fast allgemein zugegeben wird, arbeiten diese Zugmaschinen billiger als irgendeine andere Triebkraft, wie sie auch verhältnismässig leicht in arbeits-, fähigem Zustande gehalten werden können. .; Obwohl nun von Indien bereits eine an* sehnliche Nachfrage nach Traktoren in den schweren Gewichtsklassen ausgeht, eine allgemeine Einbürgerung dieser Maischinen erst zu erwarten, wenn Reparatur-- Werkstätten in ausreichender Anzahl in den einzelnen Verbrauchsmittelpunkten wenig r stens eingerichtet sein werden, die mit allen erforderlichen Ersatzteilen ausgerüstet sind,. Auch durch die seitens des «Imperial Def partment of Agriculture» in Pusa betriebene Propaganda zugunsten der Zugmaschinen: sind die Pflanzer von Bihar und der angrenizenden Gebiete von der alles überragenden Leistungsfähigkeit dieser Maschinen überjzeugt worden, und es wird nicht lange dau> ern, bis alle grösseren landwirtschaftlichen Betriebe in jenen Gegenden mit solchen aus^ gerüstet sein werden. Nicht minder lässt die Regierung der Zentralprovinzen es sich angelegen sein, den Gebrauch von Traktoren nach Möglichkeit zu fördern und kann gleichfalls bereits sehr beachtliche Erfolge in dieser Hinsicht buchen. Sehr beachtenswert ist schliesslich noch, dass einige landwirtschaft^liche Organisationen in Indien zurzeit erwägen, den Gebrauch von Zugmaschinen auf dem platten Lande auf kooperativer Grundlage einzuführen, um auf diese Weise auch den Kleinbetrieben das moderne Zugmittel nutzbar ztf machen. Zu diesem Zweck sind die Vertreter Sef ausländischen Lieferanten unlängst aufgefordert worden, Maschinen probeweise zur Verfügung zu stellen, wel-; chem Ersuchen einige derselben auch be"- reits nachgekommen sind. Auch diese Bemühungen werden sicherlich gute Früchte tragen und viel zur Eroberung der indischen Landwirtschaft durch die Zugmaschinen beitragen. Pi. Hoteller und Chauffeur. Man schreibt uns: Das schweizerische Hotel- und Gastwirtschaftsgewerbe geniesst einen vortrefflichen Ruf in der ganzen Welt. Tausende von Automobilisten, Schweizer und Ausländer, bereisen unser -Land und bringen Verdienst und Arbeit - überall und werden auch demnach von unsern Hoteliers behandelt. Wie steht es aber mit den Führern der Autoberran. mit ihren Chauffeuren? Ich wage es direkt herauszusagen: Sehr oft äusserst schlecht! Und damit meine ich nicht besonders die Behandlung im allgemeinen, sondern die Verpflegung, die viele Hoteliers in vollständiger Verkennung ihres eigenen Vorteils, ihnen angedeihen' lassen. In manchem Hotel oder Restaurant scheint man nämlich der Meinung zu'sein, für den Chauffeur der eben angekommenen Herrschaften seien die Fleischresten oder sonst etwas Aufgewärmtes .gut genug. Er wird nicht als Gast, geschweige als vollwertiger Gast betrachtet, sondern als minderwertiger steht Mensch! .' Wie oft ist es in meiner schon langen Chauf- Teurlaufbahn vorgekommen, dass mir schlechte Kartoffeln, verdorbenes Gemüse, übelriechendes Fleisch aufgetragen wurde! Wie oft schon bezahlte meine Herrschaft als Diner, ein «Essen», welches ich" mit dem besten Willen nicht hinunterwürgen 'konnte! Solljich zum Beweise einige auf diesem Gebiete jüngst gemachte Erfahrungen zum besten geben ? Vor einiger Zeit machte ich als Chauffeur eine Hochzeit mit, an der ungefähr dreissig Personen mit der Verpflegung stellt es öfters mit dem Zim-" mer, wenn übernachtet werden muss. Viele unserer Hoteliers sind offenbar der Meinung, dass die elendeste Bude oder Dachkammer immer noch gut genug ist für einen Chauffeur! Es scheint mir, dis Zeit ist gekommen, es öffentlich zu sagen: Wir Chauffeure sind auch Menschen. Wir verlangen; nicht zwei oder drei Gänge für unsere Hauptmann zeit und kein Luxu?zimmer zum Schlafen, aber wir verlangen in jeder Beziehung auch anständig behandelt zu werden. Ein Chauffeur, der um 7 Uhr von zu Hause abfährt, 200 bis 300 km zurücklegt und seine Kerven beständig zusammenhalten muss, hat das Recht, ein einfaches, aber reichliches Esseni zu bekommen. Das ist eine Hauptbedingung für sicheres Fahren! Manches Unglück schon ist auf die schlechte Verpflegung des Chauffeurs zurückzuführen. Auch davon könnte ich ein Musterehen, und zwar ein schreckliches, erzählen! Was mich immer erstaunt, ist folgendes: Ich verstehe nicht, dass so viele unserer Hoteliers nicht einsehen können, dass es in ihrem eigenen Interesse liegt, die Autochauffeure anständig zu verpflegen und zu behandeln. Ich schweige aber lieber darüber und erkenne gerne an, dass auch viele Gastwirte und Hoteldirektoren wohl wissen, wo ihr Vorteil ist. So viel ich erfahren habe, kommt ^teilnähmen. Ausdrücklich wurde auch für unsdies besonders in der welschen Schweiz und auch Wagenlenker ein «gutes Ess,en» bestellt. Die Mahlzeit zu Mittag war miserabel genug, und am Abend nen, dass eine gute Behandlung der Chauffeure die im Emmental vor. Dort weiss man im allgemei- betamen wir, trotz wiederholten Reklamationen, beim beste Reklame für ein Haus ist, sei es ein Hotel, betreffenden Wirt, überhaupt nichts. Er habe, be- ein Restaurant, eine Auberge oder sogar eina hauptete er frech, nichts 'mehr übrig für unssimple Pinte! F. K. Chauffeurs, und dabei hatte ein Blick von uns genügt, um in der Küche volle Platten von Herrlichkeiten zu entdecken! Aber eben, für diesen Wirt in T. waren wir Chauffeure ja nicht einmal Menschen zweiter Ordnung! Geschäftsauflösung: Einige Zeit später in A. bestellte ich ein bescheidenes Essen und bitte dringend, mich so rasch Firma hat sich aufgelöst; sie tritt in Guyer & Stäussi, Autobetrieb, Oerlikon. Dieso Liijuidation^ wie möglich zu bedienen. Eine Stunde nachher hatte ich noch nichts bekommen, und ich musste mit leerem Magen abfahren! Dabei erklärte mir rmein Dienstherr — und mein Dienstherr lügt nicht — er habe mein «Mittagessen» mitbezahlt. Unglaublich und doch wahr! Soll ich mit meinen schönen Erfahrungen noch weiterfahren? In einem grossen Berghotel in G. erwarte ich mein Essen. Man scheint mich zu vergessen! Da die Zeit der Abfahrt naht, läute ich nochmals, und zwar ziemlieh kräftig. «Was ist denn hier los?», fragt mich die darauf erscheinende Servjertochter in nicht gerade freundlichem Ton, «fetzt ist doch Table d'Höte und Sie können doch nicht verlangen, dass man die Chauffeure im Restaurant serviert!» Auch diesmal musste ich mit knurrendem Magen mein Lenkrad ergreifen! Wenn ich, von Schwindel befallen, meinen Wagen samt Insassen in den Abgrund geführt hätte, so hätte man wohl behauptet, der Chauffeur wäre betrunken gewesen! In G., wo meine Herrschaft doch des öftern einkehrt, tischt man mir neulich so übelriechendes Fleisch auf, dass ich reklamiere. Mit welchem Ergebnis? Der Wirl überhäuft mich mit Grobheiten! So ein Stinkwagenlenker hatte es gewagt, zu reklamieren! Zum Glück konnte sich mein Dienstherr selber von der Qualität des «Gerichtes» überzeugen, und seitdem meiden wir das liebliche Gasthaus in G. Und so könnte ich manches Stücklein noch erzählen!. Dien genügt aher wohl. Und gerade wie Als Liquidator ist bestellt: Hans Graf von Heiden, in Oerlikon. Der Genannte zeichnet allein namens der Firma Guyer & Stäussi in Lief. Die Prokura von Marie Guyer-Hauser ist erloschen. Odermatt & Cie., Autotransporte, HerglswII. Dia Firma wird infolge Konkurses von Amtes wegen im Handelsregister gestrichen. Personelles: Motor AG. für Automobilhandel, Zürich. Louis Groschupf und Emil Lechner sind aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden; deren Unterschriften sind erloschen. Erloschen ist ferner die Unterschrift des Geschäftsführers Ernst Groschupf. Das nunmehr einzige Verwaltungsratsmitglied Karl Seliner führt an Stelle der bisherigen Kollektivunterschrift Einzelunterschrift. Bern Nenenburg Nidwaiden Obwalden äcnwya Kontrollierte Ligerz. Donausgang, vom Bahnhof Eishtung Blei Chesard Emmetten. Zwischen gehützenhsos und Post, 200 m Langern, vom Bltwcb auf 250 m Ina Dorl Lowerz Strassen Kanton Strecke Bemerkungen vtnrteekte Kontrolle Venteckt« Kontrolle auf 200 Meter Stoppuhr-Kontrolle StoppnhrkontroD« durch ZITUUMD Aasserart» versteckt*. Stoppuhr kontroüe SUISSE ROMANDE co T* Q. rt (Hüin tai Söhne guter Familien, die zwecks Sprachbildung oder anderweitigem Stadium einen Autenthalt ID LAUSANNE machen, rinden daselbst ente Aufnahme in der Familie von Frau M. Hartmann, „Melrose", Chemin Mornex 6, Lausanne. Beste Referenzen ans dem Kreise dieses Blattes zur Verfügung. 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