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E_1929_Zeitung_Nr.084

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In regeanasser Weite

In regeanasser Weite dehnten sich die Strassen, erhellt durch den Schein, der von den Laternenpfählen auf das Pflaster tropfte. Ein bissiger Herbstwind wehte, drang bis auf die Knochen. Einmal wankte gespenstisch ein Mensch auf der Säule seines dunklen Reflexes vorüber. Die wenigen Bäume knarrten hohl, ein Fensterladen schlug zu, unaufhaltsam platschte der Regen. Ich suchte mir meinen späten Heimweg durch Gassen und um Winkel, die Hände vergraben und wohlig unter dichtem Mantel. Meine Pfeife, in die längst Regen getropft, brannte nicht, aber es biss sich gut in das Holz und die Kiefer blieben in Spannung. Oft geniesse ich lange Wege des Nachts bei Regen und Wind, mit dichten Schuhen und der Pfeife im Mund. Einsame, nasso Strassen mochte ich immer gut leiden; wie Neuland liegen sie vor uns und jeder Schritt ist wie verboten. Um die Ecke in die Rue Keller, die nur von einigen pflichtbewussten Laternenfackeln erhellt ist, stand ich auf einmal vor einem Menschen.' Der kam so plötzlich in das leblose Gesichtsfeld meiner einsamen Wanderung, dass ich erschrak, stehenblieb und ihm ins Gesicht sah. Ein Riese, dachte ich. Massig standen ihm die Schultern aus dem Rock, der regennass an ihm herunterhing, und wie aus Holz standen die Hände, dickklobige Knochenbretter, aus den Aermeln. Sein Kopf war vorgebeugt, das Kinn, aufwärts, das Haar unter dem Filz hervor in der Stirne. Aus fahlem Grunde aber zündeten die Augen, deren Farbe ich nicht beschreiben konnte, ein starrer, bohrender Blick gradaus. Ich wandte den Kopf, nichts war zu sehen, einige Türen blickten dunkel und unergründlich in die Strasse. Ein betrunkener Riese, dachte ich jetzt und wollte weiterschreiten; es war mir auf einmal kühl unter dem Mantel geworden. Da war es mir, als hätte der dunkle Klotz etwas gemurmelt und ich drehte mich um und sah ihm in das verzerrte Gesicht, aus dem Wut und Hass zündeten. € Er hat gelacht, er hat wieder gelacht, > presste er zwischen den Zähnen hervor, « aber ich werde auch lachen — einmal» < Wer hat gelacht ? » fragte ich verwundert an ihm hinauf. Erst jetzt schien er mich zu sehen, blickte aus dunklen Sehhöhlen lange auf mich hin, dann schüttelte er den Kopf : « Was wissen Sie davon ! > Reglos stand er- noch eine Weile, dann wandte er sich zum Gehen, und im selben Augenblick sah ich an seinem Rock und an der Seite die Spuren von Nässe und Strassenkot: Er musste gestürzt sein. «Kommen Sie zu einem Kaffee, > sagte ich, von irgend einer unbewussten Regung erfasst. Im «Poässon Rouge» wischte der Kellner Tische und Stühle ab und schlug sie paarweise aufeinander, hinter dem Bartisch hockte eine bläuliche Alte, deren Kopf im Rhythmus breiter Atemzüge auf die Polster ihres hohen Busens nickte. Schwer sackte mein Begleiter auf einen Stuhl, und als sein warmes Glas vor ihm stand, blickte er etwas befangen zu mir herüber, ehe er die Lippen ansetzte. Plötzlich kam er mir wie ein hilfloses Kind vor, um seine Augen und den Mund lag ein beinahe weicher Schimmer, und doch: Hätte ich jetzt eine plumpe Frage gestellt, vielleicht einen väterlichen Ton mitklingen lassen, alles wäre zerschlagen an seinem Trotz, der ihm von der Stirne sprach. So sagte ich denn ganz sachlich, ohne Interesse zu verraten: c Er hat also schon nieder gelacht ? » < Ja, er tut es immer, wenn ich Pech habe >, «igte er EU seinem Kaffeeglas, das er mit der Faust umklammerte. « Schon als Bub. Ich habe einmal seiner Mutter eine Rübe aus dem Gemüseladen gestohlen, das wusste er. Damit fing es an. Wenn ich spielte auf der Strasse, er trat dazu, dann passierte mir irgend etwas Dummes und er freute sich. Einmal habe ich das Bett genetzt, meine Mutter hängte die Tücher zum Trocknen ins Fenster, er sah es und lachte mich aus. Einmal, im Winter, warf ich aus Wut einen Stein gegen sein Fenster, er hatte mir zugesehen und gelacht. Der Stein zerschlug nebenan eine Scheibe. > Wie polternde Trümmer kamen die Worte aus seiner Kehle, die Faust mit dem Kaffeeglas fuhr zuckend über die Tischplatte, dass der kalte Rest über den Rand und seine Finger platschte. « Später hatte ich einmal ein Mädchen, wenn er uns sah, so lachte er. Wir kamen auseinander, weil ich glaubte, sie hätte ihn vorher gekannt. Als ich mir darüber einen Rausch antrank, sah er mich und machte sich lustig darüber. So ging es das ganze Leben: Immer bin ich ungeschickt gewesen und immer sah er es. — Vorhin bin ich ausgeglitten, grad wie er vorbeiging...» In diesem Augenblick zerbrach das Glas in seiner Faust. Er musste es zerdrückt haben. Hinter uns aber klirrte Gelächter und wie ich mich umdrehte, lehnte mit verzogenem Mund ein Mann am Bartisch, den keiner von uns eintreten gesehen hatte. Mein Begleiter aber war vom Stuhle gesprungen. Auch ich war aufgestanden, bereit, dazwischenzutreten, wenn sich der Riese auf den Fremden stürzen sollte. Nichts geschah, die beiden standen einander gegenüber, der eine gekrümmt in geballter Wut, der andere mit spitzem, schneidendem Lächeln. Dann tappte der Mann neben mir grusslos davon, durch schwimmenden Kot über die Strasse; drüben stiess er an den Rand des Trottoirs. Hinter mir blecherte eine hämische Stimme. Zwei Tage später ging ich wieder durch die Rue Keller. Da standen einige Menschen um ein Auto herum. Polizei war dabei, staunende Kinder und bleiche Weiber. Man zog einen Menschen unter den Rädern hervor: ein schwerer Klumpen mit toten Gliedern. Wie ich hinzutrat, schlug neben mir eine infame Lache auf. Es war das lusttrunkene Heulen eines Tieres. Empörung riss mich herum und ich sah in das Gesicht des Mannes, der tmir vor ein paar Tagen seinen Hass gestanden hatte. Da wusste ich. wer das Opfer war. G. R. S. AUTOMOBIL-REVUE 192» - N° 84 Der Mann, der hasste Diebe im Hafen Tourismus Was smarte Reportage ist, hat dieser Tage ein Mitarbeiter des Pariser «JournaU gezeigt. Er wusste, dass in den Seehäfen viel gestohlen wird, und er behauptete, dass in dem grossen Seinehaien Le Hävre die «oommis de dehors», das sind jene Angestellten der Exportfirmen, die mit Verfrachtung, bzw. der Abnahme der Waren, mit der Erledigung der Formalitäten usw. zu tun haben, sich, wenn sie wollten, so ziemlich alles aneignen könnten, was dort lagere. Um das zu beweisen, machte er sich an solch einen commis de dehors namens Andre heran u. verabredete mit ihm einen gemeinsamen Diebstahl; der Reporter sollte den Verkauf der Beute übernehmen. Andre war entzückt von dem Vorschlag und stellte nach reichlichem Genuss von Aperitifs seinen neuen Kompagnon vor die Wahl, ob er eine Mähmaschine oder ein Personenauto haben wolle. Das war nun etwas viel, man werde ja an Ort und Stelle sehen. Der Zugang zum Hafen ist mit einer roten Schranke verschlossen, Wächter und Zollpolizei prüfen jeden Passanten aufs peinlichste, ob er einen Passierschein hat, und unser Zeitungsmann hält es bereits für ganz unmöglich, etwas anderes aus dem Hafen zu schmuggeln als ein paar Kaffeebohnen in der Tasche. Aber Andre ist mit den Wächtern gut bekannt, erzählt ihnen den neuesten Witz, knufft sie freundschaftlich, eine Flasche geht rundum, und unter solchen Formalitäten lotst er seinen Begleiter, der keinen Passierschein hat, durch die Sperre. Im ersten Schuppen prüft Andre das Material, schneidet einen Sack an, aus dem kanadische Aepfel herauskollern, bricht dann mit einem herumliegenden Hammer eine Kiste auf, die Gummisohlen enthält — alles nicht brauchbar. Sein Begleiter entdeckt in einer Ecke eine Anzahl Schreibmaschinen und wünscht sich eine. «Ah, der Herr hat Briefe zu schreiben», sagt Andre, nimmt die Schreibmaschine und schleppt sie zu einem Lastauto, dessen Führer folgendermassen angeredet wird: «Komm her, du Bandit, glaubst, ich will die Kiste da selbst in die Stadt schleppen? Verstau sie und troll dich; da und da kannst du sie abgeben. Die Ausfuhrerlaubnis hole ich selbst im Bureau, ich habe sowieso dort zu tun.» Und der Chauffeur, der überhaupt nicht zu Worte gekommen ist, schon weil er über Andres drollige Redeweise lachen muss, fährt ab, die Maschine zwischen Kartoffelsäcken versteckt. Unser Gewährsmann bekommt später an dem vereinbarten Treffpunkt richtig seine Schreibmaschine und unterlässt nicht, zu versichern, dass sie eine Viertelstunde später selbstverständlich wieder in ihrem Schuppen gewesen sei. Was aus dem jovialen Andre geworden ist, erfahren wir nicht. Dagegen knüpft der Mitarbeiter des « Journal » an seine Geschichte eine kleine Betrachtung. Er glaubt, es sei zuviel-Polizei dort. Herbstzeit in Graubünden. Ein jeder weiss, dass der Begriff «Cfraubünden» ein schillernder Querschnitt durch das Sommerleben der Bergwelt ist. Namen wie Davos und St. Moritz brennen auf, wie fernes Echo tönt in der Erinnerung das Motorengeheul der Sternfahrt und stiller, aber nicht minder dankbar gedenken Tausende der herrlichen Bergluft, die sie in endlos scheinender Liegekur eingesogen haben, um zu genesen. Ja, das ist Graubünden, das Land der 150 Alpentäler, ein Reich der Sonne: das Paradies. Jetzt ist es still geworden auf den Höhen. Man kann heute als einsamer Wandersmann von Pontresina am Statzersee entlang durch die Wälder wandern bis nach Sils oder Maloja hinauf, ohne jener Geschäftigkeit in die Arme zu laufen, die im Hochsommer von der nahen Metropole St. Moritz ausstrahlt. Oder man kann stundenweit in die Davoser Täter hinauslaufen, ohne auf Schritt und Tritt ins Bewusstsein zurückgerufen zu werden, dass man sich in der Bannmeile einer Weltstadt im Hochgebirge bewegt. Der Tag gehört jetzt ganz dem Rauschen der Wasserfälle und dem Geflüster des Waldes. Gerade darum wird ein Herbstaufenthalt in Graubünden zu einem Fest der Lebensfreude; ohne durch die mondäne Note der Reisezeit gebunden zu sein, kann man leicht beschuht und leichter Dinge diese Wunderwelt durchstreifen. Das Strassenentz, das den Kanton Graubünden beherrscht, bietet die willkommene Möglichkeit, alle Talschaften ohne Schwierigkeit erreichen zu können. Die Alpenstrassen bleiben bis zu den ersten winterlichen Schneefällen geöffnet, so dass auch der Autotourist noch viel von den herbstlichen Schönheiten profitieren kann. Wer keine Wanderlust mehr verspürt, setzt sich in irgend einem Bengdorfe zur Ruhe und lässt die stille Umgebung ganz auf sich einwirken. Hier wird man restlos bekehrt und wird wieder ein Kind der Natur, das an der lieben Sonne und am blauen Himmel Freude hat. In diesem Sinne kann auch der gesundeste und vitalste Mensch aus den Bündner Bergen reichen Gewinn nach Hause tragen. -pb- Herbstwanderung zu den Bündner Bürden. Ein milder und sonniger Herbst verklärt das Land der Alpentäler. Drunten im Rheintal sind die Reben reif und vollmundend geworden. In den alten Dorfschaften knarren die Trotten und schon wird einem c Neuer > aufgetischt. Droben freilich, wo ist denn mit Dir los? H-H-Meiserl .--Nanu! warum nimmst Du denn nicht die erfrischenden, schleimlösende LakapnJ TARI ETTEN BroschOreTtosfenlos V fctoriaApoftekeZfirich H.Feinsrein M. \ Bahnhofsrraße No. 71 vorm.CMaerlin • • Telephon _5elnau 4028 Zuverlässiger Postoer-sand. Zürich Caf§ Rs 9 ence BannhofaraMe/Be»tengMM 16 Das elegante Grand-Cafe. Seine Erfrischungen, seine Künstler- Konzerte. K. KARLON. Echtes Henniez Mineralwasser Alkalisohes Naturwasser von aassergewähn* lioher Klarheit, üeberall erhältlioh. Telephon No. 64 / \ Gefl. Preisliste verfangen Feine Qualität Günstige Preise Gegründet 1875 P. ZANOLARI, Chur verhüten Sie durch einen erstklassigen Mantel * Jacke mit feiner Fütterung und bestem Leder, schwarz oder braun, enorm vorteilhafte Preise verlangen Sfe illustrierten Katalog oder Auswahlsendnnr RUD. HAAG, unt. Langrtr. 213, ZÜRICH 5 Flieger-, Auto-, Motorkleidung, grösstes Lager - Weekend-Zelte Fabrikation und engros Händler erhalten gegen Referenzen Engros-Liste

N° 84 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE 17 der Adler und der Kolk horsten, ist von dieser Mildheit wenig zu spüren. Die herbstlichen Wetterstürme haben schon Neuschnee in die Felswände gestreut. Dadurch hat das Landschaftsbild jene farbigen Kontraste gewonnen, die auch im Frühling den besonderen Reiz der Gegend ausmachen. Wer jetzt an einem schönen Morgen ins Domleschg hinauffährt, gerät in eine der lieblichsten Gegenden. Auf der einen Talseite trotzen die grauen Burgtürme versunkener Zeiten und gegenüber breitet der Heinzenberg seine schwellenden Höhen wie einen grünen Mantel über das Tal. Thusis nimmt den Vorzugsplatz dieses Tales ein. Dann aber engt sich die Welt zu den dunklen Schluchten der Viamala, durch die man ins; Oberhalbstein gelangt, und des Schyntobels, in dem Bahn und Strasse mit senkrechten Flühen kämpfen. Wenn man so hinauffährt nach Filisur, gewahrt man noch einen herrlichen Ausschnitt aus der alten Romantik der Graubündner Pässe. Blicke, wie sie hier geboten werden, sind nicht alltäglich. Da steht auf schwindelnder Felsenbraue ein vierkantiger Schlossturm, dort wölbt sich, kühner als alle neuen Viadukte, ein gemauerter Strassenbogen über die tosende Schlucht. Türme und Brücken waren die festen Sicherungspunkte der harschen Zeitläufe, die den Kampf um die Alpenpässe über Bünden trugen. Droben im Engadin steckt der Herbst lodernde Fackeln auf. Wenn man jetzt von Pontresina am Statzersee entlang geigen St. Moritz schlendert, durchwandert man einen märchenhaften Wald. Droben am Rosatsch kann man schon Gemsen erspähen, die früher Neuschnee in das Waldgebiet hinabtrieb. An den Engadinerseen aber wird man trotz der schon einsetzenden Stille noch manchen sonnengebräunten Fremdling antreffen, der als einer der Kundigen herausgefunden hat, dass man die schönsten Ferienwochen just zur Zeit der brennenden Lärchen im Oberengadin verbringen kann. -ph- T. A. 355. Moskau. Es liegt heute durchaus im Bereich des Möglichen, nach Moskau mit dem Auto zu reisen. Selbstverständlich muss man im Besitze eines persönlichen Passes mit Visum für die U. S. S. R. sein. Tryptik gibt es nicht. Man muss vor der Einreise eine Bewilligung dafür in Moskau bei der Narkomindel Zumt Moskau Krasuaja-Worota für die Einfuhr der Wagen einholen. Für Reisen zu touristischen Zwecken •wird allgemein freie Einfuhr bewilligt. Die Strassen sind bei Moskau gut fahrbar und man wählt am besten folgende Route: Basel, Freiburg, Karlsruhe. Frankfurt, Erfuhrt, Leipzig, Berlin, Posen, Warschau. Brzesc, Lubisczyce, Sluzsk, Bobruisk, Moskau. Total-Kilometerzahl Basel— Herbsttage am Vierwaldstättersee. Für den•Moskau: 2120. F. Z. in K. Herbat kann man sich nichts Schöneres denken, als noch einmal einzudringen in die lieblichen Seetäler der Alpen, aber denen der blaue Himmel und die unermüdliche Sonne wachen. Der Vierwald- Btättersee liegt mit allen seinen verschlungenen Buchten wie eine blaue Strasse in das Bergland eingebettet, und wenn am einen Ende die türmeleiche Stadtsilhouette von Luzern sich wiederspiegelt, so wirft das andere Ende seine leichten Wellenkämme auf den Strand von Uri. Schwyz und TJnterwalden, und damit ist gleich betont, dass «ich die herbstliche Wanderung im historischen Wiegengelände der Schweiz abspiegelt. Jetzt liegen alle die friedlichen Dörfer unberührt vom grossen Sommeiverkehr. In den freundlichen Gasthäusern und Hotels gibt es reichlich Platz, auf den Dampfern wird man nicht in die qualvolle Enge der Reisegesellschaften eingequetscht, und es braucht keinen morgendlichen Kampf, um sich einen. Fensterplatz in den Bergbahnen zu erobern. Denn wenn auch der Verkehr etwas zurückgegangen ist, so führen doch die Dampfschiffahrtsgesellschaften und die Bergbahnen ihre fahrplanmässigen Kurse nach wie vor aus, und wenn man abends in Luzern ausgeht, glaubt man noch mitten in der sommerlichen Touristenflut zu stecken, so leuchten und blitzen die Auslagen der Geschäfte und so behend durchfluten die abendlichen Kleider den See und die Strassen der Stadt. Im Kursaal und auf den Tennisplätzen, di oben auf dem Dietschyberg mit seinen wundervollen Golflinks und drunten im Lido am Strand ist noch allerhand los. Luzern hat es meisterlich verstanden, den Kalender seiner Unterhaltungsund Sportanlässe tief in den Herbst hin auszudehnen, so dsrss jeder noch so späte Gast voll und ganz auf «eine Rechnung kommt. Doch von ganz besonderer Eigenart ist ein Aufenthalt in den Uferorten Weggis oder Vitznau, Stansstad oder Buochs, denn jetzt kann man sich wirklich mit vollem Rechte einbilden, der ganze Vierwaldstättersee sei eigens dazu erschaffen worden, einem diese Herbsttage lebenswert und lieb zu machen. Herrlich wiegt sich jetzt das Boot auf dem gekräuselten Wasser des Sees, alle Buchten stehen offen und laden zu stillen Stunden der Betrachtung und Müsse. Kurz, der Herbstaufenthalt am Vierwaldstättersee ist eine Angelegenheit reinster Freude. -pb- Touren-Antworten T. A. 356. Zara. Sie brauchen das italienische und jugoslawische Triptyk für Ihre Fahrt nach Zara. Als Reiseroute wählen Sie am besten folgende: Lugano, Milano, Treviglio, Brescia, Verona, Vicenza, Venezia (Mestre), Treviso, Portogruaro, Cervignano, Trieste, Fiume, Senj, Gospio, Zara. Die Strassen auf dieser Strecke sind gut. Für die Fahrt benützen Sie 4 Tage. K. L. in M. T. A. 357. Aachen. Ich schlage: Ihnen folgende Route vor: Basel, Freiburg, Karlsruhe, Frankfurt Mainz, Bingen, Koblenz, Köln. Aachen, Liäge, IVa mur, Luxemburg; Metz, Nancy, EpinaJ, Belfört, Ba sei. Sie müssen das deutsche, belgische und fran zösische Triptyk haben sowie den internationalen Warum L. Völker's • Beit-Gtiiiseoniiue Weil sie in eigener Wert statte gut und billig verfertigt wird. L.Völker, Basel Clarastrasse 47 100 abbildungen Man IßdrcM nureumal-.. mandnsotfiddiges Srtümis unbedingt imwnftsthaäai* Merkurstrasse-25 Telephon Hott. 8151 c4tuhmßkDstaii0$! enthält meine Preisliste no. öl übe? alle sanitären hilfsmittel f. hygiene u. körperpflege. bekannt f. (rosse auswahl und frische wäre, sanitäts- und gummiwaren-geschäft P. Hübscher. Zürich. Wtthre 17. Schreibmaschinen-Portable mit genauer Tastatur, gleichem Segment und starken Typenhebeln, wie die Standardmaschine. Ihre überaus stabile Konstruktion ermöglicht u. a. gleichzeitig 10 Durchschläge — wie die besten grossen Standards. 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