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E_1929_Zeitung_Nr.091

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16 AUtOMoblL-RrivÜE

16 AUtOMoblL-RrivÜE 1929 — N°91 Das Gesicht (Schluss) «Sie ist unter den Zuschauern,» hört er singen, «ihr Wagen fuhr vor einer Stunde die Strasse hinauf, sie wird mich sehen.» Einen Augenblick fällt ihm eine kleine Szene mit ihr ein: Er sieht das merkwürdig kühle Boudoir vor sich, die grünen Arabesken der Tapete, den dunklen Wandteppich, den kleinen Porzellangott auf dem Schreibtisch. Sieht die Frau, die ausgestreckt auf dem Diwan ruht, den Kopf in weisse Hände gestützt und die halbgeschlossenen Augen auf ihn gerichtet. Damals sass er ihr im tiefen Sessel gegenüber und sprach von seiner Einstellung zum Sport, sprach von Gefahr, von Mut und Energie, vom Lied gepeitschter Motoren. Sie lächelte. Ihr feines, geliebtes und gehasstes Lächeln, das bei den Augenwinkeln anfing und kaum um den Mund spielte. Auf das hin man entweder sie küssen konnte oder ihr die Peitsche übers Gesicht schlagen, es blieb sich eins. «Kind,» sagte sie, «ich habe Männer gekannt, die arbeiteten. Hast du schon einmal gesiegt bei deinen Rennen?» Da war er aufgesprungen "uc ' ! :non>stürmt, geschworen hatte er sich, sie zu vergessen, ihr Bild aus sich herauszureissen. Mit wütender Freude wirft er in den nächsten Kurven den Wagen herum. Steine spritzen in die Höhe wie aufgescheuchte Vögel, der Wagen tanzt, Gas wölkt und von neuem hebt der Gesang des Motors an. Menschen stehen die Strasse entlang, er ahnt nur ihre dunkle Flut. Vor.ihm bäumt sich eine weisse Säule empor: die Strasse. Mit einem Male sieht er ihr Gesicht vor sich auf der Bahn, gross, scharf umrissen, wie ein Hindernis füllt es sein Gesichtsfeld aus. «Fort, fort!» schreit Krall, «geh aus dem Wege, Sina, du bist in Gefahr, du, flieh...» Immer grösser wird das Gesicht, es versperrt den Weg, er sieht nicht mehr Strasse noch Bahn, sieht nur noch sie... «So fahr zum Teufel!» gellt er, verkneift die Augen und fährt zu. Doch als er in der nächsten Sekunde die Lider wieder auseinanderreisst, ist das Bild immer noch vor ihm. Jetzt fasst ihn eine heisse, rote Wut, ein blind gieriges Verlangen zu töten. Hinein in die Fratze,, die Larve, die ihn gequält, an ihm gezehrt hatte. Er sieht sich fest an jedem einzelnen Zug, den er zu vernichten wünscht: an der freien Stirn, den schmalen Augen, dem leicht spöttischen Mund, dem ganzen Antlitz einer reifen, wissenden und kalten Frau. Hinein — töten — vernichten ist alles, was Krall zu denken fähig ist. Er jagt seine Ma- — Immer grösser wird das Gesicht — es ver^ sperrt den Weg . . . schine wie man ein Pferd jagt, bis Blut von den Lenden sickert, die Bahn empor, reisst sie um die Kurven nach vorwärts zur Vernichtung, zum Mord. — Schreiende Menschen und eine winkende Fahne rissen ihm den Kopf herum und seine Gedanken in die Wirklichkeit. Er war durch das Ziel gefahren. Wie betäubt und am Rande seiner Kräfte brachte, er den Renner zum Stehen. Er schüttelte Hände, er wurde auf Schultern gehoben, man stellte ihn vor ein schwarzes Rund, er sollte sprechen. «Achtung, achtung, der Sieger Krall spricht über seine Eindrücke während des Rennens», sagte jemand vor ihm ins Mikrophon. Da taumelte er in die Knie und sank wie ein schwerer Sack zu Boden. Buntes Leben rauschte durch die Hotelhalle, Abendtoiletten und Fräcke plauderten und lachten, Wein floss und Gelächter rieselte. Oben in einsamem Zimmer erwachte Bernhard Krall in seinen weissen Kissen und griff sich an die Stirn, riss den nasswarmen Lappen herunter. «Herr Krall,» sagte die Gestalt neben dem Lager, «Herr Krall, wie fühlen Sie sich?» Bernhards Augen irrten fragend umher, über die Bettdecke an die geblümte Tapete, dann auf den Arzt. Das Hypnophon. Der Wiener Psychologe und Hypnotiseur Dr. Thoma hat einen Apparat, das Hypnophon, konstruiert, das in der Lage ist, sensitive Menschen mechanisch zu hypnotisieren. Bei dem Apparat handelt es sich um eine Art Diktaphon, das der Patient einschaltet, und das unermüdlich die diktatorische Aufförderung wiederholt, bis der Patient eingeschläfert ist. Allerdings dürfte die Wirkung der Maschine stark von der Einstellung des Kranken abhängig sein. Eine neue « Sprache » ! Durch die Verhaftung des internationalen Hochstaplers Alberto Pinto hat die brasilianische Polizei in Erfahrung gebracht, dass vor einiger Zeit in Lerida in Spanien ein internationaler Verbrecherkongress stattgefunden hat. Einer der Hauptverhandlungsgegenstände war die Schaffung einer neuen internationalen Verbrechersprach©. Mit der Ausarbeitung dieses neuen Geheimcodes wurden drei Delegierte beauftragt. Einen dieser Entwürfe, hat man bei Pinto gefunden. «Ich muss zum Startplatz», schrie er auf einmal. «Das Rennen ist zu Ende, Herr Krall, Sie sind ja Erster.» Mühsam riss der Patient seine Gedanken zusammen, jeden einzelnen wie von zähen Schnüren los. «Ist sie tot?» fragte er plötzlich, und dann langsam: «Das ist gut, wenn sie tot ist.» Mit einem Schlage wusste er alles, wusste, dass er hatte morden wollen, und er fühlte sich leicht und frei wie ein kleiner Junge, wenn ihm seine Mutter verziehen hat. Reiner klopfte kurz und trat ins Zimmer. «Berni — fasste er beide Hände des Fahrers — Berni, das war grossartig, grossartig — lass mich dir Glück wünschen.» Es klopfte von neuem, der Arzt ging nachsehen. «Es ist eine Dame draussen, die Sie dringend zu sprechen wünscht,» kam er zurück, «wollen Sie sie sehen?» Reiner sah zu ihm hinüber und Krall erwiderte den Blick. «Ja, ich will sie sehen.» Sinaida trat ein. «Darf ich Ihnen gratulieren, Bernhard, ich hätte mir nie gedacht...» «Ich danke — ja, ich danke», antwortete Krall fest und ruhig — und dann mit einem Blick in ihre schmalen, grünen Augen: «Sinaida, ich habe Sie getötet — Sie sind tot —• jetzt beglückwünschen Sie mich.» Bunte Chronik aas aller Welt Pariser Maler wollen einen eigenen Stadtteil. Die Vereinigung Pariser Maler, die über ungefähr 40,000 Mitglieder verfügt, will das stark vernachlässigte Palais Royal ankaufen, um daraus eine «Stadt der Maler> zu machen. Unter den Arkaden will man Verkaufsgalerien errichten, und ein elegantes Cafe soll die «Stadt» zieren. Die finanzielle Seite soll durch zahlreiche Freunde, die der Gesellschaft nahestehen, gesichert sein. Schwarze Liste für Pariser Taxichauffeure. Die Pariser Taxichauffeure sind dafür bekannt, dass sie, wenn ihr Fahrgast auch nur halbwegs «fremd» aussieht, zur Erreichung des angegebenen Zieles die tollsten Umwege machen. Der Polizeipräsident hat nunmehr eine Verfügung erlassen, wonach seine Beamten verschiedene Stichproben bei Taxichauffeuren machen sollen. Falls sich diese Chauffeure als nicht zuverlässig erweisen, sollen dieselben auf eine schwarz© List© kommen, und falls sich ein Fahrgast nochmals wegen eines Umweges beschwert, wird ihnen die Lizenz entzogen. Eine Versammlung, die 13-S Minuten dauerte. Die diesjährige Generalversammlung der englischen Aktiengesellschaft Withworth and Mitchell dürfte die kürzeste Versammlung sein, die je abgehalten worden ist. Auf die Mitteilung des Direktors, dass die Gesellschaft den grössten Reingewinn seit Bestehen zu verzeichnen habe und eine Dividende von 60 Prozent verteilen könne, erhob sich der Hauptaktionär und erklärte, dass weitere Mitteilungen nicht interessierten, womit er volle Zustimmung fand. Nach genau l^minutiger Dauer wurde die Versammlung geschlossen. Das Komma, das 3^ Millionen Dollar kostete. Amerika hatte anlässlich seiner neuen Zollvorlage Gelegenheit, über die Vergesslichkeit und über die Unachtsamkeit eines Beamten seine Glossen zu machen. Als um die Jahrhunderwende eine neue Zollvorlage in Kraft treten sollte, worin u. a. bestimmt war, dass «all foreign fruit-plants> (alle ausländischen Fruchtpflanzen) zollfrei eingeführt werden könnten, veränderte der Beamte bei der Abschrift des Gesetzes den Bindestrich, so dass also «alle, ausländischen Früchte, Pflanzen usw.» zollfrei eingeführt werden konnten. Nach den amerikanischen Gesetzen konnte der Komgress erst nach einem Jahre den Fehler berichtigen. Der entgangene Zoll betrug während dieser Zeit dreieinhalb Millionen Dollar. Halbinsel ßächau am Zürichsee Beliebtes Ausflugsziel für Automobilisten BAUERN-SPEZIALITATEN Vorzfigl. Küche und Keller. Mitglied A.C. S. Garage. Zivile Preise. Tel. Bach 10. Mit höfl. Empfehlung 0. Gassmann-SIiiller. die Camera für den Au lilOl) Ob für Sport Reise oder Strasse immer finden Sie den passe nden IHantel bei ftBrändli, Zürich 1 z. Leonhardseck Zähringerstr. - Seilergrab&n Vertretung u. Fabriklager der Fa. Seitz: E. F. BÜCHI SÖHNE, Optiker Spitalgasse 18 BERN Spitalgasse 18 Institut Lemania, Lausanne Moderrit Sprach- und Handelsfachschule mit abschliessendem Diplom. Gründliche Erlernung des Französischen sowie rationelle Vorbereitung auf den kaufmänn. Beruf. Französische Ferienkurse in den Bergen; Sport. Internat u. Externat für Schüler von 15 Jahren an. 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Nö 91 — 192Ö Schreibmaschinalien Die besten Tippfräuleins. Eine Untersuchung des amerikanischen Haskell-Instituts hat ergeben, dass am meisten gesuchte Stenotypistinnen indianische Mädchen sind. Man rühmt der Indianerin einen besonders leichten Anschlag und ausserordentlich sorgfältige Arbeit nach. Sie ist imstande, 18 Stunden hintereinander zu arbeiten und selbst, wenn viele Indianerinnen in einem Räume zusammen arbeiten, wird doch während der Arbeitstunden kein einziges Wort gesprochen. Graphologie. Der Magistrat in Bunzlau erhielt kürzlich einen mit der Schreibmaschine geschriebenen Brief mit unleserlicher Unterschrift, in dem ein Bunzlauer Forstassistent unsauberer Geschäfte beschuldigt wurde. Der Verdacht, Schreiber des Briefes zu sein, fiel auf einen Baumschulenbesitzer. Trotz seines hartnäkkigen Leugnens wurde vor Gericht bewiesen, dass er der Schreiber des Briefes war, da jede Schreibmaschine ihr eigenes Schriftbild hat und auch die fabrikneue Maschine bereits ihren Charakter besitzt, der an einzelnen Buchstaben genau zu erkennen ist. Das Gericht kam auf Grund der Gutachten zur Verurteilung mit einer Gefängnisstrafe von einem Monat. Türkische Bestrebungen. An den Ufern des Bosporus steht, laut einer Meldung des «Corriere della Sera> aus Angora, eine weitere Revolution bevor, und zwar in der türkischen Handelswelt. Es sind 3000 Schreibmaschinen eingetroffen, mittelst derer man mit dem bekanntlich von Mustafa Kemal Pascha eingeführten lateinischen Alphabet schreiben kann, und gleichzeitig werden ebenso viele junge Türkinnen im Erwerbsleben debütieren. Bis jetzt bestanden in der Türkei die Stenodaktylographen aus Angestellten von in Konstantinopel domizilierten ausländischen Bankfilialen oder Handelshäusern, und unter ihnen waren die Türkinnen nur mit etwa einem Prozent vertreten. Die Übergrosse Mehrheit bildeten Griechinnen und Armenierinnen, die nicht nur von den vor der Revolution geltenden religiösen Beschränkungen des Islams frei, sondern ausser der türkischen noch der französischen und englischen Sprache mächtig waren. So bildet das Eintreffen der Schreibmaschinen mit lateinischen Typen zugleich den Eintritt der jungen Türkin in die kaufmännische Laufbahn. Sie werden jetzt mit Griechinnen und Armenierinnen lebhaft konkurrieren, undobschon die andern gewöhnlich über zwei Sprachen verfügen, werden doch die Türkinnen im Vorteil sein, weil die Regierung von Angora darauf hält, dass die Staats- AUTOMOBIL-REVUfc Jannings in St. Moritz. Der berühmte Filmdarsteller befand sich kürzlich im Engadin, um dort Vorbereitungen für einen grossen alpinen Winterfilm zu treffen. angestellten ausschliesslich Türken seien,- und ausserdem ein Gesetz erlassen wurde, das den einheimischen Handelshäusern die Anstellung eines grossen Prozentsatzes von Türken zur Pflicht macht. Das Problem, das man zurzeit in der Türkei zu lösen sucht, besteht darin, mit der neuen Schrift genügend bekannte und für den Handel taugende Mädchen zu finden, was allem Anschein nach nicht allzu schwierig ist, wenn man in Betracht zieht, dass Mustafa Kemal Pascha vor einem Jahre, als er die Verwendung der lateinischen Buchstaben verfügte, die Zahl der in der Türkei existierenden Analphabeten als mit weniger als zehn Prozent angab. Zwei Milliarden Erdbewohner Der Völkerbund hat vor Jahresfrist ein internationales statistisches Handbuch herausgegeben, das eine grosse Zahl bemerkenswerter Daten aus allen Ländern der Welt enthält. Neben den vielen Angaben, die vor allem die Fachleute auf dem Gebiet der Sozialpolitik, der Volkswirtschaft usw. interessieren, sind die bevölkerungsstatistischen Daten auch von allgemeinem Interesse, zumal es sich um die erste authentische Feststellung der Bevölkerungsveränderungen auf der Erde zwischen dem letzten Vorkriegsjahr und der Gegenwart handelt. Im Jahre 1913 betrug auf Grund der Volkszählungen und Schätzungen die Bevölkerung der Welt 1808 Millionen Menscheri, z"u Ende des Jahres 1926 dagegen bereits 1932 Millio nen. Die Bevölkerungszunahme in diesem Zeitraum macht demnach ungefähr sieben Prozent aus oder im Durchschnitt pro Jahr mehr als ein halbes Prozent. Gegenwärtig dürfte es infolgedessen etwa 1950 Millionen Menschen auf der Welt geben, und in Kürze wird die Ziffer: zweitausend Millionen erreicht werden. Was die Verteilung der Erdbevölkerung auf die einzelnen Kontinente betrifft, so entfällt mehr als die Hälfte aller lebenden Menschen (1026 Mill.) auf Asien. Europa zählt 514 Millionen, Amerika 232, Afrika 146 und Australien (Ozeanien) 9 Millionen Einwohner. Die grösste Zunahme seiner Bevölkerung seit dem Jahre 1913 hatte absolut genommen Asien zu verzeichnen, wo gegenüber dem letzten Vorkriegsjahr derzeit um 48 Millionen Menschen mehr leben. Relativ im Verhältnis zur Einwohnerzahl war die Bevölkerungszunahme in Australien am stärksten, da sich dort die Bewohnerzahl in den angegebenen Jahren um mehr als 15 Prozent vergrössert hat. Die Bevölkerungszunahme Europas dagegen betrug seit dem letzten Vorkriegsjahr nur drei Prozeit, wozu neben dem Weltkrieg auch der Geburtenausfall während des Krieges und der fast in ganz Europa in der Nachkriegszeit eingetretene Geburtenrückgang beigetragen hat. Der Bevölkerungszuwachs in Asien war in der gleichen Zeit dennoch viermal so gross wie der in Europa. China hat zurzeit rund 450 Millionen Einwohner, also nur 64 Millionen Menschen weniger als der Kontinent Europa. Eine eigenartige Menschenklasse, die es in der Vorkriegszeit nicht gegeben hat, wurde durch den Weltkrieg geschaffen. Es sind das die Staatenlosen, zumeist ehemalige Russen, Armenier, Ukrainer, aber auch Oesterreicher, Ungarn, Deutsche usw., die weder von ihrem Mutterland, noch von dem Land, in dem sie sich jetzt aufhalten und in dem sie zuständig sein sollten, ihre Heimatsberechttgüng erhalten können. Diese Staatenlosen, deren Zahl mehrere Millionen beträgt, sind eigentlich offiziell nirgends aufenthaltsberechtigt, ihnen droht ständig die Gefahr der Ausweisung, sie erhalten von keinem Staat Päss« ausgestellt, sie sind in ihrem Privatleben (Ehe, Scheidung etc.) aufs schwerste behindert, sind fast recht- und schutzlos und müssten wie Ahasver wandern, bis sie ein Land fänden, das ihnen die Heimatberechtigung gewährt. Für diese Leute wurde in den sogenannten Nansenpässen ein Ausweis geschaffen, der in 50 Staaten anerkannt wird. Jcuten t&tMGaa/ Touren-Antworten T. A. 362. Frankreich. Es stimmt, dass Frankreich kein Geschwindijrkeitsmaximum festgesetzt hat. In gewissen Ortschaften und Städten ist allerdings die Geschwindigkeit etwas reduziert, aber auf freiem Lande besteht nur die Einschränkung, dass der Fahrer ständig die Herrschaft über seinen Wagen haben soll. E. L. in B. T. A. 363. Frankfurt a. M. Die kürzeste Route, um von Bern nach Frankfurt a. M. zu fahren, ist folgende: Bern, Ölten, Basel, Freiburg, Herboltzheim, Offenburg, Rastatt, Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg, Darmstadt, Frankfurt a. M. Damit Sie für den Rückweg nicht die gleiche Route benützen müssen, sei folgende Variante empfohlen: Frankfurt, Darmstadt, Höchst, Erbach, Eberbach, Heilbronn, Stuttgart, Tübingen, Baiingen, Rottweil, Donaueschingen, Zürich, Baden, Ölten, Bern. F. K. in BJ T. A. 364. Mailand. Ob Ende Oktober. Anfang November der Grosse St. Bernhard, und der Simplon noch schneefrei sind, ist fraglich. Am Grossen St. Bernhard ist es kaum wahrscheinlich; beim Simplon besteht immerhin die Möglichkeit dazu. Der kürzeste Weg, um von Genf nach Mailand zu fahren, ist auf alle Fälle der. Trenn Sie über Lausanne, Montreux, Martigny, Sitten nach Brig fahren, dort sich erkundigen, ob der Pass noch offen sei, und, wenn nicht, den Wagen auf die Bahn verladen, um dann von Iselle oder Domodossola über Gravellona. Arona, Sesto Calende weiter auf der Autostrada Mailand zu erreichen. W. B. in Z. T. A. 365. Schwarzwald. Eine hübsche Sonntagstour von Luzern durch den Schwarzwald ist folgende: Luzern, Sursee, Ölten, Lörrach, Schopfheim, Schönau, Todtnau, Hobelhof, Feldbergerhof, Bärental, Titisee, Altglas-Hütte, Schluchsee, St. Blasien, Höchenschwand. Waldkirch, Waldshut und über die Fähre nach Koblenz, Klingnau, Brugg, Lenzburg, Beinwil, Hochdorf, Luzern. Die ganze Tour beträgt 310 km, lässt sich also in einem Tag bewältigen. M. L. in B. Touren "Fragen T. F. 366. Zürich—Pisfyan. Kann mir jemand in Kürze die beste Route nach Bad Pistyan angeben ? Hat das Bad ganzjährigen Betrieb ? A. S: in' Z. T. A. 367. St. Gallen—Triest—Abbazia—Adelsberg (Postumia). Ist es Ende Oktober noch ratsam, die Reise per Auto nach Triest—Fiume und Adelsberg zu unternehmen ? Wer kennt diese Landschaft aus eigener Anschauung? H. L. in St. G. T. F. 368. Basel—Danzig. Welches ist die kürzeste, gut fahrbare Route von Basel aus nach Danzig ? Auf dem Rückweg muss ich geschäftlich Stettin aufsuchen und möchte darnach noch den grossartigen Leuna-Werken bei Merseburg einen Besuch abstatten. p. Z. in K >auea unbvasdiönenv bringt neue Freude. Mit der Zeit — Schritt für Schritt — bauen Sie sich ein größeres, ßchönes Heim aus. Gelegenheiten zeigen sich — man erwirbt sich Neues. Benötigen Sie ein Speise- oder Herrenzimmer? Ein größeres Schlafzimmer — eine bessere Stube —? Was es sei, in unserem BILLIGEN VERKAUF finden Sie manches zu Preisen, wie Sie sich schon lange wünschten. Dabei ist Verarbeitung und Form gediegen und gut. MUSIKHA US HABISREUTINGER St. Gallen Spitalgasse 11 - Tel 21.15