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E_1929_Zeitung_Nr.091

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e aus rrr.r s\ Der ganze Zauber des Herbstes — der Jahreszeit der schönsten Poesie — wird hervorgerufen durch die malerische Szenerie, die jetzt als Schaufensterdekoration bei allen Ford-Vertretern gezeigt wird. Selbst wenn Sie einen Umweg machen müssen, lohnt es sich, diese Schaustellung zu besichtigen, die dem neuen Ford Sedan einen so würdigen Rahmen verleiht. Viele reizende Visionen werden hervorgezaubert; Jagdpartien, Fahrten durch die herbstlich gefärbten Wälder — die dank der Herstellung des neuen Ford nur darauf warten, verwirklicht zu werden. Warum die Verwirklichung des geheimen Traumes von allen — einen eigenen Wagen zu besitzen — auf später verschieben, da doch der neue Ford für jeden erschwinglich ist? Verlangen Sie nähere Einzelheiten. SUPER-SERVICE FORD MOTOR COMPANY Der neue Ford „Fordor", mit 4 Türen, 5sifzig Der Wagen im Schaufenster, wie oben illustriert, ist ein neuer Ford „Tudor", mit 2 Türen, 5sitzig nutorisierte Vertreter überall DVP, |«?EUE FORD IST EINE VOLLKOMMENE NEUKONSTRUKTION

N» 91 — 1929 .AUTOMOBIL-REVUE A. C. S. A.C.S. SEKTION EMMENTAL. Unsere Sektion stattet Freitag, den 25. Oktober der Motorwagenfabrik «Bcrna» in Ölten einen Besuch ab. Die Werke haben unsere Anfrage sehr entgegenkommend aufgenommen und freuen sich, uns alles Interessante zu zeigen. Lohnen wir diese Freundlichkeit durch zahlreiche Beteiligung. Programm: 14 Uhr 30 Rendez-vous bei den Werken in Ölten, anschliessend Besichtigung. Nachher (ca. 19 Uhr) gemeinsames Nachtessen bei Mitglied Imhof zur « Sonne » in Herzogenbuchsee, worauf speziell auch die Mitglieder im Amt Wangen aufmerksam gemacht seien. Die mit dem Einladungszirkular versandte Anmeldekarte wird umgehend zurückerwartet. A.C.S. SEKTION GRAUBÜNDEN. Jahresbericht. Dem soeben erschienenen ausführlichen Jahresbericht der Sektion Graubünden entnehmen wir, dass der Club sein Hauptaugenmerk dem Verkehr und Strassenbau zuwendete, so eine Beseitigung der Bahn-Niveauübergänge bei Landquart und eine Verbesserung der Verkehrsverhältnisse bei der Obortorerbrücke in Chur anstrengte. In bezug auf eine Eingabe bei der Polizei hinsichtlich der kantonalen Bussenprais kann bis zur Stunde leider von einem Erfolg noch nicht gesprochen werden. Die Verhandlungen mit den Vertretern verschiedener Versicherungsgesellschaften nahmen einen breiten Raum auf der Traktaridenliste des verflossenen Jahres ein. Der Jahresbericht meldet farner den Besuch des Automobilclubs München im Engadin. Ein für die Sektion wichtiges Ereignis war natürlich die erste St. Moritzer Automobilwoche. Bei allen Mitgliedern zeigte sich eine verdankenswerte Bereitwilligkeit, an der Durchführung dieser sportlichen Veranstaltung mitzuhelfen. Der Mitgliederbestand der Sektion ist von 311 auf 371 gestiegen. Der Rechnungsabschluss balanciert mit 24 058 Fr. 75 Rp. gr. A.C.S. SEKTION ZÜRICH. Das Winterprogramm 1929/30 wird Donnerstag, den 31. Oktober mit einer Monatsversammlung um 19 Uhr 15 im Grand Hotel Dolder in Zürich eröffnet. Es ist dem Vorstand gelungen, für den zweiten Teil des Abends den Mitgliedern mit einer besondern Attraktion zu dienen, indem Herr Christof Iselin, Kilchberg, Mitglied der Sektion, der als einziger Schweizer Passagier den ersten Weltumflug mit «Graf Zeppelin» unternommen hat, einen Lichtbildervortrag über diese einzigartige Weltumseglung halten wird. Zu diesem Vortrag sind nur die Mitglieder mit Angehörigen eingeladen, und es dürfte demselben auch aus dem Grunde erhöhte Bedeutung zukommen, als Herr Iselin über einige Hundert eigener Photoaufnahmen verfügt, die all die landschaftlichen Schönheiten einer solchen Weltfahrt mit dem Zeppelin vor Augen zaubern. Dem Vortrag, der um 20 Uhr 30 beginnt, geht um 19 Uhr 15 ein gemeinsames Nachtessen voraus. Die WInterthurer Ortsgruppe der Sektion Zürich des A. C. S. beginnt den Reigen ihrer Veranstaltungen Samstag, den 2. November 1929. 20 Uhr, mit einem Lichtbildervortrag des Hrn. Sommer, Winterthur über eine Autofahrt durch die Bündner Alpen und die Dolomiten. Auch für diesen Vortrag stehen dem Referenten zahlreich eigene Photoaufnahmen zur Verfügung, die treffend über die Schönheiten einer solchen Alpenstrassenfahrt orientieren. Dem Vortrag folgt ein gemeinsames Nachtessen mit anschliessendem Tanzvergnügen. A.C.S. SEKTION AARGAU. Die Mitglieder waren auf den 12. Oktober zu einer freien Vereinigung mit Damen ins Hotel Hallwil in Beinwil eingeladen worden. War's das heimelige Plätzchen am Hallwilersee oder das Programm, was lockte, jedenfalls konnte Herr Stierli, der den Anlass mit der bekannten Gewissenhaftigkeit vorbereitet hatte, mit Genugtuung einen erfreulichen Besuch feststellen. Die Freude war um so berechtigter, als die beiden vorhergehenden Anlässe aus nicht zu erratenden Gründen Erfolge hatten, welche das mit der Organisation betraute Komitee entmutigen nmsste. — In liebenswürdiger Weise hatte sich Herr A. Streuli- Winterthur für den Abend zur Verfügung gestellt. Mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgte die Versammlung die, durch den einfachen und natürlichen Vortrag noch besonders gewinnende Schilderung seiner Reise «im Auto durch die U. S. A. >. Mit einem Freund, wenig Mitteln und einem zu „diesem Zweck erstandenen Occasionswagen war er an einem 1. April von New York gegen Süden gefahren. Aus den verschneiten Gegenden gelangten sie ins paradiesische Florida mit den luxuriösen Strandbädern und der berühmten Filmstadt, fuhren dann hinüber an den Stillen Ozean und dei Küste entlang, hinauf nach Los Angeles und San Franzisko und durchquerten hierauf den Kontinent, um durch den Nationalpark mit den riesigen Bäumen, durch Stein- und Kaktuswüsten, durch die Salzsteppen des Mormonenstaats schliesslich an die Niagarafälle zu gelangen und wieder zurück nach New York. Eine Menge guter Photographien, interessant durch die landschaftlichen Schönheiten und die Einblicke in Strassen- und Unterkunftsverhältnisse, fügte sich harmonisch dem Vortrag ein. Die meisten waren sicher erstaunt von der Schönheit des Landes und von seiner Wildheit. Neu waren sicher auch den meisten die Freuden und Leiden des Campings und erstaunlich, mit wie wenig Mitteln man eine so gross«, interessante Reise ausführen kann. Den wenigsten wird es ja vergönnt sein, selbst einmal eine solche Reise zu machen, um so dankbarer war man für diese anschauliche, lebendige Schilderung. Ein einfaches, gutes Nachtessen und schliesslich noch ein gemütlicher Tanz, schloss den gut gelungenen Familienabend ab. Es war schon weit über Mitternacht, als man vom silberglänzenden See in die sternenklare Nacht hinausfuhr, um sich dann bald in dem unserer Gegend so anhänglichen dichten Nebel zu verlieren. -i- T. C. S. AUTOSEKTION ST. GALLEN - APPENZELL DES T. C. S. Ein wunderschöner Herbsttag war uns letzten Sonntag für die Sauserfahrt beschieden. Vaduz, das schön gelegene Städtchen droben im Fürstentum Liechtenstein, war unser Ziel. Frohgelaunt, mit gutem Humor traf man sieb im Hotel Adler, um bei Tanz und Musik den guten Sauser zu geniessen. Das wunderschöne klare Wetter benutzte mancher Nichttanzende, um einen kleinen Ausflug ins Schlasa oder in die Festung Luziensteig hinauf zu unternehmen, um in der sommerlichen Wärme die herrliche Natur zu bewundern. Wie..echön ist doch die Welt! Beizeiten machte man sich zur Rückkehr bereit, um der Einladung des Sportpräsidenten, unterwegs noch einen kleinen Halt zu machen, zu folgen. Im Hotel «Drei Könige» in Altstätten wurde weitergefeiert und ein gemütlicher Damenchor von Appenzell erfreute uns mit seinen Liedern und Jodler. Auch eines unserer Mitglieder wusste die Unterhaltung durch seine Vorträge zu bereichern. Besten Dank dafür. Rasch verstrich die Zeit und man machte sich auf zur Heimkehr. Leider begleitete uns strichweise dichter Nebel (nicht vom Sauser), und nach kurzen Halten in Altenrhein und Rorschach ging's der Heimat zu, zu Muttern zurück. Der Sportkommission dürfen wir für ihre diesjährigen Veranstaltungen unsere volle Zufriedenheit und Dank aussprechen. Hoffen wir, dasa auch die am 30. November in Uhlers Konzerthalle stattfindende Abendunterhaltung vollen Erfolg haben wird. Nas Programm soll sehr schön und reichhaltig sein. J. Br. *•» den Ve Auto-Gewerbe-Schutzverband der Schweiz, Sektion Bern-Solothurn. Jahresversammlung vom 13. Oktober 1929 in Utzenstorf. Die Sektion Bern-Solothurn, welche am 12. August 1928 gegründet wurde, feierte Sonntag, den 13. Oktouer 1929 das Jubiläum ihres einjährigen Bestehens. Erhebender kann eine Tagung des Verbandes sicher nicht gefeiert werden, als dies in Utzenstorf im «Bären» bei den Berner und Solothurner Autogewerbetreibenden der Fall war. Zur Tagung erschienen 52 Mitglieder der Sektion, ein schöner Aufmarsch. Die Tagung wurde durch einen geschäftlichen Teil eingeleitet. Mit dem Traktandum Jahresbericht eröffnete unser Präsident, Herr Hilfiker, die Versammlung, welche unter seiner forschen und kundigen Leitung zu einem Ereignis wurde, das als Grundstein für die Sektion Bern-Solothurn betrachtet werden muss. Der Vorsitzende überzeugte die Anwesenden an Hand der im Jahre 1928/29 geleisteten Arbeit, dass der Verband seinen Zweck sicher erfüllen wird und zum Teil für die heutigen Verhältnisse bereits erfüllt hat. Schon die Tatsache, dass die Kollegialität der Mitglieder überhaupt und speziell auf dem Platze Bern sich in einer Art und Weise gebessert hat, dass ein reibungsloser Geschäftsverkehr möglich wurde, darf als ganzer Erfolg gebucht werden. Der Vorstand hatte im verflossenen Jahre 23 iSitzungen, wozu 9 Monatsversammlungen kamen! Laut Beschluss des Zentralvorstandes hat die Sektion Bern an der am 26. und 27. Oktober stattfindenden ausserordentlichen Delegierten- und Generalversammlung einen neuen Zentralpräsidenten vorzuschlagen. Nach reiflicher Ueberlegung fiel die Wahl einstimmig auf Herrn A. Lierow. in Firma Schmidt & Cie., Bern. ''Als Mitglied in die Benzinkommission wurde einstimmig Herr Ernst Minder, in Firma Gebrüder Minder, Zollikofen, vorgeschlagen, und als Delegeirte in die bernische Verkehrsliga wurden ebenfalls einstimmig gewählt die Herren Fritz Bärtschi, Worblaufen, und F. Ramseier, in Firma Ramseier, Streun & Co.. Bern. Ueber die neue Pneukonvention referierte der. Sekretär, Herr Dr. Jenny. Es wurde einstimmig und mit Akklamation beschlossen, beim Pneueinkaui nur noch die Firmen zu berücksichtigen, welche die Konvention unterschrieben haben und im übrigen die Konvention strikte zu halten. Wir sind überzeugt, dass dieser Beschluss in der Sektion Bern-Solothurn lückenlos durchgeführt wird. Das anschliessende Bankett und der gemütliche Teil ergab, dass, im Grunde genommen, die Autogewerbetreibenden sich recht gut verstehen und dass ein lustiger, kollegialer Ton herrschen kann, dass man seine Freude daran hat. Herr Meier, Garage Bärengraben, erfreute uns mit seiner Hauskapelle, die sechs Mann hoch aufrückte. Die HH. Ochsenbein, Born, H. Schmidt und Fauser erfreuten uns mit Liedern und Humoresken. Der in Burgdorf beschlossene Tag zeigte so recht, dass der Verband bereits seine Früchte getragen und dass er hoffnungsvoll in die Zukunft schauen darf. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Sauserbummel. Famos ist er gelungen und in allen. Teilen. Einmal das schöne warme Herbstwetter und dann die grosse Zahl derjenigen, die sich dieses Vergnügen nicht entgehen lassen wolllten. Es ging also so zirka Vk vor 1 Uhr mit unserem Gar los, welcher uns über Bülach nach Eglisau führte, wo der erste Halt gemacht wurde. Schon hier konnte man feststellen, dass sich, die Teilnehmer in glänzender Stimmung befanden, was ja nur zu begrüssen war. Weiter ging die Fahrt nach dem Kraftwerk" Zweidien, wo ebenfalls ein kurzer Halt eingeschaltet wurde, und von dort nach Kaiserstuhl. In der Schmitte wurde gelandet, und verschiedene Anzeichen deuteten daraufhin, dass hier wahrscheinlich, ein längerer Aufenthalt bevorstand. Und richtig, nach kurzer Zeit kamen auch schon abwechlungsweise der sehr geschäftige Herr Wirt und seine dienstbaren Geister mit dampfenden «Schüblingen» dahergeeilt, welche wiederum von der Vereinsbörse bezahlt wurden. Niemand hat sie wohl verschmäht, denn alle verspürten nach der abwechlungsreichen Fahrt ein zunehmendes Appetitgefühl. Es soll auch unseres Orchesters gedacht sein, welches sich für eine schneidige Tanzmusik in» Zeug legte, wofür den lieben Musikern nochmal» der beste Dank ausgesprochen sei. Zirka 2 Stunden dauerte der Hock, dann Hess es wieder die Fahrt fortsetzen nach Stadel, wo man sich noch einmal für die Heimfahrt stärkte. Um 21 Uhr traf die ganze Gesellschaft singend und fröhlich in Zürich ein, wo im Rest. Waldeck Fluntern der Äbschiedsschoppen eingenommen wurde. Zwei Stunden später machten wir uns auf den Heimweg, und wir sind überzeugt, dass jeder mit seinem Sonntag zufrieden war. Hoffen wir* dass auch kommende Anlässe unseres Vereins solch. guten Anklang finden werden, was wohl kaum anders zu erwarteen ist A. G. Philips Auto-Du plolampen blenden nicht! Ces pistons regenerent tout moteur et aplanissent les montagnes Accroissement de puissance du moteur. Economie de combustible. Suppression des remontees d'huile. ; Suppression des claquements k froid. • Nos pistons sont a la fois ligers et bien refroidis. US se composent d'une seul piece d'un seul metal et sont congus en outre de facon i «tre ind&ormables. 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