Aufrufe
vor 8 Monaten

E_1929_Zeitung_Nr.089

E_1929_Zeitung_Nr.089

•I* AUTOMUÜIL-KE V

•I* AUTOMUÜIL-KE V Urj 1929 — N» 89 Die kleinen Geschichten Die Würde. Früher war es in Avignon Sitte, dass man

N° 89 - 1929 AUTOMOÖIL-REVUE (abmarschiert waren. In der Morgendämmerung erschienen sie alle wieder, nicht einer fehlte, und in ihrer Mitte, weidlich verbleut, war der Missetäter, den sie auf der Rückkehr von einem Schäferstündchen mit einer eingeborenen Schönen erwischt hatten. Der Friede war wieder hergestellt. An diesem ITage fiel die Holzarbeit aus, aber am nächsten sah man Old Mbongo wieder an der Sp u -"• *emer Gefangenen in den Wald ziehen, um dort Holz zu fällen. Unerreichte «Realistik». Im Stadtteil Manhattan von New York, in 3er 65. Strasse, erschienen in der im vierten Stockwerk gelegenen Wohnung der Lily B., Jder Witwe eines Maklers, zwei anständig aussehende Herren, die sich mit einem gelfälschten Empfehlungsschreiben Einlass in die JWohnung verschafften. Drinnen zwangen sie [Jdann Mrs. B. und eine Hausangestellte zur jHerausgabe der Schlüssel zu einem eingelassenen Wandschrank, über den sie gut informiert sein mussten, denn es befanden sich darin die gesamten, wertvollen Schmuckstücke der Frau B. und auch Bargeld. Als sie sich bereits über den Schmuck hergemacht hatten, gelang es den Bediensteten, aus dem Zimmer zu entwischen und ein Fenster zu erreichen, von wo sie auf die Strasse hinunter um Hilfe schrie. Drunten sah sie ein !Auto und davor eine Anzahl Leute, die, obwohl der eine der Räuber das Mädchen nun Am offenen Fenster tätlich angriff, sich keineswegs anschickten, ihm zu Hilfe zu kommen. Sie winkten vielmehr nur und machten wilde Gebärden. Es gelang der Angegriffenen schliesslich, den Räuber mit Bissen abzuwehren und das Treppenhaus zu erreichen, wo sie den Aufzugführer aufmerksam machen konnte. Der wollte auf das Geschrei hin mit jän die Wohnung kommen, aus der aber nun üJie beiden Fremden mit ihrer Beute zu entjjfliehen suchten. Es gab auf der Treppe $£ampf, wobei die beiden Eindringlinge sich , wurde im Jahre 1915 abgerüstet* Das j ährigen Arbeit und vereinigt in sich alle Erfahrungen, die durch den Bau der bisherigen rineluftschiff, das das 14. Zeppelinluftschiff in den Jahren 1914 und 1916. Das erste Ma- und ihre Angestellte, schoben sie ins Auto und fuhren ab. Dabei halfen die Polizisten Luftschiffe gewonnen wurden. Der «Graf war, wurde bei Helgoland vernichtet, gleicherweise wie das 15. Luftschiff, das am 19. auf die Bitte des Aufnahmeleiters hin, denZeppelin» gilt als 127. Zeppelinluftschiff und Platz vor dem Hause von der versammelten führte vor seiner Taufe den Namen «L. Z. März 1913 zerstört wurde. Das 16. und 17. Zuschauermenge freizuhalten. Nunmehr wurde auch den helfenden Hausbewohnern klar, In Wirklichkeit, schreibt das Neue Wiener das 20. wurden zerstört. Das 21. wurde beim 127». wurden abgerüstet. Das 18. und 19. sowie warum es sich handelte und dass sie sich hier Journal, wurden nicht alle Zeppeline völlig Angriff auf Lüttich am 6. August 1914 schwer offenbar umsonst abgemüht hatten. Die Filmleute packten ihren Kasten ein und gingen, Teil in Angriff genommen waren. Es handelt Schicksal in den ersten Kriegsmonaten. Das fertig gebaut, die bereits geplant und zum beschädigt. Das 22/ und 23. erlitten dasselbe sich mit den Beamten noch eine Wegstrecke sich um die Zeppeline 70, 115 bis 119, sowie 24. strandete im Februar 1915 an der dänischen Küste. Das 25. wurde durch Fliegef- unterhaltend, davon. 122 bis 125, die also von der Betrachtung Soweit hatte sich die Sache in Wohlgefallen aufgelöst. Misslich wurde sie erst wieder, angriff zerstört, das 26. in Jüterborg abge- als die beiden Frauen von dem in der Richtung der Grand Central Station abgesausten Auto in einer unbelebten Strasse abgesetzt wurden. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als den unerhörten Ueberfall auf der nächsten Polizeistation zu melden. Alles, was die Polizei bisher tun konnte, um die Blamage einigermassen zu mindern, war, dass man die betreffenden Beamten vom Aussendienst suspendierte. Von den Akteuren des Ueberfalls aber hat man noch keine Spur entdecken können. Arbeitslos und streiksüchtig. Der Scharfrichter des Königreichs Belgien ist dieser Tage eines sanften Todes gestorben. Ein freundliches Geschick, geleitet von einer humanen Auffassung bei der belgischen Justiz, die seit Jahren kein Todesurteil ausführen lässt, Hess ihn ungestört seinen erfreulichen Hauptberuf, nämlich den eines Weinküfers, üben. Sein Amt war, die ausgesprochenen Todesurteile auf dem mittelalterlich anmutenden grossen Markt von Brüssel an einen Schandpfahl anzunageln, was stets unter Assistenz von Gendarmen geschah, um der ebenso düstern wie überflüssigen Handlung Ansehen zu verleihen. Als Staatsbeamter, der er rechtens war, fühlte er sich sehr zurückgesetzt, denn seine Bezüge waren die einzigen, die seit dem Kriege keine Aufwertung erfuhren, was ihn geradezu rebellisch stimmte: er drohte, unbeschadet seines mittelalterlichen Amtes, mit dem neuzeitlichen Mittel des Streiks, Das Schicksal der 127 Zeppeline ausscheiden. Die grösste Anzahl der Zeppelinluftschiffe wurde selbstverständlich im Kriege hergestellt, da Landheer und Marine sich dieser Luftverkehrsmittel in mannifachen Beziehungen bedienten. Es ist auch natürlich. dass die meisten Luftschiffe ein Opfer des Krieges wurden, da sie entweder durch feindliche Angriffe oder durch andere Katastrophen wie Strandung und Brände vernichtet wurden. 19 Luftschiffe fielen feindlichen Geschützen und Bomben zum Opfer. Ein Luftschiff ist völlig verschollen, nämlich das Marineluftschiff Nr. 50 und mehrere wurden zum Teil an Frankreich, zum Teil an England und Italien abgeliefert. Unter den Luftschiffen, die zur Ablieferung kommen sollten, befanden sich einige, die vernichtet wurden, bevor sie abgeliefert werden konnten. Das Schicksal der einzelnen Zeppeline ist in der Reihenfolge ihrer Entstehungsgeschichte folgendes: Das erste Zeppelinluftschiff wurde im Jahre 1901 abgerüstet, da damals noch keine «Meinung» für Zeppelinluftschiffe bei Regierung und Oeffentlichkeit vorhanden war und Graf Zeppelin nicht mehr die Mittel hatte, um weitere Arbeiten systematisch durchzuführen. Nr. 2 wurde am 17. Januar 1906 durch Sturm zerstört. Nr. 3 wurde umgebaut und im Jahre 1913 abgebrochen. Nr. 4 wurde am 5. August 1908 in Echterdingen zerstört. Nr. 5 wurde am 25. April 1910 durch Sturm entführt. Nr. 6 verbrannte in der Halle zu Baaden-Oos am 14. September 1910. Nr. 7, das den Namen «Deutschland> erhielt, wurde am 28. Juni 1910 abgerüstet. Nr. 8 wurde am 16. Mai 1911 beschädigt. Nr. 9 wurde am 1. August 1914 in Gotha abgerüstet. Nr. 10 ver- rüstet, das 27. strandete im Schneesturm, das 28. und 29. wurden abgerüstet, das 30. und 31. verbrannten. Die Luftschiffe Nr. 32, 37, 38, 47, 54, 61, 64, 66, 74, 78, 86, 92, 93, 99, 100, 108 und 112 wurden durch feindliche Waffen vernichtet. 33 strandete im März 1915 bei Ostende, 34 verbrannte in Insterburg, 35 wurde durch Sturm zerstört, 36 verbrannte im Jahre 1916 in Fuhlsbüttel, 39 wurde abgerüstet, ebenso wie 41 und 42 sowie 44, 45, 50, 51, 57, 58, 63, 67, 68, 71, 73, 77, 80, 84, 88, 101. Die Luftschiffe Nr. 40 und 104 wurden durch Blitzschlag zerstört, und zwar das erste am 3. September 1915, das letztere am 7. April 1918. Ein einziges Luftschiff, Nr. 76, fiel am 24. September 1916 unbeschädigt in die Hände der Engländer. 43 strandete am 10.. August 1915 bei Ostende. 46 wurde am 23. Juni 1919 nach dem Waffenstillstand in Nordholz zerstört. Der Rest der Luftschiffe wurde entweder durch Einwirkungen der Witterung auf den Kriegsfahrten vernichtet oder er fiel dem Feuer zum Opfer. Teile des Luftschiffes 62, das im Sommer 1920 abgebrochen wurde, wurden an Belgien geliefert, während Einzelteile des Luftschiffes Nr. 75, das im August 1920 abgebrochen wurde, an Japan ausgeliefert werden mussten. Das Luftschiff Nr. 83 ging ebenso wie das Luftschiff Nr. 114 und 121 an Frankreich, während die Luftschiffe 106 und 120 an Italien ausgeliefert wurden und das Luftschiff 109 für England in Betracht kam. Das Luftschiff Nr. 126, bekannt unter dem Namen «Z. R.3», wurde an Amerika geliefert, wo es jetzt bekanntlich, «Los Angeles» heisst. ZÜRICH Grand Cafe Esplanade Tabann - Bar Grosse Konzerte inseriert im „Autler-Feierabend" Zuverlässiger Postversand Knie FILMS ,j t MERKURSra-25 TflEPH0NH0TT.fl.51 ZÜRICH? BrosehOre'koSTetitos pofhekeZürich Bahnhof stnaße No. 71 Heirat flanschen viele »»mögliche Damen, reiche Ausländerinnen, viele Einheiratungen. Herren a. ohne Vermögen. Auskunft sofort Stabrey, Berlin 113. Stolpischestruse 48 verheiratet? freilich! dann verlangen sie gratis and verschL ü- lnstr. Preisliste no. 51 üb. alle sanilätsartikel u. gummiwaren. — P. HGbschtr, Zürich 1. Wühre 17. Magenschmerzen sind iuMtrst unangenehm. Dianlb. verschwinden cbar nach Iraner Zeit beim Gebrauch von Columba-Magenpulver Es iit «m unschädliches, sicher wirkendes Mittel ftfen Verdauungsstörungen jeder Art, reren Appetitlosigkeit, Magenschmerzen, Magenkrampf, Üebelkeit, Erbrechen, Magendrücken, Sodbrennen, Blähungen, Aufstossen, fibelriechenden Atem. Preis pro Schachtel Fr. 3.—. Machen Sie einen Versuch und Sie werden von dessen Güte, wie schon hundert andere Kunden, fiberzeugt sein. Einzig erhältl. bei der Apotheke rar Taub«. Schaffhausen 7. Die Zufahrtsstrassen aus der ganzen sotiweiz sind ersichtlich in Führer für Automobilfahrer, offizielle Ausgabe des T. Weinstube Beblaube Exquisite Küche und Keller. J. Kiedl-Weny. Höngg- Zürich Restaurant Gut geführte Küche u. Keller, Bequeme Autohaltestelle. Tel. H. 9639. H. Altorfer-Sutter. Erstes Haus am Platze. Vorzugliche Butterküche. Grillspezialitaten. Bachforellen. Broder-Huwyler, Küchenchef Mitei. A.C.S. Telephon 73 — Autogarage. mannedorf Rendezvous der flutomoDilUien Das prächtig gelegene Ausflugsziel am rechten Zürichseeufer, wo Sie zu massigen Preisen erstklassig bedient werden. Jeden Sonntag-Nachmittag KONZERT. — Telephon 5 — GARAGEN. Schlüss Sargans fllflilsforiKüss Grafenscfiloss Erlenbach j_ HOTELKREUZT O. R. wagners es. Hotel Krone a. Htieln Lebende Fische. Foulet. Bekannt reelle Egiisauerweine Telephon 4 L. Zwingst. Hochzeiten. HeimeligesJägerstübli. Butterküche. Keelle Weine. Bauern-Spezialitäten. Gesellschafts säle. Telephon 15. A. Bader. Selbstgef. Küche, Dipl. Weine. Grosser Parkplatz. — Garage Bestens empf. sich H. LütSCllO. Gasthof U x. LÖWEN Feine Butterkücne. Beeile Weüie (Eigeneewächs!) Schöne Säle für Vereine u. Hochzelten. Prächtiger Ausfiugspunkt. Praktischer Autogark. Telephon 33. !öü. empfiehlt sich: J. Meier. HOTEL und FLIiniS Hotel Gamperdon • • •* • • • »» Telephon U 1400 m Schönster Ausflugspunkt in den Flumserbergen. Idealer Ferienaufenthalt Gepflegte Küche und Keller. Spez.: Bachforellen. Gross-Garage. Höfl. Empfehlung: A. KURATH, T. C. S. • Appenzell Hotel Hecht Telephon 56 Sennwald (5 Minuten r Station Salez) Vorzügliche Eglisau Gsteig ßesensdorf Gasthof zum Regensnerg Hotel Wildenmann Restauration Hirschen HERR BASTYIRTZ Der Autler wird gerne bei Ihnen einkehren, wenn Sie ihn dazu einladen *« Buchserberg un KUAHA U auf aussichtsreicher Mit Auto von Buchs icher (St. Bergstrasse. Gallen) 25 Minuten 1120 tS m km) ü.M. auf neuer Bergstrasse durch herrlichen Buchenwald und im obern leil wunderbarer Ausblick. Prima Verpflegung, massige Preise. — Autogarage. — Telephon 2.65. MEILEN Hotel XJO-VCTOXI. Fischkuche. — Bekannt gute Küche und dipl. Weine. f. Pfenninser. Mitgi. de« T. C. S. SENNWALD, Buchs (St. Gallen) Anerkannt vorzügl. Heilerfolge, Gicht, Rheumatismus, Nervenu. Magenschwäche. Stärkste eisenhalt. Schwefelquelle. Aerztlich empfohlen. Waldr. Gegend. Spez.: Güggeli, leb. Forellen. Selbstgef. Butterküche. Reelle Weine. Zivile Preise. Garage. Bitte, Prospekte verlangen J. Gantenbein-Schwendener. „MERKUR" AUTO - KONTROLLBÜCHER Nr. 68 Autofanrten-KontroUbnoh Fr. 2.20 Nr. 57 Autospesen - Kontrollbnon Fr. 2.20 Nr. 56 Autoreifen-Kontroübaob Fr. 2.20 Praktische Einteilung Auf Wunsch Auswahl-Sendung Q. KOLLBRUNNER & Co., BERN Marktgasse 14 «••««••»< >••*•»»«««•*•»•«•< Dankschreiben. Warum L. Völker's • aeit-Chäiseioneue Weil sie in eigener Werkstätte gut und billig verfertigt wird. L.Völker, Basel Clarastrasse 47 Mit grossen Freuden kann ich Herrn Otto Dopfer das versprochene Dankschreiben übersenden, denn er hat an mir geradezu Wunder gewirkt. Ich litt lange Zeit an einem bösen Flechtenausschlag an Händen und Armen und am Körper mit kolossalem Brand und Beissen. Der hiesige Arzt konnte mir nicht mehr helfen; ich ging dann zu Herrn Otto Dopfer, Homöopath, in Herisau, und in 14 Tagen war alles verschwunden. Es ist jetzt zwei Jahre seither, und bis heute ist kein Rückfall mehr eingetreten. Ich kann Herrn Otto Dopfer nicht genug empfehlen. Schaffhausen, den 28. Septb. 1928. Amtlich beglaubigt. Fritz Knabenhans.