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E_1929_Zeitung_Nr.092

E_1929_Zeitung_Nr.092

in der Kulisse beliebig

in der Kulisse beliebig von Null bis zu einem gewissen Maximum zu variieren. Auch wenn beispielsweise der Motor immer gleich rasch läuft, kann so die Arbeitswelle jede gewünschte Umdrehungszahl annehmen. Es ist deshalb ohne weiteres angängig, die Arbeitswelle direkt mit dem Hinterradantrieb zu verbinden, ohne dass eine Kupplung zwischengeschaltet werden muss. Der Umstand, dass der Motor sechszylindrig ausgeführt ist und dass somit die auf die Arbeitswelle übertragenen Kraftimpulse in rascher Reihenfolge auftreten und sich dabei teilweise überdecken, bietet eine genügende Gewähr für die Gleichmässigkeit des Antriebes. Mr. Thomas hat mit einem Wagen, dessen Motor nach dem hier erläuterten System aufgebaut war, schon viele, anscheinend gut gelungene Versuchsfahrten ausgeführt. Nach einem Bericht im engl. «Motor» zeigt der Wagen ausgezeichnete Laufeigenschaften. Um anzufahren, braucht man nur den Motor anzulassen und dann unter gleichzeitigem Gasgeben einen Hebel einmalig kurz nach vorn zu drücken. Das Getriebe verstellt sich dann automatisch auf immer niedrigere Uebersetzungen, bis bei einem Uebersetzungsverhältnis von 3 (Tourenzahlverhältnis Kurbelwelle: Arbeitswelle) das Minimum erreicht ist. Da in der Hinterachse eine nochmalige Uebersetzung von 1 : lY 2 stattfindet, beträgt dann das Gesamt-Uebersetzungsverhältnis 1 : 4i/2- Will man « herunter »- schalten, so braucht man nur kurz den Hebel in der andern Richtung zu drücken. Er bewegt sich dann wieder automatisch bis in die gewünschte Stellung, in der man ihn anhalten muss. Die automatische Bewegung des Hebels erfolgt durch eine vom Motor selbst angetriebene Schnecke. Mechanisch-zwangsläufig ausgebildet hat der Konstrukteur die Schalthebelbewegung deshalb, weil eine Bewegung der Schubstangenenden in den Kulissen von Hand unangenehm grosse Kraftanforderungen an den Fahrer gestellt hätte. Der Motor läuft angeblich, trotz den grösseren hin- und hergehenden Massen, ruhig und erschütterungsfrei. Trotz der Vielzahl der Gelenke soll sein Wirkungsgrad eher besser sein als üblich, da die Pleuelstangen der Kolben im Gegensatz zu ihrem Verhalten beim Kurbeltrieb immer annähernd in der Zylinderachse verlaufen und deshalb nur ganz gering© Seitwärtsdrücke auf den Kolben ausüben. Der Raumbedarf des Motors übersteigt das gewöhnliche Mass nur wenig. Den Beweis dafür bildet die Tatsache, dass der Versuchsmotor ohne weiteres in ein gewöhnliches Chassis eingebaut werden konnte. Die grosse Frage ist jetzt nur noch die, wie sich der Motor auf die Dauer hinsichtlich der Abnützung verhält. In der Form, wie sie hier vorliegt, würde er wohl ziemlich rasch zum Klappern neigen. In nicht besonders angenehmen Regionen dürften sich auch die Herstellungskosten bewegen, wenn man in Betracht zieht, dass jeder Zylinder seinen eigenen, vielteiligen Uebersetzungsmechanismus haben muss. Das Prinzip als solches verdient jedoch zweifellos Beachtung. Seine Anwendung scheint uns auch bei noch bedeutend vereinfachter Ausführung des Triebwerkes möglich zu sein. m. IstSelbermJschenzweckmässig? Die Folgen. Seitdem es auf dem Brennstoffmarkt eine Reihe vorzüglicher Betriebsstoffe gibt, hat sich die Sitte des Selbermischens immer mehr eingebürgert. Der Motorfahrer sagt sich: «Wenn ich selber mische, dann weiss ich jedenfalls was ich habe». Leider ist aber das Gegenteil richtig: Der Motorfahrer weiss nie so wenig, was er in seinem Tank hat; als wenn er selber mischt. Wenn man nämlich einfach sich eine «Mixtur» macht aus Berr»- zin und Spiritus oder Benzin und Benzol und höchstens noch ein bisschen mit einem Stock umrührt, dann tritt nämlich das ein, was man eigentlich stets erwarten müsste: die beiden Stoffe mischen sich gar nicht erst, sondern trennen sich im Tank sofort und die leichtere Flüssigkeit, also das Benzin, schwimmt oben, denn Spiritus ist fast 10% schwerer als Benzin und Benzol sogar 20%. Eine wirkliche Mischung tritt gar nicht erst ein, auch nicht infolge der Fahrerschütterungen, denn die Tanks haben meist Zwischenwände, die sie versteifen und ein Planschen verhindern sollen. Selbst wenn in der Abteilung des Tanks, an der die Einfüllöffnung ist, beim Tanken eine einigermassen gleichmassige Mischung eintritt, so bestimmt nicht in den übrigen Abteilungen, die mit der ersten nur durch kleine Löcher oder einen Spalt am Boden verbunden sind. Die Probe aufs ExempeL Man kann leicht selbst die Probe aufs Exempel machen, indem man einmal nach soeben vollgefülltem Tank und dann nach län- AUTOMOBIL-REVUE 102» — »2 gerer Fahrt Brennstoffproben am Vergaser abzapft und die spezifischen Gewichte vergleicht. Bei selbst hergestellten Benzin- Benzol-Gemischen läuft die Maschine in der ersten Zeit bestimmt vorwiegend mit Benzol, später, wenn der Flüssigkeitsspiegel im Tank gesunken ist, ist das Gemisch vielleicht emigermassen einheitlich (geworden, aber bestimmt zu mager, weil das Benzol zum grossen Teil schon verbraucht ist Was man mit der Mischung hat erreichen wollen, eine «Veredelung» seines Brennstoffes, eine Erhöhung der Leistung, des Anzugsvermögens, der Geschwindigkeit, — das ist bei diesem Verfahren leider missglückt Das innige Gemisch. Dagegen ist eine Entmischung eines wirklich einwandfreien, innigen Gemisches, das maschinell hergestellt ist, unter Wahrung einer bestimmten Reihenfolge beim Zusammengiessen und eines zweckmässigen Mischungsverhältnisses, unmöglich und kommt im praktischen Fahrbetrieb nie vor. An sich vermengen sich z. B. Benzin und Benzol sehr schwer und erst nach sehr kräftiger Durcheinanderwirbelung. Dann aber ist es 'selbst für den Chemiker schwierig, beide Stoffe voneinander zu trennen. (Bei einer wirklich guten Mischung spielen die verschiedenen Gewichte der drei in Frage kommenden Brennstoffe gar keine Rolle; die gute Mischung ist in ihrer Auswirkung genau so innig wie eine chemische Verbindung. Die Wasserempfindlichkeit wird umso grosser, je mehr Benzol man dem Benzin-Spiritus-Gemisch zufügt. Mischungen dieser drei Kraftstoffe sind ja sehr beliebt; grundsätzlich hat Spiritus eine ähnliche Wirkung im Motor wie Benzol, nämlich die der langsamen, lagerschonenden, sauberen, rückstandslosen Verbrennung mit klaren, geruchfreien Abgasen. Man muss nur beachten, dass grössere Zusätze dieser beiden «Antiklopfmittel», infolge ihrer langsameren Verbrennung im Zylinder — gerade hierauf beruht ja zum Teil die grössere Schonung der Lager — eine grössere Vorzündung erfordern. Gerade Spiritus-Gemische sind in dieser Beziehung sehr empfindlich und rächen sich gern durch Heisslaufen des Motors. Die käuflichen Gemische. Die Zusammensetzung der käuflichen Gemische kann sehr verschieden sein. Gebräuchlich sind Gemische von annähernd gleichen Anteilen Benzin und Benzol, wobei der Wert des Gemisches steigt, wenn auch der Benzinanteil möglichst klopffest ist. Bei Spiritusgemischen sind die Zusätze geringer; in vielen Fällen etwa ein Teil Spiritus auf drei Teile Benzin. Doch sind anders zusammengesetzte Gemische denkbar und gut; nur sehr geringe Zusätze von Spiritus oder Benzol sind zwecklos und erhöhen die Klopffestigkeit des Brennstoffes so gut wie gar nicht. Da die Wasserempfindlichkeit der Benzin-Spiritus-Gemische, wie gesagt, mit der eventuell zugesetzten Menge an Benzol wächst, ist es im Allgemeinen zweckmässig, Wasserausscheidung beim Mischen. Beim Selbstmischen kann auch eine Ausscheidung von Wasser erfolgen, die zu un-wichtsprozente hinauszugehen, also 3 Teilen mit derartigen Zusätzen nicht über 40 Geangenehmen Störungen an der Düse führen des Spezialbrennstoffes oder eines entsprechenden Gemisches nicht mehr als 2 Teile kann. Benzol vermag bei gleicher Temperatur viel mehr Wasser zu lösen als Benzin; Benzol zuzumessen, aber auch das nur unter beim Zusammengiessen kann es aber vorkommen, dass sich Wasser ausscheidet, be- erwartete Verbesserung des Brennstoffes sehr intensivem Mischen. Andernfalls tritt die sonders, wenn das Benzol stark mit Wasser nicht ein, weil das Benzol sich nicht mit den gesättigt ist; ist es nur etwas «feucht», dann übrigen Flüssigkeit vermischt hat. Am besten ist es jedenfalls, wenn man überhaupt tritt meist nur eine vorübergehende, bald wieder verschwindende Trübung ein, ohne nicht selbst «mixt», sondern sich an die vorhandenen guten Markengemische. A.L.B. Störungen an der Düse. Auch bei Spiritus- Gemischen spielt der Wassergehalt eine, für den Selbstmischer unter Umständen verhängnisvolle Rolle. Die Entmischungsgefahr Anfrage 836. Kauf eines Occasionswaaens. wächst mit dem Wassergehalt des verwendeten' Alkohols, bezw. mit der Menge des in Bern in Verbindung zwecks Kauf eines Autos. Mitte Juli trat ich mit einer bestrenommierten Firma nachträglich hinzutretenden Wassers. Die Am 25. Juli kam dann auch ein Kauf zustande. letzte Gefahr muss unbedingt vermieden Vor Abschluss des Kaufes wurde mir gesagt, daes werden, da schon bei verhältnismässäg geringem Wassergehalt eine Entmischung der schenkte dieser Aussage Glauben und sah deshalb dar Wargen im März in Tausch genommen wurde und sodann der Motor revidiert worden sei. Ick verschiedenen Flüssigkeiten eintreten kann. von einer Demontage das Motors ab, bestärkt durch in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren bewährte Bauart Nr. 1 Nr. 2 Nr. 3 Nr. 4 Linse Breite Höhe Preis [Hill 360 480 480 600 Preise ab Fabrik Lieferbar soforfc 240 250 900.— 240 250 1100,— 300 250 1200.— 300 250 1400.- N&hece AoakOnfta durch Eternit A.-G., Niederurnen Les indicateurs de direction BOSCH sont, comme tous les produits BOSCH, des appareils soignes.. Meilleure visibilifg Construction oarffaite Au repos la fleche est fixe et silencieuse. Consommation de courant minime. Retour automatique. 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N°92 — 1929 AUTOMOBIL-REVUE ä da» gute Renommee, das die Firma besitzt. Beim Kaufabschluß habe ich folgenden Vertrag unterzeichnet : Unterzeichneter bestellt bei Firma X. ein Automobil, & Zylinder, Hub, Bohrung, elefctr. licht, Anlasser, 6 bereiften Rädein, im übrigen •wie besichtigt und probiert. Am Tag des Kaufabschlusses wurde mir nochmals (zwar ohne Beisein von Zeugen) versprochen, der Wagen komme nun sofort in die Werkstatt zur nochmaligen Ueberprüfung, wenn sich Mängel zeigen sollten, so würden dieselben behoben. Seither habe ich nur 800 fcm gefahren und nun muss der Wagen in Revision infolge schwerer Störungen. Bei der Demontage zeigte sich, dase im Wechsel zum mindesten 5 Zahnräder und 2 Lager ersetzt •werden müssen, im Zündungeregulator sind auch die Lager, sowie die 2 Regulierungsfedern kaputt, der Motor ist total verrusst und es müssen an jedem Kolben aum mindesten 2 neue Kolbenringe sein. Ergänzend muss ich noch sagen, dass die Zahnräder im Wechsel zum Teil ganz abgelaufen sind, so dass die Gänge heraussprangen. Ich frage nun, ob bei einer Revision diese Mängel nicht schon sichtbar gewesen sein müssen (wenn solche überhaupt gemacht wurde) und ob ich die Firma zum Ersatz heranziehen kann ? Sofort nach Kenntnis des Sachverhaltes, habe ich die Firma briefi lieh benachrichtigt, bis jetzt sah sich dieselbe zu keiner Antwort veranlasse Fr. B. in B. Antwort: Aus Ihrem Schreiben geht hervor, dass Sie einen Occasionswagen gekauft haben, denn Sie bemerken, dass Ihnen von der Firma vor Abschluss des Kaufes erwähnt worden sei, sie hätte das Kaufsobjekt im März laufenden Jahres in Tausch genommen. Der Wsgen ist deshalb wahrscheinlich nicht neu, sondern wird bereits eine bestimmte Kilometerzahl gefahren worden sein, was jedenfalls auch im Preise aum Ausdruck gekommen ist. Je niedriger aber der Preis gehalten war, desto geringere Anforderungen dürfen Sie an die Güte des Wagens stellen. Man muss sich deshalb bei der notwendig gewordenen Reparatur fragen, ob diese in Anbetracht des bezahlten Preises nicht einfach die Folge der normalen Abnutzung war; darüber kann Ihnen ein Fachmann genaue Auskunft geben. Theoretisch •wäre auch denkbar, dass der Wagen seit der Uebernahme nicht ganz saohgemäss gefahren worden wäre, was natürlich ebenfalls bei einer Strecke •von 800 km die von Ihnen beschriebenen Erscheinungen hervorrufen könnte. In diesen beiden Fällen würde die •verkäuferische Firma nicht für die Reparaturkosten haften. BERGOUGNAN Stellt hingegen der von Ihnen beigezogene Fachmann fest, dass die angeführten Mängel bereits vor dem Kaufe vorhanden gewesen seien, ohne das3 sie von Ihnen hätten bemerkt werden müssen und dass sie nicht durch den seitherigen Gebrauch entstanden sein können und dass diese Mängel derart seien, daas der bezahlte Kaufpreis entschieden übersetzt sei, so können Sie von der betreffenden Firma den Ersatz des Minderwertea des Autos verlangen, den es dieser Mängel wegen hat. Der Ersatz des Minderwertes entspricht derjenigen Geldsumme, welche Sie weniger hätten bezahlen müssen, wenn der Preis nicht übersetzt gewesen wäre. Einen Anspruch aber, dass Ihnen die Reparaturkosten vergütet werden, haben Sie auch in diesem Falle nicht. Dafür haben Sie den Eisatz des Minderwertes. In diesem Falle empfehlen wir Ihnen, sieb von Ihrem Vertrauensmanne einen schriftlichen und von ihm unterzeichneten Befund über die Mängel geben zu lassen (von dem Sie eine Abschrift für sich behalten) und senden diesen sofort in eingeschriebenem Briefe an die verkäuferische Firma, indem Sie gleichzeitig bemerken, Sie erlauben sich, Ihre Ansprüche für Ersatz des Minderwertes des Wagens anzumelden. Sollte die verkäuferische Firma Direm Ansinnen nicht entsprechen wollen, so empfehen wir Ihnen, einen Anwalt beizuziehen. * Techn. Sv» Frage 7405. Polieren eines Nickelkühlers. Der •vernickelte Kühler meines Wagens war so stark angelaufen, dass eine saubere Reinigung durch blosses Abreiben mit dem Hirschleder nicht mehr möglich war, Ich reinigte ihn dann mit ganz feinem Metallputzpulver. Nun sieht er aber fast noch hässlicher aus, weil das Putzpulver in der Gestalt von ganz feinen Kratzern Schlieren hinterlassen hat, wodurch die Flächen, von gewissen Seiten betrachtet, ganz verbogen erscheinen. Wie habe ich in Zukunft vorzugehen, um diesen Nachteil zu vermeiden? R. T. in B. Antwort: Grössere Flachen Trie diejenigen Ihres Kühlers, sind mit einem abrasiven Poliermittel, also jeden Metallputzpulver, nur mit Längs- Strichen abzureiben. Auf den Seitenflächen des Kühlers dürfen Sie also den Polierlappen nur auf und ab bewegen, auf der Stirnseite des Kühlers nur hin und her. Die Schlieren, die durch ein rotierendes Polieren entstehen, werden dadurch veimieden. at. Au Salon de Paris (Extrait du Journal L'AUTO, du 3 octobre): Frage 7406. Schweizerische Bezugsquelle von Whitmore-Schmlermitteln. Kann uns ein Leser der Automobil-Revue die schweizerische Bezugsquelle für Whitmore - Schmiermittel angeben ? Dieses Schmiermittel wird für Getriebe und Kupplungen verwendet und soll in Amerika sehr grosse Vertretungen besitzen. Antworten bitte durch die Redaktion. B. Z. Frage 7407. Messung der Brems-PS. Ich möchte in meiner Werkstätte zu Versuchszwecken an einigen Motoren Leistungsmessungen vornehmen. Natürlich fehlen mir aber die dazugehörigen Brems- Der zu prüfende Motor selbst wird so gelagert, dass er eich um seine Kurbelwelle drehen könnte, wenn nicht Anschläge nach Ueberwindung eines "gewissen Spielraumes ihn daran hinderten. Die drehbare Lagerung des Motors ergibt die Möglichkeit, das Drehmoment zu bestimmen. Denn das vom Motor auf den Windflügel ausgeübte Drehmoment ist ja genau gleich gross wie die Reaktion, in diesem Faul die Kraft, mit der sich der Motor in der umgekehrten Richtung zu drehen strebt. Um diese Kraft zu bestimmen, bringen Sie am Motor einen Hebelarm mit Wagschale an, wobei der Hebel, vom Wellenzentrum an gemessen, 716 Millimeter lang sein soll. Die Berechnung der PS ergibt sich dann ohne weiteres aus der Multiplikation der Rea'ktionskraft des Motors (in kg) mit der entsprechenden Tourenzahl der Kurbelwelle, dividiert durch 1000. Müssen beispielsweise 20 kg auf die Wagschale gelegt werden, damit der Motor zwischen den Anschlägen im Gleichgewicht ist, und beträgt die dabei abgelesene Tourenzahl 2500, so entwickelt der Motor dabei 20 . 2500/1000 PS, also 45 PS. at. Frage 7408. Die Bremsen blockieren. Wenn ich bei meinem noch fast neuen Wagen die Bremsen bei weniger als 25 km Fahrgeschwindigkeit betätige, steht immer eines der Vorderräder sofort still. Die Blockierung hört manchmal erst wieder auf, wenn der Wagen anhält. Um eine ungleichmassige Einstellung der Bremsen kann es sich nicht handeln, da das Bremssystem einen automatischen Ausgleich aufweist. Wie kann diese lästige bänke. Besteht eine Möglichkeit, selbst eine einfache Vorrichtung herzustellen, die behelfsmäßig Störung behoben werden ? K. E. in H. Leistungsmessungen erlaubt? F. M. in Z. Antwort: Für das unangenehme und unter Umständen gefährliche Verhalten Ihrer Brenusen kommen hauptsächlich vier Ursachen in Frage: 1. Der Ausgleich ist trotz der Ausgleichvorricatung nicht korrekt. Vielleicht, weil die Alusgleichvorrichtung sich irgendwie steckt, oder weil die Hebelarme, an denen die Bremskräfte angreifen, Antwort: Eine Bremsbank, die selbst ziemlich hohe Ansprüche an Genauigkeit erfüllt, ist hat, wie wenn sie ungleich lang wären. ungleich schief stehen, was den gleichen Effekt nicht asllzu schwierig, selbst herzustellen. Als bremsendes Element können Sie einen Windflügel be- ist unrund oder weist auf ihrer Bremsfläche Un- 2. Die Bremstrommel des blockierenden Rades nützen, wie er beistehend skizziert ist. Die Flügel ebenheiten, z. B. Kratzer oder Rost, auf. Eine Unrundheit lässt sich daran erkennen, dass das Rarl dieser «Bremse» sind auf verschiedene Durchmesser einstellbar, so dass man den Motor unter verschieden hohen Belastungen laufen lassen kann. Beide dass beim Bremsen am Pedal ein periodisch immer in der gleichen Stellung stehen bleibt und. 1 Flügelhälften werden mit ihren Holmen einfach schwankender Gegendruck spürbar ist. auf die treibende Welle aufgeklemmt, wobei die 3. Die Bremse des blockierenden Rades ist auf skizzierte Art der Befestigung für alle in Ihrem zu starke Servowirkung eingestellt. Bei gewissen FaH in Betracht kommenden Leistungen ausreichen dürfte. Bremsbauarten hängt die Bremswirkung von der gegenseitigen Stellung der Bremsbacken ab. Durch entsprechendes Verschieben einer der Bremsbacken oder des Fixpunktes einer Bremsbacke lässt sich die Servowirkung verändern. 4. Der Belag der Bremsbacken hat sich an dem blockierenden Rad gelockert und bildet Falten Zeigt es sich, dass keiner der erwähnten Defekte vorliegt, so lässt sich das Blockieren auf alle Fälle beseitigen, indem der Belag der betreffenden Bremse durch einen solchen von grösserer Härte und deshalb geringerer Adhäsionskraft ersetzt wird. Im Notfall könnte auch am Anfang jeder Bremsbacke ein Stück des bestehenden Bela-ges herausgeschnitten werden, wobei jedoch sorgfältig auf eine genügende Befestigung des übrigbleibenden Stückes zu achten ist. at. Sichere Bremsen und vorschriftsmüssige Beleuchtung sind Garantien für sicheres Fahren. Une revelation: la „D. 8 DELAGE" DIESER EXTRA WEICHE HOHLRAUMREIFEN IST GESETZLICH IN ALLEN KANTONEN ZUGELASSEN. R.C. BERGOUGNAN ZÜRICH: HAFNERSTRASSE 17 GENF: RUE DU LEMAN 14 HDtO-SHüD reparieren prompt mir. Giesbrecbt & Co., Bern Kirohenfeld Helvetiastraate 17 Telephon Bollwerk 18.97 Delage presente au Salon une huit-cylindres qui fera Sensation. La « D. 8 ». Retenez oe nom. • » • Les prineipes avant la realisation. Delage qui fut si souvent le representant qualifie 1 et brillant de l'industrie francaise dans les grandes lüttes internationales — ne fut-il päs le premier Champion du monde? — a toujours soutenu cette these d'intöret general. Notre industrie a une teile ezperience, une teile rnaitrise et possede de tels chefs qu'elle n'aurait ä redouter aueune coneurrence si l'entente regnait, si une Organisation bien comprise voulait coordonner les efforts individuell. En attendant ces jours souhaites, le grand construeteur de Courbevoie nous apporte le temoignage — et de belle qualite — que l'industrie francaise, quand eile le veut, n'a a craindre aueune comparaison. Le pere de ce magnifique chässis, volontairement, s'est limite pour le moteur ä une cylindre'e de 4 litres. Notre technique, surtout quand eile s'inspire des hauts enseignements de la course, ce qui est le cas pour Delage si frequemment vainqueur, n'a nullement besoin de moteurs monstres — gouffres d'essence — pour realiser avec des reprises exceptionnellement vigoureuses les plus remarquables Performances. Mais les moindres, organes du chässis ont fait I'objet d'une etude minutieuse, d'une experimentation longuement poursuivie. Ce controle constant, toujours opere en derniere analyse par le patron lui-meme, qui s'astreint ä verifier sur route les donnees du laboratoire, a permis une voiture de la plus baute classe. Notre Intention n'est pas, aujourd'hui du moins, de donner une documentation de catalogue; ce qu'on veut, c'est faire saisir la methode de travail. Prenons par exemple le vilebrequin. Fallaitil l'&ablir a 5 ou ä 9 paliers? Delage n'hesite pas. Encore que sa grande expfirience l'incline vers une solution, il est si avide de veritä mecanique qu'il fait etablir deuz moteurs identiques de tous points, differant seulement par le nombre des paliers. Les deux voitures pour- AGENOES: YVERDON: L. Spaeth. NEUCHATEL: A. Morin, Clos Brechet, 6. suivent parallelement, les meines severes et longs essais sur route. Quarante mille kilometres parcourus, on demonte, et on visite. La cause est jugee: le 5 paliera l'a neüement empörte. Delage avait raison. La chose s'explique, certes. II faut reduire Butant qu'il se peut la longueur du vilebrequin. Avec neuf paliers, d'ailleurs toujours ertremement delicats d'alignement correct, on ne peut admettre que des portees rßduites. Le palier, abaisse au röle de guide, ne remplit pas sa vraie fonetion. Les vibrations, plus prononce'es, l'affectent dangereusement. Par contre, on trouve intactes les parties du moteur ä 5 paliers, parce que ceux-d ont pu etre 6tablis avec la robustesse et la rigidite indispensables. Voilä l'exemple d'une expe>imentation fe'conde. Ce que je viens de dire montre iraplicitement que cette «D. 8» n'est pas nee d'hier. A la verite, eile roule depuis plus d'un an et Delage a pu, depuis quelques mois, declencher la fabrication, präcisement parce qu'il avait soumis les Premiers chässis aux essais les plus durs et les plus probants. Delage m'a montre le carnet de controle d'une de ces premieres voitures qui en est actuellement ä quelque soixante-dix mille kilometres. Carnet tenu au jour le jour, et qu'on sait bien qui n'a pas ete etabli pour un vain temoignage. On est surpris de trouver si peu d'incidents: des rSglages de carburateur, un changement de multiplication, une modification ans ressorts de soupape, et c'est ä pen pres tout. Recompense legitime d'une fabrication absolument maitresse, eprouvee par de multiples et heureuses realisations, juste recompense aussi de tant de travaux desintäresses, delerminants de retentissantes victoires oü toute la France automobile trouva son compte. Si eette € D. 8 > a. ele, par Delage, prÄparee < sans bruit >, amenee Sans tapage ä son degre de perfection, c'est que le construeteur — il le declare lui-meme avec la franchise des forts — n'a pas voulu, par une publicite prömaturee, 6tre entrainö a une fabrication hätive. Cela lui etait arrive une fois, la seule fois dans I'histoire de cette maison si justement reputee pour sa haute conscience professionnelle. POBRENTRÜY: Luo Brossard. BIENNE: F. Rosenberger, 9a, rued' Aarberg. BOHRBACH: Hans Lanz. Voilä pourquoi la « D. 8 » n'est pas un modöle seulement « de Salon ». Depuis plusieurs mois, la fabrication est au point. Les chässis sortent quotidiennement, et durant l'Exposition du prand Palais, vingt « D. 8 » seront ä la disposition d'une clientele qui temoigne dejä son desir d'essayer. J'a vu i. l'usine, ces derniers jours, quelques-une de ces belies voitures. Carrosseries admirables, etablies avec la ligne impeccable qui a valu a la vieille et glorieuse maison tant de succes dans les grands concours d'Elegance. Croyez-moi, cette c D. 8 > part pour un grand destin. Delage, qui Joint a sa prescience möcanique un merveilleux sans des besoins et des desirs de la clientele, l'etablit en trois modeles: la D. 8 normal avec ses six places confortables, la D. 8 long .qui permet les plus luxueuses et les plus spacieüses carrosseries; la D. 8 sport, enfin, un bijou, qui a littöralement enthousiasme les Privilegien admis ä l'honneur de la conduire. Pour tout resumer, quant ä ce qu'il faut penser de la «D. 8 », j'ajoute seulement ceci. A peine presentee aux a'gents, le succes de la «D. 8» fut tel que pour le type sport, par exemple, l'usine Delage devait tripler, immediatement, ses previsions de fabrication. Ajoutons que le Programme industriel Delage, pour l'annee qui vient, se complSte des modeles bien connus: 6 cylindres 14 CV, 6 cylindres 17 CV long et 6 cylindres 17 CV normal — modeles tres diffuses diSjä, dont la haute re"putation est meritee. J'ai, voiei quelques mois, accompli un voyage avec la 17 CV normal: c'est un voyage dont je me souviens avec plaisir, tant cette voiture m'avait donne de joies et de satisfactions de tous ordres. * Voici Delage ä nouveau dans la bataille, dans la rüde bataille qu'il livre 4 certaine coneurrence etrangere. Comme lui, nous sommes resolument confiants. Son armee est composee d'unites d'elite aveo un Champion hors pair: La «D. 8». C. FAROUX. Concessionnaire pour la Suisse: Albert COY, Grand Garage du Kursaal - 21, nie Plantamour, GENEVE LAUSANNE: H. Terrier, 1, avenue Vülamont. LUGANO: Art. Belloni, Garage Exoelsior. ZÜRICH: Gustave Bäuerlein, Waldmannstrasse 8.