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E_1929_Zeitung_Nr.094

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Gesetzgeber und

Gesetzgeber und Autobeleuchtung. btrasse nicht beleuchten, sowie Lichter, die durch Vorschaltwiderstand ungenügend abgeblendet werden, und Sucherlampen. Nicht Wir bringen diese interessante Mcmungsäusserung eines erfahrenen Automobilisten ohne eigene Stellungäna'hme zur Diskussion. Die Beleuchturig^fra.ge gehört zu den dringlichsten Fragen, da Unfälle wegen Nichtabblenden oder zu schwachem Licht tagtäglich vorkommen. Das 25-fache gesetzgeberische Labyrinth kantonaler Auslegungen des Konkordates und kantonaler Verordnungen bietet wenig Ansporn für Fortschritte in der Autoheleuchtungsfrage. Red. Ein Wirrwarr von Vorschriften. Was man auf nächtlichen Fahrten am Steuer zu erdulden hat, besonders in den ersten Nachtstunden und in der Nähe grosser Verkehrszentren, ist schon alles eher als ein Vergnügen. Und das alles trotz gesetzlicher Ordnung der Dinge. Die Ordnung ist aber auch danach! 16 Kantone gehören dem Konkordate an, 9 nicht. Von den 16 Konkordatskantonen hat Bern noch besondere Vorschriften. Ausserdem fahren noch tausende fremder Automobile im Lande herum, die wiederum andern Vorschriften unterstellt sind in ihrem Heimatlande. Dass bei einem solchen Salat nichts Einheitliches herauskommt, liegt auf der Hand. Wenn aber wenigstens noch das respektiert würde, was unsere Vorschriften verlangen! Aber weit gefehlt. Jeder tut, was ihm beliebt, und Kontrolle existiert, sobald der Wagen einmal im Betriebe ist, so gut wie keine. Autobeleuchtung nach Konkordat. Was ist nun eigentlich für das Automobil vorgeschrieben? Auf der Vorderseite 2 weisse Lichter, auf der Hinterseite 1 rotes Licht. Beschäftigen wir uns mit den vordem Lichtern, da diese für das Chaos verantwortlich sind. Von diesen Lichtern wird ferner gefordert, dass sie nicht blenden oder abblendbar seien. Sie sollen die Strasse auf eine genügende Strecke beleuchten. Stark blendende Lichter sind in Ortschaften untersagt. Solche müssen endlich bei Kreuzungen und Begegnungen abgeblendet werden. Das sind schon allerhand Forderungen, die an diese Lichter gestellt werden. Sind diese eindeutig und klar? Keineswegs. Polizeiverordnung des Kantons Bern. Die Polizeidirektion des Kantons Bern erliess eine präzisierende Verfügung-, wonach das Licht die Strasse auch in abgeblendetem Zustande auf eine genügende Strecke hin gut beleuchten soll. Als ungenügend bezeichnet sie darin ferner kleine Lichter, welche die zulässig ist endlich das Abblendsystem « Code » ohne Verwendung eines Hilfsscheinwerfers auf der linken Seite. Also auf der einen Seite ein Anlauf zur Abklärung und auf der andern wiederum eine neue Komplikation, da durch die Mitverwendung eines Hilfsscheinwerfers beim System « Code » vorn ein drittes Licht vorgeschrieben wird, ganz im Widerspruch zur klaren Vorschrift, dass vorn nur 2 weisse Lichter zu brennen haben. Wie sieht es in der Praxis aus Wie halten sich nun die Automobilisten an diese Vorschriften? Vorab die Zahl def Lichter. Da treffen wir Wagen mit 1, 2, 3, 4 ja 5 Lampen, die alle gleichzeitig brennen! Hilfsscheinwerfer, Bullaugen, Polizeilichter und Sucherlampen helfen diesen Salat schaffen. Entstanden ist er durch Abänderungen, Umänderungen und Vervollständigungen, da man weder mit der einen noch der andern versuchten Lösung Befriedigung fand, statt gleich sofort ein bewährtes System zu adoptieren, das mit 2 Lichtern genügt. Die Lichter sollen die Strasse auf eine genügende Strecke hin erleuchten. Was heisst genügende Strecke? Jedenfalls so weit und so genügend, dass man Hindernisse darauf erkennen kann, um bei der gefahrenen Geschwindigkeit noch rechtzeitig genug anhalten zu können. Viele Beleuchtungen genügen diesen Anforderungen sicher nicht. Umgekehrt verwenden viele Fahrer oft zu starke Lampen, die weit über das « Genügend » hinaus gehen und zu unerträglicher Blendung führen. In diesem Zusammenhang sei auch noch erwähnt, dass diese Scheinwerfer nicht blenden sollen. Was heisst «nicht blenden»? Der Automobilist findet immer, seine Scheinwerfer blendeten niolit, während der Beleuchtete das Gegenteil behauptet. Wer hat recht? Unter allen Umständen sind zu starke Birnen absolut zu verbieten. Was über 35 Watt hinausgeht, ist unnütz und vom Uebel. Wann ist abgeblendet? Nun der wundeste Punkt: Das Abblenden! Was ist abzublenden? Stark blendende Scheinwerfer! Welche blenden stark, welche nur schwach und welche blenden gar nicht? Wann und wo ist abzublenden? In Ortschaften, bei Kreuzungen und bei Begegnungen! Der Begriff Ortschaft ist nicht immer klar. Zwischen den Ortstafeln, da wo solche sind. Oefters gibt's aber keine und da wird man AÜTOMOBIL-KFVUE 1929 — N r 94 nach eigenem Gutiinden zu handeln haben, je nachdem sich die «Ortschaft» präsentiert. Die örtlichen Verhältnisse vermögen da eine ganz erhebliche Rolle zu spielen. (Ortsbeleuchtung, Strassenbelag etc.) Nun die Kreuzungen und Begegnungen. Wer und was ist damit gemeint? Das ist so allgemein gehalten, dass der Automobilist unter allen Umständen hängen bleibt, wenn er einmal nicht abblendet und ein anderer behauptet, er hätte abblenden sollen. Abzublenden ist unter allen Umständen gegenüber allen lichtführenden Kreuzungen, wie z. B. Autos, Motorvelos, Velos, Pferdefuhrwerken. Führen diese aber selbst kein Licht, so ist sicher nicht abzublenden, da sonst die Gefahr einer Kollision zu gross ist. Wie verhält es sich gegenüber Fussgängern, begleiteten oder unbegleiteten Tieren? Was ist endlich eine Kreuzung und was eine Begegnung? Nun das Abblenden selbst. Auf welche Distanz ist abzublenden? Wann ist wieder das grosse Licht einzuschalten? Darf ich zwischenhinein wieder grosses Licht machen, wenn ich glaube, nicht genügend zu sehen? Alles Umstände von grösster Wichtigkeit, die zeigen, wie kompliziert das ganze Problem des Abblendens ist. Bern schreibt vor, dass das Abblendlicht die Strasse auf 20 bis 30 m zu beleuchten habe. Diese Distanz ist unseres Erachtens ungenügend. 40 bis 50 m mindestens sollten es sein. Das st ganz gut mögleh ohne jede Blendung. Das Gesagte zeigt, welche enormen Schwierigkeiten mit der Beleuchtungsund Abblendfrage des Automobils verbunden sind. Neue Vorschläge. Welche Forderungen sind aufzustellen, um den bestehenden Unzukömmlichkeiten zu steuern? Dabei wollen wir unterscheiden zwischen dem, was mit den heutigen Vorschriften sofort möglich ist und dem, was mit Verbesserungen noch erreicht werden kann. Sofort möglich ist: Die strikte Durchführung der Vorschrift, dass jedes Automobil nur noch 2 Lichter vorn führt, habe es nun grosse Lichter oder habe es abgeblendet, bzw. brenne es nur die Polizeilichter. Birnen mit mehr als 35 Watt sind strikte zu verbieten. Sucherlampen dürfen am fahrenden Wagen niemals brennen. Glatte Scheinwerfergläser sind zu verbieten. Jedes Auto ist verpflichtet, eine regelrechte Abblendvorrichtung zu führen, die die Fahrbahn auf mindestens 40—50 m nach vorn beleuchtet, ohne zu blenden. Kreuzende beleuchtete Motorfahrzeuge haben gegenseitig auf genügende Distanz, d. h. zirka 200 m, ab- zublenden. Die Abblendung ist beizubehalten, bis die Kreuzung vollzogen ist. Abwechslungsweises Wiederanzünden der grossen Lichter ist dabei untersagt, ausgenommen bei ganz schwierigen Strassenverhältnissen. Bei Abblendung ist das Tempo zu reduzieren, so dass nötigenfalls sofort gestoppt werden kann. Es ist dabei die äusserste Rechte einzuhalten. Ihre praktische Durchführung. Wie sind diese Forderungen in< die Praxis umzusetzen? Sofortige einheitliche Instruktion einer genügend grossen Anzahl von Fachleuten im ganzen Lande herum, bei denen sich jeder Automobilist zur Kontrolle seiner Lichtanlage zu stellen hat Bei Richtigbefund wird eine einheitliche Ausweiskarte erteilt. Dieselbe ist bei Erneuerung der Verkehrsbewilligung vorzuweisen. Ohne diese Karte wird die Verkehrsbewilligung nicht erneuert. Häufige nächtliche Kontrollen ab einem gewissen Zeitpunkt lassen sich diese Karten vorweisen. Dabei sind auch die übrigen zum Lichtführen verpflichteten Strassenbenützer zu kontrollieren. Für die Zukunft: Baldigste Schaffung einheitlicher Vorschriften auch über die Beleuchtung. Lastwagen sollen von vorn an einem besondern Lichtsignal kenntlich gemacht werden, da deren Kreuzung besonders auf schmalen Strassen mit Gefahr verbunden ist, wenn man sie nicht vorher als solche erkannt hat. Besonders zu studieren wäre die Frage, ob' nicht bei Verwendung geeigneter Rippengläser oder sonstiger Vorrichtungen eine Beleuchtung geschaffen werden könnte, die genügend weit reicht, ohne zu blenden, so dass ein Abblenden ganz ausser Frage käme. Geeignete Schutzbrillen könnten dabei mithelfen. Das scheint uns alles möglich zu sein. Allzugrosse Empfindlichkeit ist dabei wegzulassen, da es schliesslich um die Sicherheit der Strasse geht und nicht um die Empfindlichkeit einiger Personen, die jedes Licht am Motorfahrzeug blendet. Wenn diese Zeilen die ganze Frage in FIuss und die verantwortlichen Organe auf die Beine zu bringen vermögen, so ist ihr Zweck erfüllt. Dutzende von Unfällen würden dadurch verhütet. /. L. Geschwindigkeitsvorschriften (nach den Koniordafsbestiinniuiigen)- gültig vom 1. November 1929 bis 30. April 1930. Auf freier Strecke, im flachen Lande 40 km Ortsseschwindigkeit 18 im N'achts oder bei Nebel, bei Kreuzung oder Ueberholung anderer Fuhrwerke v 25 km Bei Regenwetter und Schneefall stets klare also unbehinderten Ausblick auf die Fahrbahn, braucht der Kraftwagenlenker. Ein elektr. Wischer reinigt besser als jede andere Vorrichtung die Scheiben von den rinnenden Tropfen und dem Schneebelag. Rüsten Sie deshalb auch Ihr Fahrzeug mit dem kräftigen, vom Gang des Motors unabhängigen BOSCH-WISCHER aus. Gleichmässiges, geräuschloses Arbeiten An jedem Wagen leicht anzubringen Ganz geringer Stromverbrauch Die Garagisten sagen es Ihnen C*sso ist der Brennstoff, den die Automobilisten tanken, die von ihrem Wagen höchste Kraft verlangen. Tausende der Automobilisten haben Esso geprüft und wer von ihnen die höchsten Ansprüche an das Auto stellte, wird immer wieder Esso tanken. • • • Esso erhalten Sie nur aus der plombierten und geeichten 10 Liter Kanne. Esso ist rot gefärbt und kann daher nicht verwechselt werden. Esso, der Super-Brennstoff STANDARD BENZIN — ESSO — STANDARD MOTOR Oll

- 1929 AUTOMOBIL-REVUE [Auf Bergstrassen oder andern engen und gefährlichen Strassen, mit Reduktion bis auf 6 km in unübersichtlichen Kurven 18 km Die Einschränkungen der Geschwindigkeit.smaxima an Sonntagen werden von den meisten Kantonen aufgehoben. Aargau: Vom 1. Oktober bis 30. April Geschwindigkeit an Sonn- und Feiertagen 25 km Appenzell A.-Rh. und I.-Rh.: Keine Sonntagseinschränkungen. Baselland: Sonntags sowie Weihnachten, Neujahr, Karfreitag, Ostermontag, in Ortschafton 18 km, auf freier Strecke Baselstadt: Keine besondern Vorschriften. Bern. Personenautos und Motorräder. Werktags: Ortschaften 30 km Freie Route 50 km Glarus; Geschwindigkeit, Sonntags: in Ortschaften 18 km freie Strecke 30 km Graubünden: Geschwindigkeit in Ortschaften 18 km freio Strecke 40 km Luzern: Keine besondern Vorschriften. Neuenburg: Keine besondern Vorschriften. St. Gallen: Strasse Pfäfers—Vättis und Ragaz—Valens verboten vom 1. Nov. bis 31. Mai, ausgenommen für Krankentransport und für Aerzte. Schaffhausen: Keine besondern Vorschriften. Schwyz: Keine besonderen Vorschriften. Solothurn: Keine besonderen Vorschriften. Tessin: Keine besonderen Vorschriften. Thurqau: Keine besonderen Vorschriften. Unterwaiden: a) Nidwaiden: Ortschaften 25 km Gesellschaftswagen 15 km Strecke 50 km Gesellschaftswagon . 30 km Nachtfahrverbot für Lastwagen und Motorräder von 0-5 und 23-24 Uhr. Sonntags keine Geschwindigkeitseinschränkungen. b) Obwalden: Ortschaften und Bergstrasse Strecke Nachtfahrvorbot von 0—5 und 23—24 Uhr. Sonntags keine Geschwindi?keitseinschränkungen. Uri: Geschwindigkeiten: 25 km 50 km Ausserorts 50 km An Sonn- und Feiertagen und nachts 30 km Innerorts 20 km Für Motorlastwagen u. Motorräder Nachtfahrverböt von 23—4 Uhr. Waadt: Keine besonderen Vorschriften. :- Wallis: Geschwindigkeiten: r... Ortschaften 25 km Freie Strecken , 50 km , L Keine Sonntagseinschrankungen. lSiigjJS.eia& besonderen ~ Karschrifteiu =...;.. -. Zürich: Sonntags und an Feiertagen (Weihnachten, Neujahr, Karfreitag, Ostermontag) Ortschaften 18 km Freie Strecken 30 km Die Verkehrskommission des Schweizer. Automobil-Clubs hat in ihrer letzten Sitzung mit Befriedigung davon Kenntnis genommen, dass ihr Rundschreiben an die kantonalen ErziehungsbehSrden über den Verkehrsunterricht in der Schule, dem ein Schema für die Art und Weise der Instruierung beilag, zum grossen Teil auf fruchtbaren Boden gefallen ist Bezüglich der Anstrengungen für eine «Verkehrswoche» nach ausländischem Vorbild ist sie der Ansicht, dass hier ein Zusammenarbeiten sämtlicher am Strassenverkehr interessierter Verbände und der Behörden die Voraussetzung für den Erfolg bildet, dass aber brauchbare Arbeit erst geleistet werden kann, wenn, ein 30 km Ausserhalb 50 km Vollständig freie Strecke 60 km Bergstrassen 25 km Hölzerne Brücken 15 km Sonntags, Neujahr, Karfreitag und Weihnachten: Ortschaften 25 km einheitliches schweizerisches Verkehrsgesetz für Ausserhalb 40 km sämtliche Strassenbenützer geschaffen sein wird. Bergstrassen u. Holzbrücken wie Werktags 15 km Was das neue Gesetz betrifft, so soll die Beantwortung des vom Eidgenössischen Justiz- und Polizei- Freiburg: Keine besondern Vorschriften Genf: Mas. Geschwindigkeit, in Ortschaften 30 km departementes verschickten Fragebogens in möglichster Einheitlichkeit durch die Vermittlung der Schweizerischen Strassenverkehrsliga erfolgen. Zu der Streitfrage zwischen dem Städteverband und der Konferenz der BaudirektOTen über die Strassensignalisierung nimmt die Verkehrskommission des A. G. S. nicht direkt Stellung, bedauert aber, dass die Baudirektorenkonferenz erst so spät mit Vorschlägen kommt, nachdem Prof. Delaquis schon vor zwei Jahren das System des Städteverbandes vor der Kommission des Völkerbundes mit vollem Erfolg zur internationalen Einführung empfohlen hat. Sie begrüsst eine baldige Entscheidung durch das Justiz- und Polizeidepartement in dem Sinne, dass die Schweiz mit ihrem Signalisierungssystem nicht isoliert dastehen, sondern sich der internationalen Regelung einfügen wird. Sie begrüsst es ferner, dass die schweizerische «Hafraba» (Autostrasse Basel - italienische Grenze) sich zu einem «Verein zum Studium des Ausbaues des schweizerischen Hauptstrassennetzes» umgestellt hat. Gegenüber der komplizierten Automobilsteuererhebung an der französischen Grenze, die an bestimmten Tagen an der Grenze zu stundenlangen Verkehrsstockungen führt, verzichtet die Verkehrskommission zurzeit auf ein weiteres Vorgehen, da zwischen den Landesbehörden gegenwärtig Verhandlungen stattfinden, die eine befriedigende Lösung im Sinne der Freizügigkeit erwarten lassen. Nachdem die Forderung für die Schaffung Ton Radfahrwegen, deren Bedeutung eine von der Strassenverkehrsliga herausgegebene Broschüre klarzulegen suchte, unmittelbar wenig Entgegenkommen gefunden hat, wird die Verkehrsliga ersucht, durch ein Rundschreiben bei den kantonalen Behörden neuerlich diese Forderung zu wiederholen. Nachdem die Verkehrskommission des A. C. S. Gelegenheit hatte, die Arbeiten auf der neuen thurgauischen Betonstrasse zwischen Schaffhausen und Stein a. Rh. zu besichtigen und das bis jetzt vollendete Stück zu befahren, beschliesst sie, in Hinsicht auf die durch die Zementstrasse gebotenen Vorteile erneut ihren Einfluss zugunsten des vermehrten Betonstrassenbaus in der Schweiz geltend zu machen und die Oeffentlichkeit in der Presse über.die Vorteile der Betonstrasse aufzuklären. , das ideale Gefrierschutzmittel für Auto- nnd Flunzeunkühter „Frostolin" „Frostolin" „Frostolin" „Frostolin" „Frostolin" „Frostolin' „Frostolin 1 „Frostolin' *. c. s. ist das anerkannt beste und unübertroffene, dabei billigste Mittel zum Schütze der Autokühler gegen Frostgefahr. sichert den Autokühler selbst bei stärkster Winterkälte gegen Einfrieren. macht Kühlerschutzhauben überflüssig. hält die normale Wärme der Maschine und erleichtert so das Anspringen des Motors. befreit zugleich den Kühler von Rost' und Kesselstein-Ansatz. enthält keinen Spiritus, kein Glyzerin, ist geruchlos und brennt nicht. verdunstet nicht. Umständliches Nachfüllen oder Neufüllen ist mit Sicherheit vermieden. greift Metalle, Gummi, Leder etc. nicht an. Es ist vollkommen unschädlich. kommt in Kanistern mit ca. 5 Liter in den Handel. Preis Fr. 15-- pro Kanister. Lieferung ab Luzern. Versand cinzahlung zuzügl. Fr. 1.50 für gegen Nachnahme oder Vor- Porto. Postcheckk. VII1014. Gebrauchsanweisung: Das „Frostolin mischt man in einem Eimer zu gleichen Teilen mit Wasser und füllt es nach kurzem Umrühren = in den Kühler. — GEBRÜDER BATER, FIL. LUZERN Chemische Fabrik Telephon 22.08 A.C. S. SEKTION BERN. Pro memoria: Montag, den 4. November 1929, 20.15 Uhr, im Clublokal: Plauderei von unserem Mitglied Herr Ernst v. Mühlenen, als Teilnehmer am Europa-Rundflug, anhand von Streckenkarten und Lichtbildern: Mit Markus und Man! nach dem Strich rund um Europa. AUTO-SEKTION ST. GALLEN - APPENZELL DES T. C. S., Gruppe Hinterland. Wir möchten nicht verfehlen, nochmals auf die am 2. November 1929, abends 8 Uhr, im Löwen, Sage Herisau, stattfindende Gründungsversammlung einer Gruppe: Appenzelier Hinterland des T. C. S. (Siehe Aufruf in der c Automobil-Revue» Nr. 93) aufmerksam machen. Wir ^bitten die Herren Automobilisten des Ap- ! Freiherr von Haymerle, der Präsident der österreichischen Automobilclubs, hat an der Generalversammlung vom 25. Oktober demissioniert. Die Generalversammlung nahm die Demission unter Verdankung der ausserordentlichen Verdienste dieses grossen Pioniers im österreichischen Automobilwesen entgegen. Freiherr von Haymerle war Gegenstand zahlreicher Auszeichnungen und Ehrungen. Es wurde beschlossen, inskünftig an jedem Semmering-Rennen einen Spezialfür Herrenfahrer zii stiften, der den Namen des zurücktretenden Präsidenten tragen wird. Aufruf an die Chauffeure. Der Chauffeurverein bietet Ihnen Kollegialität und Geselligkeit, amtlicha Stellenvermittlung, Rechtsschutz, Sterbehilfskasse, Unterstützung und das Abonnement auf die «Automobil-Revue». Wer sich für diese vielseitigen Leistungen unseres Vereins interessiert, möge als Passiv- oder Aktivmitglied beitreten. Das Vereinslokal befindet sich im Restaurant zum «Weissen Kreuz», Falkenstrasse 27 (1. Stock), Bahnhof Stadelhofen, wo jeden ersten Mittwoch im Monat, 8 Uhr abends, eine Monatsversammlung mit nachfolgendem gemütlichen Teil abgehalten wird. Ferner finden sich jeden Freitag, abends 8 Uhr, eine Reihe unserer Vereinskollegen zu einem zwanglosen gemütlichen penzelier Hinterland doch recht zahlreich zu er-Hocscheinen. Es wird sicher jeder soviel Zeit finden, kameradschaftlich besprochen werden und auch dia zusammen, wo berufliche Angelegenheiten für eine für ihn wichtige Sache, einen Abend zu Unterhaltung zu ihrem Recht kommt. Kollegen, opfern, um so mehr, da doch iedeT Automobilist welche unseren Verein kennen zu lernen wünschen, die grossen Vorteile einer straffen Organisation mögen an einem solchen Hock oder an einer Monatsversammlung teilnehmen, können sich aber auch, 1 kennen muse. Die Gruppe arbeitet nur für Sie, Sie werden ausser den angenehmen gesellschaftlichen schriftlich bei unserem Verein anmelden. Das Winterprogramm ist Techt vielseitig, und wir möchten! Verbindungen auch sportliche Vorteile geniesseni. ; Also Grund genug, dass Sie sich Zeit nehmen, vor allem auf die kommende Abendunterhaltuns sich am 2. November zur Gründungsversammlung im vom 23. November 1929 in der «Stadthalle» aufmerksam machen. Chauffeure, welche sich noch vor Löwen, Säge. Herisau, abends 8 Uhr, einzufinden. Das provisorische Komitee. der nächsten Monatsversammlung vom 6. November zur Aufnahme melden, können an diesem Anlasa AUTOSEKTION BERN DES T.C.S. Der Tanzausflug von nächsten Sonntagnachmittag den 3. No- welche den übrigen Mitgliedern eingeräumt werden. mit den nämlichen Vergünstigungen teilnehmen, vember nach dem «Bären» in Dürrenast bei Thun Alle Berufskollegen (auch Mechaniker), die noch" verspricht ein gemütlicher Anlass zu werden. Der keinem Berufsverband angeschlossen sind, wollen! Chef des Geselligen teilt mit, dass er berühmte sich an uns wenden. Der Vorstand und jedes Mitglied erteilen gerne sofort und kostenlos jede gewünschte Auskunft. Ein jeder ist uns herzlich willkommen, gilt doch bei uns das Motto: «Für jedes Mitglied die gleichen Rechte und Pflichten sowie die nämliche gegenseitige Achtung». Kräfte vom Stadttheater und unsern gutbekannten Humoristen, Herrn Brügger vom Heimatschutztheäter. verpflichtet habe. Es sollen neue, einzig dastehende Produktionen von Stapel gelassen werden; die Tanzmusik sei eine vorzügliche. Der Betrieb ist vorgesehen von nachmittags 3 Uhr an bis abends 11 Uhr. Der Chef des Geselligen ersucht um Mitteilung, wenn jemand Plätze zur Verfügung hat, um sein Personal mitbefördern zu können. Telephon Bw. 49.89. Die Jahresfeier pro 1929/30 wird am 13. Januar im Kasino, im grossen 1 Saale, Burgerratssaal und Foyer, abgehalten. Es sollen diesmal auch die Tanzlustigen auf ihre Rechnung kommen, da voraussichtlich nun genügend Platz zum Tanzen sein wird. Aft» den Ve»b 9 j£ T. C. S. versehen sind? Chauffeur-Verein Zürich Vorübergehende Einfuhr von Motorfahrzeugen in die Schweiz im Monat September. Automobile mit provisorischer Eintrittskarte 11,619, mit Freipass 573, mit Triptyk oder Grenzpassierschein 9797; Motorräder 341, total 22,330. Im gleichen Monat des Vorjahres haben 16,262 (mit provisorischer Eintrittskarte 8977) die Grenze passiert. S.V.Z, Eine internationale Touristik- und Transportausstellung soll nächstes Jahr vom 6. Juli bis 6. September in Posen auf dem Terrain der beendeten Allgemeinen Polnischen Landesausstellung organisiert werden. Es werden sämtliche Zweige der Hotellerie, Touristik, klimatischen Stationen und des Sportes vertreten sein. In der Transportabteilung werden Automobilismus (Personen- und Lastfahrzeuge, Autobusse, Motorräder, Fahrräder) und Autostrassenbau in eigenen Sektionen zur .Ausstellung gelangen. EUBMBHHUUaUMBHBUUHMBif • ' • • Fiat-Besitzer, • •| wissen Sie, dass die 1 Fiat-Modelle 52O - 5»1 - 535 1 alle mit dem berühmten VERGASER Modernisieren Sie Ihren alten Wagen und verlangen Sie von Ihrem Garagisten die sorgfältig abgepassten Monturen zu den Modellen 5O1 — 5O3 — 5O5 — 5O9. Er wird sie Ihnen probeweise überlassen, damit Sie den Wert derselben schätzen lernen und sie nachher auch verwenden können. Montage überall! Generalagent für die Schweiz: Henri Bachmann Biel «e fienl Rue de l'Höpital 12b Place des Eaux-Yives 9 Tel.4S.42, 48.43,48.44, Telephon 25.641 unj&en •••••••••••••••••ü