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E_1929_Zeitung_Nr.095

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Strecke, welche früher

Strecke, welche früher 157.50 Lire betrug, nur noch 92.50 Lire. Der touristische Verkehr wird durch obige Verfügungen sehr erleichtert. Verkehrsvorschriften in Frankreich. In Frankreich hatten bisher die von rechts kommenden Fahrzeuge überall, ohne besondere Klassierung der Strasse, das Vorfahrrecht. Das Journal Ofiiciel veröffentlicht nun unterm 31. Otober ein Dekret, das das Prioritätsrecht im Vorfahren in erster Linie solchen Fahrzeugen zugesteht, die auf Nationalstrassen verkehren. Das bedingt, dass beispielsweise ein auf einer Departementsstrasse verkehrendes Automobil beim Kreuzen mit einer Nationalstrasse dem auf letzterer Strasse zirkulierenden Fahrzeug inskünftig den Vortritt gewähren muss. — Eine weitere Verfügung befasst sich mit der Beleuchtung. In Zukunft ist jedes Fahrzeug, also auch Fuhrwerke, Fahrräder usw., welches allein die Strasse benützt oder auf öffentlichem Wege stationiert, mit einem roten Rücklicht zu versehen; ausserdem haben die Autos von nun an, unabhängig von ihren Standlampen, eine Beleuchtung aufzuweisen, welche die Strasse auf 100 Meter beleuchtet und beim Begegnen mit andern Strassenbenützern das Blenden vermeidet, ohne die genügende Beleuchtung allzusehr zu beeinträchtigen. A. C. S. Auf Samstag den 2. November hatte die Sektion Basel des A. C. S. ihre Mitglieder und Freunde zu einem Clubball ins Hotel Savoy-Univors eingeladen, A. C, S. SEKTION LIECHTENSTEIN. Austritte der den vielversprechenden Titel trug: Sakura no aus dem Vorstand. Herr Dr. R. E. S. Blank (von der Hana = Kirschblütentag in Tokio. SektionsRriindang 1925 bis Anfang 1929 Sekretär, Und wirklich .. schon beim Eintritt wurde man •ioither Vizepräsident der Sektion) und Herr Bank- überrascht: durch eine japanische Tenrpelpforte — Kix'ktor Franz Schredt, Präsident der Finsnzkom- mit Laternen und Buddhastatue — wurde ma-n ins ;nission der Sektion, ein seit seiner Wahl in den Innero eines wunderbar ausgeschmückten Saales Vorstand unermüdlich aktiv tätiges Mitglied desselben, haben dem Sektionspräsidenten mit aus-und ein Zeltdach ans Schilfrohr spannte sich geleitet. Die Wände waren mit Schilfrohr bekleidet über führlicher schriftlicher Begründung ihre sämtlichen Aemter im Vorstand und in den Kommissionen der Moktion zur Verfügung gestellt. c. a-r. A.C.S. SEKTION ZÜRICH. Als einziger Schweizerpassagier hat Herr Oberstleutnant Christof Iselin, Küchborjr, in den letzten August- und eisten September-Tagen dieses Jahres den gedenkwürdigen Weltumflug des Luftschiffes «Graf Zeppelin» mitgemacht. Es war der Sektion Zürich dos A. C. S. vorbehalten, als erste ihren Mitgliedern (Im Vortrag des Herrn Oberstleutnant Iselin über seinen Wcltflug zu bieten, und zwar vorauszusehen, dass diesem Vortrag von selten der Mitglieder das grössto Interesse beschieden sein "werde. Die Monatsversammlung vom 31. Oktober wies denn auch eine Beteiligung auf, -wie sie in den Analen der Sektionsgeschichto noch nie zu verzeichnen war. Schon zum gemeinsamen Nachtessen, wo Herr Kantonsrat M. Gassmann, Vizepräsident, die Anwesenden und Herrn Stadtrat Ribi als Vertreter der etadtzürchorischen Behörden willkommen hiess, wies eine Beteiligung von 225 Personen auf und zum Lichtbildervortrag selbst hatten sich gegen 450 Personen eingefunden, wobei weitere 50 Anmeldungen leider nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Mit etwelcher Verspätung erteilte der Vorsitzende Herrn Oberstleutnant Iselin das Wort, der nun in zirka 2Kstündigen Ausführungen über die näheren Umstände, unter denen diese epochemachende Weltumseglung durchgeführt wurde, orientierte. Der Vortragende referierte in einem mehr allgemeinen Teil über die besonderen meteorologischen und navigationstechnischen Vorbedingungen für eine solche Fahrt, um dann speziell auch die technische Konstruktion dos Luftschiffes «Graf Zeppelin» an Hand einiger interessanter Aufnahmen vorzudemonstrieren. Im Anschluss hieran gab dann der Vortragende stichwortähnlich die prägnantesten Eindrücke wieder, welche sich für die Passagiere bei dieser Fahrt ergaben und fügte seinen Ausführungen eine sehr grosse Zahl interessanter Lichtbilder bei. Es war vielleicht zu bedauern, dass die Ausführungen des Referenten den weiter entfernt sitzenden Teilnehmern nicht allzu gut verständlich waren; die zahlreichen vorgeführten Lichtbilder dürften aber genügend dargetan haben, welch epochemachendes Ereignis dieser Weltflug mit dem «Graf Zeppelin» 1929 für alle Fahrtteilnehmer bilden musste. Der lebhafte Beifall, der dem Vortrag beschieden war, dürfte dem Vortragenden wohl am besten dargetan haben, welch grosses Interesse man seinem Fahrtbericht entgegenbrachte und welche vorzügliche Aufnahme speziell die zahlreichen photographischen Aufnahmen, die zu einem grossen Teil von Herrn Iselin selbst aufgenommen worden waren, gefunden haben. s. Das Clubfest des A.C.S.-Basel. AUTOMOBIL-RfiVUE TPZ9 — W n 95 Herr Knapp eröffnete darauf seine Tätigkeit mit einer längeren japanischen Rede, die, wenn ich recht verstanden habe, mit «Sehang gang hai» anfing und mit «Ka-Ka-0» aufhörte. Der Mikado habe leider nicht kommen können, das Schwein .. . das Schweinewetter habe ihn abgehalten. Er überbringe aber der Gesellschaft seine besten Grüsse durch seinen Adjutanten. In diesem Stile erfreute Herr Knapp die Gesellschaft .. aber auch mit einigen prächtigen Liedern. Dazwischen wurde eifrig getanzt bis die Stimme des Adjutanten das japanische Tanzspiel von Rosalia Chladek ankündigte. Es war entschieden der künstlerische Höhepunkt des Abends. In der Maske eines japanischen Tänzers führte Rosalia Chladek zusammen mit ihrer Schülerin Nora Siebert einen exotischen Tanz auf, der von hoher Kultur und grosser Einfühlungsgabe in die Tanzkunst eines fremden Volkes zeugte. Die Musik zum Tanzspiel wurdo von Dr. Güldensteiner besonders für diesen Anlass komponiert. Nach dieser von hohem künstlerischem Ernst getragenen Vorführung kam man wieder in die heitern Gefilde eines Kirschblütenfestes zurück. Wem es in der Zeltluft und dem Gedränge der zahlreichen Tänzer zu schwül wurde, der begab sich in die «Unterwelt», wo ebenfalls zu den Klängen eines kleinen Orchesters getanzt wurde. Aber hier war es mehr für Kenner und deshalb weit weniger Gedränge. Neben der Tanzdiele luden ein tion Basel des Schweiz. Ingenieur- und Architekweilen ein. Champagnerstübchen und ein «Harem» zum Ver-tenvereins. Die Autosektion Bern des T. C.S. Doch, auch der weniger eifrige Tänzer kam auf in Dürrenast. seine Rechnung, denn heitere Produktionen von Herrn Knapp, gilt vorgetragene Lieder von Frl. Olga Vogt und Tänze des «Hausballetts des A. C. S.», der Damen Tbelen und Drixi Haass, folgten sich in bunter Folge. Eine Polonaise gab Gelegenheit, die eleganten Ballkleider der Damen zu bewundern. Man musste nur aufpassen, dass man dabei nicht den Damen auf die Schleppe trat, denn auch dieses Attribut früherer Zeiten scheint wieder seine Auferstehung zu feiern. Eine von Herrn Böhmer angekündigte Konkurrenz bewirkte grosses Rätselraten. Die Preisfrage lautete nämlich: Wieviel Blüten befinden «ich an den zwölf blühenden Kirschbäumen ? Wer den ersten Preis errang, konnte ich in dem Lachen und Betriebe nicht hören, aber die Zahl 12.020, habe ich deutlich vernommen. Ein Lob gebührt auch den hübschen Geishas, die mit echt japanischer Anmut kleine Schirmchen, Fächer, Papierlaternen und andere zu dem Treiben eines japanischen gen Mitglieder, welche zum Besuch unseres Fanlilienabends verhindert wurden, die gemütlich verlebten Stunden so vortrefflich zu schildern, möchte ich im Namen des Vorstandes und aller Anwesenden für die grosse Ai-beit und Hingabe ganz speziell unserem verdienten Sektions-Präsidenten, Herr Fürsprech H. Zehner, sowie allen übrigen Mitwirkenden meinen herzlichen Dank aussprechen. Ich zweifle nicht daran, dass in allen Teilnehmern des Familienabends der Eindruck erwachte, dass die Oiganisation "sowie die für das Einstudieren dieses reichhaltigen und schönen Programms notwendig gewordenen Proben eine Menge Zeit, Mühe und Fleiss in Anspruch nahmen. Ebenso herzlichen Dank denjenigen Gebern, die uns durch die zahlreichen, schönen gespendeten Garben ermöglichten, ein für die Tombola bestimmten reich ausgestatteten Gabentisch zu reservieren. F Z. AUTO-SEKTION BASEL DES T. C. S. Die Sektion Bas«l des Touring-Club der Schweiz veranstaltet gemeinsam mit dem Basler Ingenieur- und Architektenverein, Mittwoch den 4. Dezember 1929, punkt 20 Uhr 30, im grossen Saal des Restaurant zum braunen Mutz, Basel, Barfüsserpla^z 10, I. Stock einen Lichtbildervortrag von DT. Ingenieur H. Berfcchinger, Zürich, über das «Projekt einer Autostrasse Basel-Zürich, gemeinsam mit der Sek- Was die Berner einen Tanzausflug nennen. War es die Flucht vor der Monotonie eines Regensonntages, war es der hohe Ruf der Tourinsclubgeselligkeit oder — zaghaft flattert ein Wünschlein — war es schon Tradition? — kurz, vor dem behäbigen «Bären» in Dürrenast, behäbig wie bernische Gasthäuser sind, behäbig, obwohl der alte Bau einen modern gebauten und gepinselten Saalbau umarmt — vor diesem architektonischen Bilde vollendeter Versöhnung mit der heutigen Zeit, stauten sich die Wagen Rad an Rad. Man sprach von hundert und zwanzig, aber es können auch bedeutend mehr gewesen sein. Der Saal, weit und hell wie sein Aeusseres, empfing die aufgebotenen Familien mit einer kessen Saxophonade, mit Rauch, Wärme, Lachen, beschlagenen Fenstern und Brillen, Gläser mit funkelndem den ga-nizon Saal. Rings um das Zelt hingen prächtige japanische Papierlaternen und die Ecken des keit heissen. Ich habe noch nie an einem Tanz- Weine und wie all die Dinge schöner Gemütlich- Saales zierton Blütenbäume voller rosa Kirschblüten, die dem ganzen einen überaus reizvollen ausflug so viele Leute gesehen. Schon am Nachmittag sass und tanzte man wie bretonische Kirschblütenfes'tes gehörende Dinge feilboten. Anblick gaben. Auf dem Podium spielte die Zeppelin-Schiffskapelle « The Lanigiro Syncopating Me- Botrieb, und alle werden einig sein mit dem Wun- es, weil niemand nach Hause wollte, naturgemäss Bis zum Morgengrauen dauerte der fröhliche Schachtelsardinen und nach dem Nachtessen war lody Kings» (das ist nicht japanisch), deren rassige Melodien auch den phlegmatischsten Berner Auf Wiedersehn am nächsten Clubfest im Jahre bis Mitternacht dauert! Der Maitre de PlaLsir, sche des Präsidenten des Unterhaltungskomitees: •weit ärger. Herrlich so ein Tanznachmittag, der begeistern konnten, geschweige denn die lebhaftem 1930. Gr. Papa Hofstetter, hatte wieder mal seinen grossen Tag (obwohl er, um es ganz im Vertrauen zu verraten, ohne Frau. Wagen und dem obligaten Hund Basler. Herr Böhmer, der vielbewährte Vergnügungsleitor der Basier A. C. S. - Sektion, begrüsste T. C. S. gekommen war!) die Mitglieder und Gäste, die Vertreter der dem A. Da sassen viele von Namen und Klang: der lisbenswürdige Präsident, Herr Fürsprech Baum- C. S. befreundeten Fliegergesellschaft «Aviartik beider Basel », Herrn Direktor Köppke vom Flugplatz dio Einsendung in der « Auto-Revue » vom 29. Okgartner und Frau Gemahlin, dann vier diohtbe- AUTO-SEKTION AARGAU DES T. C. S. Durch Basel, die Herren von der Basler Presse und den tober 1929 sind ßäo über unsern Cabaretaiend, lagerte Vorstandstische und ganz in der Nähe die Vertreter der « Automobil-Revue >. welcher am 26. Oktober im Theatersaal in Lenzburg herzlich laute Schar derer, die dem Touringclub Herr Böhmer machte darauf aufmerksam, dass wieder wie das letzte Jahr in so überaus glänzender und gediegener Weise durchgeführt wurde, (und sie teilweise tatsächlich hält!) Aber auch und seinen Veranstaltungen ewige Treue gelobt hat die prächtige Dekoration des Saales Herrn Kunstmaler R. Kürsteiner zu verdanken sei. Als Conferencier stellte er vor: den Adjudanten des Mi-fassende, sehr gut abgefasste Mitteilung, womit es aus Thun, mit den Stadtbcrnern eine Familie bil- orientiert worden. — Im Anschluss an jene um- eine Menge neue Gesichter sah man, viel, viel Volk kado : Herrn Knapp vom Basler Stadttheater. der Berichterstatter verstanden hatte, auch diejenidend. metxrnicrem Basel \\i\ Liesbergerstrasse 15 E. SchWürZ Telephon B. 66.13 Merligen Facnmännische Revisionen u Reparaturen, Boxen. Tel. 38 Schöne, helle, geheizte Räume. Modern eingerichtete Werkstätten. Peugeot-Vertretung für den Kanton Bern. 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N°95 - 1929 ÄUTOMOBIL-REVUli Eigentlich war das Ranze Fest schon eher eine Hauptprobe für den Familienabend, An Produktionen herrschte geradezu die Fülle. Der Rudi Ott vom Stadttheater schmetterte mit seiner belegten Stimme (tragisch, dass alle Schauspieler vor ihrem Auftreten über eine belegte Stimme klagen!) Weaner Gemütlichkeit und so was von einer Krokodilhar von den Brettern. Er schmetterte sich einen Weg, ja beinahe eine asphaltierte Rennstrasse zu den Herzen der entzückten Zuhörer, wobei er des längeren Verweilens halber in den Herzen der vielen entzückenden und verzückten Damen verwegene Kurven schlug. Wenn ich mich recht erinnere, und die Erinnerung scheint mich nach dem Rehpfeffer und den verblüffend kussgesegneten Tanzspielen in der Tat im Stich gelassen zu haben (ganz zu schweigen von der Heimfahrt), mühte sich irgend ein Redaktor einer Automobilzeitung, den Federhalter als Ausdrucksmittel seelischer Erregung mit Beinerschütterungen zu vertauschen, mit dem Erfolge, dass es diesmal ohne Druckfehler ablief. Der Schluss des Abend3 gehörte Herrn Brügger vom Heimatschutztheater, der über ein volkstümliches Mundwerk und in seinen vielen Taschen über eine einzigartige Unterhaltungsbibliothek verfügt (weisse Zettel, Maschinenschrift, nummeriert und klassiert). So konnte es wieder einmal nicht fehlen. Als das repetoirreiche Jazz-Orchester mit den beiden takt- und pustesicheren Damen so um 10 Uhr herum endlich k. o. zur oberen Türe hinaus getragen werden musste, schleppten vier begeisterte Thuner-Herren zur unteren Türe einen fabelhaften elektrischen Grammophon herein. Damit wäre man eigentlich für die ganze Nacht ganz hübsch versorgt gewesen, aber schliesslich gibt es einen Montag, Aktenduft, gestrenge Bureauchefs und wie alla Widerwärtigkeiten des Daseins heissen. Als letz* ter fuhr, wie immer, Papa Hofetetter nach Hause und seine wohlklingende, in der Nacht verhallende Stimme, bewies, dass er zufrieden und es ein grosses Fest gewesen war. " Vit. SCHWEIZ. DAMEN AUTOMOBIL-CLUB, SEK- TION BERN. Nächsten Freitag, den 8. November 1929, wird für die Mitglieder des S. D. A. C. eine Unterrichtsstunde über das Automobil stattfinden in der Gd. Garage Automo A.-G. in Bern, Länggassstrasse 21, wofür wir a;lle automobilfahrenden Damen freundlich einladen. Anfang abends 8.15 Uhr. Zahlreiches Erscheinen erwartet Der Vorstand. Äü s. X. C. den Verbänden CHAUFFEURVEREIN ZÜ- RICH. Achtung, Chauffeure! Da viele Kollegen auf unsern letzten Aufruf im Gratis-Vereinorgan, der «Automobil-Revue» vom 1. November 1929, den Beitritt erklärten, bringen wir den noch nicht beigetretenen Berufskollegen oder Berufsverwandten (auch Musiker) zur Kenntnis, dass jetzt der beste Moment ist, dem Verein beizutreten, denn am 23. November kommt die Abendunterhaltung, dann folgen die lehrreichen, interessanten beruflichen Vorträge, um unsern Mitgliedern, Freunden und Gönnern,;-^ auch Chauffeusinnen sind freundlichst willkommen — Aufklärung zu bringen und den für uns langweiligen Winter zu verkürzen. Wir brauchen noch einige treue, fleissige und bodenbeständige Vereinskollegen, tun unsere Bestrebungen zum Ziele zu führen. Auch werden noch musikalische Kollegen mit Instrumenten gesucht, gegen günstige Bedingungen, für Vollbesetzung unseres Vereinsorchesters. Darum auf und helft den Kollegen, dann, dann ist auch euch geholfen. Es werden jeweils Freitag am Stammtisch im Restaurant zum «Weissen Kreuz», Stadelhofen, Zürich 8, Anmeldungen entgegengenommen und jede Auskunft bereitwilligst erteilt. Wir hoffen, dass auch dieser Aufruf reiche Früchte tragen wird. Programme (gratis) für die Abendunterhaltung 1929 kommen an der Monatsversammlung vom 6. November im Lokal zur Verteilung. Also auf und keiner fehle ! Das Vereinsorchester spielt. Der Vorstand des Chauffeurvereins Zürich. Umefe Diskussion Automobilbeleuchtungsfrage. Auch eine Meinung eines Autolenkers, der während 7 Jahren meistens nachts fährt. Das erste Jahr, da 1 ich meinen Wagen nachts lenkte, genügten mir zur Abblendung meine zwei Stadtlampen, weil man dazumal diesen grellen modernen Scheinwerfern mit Prismagläsern noch nicht begegnete. Diese Scheinwerfer bilden, trotz der sog. Abblendvorrichtung, eine so grosse und starke Feuerscheibe, dass derjenige, der ihnen begegnet und nicht über eine noch stärkere Lichtquelle verfügt, total geblendet ist. Aus diesem Grunde war auch ich genötigt, mich mit einer Sucherlampe zu versehen, um nicht Gefahr zu laufen, wegen der Blendung Personen, die rechts gehen, anzufahren. Darum weg mit diesen sog. AbblendTorrichtungen (2 Lampensystem), weil die meisten nur den Zweck für denjenigen erfüllen, der sie benützt aber nie für den, der.ihnen begegnen muss. sofern er nicht über noch stärkeres Licht verfügt und auf diese Art wäre der Sache schon gar nicht geholfen. — Ich halte das Vierlampensystem immer noch für das einzig richtige, einerseits, weil Ersatz da ist falls eine Lampe versagen sollte, anderseits hätte man die Garantie, dasa man keinen blendenden Lichtern mehr begegnen würde und für die eigene Sicherheit dürfte eine richtig gestellte Kurvenlampe genügen. Sodann wäre auch der Vorbeiraserei einzelner Nachtfahrer Einhalt getan. Es sind mir auch schon 5—6 Lichter an einem Wagen begegnet, das halte ich, nebst der Zumutung gegenüber amdern Fahrern, als eine dumme Protzerei oder zum mindesten für Unsinn, besonders dann, wenn die Zündung aus der Batterie erfolgt. Auch das Abblenden durch abdrehen eines Scheinwerfers, so dass noch eine Lampe Wendend leuchtet, ist zu verwerfen, da man so nicht weiss, was einem entgegenkommt. Motorräder ohne Abblendvorrichtung des Scheinwerfers sind zu verwerfen. Fuhrwerke mit Tieren bespannt haben das Licht oberhalb und nicht unter dem Wagen, wo man sie wegen der davorgespannten Tiere nicht sieht, anzubringen. Noch mehreres könnte hier angebracht werden, doch ist schon früher davon geschrieben worden und anderseits mögen weitere Einsender sich zum guten Zweck dieses wichtigen Themas äussern. R. K. Zum Eisenbahnunglück bei St. Leonard schreibt man uns: Es ist fast unbegreiflich, dass angesichts der sich häufenden Unglücksfälle infolge nicht geschlossener Barrieren nicht daran gedacht wird, die Freigabe der Durchfahrt über die Strassenkreuzung für die Züge elektrisch abhängig zu machen von dem geschlossenen Zustande der Barrieren. Jeder Installateur wird einsehen, dass dies auf verhältnismässig einfache Weise möglich ist. Links und rechts der Strassenkreuzung befinden sich die Fahrsignale in einer Entfernung von der Kreuzung, die dem Bremsweg des schnellsten Zuges entspricht. Diese Fahrsignale liegen gewöhnlich in der Blockierungsstellung und werden automatisch durch den elektrischen Strom in die Stellung «Fahrt frei» gebracht und in dieser Stellung festgehalten, wenn und solange der elektrische Strom durch einen Kontakt geschlossen wird, den der Schlagbaum der Barriere an seinem äusseren Ende mit dem Pfosten, auf dem er in geschlossenem Zustande der Barriere ruht, macht. Sobald dieser Kontakt gelöst wird,* fallen die Fahrsignale wieder in die Blockierungsstellung. Auf diese Weise scheint die Sicherheit bei Niveaukreuzungen ganz bedeutend erhöht werden zu können. Allerdings ist damit der Nachteil verbunden, dass ein Zug zum Stillstand gebracht wird, wenn die Barriere aus Unachtsamkeit nicht geschlossen wird öder wenn die elektrische" Stromquelle (Batterie), die Kontakte usw. nicht in Ordnung gehalten werden. Es wird aber wohl jedermann klar sein, dass eine so entstandene Zugsverspätung weniger schlimm ist, als der eventuelle Tod eines oder mehrerer Menschen. ^ ^ M. E. Die letzte Tagespflicht. Mit dem schweren Problem, ob es besser ist, morgens oder abends die Taschenuhr aufzuziehen, hat sich der vor einigen Tagen in Birmingham abgehaltene Kongress der englischen Uhrmacher beschäftigt Er ge* langte nach langen Eröterungen zu dem Ergebnis, dass der beste Zeitpunkt abends sei. Die Uhr habe dann die geeignete Temperatur und die einzelnen Bestandteile griffen besser ineinander. Sichere Bremsen und vorschnftsmässige Beleuchtung sind Garantien für sicheres Fahren. Das Schneiden von Kurven im belebten Verkehr gehört zu Jenen Dingen, die ein beherrschter Fahrer schon aus ästhetischen Gründen nie macht. nuto-EleMro-fteparaturen lassen Sie am besten, sichersten und vorteilhaftesten nur durch die erfahrenen Spezialisten ausführen. Elektromechanische SpezialWerkstätten für Autobeleuchtung und Zündung 30ST & BÜCHER - ZÜRICH 5 Tel. Selnau 73.28 vorm. G. Jost Pfingstweidstr. 59 Offizieller Vertreter der beiden Weltmarken: MAGNETI S.A. Milano MAGN^TOS Paria Eigene Wicklerel OrSsstes Lager In allen einschlägigen Bestandteilen für alla Systeme. - Batterien, erstklassige In- und Auslandsfabrikate prompt ab Lager lieferbar. C A M I O N S OMNIBUS CAR ALPINS les meilleurs coooooooooooooooooooooooooooooooocxxx«oooooooo UNE VISITE DANS NOS USINES VOUS CONVAINCRA ARBON * BALE