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E_1929_Zeitung_Nr.100

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AutomobHstatlstisches der Stadt Zürich. Wir haben in einer der letzten Nummern auf die interessanten Ergebnisse der kantonalen Motorfahrzeugstatistik' für das Jahr 1928 hingewiesen, deren Analyse in vorbildlicher Weise vom kantonalen Amt besorgt worden ist. Nun folgt auch noch das städtische statistische Bureau und präsentiert im soeben erschienenen April-Juni-Heft (!) eine separate Statistik für die Stadt allein. Unseres Wissens stellt dies die erste Arbeit dieser Art dar, da keine andere schweizerische Stadt sich bis dato eine spezielle. Motorfahrzeugstatistik geleistet hat. Der Leiter des stadtzürcherischen Amtes, Herr Brüschweiler, hat sich schon seit Jahren mit Energie für die statistische Bearbeitung dieser Materie eingesetzt, doch wurde es das letzte Jahr zum ersten Mal möglich, das von der kantona'en Motorfahrzeugkontroiie gesammelte und vom kantonal-statistischen Amt für dessen Zwecke bearbeitete Material auch den städtischen Instanzen zugänglich zu machen. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist eine Betrachtung über das Motorfahrzeugwesen der Stadt im Jahre 1928, welche in ihren Detailstudien sogar weiter seht als die früher erwähnte kantonale Arbeit. Viele Ergebnisse sind freilich nur von lokalem Interesse oder bteiben es doch so lange, als nicht die Möglichkeit besteht, dieselben mit den Verhältnissen fn anderen Schweizerstädten zu vergleichen. Wir müssen uns deshalb auf einige wenige Angaben beschränken und verweisen für ein gründlicheres Studium der Materie auf das 2. Heft der Zürcher Stat. Nachrichten 1929. Auf Ende des Jahres 1928 waren in der Stadt 5963 Automobile und 1896 Motorräder verkehrsberechtigt, so dass 38 Einwohner auf ein Auto und 120 Bewohner auf ein Motorrad entfallen; Seit Jahresfrist hat der Bestand* an Autos demzufolge um 930 Einheiten oder 18 Prozent, derjenige der Motorräder um 349 Maschinen oder 23 Prozent zugenommen. Die Zahl der im Laufe des Jahres erteilten Bewilligungen ist bei den Automobilen um rund 1100 oder ein Sechstel grösser als die Zahl der am 31. Dezember wirklich vorhandenen Fahrzeuge. Aus diesen Angaben lässt sich ermessen, welch beträchtlicher Wechsel im Besitzstand der Fahrzeuge Innert Jahresfrist erfolgte. An Verkehrssteuern wurden in Zürich allein 2,15 Millionen Franken an den Fiskus abgeliefert, während die Totaleinnahme im Kanton, inklusive der in der Stadt entrichteten Steuern, 4,09 Millionen Franken betrug. Die Zunahme gegenüber 1927 beziffert sich in der Stadt allein auf 349,000 Franken. Dazu kommen noch die Gebühren für die Erneuerung der Verkehrsbewiligung, die sich im Kantonshauptort auf rund 250,000 Franken beziffern. Von der Gesamtzahlung der Stadt an die kantonalen Kassen von 2,4 Millionen Franken kamen 600,000 Franken in Form eines Staatsbeitrages für den Strassenunterhalt an die Stadt zurück. Unter Weglassung von Kollektivbewilligungen waren am Jahresende 5715 Autos verkehrsberechtigt, wovon 4270 Personen-, 408 Lieferungs- und 1037 Lastwagen und Traktoren. Von 1848 Motorrädern entfieen 1605 Maschinen auf solche ohne und 227 auf Motorräder mit Seitenwagen. Bezüglich der Provenienz der Motorfahrzeuge ist zu erwähnen, dass 52 Prozent der Nutzfahrzeuge, aber nur zwei Prozent der Personenwagen schweizerischer Produktion sind. Nachfolgend seien die Automarken einzeln aufgeführt, welche mit wenigstens 120 Wagen vertreten sind : AUTOMOBIL-REVUE Fiat 530, Citroen 458, Buick 265, Ford und Lincoln 260, Chrysler, De Soto 255, Saurer 232, Mercedes-Benz 227, Willys-Knight und Whippet 170, Chevrolet 130, Packard 126. Insgesamt sind in der Stadt 201 Marken vertreten, wovon aber 132 mit weniger als zehn Wagen am'Bestand beteiligt sind. Im'Berichtsjahre haben 6707 Führer ihre Fahrbewilligüng erneuern lassen (von 7177 am und konnte anhalten. Ende 1927), wozu sich 2007 Personen gesellten, die erstmals um die Bewilligung einkamen. Von den 8714 zur Führung eines Wagens berechtigten Personen waren 658 Damen. Es entfallen 146 Führer auf je 100 rückwärts fahren müssen. Er werde er dem Betrefefnden das nächste Mal sagen. — Zum Autos. Ueber das Alter der Führer sei nurSchluss sagte der Herr Vorstand noch treuherzig: «Nüd für unguet! » Dies ist aller- beigefügt, dass 87 Prozent der Wagenlenker im Alter zwischen 21 und 50 Jahren stehen. dings bald gesagt und ein schwacher Trost. Die ältesten drei Führer haben ihr 71. Lebensjahr vollendet, die älteste Amazone des Nur einem, glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass kein Zusamtnenstoss erfolgte. Autosportes ist 65 Jahre alt. A.P. Die interessanten Daten können, wie bereits eingangs erwähnt, erst dann so recht gewürdigt und verwertet werden, wenn einmal die Möglichkeit besteht, sie mit den Verhältnissen in anderen schweizerischen Städten in Parallele zu setzen. Wenn zudem die Veröffentlichung der Ergebnisse das nächste Jahr um einige Monate beschleunigt werden könnte, so wäre allen jenen Interes-~ senten, welche eine besondere Verwendung für die Zahlen haben, ebenfalls sehr gedient. Auf alle Fälle freuen wir uns, dass endlich eine Stadt mit dem guten Beispiel vorangegangen Ist und auch das Motorfahrzeugwesen, das sich in ihren Mauern entwickelt, gleich einer Reihe anderer wirtschaftlich wichtiger Faktoren zahlenmässig festhält und die Ergebnisse der Oefferitlichkeit zugänzlich macht. b. Und wieder die offene Barriere... Man schreibt uns: Nach den letzten Vorfällen bald eine chronische Erscheinung. Schauplatz: der stark frequentierte Niveau-Uebergang Emmenstrasse, in unmittelbarer Nähe der Bahnstation Emmenbrücke. Am 13. ds., morgens zirka 11 Uhr, nähern-wir uns mit einem Personenwagen im langsamen Tempo der erwähnten Stelle, vom Seetal her. In entgegengesetzter Richtung kommt ein Lastwagen mit Anhänger. Die Barriere ist beidseitig offen. Ahnungslos wollen wir passieren, im gleichen Moment kommt ein Güterzug, überfährt den Uebergang, hält und fährt wieder gegen die Station Emmenbrücke zurück. Erst nach diesem Manöver senken sich die Barrieren. Unser Wagen konnte knapp 1 Meter vor der offene Schranke gestoppt werden. Endlich verlässt der Zug die Station, mit Richtung Luzern und mit gemischten Gefühlen überqueren wir die Geleise. Dem Lastwagenchauffeur ist es gleich uns ergangen, auch er sah den Zug im letzten Augenblick Sofort gingen wir zum Stationsvorstand und beschwerten uns. Er meinte, der Lokomotivführer sei zu weit über die Station hinausgefahren, deswegen habe er auch wieder €h Statistische Neuigkeiten. Amerika. Die Automobil-Industrie der Vereinigten Staaten in Kanada stellte In den ersten acht Monaten dieses Jahres 4,443,350 Motorfahrzeuge her gegen 3,236,364 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Frankreich hat 1928 200,000 Automobile hergestellt, das sind 4 Prozent der gesamten Produktion in Europa. Ford in Deutschland. Der Leiter der Fordmotor Company in Berlin, Mister M. Perry, hat kürzlich über die Absichten Fords folgende Mitteilungen gemacht: In Kö'n soll, genau wie in den englischen Ford-Werken in Dagenham, die demnächst in Betrieb' genommen werden, 250,000 Wagen im Jahre hergestellt werden.", Die .rheinische Stahlindustrie soll die, Lieferungen hierfür erhalten, sofern sie ebensogut und preiswert wie die amerikanische Industrie liefert. mg. de croire que le remplacement de son CARBURATEUH par un Pferde verboten! Der Pariser Stadtrat hai beschlossen, vom 1. Januar 1930 hinweg die Verwendung von Pferden in den Verkehrsstrassen zu verbieten. Ve»l» Ein Kongress der Automobilistinnen. Der Deutsche Damen-Automobil-Club veranstaltet am 28. November, entsprechend seiner Aufgabe die automobilistischen Interessen der Selbstfahrerinnen, besonders den Autosport unter Damen zu pflegen und zu fördern, einen Kongress. Es soll auf diesem in. Berlin stattfindenden Kongress die Besprechung autosportlicher Fragen erfolgen zwecks engerer Fühlungnahme und Förderung der sportlichen Interessen durch Bildung einer Interessengemeinschaft. Chauffeur-Verein Zürich. Abendunterhaltunn 23. November. Also morgen Samstag 20 Uhr treffen wir uns alle in dem prächtigen Saal zur Stadthallo, Zürich 4; wo ein gelungenes und reichhaltiges Programm unser wartet. Unser Vereinsorcbester wird uns erfreuen, die beiden Komiker sind «non plus ultra» Ebenso vielversprechend ist der Einakter, den die altbekannte dram. Gesellschaft «An der Sihl» zum besten gibt. Das rassige und beliebte Ballorchester Oxford wird für Tanzabwechslungen sorgen. Die Festteilnehmer sind ersucht, allfällige Wünsche und Mitteilungen dem Organisationskomitee mit blau-weisse* Rosette bekanntzugeben. Einen recht vergnügten Abend wünscht allen Kvllegen, Freunden und Gönnern der Vorstand. N. B. Wir laden die verehrten Festteilnehmer 1 sowie unsere Kollegen, Freunde und Gönner unseres Vereins herzlichst zu unserem Katerbummel ein. Derselbe wird Sonntag den 24. November nach ca. 3 Uhr, im Saale der Alten. Trotte, in Höng? durchgeführt. Für Tarn und gemütliche Unterhaltung ist bestens gesorgt, indem unser VeTeinsorchester aufspielen wird (sofern sie nicht allzusehr an Kater leiden). Gemütlich wird es auf jeden Fall. Die Vergnüuungskommisston. " ••:. . : Der'Vofstafid.' "••'- - I C'est une orrenr a« •HUäHHHUaBaHBHHKaEfaHHIiaHBHB n Welches Qeschl't braucht keinen Lieferwagen? Welcher Kaumnann kein Personenauto? Rechnen Sie sich einmal ausi für Oamionnage in der Stadt und der näheren Umgebung brauchen Sie pro Monat so und so viel. Wenn 8le einen lelohten Lieferwagen hab«n, können Sis nooh einen grösseren Kreis bedienen, srsparen Sie sicn somit noch Bahn» trachten. Ihr Verteilerdlenat wird beweglicher. So sparen Sie sich nicht nur Frachten, Sie erhöhen Ihren Umsatz. — Auch das dürfen Sie nicht vergessen: Wenn 8ie per Bahn und zu Fuss die Kunden besuchen, verlieren Sie viel teure Zeit. Ein Auto erleichtert Ihnen die Besuche und ermöglicht Ihnen, in gleicher Zelt mehr Kunden zu besuchen als ohne Wagen. — Ein Auto, aui Kredit gekautt, lässt sich zahlen durch den Gewinn, den es ins Geschäft bringt. ZÜRICH IM BDRSENGEBAUDE TELEPHON UTO 3693 GENF: 10 RUE PETITOT TEUPhON 42.4.18 fr i a i n est vraiment interessant que sur une voifure ou un camion ayanc d£jä un certain nombre d'ann^es de Service; l'interet que procure, dans tous las cas, 1'mstallati.on du carburateur SOLEX est toujours le me~me. Que votre voiture ou votre camion soit un X ou un Y, vous aerez toujours satifcsfait, et ... puisque tot ou tard vous devrezvousyddoider pourquoi attendre et surtout pourquoi attendte l'hiver? AMez aufourd'htui-mSme retmir le vötre ohez votre garOLffi&te et l'hiver qui arnve MS vous apporlera plus les ennuis gue vous aves enduräs Van dermer. Agent g§n§rs! en Sulsse: Henri Bachmann Blenne 12 b. RIII dl (Wo TeX 48.42, «8.13 Genaus I, Placi in Elia-Ulm Tii6paoae 26.(541 D BBNBBHHMHnMBaQB