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E_1929_Zeitung_Nr.099

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den, beliebig herausgegriffen, sie mögen genügen, um diejenigen Fahrer, die nun einmal aus Sparsamkeitsmotiven nur eine Lampe benutzen wollen, zu veranlassen, nie die rechte, sondern stets die linke Lampe brennen zu lassen. Es wäre sehr zweckdienlich, wenn die Herren Verkehrspolizisten die Zuwiderhandelnden auf die obigen Gefahrenmomente aufmerksam machen s würden. V. 0. Behan. Automobilisten, helft zur Aufklärung mit' Das Polizeikommando des Kantons Bern teilt mit: Montag, den 11. November wurde um 18 Uhr die 27jährige Fabrikarbeiterin Anna Häfeli, wohnhaft gewesen 'bei ihren Eltern in Mümüswil (Kanton Solothurn) unweit der Kantonsgrenze in schwerverletztem Zustand auf der Hauptstrasse zwischen Enge-Niederbipp und Stampfeli-Oensmgen liegend vorgefunden. Das neben ihr liegende Fahrrad wies keine Beschädigung auf, so dass anfangs die Annahme bestand, die Verunfallte sei infolge ungünstiger Strasse gestürzt. Die ärztliche Untersuchung ergab dann jedoch, dass ihr ein breites Rad über den Brustkorb gefahren sein muss. Die Verunfallte selbst konnte aber nicht mehr befragt werden, indem Sie in der Nacht vom Montag auf Dienstag an den erlittenen Verletzungen verschied. Naheliegend erscheint die Annahme, dass Anna Häfeli, auf aufgepickeltem Strassenstück fahrend, mit dem Rad in den Anhänger eines sie eben überholenden Lastwagens gestürzt ist. Wenn nun auch für diesen Fall von einer strafbaren Handlung nicht gesprochen werden könnte, so besteht doch ein Interesse daran, diesen Unfall restlos abzuklären. Infolgedessen werden die Lastwagenführer und andere Automobilisten, die um die kritische Zeit die Strasse zwischen Nlederbipp und Oensingen befuhren, sowie natürlich auch allfällig unbekannt gebliebene Zeugen ersucht, sich beim nächsten Polizeiposten, beim Regierungsstatthalteramt Wangen oder dem Polizeikommando des Kantons Bern zu melden. A. C. S. A. C.S.SEKTION BERN. Tanzabend im Burgerratssaal. Am Samstag, 16. November, hielt die Sektion des A. C. S. ihren traditionellen November- Tanzabend ab. Wessen Freude der Tanz ist, in allen Variationen und Tempis der modernen Musik, der kam bestimmt auf seine Recfcnung. Zuerst brüllte ein Lautsprecher-^Jh-ammophon amerikanische Niggersongs von der Galerie herunter — was jedoch die Berner nicht in Schwung zu bringen vermochte. Dieses Kunststück gelang erst den berühmten Bingo-Boys, die mit rassigem Tempo die Tanzschlager herunterspielten. Und bald (drehte kann man nicht gut sagen) schob sich Paar um Paar in die «Arena», die mit dickem Gordon als Tanzplatz abgegrenzt war. Da gab es für den stillen Beobachter manches zu bewundern: zum Beispiel die totschicken Ballkostume mancher Damen oder die Tanzkünste mancher Herren (doch man soll nicht aus der Schule plaudern). Begnügen wir uns damit, festzustellen, dass Mitglieder wie Gäste — unter denen wir die Herren der «Avia», Herrn Primault, Zentralverwalter des A. G. S., die Herren Imhof, Sektionspräsident in Basel, und Müller-Biunner, Präsident der Sektion Aargau, bemerkten — sich gut amüsierten und die tanzfreudigen Damen und Herren unermüdlich «an der Arbeit» waren. — Ein Höhepunkt war das «Souper dansant», das der Küche Herrn Lüthis alle Ehre machte. — Doch selbst diese kulinarischen Genüsse vermochten der Tanzlust keinen Abbruch zu tun, und es gab viele, die den Moment benützten, wo sie ihre Kunst in weniger starkem Gedränge zur Entfaltung bringen konnten. — Terpsichore war die Göttin des Abends, und in ihrem Zeichen stand auch noch der dämmernde Morgen, der die letzten seeligen Tänzer heimwärts fahren sah... gr. A. C. S. SEKTION ZÜRICH. Das Martinimahl zählt stets zu den besonders stark besuchten Veranstaltungen der Zürcher Sektion und war daher auch dem diesjährigen Anlass eine Rekordbeteiligung von über 250 Mitgliedern beschieden. Eine besondere Anziehungskraft mochte hiebei die dem Martinimahl vorausgegangene ausserordentliche Generalversammlung ausgeübt haben, da sich dieselbe mit der Neuwahl des Sektionspräsidenten zu befassen hatte. Unter dem Vorsitz von Herrn H. Wunderly-Volkaxt, wickelten sich die Traktanden in rascher Reihenfolge ab. Nach Genehmigung des Protokolls der Generalversammlung vom 21. März 1929 referierte der Quästor über die verschiedenen Posten des Budgets pro 1930, welches nach den neuen Sektionsstatuten der Genehmigung durch die Generalversammlung bedarf. Ohne Diskussion wurde das Budget einstimmig genehmigt, ebenso die Festsetzung des Eintrittegeldes (Fr. 25.—) und des Jahresbeitrages pro 1930 (Fr. 40.—). Diskussionslose Zustimmung fand auch der Vorschlag des Vorstandes für den Abschktss einer Alters- und Inva-' lidenversicherung der Angestellten des Sektionssekretariates. Schon vor einem Jahr hatte der Vorsitzende, Herr H. Wunderly-Volkart, Rücktrittsabsichten geltend gemacht und nur den Anstrengungen der übrigen Vorstandsmitglieder war es zu verdanken, dass er sich noch bewegen Hess, das Amt des Sektionspräsidenten bis nach Durchführung der 25. Jahresfeier im Monat Mai 1929 beizubehalten. Das alsdann eingereichte Demissionsschreiben musste von der Generalversammlung leider als endgültiges akzeptiert werden, wobei Herr H. Wunderly-Volkart auch als Vorstandsmitglied demissionierte, sich jedoch als Delegierter der Sektion und zur Mitarbeit in andern Kommissionen bereit erklärt. Die Sektion Zürich war in der glücklichen Lage, dass ihr die Neuwahl des Präsidenten keine zu grossen Sclrwierigkeiten bereitete, indem ihr in der Person des Vizepräsidenten, Herrn Heinrich Hürlimann, eine äusserst qualifizierte Persönlichkeit AUTOMOBIL-REVUE 192» - N" 99 zur Verfügung stand, die sich nicht nur für die Entwicklung der Sektion sehr verdient gemacht hat, sondern die auch mit dem gesamten A. C. S. als Mitglied des Zentralvorstandes und Präsident der Touristikkommission eng verbunden ist. Der Vorschlag dee Vorstandes auf Uebertragung des Amtes des Sektionspräsidenten an Herrn Hürlimann fand denn auch die einstimmige Zustimmung aller Anwesenden und ist Herr Heinr. Hür- Hmann mit Akklamation zum Nachfolger von Herrn H. Wunderly-Volkart gewählt worden. Was die sportlichen Veranstaltungen des Jahres 1930 anbetrifft, möchte die Sektion Zürich auch kommendes Jahr von der Abhaltung eines Automobilrennens absehen und die Generalversammlung beschloss, im Jaihre 1930 eine Autavia und eine Gymkhana abzuhalten, welch beide Veranstaltungen in den letzten zwei Jahren sich die besondere Gunst der Mitglieder errungen haben. Es ist zudem anzunehmen, dass die Sektion ihre Mitarbeit für die Durchführung des Klausenrennens 1930 wird zur Verfügung stellen müssen, wobei allerdings von Seiten der Sportkommission festgehalten wurde, dass die Durchführung des Rennens nur unter gewissen Bedingungen finanzieller Art möglich sein dürfte. Die Generalversammlung vom 14. November befasste sich weiterhin mit einer wichtigen Verkehrsfrage der Stadt Zürich, indem hinsichtlich der Festlegung der rechtsufrigen Ein- und Ausfahrtsstrasse der Stadt Zürich die nachstehende" Resolution gefasst wurde: «Die Generalversammlung der Sektion Zürich des A. G. S. vom 14. November 1929 hat mit Bedauern vom Beschluss des Grossen Stadtrates vom 30. Oktober 1929, die Bellerivestrasse als rechtsufrige Ein- und Ansfahrtsstrasse auszubauen, Kenntnis genommen. Sie kann nicht verstehen, dass dag von den Verkehrsinteressenten-Verbänden und den Polizeibehörden seinerzeit vorgeschlagene, bedeutend aufnahmefähigere und. wie die Unfallstatistiken deutlich zeigen, viel verkehrssicherere Projekt des Ausbaues der Ein- und Ausfahrtsstrasse Utoquai-Seefeldquai keine Berücksichtigung erfahren hat. Das Projekt Bellerivestrasse kann auch nach deren Ausbau, den VeTkehrsanforderungen der kommenden Jahre nie genügen und wird ein Musterbeispiel für eine kurzsichtige und gefahrbringende Lösung eines wichtigen Strassenverkehrsproblems der Stadt Zürich bleiben. Die Sektion Zürich des A. C. S. muss die Verantwortung für diesen von wenig Verständnis für die zweckmässige Lösung eines Verkehrsproblems zeugenden Beschluss, wie auch für die kommenden zahlreichen Verkehrsunfälle an der Bellerivestrasse. voll und ganz den staditzürcherischen Behörden überbinden.» Mit ehrenden Worden gedachte der Vorsitzende noch des Hinschiedes des Zentralpräsidenten, Herrn Dufour, zu dessen Ehren sich die Anwesenden von den Sitzen erhoben. Am Martinimahl hatte Herr H. Wunderly-Volkart das Vergnügen, eine grosse Zahl Delegierter der benachbarten Schwestersektionen begrüssen zu können. So waren anwesend die Herren Dr. Rietmann, Präsident der Sektion Thurgau, Dr. Fässler, Vizepräsident der Sektion St. Gallen-Appenzell. Präsident Gottinelli und Vorstandsmitglied Meiler, von der Sektion Graubünden, Präsident Siegenthaler und Vorstandsmitglied Gygli von der Sektion Zug, Präsident Bucher und Vorstandsmitglied Dr. Bosch von der Sektion Luzern, Präsident Molinan von der Sektion Tessin, Präsident Chantre von der Sektion Genf und Sekretär Dr. Meier und Vorstandsmitglied Wächter von der Sektion Schaffhamsen. des A. C. S. Nach Begrüssung der Gast« nahm der Vorsitzende die Gelegenheit wahr, um Herrn Heinr. Hürlimann, welcher von 1922 bis 1929 als Quästor der Sektion grosse Dienste leistete, für seine tatkräftige Mitarbeit den besten Dank des Vorstandes auszusprechen und ihm ein Silber-Plateau zu überreichen. Er gedachte auch der vorzüglichen Leistungen des Sektionsmitgliedes 0 Giger auf sportlichem Gebiet, indem er ihm zur Erringung der Schweizerischen Automobilmeisterschaft, Kategorie Tourenwagen, gratulierte und ihm im Auftrag der Nationalen Sportkommission die besondere Auszeichnung der Meisterschaftsinhaber, ein vergoldetes Gobelet nebst goldener Medaille und Diplom übergab, während die Sektion Zürich einen Lorbeerzweig mit Widmung beifügte. Besonderer Aufmerksamkeit begegnete die nachfolgende Ansprache von Herrn Präsident Heinrich Hürlimann, worin er all der unzähligen Dienste gedachte, welche Herr H. Wunderly-Volkart in den 25 Jahren seiner Zugehörigkeit zum Vorstand der Sektion Zürich der Sektion, dem A. C. S. und dem gesamten schweizerischen Automobilwesen geleistet hat (wir gedenken dieser besondern Verdienste des Herrn H. Wunderly-Volkart an anderer Stelle dieser Nummer. Die Redaktion.) Als besonderes Zeichen des Dankes der Sektion überreichte er ihm ein kostbares, goldenes Zigarettenetui mit Widmung. Auch der Zentralvorstand des A. C. S. hatte sich in die Reihen der Gratulanten gestellt und Herrn H. Wunderly-Volkart durch Herrn Vizepräsident Dr. Stadler ein silbernes Plateau mit den besten Dankesworten für die dem A. C. S. geleisteten Dienste überreichen lassen. Die Glückwünsche der Schwestersektionen überbrachten die Herren Dr. Fassler, St. Gallen, und Molinari, Lugano, die auch dankbar der tatkräftigen Mitarbeit der Sektion Zürich im A. C. SJ gedachten. Die Ortsgruppe Winterthur Hess durch Herrn Hoerni dem zurücktretenden Päsidenten ihre besonderen Sympathien bezeugen. In einer tieffühlenden Rede verdankt© Herr HJ Wunderly-Volkart all die Ehrungen und Dankesbe-i zeugungen und liess seine Erinnerungen zurück-* schweifen zu den ersten Jahren des Bestehens der Sektion Zürich. Mit besonder» Worten gedachte er der energischen Unterstützung, welche ihm als Sektionspräsidenten durch die anderen Vorstands mitglieder und Helfer zuteil geworden ist und gaB seiner Freude darüber Ausdruck, dass er sein verantwortungsvolles Amt in so gut cruafizierte neue Hände übergeben kann. Die Reihe deT verschiedenen Darbietungen des zweiten Teiles des Martinimahles wurde eröffnet durch einige Soldatenliedervorträge der Herren Schmid und Eckerli. Eine sehr gut abgefasste Schnitzelbank befasste sich mit einigen markanten Sektionspersönlichkeiten und Erlebnissen aus diesem Jahr. Mit besonderem Beifall ist dann ein von 10 Sektionsmitgliedern vorzüglich aufgeführter Sketch' (eine Vorstandssiitzunu in der Sekti«6 Zürich des A.C.S.) entgegengenommen worden, und es konnten die verschiedenen Akteure, die in Maske und Spiel in ausgezeichneter Weise einige ^prominente Vorstandsmitglieder wiedergaben, wahre Lachsalven ernten. Noch selten dürfte man sich W A V fltt A4h A tt Mfl A A AB • A A A A A^fe M0 A A V99 0 W B A^M A A A •••• 0 0 A tt A49 A A0 tt A A O 9 Q s 0 O 0 A • A f| tt AB AMtt (B A tf B99 O A A AB 0 A V B W B v • V v VW v A4B V 0 V v W fl 4tt A £ A A fl A A • A B AS S| SS AUTO-GARAGEN in Eternit doppelwandig, heizbar, demontabel, seit 15 Jahren bewährte Bauart " Ltage Breite Höhe Preis cm cm cm Fr. Nr. 1 360 240 250 900.— Nr. 2 480 240 250 1100.- Nr. 3 480 300 250 1200.- Nr. 4 600 300 250 1400.- Preise ab Fabrik Lieferbar sofort. Nähere Auskünfte durch Eternit A.-G, Niederurnen CENTRAL-GARAGE ST GALLEN Unt.Grabenzi Telephon 3200 RITZI •••••••••*«••«•• ZÜRCHER FREILAGER A.-G., ZÜRICH 23 TELEGRAMME: FREILAGER TELEPHON: SELNAU 37.60/62 Moderne Einrichtungen zur Lagerung unverzollter Automobile Grosser gedeckter Autoschuppen Günstige Konditionen Frachterleichterungen Eigenes Bahnbureau ist der zuverlässige Schutz gegen das Einfrieren des Kühlwassers! ERPROBT SPARSAM UNSCHÄDLICH Herstellen I. G. 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N° 99 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE an eaner Aufführung am Martinimahl in so vorzüglicher Weise amüsiert haben. Den Schluss der Darbietungen bildeten einige Tanzproduktionen und Einlagen eines Wiener Komikers. So hat das Martinima-hl der Sektion Zürich des A. G. S. 1929 einen überaus gelungenen und frohen Verlauf genommen. Es war ein Fest, wie man e.- sich so gerne wünscht, und kein Mitglied dürft! am 14. November unbefriedigt nach Hause gega-n gen sein. Zu dieser guten Stimmung dürfte w; auch das Bewusstsein beigetragen haben. d^s= r} ' Leitung der Sektion sich auf neue in besten Händen befindet, die volle Gewähr für eine gedeihliche Weiterentwicklung der Sektion bieten. s. Ein Rücktritt und eine Neuwahl. Die Sektion Zürich des A C. S. hat sich am 14. November 1929 an Stelle des demissionierenden Herrn H. Wunderly-Volkari, Meilen, in der Person des Herrn Heinrich Hürlimann. Zürich, einen neuen Präsidenten gegeben. Es werden wohl diejenigen Vorstandsmitglieder der Sektionen des A C S. selten sein die die Auszeichnung in Änsprjcb nehmen dürfen, volle 25 Jahre dem Vorstand angehört zu haben. Herr H Wunderly-Volkait konnte dieses seltene Jubiläum mit seinem Rücktritt begehen und gestaltete sich so seine Demission gleichzeitig zu einer Gedenkfeier besonderer Art. Es war anfangs 1904. als der Jubilar als begeisterter Automobilfahrer dem A. C. S als Mitglied beitrat und rasch mit andern ostschweizerischen Automobilisten die Initiative zur Gründung der Sektion Zürich ergriff, die dann bekanntlich am 7. März 1904 im Restaurant « Seehof » in Zürich vollzogen wurde. Die Gründer wussten sich schon damals die wertvollen .Dienste und den initiativen Geist Herrn Wunderly-Volkarts zu sichern! indem sie ihn zum Beisitzer des Vorstandes wähl ten und ihm gleichzeitig das Amt des Delegierten für den A. G. S. übertrugen. Dadurch kam Herr Wunderly schon von Anfang an in engsten Kontakt mit den Zeitralorganen des Clubs, so dass er auch hier rasch eine gewichtige Rolle spielte Ihm fiel auch die Auszeichnung zu, als Präsident des Organisationskomitees die erste sportliche Veranstaltung der Sektion Zürich die Coupe Rochet- Schneider. im Jahre 1905 zu leiten und erntete damals die. einwandfreie Durchführung der Veranstaltung besonderes Lob. Von 1904—1906 gehörte Herr Wunderly-Volkart dem Sektionsvorstand als Beisitzer an, 1907 wurde er zum Vizepräsidenten ernannt und ihm gleichzeitig das arbeitsreiche Amt des Quästors der Zürcher Automobilausstellung 1907 übertragen. Hier .hat Herr Wunderly sich in initiativster Weise der befriedigenden Durchführung dieser ersten und einzigen Zürcher Automobilschau angenommen und sich grosse Verdienste erworben 1908 wählte ihn die Sektion Zürich mit Akkla ination zu ihrem Präsidenten, welch verantwortungsvolles Amt er bis 1912 inne hatte Unter seiner zielbewussten Leitung hat die Sektion sehr erfreuliche Fortschritte gemacht, ist doch die Mitgliederzahl von 184" auf 398 emporgeschnellt. 1912 glaubte Herr Wundorly sich von der schweren Bürde des Sektionspräsidenten etwas entlasten zu müssen. als sich die Sektion Ende 1922 veranlasst sah. sich nach der Demission des Herrn Dr. E. Bircher nach einem neuen Präsidenten umzusehen, stellte sich Herr Wunderly bereitwilligst zur Verfügung, um dann während sieben Jahren dieses verantwortungsvolle Amt zu versehen. Damals. Ende 1922. betrug der Mitgliederbestand noch 728. heute bei seinem Rücktritt sind es 2500. Diese beiden Zahlen sprechen wohl genug für die immense Arbeitsleistung, welche der Jubilar in all den Jahren der Sektion Zürich gewidmet hat Herr Wunderly war aber auch ein Präsident und Versammlungsleiter, wie man sich ihn nicht besser wünschen kann. Aeusserst konziliant und sprachenund redegewandt, konnte er bei auftretenden Differenzen rasch den richtigen Weg zur Lösung finden am anderseits aber auch zielbewusst den Interessen der Sektion und des A. C. S.. wie des Automobilismus überhaupt, zum Durchbruch zu verhelfen Bei den Behörden hat er sich unermüdlich für den berechtigten Schutz der Motorfahrzeuglenker eingesetzt und sich hier auch von teilweisen Misserfolgen nicht abschrecken lassen. Als unentwegter Führer, der aber auch die volle Verantwortung für sein zielbewusstes Handeln mit Aufopferung voll und ganz auf sich nahm, hat er so dem züroherischen und schweizerischen Automobilismus die grössten Dienste geleistet. In besonderer Erinnerung steht noch sein mannhaftes Eintreten im Kampf gegen das eidgenössische Automobilgesetz, wo er das Präsidium der Schweiz. Strassenverkehrsliga von 192R bis 1928 innehatte. Etliche Jahre gehörte er auch dem Zentralvorstand des A. C. S. an und spielte als Delegierter deT Sektion in den Delegiertenversammhingen eine hervorragende Rolle. Es kam die Sektion Zürich wohl schwer an eine solch vielseitige und initiative Persönlichkeit zu ersetzen und nahm sie wohl gerne von der Zusicherung des Herrn Wunderly Vormerk, dass er 1914 wurde er in Anerkennung seiner grossen Verdienste um die Sektion Zürich zu deren Ehren- und im A. C. S. besonders mit Verkehrsfragen und Organisartor beschäftigte er sich in der Sektion mitglied ernannt und vertauschte er im gleichen dem Autotourismus, dessen bedeutsame Entwicklung er schon lange voraussah. Im Jahre 1927 Jahr sein Aktuaramt mit demjenigen eines Beisitzers, 'welches er bis 1920 innehielt. 1921 rückte zm Mitglied des Zentralvorstandes des A. C. S. er- präsidiert er seither auch dessen Touristik- er dann, wiederum zum Vizepräsidenten vor undnannt, kommission, der er rasch zur intensivsten Betätigung verholfen und so viel dazu beigetragen hat zu den hervorragenden Erfolgen, welche der A.G.S in den letzten drei Jahren auf touristischem Gebiet erzielt hat. Getragen vom Zutrauen der gesamten Sektion wird Herr Hürlimann der Sektion Zürich ein ausgezeichneter Führer sein, zu dessen einstimmiger Wahl sich die Sektion, der A. C. S und der schweizerische Automobilismus nur gratulieren können. s. AUTO-SEKTION WALDSTATTE DES T. C. S. Der Vorstand der Sektion Waldstätte aal es von jeher als seine Aufgabe betrachtet, den Mitgliedern ein reichhaltige« Programm zu bieten und je nach Umständen die Beziehungen der Veranstaltungen zum Autowesen enger oder weiter zu knüpfen. Nachdem nun der Winter im Anzug ist. mit langen Abenden und kühlen Nächten, einer zu Ausfahrten wenig geeigneten Zeit, so wurde die Sektionstätigkeit auf andere Gebiete übergeleitet. Einen recht interessanten und genussreichen Abend bot uns kürzlich H. Franz Waiden aus Wien, welcher vor einer sehr gut besuchten Versammlung einen interessanten Vortrag hielt, mit dem Titel cReiseweg nach Wien», und cOesterreichs Hauptstadt». Der Vortrag Waiden führte uns im ersten Teil von Bregenz über Feldkirch-Bludenz-Innsbruck nach Wien, wobei noch verschiedene andere Zufahrtsstrassen besprochen wurden. Im zweiten Teil sah man alte und neue Ansichten aus der Donaustadt, deren gemütvolle Bewohner und deren Schätze in Kunst und Wissenschaft stets ihre Anziehungskraft auf die übrigen VölkeT ausüben werden. Der Vortrag selbst wurde durch zirka 150 kolorierte Lichtbilder wirkungsvoll ergänzt, an de- sich weiterhin der Sektion als Delegierter und für nen der Naturfreund und Photograph seine helle sonstige Mitarbeit zur Verfügung stellen und derFreude haben konnte. Jedes einzelne Bild ist mit Sektion auch weiterhin sein ganzes Wohlwollen bewahren werde. Sie wird von diesem Anerbieten Charakteristische bebandelt Malerische alte Städt- Liebe und Verständnis für das Bildmässige und gerne und recht oft Gebrauch machen Herrn Wunderly aber schulden sie. der gesamte A. C. S. und seradern, himmelhoch ansteigende Berge mit dem zeigt; dazu ist es aber notwendig, dass die Betrofchen, schöne saftige Auen, silberglänzenden Was- sei die glückliche Geburt einer Schnitzelbank ange- der schweizerische Automobilismus überhaupt gröss^ Hermelin des ewigen Schnees bekleidet, frohe Bilder aus dem Volksleben, imposante Denkmäler ten Dank und dürften die Dankesbezeugungen der der sehr man seine grossen Verdienste allseits anerkennt und dankbar derselben gedenken wird. Der Name Wunderly-Volkart wird mit der Sektion Zürich und mit dem A. G. S. unlöslich verbunden bleiben, und man kann nur wünschen, dass Herr Wunderly noch recht lange dem A. C. S. erhalten bleibt. nisse zu gegenseitigem Nutzen auswirken werden. Diese Woche ist der Besprechung von Chassis und Motor gewidmet, und es ist eine Freude, zu sehen, wie eifrig die Zuhörer den klaren und vorzüglichen Ausführungen von H. Ernst Epper folgen. Nächste Woche werden Hr. Hans Güdel und Hr. Th. Frey mit Funken und Scheinwerfern in das Chaos der elektrischen Kenntnisse hineinleuchten, während zum Schlüsse noch einige Kapitel über Mechanik sowie Anleitung zur Behebung der wichtigsten Störungen gegeben werden. Endlich sei noch darauf aufmerksam gemacht, da.ss Samstag über 8 Tage, also am 23. November, unser Familienabend im Hotel Rössli in Luzern abgehalten wird. .Das Vergnügungskomitee arbeitet schon seit Wochen fieberhaft und scheut keine Anstrengungen und keine Opfer, den Abend genussreich und fröhlich zu gestalten. Mitglieder und Freunde der Sektion Waldstätte werden gut tun, diesen Abend jetzt schon zu reservieren. Für den Katerbummel am Sonntagnachmittag ist eine Fahrt nach Sursee in das Hotel Schwanen vorgesehen. Wer sich an diese beiden ausseist gut geratenen "Anlässe des letzten Jahres erinnert, wird sicher wieder kommen, und; ebenso mögen kommen'alle jene, welche unsere Veranstaltungen nur vom Hörensagen kennen. Also reservieren Sie sich den 23. November für den T C. S. Dr. R. Z. SCHWEIZERISCHER DAMEN - AUTOMOBIL- CLUB. Sektion Bern. Nächsten Freitaig, den 22. November 1929, 20.15 Uhr, wird eine zweite Unterrichtsstunde über das Automobil stattfinden in der Garage Automo A.-G. in Bern.' Alle automobilfahrenden Damen sind freundlich eingeladen. Einladung. Am 14. Dezember 1929 hält der Dämen-Automobil-Club selbstverständlich auch seine Weihnachtsfeier, und zwar in sämtlichen Räumen des Clublokals du Theätre, ab. Wii beginnen um 19.45 Uhr mit einem Nachtessen, das pro Person auf Fr. 5 zu stehen kommt, und gedenken einen sehr gemütlichen und vornehmlich lustigen Abend zu verleben. Um Ihnen einen Begriff zu geben von dem, was Sie erwarten dürfen, fenen auch anwesend seien, denn es handelt sich um eine rein persönliche Angelegenheit. Unsere Tombola zeichnet sich dadurch aus, dass 10 Prozent mehr Gewinne sind als Lose. (Tatsächlich !) Ueberdies sind eine Fülle von privaten Vorträgen und Produktionen angemeldet worden, so dass sich Herr Lüthi veranlasst sah, die Freinacht vorläufig auf 3 Uhr anzusetzen. Ä. e. Herren Hürlimann. Dr. Stadler, Molinari und Dr. Baukunst, und vieles andere zog an unsern Blicken Fässler am Martinimahl vom 14. November ihm vorüber Wenn es auch kaum anzunehmen ist. dass wohl am nachdrücklichsten dargetan haben, wie wir eine Clubfahrt nach Wien machen werden können, so dürfte doch das Interesse für diese schöne und interessante mit der Schweiz na-he verwandte Gebiet geweckt worden sein. Der Motorenkufs. % welcher anfänglich zu verkümmern schien, ist in letzter Stunde, durch eine Wir nehmen als selbstverständlich an. dass die Sturmflut von Anmeldungen zu einer imposanten verheirateten Damen ihre andere Hälfte mitbringen Veranstaltung geworden. In zwei Gruppen von je und dass Gäste und Freunde in jeder Form und Der neue Zürcher Präsident. Herr Heinrich zirka 30 Teilnehmern versammeln sich alte und Zahl herzlich willkommen sind. Das gibt Stimmung! nicht um zu feiern, denn das Wohl und Weh derHürlimann, ist im schweizerischen Antomohilismns kein Unbekannter 1919 in den A. C. S. ein- Automobiles einzudringen. Mit besonderer Genugstand darauf angewiesen. Oire Zusage bis zum junge Automobilisten, um in die Geheimnisse des Aus leicht ersichtlichen Gründen ist der Vor- Sektion und des A. C. S. war ihm zu sehr ans Herz gewachsen, dass er untätig beiseite stehen konnte getreten, wurde er schon am 22. April 1922 zumtuung hai es uns erfüllt, dass sich darunter eine 22. November zu erhalten. Wir bitten Sie ebenso Er verblieb denn auch weiterhin im Vorstand und Mitglied des Vorstandes und am 9. Mai 1922 zum grosse Anzahl Vertreter aus dem Polizeikorps befinden., und wir begrüssen es ausserordentl'ch dass sicht unterstützen zu wollen. O du Fröhliche! herzlich wie höflich, uns wenigstens in dieser Hin- versah in den: Jahren 1912 und 1913 das Amt des Qnästor und spätem Vizepräsidenten der Sektion Aktuars, das damals, wo noch kein- Sekretariat be- ernannt, welche Aemter er bis 1929 beibehielt Als sie sich auch mit dem Automobil von innen n beschäftigen, und wir hoffen, dfrss sieh diesj» Kennt- Frau Margrit Seeberger-Hortler. S. D. A. C. Sektion Bern, Mitdiederaufnahmen : erfahrener AutomobilsportnTann und m'elbewusRter • staffd';'«1ne »nsftftnlirhe ••Arbpitsleistun? erforderte FruMeen. LE SiiCCES DU SALOH OE PARIS 1 CAMIONS OMNIBUS CAR ALPINS les meilleurs »OOOCOOOOOOOOOOOOOOOOOOCX30CXXJOOOCOOOOOOOOOOOO UNE VISITE DANS NOS USINES VOUS CONVAINCRA 8cylindres 11CY ARBON BÄLE * MORGES * ZÜRICH sais • et propositions sur demande Oarage Metropole fe© SARBACH.