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E_1929_Zeitung_Nr.098

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**ve Der grosse Zeitsparer Das Adressbuch der Schweiz. Volkswirtschaft Das Verkehrshandbuch der Schweiz Das Standard' werk für Nachforschungen Ausgabe 1929130 RATIONELL arbeitende Geschäftsleute aller Branchen machen sich den Nutzen dieses Buches jedes Jahr zu eigen. PREIS nur 15 Fr. Neuer Tarif für Auslandsgesprache gratis! Da§ Herstellen von Fernverbindungen verursacht am Telephon Zeitverluste, die das Jahr hindurch auch in mittlern Betrieben unbemerkt zu gewaltigen unproduktiven Ausgaben anschwellen können. Besonders ärgerlich ist namentlich das Aufsuchen der Teilnehmernummern in Orten ausserhalb des Bereiches des eigenen Netzes. Entweder wirken die grossen Stadtverzeichnisse beim Nachschlagen-nach kleinen Orten störend oder man nimmt ein unrichtiges Netzbuch zur Hand. Das Schweizerische Telephon-Adressbuch zieht alle Teilnehmernamen in ein einziges Ortsalphabet zusammen, scheidet aber die Verzeichnisse der grossen Städte aus. Registerkartons und zweckmässige graphische Darstellung tragen weiter dazu bei, die Nummer Jedes Telephonabonnenten in. irgendeiner Ortschaft der Schweiz im Augenblick zu • ermitteln. Die Tatsache, dass sich unter den 230,000 Telephonbesitzern der Schweiz, die Träger ihres. wirtschaftlichen Lebens und Strebens in Handel, Industrie, Gewerbe -und' Verkehr befinden, macht dies Ortslexikon zudem zur wertvollsten Adressensammlung, zum wichtigsten Nachschlagewerk unseres Landes. In allen Fragen der Unterkunftsverhältnisse und des Verkehrs in den Ortschaften gibt es Auskunft. Kaufleute benutzen es als postmässig vollständige Adressliste für ihre Kundenwerbung. Mehrere wichtige Angaben, wie Einwohner-, Ziffern, Kantonszugehörigkeit und Meereshöhe der Ortschaften; Stadtpläne und Strassenverzeichnisse, sowie Telephon-Nummern sichern ihm eine ständige Anwendung in allen Verlegenheiten des Bureaubetriebes während dem ganzen Jahr. mit allen Nummernänderungen nach amtlicher Vorlage revidiert soeben erschienen ! -OJJUI. JLJÜULJI II H H H HO Bücherzettel Senden Sie sofort per Nachnahme' Schweiz. Telephon-Adressbuch Ausgabe 1929/30, zum Preise von Fr. 15.—, ., den. „

1929 AUTQMOrJlL-KEVUfi U Das Auto im Orient Im ökonomischen und sozialen Leben des Persers hat das Automobil erst in der Nachkriegszeit eine Rolle zu spielen begonnen. Seitdem sind die Automobileintragungen von Jahr zu Jahr gestiegen, um sich zu Beginn des laufenden Jahres auf 5763 Einheiten zu 'belaufen. Von dieser Gesamtzahl entfallen 3862 Einheiten auf Personenautomobile, 1139 Einheiten auf Lastautomobile, 70 Einheiten .am. Autötnobilomnibusse und 692 Einheiten auf Motorräder. Sehr bemerkenswert ist, dass der amerikanische Anteil am persischen Ges.amtbestand von ..Automobilen nicht weniger älis 85 Prozent ausmacht, während der Rest sich auf französische, italienische, englische, deutsche und schweizerische Marken verteilt. Obige Gesamtziffer mag sehr unbedeutend erscheinen für ein Land, das eine Bevölkerung, von rund 10 Millionen aufzuweisen hat, doch ist zu bedenken, dass Persien noch ein sehr primitives Land ist, in welchem fast ausschliesslich Ackerbau und Viehzucht betrieben werden, wo eine nennenswerte Industrie überhaupt nicht vorhanden ist, während ein nicht geringer Teil der Bevölkerung noch das Nomadenleben führt. Schliesslich muss noch in Rücksicht gezogen werden, dass die Käufkraft der breiten Masse der persischen Bevölkerung zur Zeit noch sehr gering ist. Unter diesen Verhältnissen und als Folge anderer Faktoren, von welchen weiter unten die Rede sein wird, erscheint die Anzahl der gegenwärtig in jenem Lande in Betrieb befindlichen Automobile um so bemerkenswerter, als fast alle der zur Zeit in Persfen registrierten Automobile im Zeitraum der .-M.«.n«*vwWWWPPOOOOOOOOOoMBBm Persien letzten fünf Jahre in das Land gekommen sind. ; Durch ausgedehnte Sandwüsten und unfruchtbare Gebirgszüge voneinander getrennte, von der See meistenteils sehr weit entfernt liegende Oasen bilden die charakteristischen Merkmale der Topographie jenes interessanten Landes. An Eisenbahnlinien, welche die voneinander weit entfernt liegenden grösseren Städte miteinander verbinden könnten, fehlt es dem Lande gänzlich. Die Wege und Strassen aber, die ausserhalb der Städte fast ausschliesslich sogenannte Naturstrassen sind, befinden sich noch in einem sehr mangelhaften, für Automobile vielfach ganz unpassierbaren Zustande. Erst in jüngster Zeit lässt die Regierung sich den- Ausbau und die < Verbesserung des Wegenetzes sehr angelegen sein und hat, fQr diesen Zweck dem Ministerium für öffentliche AT* beiten und Handel unlängst eine besonder^ Abteilung für öffentlichen Wegebau angeschlossen. Durch energische Unter'drückun?! der aufständischen Stämme durch die Regierung sind hinsichtlich der Pazifizierung dejS Landes im Zeitraum der letzten paar Jahre derartige Fortschritte gemacht worden, dasS das Reisen in Persien heutzutage sichere« ist als es je zuvor der Fall war, was gleich«' zeitig sehr viel zur Verbesserung der aNge* meinen ökonomischen Bedingungen, belgetra^, gen hat, wie schliesslich auch die rasch und mit grosser Tatkraft bewerkstelligte Einführung verschiedener sozialer Reformen nach abendländischem Muster wenigstens einen Teil der wohlhabenden Bevölkerungsklasse für abendländische Sitten und Gebräuche empfänglich gemacht hat. Mit der Adoption europäischer Kleidung seitens vieler Scheiks und Stammoberhäupter ist auch ihre Abneigung und ihr Widerstand gegen das Automobil geschwunden. Es kommt hinzu, dass der unlängst zwischen der «Anglo-Persian Oil Company», welche Über sehr ergiebige Petroleumquellen und moderne Raffinerien im Gebiet des Persischen Golfes verfügt, und) der «Persazneft» (Sowiet-Petroleumverwaltung) mit Produktionsstätten in Baku im Kaukasus ausgebrochene Preiskrieg bereits zu einer erheblichen Verminderung der Betriebsstoffpreise auf dem persischen Markt geführt hat. In Teheran, welches Verbrauchszentrum am erbittertsten umkämpft wird, sind die Benzinpreise zur Zeit um 30 bis 40 Prozent niedriger als zu demselben Zeitpunkt des verflossenen Jahres. Transporte von Lasten, bei deren Durch-, •führung Zeit keine Rolle spielt, es auf Schnelligkeit also nicht ankommt, erfolgen in Persien nach wie vor mittels Kamel- oder Eselkarawanen. Die Güterbeförderung auf dem Karawanenwege stellt sich zur Zeit nur halb so teuer wie diejenige mittels Lastautomobilen,' doch wird diese Differenz teilweise durch die hohen Zinsen aufgewogen, welche die Finanzierung des langwierigen Warentransportes durch Kamel- oder Eselskarawanen erfordert. Angesichts der Tatsache, dass der persische Bankzinsfuss gegenwärtig 12 und mehr Prozent beträgt, ist die durch die Beförderung von Gütern mittels Lastautomobilen bedingte' Zeitersparnis sicherlich nicht ohne Bedeutung. Infolgedessen geht die persische Handelswelt immer mehr dazu über, sich auch zur Beförderung von Gütern, die nicht zu der Klasse der leichtverderblichen gehören, des Automobils zu bedienen, was insbesondere für den Transport von Petroleum gilt. Hinsichtlich der Personenbeförderung mittels Automobilen gilt, dass reguläre Autotaxi in Persien auch gegenwärtig noch nicht anzutreffen sind, was damit in Zusammenhans zu bringen ist, dass zu viele Strassen, sogar in den grösseren Städten, in nicht befahrbarem Zustand sind. Reguläre Automobilomnibusse gibt es nur in der Hauptstadt Teheran, wo eine dänische Gesellschaft gegenwärtig achtzehn grosse Berliets im Stadt- und Vorortverkehr unterhält. Diesem Unternehmen wird neuerdings seitens der Besitzer von kleinen, Omnibussen, die aus Lastautomobilen umgebaut worden sind, schwere Konkurrenz gemacht. i Da der Durchschnittsperser sehr gern unterwegs ist, kommt ein Beförderungsmittel, das Schnelligkeit, verbürgt und gleichzeitig billig ist, seinem Geschmack sehr entgegen, insbesondere aber trägt die tiefeingewurzelte, leidenschaftliche Vorliebe des Persers für Pilgerfahrten sehr viel zum beständigen Ausbau des Personenaütomobilwesens in jenem Lande bei. Nachdem es den persischen Untertanen aus politischen Gründen untersagt ist, nach Kerbela im Irak zu pilgern, müssen sie sich mit Pilgerfahrten nach Meshed oder wenigstens nach Kum begnügen, und es stellt sich für die Pilger aus allen Landesteilen billiger, diese Reisen mit dem Automobil als mit der Karawane zu machen, indem es beispielsweise den Geschäftsleuten von Teheran möglich, ist, im Automobil nach zehn Tagen wieder in der Hauptstadt zu sein, während für die Hin- und Rückreise mit der Karawane nicht weniger als zwei Monate erforderlich sind. EIN IDEALER WÄGEN FÜR DIE FAMILIE Strassensqhmutz im Auto ist nicht angenehm, besonders nicht im Winter, ji. bei nassem Wetter. Der neue Datent. fluto-Schuhreiiugei Kleines Modell: 1(35 X 20 cm) ohne Schutzblech Fr. 15.- mit Schutzblech Fr. 18.- Qros&es Modell: (35 x 24 cm) ohne Schutzbleoh Fr. 18.- mit Schutzbleoh Fr. 21.- verhindert dieses Uebel, er besteht ans lösbar, mit dem Trittbrett verbundenen Bürsten. 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