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E_1929_Zeitung_Nr.107

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AUTOMOBIL-REVUE i39 _

AUTOMOBIL-REVUE i39 _ N° 107 nf reundliche Begegnungen auf der Strasse bringen das Bedürfnis nach einem Erkundigungsmittel über die Eigner: fremder Wagen. In höchster Zuverlässigkeit ist es jedes Jahr im Personenwagenverzeichnis des Schweiz. Äutomobilkalenders enthalten. In wochenlanger Arbeit des Verlages und der kantonalen Automobil-Bureaux ist die ZentEalkarfotlielc des stbweiz. Ifomoibesitzes auf den neuesten Stand gebracht worden. Die Zu- und Abgänge seit der letzten Ausgabe, sowie die Firmen- und Domiziländerungen der Besitzer sind aus den amtlichen Listen und dem Zeitungsdienst des Verlages bis zur letzten Stunde der Drucklegung ermittelt worden: Heute sind wir in der Lage, die Ausgabe 1930 in absoluter Zuverlässigkeit und Gebrauchsfertigkeit wiederum in die Hände unserer langjährigen Abnehmer zu legen. nur Fr. 7.5O. für Abonnenten 20 Prozent Rabatt* Automobil-Revue, Bern In 7 Abteilungen enthält das Werk ausserdem das ganze flutomobilwissen. Vom automobilistischen Kalendarium bis zur Automobil-Buchführung, von den Steueransätzen bis zu den Versicherungsvorschriiten, von den Ratschlägen für die Fahrpraxis bis zur PS.-Tabelle, ist im AUTOMOBIL- KALENDER alles enthalten, über das man das Jahr hindurch Informationen braucht oder wichtige Daten vorzumerken hat. Prote Pr 7 ISA fflinnnanton jn °/ RahmtI Weihnachtslieferungen haben nur noch bei sofortiger Bestellung Aussicht auf rechtzeitige Ankunft. Man bestelle deshalb so'ort. Nebenstehender Bestellschein, richtig ausgefüllt, sichert Ihnen prompte Bedienung. Das Buch kann auch auf unsern Bureaux abgeholt werden, in: BERN, Breitenrainstrasse 97 ZÜRICH, Löwenstrasse 51 GENF, Rue Croix d'or, 12 Bücherzettel Senden Sie sofort nach Erscheinen per Nach* nähme Expl. Automobil-Kalender 1830 mit Personenwagen-Verzeichnis zum regulären Preis von Fr. 7.50* zum ADuimeuleu-Preis vun tr. b.—• #\ U«**.. _*B_2»1BA.B ^__ _ a^S jklt* _^&«af £U , In offenem Inwt mit der Bezeichnung „Drucksacüe"' beträgt das Porto nur 5 AOuuautfaUua. llruck and Uicoeti«. UAÜ.VV Ali A.-U. ii

107 III Blatt Bern, 17. Dez. 1929 Rufomobfl Die Bezeichnung cAsphalt» entstammt dem griechischen Namen für Erdpech. Gleichartige Bedeutung haben die Namen Bitumen, aus dem Lateinischen pix tumens stammend und aufwallendes, glühendes Pech bedeutend, Erdpech, Judenpech und Bergpech. Das Naturerzeugnis Asphalt besteht aus schwarzen bis braunschwarzen, bei gewöhnlicher Temperatur harten und spröden, aber durch Erhitzen weich werdenden Stücken. Während der Asphalt aus Amerika mit einer stark abfärbenden braunen Schicht bedeckt ist. weist der syrische Asphalt rein schwarzes und glänzendes Aussehen auf. Dieser hat auch meist nuscheligen Bruch, der dem amerikanischen Produkt fehlt. Den natürlichen Asphalt trifft man In Lagern fast auf der ganzen Erde an. Seine Gewinnung aber hängt von dem lohnenden bergmännischen Abbau nach Mächtigkeit und Reinheit ab. Reiner Asphalt wird im Toten Meer gefunden. Dieser Asphalt fliesst aus heissen Quellen in den See. wo er beim Erkalten zu «Stücken erhärtet. Syrischer Asphalt kommt zu uns nur in geringen Mengen. Auf der Insel Trinidad liegt ein Asphaltvorkommen von grösster Mächtigkeit. Aus dem dortigen grossen Pechsee von etwa 40 Hektar Oberfläche wird der Lake-(See)- Asphalt herausgeschlagen. Gletscherartige Asphaltadern lassen erkennen, dass dieser Pechsee einstmals übergelaufen sein muss. Nach Entfernung des Erdreichs "gräbt man auch den minderwertigen Landasphalt aus. Das Vorkommen von Landasphalt ist beschränkt und seine Gewinnung geht ständig zurück. Die Produktion an Seeasphalt ist so bedeutend, dass sie die Gewinnung aller übrigen Asphaltfundorte der Welt übertrifft. Roher Trinidad-Asphalt besteht, so wie er gebrochen wird, aus etwa 40% Bitumen, 30% Wasser und 30% - Revue Revue nufomobile Asphalt, Erdwachs, Teer und Pech (Nachdruck verboten.) mineralischen Verunreinigungen. Die gleich an Ort und Stelle durchgeführte Raffinierung besteht im Aufschmelzen und Kochen des rohen Asphalts. Hierbei setzen sich die gröberen Verunreinigungen wie Steine und Zweige ab, während das Wasser verdunstet. Gereinigter Trinidad-Asphalt führt handelsüblich den Namen Trinidad epure und ist ein grosser Exportartikel nach Europa. Das ungereinigte Erzeugnis, die sogeannte Trinidaderde wird fast nur von den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika geliefert. Trinidad epure weist 50 bis 80% Bitumen auf, während der Rest aus anorganischen Verunreinigungen besteht. Die Minderwertigkeit des Landasphalts ist in dem grossen Gehalt erdiger Bestandteile begründet. Natürlicher roher Asphalt wird weiter gefunden in: Venezuela, Maracaibo, Cuba, Mexiko, Kalifornien, Colorado, Utha, Westvirginia, Barbados usw. Im Handel werden die hier gewonnenen Asphalte benannt: Gilsonit (Utha und Colorado), Grahamit (Westvirginia und Colorado). Maniax (Barbados, Trinidad), Albertit (Cuba, Mexiko). Diese Asphaltarten sind fast reines Bitumen und werden mit dem syrischen Asphalt auch unter dem Namen Asphaltite (Glanzpeche) im Gegensatz zu den eigentlichen Asphalten oder Erdpechen (Trinidad-Asphalt) zusammengefasst. Reiner Asphalt stellt nach der Befreiung von den Mineralstoffen das Bitumen dar und besteht als ein Zersetzungsprozess organischer Stoffe nach Art des Petroleums hauptsächlich aus festen Kohlenwasserstoffen, zum geringen Teil auch aus organischen Sauerstoff-, Schwefel- und Stickstoff-Verbindungen. Das spezifische Gewicht liegt zwischen 0,98 und 1,4, der Schmelzpunkt ungefähr bei 120° Celsius. (Fortsetzung siehe niohste Seite) A la gare pnncipale de Zürich, on peut voir une... ah mais, j'allais amputer d'emblee mon histoire de tout son interet... Paul trouva Alfred attablg solitaire sur la terrasse du «Bellevue»; ce tableau insolite — on €tait habitu«5 ä voir Alfred en compa- #nie feminine — le frappa; il alla le rejoindre. Paul: Salut Alfred... tout seul ? es-tu malade ? tu as un air absolument piteux ! Alfred: Ne m'en parle pas; j'ai le cafard, je voudrais Stre partout ailleurs qu'oü je suis... Paul: Aurais-tu ecrasfi trn pifiton? grille une bielle ? attente ä la securite des chemins de fer? Allred: Rien de tout cela ; mais l'auto cst quand meine mSlee ä l'histoire. Alfred avait trois amies . . . Paul: Et les petites amies aussi, ie suppose? alors ce n'est pas si grave. Petite quereile passagere? Alfred : Tu as devine : l'auto et les petites amies. Mais l'affaire est terrible : la Jalousie... la dignite offensee... j'en deviens neurasthe'- nique. Paul: Confesse-toi, c'est le meilleur remede. Ton vieil ami t'absoudra et te rendra l'optimisme. No 107 Illme feuille Berne, le 17 d^c 1929 Rendre Service ä autrui • • • Alfred: Une deveine dont tu n'as pas idee. Ah! si je connaissais l'abruti qui m'a jou6 ce tour... et comment... Paul:'Wiens au fait. Alfred: Tu sais que j'ai achete une nou« velle huit-cylindres en V... une vraie merveille ! Eh Wen, cette voiture, j'en ai marre... gräce ä Lucette, Anita et Brigitte. Ah ! l'andouille qui... Paul: Diable! Trois d'un coup, toutes en disgräce ? Comment es-tu arrive ä ce rairobolant r£sultat? Alfred: Disgräce? c'est'inoi qui suis en disgräce! Les trois sont furieuses... Paul: Shakespeare l'a dejä dit: les hommes ont toujours et6 döcevants: un pied en mer, l'autre sur le rjvage, Jamals constants (suite page smvante coL 3) Xoutes les qualites de 1' ä une chose. Toi, tu n'auras pas et6 constant non plus envers ces petites choses qui se nomment Anita, Lucette Brigitte... Alfred: Je ne sais pas, je n'y comprends rien. Comment l'idee me vint-elle d'etrenner ma nouvelle voiture avec une de ces filiertes a l'exclusion des autres ? Donc, j'Scris ä Lucette : «Chere amie, maTdi ä 14 h. je t'attends au garage pour baptiser rineomparase retrouvant dans une 8 cylindres de grand luxe. 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