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E_1929_Zeitung_Nr.107

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18 REVUE AUTOMOBILE —

18 REVUE AUTOMOBILE — AUTOMOBIL-REVUE 1929 — N° 107 dieses Jahres eingeleitet. Unterdessen gehen Stelle des heutigen Burgerspitals einen Post- der durch Verkehrstunnels mit dem die Verhandlungen weiter, die, wie manneubau, hofft, zu einer Einigung führen. Bahnhof, den Autobussen usw. sehr gut verbunden werden könnte und so ein vorteil- Die Inangriffnahme der Zufahrtslinien haftes Zusammenarbeiten von Automobil und soll dann, laut Verpflichtung der Bundesbahnen, im Jahr 1936 erfolgen. die Gründe 'bekannt, die die Verlegung des Eisenbahn gewährleisten würde. Volmar ga'b Schon im nächsten Sommer wird dagegen Stückgüterbahnhofes vorgängig dem Abgrabarbeiten notwendig machen. Er machte im mit einer provisorischen Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf dem Bahnhof- und übrigen darauf aufmerksam, dass durch die Bubenbergplatz begonnen. Die vier Tramlinien auf dem Bubenbergplatz werden auf kilometer entsteht, der entsprechende Fahr- neue Linienführung event. ein neuer Tarif- der Mitte des Platzes zusammengefasst, so preisänderungen mit sich bringt. Auf alle dass für den übrigen Verkehr beidseitig von Fälle ist ein rascher Entschluss erforderlich. ihnen eine Fahrbahn von 8 m Breite entsteht. Das obere Ende der Spitalgasse erlen nun demnächst aufgenommen werden. Die Verhandlungen über diesen Punkt solhält eine grosse, zentrale Schutzinsel, die als Es Dleibt noch zu erwähnen, dass die angegebene Verkehrsregelung um den Bahnhof gemeinsame' Einsteigestelle für sämtliche Tramlinien dient. Das gegenwärtige Tramhäuschen wird abgebrochen, desgleichen der migt ist, dass aber auch hier die Beratungen herum vom Gemeinderat noch nicht geneh- heute für den Passagiergutverkehr dienende, in der nächsten Zeit so gut wie sicher, im para'lel zur Heiliggeistkirche stehende Teil angegebenen Sinn, zum Abschluss kommen der BahnhofhaUe. Die unhaltbar gewordenen werden. at. Verkehrsverhältnisse an dieser Stelle des Bahnhof- und Bubenbergplatzes lassen sich dadurch schon viel verbessern. Auf dem Bubenbergplatz, am Hirschengraben und rund um die Heiliiggeistkirche wird zudem der Kreiselverkehr eingeführt. Die definitive Neugestaltung des Bubenbergplatzes kann erst in zwei bis drei Jahren vorgenommen werden, d. h., wenn einmal die Flucht des neuen Bahnhofes festgesetzt ist. Im übrigen sei hier auf die am Planwettbewer'b für die Gestaltung der Verkehrsregulierung auf dem Bahnhof- und Bubenbergplatz im letzten Frühling erstprämierte Lösung von Reinhard, Zürich, verwiesen, über die wir seinerzeit einlässlich berichtet haben. Die Kosten für alle bisher aufgeführten Arbeiten werden schätzungsweise 30—40 Millionen betragen. An der dem Vortrag des StadtpräsÜdenten anschliessenden Diskussion äusserten sich Regierungsrat Bösiger und Prof. Völmar, Direktor der Lötschbengbahn, noch über •e'vnige weitere Problems. Bösiger fordert u. a. die Beseitigung der Solothurn-Bern- Bahn vom Bahnhofplatz und schlägt ihre Einführung auf dem Terrain der alten Kavalleriekaserne vor. Weiter proponiert er an der Automobil-Industrie und -Handel in Schweden. Stockholm, 9. November 1929. Bis vor drei Jahren ist die Automobilindustrie in Schweden lediglich durch drei Fabriken sehr kleinen Betriebsum'fanges repräsentiert worden, deren Produktion sich auf eini'ge Lastkraftwagentypen beschränkt hat. Ende 1926 ist in Göteborg eine Gesellschaft gegründet worden, die «Volvo A/B.», welche sich die Fabrikation von Automobilen ausschliesslich aus schwedischen Materialien und mit schwedischen Arbeitskräften und nach eigenem Typ zum Ziel gesetzt hat. Um die Mitte des folgenden Jahres ist das erste aus dieser Fabrik hervorgegangene Automobil in den Handel gekommen, ein Vierzytlinderwagen mit einem 25-PS-Motor, einem Brennstoffverbrauch von 9 Litern auf 100 Kilometer. Heute kann gesagt werden, dass dieses Modell, durch eine wirkungsvolle Reklame unterstützt, bei der einheimischen Kundschaft einen ziemlich starken Anklang gefunden hat. Die gegenwärtige Produktionskapazität der «Volvo» ist auf 1000 Automobile jährlich beschränkt. Ein wesentlicher Ausbau derselben dürfte für absehbare Zeit (Portsetzung siehe nächste Seite.) Lausanne aussi coupe et elarglt. La Municipal'ite de Lausanne demande au Conseil communal un credit de 8000 fr. pour l'e'argissement et ramelioration du tournant par lequel l'avenue J.-J. Mercier rejoint Montbenon dans la direction de Tivoli. Le nouveau trottoir deborde dans te vide et il faut le soutenir par un mur qui atteint une hauteur de trois metres. D'oü le coüt d'un credit de 6000 francs pour remedier ä l'etranglement de la rue Fabre au debouche du pont Besseres, qui constitue un danger tant pour les pietons que pour les vehicules. Le de qui forme l'obstacle principal sera enleve; le trottoir passera en arriere, de sorte que la Chaussee gagnera cinq metres ä I'endroit oü eile est actuellement la plus etrangläe. • Travaux d'art gigantesques, tels qu'on les concoit sous d'autres cieux. •Nous avons eu le pont de Grandfey et nous allons avoir ceiui de la Lorraine. Nous les trouvons fort beaux, grandioses meine, et pourtant, qu'est-oe que cela en regard de ce qui se fait, il est vrai, assez loin de nous? II nous faut quitter l'Europe. Le developpement constant du trafic automobile dans les pays d'o

107 — 1929 REVUE AUTOMOBILE - AUTOMOBIL-REVUE 19 nicht in Frage kommen, angesichts der erbitterten Auslandskonkurrenz, welcher das nationale Erzeugnis, namentlich seitens der amerikanischen Industrie, ausgesetzt rst. In diesem Zusammenhang verdient die Tatsache hervorgehoben zu werden, dass seitens der schwedischen Interessenten im Jahre 1927 ein erhöhter Zollschutz gefordert worden ist, der jedoch vom nationalen Parlament abgelehnt worden ist. Im Gegenteil ist damals der Importzoll auf Einzelteile herabgesetzt worden, welcher Umstand den Projekten eines grossen amerikanischen Konzerns sehr zustatten gekommen ist, der seinerzeit den Gedanken gefasst hat, in Schweden eine Zweigniederlassung zu gründen, um von dort aus auch Norwegen, Finnland und die baltischen Staaten kommerziell zu durchdringen. In der Tat ist bald darauf von der General Motors Company in der Umgebung von Stockholm mit einem Kostenaufwand von 20 Millionen Kronen eine riesige Montagewerkstätte errichtet worden, aus welcher bereits nach fünfmonatiger, intensiver Tätigkeit nicht weniger als 10,000 Automobile hervorgegangen sind, wobei es sich in der Hauptsache um aus importierten Einzelteilen zusammengesetzte Kraftwagen handelt, während lediglich die Marke « Chevrolet » an Ort und Stelle ganz gebaut wird, welche ziemlich mühelos Absatz findet. Zur Zeit werden annähernd 70 Prozent dieser vom schwedischen Markt ab- Produktion sorbiert. Nichtsdestoweniger ist der schwedische Markt hinsichtlich der Deckung seines im übrigen ständig wachsenden Bedarfs an Personen- wie Lastkraftwagen nach wie vor zu einem grossen Teil auf die unmittelbare Einfuhr von Fertigwagen angewiesen, wenn •'Üüch infolge .der lebhaften Aktivität der lokalen Industrie dieser Importhandel im Zeitraum der letzten drei Jahre eine gewisse Abschwächung erfahren hat, während anderseits der Import von Einzelteilen und Zubehör, namentlich aus den Vereinigten Staaten, sich weiterhin in aufsteigender Richtung bewegt. Bemerkenswert ist das starke Anwachsen der schwedischen Einfuhr von Personenwie Lastkraftwagen unmittelbar aus den Vereinigten Staaten. Fast in demselben Masse ist der schwedische Auslandsbezug von Automobilen aus Dänemark zurückgegangen, wobei es sich um die Fabrikate der Ford-Montagewerke in Kopenhagen handelt. Der Bodengewinn der amerikanischen Marken hat sich auf Kosten der europäischen Industrie vollzogen, unter welcher die französische und italienische noch die bedeutendste Ufnsatztätigkeit auf dem schwedischen Markt buchen können. Aus den bisherigen Ausführungen erhellt mit aller Deutlichkeit die immerhin noch sehr ansehnliche Bedeutung, welche dem schwedischen Markt als Absatzgebiet für ausländische Automobile beizumessen ist. Der hohe Lebensstandard der schwedischen Bevölkerung im Zusammenhang mit der Tatsache, dass beständig an dem gegenwärtig bereits über 35,000 km betragenden Autostrassennetz gearbeitet wird, sind Faktoren, die ihren fördernden Ein>f!uss auf die weitere Entwicklung des Automobilwesens in jenem Lande nicht verfehlen werden. Gegenwärtig sind in Schweden insgesamt 120,000 Kraftwagen im Umlauf, wovon ungefähr der vierte Teil aus Lastkraftwagen besteht, während noch vor einem Jahrzehnt in Schweden kaum 4000 Kraftwagen aller Kategorien gezählt worden sind. Bei dieser Gelegenheit dürfte ein besonderer Hinweis darauf am Platze sein, dass die Absatzbedingungen für Lastkraftwagen auf dem schwedischen Markt in einem besonders günstigen Licht erscheinen, nachdem die Verwendung dieses modernen Beförderungsmittels vornehmlich seitens der zahlreichen Bergwerkgesellschaften und Fortunternehmungen in jüngster Zeit ausserordentlich stark umsichzugreifen begonnen hat, deren Standorte in der Regel weitab von den bewohnten Zentren liegen und auch selten über einen Sdhienenanschluss verfügen. i. Beim Beschleunigen aus stark verminderter Geschwindigkeit heraus muss heruntergeschaltet werden. Nie darf man den Motor in einem zu grossen Gang «rupfen» lassen, noch dieses « Rupfen » durch Schleifenlassen der Kupplung allein zu beheben suchen. Dasselbe gilt beim Befahren von Steigungen. nant la construction de la grande arche centrale qui comportera le montage de 38,000 tonnes d'acier. Dans ce but, on a place sur les piles deux grues pesant chacune 570 tons et susceptibles de soulever une Charge Le depute qui, chez nous, ose proposer que l'impöt automobile pui'sse s'acquitter par trimestre d'usage effectif, se fait poliment remettre ä sa place. Eh bien, eco,utez un peu ce qui se lit en France. Le paiement trimestrie! y existe et on trouve que ce n'est point assez. Mais ecoutez donc, c'est le grandissi'me « Journal » qui parte : A lheure actuelle, la taxe de circulation sur les automobiles, cyclecars et motocyclettes, et en general sur tous lesvehicules ä moteur, est aequittee par trimestre et d'avance, ou, si les interesses le preferent, pour l'annee entiere et d'avance. Si la taxt; n'frst paa payee pour un trimeatre, le proprietaire n'a plus le droit de sortir sa voiture des le premier jour de ce trimestre. Piratiquememt, lorsqu'un proprietaire ne doit pas se servir de son vehicule pendant un trimestre entier, pendant les mois d'hiver notamment, il n'a qu'ä rapporter son permis de circulation ä la recette buraliste en faisant la declaration de cessat'on de sorties. Mais si, en coursi de trimestre, un besoin de sortie se fait sentir, c'est pour le trimestre entier qu'il faut acquitter le droit. On voit facilement ce que ce Systeme a de trop rigide et combien le trimestre est une unite de temps beaucoup trop importante. d'autant plus le permis, acquis aujourd'hui avec paiement de Fimpot, n'est pas variable pour trois mois de sa date, mais que Ton compte par trimestre civil. D'autre part, ä la faveur de belles journees d'automne ou de printemps, des automobilistes sortiraient encore en octobre et commenceraient leurs sorties des mars, si ce n'etait que,. de ce fait, trois mois de taxe seraient ä leur charge. dont la majeure partie en pure perte. Qui ne voit qu'a'vec ce Systeme le fisc se fait tort a lui-.meme et provoque l'abstention, generatrice de pertes de recettes budgetaires ? Enfin, si on adoptait une unite de temps plus courte, le mois par exemple, tous ceux (jui utilissnt leurs voitures pendant toute l'a.nnee indistinctement, continueraient ä payer pour trois mois d'avance; les autres reviendraient chaque mois ä )st recette buraliste. On eviterait ainsi, par le jeu naturel des echeances, l'encombrement et les pertes de temps qui se produisent, qua-tre fois l'an, dans les bureaux de recette. de 120 tonnes. Les chantiers voisins peuvent produire des pieces d'acier pesant de 70 a 220 tonnes, ce qui constrtue un record dans la fabrication de l'acier. Le paiement par trimestre? Et pourquoi pas mSme par mois? Fax une incomprehensible r«sistance, le fisc n'a paa encore consenti ä entrer dans cette voie, malgre que M. Cheron, en qualite de ministre des finances, ait, il y a plusieurs mois, laisse esperer qu'une reforme interviendrait sur ce point. Permis journalier, a-t-on demande. Ce serait peut-etre aller trop loin et compliquer exagerement la täche des Services de recette. Mais le permis mensuel. avec possibilite de payer d'avance pour autant de mois qu'on le voudrait, serait une grande satisfaction accordee aux contribuables interesses et — fait rare — une satisfaction productive pour l'Etat. C'est dans ce sens que, devönt la carence de l'administration, M. Bouteille, depute, vient de deposer ( une proposition de loi. lSf u s pensons que la mesure trouverait mieux sa place dans la loi de finance et que les groupements interesses devraient entreprendre des demarches en vue de cette insertion, puisque la loi est en preparation au Parle 1 ment. Par la meme oocasion on devrait decider que les perfodes de paiement (mois, trimestre) seraient comptees jour pour jour et non d'apres les divisions de l'annee civile, le mois ou le trimestre de validite d'une carte, que l'automobiliste doit toujours porter sur lui, pouvant, sans inconvenient aucun, partir de n'importe quelle date et de n'importe quel moment. — Raymond Quantim • — En plein village de Cham, sur un pont, son Chauffeur ä ses cotes, il freine pour croiser, derape enfonce le parapet et fait dans la riviere un saut de 10 metres. II peut sortir ä temps mdis 1 son Chauffeur, un pere de famille, se noie. Ailons! les biaves vieux ponts bernois, avec leurs exasperants 15 k l'heure, ont au moins ceci de bon que des choses pareilles n'y peuvent pas arriver. — Rue Caroline ä Lausanne, la camionnette va pour depasser le tram montant lorsqu'elle se fait coincer et ecraser entre lui et le tram descendant. En voilä encore qui ignore le precepte: avant de depasser, debordez, afin de vous assurer que la partie gauche de la chaussee est libre. — Montant le Pre-du-Marche ä Lausanne, eile se trouve nez ä nez avec le tram descendant, donne un coup de volant et de frein, derape, monte sur le trottoir oü eile renverse et blesse deux de ses congeneres. Morale Sur les rails du tramway, ralentir ä souhait. PARDESSUS D'AUTO „BURBERRYS" LA MARQUE PREFEREE REPUTATION MONDIALE CAMIONS OMNIBUS CAR ALPINS les meilleurs nooooocxxx>MoooocxxxKxxxxxx»