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E_1929_Zeitung_Nr.107

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c. s. A.C.S. SEKTION

c. s. A.C.S. SEKTION Zürich. Am 12. Dezember 1929 vereinigten sich zirka 80 Teilnehmer zur Dezember-Monatsversammlung im Hotel St. Gotthard in Zürich. Nach dem gemeinsamen Nachtessen begrüsste Herr Präsident Heinrich Hürlimann die Anwesenden und erteilte das Wort Herrn Hermann Schneider, Assistent der Universität Zürich, Zürich, der in einem ausgezeichneten Vortrag über das «Auto in Stadt und Land der Sowiet-Union» orientierte. Zahlreiche Lichtbilder begleiteten das interessante Referat. Als nächster Anlass findet nun am 9. Januar 1930 eine Vorführung der automobiltechnischen Films der nationalen Automobilhandelskammer der U. S. A. statt, und zwar kommen hierbei folgende drei Films in Betracht: 1. Die Konstruktion des Automobils, 2. Das Automobil im Wirtschafts- 'eben Amerikas und 3. Der heutige Verkehr auf den Strassen der U. S. A. Herr Ingenieur A. Brüderlin wird das begleitende Referat zu diesen Films halten. Die 25. Jahresfeier der Sektion Waadt des A.C.S. Zu gleicher Zeit, wie die Sektion St. Gallen-Anpenzell, hielt am Samstag, deni 14. Dezember, die Sektion Waadt in Montreux ihre Gründungsfeier ab. Im selben Lokale, dem Kursaal, wo vor 25 Jahren die Sektion gegründet wor-den war, versammelten sich unter, dem Präsidium von Herrn Serment gegen 50 Personen zur Jubiläumsfeier. Die Mehrzahl der Anwesenden stellten die Damen. Unter den auswärtigen Gästen bemerkte man Herrn Dr. Steinmann, Vizepräsident des A. G. S-, Herrn Primault, Verwalter des A. C. S., Herrn Chantre, Präsident der Sektion Genf, Herrn Chappuis, Präsident der Sektion Wallis, Herrn Bossy, Präsident der Sportkommission der r Sektion Freiburg und Herrn Dr. Bosch, vom Vorstand der Sektion Luzern. Von verschiedenen andern Sektionen waren Glückwunschtelegramme und Schreiben eingegangen. Ansprachen wurden gehalten von Herrn Paul Vuilleumier, dem langjährigen frühern Präsidenten der Sektion. Herr Dr. Vuilleumier ist der Verfasser der Jubiläumsschrift, welche in kurzen Zügen eine Geschichte der Sektion in diesen ersten 25 Jahren ihres Bestehens gibt. Die Schrift ist interessant geschrieben und mit vorzüglichen Bildern geschmückt. Es sprachen ferner im Namen des Zentralkomitees Herr Professor Dr. Steinmann (Genf), für die Sektion Genf Herr Ghantre und für die Sektion Freiburg Herr Bossy. Herr Kues, Präsident des Cercle de Montreux, überbringt den Gruss der Gemeinde Montreux. Der zweite Teil des Abends war künstlerischen Darbietungen gewidmet. Fräulein Graf erfreute die Anwesenden durch Gesangsvorträge, die von Herrn Chollet und Fräulein Otto begleitet wurden. Darauf folgte eine tänzerische Darbietung von Herrn und Frau Courant, Prof. de danse in Montreux, Am anschliessenden. Bankett, an dem gegen 200 Personen teilnahmen, wurden keine grossen Reden mehr gehalten. Herr Bossy, der von Strassburg herbeigeeilt war, überreichte der Jubilarin namens der Sektion Freiburg eine prächtige Kanne. Auch von der Sektion Genf wurde ein schöner Becher gestiftet. Die Sektion Zürich hatte der Sektion Waadt zum Geschenk eine Plakette übermitteln lassen. Wie alle grossen Feste, endete auch das Fest der Sektion Waadt mit einem glänzenden Ball, der die Mitglieder und Freunde bis zum Morgengrauen vereinigte. ms - Gründung einer Ortsgruppe St. Moritz und Umgebung des A. C. S. Seit einiger Zeit schon waren Bestrebungen zur Gründung einer Ortsgruppe St. Moritz des A. C. S. am Werk. Vergangenen Donnerstag fand nun dieser Plan seine Verwirklichung. Annähernd 40 Mann wohnten im Hotel Monopol der Gründungsversammlung bei und halfen mit, die Ortsgruppe St. Moritz und Umgebung des A. C. S. aus der Taufe zu heben. Dass die Schaffung einer solchen Oiganisation einem wirklichen Bedürfnis entsprach, davon zeugte der starke Besuch. Als Tagespräsident leitete Herr Oberstleutnant Hans Bon die Verhandlungen bis zur vollzogenen Wahl des Vorsitzenden. Dabei konnte er auch dem Präsidenten der Sektion Giaubünden, Herrn Cottinelli, seinen Willkomm entbieten. Uober den Zweck, die Ziele und Aufgaben der Ortsgruppe, insbesondere über die Notwendigkeit der Schaffung eines Touristikbureaus, orientierte Herr Lareida. Einstimmig erklärte sich die Versammlung für die Gründung einer Ortsgruppe und mit gleicher Einhelligkeit erhob sie Herrn Lareida als Präsidenten auf den Schild. Die Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder rief einer Diskussion, die auch hinüberspielte in die Frage der Namensbezeichnung und des Wirkungskreises der Ortsgruppe. Viel zur Klärung der Situation trug das Votum Herrn Cotinellis bei, der sich .mit Entschiedenheit für die Schaffung einer Ortsgruppe St. Moritz und Oberenga-din einsetzte. Die Beratung des Entwurfes für das Organisations-Reglement rückte dieses Problem nochmals in den Vordergrund und abermals brach Herr Cottinelli, untersttzt durch Herrn Erismann (Chur) eine Lanze für eine Gruppe «St. Moritz und Umgebung». Seinen Argumenten blieb auch der Erfolg nicht veisagt, denn einstimmig beschloss die Versammlung, das Kind auf den Namen «Ortsgruppe St. Moritz und Umgebung» zu taufen. Was nichts anderes besagen will, als dass der Ortsgruppe alle im Kreis Oberengadin und Bergell wohnenden Mitglieder dem A.C. S. beitreten können. Lebhaft befürwortete Hr. Cottinelli die projektierte Errichtung eines Sekretariates und Touristikbureaus, für dessen Uebernahme sich der Kurverein bereit erklärt hatte. Schon oft sei diese Angelegenheit im Schosse des Sektionsvorstandes behandelt worden; dass sie nunmehr einer Lösung entgegengeht, erfüllt ihn mit besonderer Genugtuung, denn der Sektionsvorstand bedarf der Mitarbeit der Kurvereine. Einer Anregung des Sektionspräsidenten entsprechend, wird die Generalversammlnug jeweilen auf Ende August einberufen, vorgängig derjenigen der Sektion. Im übrigen erteilte die Versammlung dem Reglement, unter Vornahme einiger Abänderungen und Ergänzungen, ihre Zustimmung. tenso : Hier ist's in ex- 1. Gemäss § 19 der Sektionsstatuten schliessen sich die in St. Moritz und Umgebung wohnenden Mitglieder der Sektion Graubünden zu einer Ortsgi uppe St. Moritz und Umgebung zusammen. 2. Der Ortsgruppe St. Moritz und. Umgebung können sich alle Mitglieder der Sektion des Kreises Oberengadin und Bergell anschliessen! 3. Zweck des Zusammenschlusses ist die Wahrung automobilistischer Interessen, Förderung der sportlichen und Pflege der gesellschaftlichen Betätigung. ; ÄüTOMoblL-KüVUE — N°107 , 4. Die Ortsgruppe wählt ihren Vorstand, der aus dem von der Generalversammlung bestimmton Präsidenten und sechs Mitgliedern besteht, auf die Dauer von zwei Jahren. 5. Der Vorstand konstituiert sich selber. 6. Der Ortsgruppe soll noch ein Sekretariat beigefügt werden, welches den Touristik- und Auskunftsdienst für fremde Automobilisten besorgt. 7. Alles weitere und Zweckdienliche soll dem Vorstand überlassen bleiben, dor. wenn notwendig, Versammlungen nach Belieben einberufen kann. Mindestens einmal im Jahr, und zwar Ende August, hat eine Generalversammlung stattzufinden. Von den sechs im Reglement vorgesehenen Vorstandssitzen wurden vier besetzt, die übrigen zwei dagegen offen gelassen in der Absicht, sie den Mitgliedern der Umgebung zu reservieren, um auch ihnen eine angemessene Vertretung zu sichern. Durch die in geheimer Abstimmung vorgenommenen Wahlen wurden in den Vorstand berufen die Herren Dir. Martin, Dir. Heuberger, Lüscher und Christoffel, alle in St. Moritz. Noch redete Herr Cottinelli dem Zusammenwirken der neuen Ortsgruppe mit der Sektion und der gemeinschaftlichen Arbeit der Ortsgruppen das WorJ, toastierte auf die Ortsgruppe St. Moritz und Umgebung, auf die Sektion Graubünden und auf das Wohlergehen des gesamten A. C. S. Dann konnte der Präsident die Tagung schliessen. Ir. ¥. C. S, AUTOSEKTION WALDSTÄTTE DES T. C. S. Der Verwaltungsrat des Touring-Clubs hat die Sektionen eingeladen, sich zu dem kommenden Automobilresp. Strassenverkehrsgesetz zu äussern. Um dieser Aufforderung sinngemäss nachzukommen und den Mitgliedern Gelegenheit zu geben, ihre Meinung in dieser alle Automobilisten sehr interessierenden Angelegenheit bekanntgeben zu können, hat der Vorstand beschlossen, nächsten Donnerstag, den 19. Dezember 1929, abends 20.15 Uhr, im, Clublokal. Hotel «Engel» in Luzern, eine Versammlung einzuberufen. Herr Dr. F. R. Fischer-Vallaster, Rechtskonsulent der Sektion Waldstätte, wird hierzu ein erläuterndes Referat halten: Ueber das neue schweizerische Automobilgesetz. Die Wichtigkeit der Sache lässt ein zahlreiches Erscheinen der Mitglieder erwarten. * Zur Vermeidung von Missverständnissen erlauben wir uns die Bemerkung hinzuzufügen, dass die Generalversammlung dieses Jahr beschlossen hat. dass von 1930 ab der Jahresbeitrag der Sektion Waldstätte Fr. 5.— (statt bisher Fr. 3.—) beträgt, in der Meinung, damit die für das Leben und Gedeihen der Sektion unbedingt notwendige finanzielle Grundlage zu schaffen. Wir bitten daher unsere Mitglieder, diese Tatsache bei der Einzahlung des Jahresbeitrages berücksichtigen zu wollen. Dr. R. Z. AUTOSEKTION ZÜRICH DES T. C. S. Gruppe Zug. Sonntag, den 22. Dezember 1929: Rötelfahrt nach Aegeri. Sammlung %2 Uhr beim

107 - 1929 AUTOMOBIL-REVUE Italienische Verkehrsvorschriften. In denPersonenauto. Das Wetter war sehr stürmisch und der vom Wind gepeitschte Regen kürzlich neu erschienenen Verkehrsvorschriften wird strengstens -die Benutzung des offenen Auspuffes verboten. Verstösse gegen nassen Asphalt dahinfahrenden Autos nie- prasselte unaufhörlich gegen die auf dem diese Vorschrift werden mit 500 bis 1000der. Die Barriere war ordnungsgemäss vor Lire Busse bestraft. Wer nach einem Unfall flüchtet oder eine verunfallte Person ohne Hilfeleistung zurücklässt, setzt sich einer Geldstrafe bis zu 3000 Lire oder einer Gefängnisstrafe aus. gr. Erleichterungen für den Internationalen Automobllverkehr. Zur Förderung des internationalen Auto-Tourismus hat die vom Völkerbund eingesetzte Kommission für Steuerfragen jetzt den Entwurf eines Internationalen Triptyk-Abkommens fertiggestellt, der eine Steuer- und gebührenfreie Aufenthaltsdauer im Ausland bis zu 90 Tagen vorsieht. Ferner soll es cfen einzelnen Staaten überlassen bleiben, durch Anfügung von Gegenseitigkeitsklauseln untereinander eine noch längere Steuerfreiheit zu vereinbaren. Berliner Salon 1930. Nachträglich ist in tfem internationalen Ausstellungsterminkalender doch ein Termin für die Berliner Ausstellung 1930 einberaumt worden. Es wurde die erste Hälfte des Monats November vorgesehen, so dass die Ausstellung ungefähf zwischen den Torschluss des Pariser Motorradsalons 1930 und die Eröffnung des Pariser Schwergewichtssalons 1930 zu liegen kommt. Ein genaues Datum konnte noch nicht festgelegt werden. Bei der Tagung des internationalen ständigen Bureaus der Automobilfabrikanten in Brüssel, bei der der Terminkalender der Autoausstellungen bereinigt wurde, ist eine Vereinheitlichung der Aussteüungsvorschriften der internationalen Autoausstellungen vorgeschlagen und zudem beraten worden, ob es nicht zweckmässiger sei, für die künftigen Ausstellungen einen zweijährigen Turnus ein- Vom Tage... zuführen. Beschlüsse wurden darüber nicht gefasst. //. Eine unschöne Erscheinung. Nach den Agenturmeldungen hat sich am Freitag den 13. Dezember 1929, um 17.40 Uhr, ein bedauerlicher Unfall ereignet, indem der Gärtnermeister Schär-Müller in Oftringen auf der Landstrasse Zofingen-Oftringen von einem in gleicher Richtung fahrenden Automobil überfahren und tödlich verletzt wude. Ein Zeuge, der den Knall hörte, will den Fahrer, der angehalten und die Lichter gelöscht haben soll, gefragt haben, was passiert sei, worauf der Autofahrer erwiderte, -er wisse--.es Jti'cht lind dem Passieren des letzten Abendzuges geschlossen worden. Infolge des heftigen; Sturmes hatte jedoch der Autoführer das Licht der roten Signallampe, die sich in der Mitte der Barriere befindet, nicht gesehen und fuhr direkt durch die geschlossene Schranke Diese ging in Trümmer. Im gleichen Moment näherte sich der Zug von Luzern her. Es gelang dem Autoführer, noch im letzten Moment zurückzufahren. Ebenso hatte der Lokotriotiy führer Scharpf die auf dem Bahnkörper liegenden Trümmer der Barriere noch rechtzeitig bemerkt und es gelang ihm, mit Geistesgegenwart den Zug wenige Meter vor der Unfallstelle zum Stehen zu bringen. Ursache des Unglückes ist einerseits das stürmische und unsichtige Wetter, anderseits die mangelhafte Beleuchtung des Bahnüberganges und dessen Umgebung. Nachts werfen die Bäume ihre Schatten auf die Strasse und diese selbst blendet bei Regenwetter den Fahrer. Wie die «Luzerner Neuesten Nachrichten» mitteilen, ist diese Barriere innert kurzer Zeit schon mehrmals dem grossen Verkehr zum Opfer gefallen. Es ergibt sich daraus, dass nun endlich eine bessere Sicherung dieses Bahnüberganges in Angriff genommen werden sollte. Das beste Mittel wäre freilich eine Verlegung der Brüniglinie, welche bei der Einmündung in den Bahnhof Luzern von Eichwald bis zur Sternmattstrasse innert weniger hundert Meter fünf Niveauübergänge passiert. Es drängt sich die Frage auf, ob die Brüniglinie nicht besser nach einem ursprünglich vorgesehenen Projekte von Horw durch einen Einschnitt Richtung Biregg in den Bahnhof Luzern geführt würde. gr. Belgischer Autosalon. Die belgische Personenwagenproduktion stellte sich im Jahre 1928 auf 6000 Stück. Ein bedeutender Teil dieser Wagen wandert ins Ausland, während Belgien selbst auf den Import angewiesen ist. Besondere Erfolge verzeichnen die französischen und die amerikanischen Wagen auf dem belgischen Markt. Die deutsche Einfuhrquote erhöhte sich in den beiden letzten Jahren, zusehends, so dass auch die deutsche Vertretung am Salon" in Hiu$icht_ auf. eine weitere -Zunahme- der hel- Kühler Größte Fabrikation Europas Mehr als 15.000 Kühler monatlich Paris—London—•Turin-—Genf HK fabrizieren die GALLAY-Werke Sofort lieferbar ab Lager Kühler -Jalousien mit oder ohne Thermostat - Motor- hauben. Behälter, Schalldämpfer etc. für alle Marken. Reparaturen — Abänderungen zu billigsten Preisen bei raschester Lieferung, Verlangen Sie Katalog von der S.A. Usines Jean Gallay, Genf gder Vertretung AltOrfer, Ried'tlistrasse 8, Zürich 6 I DIE OELFRAGE IM WINTER existiert nicht . - . Durch seine systematische Erforschung derAntarktis und seinen siegreichen Flug über den Der Chrysler Sedan, der auf der Avus, ohne Anhalten des Motors in 69 Tagen 2 Stunden und 3 Minuten 86,439 Kilometer zurückgelegt hat und durch einen Sturz, den er übrigen« schadlos übersttod, gemäss Reglement zum Abbruch seiner Non-Stopp-Fahrt gezwungen worden ist. Der Verbrauch an Benzin betrug insgesamt 11,577 Liter. davonfuhr. Leider ist der verunglückte Herr Schär im Spital in Zofingen gestorben. Also wieder einmal eine sehr betrübliche Erscheinung und ein Fall grösster Unkorrektheit, der all dem widerspricht, wozu unsere grossen automobilistischen Landesverbände ihre Mitglieder anhalten. Aber leider ist ihr Aktionsradius beschränkt, hat ja nur ein bescheidener Bruchteil der Automobilisten Sich den zuständigen Organisationen angeschlossen! Der am Tatort aufgefundene silberne Bleistift und ein Schildchen mit französischer Aufschrift lassen vermuten, dass der betreffende Automobilfahrer nicht einmal Schweizer gewesen ist. Immerhin möchten wir unserseits alle Automobilisten ersuchen, die Polizeibehörden in ihren Nachforschungen zu unterstützen. Anderseits zeigt der Fall mit aller Deutlichkeit, dass zur Vermeidung derartig bedauernswerter Unfälle auch Handwagen, wie der Verunfallte einen mitführte, mit einem deutlich sichtbaren Schlusslicht versehen sein tollten. Die Behörden sollten diesbezüglich nicht mehr länger zusehen und das dringend notwendige Gebot hiefür erlassen. • Wieder die Barriere... An der Horwerstrasse bei Luzern befindet sich eine Barriere, die schon mehrere Male Anlass zu Verkehrsunfällen gegeben hat. Diesmal traf es ein von Hergiswil nach der Stadt fahrendes gischen Einfuhren eine recht aufmerksame war. An speziell erwähnenswerten Konstruktionen der belgischen Industrie nennen wir zwei Achtzylinder, von denen der eine nur 233 Liter Inhalt aufweist, und einen kleinen Wa gen mit Vorderradantrieb. Der Zusammenschluss verschiedener belgischer Firmen hat als erste Wirkung die gemeinsame Forcie rung des Baues von ventillosen Wagen gezeigt. Unter den ausgestellten Nutzfahrzeugen scheinen sich die Amerikaner (darunter einige Wagen, die sonst auf europäischen Märkten schwach vertreten sind)) einer" grösseren Beliebtheit zu erfreuen, während unter den einheimischen Lastwagen der leichte Schnelllieferwagen bis zu 1,5 Tonnen Nutzlast sehr begehrt ist. Interessant sind auch zwei volu minöse Achtzylinderkonstruktionen, die in erster Linie für Omnibusse und schwere Lastwagen sich eignen. Das eine Von diesen beiden Chassis besitzt drei Achsen. Deutsche Dreiachser sind mehrfach vertreten, während der Dieselmotor durch eine schweizerische Marke hervorragend repräsentiert ist. Originell sind die Pritschen, und Kleintransportwagen, die in den belgischen Industriebetrieben grossen Absatz finden. Der Salon, dem noch eine Motorradausstellung angegliedert war, schloss am Sonntag seine Pforten. lt. SUDPOL hat Commander R, E. BYRP glänzend bewiesen, dass selbst bei den aussersten Anforderungen Flugzeuge, Schneetraktoren und' Schneeautomobile störungsfrei und betriebssicher arbeiten, wenn man Motor-Oil uerwendet, dasselbe, das Sie uon Ihrem Qaragisten verlangen können, wenn Sie Winterstörungen an Ihrem Wagen uermeiden wollen. HUILES MINERALES S.A. CAROUGE-GENF.