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E_1929_Zeitung_Nr.107

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8 AUTOMOBIL-REVUE

8 AUTOMOBIL-REVUE 1929 - N« 107 sehn. Sa» »OBS II. Antwort 7426. Ueberziehen eines Limousinedaches. Wenn einmal ein Stoffverdeck, sei es aus Segeltuch oder aus Gummistoff, durch die Einwirkungen von Regen und Staub, von Kälte und Wärme angegriffen, anderseits durch das fortwährende Falten und Ausstrecken dem Zerfall entgegengeht, so kann durch Aufstrich von geeigneten Flüssigkeiten dem Stoff eine weitere Lebensdauer verliehen werden. Preservo und Duro-Closs. vornehmlich für dunkle Verdecke, sind Präparate, die leicht von jedermann vermittelst eines breiten Pinsels auf das gewaschene oder doch gebürstete Verdeck aufgetragen werden können. Bei Segeltuchverdecken schluckt sich der Faden voll, das Gewebe schliesst sich wieder, die Oberfläche erhält je nach Zustand einen gleichmässigen Farbton. Nach ca. 12 Stunden ist das Gewebe wieder wasserabstossend, und der Zerfall ist aufgehalten, die Lebensdauer des Gewebes verlängert. Ohne scharfe Substanzen verwendet man Preservo vornehmlich für Segeltuch (reichliche Verwendung notwendig), während Duro-Closs den Gummistoff wieder dichtet und ein schönes Aussehen verleiht. E. H. Frage 7457. Bremsdiise. Wie -wirkt die sogenannte Bremsdüse eines Automobilvergasers? Welchen Einfluss hat eine Verengerung oder Erweiterung dieser Düse? F. T. in G. Antwort: Die Brems- oder Kompensatordüse sorgt dafür, dass das richtige Gemischverhältnis von Benzin zu Luft trotz der verschieden grossen Strömungsgeschwindigkeiten im Vergaser konstant bleibt. Mit einer einzigen Düse ist ein dauernd gleichbleibendes Gemisch nicht zu erzielen. Bei nur schwach geöffneter Drosselklappe und entsprechend geringer Strömungsgeschwindigkeit in der Gemischkammer des Vergasers wird durch eine einzige Düse verhältnismässig zu wenig Brennstoff abgegeben, bei ganz göffneter Drossel und entsprechend hoher Strömungsgeschwindigkeit dagegen verhältnis-mässig zu viel. Da die Strömungsgeschwindigkeit abgesehen von der Drosselklappenstellung auch noch von der Motortourenzahl abhängt, ist also die Gemischzusammensetzung. wie sie ein Vergaser mit nur einer brennstoffabgebenden Oeffnung liefert, fortwährend verschieden. Der Motor läuft infolgedessen unregelmässig und unwirtschaftlich. Um diesen Nachteil des Eindüsenvergasera zu beheben, kann man ihm entweder eine verstellbare Luftklappe oder einen Luftschieber vorschalten, die ein gefühlsmässiges Dosieren der zur Gemischbildung dienenden Luft gestatten. Dieser Weg wurde lange Zeit bei den meisten Motorradvergasern beschritten. Um jedoch genauere Resultate zu erzielen und vornehmlich, um die richtige Gemischbildung ganz selbsttätig zu erzielen, wurde schon lange beim Automobil Vergaser zur Anwendung der sogenannten Bremsdüse geschritten. Die Bremsdüse verhält sich hinsichtlich der Brennstoffabgabe oben betrachtete einzige «Hauptdüse». Ihre Brennstoffabgabe ist dann am grössten, wenn die Strömungsgeschwindigkeit in der Gemischbildungskammer ein Minimum beträgt und sinkt von da bis zum Moment der maximalen Strömungsgeschwindigkeit auf Null hinab. Die ungleichmässige Abgabe der Hatmtdüsp kann dadurch bei Wahl passender Düsenireiten Toüständig kompensiert w«rden. das Gemisch wird also unter allen Umständen korrekt Die Wirkungsweise der Bremsdüse läest sich am besten an Hand des beistehenden Schemas verfolgen. Die Bremsdüse ist hier mit B bezeichnet. Sie gibt ihren Brennstoff in ein oben offenes Rohr C ab, von wo der Brennstoff dann in den oben ebenfalls offenen, die Haupt- oder Arbeitsdüse A umschliessenden Mantel G gelangt. Die die Brennstoffabgabe bei hohen Luftströmungsgeschwindigkeiten bremsende Wirkung der Bremsdüse hängt mit der Möglichkeit des Luftzutrittes bei C zusammen. Uebersteigt nämlich die Brennstoffabgabe bei G eine gewisse Grenze, dann folgt, da auf B ja keine direkte Saugwirkung ausgeübt wird, kein Brennstoff mehr nach. Dafür aber tritt von C her Luft in den Mantel G ein. die nun eine übermäseige Anreicherung des Gemisches verhindert. at. Frage 7458. Klopfend« Schieber? Ich glaube, dass das Klopfen in meinem Schiebermotor nicht von den Kurbelwellenlagern herrührt, wohl aber eher von den Schiebern, die zufolge der hohen Viskosität eines Oels, das mir irrtümlicherweise geliefert wuTde, zu wenig Oel zugeführt erhielten, S. in S. Antwort: Ein «Klopfen» der Schieber selbst ist so gut wie ausgeschlossen. Auch bei vollständigem Oelmangel bewegen sich die Schieber in den Zylindern ja nur" mit einem so kleinen seitlichen Spielraum, dass merkbare Klopfgeräusche fast undenkbar sind. Ein vollständiger Oelmangel zwischen den sich gegenseitig und gegenüber der Zylinderwand verschiebenden Büchsen hätte aber anderseits auch ein sofortiges Festfresseen der Schie- S|»ap«»«k ber zur Folge. Der Motor würde also mit grösster Wahrscheinlichkeit defekt, bevor man überhaupt Anfraga 854. Kollision mit Strassenbahn. Eines auf anormales Geräusch aufmerksam geworden Tages musste ich aus einer Reparaturwerkstatt mit wäre. einem offenen 2-Plätzer-Wagen auf die Strasse, wo Dass das Klopfen nur bei der Verwendung von sich in Entfernung von ca. 2 m Tramschienen befinden, hinausfahren. Als ich vom Rückwärts- in den dickerem Oel auftrat, erklären wir uns eher dadurch, dass bei diesem Oel die Schieber einer Bewegung einen grösseren Widerstand entgegensetz- dicht neben den Schienen stehen. Inzwischen nä- Vorwärtsgang schalten wollte, blieb mein Wagen ten als bei Schmierung mit normalem Oel. Bestand herte sich in massigem Tempo der von mir bereits dann in der Schieberbetätigung 1 irgendwo etwas bei der Ausfahrt in Entfernung von ca. 80 m gesehene Strassenb&hnwagen. der mehrmals Signale Spiel, beispielsweise an den Enden der die Schieber gerade entgegengesetzt wie diebewegenden kleinen Kurbelstangen oder in der gab. Ich konnte aber nicht von der Stelle kommen, Steuerwellenlagerung, so wechselten die betreffenden Lager bei jeder Umkehr der Bewegungsrichtung ihre Anlage, was jedesmal mit einem kleinen stossartigen Aufprall geschah. Bei der Schmierung mit dünnerem Oel dagegen laufen jetzt die Schieber wieder ziemlich leicht. Die kleineren Betätie-unsrskräfte beanspruchen auch die Lager der Betätigunisorgane nicht mehr so stark, so dass deren Spiel noch nicht zur Geltung kommt. at Frage 7454. Fernthermometer. Ich beabsichtige, in mein Auto ein Fernthermometer einzubauen. Nun möchte ich Ihren Ratschlag, wie dasselbe am besten einzubauen ist, am Kühler oder im Motorblock, wo an diesem oder jenem Orte. Dann möchte ich gerne Auskunft, ob die Fernthermometer absolut zuverlässig sind. C. F. in D. Antwort: Das Messorjfan des Fernthermometers muss auf alle Fälle an einer Stelle eingebaut werden, an der das heisseste Wasser vorbeifliesst Solche Stellen sind der obere Sammelbehälter des Kühlers, der oberste Teil des Wassermantels im Zylinderblock und das den Zylinderkopf mit dem Kühler verbindende Leitungsrohr. Welche dieser drei möglichen Einbaustellen zu bevorzujen ist, hängt nur von der Einfachheit ab. mit der sich der Einbmi hier oder dort durchführen lässt. Wahrscheinlich wird zum Beispiel der Einbau des Messorgans in den Zylinderkopf grössere Schwierigkeiten machen als der im Leitungsrohr oder im Kühler. Anderseits spricht zugunsten der Einbauart im Zylinderköpf, dass die Verbindungsleitung vom Messorgan zum Registrierorgan mif dem Iostrumentenbrett kürzer wird. Die gegenwärtig an Automobilen angewandten Fernthermometer arbeilen im allgemeinen mit fast absoluter Zuverlässigkeit Störungstjuellen sind ja sozusagen auch keine vorhanden. Prinzip dieser Thermometer: Das Messorgan ist ein mit Flüssigkeit gefüllter kleiner Behälter, das Registrierorgan ein Druckmesser. Wird das Messorgan erhitzt, so dehnt sich die in ihm befindliche Flüssigkeit aus, der dadurch entstehende Druck überträgt sich auf eine dünne Rohrleitung, und der Zeiger des Registrierorgans macht einen gewissen Ausschlag. Je höher die Temperatur, um so stärker die Ausdehnung der Flüssigkeit, um so höher deshalb auch der Flüssigkeitsdruck und letzten Endes der Zeiger-Ausschlag. Im Handel befinden sich verschiedene Marken solcher Fernthermometer. Die Wahl einer bestimmten Marke müssen wir aber aus Gründen der Unpftrteilichkeit Ihnen überlassen. Ueberdies sind alle von unseren Zubehörfirmen geführten Systeme als zuverlässig bekannt. y. und trotz meiner Zeichen durch Heben der Hände, die ich dem Strassenbahnführer zum Halten gab, fuhr derselbe mich an und verursachte an meinem Wagen einen Schaden von 700 Fr. In meinem Wagen sass noch der Chef-Mechaniker der Garage, der aber ausser Dienst war. und kann den ganzen Vorfall bezeugen Nach dem Zusammenstoss Uess ich die Spuren durch einen Polizisten aufnehmen. Da loh den Zusanunenstoss nicht verursacht habe, verlangte ich von der Tramvorwaltung Schadenersatz., Es kam zu keiner gütlichen Erledigung. Vielmehr wurde mir mitgeteilt, dass gegen mich beim zuständigen Polizeigerioht eine Anzeige gemäss § 140 des Polizeistrafgesetzes nnd gemäss § 9 der Verordnung betr. den Verkehr mit Motorfahrzeugen gemacht worden sei. Zu Ihrer Orientierung teile ich Ihnen noch mit, dass der Strassenbahnfühier in seinem schriftlichen Rapport folgendes erklärte: Ich habe von weitem ein auf den Schienen stehendes Auto gesehen, gab fortwährend Signale, und mit ca. 15 m begann ich. zu bremsen. Unbegreiflbherweise konnte ich den Strassenbahnwagen nicht zum Stehen bringen. G.inR Antwort: Es ist vorliegen den falls zu unterscheiden zwischen Strafrecht einerseits und Zivilrecht anderseits. Zweifellos ist es eine Unvorsichtigkeit, angesichts der herannahenden Strassenbahn auf deren Geleise hinauaszufahren. wissend.,, dass darauf noch manöveriert, d. h. geschaltet werden mnss. Wir sind der Auffassung, dass dies, gerade mit Rücksicht auf allfällige Störungen, nicht angängig ist und dass gegen eine Busse diesbezüglich, nichts eingewendet werden kann. Die Strassenbahn hätte, streng genommen, auch Anzeige wegen Eisenbahngefährdung machen können. Was nun aber den Zivilpunkt der Angelegenheit, d. h. die Reglierung des Schadens anbelangt, so ist dadurch, dass Sie zu einer Busse verurteilt werden, noch keineswegs festgelegt, dass Sie auch Ihren Schaden zu 100 Prozent selbst zu tragen haben. Allerdings trifft Sie. wie bereits erwähnt, durch das unvorsichtige Hinausfahren auf die Schienen der Strassenbahn ein Verschulden, gestützt auf welches Sie einen Teil des Ihnen entstandenen Schadens zu tragen haben. Dagegen trifft aber zweifellos auch die Strassenbahn ein Verschulden, weil diese Sie schon von weitem erblickt hat und damit rechnen musste. dass Sie sich allenfalls noch auf den Schienen befinden, wenn sie bis zu dieser Stelle vorgefahren ist. Jedenfalls war für die Strassenbahn ein erkennbares Hindernis auf den Schienen, auf das sie nicht einfach heranfahren konnte in der Annahme, es werde dann wohl fort sein, wenn man selbst an dieser Stelle angelangt sein werde. Die Strassenbahn wäre unbedingt in der Lage gewesen, früher zu bremsen. Es trifft sie somit auch ein wesentliches Verschulden. Wie hoch das Verschulden auf der einen und auf der andern Seite zu bemerken ist. steht, falls die PaTteien sich hierüber nicht gütlich einigen können, im Ermessen des Richters. * II. Antwort 838. FahrbewilUguno fOr Invalide. Einem jungen Manne, der leider an beiden Beinen gelähmt ist, ist die bernische FahrbewUligung erteilt worden. Der Betreffende kann das Gaspedal mit dem Fuss bedienen, aber Kupplung und sogenannte Fussbremse werden beide mit der rechten Hand, am gleichen Hebel, bedient; die kleine Umänderung wurde durch die Fabrik besorgt Zu weiterer Auskunft Adresse bei der Redaktion. Wer im Dienst fürs Vaterland invalid geworden ist. darf nach meiner Auffassung eine gewisse Nachsicht beanspruchen, besonders wenn er sich eine Ehre daraus macht, nach erteilter Bewilligung vorsichtig zu fahren. P. A. in U. Die General-Vertretung der Hupmobile- u. 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W0M7 — 1Q2Q Tilw***«?* N»*iat«5« men werden, dass das allgemeine Landschaftsbild nicht verunstaltet und durch die Liga der Verkehrsinteressenten des Kan-Aufstelluntons Zürich. Der erweiterte Vorstand hatte selbst keine Beeinträchtigung der sich an seiner letzten Sitzung mit verschiedenen Verkehrsproblemen zu befassen. Zu der Frage «Alkohol und Automobil», ein gewiss aktuelles Thema für Zürich, wurde grundsätzlich Stellung genommen, wobei man sich gegen die Verallgemeinerung vereinzelter, zu verurteilender Fälle aussprach und auch die sich bemerkbar gemachte Tendenzaktion von abstinenter Seite aus (Protestversammlung) ablehnte. Besonders zu reden gab das Reklameunwesen längs der Landstrassen, das sich in den letzten Jahren in immer stärkerem Masse im Kanton Zürich bemerkbar macht. Die zürcherischen Behörden wären gewillt, hiegegen einmal energisch vorzugehen, nur fehlen ihnen heute noch die nötigen gesetzlichen Unterlagen dazu. Ein bezügliches Gesetz ist allerdings in Vorbereitung, doch dürfte wohl noch einige Zeit verstreichen, bis dasselbe in Kraft tritt. Bis dahin dürfte es Aufgabe der Verkehrsinteressentenverbände sein, gegen das überhandnehmende Reklameunwesen geeignete Vorkehren zu treffen und stimmte daher die Liga der Verkehrsinteressentenverbände des Kantons Zürich einstimmig folgender Resolution zu, die den städtischen und kantonalen Behörden, der gesamten Presse und der Schweiz. Strassenverkehrsliga (letzterer zum Zwecke der Auslösung einer Aktion auf eidgenössischem Boden) zur Kenntnis gebracht werden soll: - Die Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich, die sich aus allen bedeutenderen Verkehrsinteressentenverbänden mit einer totalen Mitgliederzahl von gegen 30,000 zusammensetzt, verurteilt das starke Ueberhandnehmen der Reklame längs der Landstrassen und ersucht die zuständigen kantonalen Behörden, die nötigen gesetzlichen Unterlagen für eine ausreichende Bekämpfung und Eindämmung dieses Reklameunwesens zu schaffen. Sie richtet die dringende Aufforderung an alle Interessenten, welche solche Strassenreklamen zur Aufstellung bringen, diese Reklametafeln nicht in der Form und Aufmachung der offiziellen Warnungs- und Signalisierungstafeln zu halten und in der Aufstellung der Tafeln eine möglichst grosse Zurückhaltung auszuüben. Im besonderen soll die Aufstellung der Tafeln, soweit solche überhaupt angebracht sind, derart vorgenom- Sicht der Fahrzeuglenker und damit eine Gefahr für den allgemeinen Strassenverkehr entsteht. Die Stellungnahme der Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich richtet sich im besonderen auch gegen die Leuchtreklame, welche zufolge ihrer Placierung und ihrer starken Reflexwirkung zu einer grossen Gefahr für den Fahrzeuglenker werden kann. Die Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich richtet an die in Betracht fallenden Firmen die dringende Aufforderung, die sofortige Beseitigung dieser stark reflektierenden und ungünstig placierten Leuchtreklamen an die Hand zu nehmen, ansonst sie sich, veranlasst sehen würde, die in Betracht kommenden Firmen der Oeffentlichkeit bekanntzugeben. Anschliessend nahm die Verkehrsliga mit Befriedigung Kenntnis von der Arbeit der Schweiz. Strassenverkehrsliga für die Schaffung eines eidgenössischen Verkehrsgesetzes. Die Antwort auf den vom eidg. Justiz- und Polizeidepartement erlassenen Fragebogen wird dem letztern demnächst zugehen. Die anfangs 1930 stattfindende Generalversammlung der Zürcher Verkehrsliga, die sich auch mit einigen administrativen Angelegenheiten zu befassen hat, wird auch zwei eingegangene Aufnahmegesuche erledigen. Beschlossen wurde ferner die Vornahme einer Demarche beim Stadtrat von Zürich zwecks möglichster Beschleunigung der Aufstellung der für Zürich dringend notwendigen Orientierungstafeln auf Grund des von der Sektion Zürich des A. C. S. ausgearbeiteten Projektes. Die Orientierung für Ortsfremde liegt in Zürich noch sehr im argen, und es ist wirklich angezeigt, dass es nun endlich in dieser Sache vorwärts geht. Bedeutend kleinere Orte, wie Lenzburg, Rapperswil usw., haben diese Angelegenheit mit bedeutend grösserer Energie an die Hand genommen und ausgeführt. Viel zu reden gab auch das tolerierte Innerortstempo von 30 km resp., das gesetzliche Maximum von 18 km. Die Frage der Abhaltung eines 18 km-Tages in Zürich soll nun einer weiteren Prüfung unterzogen werden, um so den Behörden einmal in der Praxis darzutun, dass mit diesem gesetzlichen Tempo eines trabenden Pferdes nicht mehr auszukommen, und anderseits ein toleriertes Höchsttempo moralisch gar nicht zu rechtfertigen ist. AUTOMOBIL-REVUE Der Kanton Graubunden und die Benzinzollverteilung. Nachdem das Postulat Amstalden im Ständerat durch Präsidialentscheid abgelehnt wurde, ist es interessant, zu hören, dass auch aus dem Kanton Graubünden der Ruf nach gerechterer Verteilung des Benzinzolles ertönt. Die « Neue Bündner-Zeitung » schreibt in einem Artikel über den Strassenbau: « Die Ausgaben für das Strassenwesen sind in den letzten Jahren allgemein in ungeahnter Weise gestiegen. Für Graubünden mit seinem ausgedehnten Strassennetz ist diese Last ausserordentlich drückend. Dabei handelt es sich um Ausgaben, die nicht vermieden werden können. Denn nachdem man das Auto freigegeben hat, müssen auch die Strassen den veränderten Verkehrsbedürfnissen entsprechend instandgestellt und unterhalten werden. Welche gewaltige Summen diese Arbeiten verschlingen, wird am besten durch einige Ziffern illustriert. Nach dem Geschäftsbericht betrugen die Aufwendungen für den Unterhalt der Berg- und Talstrassen im Jahre 1926 696,000 Fr. Zwei Jahre später waren sie schon auf 1,660,000 Fr. angestiegen, wozu noch 220,000 Franken für Verbesserungen und Korrektionen kamen. Für das laufende Jahr werden die Kosten noch bedeutend höher sein, wenn man die in die Hunderttausende gehenden Nachtragskredite für den Unterhalt sowie das aus der Durchführung des ersten Strassenprogramms erwachsende Treffnis von über einer Million in Rechnung stellt. Erfreulicherweise sind allerdings auch die Einnahmen gestiegen. Während die Taxen auf Motorfahrzeuge 1926 noch die relativ bescheidene Summe von 220,000 Franken ausmachte, stiegen sie 1928 schon auf 480,000 Fr. brutto (allerdings inklusive 260,000 Fr. Einreisegebühren, die nun wegfallen), wozu 185,000 Franken Anteil am Benzinzoll kommen. Auch diese Beträge werden im laufenden und im nächsten Jahr eine gewisse Steigerung erfahren — das Budget pro .1930 sieht unter diesem Titel 635,000 Fr. Einnahmen vor — indessen wird der Kanton trotzdem ganz bedeutende Mehrlasten tragen müssen. Wenn man mit Recht die grosse Bedeutung des neuen Verkehrsmittels für die bündnerische Volkswirtschaft hervorhebt, so wird man gelegentlich auch auf die Kehrseite der Medaille hinweisen müssen, die in den grossen Mehrausgaben für das Strassenwesen !n der kantonalen Verwaltungsrechnung recht drastisch zum Ausdruck gelangt.» Es ist eine Tatsache,, dass der Kanton Graubünden mit seinem relativ grossen Strassennetz und den wenigen im Kanton versteuerbaren Motorfahrzeuge bei der Benzinzollverteilung schlecht wegkommt. Es sind namentlich ausserkantonale und ausländische Motorfahrzeuge, welche die Bündner Strassen benutzen; die Lasten aber haben die Einheimischen zu trageen. Es ist daher verständlich, wenn der Kanton — ebenso wie andere Gebirgskantone — vermehrte Zuschüsse aus der Bundeskasse für seinen Strassenbau verlangt Wir können die Forderung der notleidenden Gebirgskantone nur unterstützen. Es ist klar, dass bei dem jetzigen Verteilungsmodus die Städtekantone (wie Basel- Stadt) im Verhältnis zu den Qebirgskantonen mit grossem und schwierigem Strassennetz viel günstiger dastehen. er. V«3»l Neue Verkehrsordnung in Frankreich. Der Code de la Route wurde in einigen wichtigen Bestimmungen abgeändert. Mit dem 1. November 1929 sind folgende Abänderungen in Kraft getreten: 1. Beleuchtung der Fahrzeuge. Das rote Rücklicht wird für alle Fahrzeuge obligatorisch erklärt. 2. Vorfahrrecht an Strassenkreuzungen. Die auf den Nationalstrassen fahrenden Fahrzeuge haben ausserhalb der Ortschaften das Vorfahrrecht. 3. Bremsen. Bei Wagen mit Vorderradantrieb muss eine der Bremseinrichtungen auf die Hinterräder wirken. Bei Strassenzügen muss jedes Fahrzeug mit einer unabhängigen Bremseinrichtung, versehen sein. Die Beleuchtung der Fahrzeuge wird besonders eingehend geregelt. Im allgemeinen wird mindestens ein weisses Licht vorne links und ein rotes Licht hinten links verlangt. Handwagen brauchen bloss ein Licht zu tragen. Bei Gruppenfahrten von Wagen genügt die Beleuchtung des ersten und letzten Wagens. Für Automobile sind zwei Laternen vorne und ein Rücklicht Vorschrift. Ausserdem muss jedes Automobil mit einer oder mehreren Lichtquellen versehen sein, weiche die Strasse auf mindestens hundert Meter vor dem Wagen wirksam beleuchten. Das Erkennungszeichen muss so beleuchtet sein, dass es lesbar ist. Die Fahrräder haben neben dem weissen vorderen Licht ein rotes Rücklicht zu tragen. mg. meconiaens Zu verkaufen wegen Anschaffung eines grösseren Wagens ein Lieferungswagen von 1^—2 T. Tragkraft, Marke BENZ, 14 St.- PS, frisch revidiert. Preis günstig. Anfragen sind zu richten an E. Christen, Bäckerei, Herzogenbuchsee. Tel. 107. 43060 Echange! 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