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E_1929_Zeitung_Nr.108

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«P Anfrage 855.

«P Anfrage 855. Garantieleistung. Wir unterbreiten Ihnen 2 Sthadenfälie zur Beurteilung. Es handelt si

1920 AUTOMOBIL-REVUE Stvassen - Brücken- und Strassenbquten im nördlichen Teil des Kantons Zürich. Nächsten Sonntag, den 22. Dezember 1929, wird die umgebaute Rheinbrücke bei Fläach-Rtidlingeü dem. Verkehr wieder übergeben. Die alte, l$71/72 erstellte Brücke war zu schwach, sie genügte dem Verkehr nicht mehr und musste schon 1914 verstärkt werden, damit sie mit Wagen von Vier Tonnen Gesamtgewicht befahren werden konnte. Dieser Zustand wurde umso unhaltbarer, als zwischen Eglisau und Schafmausen, also auf einer Flusslänge von 29 km, keine einzige Rheinbrücke vorhanden Ist, die einen uneingeschränkten Verkehr zulässt und die Weglänge von Flaach zur nächstgelegenen Rheinbrücke bei Eglisau 16 Kilometer beträgt. Die neue Rheinbrücke bei Flaach-Rüdlingeri ruht auf den drei Pfeilern und den beiden Widerlagern der alten Brücke. Die neue Eisenkonstruktion hat eine Länge von 121 m. Die Brückentafel nimmt die 4,5 m breite Fahrbahn und ein Trottoir von 1 m Breite auf. Die beiden Hauptträger (Vollwandträger), deren grösste Höhe 2,25 m beträgt, würden auf der Zufahrtsstrasse auf Rüdlingef Seite mit andern Konstruktionsteilen montiert und gegen das linke Ufer eingezogen. Die Brückentafel ist in Eisenbeton ausgeführt. Das gesamte Eigengewicht beträgt 172 Tonnen. Die neue Brücke kann mit Wagen bis zu 22 Tonnen Gesamtgewicht befahren werden. Pfeiler und Widerlager wurden bereits im Jahre 1928 durch Taucher untersucht und es wurde konstatiert, dass sie auf Fels fundiert sind mit Ausnahme des rechtsseitigen Widerlagers, das vollständig umgebaut wurde. Das Mauerwerk des andern Widerlagers und der drei Pfeiler erhielt vbrsorglicherweise Zementinjektionen. Auf die zukünftige Rheingrossschiffahrt ist Rücksicht genommen. Die nötige lichte Höhe wird eine Hebung um 2,5 m und die notwendige Durchfahrtsöffnung die Beseitigung von einem oder zwei Pfeilern erfordern. Für die Hebung sind die nötigen Anordnungen an der Eisenkonstruktion getroffen. Die Vollwandträger sind so gebaut, dass sie als Versteifungsträger einer Kettenbrücke dienen, deren Pylonen sich auf die verbleibenden Heiler stützen werden. Die Kosten der Brückenbaute, ohne diejenigen für Zufahrten, für Umbau und Anpassung, sind zu 216,000 Franken ver anschlägt. Von den Brückenkosten trägt der Kanton Zürich, wie beim Bau der ersten Brücke, drei Viertel und der Kanton Sehaffhausen einen Viertel. Erfreulich ist, dass die beiden Kantone sich innert sehr kurzer Frist über die Umbaute dieser Rheinbrücke einigen konnten. -11- Dle Korrektur der Zürcher Strosse ob Kemptthal. Wir haben uns über den Stand der Arbeiten bei der Korrektion der Zürcher Strasse ob Kemptthal beim kantonalen Baubureau erkundigt, wo uns Herr Kantonsingenieur Keller in liebenswürdiger Weise wie folgt orientierte : c Die Strasse Zürich-Winterthur ist diejenige Ueberlandstrasse des Kantons Zürich, die den schwersten Verkehr zu bewältigen hat. Mit ihrem Ausbau wurde bereits 1921 durch die Umgehungsstrecke bei Schwamendingen begonnen. Dann wurde sie 1927/28 auf dem Gebiet der Stadt Winterthur ausgebaut und gegenwärtig ist eine grössere Korrektion oberhalb Kemptthal in Ausführung, die mit einer weitem Strecke, welche noch diesen Winter in Angriff genommen wird, zusammen eine Länge von 2,5 km haben wird. Die ausgebaute Strasse Zürich- Winterthur erhält, soweit sie vom Kanton erstellt wird, eine besondere Fahrbahn für den Fuhrwerk- und Motorwagenverkehr von 9 m, zwei von der Fahrbahn getrennte Streifen für den Radfahrverkehr (ca. 1,5 m) und Je zwei Fusswege von ca. 1,5 m Breite, total also eine Breite von 14 Metern. Die Breite der heutigen Winterthurerstrasse ist 8 tn. Hauptzweck der Korrektion im Zürichrank, oberhalb Kemtthal, ist die Auflassung der berüchtigten engen Kurve (R = 25 m) Im Zürichrank. Das wird durch eine berewärtige Verlegung der Strasse oberhalb und die Ueberschreitung des Tobeis mittelst eines 11 m hohen Dammes erreicht, und zwar mit einer Kurve, dessen Halbmesser 135 m beträgt. Vont etwelchetn Interesse für dfe Strassenbenützer dürfte die Tatsache sein, dass gleichzeitig eine Unterführung mit 4,5 m Weite erstellt wird, die für eine Guterstrasse der A.-G. Magei bestimmt ist. Da diese Unternehmung eine grosse Landwirtschaft betreibt und ausgedehnte Güter zn beiden Seiten der Strasse Zürtch-Winterthutf besitzt, war es geboten, ihren landwirtschaftlichen Verkehr womöglich gänzlich von der" Ueberlandstrasse fernzuhalten. Durch die Unterführung der Güterstrasse ist das in weitgehendem Masse möglich geworden. Die offenbar zeitgemässe Lösung dieses Verkehrsproblems ist seitens der Firma Maggi durch grosses Entgegenkommen bei der Landabtretung ermöglicht worden. Der Kostenvoranschlag für die Korrektion im Zürichrank, einschliesslich der Beläge, ist mit Fr. 730,000 veranschlagt. Die Arbeiten sind an die Firma Hatt-Haller in Zürich vergeben worden, die die Erdarbeiten mittelst eines Baggers ausführt. In diesem Zusammenhang; mag auch erwähnt werden, dass zur Verminderung grösserer Störungen des Strassenverkehrs das Geleise für den Erdtransport die bestehende Strasse nicht ä niveau kreuzt, sondern in einem Stollen unterfährt. Immerhin wird es eine Zeitlang ohne Behinderung des Strassenverkehrs nicht abgehen, da die Nivellette der bestehenden Strasse beim Sekundarschulhaus vorbei gehoben werden muss. Für diese Zeit wird der Verkehr über die alte Winterthurer-Strasse ganz oder teilweise umgeleitet werden müssen. Zur Verbesserung der Verbindung von dieser nach der neuen Winterthurer-Strasse ist deshalb bei Kleiräkon auch eine grössere Strassenkorrektion in Arbeit.» -11- Die Landstrasse ist keine Reklamewand. (Eing.) Wer hat sich nicht schon über die in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden schiessenden Reklametafeln geärgert, die unsere grossen Ueberlandstrassen zu fast ununterbrochenen Reklamewänden werden lassen? — Sie wirken selten elegant, noch seltener erhebend und amerikanisieren die Landschaft sehr, zum Verdruss von Einheimischen und Fremden. Wachsenden Verdruss über das seltsame Blüten treibende Landstrassenunwesen empfinden auch die Automobilfahrer, für die diese- in den schreiendsten Farben gehaltenen, des Nachts oft blendende Helle ausstrahlenden Tafeln ja In erster Linie bestimmt sein dürften. Sie verurteilen das Ueberhandnehmen dieser Strassentafeln nicht bloss aus Heimatschutzgründen, sondern auch aus Gründen der Verkehrssicherheit, die fraglos durch die immer häufiger auftretende Leuchtreklame gefährdet wird. Der in Automobilistenkreisen herrschenden Stimmung gibt nachstehende, von der « Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich» (die sich aus 16 grossen Verkehrsverbänden zusammensetzt), gefasste Resolution beredten Ausdruck: «Die «Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich » verurteilt das starke Ueberhandnehmen der Reklame längs den Landstrassen und ersucht die zuständigen kantonalen Behörden, die nötigen gesetzlichen Unterlagen für eine ausreichende Bekämpfung und Eindämmung dieses Reklameunwesens zu schaffen. Sie richtet die dringende Aufforderung an alle Interessenten, welche solcho grossen Strassenreklamen zur Aufstellung bringen, diese Reklametafeln nicht in der Form und Aufmachung der offiziellen Warnungs- und Signalisierungstafeln zu halten und in der Aufstellung der Tafeln möglichste Zurückhaltung zu beobachten. — Im besonderen soll die Aufstellung der Tafeln, soweit solche überhaupt angebracht sind, derart vorgenommen werden, dass das allgemeine Landschaftsbild nicht verunstaltet und durch die Aufstellung selbst keine Beeinträchtigung der Sicht der Fahrzeuglenker und damit eine Gefahr für den allgemeinen Strassenverkehr entsteht Die Stellungnahme der «Liga der Verkehrsinteressenten des Kts. Zürich» richtet sich im besonderen auch gegen die Leuchtreklame, welche zufolge ihrer Placierung und ihrer starken Reflexwirkung zu einer grossen Gefahr für den Fahrzeuglenker werden kann. Die «Liga der Verkehrsinteressenten des Kantons Zürich» ersucht deshalb die in Betracht fallenden Firmen dringend, mit Rücksicht auf die allgemeine Verkehrssicherheit, die stark reflektierenden, den Fahrer irritierenden Leuchtreklamen unverzüglich entfernen zu lassen, bevor ernsthafte Unglücksfälle die Verkehrsinteressenten zwingen, mit schärferen Massnahmen gegen sie vorzugehen. > Man darf der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass der von den Heimatschutzverbänden sicherlich begrüssten Initiative der Zürcher Verkehrsinteressenten Erfolg beschieden sei und dass sie den Anstoss zu einer gesamtschweizerischen Bewegung gegen die Amerikanisierung der Strassenreklame geben werde. Hüte dich vor einem trockenen Abreiben der Karosserie nach der Fahrt über staubige oder schmutzige Strossen, es sei denn, dass die Karosserie mit Kunstleder überzogen ist. In allen andern Fällen ist eine Waschung mit viel Wasser nützlich. Deachf en Sie nicht nur die Wagen im Schaufenster u. in Ausstellungen, sondern diejenigen im Betriebe, auf der Strasse. Dabei ist Ihnen «eher das gediegene Aussehen der Buick, Cadillac, Studebaker, Packard, Essex, Paige-Jewett, Dodge, Mercedes-Benz usw. aufgefallen, welche im Werke die Harke im Spritzverfahren verwenden Auch unsere Autolackierereien kennen und verwenden die Ditzler Nitrozellulosefarben für das Spritzvertahren Auskunft durch die Generalvertretung AUfOCOLOR A.-G., ZÜRICH 8 Beeteidstrasse 87 Telephon L. 40.93 Extra-Soperieure Garantie BIEL Modernste F. BRAICHET St-Germain, 13 Auto-Service- Station Reparaturen — flfvlslontri Specialltlt: ~ Entrüstung und Venlil-Elnschlelf-Senrlca nach amerikan. System Black & Decker CHARLES MÜLLER & CO. Aarberoerstrasse 9a. Telephon 90 45. neuheil! (DUOLUX) nouueaü! 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