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E_1929_Zeitung_Nr.105

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Ein neues Patent, um

Ein neues Patent, um ungeschickte Redensarten vor Besuchen zu verhindern. Der automatische Fusstritt. Schaltwerk wird vom Herr des Hanses bedient. Die da sitzen am Volant Van H. B.-B. Die Autolady! Sie fährt nicht aus Passion. Diktiert vom Geist der Zeit sitzt sie am Steuer ihrer Limousine. Kleid und Wagen sind feinste Harmonie, Linie und Form gediegene Eleganz, das Ganze: ein modernes Gedicht. Sie fährt getreu der Schule, — Kupplung, Schaltung, Zwischengas, Kupplung. Wohlig lächelnd grüsst sie Bekannte und rollt, auch im offenen Tenain, nie über -50 Vm Parkplätze sind ihr ein Greuel. Sorgfältig stoppt sie ab, Kontakt aus, und schon greift ihre gepflegte Hand nach Lippenstift und Puder, korrigiert einige Löckchen am dauersewellten Bubikopf, und, überzeugt von der Wirkung, verlässt sie ihren Wagen und verschwindet im nächsten — Massatelier. Das Sportgirl. Hier sitzt Sportgeist am Steuer. Auf tiefem Sitz, sicher das Volant in der Hand, fährt sie davon. Man fühlt, da ist Schneid, in der Sache. Tempo auf freier Strecke bis 100 km. In loser, ärmelfreier Bluse, c Basquet noir ou blanc», darunter ein frisches, pfirsichfarbenangehauchtes Gesieht, nimmt sie mit ihrem schnellen Wagen Steigung und Kurven. Alles vertraut, kein Zögern beim Einbiegen, Gas weg, — tak, tak, , , taktaktak, — und schon geht's weiter. Lachend nimmt, sie ihr Baret vom Kopf, lässt den Wind in ihrem kurzgeschnittenen Schopf spielen Die Rennfahrerin! Routine und Elan, ein rassiges, temperamentvolles Weib am Lenkrad. Raffiniert sicher, mit Technik, Kompressor oder hochtourig, wird der Wagen geführt. In beigefarbenem Combinaison, Aermel zugeschnallt, sitzt sie mit berechnendem Blick im Renner. Feinfühlend — wie ihr Körper im Bad — wird das Wechselgetriebe behandelt. Tempo forciert. Kaltblütig, selbst in Gefahrsmomenten ruhig und überlegen, flitzt sie über die Bahn- Mit ihren männlichen Kollegen steht sie auf freundschaftlichem Fuese. Der Chauffeur. Gewohnheitsgemäss, durch Erfahrung im grössten Verkehr sicher und bewandert, lenkt er den Rolls, Mercedes, den Amerikaner, — den Liefer-, Lastwagen und den wuchtigen Traktor nach Wunsch und Befehl durch die Strassen, — von Ort zu Ort, — von Land zu Land. Frohe, reiselustige Menschen wechseln mit Lasten aller Art. Stets bereit, auf dem Damm, Reparaturen gewachsen, fährt er Tag für Tag den Lux, den «Göpel», die « Kiste > oder den c Tank»; eT ist Arbeiter, und das Lied des Motos ist sein tägliches Brot. Der Geschäftsmann. Ihm ist der Wagen ein Teil seines Geschäftes. Bald da, bald dort, beladen und leer, immer auf der Fahrt, hilft er mit zur Rendite und zum Blühen der Firma. Ungebunden an Fahrpläne, ohne unnützes Zeitvergeüden, macht er seine Geschäftstour. Das ganze Jahr, in Sonne, Regen und Schnee, unermüdlich geht die Fahrt von Ziel zu Ziel, von Termin zu Termin; alles im Interesse des Geschäftes. Seine Leistungen sind Sollfaktoren in der Bilanz vom Jahresabschluss. Der Herrenfahrer. Lust und Freude am Sport sind grundlegende Merkmale des Herrenfahrers. Technisch kein Laie, weiss er in Nöten selbst Rat. Fahrweise und Behandlung beweisen die gesunde Auffassung und Verkörperung des einzigschönen Autosportes. Der Dandy! Geschniegelt, im nagelneuen Lederzeug, Haube, Brille und Stulpenhandschuhen, gondelt er, neben ihm sein Girl, durch belebte Strassen. Er fährt, weil es Mode ist. Sein Idealtyp sind offene, grelllackierte Wagen. Der Spartfahrer! Er ist der Vorgänger des Rennfahrers, eine Kategorie tiefer. Gewandt und flink rollt er mit kurzgestülpten Kotflügeln am Wagen über die Route. Ausgeprägter Sportgeist und eine vielpferdige Maschine sind sein Eigentum. Mit Elan nimmt er die Kehren, knapp, bedacht, ein eiserner Wille: Fahren und siegen. AUTOMOBTL-REVUE 1929 - 105 I Der Rennfahrer! Hier liegt's im Blut. Sein Wagen wiegt sein Dasein auf, seine Erfolge sind seino Existenz. Scharfsinnig, fest in der Hand, schraubt er seine Maschine die Windungen der Strasse hinauf. Vollgas, Kupplung schleifend, Vollgas, — Meister der Steuerung, Schleudertechnik; Bahn frei, wie aus der Kanone geschossen, mit Kompressorgeheul fegt er, Tempo unbeschränkt, Höchstleistung dem Ziele entgegen. Der überlistete Perpetuum mobile Die schweizerische Uhrenindustrie hat einen neuen Triumph zu verzeichnen. Es ist einer Firma in Grenchen gelungen, eine Armbanduhr herzustellen, die durch die normale Bewegung des Arms aufgezogen wird und ausserdem 30 Stunden im Ruhezustand weiterläuft. Eine über Jahrhunderte reichende Kette von Versuchen, eine Art perpetuum mobile zu schaffen, ist damit erfolgreich abgeschlossen. Für den Automobilisten ist diese neue Uhr ganz besonders interessant. lieber fünfzig neue Patente. Man könnte annehmen, die Vervollkommnung der modernen Taschen- und Armbanduhren habe einen gewissen Abschluss erreicht, aber eine Prüfung der Patentmeldungen, die sich auf Neuerungen uhrentechnischer Natur beziehen, hat uns belehrt, dass allein im laufenden Jahre in Bern über fünfzig Patentschriften dieser Art herausgekommen sind. Oft handelt es sich ja nur um Kleinigkeiten, die von den Erfindern allerdings nicht immer als solche betrachtet werden, weil sie sich eine wesentliche Verbesserung davon versprechen; zuweilen laufen auch recht absonderliche Vorschläge, deren Bedeutung man auf den ersten Blick richtig einschätzen kann, ein; aber manchmal sind bei diesen Patenten doch Neuheiten von recht einleuchtendem Wert vorhanden. So liegen jetzt eine Anzahl Erfindungen vor, dank welchen die Uhr mit einem automatisch registrierenden Datum versehen wird; eine Serie von Patenten will das Ablesen der 24-Stundenzeit, analog der Fahrplanbezifferung, erleichtern; ein Schlauberger hat zum Patent eine Uhr gemeldet, in deren Gehäuseboden ein kleiner Spiegel ruht; ein französisches Brevet vom Januar dieses Jahres nimmt einen sehr alten Versuch auf, eine Standuhr durch Veränderung der Temperatur oder des Luftdruckes ständig in Gang zu erhalten. Bemerkenswert ist die grosse Zahl von Patenten, die einen luftdichten Abschluss des Uhrgehäuses an der Krone, wo sich die Aufzugvorrichtung befindet, anstreben, da erfahrungsmässig der grösste Teil aller Störuneen am Werk von eindringendem Staub herrührt. Und in der Richtung dieser Bestrebung liegt nun eine Erfindung, deren Verwirklichung durch die schweizerische Uhrenindustrie geradezu epochal genannt werden darf und deren Urheber ein englischer Uhrmacher namens John Harwood in Bolton, Lancashire, ist. Die Uhr, die sich selbst aufzieht. Diese Harwood-Uhr, die von einer Aktiengesellschaft in Grenchen vertrieben wird, braucht nämlich gar keine Krone, durch die der Staub ins Gehäuse dringt, weil sie sich selbst aufzieht. Aber das ist natürlich zuviel gesagt; sie zieht sich mit HUfo ihres Trägers, aber ohne dessen Zutun, auf, indem in ihrem Innern eine geniale Vorrichtung, eine Art Gleichgewicht, vorhanden ist, das bei der geringsten Armbewegung hin- und zurückgleitet, in der einen Richtung frei, in der Gegenrichtung unter Mitnahmo eines Rädchens mit Sperrkranz, das seinerseits durch Umdrehung die Uhrfeder aufzieht. Das Werk ist so berechnet, dass bei normalem Tragen eino zwanzigstündige Kraftreserve in der Feder aufgespeichert bleibt, man also einen tüchtigen Schlaf tun kann, ehe der treue Begleiter stillsteht; anderseits ist aber im Innern eine Sicherung angebracht, die das Ueberzichen dos Federwerkes ausschliesst. Das Stellen der Zeiger erfolgt durch Drehen eines Glasreifens am Umfang des Gehäuses. Ist die Uhr durch Nichttragen völlig abgelaufen, so nimmt sio ihre Arbeit sofort auf, wenn man sie an den Ann legt. Das Ganze ist das Ergebnis jahrzehntelanger Versuche, und was heute vorliegt, ist durchaus keinr. Spielerei, sondern ein Präzisionswerk, auf das man sich verlassen kann und das die dritte Epoche der Taschenuhr einleitet: die Uhr, die sich selbst aufzieht. Von der Sonnenuhr König Hiskias zur modernen Wunderuhr. Voran gingen ihr die heimelige Schlüsseluhr unserer Altvordern und die jetzt allgemein verbreitete Remontoiruhr, die man, wie eingangs gesagt, als etwas Abschliessendes in der Uhrentecheik betrachtete. Voran ging dieser neuen Wunderuhr indessen auch die unabsehbare Reihe von Entwicklungsformen der Uhr überhaupt, deren Anfang ins Jahr 600 v. Chr. zurückreicht, als König Hiskia einen Schattenmesser baute, welcher der Vorläufer der Sonnenuhr war, die Archiinedes 200 v. Chr« durch den « Stab des Archimedes » bedeutend ver-. besserte. 158 v. Chr. erhielt Rom die erste Wasseruhr, die man durch viele Jahrhunderte hindurch verfolgen.kann, meldet doch die Chronik, dass Karl der Grosse Anno 807 n. Chr. ans Bagdad als Geschenk Harun-al-Raschids eine Wasseruhr mit beweglichen Figuren erhielt, und dass 1232 Kaiser Friedrich II., wiederum aus Bagdad, eine Wasseruhr mit astronomischen Angaben geschenkt bekam. Es folgt die Jahrhunderte währende Epoche der sich entwickelnden Räderuhr, begonnen mit der Wende des 13. Jahrhunderts bis in die neuere Zeit, und schliesslich die Geschichte der c Taschenuhr », die ihren Ursprung im Jahre 1511 hat, als der Nürnberger Schlosser Peter Henlein die ersten tragbaren, dosenförmigen Uhren herstellte, die man fälschlich als « Nürnberger Eier» bezeichnet hat, denn die eiförmigen Uhren kamen erst später. Langsam Wurden die « Taschenuhren >, die man, was paradox klingt, jahrzehntelang um den Hals trug, flacher und leichter, 1674 kam in Paris die erste Uhr mit Spiralfeder auf, 1695 folgte die Erfindung des ruhenden Zylinderganges und 1715 die des ruhenden Ankerganges. 1730—1765 wurde die Taschenuhr meist frei am Gürtel getragen, uiid nm 1780 galt es als modern, dass die Herren zwei Uhren trugen, die sie vorn unter die Weste steckten Erst das 20. Jahrhundert brachte die Armbanduhr, die äusserlich immer mehr verfeinert worden ist. »»•••••••«•••«••»•••»•••••»•••••»••»••»»•••••••» Jetzt ist die Jahreszeit des TOURISMUS mit der Societ

IV IBlEttt N° 105 - 1929 AUTOMOBIL- REVUE Schnee in der Stadt i. Eines Abends, als die Weglaternen schwach und müde durch den Nebel brannten, fing es leise an zu schneien, zögernd erst und wie aus ungeheuren Fernen. Dann aber traten Bäume in den Strassenreihen schimmernd vor, die dunklen unbekannten Menschen wurden weiss und gingen nicht mehr laut, nicht herrisch, nicht ergeben — sie mischten sich der Stille und dem Duft. Worte, auch die harten, hingen wiegend in der Luft. So wundersam beruhigt war das Leben. II. Ich bin in einer silbernen Stadt. Hundert Morgenglocken schwingen in den offenen und starken Türmen. — Schlitten klingeln, Knaben singen. Nach den grauen Wetterstürmen ist das Leben voll schreitender Frische. — In die engen Türen und Gassen, die feindlich einst drohten, ist Himmelsblau eingelassen. Die Lebenden rufen sich, und im Bilde, das längst verblich lächeln die Toten. — Selbst die herrenlosen Hunde spüren das Geschenk der Stunde, springen mit ihren zottigen Fellen den Frauen voraus, kugeln sich, bellen, dass der Atem in die Kälte raucht. —> Unter Eis mit seinem dunklen Ton ist der grosse Strom getaucht. — Und zu innerst, wo wir uns begegnen —• Rosen die erfrorenen Fenster segnen — geht Maria mit dem lieben Sohn. (Aus Winterlob, v. Hans Roelli.) Weihnacht in der Grosstadt Novellette von A. G. Heiliger Abend. Natürlich kein Schnee, aber ein regengrauer, kurzer, unfreundlicher Tag mit einer schnellen Abenddämmerung. Sixtus Rainer fühlte sich gänzlich verlassen. Er hatte vor kaum einer Woche die Heimat verlassen, war aus allem Gewohnten und Liebgewordenen herausgerissen und stand nun allein in dieser grossen Stadt. Wie sollte er den heutigen Tag verbringen? Nur einen einzigen Bekannten besass er, einen alten kranken Maler, bei dem er in Mussestunden ein paar Lektionen nahm, mehr aus Mitleid als aus Ambition, selbst Künstler zu werden. Sollte er den Maler besuchen? Nein, das wäre wohl ein allzu trauriger Weihnachtsabend. Gewiss war der Künstler heute so verlassen wie er, aber Sixtus wollte unter die Menschen kommen. Er betrat ein vornehmes Cafe. Es war voll von Menschen. Er, setzte sich in eine Ecke. Ein Christbaum stand verlassen da. Um ihn plauderten und j lachten die Leute. «Hier ist keine Feierstim-1 mung», dachte Rainer. Zwei Mädchen setzten j sich zu ihm, Strassenmädchen am Heiligen Abend. Sie erzählten, dass sie zu Hause einen Christbaum hätten. Er solle mit ihnen gehen, sie wollten zusammen feiern. Sixtus ahnte, was dahinter lag. Dann aber lächelte er und schüttelte den Kopf: «Nein!» Er rief den Kellner und bezahlte, stand auf und ging weg. Wiederum war Sixtus draussen auf der stillen schwarzen Strasse. Wohin nun? Ein kleines Kind weinte am Wegrande. Es war so verlassen wie er. Wie gerne hätte es den Heiligen Abend gefeiert. Aber zu Hause stritten Vater und Mutter. Da war es weggelaufen. Rainer führte das Kind an der Hand. Plötzlich hatte er einen kleinen Menschen, dem er eine grosse Freude machen konnte. Die zwei gingen miteinander durch die Strassen. Sixtus kaufte wundersame Spielzeuge ein. Dann traten sie zusammen in das Atelier des Malers. Er sass allein und schien düster, er hatte das Gesicht in die Hände gestützt. Als aber Sixtus mit dem zerlumpten Kinde eintrat, da leuchtete der alte Mann auf. Nun war keines der Drei mehr einsam. Eine stille Freude zog ein. Die Männer lauschten auf das Geplauder des Kindes, das sich nicht fassen konnte ob all den schönen Dingen. Der Maler zeichnete die Kleine. So flössen ein paar Stunden hin. Dann schlief das Kind ein vor Müdigkeit mitten zwischen seinen Spielsachen. Draussen ging der Sturmwind und trug die Märe von der heiligsten der Nächte durchs Land. Halbierte Auto-Liebe Humoreske von Karl Lütge. Arno Vögtlin und Guido Bachmayr wohnten mitsammen in der Bergwaldstrasse. Dass sie, obwohl dicke Freunde und in derselben Strasse wohnhaft, nicht dieselbe Garage benutzten, das lag daran, dass Arno Vögtlin in der Nummer acht, Guido Bachmayr dagegen in der hundertachtzehn, eine knappe Viertelstunde weiter, in seinem geerbten Junggesellenzimmer beheimatet war. Beide Freunde hatten ihre Bureaux in der Innenstadt und früh und mittags infolgedessen den gleichen Weg für ihr anspruchsloses Kleinauto. Da aber Arno Vögtlin ein Viertel nach 8 Uhr, Guido Bachmayr erst um 8J4 Uhr zu arbeiten begann, so konnten sie nur selten gemeinsam hupend durch die Strassen bullern. Und sie erlebten so, jeder für sich, eine nette, vielversprechende kleine Liebes- geschichte, unterwegs auf der Fahrt ins Bureau. Und gestanden es sich in stiller Stunde nach wenigen Wochen mit erröten. Schlank, helle Augen, dunkle Haarsträhne, durchsichtiges Gesichtchen, schilderte Arno. Sichern Geschmack, kleidet sich pikant und gewachsen...!, gab Guido preis. « Wie sie heisst, das weiss ich noch nicht. Nur bis zum Gruss ist es bis jetzt gekommen», gestand Arno. Guido nickte nur. Das sollte heissen, dass es bei ihm auch nur... usw. Mehr beichteten die benden Junggesellen an diesem Abend einander nicht, und erst eine ¥m* wmmi Wint&S Zauber Woche später, als beider Herzen ein ganz besonderes Ereignis zum lichterlohen Brennen gebracht haben musste, begann Arno Vögtlin wieder von ihr zu schwärmen. « Heute trug sie einen neuen, schicken Hut, rot mit weiss. Reizend, reizend. Wenn ich bis jetzt geschwankt habe — nun weiss ich, dass sie es ist, die meine Grundsätze...» Errötend brach Arno Vögtlin ab. Dem andern gab es einen Stoss. «Helle Strümpfe und einen gestreiften Jumper, rötlich mit blau. Sie schritt gerade beim roten Licht über die Kreuzung, vor meinem Wagen hin, und sie hat sooo nett meinen Gruss erwidert —. Auch ich bin — ich muss gestehen —? In meinem Wagen hätte