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E_1930_Zeitung_Nr.003

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10 AUTOMOBIL-REVUE

10 AUTOMOBIL-REVUE 1930 — Kapitalreduktion: Kugellagerfabrik Arbon AG. Das Gesellschaftskapital ist durch Einziehung und Kassierung von 240 Aktien um 120,000 Fr. auf 250,000 Fr. reduziert worden. Geschäftsänderungen : Automobilwerke Franz AG., Zürich. Die Firma übernimmt die von den Tochtergesellschaften bisher innegehabten Generalvertretungen, wogegen jenige von J. Saab, als Direktor, werden gelöscht. Die Vertretung für Graham-Paige und Adler werden in unverändertem Masse von der Franz AG. weitergeführt, welche in ihren erweiterten Lokalitäten an der Badenerstrasse geeignete Ausstellungs- und Werkstatträume besitzt. dem Verwaltungsrat ausgeschieden und dessen schaftliche Maschinen, Bern. Hs. Stuber ist aus Ernst Lüthi, mech. Werkstätte Bern. Die Fa. Zeichnungsberechtigung erloschen. übernimmt Aktiven und Passiven der erloschenen Garage Effingerstrasse AG., Bern. Aus dem Kollektivgesellschaft Messerli & Lüthi. Zweck der Verwaltungsrate ist Hs. Stuber ausgeschieden und Unternehmung Mechan. Präzisionswerkstätte für seine Unterschrift erloschen. Autos. Domizil : Holligenstrasse. Standard Mineralölprodukte AG., Zürich. R. Personnell&s: N. & W. von Mühlenen, Oele und Fette, Bern. diese aufgelöst werden. Es betrifft dies die Au-Als Kommanditär mit einer Einlage von Fr. 20,000 ist Joh. E. Abrecht, Kfm. in Jegenstorf eingetreten. Die Gesellschaft wird unter der Fa. N. & W von Mühlenen & Co. weitergeführt. Es wird an E. tomobiles Paige Generalvertretung für die Schweiz, AG., sowie die Adler Automobile AlG. Die Unterschriften von Dr. Hs. Omlin, und Dr. W Elsener als Verwaltungsräte der Gesellschaften, sowie die- Abrecht Einzelprokura erteilt. Autag, Zürich. Der Verwaltungsrat hat O. Doebeli in Alhisrieden zum technischen Direktor ernannt und ihm .Einzelunterschrift erteilt. AG. Thommen & Cie., Autos und landwirt- lassstundung eingereicht. Einwände der Glaubiger können nur schriftlich bis zum 8. Januar 1930 eingereicht werden. Schlu&s des Konkursverfah» rens. Woodtli Fritz, Autos, Zürich. Schlussverfügunj vom 14. Dezember 1929. Winterbetrieb der Autoposten in den Alpen, la der dritten Kurswoche, vom 30. Dezember 1929 bis 5. Januar 1930 wurde eftie Frequenz von 30,063 Reisenden verzeichnet, gegenüber 11.162 in der Feix und John A. Mowinckel sind aus dem Ver-entsprechendewaltungsrat ausgeschieden. Die Unterschrift des Woche des Vorjahres. Ersteren ist erloschen. Kollektivprokura wurde erteilt an Hs. Pfenninger. Nachlassstundung : Lanz & Huber, Autoreparaturwerkstätte, Bern. Die Kollektivgesellschaft hat ein Gesuch um Nach- Ohne dia Angaben, der in diesem Jahr zum erstenmal be-* triebenen Winterlinien ergibt sich eine Mehrfrequenz von 1172 Personen. Die bedeutendsten Frequenzen sind auf den Linien: St. Moritz Ortediensfe (7594), St. Moritz-Maloja (2419) und Chur-Lenzerheide (1636) zu notieren. lt. PREST-O-LITE Generalvertreter: Üufo-Pieces S. A.. 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3 — 1930 AUTOMOBIL-REVUU 11 kUS desra Les (Ohne Verantwortlichkeit der Redaktion.) Aus dem Saanenland. Man schreibt uns: Ich fuhr gestern mit meinem Wagen nach Zweisimmen und erkundigte mich bei einer Garage, ob man nach Saanen fahren könne oder ob eventl. die Strasse für den Autoverkehr geschlossen sei; dann ob Schneeketten nötig seien oder nicht I Die Antwort war : die Strasse ist für den Autoverkehr frei und Schneeketten sind auch nicht unbedingt notwendig. Ich fuhr nun los und kaum war ich einige Meter weiter oben, musste ich konstatieren, dass tüchtig gerodelt wurde. Ich fuhr äusserst vorsichtig weiter, da ja an ein Umkehren nicht mehr zu denken war, gab mehr wie nötig Signal. Ich musste mir aber gleichwohl Bemerkungen einiger allzueifriger Sportler gefallen lassen. Speziell eine alte, scheinbar total unbefriedigte Jungfer glaubte eich bemerkbar machen zu müssen. Nun gut, mit Ach und Krach bin ich ohne Schaden oben angelangt. Meine Frage ist nun: wäre es nicht einfacher und sicherer, die Strasse entweder für den Autoverkehr oder dann für die Rodler zu schliessen? Die Automobilisten sind sich ja schon daran gewöhnt, immer den Kürzeren zu ziehen und dann noch Steuern, Bussen etc. etc. zu bezahlen. Oder muss es ein Unglück geben, bevor die verantwortlichen Behörden einschreiten ? Unverantwortlich. Man schreibt uns: Am Silvesterabend, ca. 18 Uhr 20, wurde meine Frau, die in Kapfnach bei Horgen (Zürich) auf Besuch weilte, im selben Moment, als ein Auto, aus 'Richtung Wädenswil kommend an ihr vorbeifuhr, 'von hinten von einem andern Auto angefahren und an den Gartenzaun geworfen, wo sie, unfähig sich zu erheben, liegen blieb, während das Auto mit ausgelöschten- Lichtern das Weite suchte. Ein mit knapper Not' dem gleichen Schicksal entkommener Passant schaffte die Frau in das glücklicherweise nahe gelegene Haus. Der herbeigezogene Arzt konstatierte eine heftige Fussverstauohung mit starkem Bluterguss, so dass es längere Zeit dauern wird, bis die Verunglückte wieder zum freien Gebrauch des Fusses kommen kann. Heute nach 6 Tagen ist noch keinerlei Besserung zu erkennen. Leider wurde- es mittlerweile zu spät, Massnahmen zu ergreifen, um den Uebeltäter festzustellen und er entkam deshalb unerkannt. Dass es einem Autofahrer passieren kann, Jemand zu überfahren, ist zu verstehen, aber einen Mitmenschen über den Haufen zu rennen, um dann ohne Beleuchtung auszukneifen, äst ein Vergehen, das strenge Ahndung verdient. H. H. Bescheidene Frage. So oft ich mit meinem Auto auf Landstrassen fahre, so oft begegne ich Pferdefuhrwerken, die, anstatt in der Mitte oder auf der rechten Hälfte der Strasse auf der linken Strassenseite fahren. Erst wenn solche Pferdeführer die Autosignale Hören, entschliessen sie sich-, so langsam wie nur irgend möglich mit ihrem Gespann auf die Techie Seite zu fahren. Kaum ist das Auto vorbei, so steuern sie schon wieder der linken Strassenseite zu. Ist eigentlich keine Möglichkeit vorhanden, solche Verkehrsstörenfriede der Landstrassen durch Verzeigen u. Polizeibussen zum richtigen Verhalten auf den Strassen zu zwingen? Fährt einmal, ausnahmsweise, ein Automobilist etwas zu viel links, wo er rechts fahren sollte, flugs ist ein Polizist zur Stelle, um ihn zu verzeigen und zu bewirken, dass er mit mindestens Fr. 5.— bis Fr. 10.— gebüsst werde. Wie wohltuend wären solche Bussen auch für jene, mit steter Beharrlichkeit falsch fahrenden Pferdeführer! y. Ein Bussenfall. Man schreibt uns: Im Interesse der Automobilisten möchte ich Sie von einem Bussenfall benachrichtigen, welcher deutlich illustriert, wie auch im fortschrittlichen Kanton Zürich- das Strauchrittertum noch in schönster Blüte ist Am 18. Dezember 1929 erhielt ich vom Startthalteramt Horgen eine Polizeiverfügung, lautend: ... hat anlasslich einer Autokontrolle anhand genau gerichteter Uhren am Freitag, den 22. November 1929 mit dem Personenauto Pol.'Nr.... eine 8 km lange Strassenstrecke von Kilchberg bis Horgen in der Zeit von 2.48 bis 2.59 oder in. 11 Minuten durchfähren, was einer Stundengeschwindigkeit von 44 km entspricht. Dadurch hat sich ... der Uebertretung des § 15 der zürcherischen Verordnung über den Verkehr mit Motorfahrzeugen vom 20. Januar 1923 schuldig gemacht, der bestimmt, dass auf Strassen mit ein- oder beidseitig offener Bebauung, zu welcher Kategorie die 8 km lange Strecke- gehört, nur mit 25 km Stundengeschwindigkeit gefahren werden darf. Resultat: Busse Fr. 30.—. Zugemüse Fr. 7.80, total Fr. 37.80, zahlbar innert 14 Tagen, ansonst Rechtsbetrieb oder Umwandlung der Busse in Käfig. Es ist ja klar, dass jeder Automobilist in die Falle geht, wenn diese Kontrolle, von der man absolut nichts merkt, bis der Landjäger zur Einvernahme ins Haus kommt, in Betrieb ist. und wie mir letzterer erklärte, hatte ich an dem betreffenden Tage sehr viele Leidensgenossen, so dass er in meinem Quartier allein eine grosse Lauferei und für die richtigen Schelme, Gauner etc. keine Zeit mehr hatte. Wenn man am linken Zürichseeufer fahren muss, so •wird man put tun. zwischen Kilchberg und Horgen einen Halt zu machen, sei es um sich zu stärken oder die Aussicht zu gemessen. Für Fr. 37.80 kann man sich schon eine kleine Zeitversäumnis erlauben, und sicher ist man in jener Gegend nie. Ich kenne andere Automobilisten, welche auch gerupft worden eind, und zwar auch mit Fr. 30.— wegen kleiner Ueberschreitung der für eine durchwegs asphaltierte Strasse festgesetzten Maximalgeschwindigkeit. G. B. Lerne das Getriebe bemeistern. Jedes Getriebe lässt sich leicht schalten, wenn man sich bemüht, die dafür passende Schaltungsweise zu erlernen. Das Schalten will als Kunst für sich geübt werden, die Fahrpraxis allein genügt dafür nicht *•' Radfahrwege in Deutschland. Der Deutsche Verein tagte in Dresden. In Anwesenheit der Vertreter des Sächsischen Verkehrsverbandes und des Dresdner Verkehrsvereins, sowie der Vertreter der grossen Radfahrverbände und der Fachorganisationea hielt der Verein für Radfahrwege kürzlich in Dresden seine Vorstandssitzung ab. Es konnte aus den Berichten des Vorstandes festgestellt werden, dass sowohl der sächsische Landtag als auch die Stadtverordneten von Dresden auf die wiederholten Eingaben und Anträge sowie auf die Verhandlungen mit den Fraktionen die entsprechenden Mittel in die Budgets für 1930 eingestellt und deren Verwendung für den Bau von Radfahrwegen genehmigt haben. Es wird demnach 1930 bestimmt der weitere Ausbau des Radfahrwegenetzes, wie es in Stadt und Land geplant ist, erfolgen. Das Verdienst, den Bau von Radfahrwegen wesentlich gefördert zu haben, kann der Verein für sich buchen. Die Schaffung von Rdfahrwegen liegt nicht allein im Verkehrsinteresse, sondern diese Wege dienen auch zum Schütze der Radfahrer gegen die Gefahren der Strasse. Der Vorsitzende Haufe berichtete über die neuesten technischen Erfahrungen im Rheinland, in Westfalen und in Preussen, die man seit einiger •Zeit mit denjenigen Strassen gemacht hat,, die nach grundsätzlich veränderter Form angelegt worden sind. Bisher baute man die Strassen in der Weise, dass von der Mitte aus die gewölbte Strasse nach beiden Seiten sich abflachte. Dies hatte den Nachteil, dass beim Durchfahren der Kurven jedes Mctorfahrzeug durch die Zentrifugalkraft aus der Fahrbahn hinausgetrieben wurde. Die Kurve musste immer nach der Innenseite zu befahren werden, um die Gefahr des Hinausschleuderns zu vermeiden. Nach dem jetzigen Stand der Strassenbautechnik werden die Strassen so angelegt, dass sie sich nur nach einer Seite abflachen. Die Ueberhöhung bei Kurven beträgt höchstens fünf Prozent. Dadurch wird ein sicheres Steuern und ein zwangsläufiges Verbleiben des Kraftfahrzeuges in seiner Fahrbahn erreicht. ' Ein weiterer Vorteil dieser neuen- Strassenbauart ist, dass dadurch auf der erhöhten Strassenseite der Strassengraben in Wegfall kömmt. Er kann zugeschüttet und auf dem gewonnenen Gelände ein Radfahrweg mit wenig Kosten angelegt werden. Für die Radfahrer kommt die besondere Annehmlichkeit hinzu, dass sich der neu zu schaffende Radfahrweg ausserhalb der Baumreihen und damit auch ausserhalb des Strassenverkehrs befindet. Das ist ohne Zweifel die idealste Lösung der Radfahrverkehrsfrage. —ev. Der Siegeszug des Autos in Deutschland. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage steigt die Zahl der Motorfahrzeuge in Deutschland immer weiter. Der Zugang hält ungefähr mit der Produktion der Fahrzeugindustrie gleichen Schritt, die im Vor^ jähre im Höchststand 90,000 Arbeiter beschäftigte und insgesamt Werte von über einer Milliarde erzeugte, ein© Steigerung -gegen 1927 um 25 Prozent. Gebaut wurden im Jahre 1928 in Deutschland 102,000 Personenwagen, 100,000 steuerpflichtige Motorräder, 62,000 Kleinmotorräder, 20,000 Lastund Lieferwagen und 12,000 Spezialfahrzeuge. Erfreulicherweise hat sich auch .der Auslandsabsatz von 6 auf 8 Prozent der Gesamtproduktion gesteigert, jedoch kommt der über die deutsche Fahrzeugindustrie soeben veröffentlichte Bericht auf den Schluss, dass die ausländische, besonders die amerikanische, Konkurrenz so stark sei, dass die deutsche Industrie einen schweren Stand habe. Automobile au! Abzahlung in Italien. Die italienische Regierung hatte durch Dekret vom 20 März 1927 eine öffentliche Garantie eingerichtet für den Verkauf von Automobilen auf Raten, in der Absicht, den Automobilismus zu fördern. Nach diesem Dekret muss auf jedem provinziellen Sitz des italienischen Autoclubs ein Register aufgelegt sein, in das all© zum Fahren ermächtigten Autos der Provinz eingeschrieben sind; ferner wurde verfügt, dass ein gesetzliches Vorzugsrecht bestehe bei Verschuldung zugunsten der Verkäufer von Autos auf Kredit sowie derjenigen Gläubiger, die für Anschaffung eines Autos ein Darlehen gaben. Nun veröffentlicht der R.A.C.I. einen Bericht über den Erfolg dieser Massnahmen, wonach sich die Sache stellt wie folgt: Das öffentliche Automobilregister besteht seit, dem 28. Oktober 1927. Bis zum 30. Juni 1929 waren auf diesem Register 512 Millionen Lite Schulden eingeschrieben. Die allmählige Steigerung dieses Kreditsystems ergebe sich aus dem Umstand, dass vom Oktober 1927 Bis 31. Dezember 1928 ungefähr 330 Millionen eingeschrieben wurden, während vom ersten Januar des laufenden Jahres bis zum 30. "Juni letzthin 182 Millionen eingeschrieben "Wurden, was für die erste Periode einen monatlichen Zuwachs von 23 Millionen, für die zweite aber einen solchen von über 30 Millionen ergibt Der Zuwachs erscheine noch bedeutender, wenn man bedenke, dass für die erste Periode etwa 100 Millionen abzurechnen wären, die auf das Register eingetragen wurden vor Erlass des Dekretes, in Regulierung anderer Schuldverhältnisse. Entsprechend sei auch die Zunahme der Automobile, deren Zahl von 263,415 am Ende des Vorjahres auf 308,701 am 30. Juni des Jahres 1929 gestiegen sei. Der Bericht meint, man sei also auf dem rechten Weg und konstatiert, dass die Führung dieser Register dem Staatkeine Unkosten verursachte. FAITES REUISEB OV REPARER votre automobile ä I' USINE MARTINI Ä ST-BLAISE Röparations et revisions de tOUtes marques de VOitures et Camions. 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